CH350596A - Maschine zur Herstellung von Formkörpern, insbesondere Rohren, aus erhärtenden Werkstoffen, z.B. Asbestfaser-Zementmischungen oder dergleichen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Formkörpern, insbesondere Rohren, aus erhärtenden Werkstoffen, z.B. Asbestfaser-Zementmischungen oder dergleichen

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CH350596A
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roller
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Peter Dr Ing Dickens
Koenig Paul Ing Dr
Zumbroich Werner
Hans Dipl Ing Osterloh
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Mannesmann Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/42Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces
    • B28B21/48Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces by wrapping, e.g. winding

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Description


  Maschine zur Herstellung von     Formkörpern,    insbesondere Rohren,  aus erhärtenden Werkstoffen, z. B. Asbestfaser-Zementmischungen oder dergleichen    Maschinen für die Herstellung von Rohren und  Platten aus erhärtenden Werkstoffen, z. B. Asbest  faser-Zementmischungen oder dergleichen, sind be  kannt und bestehen zumeist aus einem über mehrere  Antriebs- und Umlenkwalzen geführten Filz- oder  Siebband, das als Träger für den Werkstoff dient.

    Auf dieses Band wird der dickflüssige, plastische  Werkstoff vermittels     besonderer        Aufgabevorrichtun-          gen    aufgegeben und verteilt oder in dünnflüssigem  Zustand vom Band während des     Durchlaufs    durch  einen Materialbehälter aufgenommen und     schliesslich     in mehr oder weniger dünnen Schichten um eine  Kernwalze zu einem Rohr aufgewickelt und als Rohr  oder Platte dem Verbrauch zugeführt. Es sind auch  schon Maschinen verwendet worden, die auf einem  Siebband     resp.    einer Siebtrommel das Vlies bilden  und es dann auf ein Filzband übertragen.

   Das Filz  band soll dabei möglichst trocken sein; aus diesem  Grunde sind neben     Bandreinigungs-    auch Trocken  vorrichtungen innerhalb der Maschinen vorgesehen.  Es ist auch schon vorgeschlagen worden,     kastenför-          mige    und mit Streichbrettern oder     Walzen    versehene  Aufgabe- und Verteilerbehälter für den Werkstoff  vorzusehen. Des weiteren besitzen diese bekannten  Maschinen feststehende oder     mitumlaufende,    unter  Vakuum stehende Saugkästen, die dem Werkstoff  die Feuchtigkeit entziehen, wobei empfohlen wird, das  Vakuum über die gesamte Länge der zumeist horizon  tal verlaufenden Arbeitsbahn auf gleicher Höhe zu  halten.

   In anderen Fällen oder zusätzlich sind Druck  rollen oder dergleichen zum Auspressen der Feuchtig  keit     resp.    zur Verdichtung des Werkstoffes bekannt  geworden.    Diese bekannten     Maschinen    weisen gewisse Nach  teile auf. Der Art der Ablagerung des Werkstoffs auf  dem Band, seiner Entwässerung     resp.    seiner Ver  dichtung kann nur im Umfang der mit diesen Ma  schinen erreichbaren Möglichkeiten Beachtung ge  schenkt werden. Von einer schonenden Behandlung  des wertvollen Filzbandes kann hierbei nicht die Rede  sein. Da es in möglichst trockenem Zustand verwen  det werden muss, wird es nach der Reinigung zwischen  gummierten Mangelwalzen entwässert und     erfährt     dabei laufend eine starke Zusammenpressung und  Verfilzung.

   Des weiteren bedürfen die     Maschinen    mit  ihren mannigfaltigen, z. T. sehr     komplizierten    Neben  aggregaten eine hohe Wartung, insbesondere der zahl  reichen gegen den trockenen und nassen Werkstoff  nur schwer     schützbaren    Lagerstellen.

