CH350675A - Aus einem oder mehreren hellfarbenen Körpern aus erhärtender Masse, wie z.B. Beton, bestehender durchlaufender Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstrassen und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung - Google Patents
Aus einem oder mehreren hellfarbenen Körpern aus erhärtender Masse, wie z.B. Beton, bestehender durchlaufender Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstrassen und Verfahren und Vorrichtung zu dessen HerstellungInfo
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- E01C23/02—Devices for making, treating or filling grooves or like channels in not-yet-hardened paving, e.g. for joints or markings; Removable forms therefor; Devices for introducing inserts or removable insert-supports in not-yet-hardened paving
- E01C23/028—Positioning or producing markings, e.g. by forcing marking materials into the surface, by scoring
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Description
Aus einem oder mehreren hellfarbenen Körpern aus erhärtender Masse, wie z. B. Beton, bestehender durchlaufender Randmarkierungsstreifen an und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung Es ist bekannt, dass der Strassenbau zur Her stellung neuzeitlicher Schnellverkehrsstrassen gegen über der schnell wachsenden Zahl an Kraftfahrzeu gen stark nachhinkt. Es ist dehalb wichtig, dass die neuen Strassen eine kurze Bauzeit erfordern, leistungsfähig sind und einen möglichst gefahrlosen Verkehr, vor allem bei Dunkelheit, garantieren.
Sie müssen wirtschaftlich herstellbar sein und auch wirtschaftlich gewartet werden können.
Ein wichtiges Glied beim Bau von Schnell verkehrsstrassen und. für die Verkehrssicherheit sind die Strassenränder.
Es wurden zur Randmarkierung von Kraftfahr- zeug-Schnellverkehrsstrassen bereits im Abstand -voneinander angeordnete Betonsteine mit Reflex flächen vorgeschlagen, wobei das einfallende Schein werferlicht der Fahrzeuge diese Reflexflächen auf leuchten lässt. Es ist auch bekannt, die linke und die rechte Fahrbahnkante unterschiedlich zu markie ren, z. B. mit Hilfe von Markierungspfählen, die an den beiden Fahrbahnseiten stehen und unter schiedliche Abstände aufweisen, oder die mit unter schiedlichen Rückstrahlkörpern versehen sind.
Die Verwendung von Markierungspfählen oder -steinen, die aus der Ebene der Fahrbahndecke weit nach oben vorstehen, ist aber nicht in allen Fällen zu empfehlen, weil dann oft der Einsatz von Schnee räumpflügen oder von Motorgrasmähern unmöglich oder mindestens sehr erschwertist. Auchrelativ flache, einzeln im Abstand voneinander angeordnete Mar kierungssteine werden von Schneeräumgeräten oft aus dem Boden herausgerissen.
Die Erfindung betrifft einen aus einem oder meh reren hellfarbigen Körpern aus erhärtender Masse, wie z. B. aus Beton, bestehenden durchlaufenden Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug-Schnell- verkehrsstrassen, welcher Streifen mit Reflexflächen versehen ist, die dazu bestimmt sind, bei Anstrahlung durch das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge aufzu leuchten und die neben der Fahrbahn und unterhalb der Fahrbahnebene verlaufen,. so dass ihre obern Kanten über die Fahrbahnebene nicht vorstehen.
Der erfindungsgemässe Randmarkierungsstreifen ergibt keinerlei Behinderung beim Befahren mit motori sierten Schneeräumgeräten oder Motor-Grasmähern oder dergleichen. Es hat sich gezeigt, dass die Fahr zeugscheinwerfer so hoch stehen und der Blick winkel des relativ hoch sitzenden Fahrzeuglenkers so gross ist, dass die unterhalb der Fahrbahnebene sich erstreckenden Reflexflächen voll aufleuchten und gut erkannt werden können.
Die Erfindung gibt zu dem in bestimmten Ausführungsformen die Möglich keit zu einer sehr wirtschaftlichen und relativ schnel len Herstellung der Randmarkierungsstreifen, so dass günstige Wetterlagen beim Strassenbau bestens ausgenutzt werden können, ohne besondere Schutz vorrichtungen gegen Witterungseinflüsse zu erfor dern.
Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung des Randmarkierungsstreifens füllt man eine formlose erhärtende Masse in einen Graben oder einen Formkasten mit wegnehmbaren Seitenwänden und nimmt die Formung der Oberfläche der einge füllten Masse fortlaufend durch Prägung vor und schneidet die verdrängte Masse seitlich ab.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durch führung des Verfahrens ist als Fahrzeug mit Präge werkzeugen und Vertikalmessern zum seitlichen Ab schneiden der verdrängten Masse ausgebildet. Die Zeichnung zeigt einige beispielsweise Aus führungsformen des erfindungsgemässen Randmarkie- rungsstreifens und weiter eine beispielsweise Vor richtung zur Ausübung des erfindungsgemässen Ver fahrens.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem ersten Bei spiel des Randmarkierungsstreifens in schaubild licher Darstellung.
Fig. 2 zeigt ebenfalls in schaubildlicher Darstel lung einen Ausschnitt aus einer zweiten Ausfüh rungsform des Randmarkierungsstreifens.
Fig.3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des Randmarkierungsstreifens.
Fig.4 zeigt ein Beispiel der als Fahrzeug aus gebildeten Vorrichtung zur Herstellung einer wei teren Ausführungsform des Randmarkierungsstrei- fens.
Gemäss Fig. 1 sind plattenförmige, hellfarbige, z. B. weisse oder gelbe Betonkörper 8 mit je einer mindestens angenähert vertikalen Reflexfläche 1 und plattenförmige Körper 4 ohne Reflexfläche mit einander abwechselnd zu einem durchlaufenden, ausserhalb der Fahrbahn liegenden Fahrbahnmarkie- rungsstreifen aneinandergereiht. Der die Reflexfläche 1 aufweisende plattenförmige Körper 8 besitzt an der Fahrbahnseite 11 einen durchlaufenden, relativ breiten Rand 2, der bei dem fertigen Markierungs streifen Teil einer Leitschiene bildet,
die den Zusam menbau der einzelnen Markierungsstreifenkörper 4 und 8 erleichtert. Die Oberfläche der Körper 8 be sitzt zwischen dem Rand 2 und der Reflexfläche 1 eine hier als windschief bezeichnete Oberfläche 3, von welcher drei Eckpunkte in einer Horizontal ebene liegen, der vierte jedoch tiefer liegt. Das Regenwasser läuft auf der Fläche 3 schräg in Rich tung zur Reflexfläche 1 hin, so dass der einsprin gende Raumwinkel zwischen der Reflexfläche 1 und der windschiefen Fläche 3 auf diese Weise sauber gehalten wird.
Zwischen den die Reflexflächen 1 aufweisenden Körpern 8 sind an der Oberfläche ebene, bündig mit der Fahrbahndecke verlaufende, hellfarbige Betonkörper 4 eingefügt. Es können auch mehrere solcher Körper 4 zur Abstandsver grösserung der Reflexflächen 1 zwischen je zwei Körpern 8 eingefügt werden.
Durch Variierung des Abstandes benachbarter Reflexflächen 1 mittels der Zahl der zwischengeschalteten Körper 4 ergibt sich die Möglichkeit, dem Fahrzeuglenker bei Dunkel heit rechtzeitig Hinweise auf Kurvenverlauf, Stei- gung (Y und Gefällstrecken zu geben.
Die Ausführung gemäss Fig. 2 unterscheidet sich von jener nach Fig. 1 dadurch, dass die Körper 8 je eine Reflexfläche 1 und eine mindestens angenähert senkrechte, entgegengesetzt gerichtete Reflexfläche 5 aufweisen, die auch vom Gegenverkehr beachtet wird. Das übrige ist gleich wie nach Fig. 1, doch sind) die Flächen 3' nicht windschief. Die Reflexflächen 1 und 5 können nach Form und Farbe voneinander verschieden sein. Beim Beispiel nach Fig.3 werden die Reflex flächen 6 von einer Stirnseite des jeweils benach barten, an seiner Oberfläche völlig ebenen Körpers 4 gebildet.
