CH350582A - Vorrichtung zum Auftragen eines harten, flexiblen Hochglanzüberzuges auf Bogen von faserigem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen eines harten, flexiblen Hochglanzüberzuges auf Bogen von faserigem Material

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Publication number
CH350582A
CH350582A CH350582DA CH350582A CH 350582 A CH350582 A CH 350582A CH 350582D A CH350582D A CH 350582DA CH 350582 A CH350582 A CH 350582A
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CH
Switzerland
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sheets
cooling
transport member
sheet
chamber
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Application number
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English (en)
Inventor
F Conant Morris
Original Assignee
F Conant Morris
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Publication date
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Publication of CH350582A publication Critical patent/CH350582A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/02Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles
    • B05C1/025Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles to flat rectangular articles, e.g. flat sheets

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Auftragen eines harten,     flexiblen        Hochglanzüberzuges    auf Bogen  von faserigem Material    Gegenstand des Patentes ist eine Vorrichtung  zum Auftragen eines harten, flexiblen Hochglanz  überzuges auf Bogen von faserigem Material, mit  Mitteln, um auf beiden Seiten der Bogen einen flüs  sigen Überzug aus einem in einem flüchtigen Lö  sungsmittel gelösten Kunstharz aufzutragen, ferner  mit     Trocknungsmitteln    einschliesslich Mitteln zur  Erhitzung der überzogenen Bogen zwecks Verdamp  fung des Lösungsmittels, ferner mit Mitteln zur Ab  kühlung der überzogenen Bogen und mit einem  endlosen Transportorgan zum Fortbewegen der Bogen  durch die     Trocknungs-    und Abkühlungsmittel.

   Die  Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Heizmittel nach oben gerichtete     Strahlungsheizmittel     einschliessen, die zwischen dem Ober- und Unterlauf  des Transportorgans angeordnet sind, dass das Trans  portorgan Stifte aufweist, die nach oben gerichtete  scharfe Spitzen haben, auf denen die Bogen auf  liegen, dass diese Stifte durch abgeflachte Stangen  getragen werden, die genügend weit auseinander lie  gen, damit die Wärmestrahlung den Oberlauf des  Transportorgans passieren kann, um die untere Seite  der Bogen zu erhitzen.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung werden Aus  führungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt einer Einrichtung,       Fig.    2 im grösseren Massstab     einen    Schnitt nach  der Linie 2-2 in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt durch     Fig.2.     



  Die zu überziehenden Gegenstände, z. B. ge  druckte Papierkarten 9, werden von einer     Plattform     einzeln zwischen     Auftragswalzen   <B>11,</B> 12 eingeführt.  Die untere Rolle 11 dreht sich in einem Bad 13  eines Troges 14 mit Überlauf 14a. Das Bad 13  besteht z. B. aus Lack, bestehend aus     Vinylchlorid-          harz    mit verschiedenen Mitteln. Vom Überlauf 14a  fliesst die     Überzugsflüssigkeit    in einen Behälter 15,    von welchem eine Pumpe 16 sie über eine Leitung  17 entweder in die Leitung 17A und den Trog 14  oder in die Leitung 17B und den Raum 18 zwischen  der Rolle 12 und der     .zusätzlichen        Abstreifrolle    19  fördert.

   Die beiden     Auftragswalzen    11 und 12 haben  elastische Überzüge oder etwas ähnliches, so dass     die          Überzugsflüssigkeit    gut daran haften kann. Ein Ven  til 20 ist in der Leitung 17A und ein Ventil 21 in  der Leitung 17B eingebaut. Das erste ist offen, das  zweite geschlossen. Eine über dem Trog 14 und  hinter der Rolle 11 angeordnete     Abstreichleiste    22  ist ausser Kontakt mit dieser Rolle gebracht. Die  Bögen 9 werden in der horizontalen Ebene durch  die gemeinsame Erzeugende 23 den Rollen zuge  führt.

   Der Trog wird     kontinuierlich        nachgefüllt.    In  der Zeitspanne zwischen zwei Bögen     gelangt    die  Flüssigkeit von der unteren auf die obere Rolle, so  dass beide     benetzt    sind. Der Überzug wird somit auf  beide Seiten des Bogens aufgetragen.  



  Wenn dicke Bögen überzogen werden müssen,  kann der Abstand der Rollen     zu    gross sein, so dass  nicht genug Flüssigkeit von der unteren auf die obere  Rolle zwischen zwei Bögen übergeht. In diesem Falle  bleiben beide Ventile 20, 21 offen.  



  Nach den Rollen 11, 12 gelangen die Bögen auf  ein     endloses    Transportorgan 24, das über vier Paar  Transportrollen 25-28 verläuft, von     dellen    minde  stens ein Paar motorisch angetrieben ist. Das Trans  portorgan besteht aus zwei Ketten. Jedes Kettenglied  29 trägt eine abgeflachte Stange 30, die sich quer  von einer Kette zur anderen erstreckt. Diese Stangen       sind    vorzugsweise etwa 6,2 mm dick und 18,7     mm     breit. Ihre Kanten sind abgerundet, so dass sie einen  ovalen Querschnitt aufweisen. Dadurch wird ein  gleichmässiges Heizen und Trocknen der Bögen ge  währleistet.

