CH350590A - Mechanisch-pneumatische Vorrichtung zum Reinigen von fadentragenden umlaufenden Maschinenteilen an Spinnereimaschinen - Google Patents

Mechanisch-pneumatische Vorrichtung zum Reinigen von fadentragenden umlaufenden Maschinenteilen an Spinnereimaschinen

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CH350590A
CH350590A CH350590DA CH350590A CH 350590 A CH350590 A CH 350590A CH 350590D A CH350590D A CH 350590DA CH 350590 A CH350590 A CH 350590A
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suction
cylinders
cylinder
suction chamber
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Peter Nagel Ernst
Shields Barr Harry
Carl Bechtler Hans
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Luwa Ag
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    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/62Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
    • D01H5/625Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers in cooperation with suction or blowing means

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


      Mechanisch-pneumatische    Vorrichtung zum     Reinigen    von fadentragenden  umlaufenden     Maschinenteilen    an     Spinnereimaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine     mechanisch-          pneumatische    Vorrichtung zum     Reinigen    von     @    faden  tragenden umlaufenden Maschinenteilen an Spinne  reimaschinen, mit einer Saugkammer, die entlang dem  umlaufenden Maschinenteil verläuft, und mit min  destens einem am     umlaufenden        Maschinenteil    anlie  genden     Abstreifer,

      der in Drehrichtung des Maschi  nenteiles vor der Saugkammer zu dieser parallellie  gend angeordnet ist.  



  Bei fadentragenden Zylindern von Spinnerei  maschinen, z. B.     Streckwerkzylinder,    ist es bekannt,  die auf diesen anhaftenden, aus dem eigentlichen  Faserband oder der Lunte ausgeschiedenen     Flug-        bzw.     Abfallfasern durch die Einwirkung von mechanischen  Reinigungsorganen, beispielsweise     Putzwalzen    oder  -brettern, zu     entfernen,        wobei    vielfach     Absaugvorrich-          tungen    mit diesen Reinigungsorganen zusammenwir  ken, um das durch diese     Reinigungsorgane    abgelöste  Fasergut abzuführen.  



  Eine     Ausführungsart,    die sich in     letzter    Zeit be  sonders verbreitet hat, besteht in einer pneumatischen       Absaugung    und einer dieser in Drehrichtung des     zu     reinigenden Zylinders nachgeschalteten sich drehen  den     Putzwalze.     



  Neuere Erkenntnisse haben dabei     gezeigt,    dass eine  kombinierte     mechanisch-pneumatische        Reinigungs-          vorrichtung    z. B. mit einem dem zu reinigenden Zy  linder zugeordneten, als     Faserabstreifelement    wirk  samen     Putzbrett    und einem     Absaugkanal    nur dann  eigentlich sinnvoll und zweckmässig ist, wenn dieser       Absaugkanal    in Drehrichtung des Zylinders hinter  dem Putzbrett angeordnet liegt.  



  Ein weiteres wesentliches Problem liegt in der  Ausbildung und Anordnung geeigneter     Abstreifele-          mente,    die das Fasermaterial entweder direkt oder    über Putzwalzen von den Zylindern abnehmen. Ein  gehende Untersuchungen haben     nämlich    gezeigt,  dass in vielen     Fällen    schon nach kurzer Betriebsdauer  diese     Abstreifelemente,    die aus nachgiebigem Ma  terial bestehen müssen, nicht mehr, oder nur mit  ungenügendem Druck an den zu reinigenden um  laufenden Maschinenteilen     anliegen,        wodurch    die       Reinigungswirkung    mindestens stark     reduziert    wird.

    Bei der Nachstellung, sofern eine solche vorgesehen  ist,     besteht    deshalb die Tendenz, die     Abstreifelemente     mit zu grossem Druck zur Anlage zu bringen, was  einerseits zu einer übermässigen Bremsung der Zylin  der oder Walzen führt und anderseits die Abnützung  der     Abstreifelemente    beschleunigt.  



