CH349947A - Vorrichtung zum Behandeln von fadenförmigem oder bahnförmigem Gut - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln von fadenförmigem oder bahnförmigem Gut

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CH349947A
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Doleman Jack
Vivan Morgan William
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Britisch Rayon Research Ass
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/09Various apparatus for drying textiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum        Behandeln.    von     fadenförmigem    oder     bahnförmigem    Gut    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Vorrichtung zum Behandeln von fadenförmigem oder  bahnförmigem Gut, insbesondere Textilgut, während  des     Durchführens    durch eine Schicht wirbelnder  Partikel, die durch einen     aufwärtsgerichteten    Gas  strom in der Schwebe gehalten werden.  



  Es ist an sich bekannt, solches Gut     in    einer Wir  belschicht aus kleinen, festen Teilchen zu behandeln.  Die Grösse und das Gewicht der Teilchen einerseits  und die Geschwindigkeit und die Art des Gasstromes  anderseits werden derart gewählt, dass der Gasstrom  die Wirkung der Schwerkraft auf die Teilchen aus  gleicht, so dass dieselben frei schweben, ohne jedoch  einen einseitig gerichteten Strom zu bilden. Die Be  wegung der Teilchen kann ganz willkürlich sein oder  der Bewegung von Teilchen in     einer        Flüssigkeit    ent  sprechen. Die Teilchen können in gewissen Zonen,  beispielsweise in der Nähe des     behandelnden    Mate  riales aufsteigen und in anderen zurückfallen.

   Diese  Zonen können auch hinsichtlich     ihrer    Lage und Rich  tung variieren, ohne dass die Teilchen einen einseitig  gerichteten Strom bilden.  



  Bei Behandlung von verschiedenem band- oder       fadenförmigem    Gut in einer solchen Wirbelschicht  hat es sich erwiesen, dass das Gut einer beträchtlichen       mechanischen    Zugbelastung     ausgesetzt    ist, die mög  licherweise durch bewegte Massen von Teilchen und  durch die unterschiedliche Teilchendichte verursacht  ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist nun da  durch     gekennzeichnet,    dass in der Wirbelschicht in  der Nähe des Gutes     Mittel    vorgesehen sind, die stär  kere     horizontale    Bewegungen grösserer Mengen von       Partikeln    zu dem Gut hin oder von diesem fort ver  hindern, jedoch     Zirkulationsbewegungen    zur übertra-         gung    von das Gut     berührenden        Partikeln    zu unmittel  bar benachbarten Zonen gestatten.  



       In    der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht der Vorrich  tung mit     teilweise    geschnittenen oder gebrochenen  Teilen,       Fig.    2 einen schematischen Längsschnitt und       Fig.    3 eine Variante.  



  Der Behälter 11 für die Wirbelschicht 28 ist auf  einem Gestell 12     angeordnet        (Fig.    1). Die     Länge    des       Behälters    11 ist derart bemessen, dass auch     sehr    breite       Materialbahnen    13 behandelt werden     können,    die  Breite des Behälters lässt das     seitliche        Unterbringen     von     Heizmitteln    zu, während die Höhe derart bemes  sen ist, dass die Behandlung     mit    verschiedenen Ge  schwindigkeiten vorgenommen werden kann. Der Be  hälter ist zweckmässig etwa 1 m lang, 0,3 m breit und  2,135 m hoch.

   Transportmittel sind vorgesehen, um  die Materialbahn 13 bis zum     Behälter    11 und von  diesem weg zu transportieren. Solche     Mittel    sind an  sich     bekannt    und daher nicht     näher        beschrieben.    Sie  wurden schematisch durch eine untere     Walze    14 und  eine obere     Walze    15 dargestellt. Der obere Teil des       Behälters    11 ist verbreitert, während der     untere    Teil  mit einem dichten Verschluss versehen ist.

   Die Mate  rialbahn wird durch diesen Verschluss     eingeführt.    Fer  ner weist der Behälter     eine    an sich bekannte Luft  kammer 16 auf, die über die Leitungen 17 mit       Durchluft        gespiesen    wird. Der obere,     erweiterte        Teil     des Behälters 11 weist eine     perforierte        Platte        lla     auf, deren     Perforierungen        mit        einem    feinen Gewebe  überdeckt sind.

   Diese     Platte        lla    ist     horizontal    be  festigt und bildet     einen        luftdurchlässigen    Abschluss  des Behälters 11. Sie ist ferner mit einem     mittleren         Schlitz<B>1<I>1</I></B> b versehen, durch welchen die Materialbahn       heraustreten    kann.  



  Der Behälter 11 ist mit einer     Isolierschicht    18  versehen, die an den Enden zwischen der Wand des  Behälters 11 und den Heizvorrichtungen 19 liegt.       Letztere    sind durch Rohre 20 verbunden, die durch       das    Bett 28 geführt sind und beidseitig der Material  bahn<B>0</B> je eine Gruppe bilden. Die beiden     Heizvor-          richtungen    19 sind mit einer     Dampfzufuhrleitung    21  und einer     Kondensatauslassleitung    22 versehen, wobei  der Dampf durch die Rohre 20     geführt    wird, die  somit das Bett     heizen.     



  Die Luftkammer<B>16</B> weist drei Längsschlitze auf,  wobei der mittlere Längsschlitz 25 zur Einführung  der Materialbahn 13 und die     zwei    Längsschlitze 24  zur     Einführung    der Luft dienen.  



  Im Raume zwischen den beiden Rohrgruppen  sind     Metallplatten    26 derart angeordnet, dass sie zwei  vertikale Staffelungen bilden, zwischen welchen die  Materialbahn     verläuft.     



