Aus einem oder mehreren hellfarbenen Körpern aus erhärtender Masse, wie z. B. Beton, bestehender durchlaufender Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstrassen und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung Es ist bekannt, dass der Strassenbau zur Herstel lung neuzeitlicher Schnellverkehrsstrassen gegenüber der schnell wachsenden Zahl an Kraftfahrzeugen stark nachhinkt. Es ist deshalb wichtig, dass die neuen Strassen eine kurze Bauzeit erfordern, leistungsfähig sind und einen möglichst gefahrlosen Verkehr, vor allem bei Dunkelheit, garantieren.
Sie müssen wirt schaftlich herstellbar sein und auch wirtschaftlich gewartet werden können.
Ein wichtiges Glied beim Bau von Schnellver kehrsstrassen und für die Verkehrssicherheit sind die Strassenränder.
Es gibt bereits aus mit Erhöhungen abwechseln den Vertiefungen bestehende, innerhalb der Fahr bahn liegende Streifen, die bei den Fahrzeugen Vi- brationseffekte erzeugen sollen, um den Fahrzeug lenker in der Dunkelheit oder bei Nacht auf den Umstand aufmerksam zu machen, dass er sich dem Rand der Fahrbahn zu sehr nähert. Die Erhöhungen dieser in der Fahrbahn liegenden Streifen sind oft mit schräg nach oben gerichteten Löchern versehen, in denen nach oben strahlende, elektrische Leucht- körper untergebracht sind.
Die Erfindung betrifft einen aus einem oder mehreren hellfarbigen Körpern aus erhärtender Masse, wie z. B. aus Beton, bestehenden durchlau fenden Randmarkierungsstreifen an Kraftfahrzeug- Schnellverkehrsstrassen, welcher Streifen mit min destens angenähert vertikal verlaufenden Reflex flächen versehen ist, die neben der Fahrbahn liegen und dazu bestimmt sind, bei Anstrahlung durch das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge aufzuleuchten.
Die Erfindung gibt in bestimmten Ausführungs formen die Möglichkeit zu einer sehr wirtschaftlichen und relativ schnellen Herstellung der Randmarkie- rungsstreifen, so dass günstige Wetterlagen beim Strassenbau bestens ausgenutzt werden können, ohne besondere Schutzvorrichtungen gegen Witterungs einflüsse zu erfordern.
Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung des Randmarkierungsstreifens füllt man eine formlose erhärtende Masse in einen Graben oder einen Formkasten mit wegnehmbaren Seiten wänden und nimmt die Formung der Oberfläche der eingefüllten Masse fortlaufend durch Prägung vor und schneidet die verdrängte Masse seitlich ab.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durch führung des Verfahrens ist als Fahrzeug mit Präge werkzeugen und Vertikalmessern zum seitlichen Ab schneiden der verdrängten Masse ausgebildet.
Die Zeichnung zeigt einige beispielsweise Ausfüh rungsformen des erfindungsgemässen Randmarkie- rungsstreifens und weiter eine beispielsweise Vorrich tung zur Ausübung des erfindungsgemässen Ver fahrens.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem ersten Bei spiel des Randmarkierungsstreifens in schaubild licher Darstellung.
Fig. 2 zeigt ebenfalls in schaubildlicher Darstel lung einen Ausschnitt aus einer zweiten Ausführungs form des Randmarkierungsstreifens.
Fig.3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des Randmarkierungsstreifens, Fig. 4 zeigt ein Beispiel der als Fahrzeug ausge bildeten Vorrichtung zur Herstellung einer weiteren Ausführungsform des Randmarkierungsstreifens.
Gemäss Fig. 1 sind plattenförmige, hellfarbige, z. B. weisse oder gelbe Betonkörper 8 mit je einer mindestens angenähert vertikalen Reflexfläche 1 und plattenförmige Körper 4 ohne Reflexfläche miteinan- der abwechselnd zu einem durchlaufenden,
ausser halb der Fahrbahn liegenden Fahrbahnmarkierungs- streifen aneinandergereiht. Der die Reflexfläche 1 aufweisende plattenförmige Körper 8 besitzt an der Fahrbahnseite 11 einen durchlaufenden, relativ breiten Rand 2, der bei dem fertigen Markierungsstreifen. Teil einer Leitschiene bildet, die den Zusammenbau der einzelnen Markierungsstreifenkörper 4 und 8 er leichtert.