   Die     Notwendib          keit    einer oftmaligen Reinigung der Siebtrommel       undloder    des Siebbandes, wie auch die ständige Kon  trolle der gegebenenfalls     mitumlaufenden    Saugkästen  und ihrer     Laufbahnen    und der beweglichen     Aufgabe-          und    Verteilerbehälter mit den     Streichbrettern    und  Rollen bedingen erhebliche Arbeitsunterbrechungen,  die durch die Reparaturanfälligkeit der Aggregate  noch erhöht werden. Schliesslich bedeutet ihre An  schaffung neben einem laufenden höheren Energie  aufwand eine erhebliche Belastung.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur  Herstellung von Formkörpern, insbesondere von  Rohren, aus erhärtenden Werkstoffen, z. B. Asbest  faser-Zementmischungen oder dgl., bei der die auf  gezeigten Nachteile der bekannten     Maschinen    ver  mieden sind.  



  Sie besteht, wie auch die bekannten Maschinen,  im wesentlichen aus einer     Aufgabevorrichtung    für den      Werkstoff, einem umlaufenden endlosen, über Um  kehrrollen geführten und von Antriebsrollen gezo  genen Band, dem feststehende, durch das Band auf  den Werkstoff einwirkende Saugeinrichtungen zuge  ordnet sind, und einem umlaufenden Kernrohr mit  einer über dem Kernrohr angeordneten Druckein  richtung, die mit einem über Rollen geführten Filz  band ausgerüstet ist, um den auf dem Kernrohr auf  gewickelten Werkstoff zu entwässern und zu ver  dichten.  



  Sie unterscheidet sich jedoch von den bekannten  Maschinen durch die Art der Ausbildung ihrer Ein  zelaggregate, deren Anordnung und deren Wirkungs  weise. Sie besitzt ausserdem den erheblichen Vorteil,  dass sie infolge ihrer vereinfachten Konstruktion er  heblich preiswerter zu erstellen ist als die bekannten  Maschinen, ohne dass eine Leistungsminderung men  gen- oder qualitätsmässig in Kauf genommen werden  müsste.  



  Die erfindungsgemässe Maschine ist gekennzeich  net durch eine oberhalb des Bandes angeordnete und  mit einer in der Vertikalen und der Horizontalen ver  stellbaren Stauwalze ausgestattete     Aufgabevorrich-          tung,    eine unterhalb dieser liegende Unterstützungs  vorrichtung für das umlaufende und gezogene nasse  Band sowie durch mehrere feststehende Saugkästen,  die im Abstand von der     Aufgabevorrichtung    unter  halb des Bandes angeordnet sind und ein jeweils in  der Arbeitsrichtung sich erhöhendes Vakuum auf  weisen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Maschine gemäss  der Erfindung mit verschiedenen Varianten der Ein  zelteile ist aus der Zeichnung ersichtlich.  



       Fig.    1 zeigt schematisch die Gesamtmaschine.  Die     Fig.    2 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungs  formen der     Aufgabevorrichtung,    ebenfalls in schema  tischer Darstellung, während       Fig.    8 die schematische Wiedergabe der     Kernrohr-          Druckeinrichtung    erkennen lässt,     mit    deren Hilfe das  rohrförmige Endergebnis erzeugt wird.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, gelangt der     aufge-          schlemmte    Werkstoff in mittlerer Konsistenz (Ver  hältnis Trockenmasse: Wasser etwa = 1 : 5 bis 1 : 9)  aus einem Materialbehälter 1 in die     Aufgabevorrich-          tung    2, deren hintere Wand mit einer bekannten An  lagedichtung auf dem in der     Pfeilrichtung    umlaufen  den endlosen nassen Band 3 aufliegt, während die  vordere Wand von einer in der Vertikalen und in der  Horizontalen verstellbaren Stauwalze 4 gebildet wird.

    Das umlaufende Band 3 bildet also einen Teil des  Bodens der     Aufgabevorrichtung    2, deren Grösse von  der Stellung der Stauwalze 4 in der Horizontalen be  stimmt wird, während die Stellung der Stauwalze in  der Vertikalen die vom Band aufzunehmende Schicht  stärke des Werkstoffes bestimmt bzw. regelt.  



