CH350034A - Uberspannungsableiter für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen - Google Patents

Uberspannungsableiter für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen

Info

Publication number
CH350034A
CH350034A CH350034DA CH350034A CH 350034 A CH350034 A CH 350034A CH 350034D A CH350034D A CH 350034DA CH 350034 A CH350034 A CH 350034A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
resistance
columns
surge arrester
disks
voltage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Dr Ing Rabus
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH350034A publication Critical patent/CH350034A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/18Arrangements for reducing height of stacked spark gaps

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Überspannungsableiter   für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen    Überspannungsableiter   mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen besitzen eine besonders grosse Bedeutung bei der Festlegung des Schutzpegels für Anlagen besonders hoher Betriebsspannungen, das sind Spannungen über etwa 110 000 V zwischen den Phasen. Die Ableiter    normaler   Ausführung, wie etwa in    Fig.   1 dargestellt, ergeben aber bei sehr hohen Spannungen sehr grosse Bauhöhen, so dass schon die verschiedensten Vorschläge gemacht wurden, die Bauhöhe zu reduzieren. 



  Zunächst sei der Aufbau eines    überspannungs-      ableiters   nach    Fig.   1 erläutert. Mit 1 .ist hier die Löschfunkenstrecke bezeichnet, die aus voneinander distanzierten einzelnen Elektroden besteht. Die Bauhöhe dieser    Löschfunkenstrecke   ergibt sich dadurch, dass an ihr normalerweise die Netzspannung ansteht, darüber hinaus muss ihre Isolation mit Sicherheit grö- sser sein, als ihrer    Ansprechspannung   entspricht. 



  Mit dieser Löschfunkenstrecke ist ein Stapel spannungsabhängiger Widerstände 2, meist aus einzelnen Scheiben bestehend, in Serie geschaltet. Bei hohen Betriebsspannungen ist es teilweise üblich, die    Lösch-      funkenstrecke   1 durch Steuerwiderstände, hier als Ringstapel 3 dargestellt,    abzuschirmen,   damit bis zur    Wechselansprechspannung   eine anliegende Wechselspannung sich möglichst gleichmässig über die    Lösch-      funkenstrecke   verteilt. Der Netzanschluss ist in    Fig.   1 mit 4, der    Erdanschluss   mit 5 bezeichnet. Die Bauhöhe des Widerstandsstapels 2 muss mindestens so gross sein, dass bei der stossmässig an ihr auftretenden Restspannung des Ableiters kein überschlag stattfinden kann. 



  Die bisher vorgeschlagenen Massnahmen zu einer Reduzierung der Bauhöhe solcher    überspannungs-      ableiter   laufen teilweise darauf hinaus, dass die Scheiben, aus denen der Widerstandsstapel 2 aufgebaut ist, als Ringe ausgebildet werden, in die die Funkenstrecke versenkt eingebaut wird. Damit ergeben sich aber zwischen Funkenstrecke und Begrenzungswiderstand Spannungsdifferenzen, die    zu   einer aufwendigen Bauart führen. 



  Aus diesem Grunde wurden bereits auch überspannungsableiter bekannt, bei denen mehrere Ableiterwiderstände gemeinsam in Hohlisolatoren mit Metallkappen zu relativ langen Elementen vereinigt und als Glieder eines    mehrsäuligen      Isolierstützers   verwendet wurden. Bei    mehrsäuligen   Ableitern stellen dabei diese Glieder Teile des    mehrsäuligen   Ableiters dar, die in den einzelnen Säulen in der Höhe mit Isolatoren abwechseln. Wie leicht einzusehen ist, erfordert ein derartiger    überspannungsableiter   auch noch eine grosse Höhe und eine grosse Zahl von Hohlisolatoren.

   Aus diesem Grunde wurden ferner    über-      spannungsableiter   bekannt, bei denen die Elemente des Ableiters auf mindestens zwei Säulen verteilt wurden, die innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses angeordnet wurden. Auch bei dieser Anordnung innerhalb des Gehäuses sind die    Ableiterwiderstands-      elemente   in der Höhe in gestaffelter Verteilung untermischt mit relativ hohen    Isoliergliedern,   wobei die Säulen untereinander durch mechanisch verbindende    Ableiterwiderstandselemente   elektrisch in Reihe geschaltet sind. 