Die Oberfläche der Körper 8 besitzt zwi schen dem Rand 2 und der Reflexfläche 1 eine hier als windschief bezeichnete Oberfläche 3, von welcher drei Eckpunkte in einer Horizontalebene liegen, der vierte jedoch tiefer liegt. Das Regenwasser läuft auf der Fläche 3 schräg in Richtung zur Reflexfläche 1 hin, so dass der einspringende Raumwinkel zwischen der Reflexfläche 1 und der windschiefen Fläche 3 auf diese Weise sauber gehalten wird. Zwischen den die Reflexflächen 1 aufweisenden Körpern 8 sind an der Oberfläche ebene, bündig mit der Fahrbahndecke verlaufende, hellfarbige Betonkörper 4 eingefügt.
Es können auch mehrere solcher Körper 4 zur Ab standsvergrösserung der Reflexflächen 1 zwischen je zwei Körpern 8 eingefügt werden. Durch Variierung des Abstandes benachbarter Reflexflächen 1 mittels der Zahl der zwischengeschalteten Körper 4 ergibt sich die Möglichkeit, dem Fahrzeuglenker bei Dun kelheit rechtzeitig Hinweise auf Kurvenverlauf, Stei gung- und Gefällstrecken zu geben.
Die Ausführung gemäss Fig. 2 unterscheidet sich von jenen nach Fig. 1 dadurch, dass die Körper 8 je eine Reflexfläche 1 und eine mindestens ange nähert senkrechte, entgegengesetzt gerichtete Reflex fläche 5 aufweisen, die auch vom Gegenverkehr be achtet wird. Das übrige ist gleich wie nach Fig. 1, doch sind die Flächen 3' nicht windschief. Die Re flexflächen 1 und 5 können nach Form und Farbe voneinander verschieden sein.
Beim Beispiel nach der Fig. 3 werden die Reflex flächen 6 von einer Stirnseite des jeweils benachbar ten, an seiner Oberfläche ebenen Körpers 4 gebildet. Die den flachen Rand 2 aufweisenden Körper 8 haben im Bereich der Reflexflächen wiederum eine hier als windschief bezeichnete Oberfläche 7, die ähnlich geformt ist wie die Flächen 3 nach Fig. 1.
Die einzelnen hellfarbigen Betonkörper 4 und 8 gemäss Fig. 1-3 werden zur Herstellung des Rand markierungsstreifens in entsprechend vorbereitete Bettungen, beispielsweise in mit Bitumen vermörtelte Kiesbettungen auf in vertikaler Richtung unnach giebigem Untergrund verlegt.
Die Randmarkierungsstreifen können auch unter Verzicht auf Fertigbauteile 4 und 8 an Ort und Stelle in einem fortlaufenden Arbeitsgang hergestellt werden. In einem solchen Falle wird die erhärtende, z. B. weisse, Masse in grabenförmige Vertiefungen ge bracht, und es wird dann die gewünschte Oberflächen- profilierung in die noch plastische Masse eingeprägt, und die bei der Prägung verdrängte Masse seit lich abgeschnitten, bevor die Masse aushärtet. Dazu verwendet man z.
B. die Vorrichtung gemäss Fig. 4, wo an einem über den Markierungsstreifen rollenden Radkörper 9 über den Umfang verteilte Prägestempel 10 angebracht sind, die schrittweise fortschreitend die Prägung vornehmen. Man hat auf diese Weise die Möglichkeit, durch Auswechseln der Prägestem pel 10 die Abstände zwischen benachbarten Reflex- flächen 1 zu variieren und auch die Profilierung ge gebenenfalls den besonderen Strassenverhältnissen anzupassen. Auch in diesem Falle wird die Beton masse auf entsprechend vorbereiteten, unnachgiebigen Untergrund gebracht.
Im Falle der Verwendung von Prägestempln 10 wird der Randmarkierungsstreifen in einem fortlaufenden Arbeitsgang erzeugt, so dass Einzelkörper 4 und 8 gemäss Fig. 1-3 nicht vorhan den sind. Die von den Prägestempeln 10 verdrängte Masse wird durch nicht dargestellte Vertikalmesser der Vorrichtung abgeschnitten. Die Prägestempel 10 können mit einem nicht dargestellten Schwingungs erzeuger gekoppelt sein, z. B. dadurch, dass die Lager für die Welle des Radkörpers 9 an den Schwingungs erzeuger angeschlossen sind.
Es empfiehlt sich, auf die noch plastische Oberfläche der Masse eine Trenn schicht aus Papier, Gummifolie oder dergleichen auf zubringen, um ein Ankleben der Prägestempel 10 zu verhindern.