  Im Bereich der     Aufgabevorrichtung    2 nebst der  Stauwalze 4 ist unterhalb des umlaufenden Bandes 3  eine Unterlag platte 14 in ausreichender Breite vor  gesehen, die die Aufgabe hat, das Band in jenem  Bereich zu unterstützen, in dem es der grössten Be-         lastung    durch die Masse des in der     Aufgabevorrich-          tung    2 befindlichen Werkstoffs bzw. durch die  regelnde Wirkung der Stauwalze 4 unterliegt. Sie kann  durch ein über     Umlenkrollen    geführtes umlaufendes  Band aus Gummi, Stahl oder dgl. ersetzt sein, um  auch eine Reibung des Filzbandes zu vermeiden.  Ferner hat die Platte auch die Aufgabe, einen zu  schnellen Durchtritt des Wassers aus der Mischung  durch das Filzband 3 zu verhindern.

   Es wurde näm  lich gefunden, dass beim zu schnellen Ablauf des Was  sers aus dem     Faserstoffbrei    die Fasern     eine    uner  wünschte Richtung insofern annehmen, als sie sich  in den auf der Arbeitsseite     aufgerauhten    Filz in der  Längsrichtung einbohren und dann mit den üblichen  mechanischen     Bandreinigungsvorrichtungen    nur schwer  zu entfernen sind, so dass sich nach und nach eine  totale Verschmutzung des Bandes einstellt. Die Stau  walze 4 hat dabei die Aufgabe, eine ausreichende  Menge Werkstoff in der     Aufgabevorrichtung    2 zu  halten, um eine Ablagerung der Fasern in uner  wünschter Richtung hier schon zu verhindern.

   Ihr  fortgesetzter     Umlauf    bewirkt ein     dauerndes    Auf  wirbeln des Werkstoffes in der     Aufgabevorrichtung.     



  Aus praktisch dem gleichen Grunde beginnt auch  bei der gezeichneten Maschine die     Vakuumabsaugung     des Wassers nicht unmittelbar hinter der Materialauf  gabe     resp.    hinter der regelnden Stauwalze 4, sondern  es wird ganz bewusst ein erheblicher Raum 18 zwi  schen Materialaufgabe und dem Beginn der Vakuum  absaugung belassen, in dem das Wasser nur zufolge  seines eigenen Schwergewichts aus der Mischung aus  tritt. Erst in einem gewissen Abstand vom Aufgabe  behälter, das heisst nachdem wesentliche Wasser  mengen abgetropft sind, ist in der dargestellten Ma  schine der erste Saugkasten 15 angeordnet, der mit       Hilfe    eines erzeugten Vakuums das Wasser aus dem  auf das Band 3 aufgegebenen Werkstoff absaugt.

    Die Wirkung des Vakuums soll hier jedoch nur so  gering sein, dass eine Beeinflussung der im Werkstoff  enthaltenen     Fasern    in bezug auf ihre Ablagerung  nicht eintritt. Die in der Arbeitsrichtung nachfolgend  angeordneten Saugkästen 16 und 17 sollen dann  mit einem gegenüber der jeweils     vorherliegenden     Saugkasten gesteigerten Vakuum arbeiten, so dass       schliesslich    am Ende der Arbeitsbahn, unmittelbar vor  dem Aufwickeln der Werkstoffschichten erst das  höchste Vakuum erreicht ist, das heisst also, die Va  kuumwirkung soll mit steigender Werkstoffverfesti  gung     bzw.        -verdichtung    zunehmen und erst dann  höchste Werte erreichen, wenn eine Beeinflussung der  Faserablagerung nicht mehr gegeben ist.

   Diese Mass  nahmen haben aber noch eine besondere Bedeutung  in     bezug    auf die Schonung des Bandes insofern, als  nur in einem beschränkten Bereich ein hohes Vakuum  wirksam ist, das bekanntlich einen erheblichen Einfluss  auf die Haltbarkeit des Filzbandes hat. Selbstverständ  lich können auch mehr Saugkästen mit in der Arbeits  richtung zunehmender Saugwirkung vorgesehen sein.  Anstelle einfacher Saugkästen können zur Schonung  des Bandes auch an sich bekannte feststehende      Absaugeinrichtungen mit umlaufenden geschlitzten  Gummi- oder anderen flexiblen Bändern     Verwendung     finden, die jedoch vorzugsweise an der Stelle der  höchsten Vakuumwirkung angeordnet sein sollen.  