  Dieser    Ableiteraufbau   weist ebenfalls eine verhältnismässig grosse tote Höhe und damit einen gro- ssen toten Raum auf, da ein    wesentlicher   Teil der Höhe nur aus Isolatoren besteht.    Dieser   Nachteil wird nun durch die Erfindung beseitigt. Diese besteht darin, dass jede Widerstandsscheibe der Säulen einzeln isoliert ist und dass die gegenseitige Zusammenschaltung der auf die    einzelnen   Widerstandssäulen verteilten Widerstandsscheiben so ist, dass zwischen zwei über- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    einanderliegenden   Widerstandsscheiben einer Säule nur eine Spannungsdifferenz auftritt, die der Serieschaltung einer solchen Zahl von Widerstandsscheiben entspricht, als geometrisch parallele Widerstandssäulen vorhanden sind.

   Damit ergibt sich innerhalb einer Säule ein Minimum von Isolationsmaterial. Bei geeigneter Bemessung beträgt dieses nur etwa 5 bis 10 % der Säulenhöhe. 



  Ein    Ausführungsbeispiel   der Erfindung ist in    Fig.   2    schematisch   dargestellt. Mit 1 ist wieder die Löschfunkenstrecke des Ableiters bezeichnet, mit 3 der Widerstandszylinder für die Steuerung der    Lösch-      funkenstrecke   1. Der Widerstandsstapel ist in    Fig.   2 in drei Teilstapel unterteilt, wovon die Widerstandsscheiben des rechten Stapels mit 6 bezeichnet sind, während mit 7 isolierende Zwischenlagen aus einem möglichst wärmebeständigen Isolierstoff, etwa Glimmer oder einem ähnlichen Stoff, gekennzeichnet sind.

   Genau entsprechend sind die beiden anderen Widerstandsstapel aufgebaut, die    Schaltverbindungen   zwischen dem rechten und dem mittleren Stapel sind mit 8 bezeichnet, die anderen erforderlichen Schaltverbindungen sind in    Fig.   2 ohne weiteres zu erkennen, und zwar ist die gegenseitige Zusammenschaltung der auf die drei Widerstandssäulen verteilten Widerstandsscheiben    derart,   dass zwischen zwei Widerstandsscheiben einer Säule nur eine    Spannungsdifferenz   auftritt, die der    Serieschaltung   einer solchen Zahl, hier drei, Widerstandsscheiben entspricht, als geometrisch parallele Säulen vorhanden sind. Die drei Widerstandsstapel werden zweckmässig zwischen zwei metallischen Endplatten 9 und 10 angeordnet.

   Weiter empfiehlt es sich, die Widerstandsstapel einschliesslich der isolierenden Zwischenlagen und der Schaltverbindungen gemeinsam mit einem isolierenden    Klebelack   zu überziehen, mit dem auch noch die Endplatten 9 und 10 an den drei    Teilstapeln   befestigt werden können, so dass der so hergestellte Widerstandsstapel eine kompakte Einheit bildet. 



  Da die isolierenden    Zwischenlagen   7 sehr dünn gehalten werden können - an ihnen tritt ja nur für die äusserst kurze Zeit eines    Ansprechvorgangs   des Ableiters überhaupt eine Spannung auf - ergibt sich bei einem Ableiter, der nach    Fig.   2 ausgeführt ist, gegenüber einem Ableiter nach    Fig.   1 eine Ersparnis an der Höhe des Widerstandsstapels, die nahezu zwei Drittel der ursprünglichen Höhe ausmacht. 



  Es können die    Teilstapel   in einem gleichseitigen Vieleck, bei drei Stapeln also in einem gleichseitigen Dreieck nach    Fig.   3 angeordnet und zusammen mit der Löschfunkenstrecke und dem allenfalls vorhandenen Steuerwiderstand derselben in einem gemein- sauren Isoliergehäuse, das meist wohl aus keramischem Isoliermaterial bestehen wird und atmungsfest abgedichtet ist, untergebracht werden. 



