CH349937A - Einspannvorrichtung für Werkstücke, insbesondere Schraubstock - Google Patents

Einspannvorrichtung für Werkstücke, insbesondere Schraubstock

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Publication number
CH349937A
CH349937A CH349937DA CH349937A CH 349937 A CH349937 A CH 349937A CH 349937D A CH349937D A CH 349937DA CH 349937 A CH349937 A CH 349937A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
clamping
jaw
guide
spindle
clamping device
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Application number
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English (en)
Inventor
Ganahl Alfred
Original Assignee
Ernest H Fischer S Soehne Ag
Ganahl Alfred
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Ernest H Fischer S Soehne Ag, Ganahl Alfred filed Critical Ernest H Fischer S Soehne Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/24Details, e.g. jaws of special shape, slideways
    • B25B1/2405Construction of the jaws
    • B25B1/2473Construction of the jaws with pull-down action on the workpiece

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


  Einspannvorrichtung für Werkstücke, insbesondere Schraubstock    Die Erfindung betrifft eine Einspannvorrichtung  für Werkstücke mit einem die bewegliche Spannbacke  tragenden Schlitten, der auf einem die andere Spann  backe tragenden Bett verschiebbar ist, wobei an den  beiden Spannbacken, dem Schlitten und dem backen  tragenden Betteil Führungsmittel und elastische Mit  tel so vorgesehen sind, dass beim Einspannen eines  Werkstückes zwischen diese Spannbacken zwangs  weise eine zugleich entgegen der Spannrichtung und  gegen die Werkstückunterlage gerichtete Verschie  bung der Spannbacken entgegen der Federkraft der  elastischen Mittel erfolgt.  



  Sie ist gekennzeichnet durch elastische Mittel,  die aus je einer elastischen Zwischenlage bestehen,  die zwischen einer     zur    Führungsrichtung der Füh  rungsmittel senkrechten Fläche der Spannbacke und  einer ihr gegenüberliegenden Fläche des Schlittens  bzw. des backentragenden Betteiles angeordnet ist  und zugleich gegenüber den Führungsmitteln eine  Abdichtung erzeugt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es ist:  Fig. 1 ein Längsschnitt durch einen Schraubstock  gemäss der Linie I-I von Fig. 2,  Fig. 2 eine Draufsicht mit Teilschnitt gemäss der  Linie II-II von Fig. 1,  Fig. 3 eine Ansicht eines Spannbackens in Rich  tung des Pfeiles III von Fig. 1,  Fig. 4 ein Schnitt gemäss der Linie IV-IV von  Fig. 2 und  Fig. 5 ein Schnitt gemäss der Linie V-V von       Fig.    2.  



  Der dargestellte Schraubstock ist ein sog. Maschi  nenschraubstock, das heisst ein an einer Werkzeug  maschine, z. B. an dem Tisch einer Hobel- und Fräs-         bank,    zu befestigender Schraubstock. Dieser Schraub  stock weist ein Bett 1 auf, auf welchem ein Schlitten 2  so geführt ist, wie es am besten aus     Fig.    4 hervorgeht.  Es ist ersichtlich, dass das Bett 1 zwei seitliche Füh  rungsleisten 3 aufweist, zwischen welchen ein vor  springender Teil 4 des     Schlittens    2 geführt ist. Eine  Sicherungsleiste 5, die mit Schrauben 6 an dem Schlit  tenteil 4 befestigt ist,     untergreift    die Führungsleisten 3  und sichert dadurch den Schlitten auf dem Bett 1.  



  Die beiden Spannbacken 7 werden vom Schlitten  2 respektive von einer oberen Querleiste 8 des Bet  tes 1 getragen. Jede Spannbacke 7 weist eine Füh  rungsleiste 9 auf, die in einer     Führungsnut    10 des  Schlittens 2 respektive der Querleiste 8 in Richtung  der     Nutentiefe    verschiebbar ist. Die durch die     Dop-          pelpfeile    11 angegebene Führungsrichtung ist in bezug  auf die     Spannfläche    12 unter einem Winkel a von  etwa 60  geneigt.

   Zwischen der zur Führungsrich  tung 11 senkrechten Fläche 13 der Backen 7 und  einer ihr gegenüberliegenden Fläche 14 des Schlit  tens 2 respektive der Querleiste 8 ist eine elastische  Zwischenlage 15 aus ölfestem synthetischem Gummi,  wie     Butad'ien,    z. B.  Buna  (eingetragene Marke),  vorgesehen. Die Backe 7 wird durch zwei Schrauben  16 auf dem Schlitten 2 respektive der Querleiste 8  festgehalten. Der Abstand a zwischen Führungsleiste  9 und Führungsnut 10 ist etwas kleiner als die Dicke  der Zwischenlage 15.