  Wie aus den Fig. 2 bis 7 zu entnehmen ist, kann  die Ausbildung der     Aufgabevorrichtung    auch anders  erfolgen als in Fig. 1 dargestellt. Aus Fig. 2 und 3  ersieht man, dass der Materialbehälter 1 mit einer  grossen Anzahl von     Auslassöffnungen    la versehen ist,  aus denen der Werkstoff durch Rohre oder Schläuche  1 b über Ventile 1 c unter Druck in die Verteilerrinne  5 geführt wird. Der Druck, mit dem der Werkstoff  in die Verteilerrinne einströmt, soll nur so gross sein,  dass eine ausreichende Verteilung über die gesamte  Länge der Rinne gewährleistet ist und eine Ent  mischung und/oder Faserstoffablagerung vermieden  wird. Normalerweise genügt ein Druck, der sich aus  der höheren Anordnung des Materialbehälters im  Verhältnis zur Maschine als Gefälledruck ergibt.

   Bei  einer anderen Anordnung empfiehlt es sich, druck  erzeugende Aggregate vorzusehen.  



  Aus der     Verteilerrinne    5 gelangt der Werkstoff  auf die Zuführungsfläche 6, die durch die Staustufe 7  (s.     Fig.    4) unterbrochen wird, welche durch eine Ver  tiefung in der Zuführungsfläche gebildet ist. Im Fall  der     Fig.    4 ist eine weitere Staustufe durch das Zu  sammenwirken einer umlaufenden Walze 10 mit der  verstellbaren Stauwalze 4     gebildet,    von wo aus der  Werkstoff dann in den     Aufgabebehälter    2 gelangt und  hier letztmalig durch die Stauwalze 4 gestaut wird.  



       Fig.    5 zeigt wieder die Verteilerrinne 5 und     eine     Staustufe 7, die durch ein auf der     Zuführungsfläche    6  aufgerichtetes Wehr 8 gebildet ist, über das der  Werkstoff an eine zweite Staustufe überläuft, die  ebenfalls aus einem Wehr 8 unmittelbar im Bereich  des     Aufgabebehälters    2 gebildet ist und den Werk  stoff schliesslich in den Hauptraum des Aufgabe  behälters 2 führt.  



       Fig.    6 zeigt die Verteilerrinne 5 und die schräg  verlaufende Zuführungsfläche 6, die durch eine in ihre  Ebene eingelassene umlaufende Walze 9 unterbrochen  ist, vor der sich eine Staustufe 7 für den Werkstoff  bildet, der durch den Walzspalt in die     darunter    lie  gende Staustufe 7 gelangt, von wo er über das Wehr 8  in den eigentlichen     Aufgabebehälter    2 überläuft.  



  Selbstverständlich kann der Werkstoff anstatt  durch den Walzspalt auch über die umlaufende  Walze weitergeführt werden.  



  In allen Figuren sind die üblichen     Aufwirbelungs-          vorrichtungen    für den Werkstoff mit 11 bezeichnet.  In     Fig.4    ist ausserdem im Bereich der Staustufe 7  eine rechenartige Vorrichtung 12 mit blattförmigen  Zinken 13 dargestellt, die den Werkstoff quer zur  Fliessrichtung bewegen soll.  



       Fig.7    zeigt diese rechenartige Vorrichtung 12  in perspektivischer Sicht.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, ist an dem der Auf  gabevorrichtung 2 entgegengesetzten Ende des hori  zontalen Teils des Bandes 3 im Zusammenwirken mit  der letzten Umkehrrolle das Kernrohr 19 vorgesehen,    das zusammen mit Druckwalzen 21 den Werkstoff  auf dem Kernrohr zu einem Rohr umformt. Die  bevorzugte     Druckvorrichtung    ist in Einzelheiten in       Fig.    8 wiedergegeben.  