  Es hat sich weiter als zweckmässig herausgestellt, Ableiter hoher Nennspannung in Teilableiter kleiner Spannung aufzulösen, da sich solche Teilableiter in    grösserer   Stückzahl weit    wirtschaftlicher   herstellen lassen als einzelne Ableiter hoher und höchster Nennspannungen. 



  Um die    Teilwiderstandsstapel   möglichst einfach aufbauen zu können, empfiehlt es sich, die Kanten der einzelnen Widerstandsscheiben etwas    anzuschrä-      gen   und die isolierenden Zwischenlagen mit dem gleichen Durchmesser wie die Widerstandsscheiben selbst auszuführen. Die Widerstandssäulen können dann in einer einfachen Zylinderform gestapelt und auch leicht mit dem isolierenden Klebelack überzogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überspannungsableiter für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen, die in mehrere Säulen aufgeteilt und in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Widerstandsscheibe der Säulen einzeln isoliert (7) ist und dass die gegenseitige Zusammenschaltung der auf die einzelnen Widerstandssäulen verteilten Widerstandsscheiben (6) so ist, dass zwischen zwei übereinanderliegenden Widerstandsscheiben einer Säule nur eine Spannungsdifferenz auftritt, die der Serieschaltung einer solchen Zahl von Widerstandsscheiben entspricht, als geometrisch parallele Widerstandssäulen vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandssäulen mit einem isolierenden Klebelack überzogen sind. 2. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsscheiben zwischen gemeinsamen End- scheiben (9, 10) angeordnet und diese mit den Widerstandssäulen fest verbunden sind. 3. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Widerstandssäulen zu einer Achse symmetrisch angeordnet sind (Fig. 3). 4.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliergehäuse atmungsfest abgedichtet ist.
CH350034D 1955-08-22 1956-08-01 Uberspannungsableiter für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen CH350034A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE350034X 1955-08-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH350034A true CH350034A (de) 1960-11-15

Family

ID=6259385

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH350034D CH350034A (de) 1955-08-22 1956-08-01 Uberspannungsableiter für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH350034A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH350034A (de) Uberspannungsableiter für hohe Spannungen, mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigen Widerständen
DE1098592B (de) UEberspannungsableiter mit Loeschfunkenstrecke und spannungsabhaengigen Widerstaenden fuer hohe Spannungen
DD157647A5 (de) Ueberspannungsableiter mit einer saeule von ableiterelementen und abschirmkoerpern
DE1189636B (de) UEberspannungsableiter erniedrigter Bauhoehe mit Loeschfunkenstrecke und spannungsabhaengigen Widerstaenden
DE940002C (de) Funkenstreckenanordnung fuer hohe Spannungen
DE2248113C3 (de) Überspannungsableiter mit gesonderten Steuereinheiten
DE2364034B2 (de) Überspannungsableiter
DE69907031T2 (de) Verbesserungen an elektrischen überspannungsableitern
DE747966C (de) UEberspannungsableiter
DE754646C (de) Ventilableiter
AT200640B (de) Ventilableiter
DE967466C (de) UEberspannungsableiter
DE761900C (de) Loeschfunkenstrecke
AT158215B (de) Funkenstrecke für Überspannungsableiter.
DE597311C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung sehr hoher Spannungen, vorzugsweise zur Pruefung von Isolatoren
DE1280972B (de) UEberspannungsableiter
CH354505A (de) Uberspannungsableiter mit spannungsabhängigem Widerstand und Löschfunkenstrecke mit erniedrigter Bauhöhe
AT206502B (de) Überspannungsableiter für Hochspannung mit verringerter Bauhöhe
DE903114C (de) UEberspannungsableiter
DE977281C (de) UEberspannungsableiter
DE950936C (de) UEberspannungsableiter mit Loeschfunkenstrecke, insbesondere fuer Gleichspannungsanlagen
DE2247999A1 (de) Metallgekapselte hochspannungsanlage mit einem ueberspannungsableiter
AT100629B (de) Überspannungsableiter für hohe Betriebsspannungen.
DE1254229B (de) UEberspannungsableiter fuer Hoechstspannung
CH608658A5 (en) Overvoltage suppressor