  Jede Leitplatte 26 ist 5 cm breit und 0,6 cm dick,  sie ist derart angeordnet, dass ihre 5 cm breite Seite  einen Winkel von etwa 15  mit der     vertikalen    bildet.  Im     allgemeinen    kann dieser Winkel     zwischen    5 und  45      liegen.    Der obere Rand der Platten 26 ist     näher     von der Materialbahn als der untere, er befindet sich  in einem Abstand von etwa 4 mm. Der untere Rand  jeder Platte ist auf gleicher Höhe oder nur wenig  über dem oberen Rand der nächsten Platte angeord  net. Er könnte aber auch gleich unter diesem oberen  Rand liegen. Die Platten 26 der beiden Stapel sind  in bezug aufeinander     versetzt    angeordnet.  



  Die     letzten    zwei Platten 26 sind einige Zentimeter  über der Luftkammer 16     angeordnet,    und unter     ihnen     sind zwei     V-förmig    angeordnete     Ablenkbleche    27 vor  gesehen. Sie bestehen aus dem gleichen Material wie  die     Platten    26, sind aber wesentlich breiter. Ihre  unteren Ränder sind     etwa    3,2 mm entfernt, während  ihre oberen Ränder sich in einem Abstand von etwa  50 mm befinden.  



  Das     zu    behandelnde Material wird von unten her  in den Behälter eingeführt. Der Raum über den       Schlitzen    24, 25 ist mit Kugeln 29, z. B. aus Stahl  oder Glas, mit einem Durchmesser von etwa 4000       gefüllt.    Der Behälter 11 wird dann mit Glaskugeln 28  mit einem Durchmesser von 100 bis 1000     ,u,    vor  zugsweise von 400 bis 700 ,u bis ungefähr 4/;, seiner  Höhe gefüllt. Das zu behandelnde Material wird dann  durch den     Schlitz        llb    geführt und die Platte     Ila     wird befestigt.  



  Nach     Einschalten    der Luft- und der Dampfzufuhr       verteilen    die     Ablenkbleche    27     die    eintretende Luft       derart,    dass ein Fliessen des grösseren Teiles dieser  Luft zwischen den     Platten    26 verhindert wird. Da  durch wird     eine        gleichmässige    Dichte in der Schicht       wirbelnder        Partikel    über den     ganzen    Behälterraum  erzielt, indem     die    Partikel durch den aufwärtsgerich  teten Gasstrom in der Schwebe gehalten werden.

   Die       Materialbahn    wird zwecks Behandlung durch das Bett  28 durchgezogen.    Es hat sich erwiesen, dass mit dieser Einrichtung  die Belastung der Materialbahn reduziert wird. Bei  Behandlung einer     Viskosebahn    von 135 g pro     m2     konnte ein Zug von weniger als 5,5 g pro cm Bahn  breite gemessen werden. Die übrigen Eigenschaften  des Materials bleiben dabei, abgesehen von der Be  handlung, unbeeinflusst.  



  Die Leitplatten 26 und     Ablenkbleche    27 bewir  ken nämlich, dass stärkere horizontale Bewegungen       grösserer    Mengen von Partikeln zu dem Gut hin oder  von diesem Gut     verhindert    werden, gestatten jedoch,       Zirkulationsbewegungen    zur Übertragung von das  Gut     berührenden    Partikeln zu unmittelbar benach  barten Zonen.  



  In     Fig.    3 ist eine Variante dargestellt, bei wel  cher     jalousieähnliche    Elemente verwendet werden,  die einen im wesentlichen elliptischen, hohlen Haupt  teil 26a aufweisen, während ihre Enden zylindrisch  sind. Diese Elemente werden mit Dampf zu Heiz  zwecken beschickt, um einem Wärmeaustausch zwi  schen ihnen und den     Partikeln    zu dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Behandeln von fadenförmigem oder bahnförmigem Gut, insbesondere Textilgut, während des Durchführens durch eine Schicht wir belnder Partikel, die durch einen aufwärtsgerichteten Gasstrom in der Schwebe gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wirbelschicht in der Nähe des Gutes Mittel vorgesehen sind, die stärkere hori zontale Bewegungen grösserer Mengen von Partikeln zu dem Gut hin oder von diesem fort verhindern, jedoch Zirkulationsbewegungen zur Übertragung von das Gut berührenden Partikeln zu unmittelbar be nachbarten Zonen gestatten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Mittel durch Leit- platten gebildet sind, die beiderseits des mindestens annähernd vertikal durch die Wirbelschicht geführ ten Gutes in zwei vertikalen Reihen jalousieartig an geordnet sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitplatten ebene Platten sind, deren Längsachsen parallel zueinander und horizontal liegen und deren Ebenen gegen die Verti kale unter einem Winkel zwischen 5 und 45 geneigt sind. 3.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Leitplatte gegen die Bewegungsrichtung des Gutes einstellbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitplatten gleichpzeitig zum Wärmeaustausch zwi schen sich und den Partikeln dienen.
CH349947D 1957-03-07 1957-08-17 Vorrichtung zum Behandeln von fadenförmigem oder bahnförmigem Gut CH349947A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0291026A3 (en) * 1987-05-13 1989-05-24 Veb Greika Greiz Weberei Und Veredelung Method and apparatus for making matt and napped polymer materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0291026A3 (en) * 1987-05-13 1989-05-24 Veb Greika Greiz Weberei Und Veredelung Method and apparatus for making matt and napped polymer materials

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