  Bei einer bekannten     mechanisch-pneumatischen          Reinigungsvorrichtung    verläuft unterhalb dem unteren  und oberhalb dem oberen Zylinder einer Strecke je  ein in Längsrichtung derselben sich erstreckender       Saugkanal.    Die den     Zylindern        zugekehrte    Kanalwand  ist mit quer verlaufenden rechteckigen Schlitzen ver  sehen, in welche die Zylinder eingreifen, wobei an den  beiden Längskanten elastische     lappenförmige    Ab  streifer vorgesehen sind.

   Die bekannten     lappenförmi-          gen    Abstreifer haben den Nachteil, dass sich deren       Berührungsverhältnisse    mit den Zylindern nicht     mit     genügender Genauigkeit beherrschen lassen, und es  besteht dabei die Gefahr, dass     Schmutz    und Staub zu  sammen mit den Fasern an derselben     hängenblei-          ben    und von der     Absaugvorrichtung    nicht abgenom  men werden können.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt nun, eine  diese Nachteile vermeidende Reinigungsvorrichtung  zu schaffen. Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung zeich  net sich dadurch aus, dass der als Schlauch ausgebil  dete Abstreifer einer     Längskante    der     Absaugkammer         entlang verläuft, wobei die     Absaugkammer    Öffnun  gen zur     Ansaugung    von Luft zum Abtransport der  abgestreiften     Fasern    und Verunreinigungen     aufweist.     



  In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise  Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrich  tung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Reinigungsvorrichtung an den Ab  zugszylindern einer     Nadelstabstrecke,          Fig.    2 eine perspektivische Darstellung eines teil  weise aufgebrochenen, als     Abstreifelement    wirksa  men Putzschlauches,       Fig.    3 und 4 zwei Ausführungsformen einer Rei  nigungsvorrichtung an einem     Streckwerkzylinder,          Fig.    5 eine Ausführungsform einer gemeinsamen  Reinigungsvorrichtung für zwei     Streckwerkzylinder,

            Fig.    6 eine weitere     Ausführungsform    einer Rei  nigungsvorrichtung für ein mehrzylindriges Streck  werk.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten ersten     Ausführungs-          form    der Reinigungseinrichtung an den Abzugszylin  dern einer     Nadelstabstrecke    sind nur die beiden. unteren  Abzugszylinder dargestellt, von denen der kleinere  mit 1 und der grössere mit 2 bezeichnet ist. Die beiden  Zylinder sind in nicht näher dargestellter Weise in  Stirnplatten 3 eines Maschinengestelles (nicht gezeigt)  gelagert, die gleichfalls die Enden von zwei drehbar  gelagerten übereinander und parallel zu den Zylindern  angeordneten     Transportwalzen    4 und 5 aufnehmen.

    Die     Transportwalzen    4 und 5 tragen ein endloses       Putzband    6, das sich über die Breite der Zylinder  1 und 2 erstreckt und das an den Zylindern 1 und 2  unter einem geringen Druck     anliegt.    Bei der Ver  drehung der Zylinder 1 und 2, die beide im Uhr  zeigersinn rotieren, wird das Putzband 6 im Gegen  uhrzeigersinn angetrieben, wobei die auf den Zylin  dern anhaftenden, aus der Lunte ausgeschiedenen       Fasern    durch das Putzband abgenommen werden.

    Das     Putzband    6 arbeitet mit einem an dessen unteren  Teil wirksamen     Abstreiforgan    7 zusammen, das bei  spielsweise band- oder lippenförmig sein kann und an  der einen Längskante eines     trogförmigen        Sammel-          rostes    8 befestigt ist. Der Sammelrost 8 erstreckt sich  zwischen den Stirnplatten 3 des     Maschinengestelles     und wird von diesen getragen.  



  Bei der Bewegung des Putzbandes 6 gelangen  die von diesem aufgenommenen Fasern an das     Ab-          streiforgan    7, wobei sie zwischen     Abstreiforgan    7  und Transportband 6 hindurchgeschleppt werden  und sich darauf     knäuelförmig    hinter dem     Abstreif-          organ    auf dem Sammelrost ablagern.