  Der vom umlaufenden Band 3 der Maschine ab  genommene Werkstoff wird in mehr oder     weniger     dünnen Schichten auf das Kernrohr 19 aufgewickelt,  das sich auf die gleichzeitig als Stützrolle dienende  letzte Umkehrrolle der Maschine abstützt. Auf das  sich auf dem Kernrohr 19 bildende Rohr wirken die  beiden Druckrollen 21 vermittels des zwischen ihnen  gespannten Filzbandes 36 ein. Die Druckrollen 21  liegen dabei in bekannter Weise mit Linienberührung  am sich bildenden Rohr an, während das zwischen  ihnen gespannte Band 36 unmittelbar mit Flächen  berührung am Rohr     anliegt.    Die Rollen 21 werden  von einem Gestell 24 getragen, das über einen Druck  stempel 23     mit    einem Druckzylinder 22 in Verbin  dung steht, der seinerseits im Rahmen 20 befestigt  ist.

   Damit ist eine von der Bandspannung und     -um-          führung    im wesentlichen unabhängige     Anstellbarkeit     der     Druckrollen    21 gegeben, die der Konsistenz       und-/oder    der Art des Werkstoffs angepasst werden  kann. Gegenüber den bekannten     Druckeinrichtungen,     die mindestens je einen     Druckzylinder    an den Enden  der     Druckrollen    besitzen, kommt die dargestellte  Druckeinrichtung mit nur einem solchen aus.

   Das die       Druckrollen    tragende Gestell 24 ist im Rahmen 20  seitlich in Schienen 26 geführt, während der Druck  stempel 23 mit einem Gelenk 27 am Gestell 24  befestigt ist, was eine gleichmässige Anlage der Rollen  21 über die gesamte Arbeitsbahn gewährleistet.  



  Um die Stellung der Druckrollen 21 dem jewei  ligen Durchmesser des Rohres anpassen zu können,  sind die Rollen seitlich verstellbar eingerichtet, und  zwar so weitgehend, dass im Zusammenwirken der       Höhenverstellbarkeit    der gesamten Druckeinrichtung  mit der     Anstellbarkeit    der Druckrollen 21 alle prak  tisch in Frage kommenden Rohrdurchmesser erfasst  werden, wobei sich für alle Durchmesser der gleiche       Anstellwinkel    der Druckrollen 21 einstellen lässt.  



  Bewirkt wird die Seitenverstellung der Druck  rollen 21 durch eine links- bzw. rechstgängige Spindle  25, die einerseits in der Rollenhalterung und ander  seits im Gestell 24 gelagert ist und manuell oder  mechanisch eingestellt     wird.     



  Der Umlauf des Bandes 36 der Druckeinrichtung  erfolgt über mehrere Umkehr-, Spann- und     Leit-          rollen,    die in dem höhenverstellbar angeordneten Rah  men 20 gelagert     sind.     



  Das Band 36 läuft dabei zunächst über die  Rollen 31, 32, 31, von denen die Rolle 32 in der  Mitte zwischen den ortsfest angeordneten Rollen 31  liegt und in unabhängig voneinander verstellbaren       Lagern        ruht.    Mit ihr wird ein einseitiges Voreilen  des Bandes 36 durch Schrägstellen der Rolle 32 in  entsprechender Richtung     verhindert        resp.    reguliert,  ohne jedoch die Spannung des Bandes zu beein  flussen.      Die Spannrolle 28, die auf beiden Seiten auf ver  mittels Schubspindeln 30 einzeln und in weitem Um  fang verstellbaren Lagerböcken 29 angeordnet ist,  dient dazu, dem Band 36 die grundsätzliche Span  nung zu erteilen. Mit ihr sollen ausserdem eventuelle  grobe Unstimmigkeiten der Bandlänge ausgeglichen  werden.

   Schliesslich gestattet sie, ein seitliches Aus  wandern des Bandes durch entsprechendes Schräg  anstellen der Rolle 28 mit Hilfe der einzeln verschieb  baren Lagerböcke 29 zu regulieren resp. zu verhin  dern.  



