CH349749A - Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper - Google Patents

Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper

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CH349749A
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Morf Hugo
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    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/02Adhesive bandages or dressings
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Description


  
 



  Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpakkung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper, im besonderen eine Verpackung eines lagerfähigen Heilpflasters.



   Zur Behandlung von Krankheitserscheinungen der verschiedensten Art werden seit jeher Pflaster verwendet. Diese Pflaster bestehen in der Regel aus einem mit Heilmittel imprägnierten Zellstoffkörper, der entweder aufgelegt und durch einen Verband fixiert wird oder auch selbstklebend ausgebildet ist.



   Zahlreiche Heilmittel verlieren aber einen gro ssen Teil ihrer Wirksamkeit, wenn sie im trockenen, kalten Zustand aufgelegt werden. Es besteht daher die Notwendigkeit, derartige Pflaster zu erwärmen und zu benetzen. Als Beispiel seien nur die sogenannten   Moorpflaster    erwähnt, die heute in der Weise ausgeführt werden, dass in eine Cellulosepakkung Moorteile eingebettet sind. Sind diese Moorteile von kleiner Dimension, dann besteht immer die Gefahr, dass sie aus der Cellulosepackung herausfallen, mit anderen Worten, die Lagerbeständigkeit ist gering. Anderseits ist beim Erwärmen, das zum gleichzeitigen Anfeuchten im Wasserbad erfolgen muss, nicht zu vermeiden, dass ein Grossteil des Wirkstoffes in das Wasserbad übergeht.



   Diese Nachteile sucht nun die Erfindung zu beheben, indem die erfindungsgemässe Verpackung gekennzeichnet ist durch eine flexible, den Körper allseitig wasser- und luftdicht umgebende Hülle.



   Der getränkte Körper wird z. B. in einen hermetisch abdichtenden Beutel eingebracht. Durch diese Verpackung ist es vollkommen ausgeschlossen, dass die Wirkstoffe verdunsten und damit die Wirksamkeit des Pflasters beeinträchtigt wird. Als saugfähiger Körper können sowohl Cellulose als auch saugfähige Kunststoffe, wie Schaumgummi usw. Verwendung finden. Die Erhitzung des Pflasters erfolgt zweckmässig in der noch verschlossenen Verpackung, so dass auch ein Verlust durch Übergehen der Wirkstoffe in das Wasserbad vermieden wird. Nach Erhitzung des Pflasters im Beutel kann der Beutel aufgeschnitten und der getränkte Körper unverzüglich aufgelegt werden.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Verpackung dargestellt.



   In einer allseitig, etwa durch eine Schweissnaht 1 verschlossenen und damit luft- und wasserdichten Hülle 2, die beispielsweise aus einem Kunststoff oder einem imprägnierten oder mit einem Film beschichteten Papier bestehen kann, ist ein Schaumgummikörper 3, der mit den Wirkstoffen getränkt ist, angeordnet. Der nass eingebrachte Schaumgummikörper bleibt dank der dichten Verpackung in seinem ursprünglichen Zustand bis zur Verwendung.



   Es ist ohne weiteres einleuchtend, dass durch den Gegenstand der Erfindung zahlreiche medizinische Anwendungen von   Nasspflastern    in bedeutend wirksamerer Weise erfolgen können als bisher, weil, wie schon erwähnt, das Pflaster dank seiner Verpackung weder während der Lagerhaltung noch bei der Erwärmung an Wirkstoffen verliert.  