   Der     Sammel-          rost    8     trägt    an seiner dem     Abstreiforgan    7 entgegen  gesetzten Längsseite ein weiteres     Abstreiforgan    9,  das     schlauchförmige    Ausbildung aufweist und welches  mit dem Zylinder 2 zusammenwirkt. Das     Abstreif-          organ    9 kann an seinen beiden Enden     abgeschlossen     sein und Luft von gleichem oder gegenüber dem at  mosphärischen etwas erhöhtem Druck enthalten.  



  Bei der Rotation des Zylinders 2 gelangen die an  diesen anhaftenden Abfallfasern zum     Abstreiforgan    9,  werden durch dieses in ähnlicher Weise wie durch das         Abstreiforgan    7 vom Zylinder abgelöst und lagern  sich auf dem Sammelrost 8 ab. An die die Fasern  tragende Oberseite des Sammelrostes in eine Luft  leitung 10 angeschlossen, die mit der Saugseite eines  nicht dargestellten Gebläses in Verbindung steht.  Im Betrieb des Gebläses werden deshalb die auf dem  Sammelrost 8 abgelagerten Fasern durch die Luft  leitung 10 abgeführt, wobei mit dem Gebläse ein  Filter oder     Abscheider    (nicht dargestellt) verbunden  ist, um die     abgesogenen    Fasern zu sammeln und einer  weiteren Verwendung zugänglich zu machen.  



  Da der     Sammelrost    zusammen mit den     Abstreif-          organen    7 und 9 dem Putzband 6 und den Stirn  platten 3 eine unterhalb der Walze 2 liegende ab  geschlossene Kammer 11 bildet, an welche die Luft  leitung 10 angeschlossen ist, bildet sich in dieser  Kammer im Betrieb des Gebläses ein Unterdruck.  Anderseits wirkt auf die     Abstreiforgane    7 und 9 der  atmosphärische Druck ein, so dass sich also infolge  dieser Druckdifferenz die beiden     Abstreiforgane    ge  gen das Putzband 6 bzw. den Zylinder 2 anpressen.  Durch Veränderung des Unterdruckes lässt sich deren  Wirksamkeit verändern.

   Die durch den     Schlauch    9  und die Walze 2 gebildete Saugdüse der Kammer 11  verläuft entlang der Walze 2. Der Schlauch 9 verläuft       entlang    einer Längskante der     trogförmigen    Kammer  11 und ist zu dieser parallelliegend angeordnet.  



  Wenn auch in     Fig.    1 das Putzband 6 als sowohl  mit Zylinder 1 als auch mit dem Zylinder 2 zusam  menwirkend dargestellt ist, genügt es in vielen Fällen,  das Putzband nur mit dem Zylinder 1 zusammen  wirken zu lassen, da ja der Zylinder 2 durch das     Ab-          streiforgan    9 in einwandfreier Weise Gereinigt     bzw.     die von diesem Zylinder abgelösten Fasern durch die       Absaugung    in der Kammer 11 einwandfrei erfasst  werden können.

   Wie schon erwähnt, ist es von ausser  ordentlicher Bedeutung, dass die     Absaugung    der durch  das     Abstreiforgan    9 abgelösten     Fasern    in Drehrich  tung des Zylinders betrachtet, hinter dem     Abstreif-          organ    erfolgt, da sich die Fasern nicht, wie zu erwar  ten, vor, sondern hinter diesem     Abstreiforgan    ab  lagern.  



  Anstelle des in     Fig.    1 dargestellten Putzbandes 6  könnte natürlich auch eine Putzwalze vorgesehen  werden, die nur mit dem Zylinder 2 zusammenwirkt,  jedoch im übrigen ähnliche Funktion hat wie das  Putzband 6. In diesem Falle würde der Zylinder 1 nicht       gereinigt,    hingegen ist für den Zylinder 2 eine zwei  fache Reinigung vorhanden, nämlich einerseits durch  das     Abstreiforgan    9 und anderseits durch die er  wähnte Putzwalze, mit welcher das     Abstreiforgan    7  zusammenwirken kann.

