CH350009A - Verfahren und Einrichtung zur Auslösung von Vorgängen auf Fahrzeugen nach erfolgter Messung einer zurückgelegten, vorgegebenen Wegstrecke - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Auslösung von Vorgängen auf Fahrzeugen nach erfolgter Messung einer zurückgelegten, vorgegebenen Wegstrecke

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CH350009A
CH350009A CH350009DA CH350009A CH 350009 A CH350009 A CH 350009A CH 350009D A CH350009D A CH 350009DA CH 350009 A CH350009 A CH 350009A
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Tech Pour L Ind Nouvelle Sa St
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


  Die Erfinder haben auf Nennung verzichtet    Es sind bereits verschiedene Verfahren bekannt,  nach welchen die durch ein Fahrzeug zurückgelegte       Wegstrecke    gemessen werden kann. Der zurück  gelegte Weg kann dabei z. B. aus dem Raddurch  messer und der Radumdrehungszahl abgeleitet wer  den, wie bei den Tachometern. Die     Wegmesseinrich-          tungen    können grundsätzlich in zwei Gruppen auf  geteilt werden. In die erste Gruppe gehören die  Einrichtungen, die die zurückgelegte Strecke konti  nuierlich messen und ihre Grösse jederzeit anzeigen.  In die zweite Gruppe gehören die Einrichtungen,  welche die erfolgte Zurücklegung einer vorgegebenen  Strecke, die also vor der Fahrt in die Apparatur ein  gespeichert worden ist, anzeigen.

   Zu dieser letzteren  Gruppe gehört auch der Gegenstand der vorliegen  den Erfindung.  



  Die bekannten Lösungen dieses Problems arbei  ten im wesentlichen mit mechanischen Mitteln,  welche dann auch einen bedeutenden Verschleiss und  Unterhalt     aufweisen.    So werden z. B. durch eine  Fahrzeugachse ein Schnecken- oder sonstiges Ge  triebe in Bewegung gesetzt, welches seinerseits eine  Nockenscheibe antreibt, welche so aufgebaut ist, dass  sie nach Zurücklegung der vorgegebenen Weg  strecke die gewünschten Vorgänge durch die Nocken  auslösen kann.  



  Die Erfindung vermeidet die Nachteile der me  chanischen Einrichtungen. Sie betrifft ein Verfahren  zur Auslösung von Vorgängen auf Fahrzeugen nach       erfolgter    Messung einer     zurückgelegten,    vorgege  benen Wegstrecke, welche dadurch gekennzeichnet  ist, dass die Wegstrecke durch Addition von Teil  strecken gemessen wird, wobei die Teilstrecken durch  den Radumfang gegeben sind und für die Messung  Impulse erzeugt werden, welche durch elektronische  Mittel addiert werden und die Anzahl der Impulse,    die in einem rationalen Verhältnis zur Anzahl der  Radumdrehungen des die Wegstrecke zurücklegenden  Fahrzeuges steht. Der Beginn der Messung erfolgt  durch Einwirkung und die Auslösung der Vorgänge  am Ende der Wegstrecke durch Beeinflussung einer  bestehenden Apparatur.

   Die Einrichtung selbst ist in  der Weise aufgebaut, dass zur Messung der vorge  gebenen Wegstrecke ein elektronischer Impulszähler  vorgesehen ist, wobei die Impulse, welche den Teil  strecken zugeordnet sind, in der Weise erzeugt wer  den, dass mit dem als Messrad dienenden Rad des  Fahrzeuges ein aus einem elektrischen Schwingungs  generator gespeister Impulsgeber schlupffrei gekup  pelt ist.  



  Der Impulszähler wird mit Vorteil aus bistabilen  Transistor-Multivibratorstufen zur binären Zählung  aufgebaut.  



  Der Impulsgeber besteht vorzugsweise aus einer  Wechselstrombrücke, deren einer Zweig eine mit  dem Fahrzeugrad gekuppelte variable Induktivität  ist. Die Speisung erfolgt zweckmässigerweise aus  einem mit Transistoren ausgerüsteten elektrischen  Schwingungsgenerator.  



  Nachstehend wird anhand der Zeichnung ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung     näher    erläutert:  Die Figur zeigt das Blockschema einer vollstän  digen Anlage. Die bestehende Apparatur sei eine  Zugsicherungseinrichtung 01 mit überwachtem Gleis  kreis. Auf dem Fahrzeug sei 11 der Empfangs- und!       Auslöseapparat,    12 der     Empfangsmagnet;    am Gleis  befinde sich der Überwachungsmagnet 13 sowie der  vom Signal 15 gesteuerte Magnet 14. Diese     beiden,     Magnete befinden sich in der Fahrtrichtung in einem  Abstand L voneinander, welcher die vorgegebene  Wegstrecke darstellt.