Die Einzelkörper 4 und 8 nach den Fig. 1, 2 und 3 können auch mit Vorteil zu balkenförmigen Fertig bauteilen zusammengefasst werden, z. B. so, dass jeweils fünf Einzelkörper zusammen einen Fertig bauteil ergeben. Der Transport solcher balkenförmi- ger Bauteile von der Fertigungsstelle zur Baustelle ist leicht möglich und die Verlegung an Ort und Stelle dadurch vereinfacht. Solche balkenförmige Bauteile könnten auch aus einem Stück bestehen.
Die Fahrbahnebene verläuft bündig mit dem durch die Ränder 2 der Körper 8 und die äussern Teile 12 der Oberfläche der Körper 4 gebildeten Randstreifen. Dieser durchlaufende fahrbahnseitige Randstreifen 2, 12 erleichtert den Zusammenbau und bildet zugleich eine Leitschiene für die Auftrags maschinen bei späterer Herstellung der Fahrbahn oder der Fahrbahndeckel, so dass die bisher üblichen Gleisführungen oder eisernen Leitschienen entbehr lich werden.
Der Randstreifen 2, 12 kann auch weggelassen werden, so dass sich die geneigten Flächen 3 und 7 unmittelbar bis an den Rand der Fahrbahn 11 er strecken. Körper von der Form der Fig. 4 könnten auch weggelassen werden.
Während in den dargestellten Beispielen die ausserhalb der Fahrbahn liegenden Reflexflächen 1, 5 und 6 unterhalb der Fahrbahn liegen, so dass ihre obern Kanten nicht über die Fahrbahnebene vor stehen, so könnten sie auch oberhalb der Fahrbahn ebene liegen und dabei je eine Stirnfläche von Er höhungen des Randmarkierungsstreifens bilden, deren geneigte, z. B. windschiefe Oberfläche, vorzugsweise in Linkskurven, Gefälle nach der Fahrbahnmitte hin hat. Auch in diesem Falle kann ein Randstreifen 2, 12 vorgesehen oder weggelassen werden.
From one or more light-colored bodies of hardening mass, such as. B. Concrete, existing continuous edge marking strips on motor vehicle high-speed roads and method and apparatus for its production It is known that road construction for the production of modern high-speed roads lags behind the rapidly growing number of motor vehicles. It is therefore important that the new roads require a short construction time, are efficient and guarantee traffic that is as safe as possible, especially in the dark.
They must be economically producible and also economically serviceable.
The roadsides are an important link in the construction of high-speed roads and for road safety.
There are already strips within the roadway, consisting of alternating elevations and depressions, which are intended to produce vibration effects in the vehicles in order to make the vehicle driver aware of the fact that he is approaching the edge in the dark or at night too close to the road. The elevations of these strips lying in the roadway are often provided with obliquely upwardly directed holes in which upwardly radiating electrical luminous bodies are accommodated.
The invention relates to one or more light-colored bodies of hardening mass, such as. B. concrete, existing durchlau fenden edge marking strips on motor vehicle high-speed roads, which strip is provided with min least approximately vertically extending reflective surfaces that are next to the road and are intended to illuminate when illuminated by the headlights of the vehicles.
In certain embodiments, the invention provides the possibility of a very economical and relatively quick production of the edge marking strips, so that favorable weather conditions can be optimally exploited in road construction without requiring special protective devices against the effects of the weather.
According to the inventive method for producing the edge marking strip, a shapeless hardening compound is poured into a trench or a molding box with removable side walls and the surface of the filled compound is continuously shaped by embossing and the displaced compound is cut off laterally.
The inventive device for implementation of the method is designed as a vehicle with embossing tools and vertical knives for lateral cut from the displaced mass.
The drawing shows some exemplary embodiments of the edge marking strip according to the invention and also a device, for example, for performing the method according to the invention.
Fig. 1 shows a section from the first example of the edge marking strip in a graphical representation.
Fig. 2 also shows a diagrammatic presen- tation of a section from a second embodiment of the edge marking strip.
Fig. 3 shows a third embodiment of the edge marking strip, Fig. 4 shows an example of the device formed as a vehicle for producing a further embodiment of the edge marking strip.