   Es ist bei dieser Anordnung  von Bedeutung, dass die     Absaugung    für beide     Ab-          streiforgane    erfolgt, nachdem sie die Walze gereinigt  haben, da im Falle des     Abstreiforganes    7 die Dreh  richtung der     Putzwalze    für die Ablagerung des Faser  gutes massgebend ist. Es wird somit sämtliches, von  der Walze 2 abgelöstes Fasergut innerhalb der  Kammer 11, d. h. auf dem Sammelrost 8 abgelagert      und eine Ansammlung an durch die     Absaugung    nicht  erreichbaren Stellen vermieden.  



  Statt die     Putzwalze    nur mit dem Zylinder 2 zu  sammenwirken zu lassen, wäre es selbstverständlich  denkbar, diese sowohl dem Zylinder 1 als auch dem  Zylinder 2 zuzuordnen und den Sammelrost mit     einer     Seitenwand zu versehen, an deren oberen Ende ein  dem     Abstreiforgan    7 entsprechendes, mit dieser ver  setzten     Putzwalze    zusammenwirkendes     Abstreiforgan     vorgesehen wäre, wobei dieses     Abstreiforgan    analog  dem     Abstreiforgan    9 ausgebildet sein kann.

   Auch in  diesem     Falle    würde somit das abgestreifte Fasergut  im     Sammelrost    abgesetzt und durch die     Absaugung     wegtransportiert.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform wäre es mög  lich, die     Abstreiforgane    nicht notwendigerweise mit  den Zylindern     zusammenwirken    zu lassen, sie könnten  auch ausschliesslich zur Reinigung der erwähnten  Putzwalze dienen, die dann ihrerseits das Fasergut  von den Zylindern abnehmen, wobei dann nur die  Putzwalzen mit einem     Absaugkanal    zusammenarbei  ten würden.  



  Das in     Fig.    2 dargestellte     Abstreiforgan,    welches  in seiner Ausbildung einem Putzbrett bekannter Aus  führung ähnlich ist, weist eine Unterlage 15 und einen  über diesem angeordneten Streifen 16 aus porösem  nachgiebigem Material, z. B. Schaumgummi, auf. Un  terlage 15 und Streifen 16 sind von einem Schlauch  14 umgeben, der das eigentliche Putztuch darstellt  und im Betrieb an dem zu reinigenden Zylinder an  liegt. Das Innere des Putztuches, d. h. der den Strei  fen 16 enthaltende Innenraum des Schlauches, kann  beispielsweise über die Stirnseiten oder aber Öffnun  gen 17 in der Unterlage 15 und im Putzschlauch 14  mit der Atmosphäre in Verbindung stehen.

   Wie bei  den andern dargestellten     Arten    von     Abstreiforganen     ist somit auch dieses in der Lage, unter der Einwir  kung des Unterdruckes, welcher durch die     Absaugung          erzeugt    wird, seine     Anpresswirkung    gegen den zu  reinigenden Zylinder z. B. den Zylinder 2 bei Ver  wendung anstelle des     Abstreiforganes    9 in     Fig.    1 zu       verändern.     



  Bei allen diesen     Reinigungseinrichtungen    ist es not  wendig, die Kammer 11 an geeigneten Stellen mit der  Atmosphäre zu verbinden, und     zwar    so, dass innerhalb  derselben bei der     Absaugung    in Transportluftstrom     en-          steht,    welcher die auf dem     Sammelrost        abgesetzten    Fa  sern mitnimmt und der Luftleitung 10 zuführt.

   Es muss  hierbei allerdings darauf Bedacht genommen werden,  dass die Öffnungen zum Eintritt der Transportluft in:  die Kammer 11 nicht in einer Zone liegen, in welcher  sie einen im Bereiche der zwischen den     Zylindern     verlaufenden Lunte wirksamen Saugluftstrom her  vorrufen, da dadurch die Lunte beschädigt werden  oder sogar reissen könnte. Hingegen ist es möglich,  die Anordnung dieser Öffnungen so zu     treffen,    dass,  wie dies auch noch später beschrieben wird, im Falle  eines Bruches der abgehenden Lunte, diese durch den  Saugluftstrom eingefangen und     abgesaugt    wird.

      Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 werden die       Transportluftöffnungen        zweckmässig    im Sammelrost 8  vorgesehen, und zwar z. B. in Form von Perfora  tionen oder aber Öffnungen, die durch feinmaschige  Siebe bedeckt sind.

   Dadurch     lässt    sich einerseits der       Flug,    welcher sich am Maschinengestell eventuell ab  setzen könnte, in die Kammer einsaugen und ander  seits ist es möglich, durch den nach aufwärts gerich  teten     Luftstrom,    der mittels dieser Öffnungen oder  Perforationen gebildet wird, die abgestreiften Fasern  in praktisch schwebendem Zustand der     Absaugluft-          leitung    10     zuzuführen.     



  Bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungs  formen handelt es sich um solche an     Streckwerken     oder an Lieferzylindern von Spinnmaschinen. Bei der  in     Fig.    3 dargestellten Ausführungsform ist unterhalb  eines Zylinders 18 ein sich über dessen Breite er  streckender     Absaugtrog    19 angeordnet, dessen Inne  res über eine     Saugluftleitung    20 mit der Saugseite  eines Gebläses in Verbindung steht. Der     Absaugtrog     trägt ein entlang seiner einen Längsseite verlaufendes  schlauchförmiges     Abstreiforgan    21 entsprechend dem       Abstreiforgan    9 in     Fig.    1.

   Das     Abstreiforgan    21 liegt  am Zylinder 18 unter einem bestimmten Druck an  und streift somit bei der Drehung dieses Zylinders  das an demselben anhaftende Fasergut ab. Im Innern  des     Absaugtroges    19 ist     ein    Saugluftstrom wirksam,  der durch den     Eintritt    von atmosphärischer Luft in  Richtung des Pfeiles 22 in diesen     Absaugtrog    ent  steht. Dieser Saugluftstrom erfasst das sich bezüglich  der     Drehrichtung    des Zylinders 18 hinter dem     Ab-          streiforgan    21 anfallende Fasergut und transportiert  dieses durch die Luftleitung 20 ab.

   Durch entspre  chende Wahl der massgeblichen Öffnungsquerschnitte  und des Luftdruckes lässt sich im Innern des Ab  saugtroges ein Unterdruck     erzeugen,    unter welchem  die Wirkung des Organes 21 die gleiche wie diejenige  des     Abstreiforganes    9 in     Fig.    1 ist.  



  Die in     Fig.4    dargestellte     Ausführungsform    un  terscheidet sich insofern von derjenigen nach     Fig.    3,  als neben dem     Abstreiforgan    21 ein ebenfalls       schlauchförmiges        Dichtungsorgan    23 vorgesehen ist,  das sich entlang der anderen Längsseite des     Absaug-          troges    19 erstreckt und ebenfalls 'am Zylinder anliegt.  Anderseits sind     in    der einen Seitenwand des Ab  saugtroges Öffnungen 24 vorgesehen, die den Eintritt  von Transportluft in das Innere des     Absaugtroges    19  zulassen.

   Die     Absaugöffnungen    sind dabei so an  geordnet, dass der durch diese infolge des Unter  druckes eintretende Luftstrom auch in der Nachbar  schaft des     Abstreiforganes    21 bzw. der Hinterkante  wirksam ist und die     dort    anfallenden Fasern     abführt,     wie dies durch die Pfeile angedeutet ist.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.5    bedient  die     Absaugvorrichtung    zwei     Streckwerkzylinder    bzw.  die diesen     zugeordneten        Abstreiforgane.    Der Ab  saugtrog 25 ist dabei     mittig    unter den beiden Zylin  dern 26 und 27 angeordnet und trägt schlauchförmige  Organe 28, 29 und 30. Während das Organ 28 als  Abstreifer und das Organ 30 als Dichtung wirkt, ist      das Organ 29 für den Zylinder 26 Dichtung und     für     den Zylinder 27 Abstreifer.