Die den flachen Rand 2 aufweisenden Kör per 8 haben im Bereich der Reflexflächen wiederum eine hier als windschief bezeichnete Oberfläche 7, die ähnlich geformt ist wie die Flächen 3 nach Fig. 1.
Die einzelnen hellfarbigen Betonkörper 4 und 8 gemäss Fig. 1-3 werden zur Herstellung des Rand markierungsstreifens in entsprechend vorbereitete Bettungen, beispielsweise in mit Bitumen vermör- telte Kiesbettungen auf in vertikaler Richtung un nachgiebigem Untergrund verlegt.
Die Rand'markierungsstreifen können auch unter Verzicht auf Fertigbauteile 4 und 8 an Ort und Stelle in einem fortlaufenden Arbeitsgang hergestellt wer den. In einem solchen Falle wird die hellfarbige, z. B. weisse, erhärtende Masse in grabenförmige Vertiefungen gebracht, und es wird dann die ge wünschte Oberflächen-Profilierung in die noch plastische Masse eingeprägt und' die bei der Prägung verdrängte Masse seitlich abgeschnitten, bevor die Masse aushärtet. Dazu verwendet man z.
B. die Vorrichtung gemäss Fig.4, wo an einem über den Markierungsstreifen rollenden Radkörper 9 über den Umfang verteilte Prägestempel 10 angebracht sind, die schrittweise fortschreitend die Prägung vor nehmen. Man hat auf diese Weise die Möglichkeit, durch Auswechseln der Prägestempel 10 die Ab stände zwischen benachbarten Reflexflächen 1 zu variieren und auch die Profilierung gegebenenfalls den besonderen Strassenverhältnissen anzupassen. Auch in diesem Falle wird die Betonmasse auf entsprechend vorbereiteten, unnachgiebigen Unter grund gebracht.
Im Falle der Verwendung von Prägestempeln 10 wird der Randmarkierungsstrei- fen in einem fortlaufenden Arbeitsgang erzeugt, so dass Einzelkörper 4 und 8 gemäss Fig. 1-3 nicht vorhanden .sind. Die von den Prägestempeln 10 ver drängte Masse wird durch nicht dargestellte Verti kalmesser der Vorrichtung abgeschnitten. Die Präge stempel 10 können mit einem nicht dargestellten Schwingungserzeuger gekoppelt sein, z. B. dadurch, dass die Lager für die Welle des Radkörpers 9 an den Schwingungserzeuger angeschlossen sind.
Es emp fiehlt sich, auf die noch plastische Oberfläche der Masse eine Trennschicht aus Papier, Gummifolie oder dergleichen aufzubringen, um ein Ankleben der Prägestempel 10 zu verhindern.
Die Einzelkörper 4 und 8 nach den Fig. 1, 2 und 3 können auch mit Vorteil zu balkenförmigen Fertig bauteilen zusammengefasst werden, z. B. so, dass jeweils fünf Einzelkörper zusammen einen Fertig bauteil ergeben. Der Transport solcher balkenförmi- ger Bauteile von der Fertigungsstelle zur Baustelle ist leicht möglich und die Verlegung an Ort und Stelle dadurch vereinfacht. Solche balkenförmige Bauteile könnten auch aus einem Stück bestehen.