According to Fig. 1 are plate-shaped, light-colored, z. B. white or yellow concrete bodies 8 each with an at least approximately vertical reflective surface 1 and plate-shaped bodies 4 without a reflective surface alternate with one another to form a continuous,
Lane marking strips lying outside the lane are strung together. The plate-shaped body 8, which has the reflective surface 1, has a continuous, relatively wide edge 2 on the side of the roadway 11, which in the finished marking strip. Forms part of a guardrail that facilitates the assembly of the individual marking strip bodies 4 and 8.
The surface of the body 8 has between tween the edge 2 and the reflective surface 1, here referred to as a skewed surface 3, of which three corner points lie in a horizontal plane, but the fourth is lower. The rainwater runs on the surface 3 at an angle in the direction of the reflective surface 1, so that the re-entering solid angle between the reflective surface 1 and the crooked surface 3 is kept clean in this way. Between the bodies 8 having the reflective surfaces 1, flat, light-colored concrete bodies 4 running flush with the pavement are inserted on the surface.
It is also possible for several such bodies 4 to be inserted between two bodies 8 for increasing the distance of the reflective surfaces 1. By varying the distance between adjacent reflective surfaces 1 by means of the number of interposed bodies 4, it is possible to give the driver of the vehicle timely information on the course of the curve, inclines and descents when it is dark.
The embodiment according to FIG. 2 differs from those according to FIG. 1 in that the bodies 8 each have a reflective surface 1 and an at least approximating vertical, oppositely directed reflective surface 5, which is also observed by oncoming traffic. The rest is the same as in FIG. 1, but the surfaces 3 'are not crooked. The Re flex surfaces 1 and 5 can be different from each other in shape and color.
In the example according to FIG. 3, the reflective surfaces 6 are formed by one end face of the respective neighboring th, flat body 4 on its surface. In the area of the reflective surfaces, the bodies 8 having the flat edge 2 in turn have a surface 7, referred to here as skewed, which is shaped similarly to the surfaces 3 according to FIG. 1.
The individual light-colored concrete bodies 4 and 8 according to FIGS. 1-3 are laid in appropriately prepared beds, for example in gravel beds mortared with bitumen, on in the vertical direction unyielding subsoil for the production of the edge marking strips.
The edge marking strips can also be produced on site in a continuous operation without using prefabricated components 4 and 8. In such a case, the hardening, z. B. white mass is placed in trench-shaped depressions, and the desired surface profile is then embossed into the still plastic mass, and the mass displaced during the embossing is cut off from the side before the mass hardens. For this purpose one uses z.
B. the device according to Fig. 4, where on a rolling over the marking strip wheel body 9 distributed over the circumference embossing dies 10 are attached, which progressively carry out the embossing. In this way, it is possible to vary the distances between adjacent reflective surfaces 1 by exchanging the embossing stamps 10 and also to adapt the profiling to the particular road conditions if necessary. In this case, too, the concrete mass is placed on appropriately prepared, unyielding subsurface.
If embossing dies 10 are used, the edge marking strip is produced in a continuous operation so that individual bodies 4 and 8 according to FIGS. 1-3 are not present. The mass displaced by the embossing punches 10 is cut off by vertical knives (not shown) of the device. The die 10 can be coupled to a vibration generator, not shown, for. B. in that the bearings for the shaft of the wheel body 9 are connected to the vibration generator.
It is advisable to apply a separating layer made of paper, rubber sheet or the like to the still plastic surface of the mass in order to prevent the die 10 from sticking.
The individual bodies 4 and 8 according to FIGS. 1, 2 and 3 can also be combined with advantage to form bar-shaped prefabricated components, for. B. so that each five individual bodies together result in a finished component. The transport of such bar-shaped components from the production site to the construction site is easily possible and the laying on site is thereby simplified. Such bar-shaped components could also consist of one piece.
The plane of the road runs flush with the edge strip formed by the edges 2 of the bodies 8 and the outer parts 12 of the surface of the bodies 4. This continuous roadside edge strip 2, 12 facilitates assembly and at the same time forms a guardrail for the application machines when the roadway or the roadway cover is later produced, so that the previously usual track guides or iron guardrails are dispensable.
The edge strip 2, 12 can also be omitted, so that the inclined surfaces 3 and 7 extend directly to the edge of the roadway 11. Bodies of the shape of Fig. 4 could also be omitted.
While in the examples shown, the reflective surfaces 1, 5 and 6 lying outside the lane are below the lane so that their upper edges do not protrude above the lane, they could also lie above the lane and each have an end face of heights of the edge marking strip form whose inclined, z. B. crooked surface, preferably in left turns, slope towards the middle of the road. In this case too, an edge strip 2, 12 can be provided or omitted.