  Die zwischen den beiden Rollen 28 und 32 orts  feste Rolle 31 ist auf einem federbelasteten Hebel 33  angeordnet. Sie hat die Aufgabe, geringfügige Span  nungsunterschiede des Bandes, die sich aus der Werk  stoffzuführung oder dergleichen ergeben, auszuglei  chen und für eine gleichbleibende Spannung des Ban  des zu sorgen. Die weiteren Rollen 31 sind ortsfest  angeordnete Umlenkrollen.  



  Die     vorbezeichneten    Umkehr-, Spann- und     Leit-          rollen    sind gemeinsam im Rahmen 20 vorgesehen, in  dem auch der Druckzylinder 22 mit den vom Gestell  24 getragenen Druckrollen 21 angeordnet ist. Der  Rahmen 20 wird von einem Träger 34 getragen,  durch den eine oder mehrere ortsfest gelagerte       Schraubspindeln    35 geführt sind, mittels deren die  gesamte Druckeinrichtung in der Höhe verstellt wird.  



  Betrachtet man nun wiederum die Fig. 1, so sieht  man, dass das Band 3 im weiteren Umlauf in den  Bereich der Bandreinigungsvorrichtung gelangt, die  aus der Spritzdüsenreihe 37, dem Bandschläger 38  und einer weiteren Spritzdüsenreihe 37 besteht. Die  innere Spritzdüsenreihe 37 ist so angeordnet, und ihr  Spülwasserdruck ist so bemessen, dass ihre Strahlen  durch das Band von der Laufseite her     hindurchdrin-          gen    und die Wollfasern auf der Arbeitsseite nicht  nur intensiv reinigen,     sondern    auch aufrichten und  wieder auflockern. Die äussere Spritzdüsenreihe 37  dient dem gleichen Zweck und ist auf der Arbeitsseite  des Bandes vorgesehen und so angeordnet, dass ihre  Strahlen dem Bandumlauf entgegen gerichtet sind.