   Die Wirkungsweise ist     im     übrigen die gleiche wie diejenige der     Ausführungs;     form nach     Fig.    4. Auch in diesem Falle sind Trans  portluftöffnungen 24 vorgesehen.  



  In     Fig.    6 ist die     Absaugeeinrichtung        eines    Streck  werkes mit vier unteren Zylindern 45, 46, 47, 48 und  drei oberen Zylindern 49, 50, 51 dargestellt. Dabei ist  jedem der Zylinder ein eigener     Absaugkanal    52, 53  bzw. 54 zugeordnet,     währenddem    für die unteren  Zylinder 45 und 46 bzw. 47 und 48 je ein gemein  samer     Absaugkanal    55 vorgesehen ist.

   Die     Absaub          kanäle    52-55 besitzen Öffnungen 22 zum Ansau  gen von Luft aus der Atmosphäre und sind über  Zwischenstücke 57, 58, 59 und 60 mit     Sammel-          leitungen    61 bzw. 62 verbunden, die in nicht dar  gestellter Weise an die Saugseite eines Gebläses an  geschlossen sind. Jeder der     obern        Absaugkanäle     52-54 trägt ein schlauchförmiges     Abstreifelement     63 bzw. 64 bzw. 65, die je an einem Zylinder anliegen,  während die von den unteren     Absaugkanälen    getra  genen     Abstreifelemente    66 je mit zwei Zylindern zu  sammenwirken.  



  Während die     Abstreiforgane    in den meisten     Fällen     zweckmässig aus statisch nicht     aufladbarem    Material  bestehen, ist es     vorteilhaft,    die     Putzwalzen    oder Trans  portbänder     (Fig.    1) aus statisch     aufladbarem    Mate  rial herzustellen, bzw. mit solchem Material zu über  ziehen, so dass die     Fasern    bis zur     Erfassung    durch das       Abstreiforgan    an diesem haften bleiben. Im Gegen  satz zu den     Abstreiforganen    ist     also    hier eine gewisse  Haftwirkung erwünscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mechanisch-pneumatische Vorrichtung zum Rei nigen von fadentragenden umlaufenden Maschinen- teilen an Spinnereimaschinen, mit einer Saugkammer, die entlang dem umlaufenden :
    Maschinenteil verläuft, und mit mindestens einem am umlaufenden Maschi nenteil anliegenden Abstreifer, der in Drehrichtung des Maschinenteiles vor der Saugkammer zu dieser parallelliegend angeordnet ist, dadurch gekennzeich net, dass der als Schlauch ausgebildete Abstreifer (9, 21, 28, 29, 63-66) einer Längskante der Ab saugkammer (11, 19, 25, 52-55) entlang verläuft, wobei die Absaugkammer Öffnungen (22, 24) zur Ansaugung von Luft zum Abtransport der abgestreif ten Fasern und Verunreinigungen aufweist. UNTERANSPRCCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch eine Einlage aus Schaumgummi (16) enthält. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Zylindern (l, 2), welche im gleichen Drehsinn rotieren, eine gemeinsame trog- förmige Absaugkammer (11) zugeordnet ist, wobei ein umlaufendes Putzorgan (6) mit mindestens einem dieser Zylinder in Berührung steht und dass zwei Ab streifer (7, 9) vorgesehen sind, von denen der eine (7) mit dem umlaufenden Putzorgan (6) und der an dere (9) mit einem der Zylinder (2) zusammenwirkt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Putzorgan zum Transport der Verunreinigungen als endloses Band (6) ausgebildet.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnungen (24) im Querschnitt der Absaugkammer (19) einem Abstreifer (23) un gefähr diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
CH350590D 1956-01-09 1957-01-08 Mechanisch-pneumatische Vorrichtung zum Reinigen von fadentragenden umlaufenden Maschinenteilen an Spinnereimaschinen CH350590A (de)

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