   Es ist ersichtlich, dass, wenn ein  Werkstück 17, das auf den Führungsleisten 3 des  Bettes 1 abgestellt wird, durch Verschiebung des  Schlittens 2 zwischen den beiden Backen 7 festge  spannt wird, diese Backen sich unter Zusammenpres  sen der elastischen Zwischenlagen 15 etwas zwangs  weise entgegen der Spannrichtung und nach unten  bewegen. Durch die Abwärtsbewegung der Backen,  die zum Beispiel 0,1-0,3 mm betragen kann, je nach      der angewendeten Spannkraft, wird das Werkstück  fest gegen seine Unterlage gedrückt. Das eingespannte  Werkstück sitzt ohne jegliche Nachhilfe durch Klop  fen oder dergleichen fest auf seiner Unterlage.

   Bei  einer gewissen Spannkraft wird der Abstand a zwi  schen Führungsleiste 9 und Führungsnut 10 zu Null,  so dass die Zwischenlage 15 nicht mehr weiter zu  sammengepresst werden kann, wodurch eine über  beanspruchung derselben vermieden wird.  



  Zum Verschieben des Schlittens 2 dient die Spin  del 18, die mittels einer Lagerbüchse 19 in einer  weiteren oberen Querleiste 20 des Bettes 1 gelagert  ist, welche Querleiste 20 sich am anderen Ende des  Bettes befindet wie die backentragende Querleiste B.  Ein zum Drehen der Spindel 18 bestimmter Bedie  nungskopf 21 ist mit einem Stift 22 an der Spindel  befestigt.  



  In einer senkrechten Führung 23 des Bettes 1  bzw. der Querleiste 20 sind zwei Klemmbacken 24  und 25 geführt, die an der Spindel 18 anliegende  Schrägflächen 26 respektiv 27 aufweisen. Durch  Anziehen einer Schraube 28, deren Gewinde in ein  Gegengewinde der Klemmbacke 25 eingreift, können  die Klemmbacken 24, 25 mit ihren Schrägflächen 26,  27 gegen die Spindel 18 gedrückt werden, wodurch  letztere blockiert wird.  



  Eine auf die Spindel aufgeschraubte Spindelmut  ter 29 ist ihrerseits in den Schlitzen 2 eingeschraubt.  Das Innengewinde 30 und das Aussengewinde 31 der  Mutter 29 weisen eine Steigungsdifferenz auf, so dass  durch eine Drehung der Mutter 29 bei blockierter  Spindel 18 der Schlitten entsprechend dieser Stei  gungsdifferenz verschoben wird. Zum Drehen der  Mutter 29 ist dieselbe mit einem Kranz von Löchern  32 versehen, in welche ein als Hebel dienender Stift  eingesetzt werden kann.  



  Eine Drehung der Spindelmutter 29 wirkt so wie  die Drehung einer Spindel, deren Steigung gleich der  Steigungsdifferenz der Gewinde 30 und 31 ist, so dass  mühelos eine sehr grosse Spannkraft erzeugt werden  kann. Bei einer Spindel von sehr geringer Steigung  ist aber auch die Gewindetiefe gering und infolgedes  sen die spezifische Flächenpressung bei grosser Spann  kraft sehr hoch, während dieser Nachteil bei der An  wendung der beschriebenen Spindelmutter, deren  beide Gewinde 30 und 31 relativ grosse Steigungen  und daher entsprechend grosse Gewindetiefen haben,  vermieden wird.  



  Wenn man eine Serie von Werkstücken gleicher  Art nacheinander einspannen muss, so blockiert man  die Spindel 18 auf die     beschriebene    Weise und dreht  nur die Mutter 29 zum Aus- und Einspannen. Wenn  man dagegen die Maulweite der Spannbacken 7 rasch  verändern will, so dreht man den Bedienungskopf 21  der nicht blockierten Spindel 18.  