   Die Stangen 29 sind im Abstand von  etwa 7,7 cm voneinander angeordnet und tragen eine      Anzahl spitzer Stifte 31 von etwa 6,2     mm,    auf wel  chen die Bögen während des Transportes liegen. Die  Stifte 31 haben scharfe Spitzen. Der flüssige Über  zug fliesst um die Stifte herum und überzieht das  Papier selbst unter den Stiften, so dass die Berüh  rungspunkte am fertigen Produkt nicht sichtbar wer  den, mindestens nicht von blossem Auge.  



  Über den Stangen 30 sind Schnüre bzw. Bänder  30A aus     nachgiebigem    Material, z. B. Gummi, von  einem Durchmesser von etwa 3,1 mm angeordnet,  die ein seitliches Gleiten der Bögen verhindern. Diese  Bänder sind in Abständen von 15,3 cm angeordnet.  Diese Bänder verhindern, dass die Bögen vom Trans  portorgan 24 zwischen die Stangen 30 fallen.  



  Die Bögen fallen auf das Transportorgan 24  unter eine Haube 32, die mit einem Ansaugventilator  33 versehen ist. Die flüchtigen Lösungsmittel, die von  den feuchten Bögen kommen, werden somit gesam  melt und entweder abgeführt oder wiedergewonnen.  



  Die Bögen gelangen anschliessend in eine     Trock-          nungskammer    34, die so nahe wie möglich, z. B.  1,80 m von den Rollen 12, 11 angeordnet ist. Dieser  Abstand muss daher klein gehalten werden, weil der  feuchte Überzug bestrebt ist, in den Bogen selbst  einzudringen, wodurch das Trocknen schwierig würde.  



  Die Kammer 34 ist etwa 5,4 m lang und weist  eine obere und eine untere Reihe 35 bzw. 36 von       Infrarotheizröhren    auf, die jede mit einem Reflektor  37 versehen ist, so dass eine     gleichmässige    Wärme  verteilung gesichert wird. Das Transportorgan 24  führt die Bögen zwischen den     Heizröhrenreihen,    die  sich in einem Abstand von etwa 15,2 cm von diesen  befinden. Dank ihren Abständen und ihrer Form  verhindern die Stangen 30 eine gleichmässige Hei  zung nicht.

   Luft kann vom rechten     (Fig.    1) Ende  der Kammer 34 in diese eintreten und wird mit all  fälligen Dämpfen über eine Leitung 38 von .einem  Ventilator 39 angesaugt, wobei sie entweder abge  führt oder einer     Rekuperationsanlage    für die Solvent  dämpfe zugeführt wird. Nach der Kammer 34 ge  langen die Bögen in eine weitere Trockenkammer 40,  die etwa 1,80 m lang ist. Ein Gebläse 41 fördert  Frischluft in diese Kammer 40, welche Frischluft  durch die Leitung 42 abgeführt wird. Nach dieser  Kammer 40 gelangen die Bögen in eine     Kühlkammer     43, die etwa 3,6 m lang ist. Eine Kühlvorrichtung 44  mit Gebläse fördert tiefgekühlte Luft über eine Lei  tung 45 in diese Kammer. Diese Luft ist über Lei  tungen 46, 47 in die Vorrichtung 44 zurückgeführt.

    Nach dieser     Tiefkühlkammer    43 können die Bögen  auf der Strecke 48 kontrolliert werden.  



  Um zu verhindern, dass grössere Gasmengen zwi  schen den Kammern zirkulieren können, sind Klap  pen 49, 50 über bzw. unter dem Transportorgan 24  angeordnet.  



  Die dargestellte Einrichtung kann zur Behand  lung von Bögen bis 60,1 cm Breite dienen. Sie ist  mit einer Geschwindigkeitssteuerung versehen, so dass  pro Minute von 18,3 bis 45,7 m Länge Bogenmate  rial behandelt werden können, was einer Flächen-         behandlung    (nur eine Seite) von 18,6 bis 46,45     m2     entspricht.  



  Wenn der verwendete Lack aus     Vinylchloridharz     und Weichmacher in einem     Lösungsmittelgemisch     aus     Amylacetat    und     Xylene    besteht, so gelangen  die Bögen in die Kammer 34 unter Zimmertempera  tur und verlassen sie bei 65,6 bis 76,7  C. Man  ist bestrebt, die Bögen so hoch wie möglich zu       heizen,    ohne jedoch Blasen im Überzug zu ver  ursachen. In der Kammer 34 herrscht eine Tempe  ratur von etwa 121  C und die durch diese Kammer  beförderte Luftmenge ist etwa 18,4     m3    pro Minute.  



