CH350674A - An einem Fahrzeug befestigter Schneepflug - Google Patents

An einem Fahrzeug befestigter Schneepflug

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CH350674A
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plowshares
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Schneeraeumungsmaschinen Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/06Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
    • E01H5/067Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by side-wing snow-plough blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


      An    einem     Fahrzeug    befestigter     Schneepflug       Die Erfindung bezieht sich auf einen an einem  Fahrzeug     befestigten    und vor diesem hergeschobenen,  keilförmigen Schneepflug, dessen Pflugscharen. auf  und ab verschiebbar und um eine zur Fahrtrichtung  wenigstens annähernd parallele Achse     verschwenk-          bar    sind.  



  Es sind bereits Schneepflüge bekanntgeworden,  bei welchen die Pflugscharen am Rahmen des Fahr  zeuges gelenkig befestigt sind und durch eine Hub  einrichtung in der gewünschten Lage gehalten wer  den. Diese     Hubeinrichtung    bestand dabei gewöhnlich  aus einem Hubzylinder, der mit einer Druckölquelle  verbunden war, wobei der in diesem Hubzylinder  gleitende Kolben meist über ein als Parallelogramm  ausgebildetes Pfluggestell verbunden war.  



  Die Pflugscharen hatten dabei eine beschränkte  Beweglichkeit um eine zur Fahrtrichtung parallele  Achse, damit sie sich den Unebenheiten der Strasse  anpassen konnten.  



  Diese bereits bekannte Konstruktion weist ver  schiedene Nachteile auf. So beeinträchtigt nament  lich der benötigte relativ grosse Vorbau die     Manö-          vrierbarkeit    des Fahrzeuges. Sodann ist es nicht  möglich, die Pflugscharen einseitig anzuheben, wie  dies im praktischen Einsatz oft erwünscht ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Be  hebung dieser Nachteile und besteht darin, dass     zwi-          chen    dem Fahrzeug und den Pflugscharen ein höhen  verstellbares Schiebegestell mit einem um eine wenig  stens annähernd horizontale Achse schwenkbaren  Schwenkrahmen und zur Veränderung der Höhen  und Schwenklage der Pflugscharen beidseitig der  Achse mindestens je ein einzeln verstellbares, das  Fahrzeug mit den Pflugscharen verbindendes Hub  organ angeordnet ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt.         Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht eines an einem  Fahrzeug montierten Schneepfluges.  



       Fig.    2 ist eine Ansicht des Fahrzeuges von oben  mit angebautem Schneepflug.  



       Fig.    3 stellt ein Detail der Schwenkeinrichtung  der Pflugscharen dar.  



       Fig.    4 ist eine schematische Darstellung der hy  draulischen Hubeinrichtung des Schneepfluges.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist mit 1 ein Lastwagen  üblicher Bauart bezeichnet, welcher an seiner Front  seite mit Pflugscharen 2 versehen ist, die in Form  eines Keils zusammengebaut sind. Diese Pflug  scharen 2 sind um die Achse 3 schwenkbar gelagert.  Diese Achse 3 verläuft     zur    Fahrtrichtung im wesent  lichen parallel und befindet sich zwischen den beiden  Vorderrädern.

   Links und rechts dieser Achse 3 ist  je ein Hubelement 4 angeordnet, welches je aus  einem Zylinder mit darin beweglich angeordnetem  Kolben besteht, wobei die Hubelemente in zueinan  der parallelen Richtungen     wirken.    Der Unterteil der  Hubelemente 4 ist mit einem stationären, am Fahr  zeug befestigten Rahmenteil verbunden, während der  obere     Teil    auf geeignete Weise mit der Schwenk  einrichtung verbunden ist, an welcher die Pflug  scharen befestigt sind. Durch Zu- oder Abfuhr von       Steuerflüssigkeit    können die Hubelemente 4 gemein  sam verstellt werden, wodurch sich der Abstand der  Pflugscharen vom Boden verändert.