    Selbstverständlich können auch jeweils mehr als eine  Spritzdüsenreihe angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zur Herstellung von Formkörpern, ins besondere Rohren, aus erhärtenden Werkstoffen, z. B. Asbestfaser-Zementmischungen oder dergleichen, mit einer Aufgabevorrichtung für den Werkstoff, einem umlaufenden endlosen, über Umkehrrollen geführ ten und von Antriebsrollen gezogenen Band, dem fest stehende, durch das Band auf den Werkstoff einwir kende Saugeinrichtungen zugeordnet sind, und einem umlaufenden Kernrohr mit einer über dem Kernrohr angeordneten Druckeinrichtung, die mit .einem über Rollen geführten Filzband ausgerüstet ist, um den auf dem Kernrohr aufgewickelten Werkstoff zu entwäs sern und zu verdichten, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Bandes (3)
    angeordnete und mit einer in der Vertikalen und der Horizontalen verstellbaren Stauwalze (4) ausgestattete Aufgabevorrichtung (2), eine unterhalb dieser liegende Unterstützungsvorrich tung (14) für das umlaufende und gezogene nasse Band (3) .sowie durch mehrere feststehende Saug kästen (15, 16, 17), die im Abstand (18) von der Auf gabevorrichtung (2) unterhalb des Bandes (3) ange ordnet sind und ein jeweils in der Arbeitsrichtung sich erhöhendes Vakuum aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass über der Aufgabevorrichtung (2) ein Misch- und/!oder :Materialbehälter (1) vorgesehen ist, der mit mehreren Auslauföffnungen (la) ver sehen ist, aus denen der Werkstoff einer Verteiler rinne (5) und von dieser der Stauwalze (4) zugeführt wird. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Werkstoff durch Rohre oder Schläuche (1b) über Ventile (1c) unter Druck in die Verteilerrinne (5) einströmt. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Verteilerrinne (5) und Aufgabevorrichtung (2) eine im wesentlichen schräg verlaufende Zu führungsfläche (6) vorgesehen ist. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuführungsfläche (6) minde stens eine Stufe (7) aufweist, in der der Werkstoff gestaut wird. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Staustufe bzw. die Staustufen durch Vertiefungen in der Zuführungsfläche (6) und; oder durch aufgerichtete Wehre (8) oder eine Walze (9) gebildet sind. 6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Staustufe durch die Stauwalze (4) in Verbindung mit einer zweiten Walze (10) oder der Zuführungsfläche (6) gebildet ist. 7.
    Maschine nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerrinne (5), die Staustufen (7) und die Aufgabevorrichtung (2) mit Vorrichtungen zum Durch wirbeln des Werkstoffes versehen sind. B. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen zum Durch- wirbeln des Werkstoffes als Rechen (12) ausgebildet sind, die blattförmige Zinken (13) aufweisen und den Werkstoff quer zur Fliessrichtung bewegen. 9. Maschine nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungsvorrichtung (14) durch ein über Umlenkrollen laufendes Band aus Gummi oder Stahl gebildet ist. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkästen (15, 16, 17) als feststehende Evakuie- rungseinrichtungen mit umlaufenden, längs- oder quergeschlitzten flexiblen Bändern ausgebildet sind. 11. Maschine nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die über dem Kernrohr (19) angeordnete Druckein richtung in einem Rahmen (20) angeordnet ist, der in der Höhe verstellt werden kann. 12.
    Maschine nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anstellung der Druckrollen (21) der Druckeinrichtung ein Druckzylinder (22) in dem Rahmen (20) in der Mitte desselben fest an geordnet ist und über einen Druckstempel (23) mit einem die Druckrollen (21) tragenden heb- und senk baren Gestell (24) verbunden ist, in dem die Druck rollen (21) mit Hilfe einer rechts- bzw. linksgängigen Spindel (25) seitenverstellbar gelagert sind. 13. Maschine nach den Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das die Druckrollen (21) tragende Gestell (24) in im Rahmen (20) vorge sehenen Führungsschienen (26) läuft und durch ein Gelenk (27) mit dem Druckstempel (23) des Druck zylinders (22) verbunden ist. 14.
    Maschine nach den Unteransprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Spannrolle (28) vorgesehen ist, die auf beiden Seiten in Lagerböcken (29) gelagert ist, die mittels Spindeln (30) unabhängig voneinander verschiebbar sind. 15. Maschine nach den Unteransprüchen 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine in der Mitte zwischen zwei ortsfest gelagerten Rollen (31) angeordnete Leitrolle (32) vorgesehen ist, deren Lager unabhängig voneinander verschiebbar sind. 16. Maschine nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der Rollen (31) auf einem federbelasteten Hebel (33) gelagert ist. 17.
    Maschine nach den Unteransprüchen 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) mit einem Träger (34) fest verbunden ist, mit dem er mit Hilfe einer oder mehrerer einseitig ortsfest ge lagerter Spindeln (35) in der Höhe verstellbar ist. 18. Maschine nach den Unteransprüchen 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das auf den Rollen (21, 28, 31, 32) laufende Filzband (36) auf seiner dem Werkstück zugekehrten Seite aufgerauht ist. 19.
    Maschine nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Spritzdüsenreihen (37) und Bandschlägern (38) bestehende Bandreinigungseinrichtung so ange ordnet ist, d'ass mindestens eine der Düsenreihen (37) von der Laufseite her auf das Band (3) einwirkt. 20. Maschine nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Spritzdüsenreihen (37) und Bandschlägern (38) bestehende Bandreinigungseinrichtung so ange ordnet ist, dass mindestens eine der Düsenreihen (37) von der Arbeitsseite her auf das Band (3) entgegen der Laufrichtung einwirkt.
CH350596D 1956-02-14 1957-05-03 Maschine zur Herstellung von Formkörpern, insbesondere Rohren, aus erhärtenden Werkstoffen, z.B. Asbestfaser-Zementmischungen oder dergleichen CH350596A (de)

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CH350596D CH350596A (de) 1956-02-14 1957-05-03 Maschine zur Herstellung von Formkörpern, insbesondere Rohren, aus erhärtenden Werkstoffen, z.B. Asbestfaser-Zementmischungen oder dergleichen

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