Es ist aus den Fig. 1 bis 3 erkennbar, dass die den Randmarkierungsstreifen bildenden Körper 4 und 8 keine nach oben über die Fahrbahnebene vor stehenden Teile aufweisen. Die Fahrbahnebene ver läuft bündig mit dem durch die Ränder 2 der Körper 8 und die äussern Teile der Oberfläche der Körper 4 gebildeten Randstreifen. Dieser durchlaufende fahrbahnseitige Randstreifen erleichtert den Zusam menbau und bildet zugleich eine Leitschiene für die Auftragsmaschinen bei späterer Herstellung der Fahrbahn oder der Fahrbahndecke, so dass die bisher üblichen Gleisführungen oder eisernen Leitschienen entbehrlich werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Aus einem oder mehreren hellfarbigen Körpern aus erhärtender Masse bestehender durchlaufender Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug-Schnell- verkehrsstrassen, welcher Streifen mit Reflexflächen versehen ist, die dazu bestimmt sind, bei Anstrahlung durch das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge aufzu leuchten und die neben der Fahrbahn und unterhalb der Fahrbahnebene verlaufen, so dass ihre obern Kanten über die Fahrbahnebene nicht vorstehen.II. Verfahren zur Herstellung des Randmarkie- rungsstreifens gemäss Patentanspruch I, bei welchem man eine formlose erhärtende Masse in einen Graben oder einen Formkasten mit wegnehmbaren Seiten wänden einfüllt und die Formung der Oberfläche der eingefüllten Masse fortlaufend durch Prägung vor nimmt, und die verdrängte Masse seitlich abschnei det. <B>111.</B> Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch Il, ausgebildet als Fahrzeug mit Prägewerkzeugen und Vertikalmessern zum seitlichen Abschneiden der verdrängten Masse.UNTERANSPRÜCHE 1. Randmarkierungsstreifen nach Patentanspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens teil weise aus in Reihe hintereinander verlegten Körpern (8) besteht, die an ihrer der Fahrbahn (11) zugekehr ten Seite einen mit der Fahrbahndecke bündig ver laufenden flachen Rand (2) aufweisen, der Teil eines durchgehenden, an der Fahrbahnkante ver laufenden Randstreifens bildet.2. Randmarkierungsstreifen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (3, 3', 7) der Körper (8) ausserhalb des fahrbahnseitigen Randes (2) und der die Reflexflächen (1) aufweisen den Teile gegen die Horizontalebene geneigt (Fig. 2), vorzugsweise windschief geneigt (Fig.1 und 3) ist, zum Zwecke, das Regenwasser quer zum Streifen bzw. schräg auf die Reflexfläche hin abfliessen zu lassen.3. Randmarkierungsstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einzelne der den Randmarkierungsstreifen bildenden Körper (8) entgegengesetzt gerichtete Reflexflächen (1, 5) aufweisen (Fig. 2), zum Zwecke, dass die beidseitigen Ränder der Fahrbahn im Scheinwerferlicht auf leuchten.4. Randmarkierungsstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aneinandergereihte balkenförmige langgestreckte Elemente aufweist, die entweder je aus einem Stück bestehen oder je aus mehreren Einzelkörpern (4, 8) zusammengesetzt sind. 5. Randmarkierungsstreifen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an ihrer Oberfläche ebene, bündig mit der Fahrbahndecke verlaufende Körper (4) mit die Reflexflächen (1, 5) aufweisen den, plattenförmigen oder balkenförmigen Körpern (8) abwechseln.6. Randmarkierungsstreifen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Reflex flächen (1, 6) gegen den fahrbahnseitigen Rand (2) hin verjüngen, zum Zwecke, dass der einspringende Winkel zwischen den Reflexflächen (1, 6) und den geneigten Oberflächenteilen<B>(</B>3, 7) durch das ab fliessende Regenwasser ausgewaschen und dadurch sauber gehalten werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass man zwischen die noch plasti sche feuchte Masse und die der Prägung dienenden Werkzeuge eine Trennschicht bringt, um ein Fest kleben der Werkzeuge zu verhindern. B.Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägewerkzeuge (10) mit einem Schwingungserzeuger gekoppelt sind.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| CH350675D CH350675A (de) | 1958-01-28 | 1959-01-15 | Aus einem oder mehreren hellfarbenen Körpern aus erhärtender Masse, wie z.B. Beton, bestehender durchlaufender Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstrassen und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung |
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| CH (1) | CH350675A (de) |
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1959
- 1959-01-15 CH CH350675D patent/CH350675A/de unknown
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