   PATENTANSPRUCH
Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper, gekennzeichnet durch eine flexible, den Körper allseitig wasser- und luftdicht umgebende Hülle. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpakkung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper, im besonderen eine Verpackung eines lagerfähigen Heilpflasters.
    Zur Behandlung von Krankheitserscheinungen der verschiedensten Art werden seit jeher Pflaster verwendet. Diese Pflaster bestehen in der Regel aus einem mit Heilmittel imprägnierten Zellstoffkörper, der entweder aufgelegt und durch einen Verband fixiert wird oder auch selbstklebend ausgebildet ist.
    Zahlreiche Heilmittel verlieren aber einen gro ssen Teil ihrer Wirksamkeit, wenn sie im trockenen, kalten Zustand aufgelegt werden. Es besteht daher die Notwendigkeit, derartige Pflaster zu erwärmen und zu benetzen. Als Beispiel seien nur die sogenannten Moorpflaster erwähnt, die heute in der Weise ausgeführt werden, dass in eine Cellulosepakkung Moorteile eingebettet sind. Sind diese Moorteile von kleiner Dimension, dann besteht immer die Gefahr, dass sie aus der Cellulosepackung herausfallen, mit anderen Worten, die Lagerbeständigkeit ist gering. Anderseits ist beim Erwärmen, das zum gleichzeitigen Anfeuchten im Wasserbad erfolgen muss, nicht zu vermeiden, dass ein Grossteil des Wirkstoffes in das Wasserbad übergeht.
    Diese Nachteile sucht nun die Erfindung zu beheben, indem die erfindungsgemässe Verpackung gekennzeichnet ist durch eine flexible, den Körper allseitig wasser- und luftdicht umgebende Hülle.
    Der getränkte Körper wird z. B. in einen hermetisch abdichtenden Beutel eingebracht. Durch diese Verpackung ist es vollkommen ausgeschlossen, dass die Wirkstoffe verdunsten und damit die Wirksamkeit des Pflasters beeinträchtigt wird. Als saugfähiger Körper können sowohl Cellulose als auch saugfähige Kunststoffe, wie Schaumgummi usw. Verwendung finden. Die Erhitzung des Pflasters erfolgt zweckmässig in der noch verschlossenen Verpackung, so dass auch ein Verlust durch Übergehen der Wirkstoffe in das Wasserbad vermieden wird. Nach Erhitzung des Pflasters im Beutel kann der Beutel aufgeschnitten und der getränkte Körper unverzüglich aufgelegt werden.
    In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Verpackung dargestellt.
    In einer allseitig, etwa durch eine Schweissnaht 1 verschlossenen und damit luft- und wasserdichten Hülle 2, die beispielsweise aus einem Kunststoff oder einem imprägnierten oder mit einem Film beschichteten Papier bestehen kann, ist ein Schaumgummikörper 3, der mit den Wirkstoffen getränkt ist, angeordnet. Der nass eingebrachte Schaumgummikörper bleibt dank der dichten Verpackung in seinem ursprünglichen Zustand bis zur Verwendung.
    Es ist ohne weiteres einleuchtend, dass durch den Gegenstand der Erfindung zahlreiche medizinische Anwendungen von Nasspflastern in bedeutend wirksamerer Weise erfolgen können als bisher, weil, wie schon erwähnt, das Pflaster dank seiner Verpackung weder während der Lagerhaltung noch bei der Erwärmung an Wirkstoffen verliert.
    PATENTANSPRUCH Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper, gekennzeichnet durch eine flexible, den Körper allseitig wasser- und luftdicht umgebende Hülle.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verpackung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einem allseitig verschlossenen Kunststoffbeutel besteht.
    2. Verpackung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus imprägniertem Papier besteht.
    3. Verpackung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Papier mit einer Folienauflage besteht.
CH349749D 1956-07-12 1956-07-12 Verpackung für einen mit flüssigen Wirkstoffen getränkten Körper CH349749A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2458278A1 (fr) * 1979-06-13 1981-01-02 Kendall & Co Ensemble conditionne pour enveloppement humide
EP2023779B1 (de) * 2006-05-19 2014-04-30 MonoSol RX LLC Kollektion mit einer ausgabeanordnung und schneideinrichtung für hüllen, dessen verwendung und entsprechendes verfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2458278A1 (fr) * 1979-06-13 1981-01-02 Kendall & Co Ensemble conditionne pour enveloppement humide
US4252119A (en) * 1979-06-13 1981-02-24 The Kendall Company Pack for moist patient therapy
EP2023779B1 (de) * 2006-05-19 2014-04-30 MonoSol RX LLC Kollektion mit einer ausgabeanordnung und schneideinrichtung für hüllen, dessen verwendung und entsprechendes verfahren

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