   Die Auslösung der durch die       Zugsicherungseinrichtung    übertragenen Begriffe     darf         erst nach Passieren des Magneten 14 zur Wirkung  kommen. Der     Begriff    der Magnete 13 muss also ge  speichert werden. Um die Speicherung unabhängig  von der Fahrgeschwindigkeit durchführen zu können,  wird dieselbe wegabhängig gemacht. Die übrigen Be  standteile befinden sich wieder auf dem Fahrzeug,  wobei 02 den Impulszähler, 03 den mit dem Fahr  zeugrad 31 vom Laufdurchmesser D gekuppelten  Impulsgeber und 04 den elektrischen Schwingungs  generator verkörpern.

   Der Umfang des Fahrzeug  rades 31 oder Bruchteile desselben stellen die Länge  der Teilstrecken
EMI0002.0001  
   dar, welche in einem rationalen  Verhältnis zur vorgegebenen Wegstrecke L sind. 05  sei die Energiequelle und die am Ende der vor  gegebenen Wegstrecke ausgelösten Sicherungsvor  gänge seien als auf die Bremseinrichtung 16 wirkend  vorausgesetzt.  



  Der Ablauf der Vorgänge ist nun folgender:  Fährt Empfangsmagnet 12 über die Über  wachungsmagneten 13 hinweg, so wird der im  Magnet 12 erzeugte Stromimpuls dem Empfangs  apparat 11 zugeführt. Dieser Impuls darf aber erst       ausgewertet    werden, wenn auch derjenige des Ma  gneten 14, welcher von der Stellung des Signals 15  abhängt, ebenfalls übertragen worden ist. Der Impuls  des Magneten 13 muss also über den Weg L ge  speichert werden. Zu diesem Zweck wird er vorerst  benutzt, um den Impulszähler 02 zu veranlassen, die  während der ganzen Fahrt vom Impulsgeber 03 ab  gegebenen Impulse zu zählen. Erreicht die Summe  der Teilstrecken die Grösse L, so wird der im  Apparat 11 gespeicherte
EMI0002.0003  
   Impuls des Magneten 13  freigegeben.

   In diesem Zeitpunkt fährt aber der  Empfangsmagnet 12 über den Gleismagneten 14  hinweg und empfängt, entsprechend der Signalstel  lung, eventuell einen weiteren Impuls. Das Zusam  menwirken der einzelnen Impulse bewirkt im Appa  rat 11, wenn nötig, die Beeinflussung der Brems  einrichtung 16.  



  Mit der Einrichtung nach der vorliegenden Er  findung können selbstverständlich noch weitere     Si-          cherungs-    oder Meldevorgänge auf den Fahrzeugen  in Verbindung gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Auslösung von Vorgängen auf Fahrzeugen nach erfolgter Messung einer zurück gelegten, vorgegebenen Wegstrecke, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wegstrecke durch Addition von Teilstrecken gemessen wird, wobei die Teilstrecken durch den Radumfang gegeben sind und für die Mes sung Impulse erzeugt werden, welche durch elektro nische Mittel addiert werden und die Anzahl der Impulse in einem rationalen Verhältnis zur Anzahl der Radumdrehungen des die Wegstrecke zurück legenden Fahrzeuges steht, und der Beginn der Mes sung durch Einwirkung sowie die Auslösung der Vorgänge am Ende der Wegstrecke durch Beeinflus sung einer bestehenden Apparatur erfolgt. II.
    Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der vorgegebenen Wegstrecke (L) ein elektronischer Impulszähler (02) vorgesehen ist, wobei die Impulse, welche den Teilstrecken EMI0002.0006 zugeord net sind, durch einen, mit dem als Messrad dienen den Rad (31) des Fahrzeuges schlupffrei gekuppel- ten und aus einem elektrischen Schwingungsgenera tor (04) gespeisten Impulsgeber (03) erzeugt werden. III. Anwendung des Verfahrens nach Patentan spruch I, auf Schienenfahrzeuge zur Auslösung automatischer Zugsicherungsvorgänge. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulszähler (U2) aus bistabilen Transistor-Multivibratorstufen zur binären Zählung aufgebaut ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch lI, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Impulsgeber (03) aus einer echselstrornbrücke besteht, deren einer Zweig eine mit dem Fahrzeugrad (3I) gekuppelte variable In duktivität ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber (03) aus einem, mit Transistoren ausgerüsteten elektrischen Schwingungsgenerator (04) gespeist ist.
CH350009D 1957-06-18 1957-06-18 Verfahren und Einrichtung zur Auslösung von Vorgängen auf Fahrzeugen nach erfolgter Messung einer zurückgelegten, vorgegebenen Wegstrecke CH350009A (de)

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