CH349993A - Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen

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CH349993A
CH349993A CH349993DA CH349993A CH 349993 A CH349993 A CH 349993A CH 349993D A CH349993D A CH 349993DA CH 349993 A CH349993 A CH 349993A
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CH
Switzerland
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sep
preparation
dialkylformamide
phosgene
tertiary amines
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Application number
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Ernst Dr Jenny
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/12Preparation of carboxylic acid amides by reactions not involving the formation of carboxamide groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/02Preparation of carboxylic acid amides from carboxylic acids or from esters, anhydrides, or halides thereof by reaction with ammonia or amines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen, nämlich auf die Herstellung von Dichlor-(dialkylamino)-methanen der Formel
EMI1.1     


<tb>  <SEP> Alkyl <SEP> C1 <SEP> Alkyl <SEP> Cl
<tb>  <SEP>  >  <SEP> \ <SEP> /
<tb> (1) <SEP> N-CH <SEP> ¯¯¯¯ <SEP> N=C
<tb>  <SEP> / <SEP> / <SEP> Cl0 <SEP> \
<tb>  <SEP> Alkyl <SEP> C1 <SEP> Alkyl <SEP> H
<tb> 
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein Dialkylformamid mit Phosgen behandelt.



  Hierbei verwendet man mit Vorteil ein Dialkylformamid mit niedrigmolekularen Alkylgruppen wie Di äthylformamid oder insbesondere Dimethylformamid.



   Die Behandlung des Dialkylformamids mit dem Phosgen erfolgt zweckmässig in einem wasserfreien,
EMI1.2     


<tb> Alkyl <SEP> H <SEP> C1 <SEP> Alkyl <SEP> C1
<tb>  <SEP> I <SEP> I <SEP> I
<tb>  <SEP> N-C=OtO=C <SEP>  >  <SEP> N-CH <SEP> + <SEP> CO2
<tb>  <SEP> /1
<tb> Alkyl <SEP> Cl <SEP> Alkyl <SEP> C1
<tb> 
Dementsprechend wird bei der Umsetzung von 1 Molekül Dialkylformamid mit 1 Molekül Phosgen 1 Molekül Kohlendioxyd freigesetzt, was durch ex  perimentelle    Befunde bestätigt werden konnte.



   Wenn die Umsetzung in einem Lösungsmittel vorgenommen wird, besteht das Reaktionsgemisch praktisch nur noch aus dem Lösungsmittel und dem im allgemeinen darin suspendierten Dichlor-(dialkylamino)-methan. Zur Gewinnung eines für die meisten Zwecke genügend reinen Dichlor-(dialkylamino)-methans braucht man in diesem Falle lediglich nach beendeter Umsetzung das Lösungsmittel aus dem Gemisch abzudestillieren. inerten, organischen Lösungsmittel. Gute Ergebnisse werden beispielsweise mit halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie Chlorbenzol, Dichlorbenzolen, Tetrachloräthan, Chloroform oder insbesondere mit Tetrachlorkohlenstoff, als Lösungsmittel erzielt. Durch Einleiten von Phosgen in eine derartige Lösung des Dialkylformamids gestaltet sich die Umsetzung sehr einfach. Man arbeitet mit Vorteil etwa bei Raumtemperatur oder etwas darunter, z. B. bei Temperaturen zwischen 10 und 200.



   Es kann angenommen werden, dass zuerst eine Anlagerung von Phosgen an das Dialkylformamid stattfindet und aus in dieser Weise erhaltenen Anlagerungsprodukten Kohlendioxyd abgespalten wird.



  Ohne Berücksichtigung der Anlagerung lässt sich die Reaktion des vorliegenden Verfahrens wie folgt formulieren:
Die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen Dichlor-(dialkylamino)-methane sind wertvolle Hilfsund   Zwischenprodaukte    für die Herstellung von Farbstoffen oder andern Produkten. Sie sind sehr reaktionsfähig. Mit Wasser zerfallen sie rasch in Salzsäure und vermutlich Dialkylformamid. Arylverbindungen mit leicht abspaltbarem Wasserstoffatom können die Dichlor-(dialkylamino)-methane unter Abspaltung von Chlorwasserstoff anlagern.



   Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile, sofern nichts anderes bemerkt wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.  



   Beispiel
In eine Lösung von 38 Teilen wasserfreiem Dimethylformamid in 600 Teilen wasserfreiem Tetrachlorkohlenstoff leitet man bei 15 bis 200 unter leichter Kühlung in etwa 1 bis 11/2 Stunden 50 Teile Phosgen ein. Schon kurz nach Beginn des Einleitens fällt Dichlor-(dimethylamino)-methan aus, so dass nach beendetem Einleiten eine Suspension von wei ssen   Kristallnädelchen    vorliegt.



   Während des Einleitens des Phosgens ist eine gleichmässige Entwicklung von Kohlensäure festzustellen, die über Lauge aufgefangen werden kann.



  Pro Mol COCI2 wird 1 Mol CO2 erhalten. Nach beendetem Einleiten rührt man noch etwa eine Stunde nach, bis kein Phosgen mehr nachzuweisen ist. Dann destilliert man den Tetrachlorkohlenstoff im Vakuum bei 20 bis   30     Badtemperatur vollständig ab und erhält das Dichlor-(dimethylamino)-methan als leichtes, weisses Kristallpulver. Es wird schon von der Luftfeuchtigkeit in Salzsäure und wahrscheinlich Dimethylformamid zersetzt. Die Ausbeute beträgt etwa 64 Teile. Die Substanz beginnt bei 700 unter Braunfärbung zu schmelzen.



   Analytischer Befund:
Stickstoff: gef. 10,9    /e,    ber. 10,94 0/0
10,76   O/o   
Chlor: gef.   55,13 0/o,    ber. 55,4   O/o   
55,13 O/o   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Dichlor-(dialkylamino)-methanen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Dialkylformamid mit Phosgen behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Dialkylformamid mit niedrigmolekularen Alkylgruppen, vorzugsweise mit je höchstens zwei Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylgruppen, als Ausgangsstoff verwendet.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Dimethylformamid als Ausgangsstoff verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem wasserfreien, organischen, inerten Lösungsmittel ausführt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man halogenierte Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei 10 bis 200 erfolgt.
CH349993D 1956-08-27 1956-08-27 Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen CH349993A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1437342A3 (de) * 2003-01-07 2004-10-06 Bayer Chemicals AG Fluorierungsreagenzien und Verfahren zu deren Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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