  Unter dem     Einfluss    von 56 m3 Luft pro Minute  fällt die Temperatur der Bögen in der Kammer 40  um 13 bis     1711    C.  



  In der Kammer 43 werden etwa 22,4     m3    Luft  pro Minute befördert, wobei die Temperatur dieser  Luft etwa -1  C ist, so dass die Bögen am Ende  eine Temperatur von etwa 21  C haben.  



  Die Bögen bleiben:  in der Kammer 24 von 7,2 bis 18 Sekunden,  in der Kammer 40 von 2,4 bis 6 Sekunden,  in der Kammer 43 von 4,8 bis 12 Sekunden,  so dass die Gesamtzeit 14,4 bis 36 Sekunden dauert.  Wenn erwünscht, kann die Kammer 40 ausgelas  sen werden. Dies ist jedoch nicht günstig bzw. nicht  wirtschaftlich, weil die Kühlung mit Frischluft bil  liger als die Kühlung mit gekühlter Luft ist.  



  Obwohl alle flüchtigen Lösungsmittel in der Kam  mer 40 entfernt werden, sind die Bögen beim Ver  lassen dieser Kammer klebrig, und sie würden es  während Stunden bleiben, wenn sie nicht, wie be  schrieben, plötzlich künstlich gekühlt würden. Da  durch aber verlieren sie jede Klebrigkeit. Der Grund  hierfür ist, aller Wahrscheinlichkeit nach, die Bil  dung einer dünnen, jedoch harten Schicht, die den  Überzug, bis er     erstarrt,    schützt. Mit dem beschrie  benen Verfahren könnte man Überzüge aus den ver  schiedensten Substanzen herstellen, die eine gleich  mässigere Härte und einen     gleichmässigeren    Glanz  hätten, als es bisher möglich war.  



  Dank dem Ansaugen der Lösungsmittel unter der  Haube 32 wird das Eindringen des Überzuges in den  Bogen gebremst. Dadurch wird nicht nur der Ver  brauch des Bades 13 reduziert, sondern auch noch  die Behandlungszeit in den Kammern. Ferner wird  die Härte und der Glanz verbessert. Die Bögen soll  ten so hoch wie möglich geheizt - ohne Blasen zu  verursachen - und so schnell wie möglich minde  stens auf Zimmertemperatur gekühlt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auftragen eines harten, flexi blen Hochglanzüberzuges auf Bogen von faserigem Material, mit Mitteln, um auf beiden Seiten der Bogen einen flüssigen Überzug aus einem in einem flüchtigen Lösungsmittel gelösten Kunstharz auf zutragen, ferner mit Trocknungsmitteln einschliess lich Mitteln zur Erhitzung der überzogenen Bogen zwecks Verdampfung des Lösungsmitteln, ferner mit Mitteln zur Abkühlung der überzogenen Bogen und mit einem endlosen Transportorgan zum Fortbewe gen der Bogen durch die Trocknungs- und Abküh lungsmittel, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Heiz- mittel nach oben gerichtete Strahlungsheizmittel (36) einschliessen, die zwischen dem Ober- und Unterlauf des Transportorgans (24) angeordnet sind, dass das Transportorgan Stifte (31) aufweist, die nach oben gerichtete scharfe Spitzen haben, auf denen die Bogen aufliegen, dass diese Stifte durch abgeflachte Stangen (30) getragen werden, die genügend weit auseinanderliegen, damit die Wärmestrahlung den Oberlauf des Transportorgans passieren kann, um die untere Seite der Bogen zu erhitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeflachten Stangen (30) einen runden Querschnitt aufweisen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, in welcher die Abkühlungsmittel einen Kühltunnel (43) umfas sen, durch welchen das Transportorgan hindurch geht und in welchem Mittel zur Durchleitung eines Gasstromes vorgesehen sind, dadurch gekennzeich net, dass Mittel (44) für das Abkühlen des Gases vor gesehen sind, und dass Mittel (44, 46, 47) vorgesehen sind für die wiederholte Zirkulation des Gasstromes durch den Kühltunnel und die Kühlmittel. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportorgan nachgiebige Bänder (30A) aufweist, die sich längs des Transport bandes erstrecken, um zu verhindern, dass Bogen zwischen die Stangen fallen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Einstellung der Ge schwindigkeit des Transportorgans vorgesehen sind.
CH350582D 1955-09-26 1956-09-25 Vorrichtung zum Auftragen eines harten, flexiblen Hochglanzüberzuges auf Bogen von faserigem Material CH350582A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0666506A1 (de) * 1994-02-02 1995-08-09 International Business Machines Corporation System zum Nassanbringen eines trockenen Films auf einer Platte
WO2001038054A1 (de) * 1999-11-24 2001-05-31 Biermann, Ernst Verfahren zum herstellen von zuschnitten aus verbundstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0666506A1 (de) * 1994-02-02 1995-08-09 International Business Machines Corporation System zum Nassanbringen eines trockenen Films auf einer Platte
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