   Die Hubelemente  sind     zweckmässigerweise        doppeltwirkend    ausgebildet,  so dass also in beiden Richtungen eine Kraft auf den  Kolben und damit auf die Pflugscharen ausgeübt  werden kann. '  Die Steuerflüssigkeit für die Hubelemente ge  langt von einem Vorratsbehälter 5 in eine Pumpe 6,  von wo sie zu einem Steuerorgan 7 mit einem Betä  tigungshebel 8 gelangt. Das Steuerorgan weist eine  Stellung auf, bei welcher Zu- und Abfluss gesperrt      sind.

   In den     einzelnen    Zu- und     Abflussleitungen    sind       ferner    Hahnen 9, 10, 11, 12 eingebaut, welche die  Öffnung und Schliessung dieser Leitungen gestatten,  und mit denen die Hubelemente 4 wahlweise einzeln  oder gemeinsam     beaufschlagt    werden. Diese Hahnen  könnten auch in ein einziges Mehrwegventil zusam  mengefasst sein. Der Rücklauf der Steuerflüssigkeit  erfolgt über die Leitung c. Ein Sicherheitsventil 22  in der Zuleitung d begrenzt den Steuerdruck und  lässt überflüssige Steuerflüssigkeit in die Rückleitung  c überfliessen.  



  Mit dieser     Steuereinrichtung    lassen sich folgende  Bewegungen durchführen:  1. Heben und Senken der Pflugscharen durch  Betätigung des Steuerorganes 7, so dass entweder a  die Zuleitung und<I>b</I> die Rückleitung oder<I>b</I> die Zu  leitung und a die Rückleitung ist. Die Hahnen 9, 10,  11 und 12 sind dabei normalerweise offen, so dass  Steuerflüssigkeit zirkulieren kann. Durch Schliessen  bzw. Drosseln einzelner dieser Hahnen können allen  falls ungleiche Stellungen der Hubelemente ausgegli  chen werden.  



  2. Anpressen der Pflugscharen an die Fahrbahn  durch Öffnen der Leitung a bei offenen Hahnen. Die  A     npresskraft    der Pflugscharen an die Fahrbahn darf  dabei nur so stark sein, dass die Lenkung des Fahr  zeuges noch möglich ist.  



  3. Einseitiges Schwenken der     Pflugscharen    um  die zur Fahrtrichtung parallele Achse kann durch  Öffnen bzw. Schliessen von je zwei der Hahnen 9,  10     resp.    11, 12 erfolgen, wobei die Leitungen a und  b entsprechend auf Zu- oder     Abfluss    gestellt sind.  



  4. Freie Beweglichkeit der Pflugscharen um die  Achse parallel zur     Fahrtrichtung    durch Öffnen aller       Hahnen    9, 10, 11 und 12 bei geschlossenem Steuer  organ 7, wobei wie in     Fig.4    beim Steuerorgan 7  gestrichelt angedeutet, eine innere Verbindung der  Leitungen<I>a</I> und<I>b</I> untereinander besteht.  



  Die Schwenkeinrichtung der Pflugscharen be  steht gemäss     Fig.3    aus einem Anbaurahmen 14,  welcher mittels der Laschen 15 an der Frontseite des  Fahrzeuges     wegnehmbar    befestigt ist. In diesem An  baurahmen kann in einer Ebene etwa senkrecht zur  Fahrbahn ein Schieberahmen 16 geradlinig auf- und  abgleiten, und zwar im Zusammenwirken mit den  beiden Hubelementen 4. Der Schieberahmen 16 be  sitzt einen zylinderförmigen Ansatz 16', gegen den ein  analoger Ansatz eines Schwenkrahmens 17 anliegt.  Die Ansätze sind durch einen     Gleitring    18 verbun  den, und der Rahmen 17 ist durch Träger 19 mit  den Pflugscharen verbunden. Auf diese Weise lassen  sich die Pflugscharen 2 um die Achse 3 schwenken.

    Der Ausschlag dieser Schwenkbewegung wird dabei       zweckmässigerweise    durch Anschläge 20 beschränkt       (Fig.    4).  