  Es sei noch erwähnt, dass die in auf der unteren  Seite des Bettes 1 vorgesehenen Nuten 33 ange  brachten, mit Schrauben 34 fixierten Keile 35 zum  Ausrichten des Schraubstockes in entsprechenden  Nuten des Maschinentisches dienen.    Die Führung der Spannbacken 7 im Schlitten 2  bzw. in der Querleiste 8 kann auch auf andere Weise  als durch eine Leiste 9 erfolgen. Man kann zum Bei  spiel jede Backe mit zwei zueinander parallelen, ab  wärts geneigten Bolzen versehen, die in zwei entspre  chenden Bohrungen des Schlittens 2 bzw. der Quer  leiste 8 geführt sind. Statt     eine    elastische Zwischen  lage 15 zu verwenden, kann man prinzipiell die  Spannbacke auch durch Schrauben- oder Platten  federn an dem Schlitten 2 bzw. der Querleiste 8  abstützen.

   Die elastische Zwischenlage ist aber vor  teilhafter, da sie schon bei geringen Verschiebungen  der Backen grosse Spannkräfte ausüben kann und zu  dem ein Eindringen von Staub und Schmutz in die  Führungsnute 10 verhindert. Zudem ist eine solche  Zwischenlage billiger und einfacher anzubringen als  eine Schrauben- oder Plattenfeder. Selbstverständlich  kann man auch an der Spannbacke 7 eine Führungs  nut (wie 10) und am Schlitten 2 bzw. an der Quer  leiste 8 eine Führungsleiste (wie 9) vorsehen. An  Stelle einer Spindel könnte man auch andere Mittel,  z. B. einen hydraulisch betätigten Kolben, ver  wenden, um den Schlitten zu verschieben. In diesem  Falle wäre die Einspannvorrichtung nicht mehr ein  Schraubstock.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einspannvorrichtung für Werkstücke mit einem die bewegliche Spannbacke tragenden Schlitten, der auf einem die andere Spannbacke tragenden Bett ver schiebbar ist, wobei an den beiden Spannbacken, dem Schlitten und dem backentragenden Betteil Führungs mittel und elastische Mittel so vorgesehen sind, dass beim Einspannen eines Werkstückes zwischen diese Spannbacken zwangsweise eine zugleich entgegen der Spannrichtung und gegen die Werkstückunterlage ge richtete Verschiebung der Spannbacken entgegen der Federkraft der elastischen Mittel erfolgt, dadurch ge kennzeichnet, dass die elastischen Mittel aus je einer elastischen Zwischenlage (15) bestehen, die zwischen einer zur Führungsrichtung (11) der Führungsmittel (9, 10) senkrechten Fläche (13) der Spannbacke (7)
    und einer ihr gegenüberliegenden Fläche (14) des Schlittens (2) bzw. des backentragenden Betteils (8) angeordnet ist und zugleich gegenüber den Führungs mitteln eine Abdichtung erzeugt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einspannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (15) aus ölfestem synthetischem Gummi besteht. 2. Einspannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dicke der Zwischen lage (15) grösser ist als die maximal mögliche Ver schiebung (a) der Spannbacke in bezug auf den Schlit ten (2) bzw. den backentragenden Betteil (8).
    3. Einspannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel aus einer an der Spannbacke (7) vorgesehenen Führungs leiste (9) und einer am Schlitten (2) bzw. am backen tragenden Betteil (8) vorgesehenen Führungsnut (10) bestehen, wobei Schrauben (16) vorgesehen sind, um die Führungsleiste in der Führungsnut zu halten. 4.
    Einspannvorrichtung nach Patentanspruch, mit einer zur Verschiebung des Schlittens dienenden Spin del, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (18) in einem Teil (20) des Bettes (1) gelagert ist und in eine drehbare Spindelmutter (29) eingreift, die ihrer seits in den Schlitten (2) eingeschraubt ist, wobei das Innengewinde (30) und das Aussengewinde (31) der Mutter verschiedene Steigungen aufweisen und Mittel (24-28) vorgesehen sind, um die Spindel im erwähn ten Lagerungsteil (20) des Bettes zu blockieren. 5. Einspannvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Blockie- rungsmittel zwei Klemmbacken (24, 25) aufweisen, die bei Anziehen einer Schraube (28) mit an ihnen vorgesehenen Schrägflächen (26, 27) gegen die Spin del (18) gedrückt werden.
CH349937D 1957-01-29 1957-01-29 Einspannvorrichtung für Werkstücke, insbesondere Schraubstock CH349937A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0229717A3 (en) * 1986-01-16 1987-10-14 Santo Vasapolli A vice
EP0272120A3 (de) * 1986-12-17 1989-10-11 Tai-Her Yang Spann- oder Pressvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0229717A3 (en) * 1986-01-16 1987-10-14 Santo Vasapolli A vice
EP0272120A3 (de) * 1986-12-17 1989-10-11 Tai-Her Yang Spann- oder Pressvorrichtung

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