  An den Pflugscharen     sind    zur Vergrösserung der  Raumbreite     vorteilhafterweise    Seitenflügel 13 be  festigt. Diese Seitenflügel sind nicht wie üblich am  Fahrzeug, sondern direkt am hintern Pflugscharende  gelenkig befestigt. Beim einseitigen Heben der Pflug-    scharen wird jeweils einer dieser Seitenflügel 13  ebenfalls     mitgehoben.    Der Pflug arbeitet dann nur  mit der tiefer gelegenen     Pflugscharseite    und wirkt  wie ein     Einseitenpflug,    was beim Räumen seitlicher  Schneewälle von Vorteil ist.

   Die seitliche Verstel  lung dieser Seitenflügel 13     erfogt    durch Hubelemente  21, welche am     Chassisträger    des Fahrzeuges durch  je einen hinter der Führerkabine angeordneten  Ankerbock 23 gelenkig festgemacht sind.  



  Die Betätigung der Hubelemente 21 könnte eben  falls durch die bereits erwähnte hydraulische Hub  einrichtung erfolgen;     zweckmässigerweise    werden die  Hubelemente 21 für die     Seitenflügel    jedoch pneuma  tisch gesteuert. Damit erreicht man in einfacher  Weise eine elastische Abfederung, die bei allfälligen       Hindernissen    die Gefahr einer Beschädigung der Sei  tenflügel weitgehend vermindert. Diese pneumatische       Verstelleinrichtung    wird durch eine nicht gezeichnete       Druckluftquelle    gespeist und durch z. B. von Hand       betätigbare        Ventile    gesteuert, derart, dass die Seiten  flügel einzeln oder gemeinsam verstellbar sind.  



  Der Schneepflug kann statt an einem Lastwagen  an einem Raupenfahrzeug, an einer Lokomotive oder  einem     andern    Fahrzeug angebracht sein. Ferner  könnte an Stelle der beschriebenen Schwenkeinrich  tung eine solche mit einem in einer Büchse drehbaren  Bolzen vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An einem Fahrzeug befestigter und vor diesem hergeschobener, keilförmiger Schneepflug, dessen Pflugscharen auf und ab verschiebbar und um eine zur Fahrtrichtung wenigstens annähernd parallele Achse verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fahrzeug und den Pflugscharen (2) ein höhenverstellbares Schiebegestell (16) mit einem um eine wenigstens annähernd horizontale Achse (3) schwenkbaren Schwenkrahmen (17) und zur Veränderung der Höhen- und Schwenklage der Pflugscharen beidseitig der Achse (3) mindestens je ein einzeln verstellbares, das Fahrzeug mit den Pflugscharen verbindendes Huborgan (4) angeord net ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schneepflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Huborgan (4) ein in einem Zylinder beweglicher, Druckmittel betätigbarer Kol ben ist. 2. Schneepflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig der Schwenkachse (3) je ein hydraulisch verstellbarer, mindestens an nähernd lotrecht in einem Zylinder beweglicher Kol ben angeordnet ist und die Flüssigkeitszu- und -ab fuhr von der Führerkabine aus durch Steuerventile (7) für jeden der doppeltwirkenden Zylinder einzeln steuerbar ist. 3.
    Schneepflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anbaurahmen (14) mittels Laschen (15) an der Frontseite eines Lastwagens (1) wegnehmbar befestigt ist und geradlinig verlaufende Gleitführungen aufweist, welche sich wenigstens an nähernd lotrecht erstrecken und in denen das Schiebegestell (16) gleitbar gehalten ist, dass ferner das Schiebegestell senkrecht zu seiner Verschiebe ebene einen zylindrischen Ansatz (16') aufweist, der mittels eines Gleitringes (18) mit einem zylindri- schen Teil des die Pflugscharen tragenden Schwenk rahmens (17) zusammenwirkt, und dass ausserdem am hintern Ende der Pflugscharen (2)
    Seitenflügel (13) gelenkig befestigt sind, welche durch pneuma tisch betätigte Kolben in Zylindern (21) einzeln verstellbar sind.
CH350674D 1957-03-29 1957-03-29 An einem Fahrzeug befestigter Schneepflug CH350674A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2217481A1 (de) * 1973-02-09 1974-09-06 Bialler Georges

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FR2217481A1 (de) * 1973-02-09 1974-09-06 Bialler Georges

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