CH350684A - Impulsverstärker, insbesondere für Impulsschreiber - Google Patents

Impulsverstärker, insbesondere für Impulsschreiber

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CH350684A
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CH
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pulse
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English (en)
Inventor
Schmutz Karl
Ender Urs
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Siemens Ag Albis
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/38—DC amplifiers with modulator at input and demodulator at output; Modulators or demodulators specially adapted for use in such amplifiers
    • H03F3/40—DC amplifiers with modulator at input and demodulator at output; Modulators or demodulators specially adapted for use in such amplifiers with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Impulsverstärker,   insbesondere    für      Impulssehreiber   Zur fortlaufenden Messung kleiner Ströme und Spannungen, deren Leistung nicht ausreicht, um ein    Registriermessgerät   zu betreiben, verwendet man Verstärker, die zwischen den    Messkreis   und das Schreiborgan des    Registriermessgerätes   geschaltet werden. Um den    Messkreis   möglichst wenig zu beeinflussen, soll der Eingang des Verstärkers erdsymmetrisch sein, einen hohen Eingangswiderstand und eine geringe Erdkapazität besitzen. Hohe Empfindlichkeit und geringe Verzögerung sind weitere Eigenschaften, die von einem derartigen Verstärker verlangt werden. 



  Bei den bisher bekanntgewordenen Impulsschreibern, wie sie z. B. in der Fernmeldetechnik häufig gebraucht werden, dienen zur Verstärkung von Impulsen geringer Leistung insbesondere Gleichstromverstärker, die bekanntlich aber eine grosse    Erdkapazi-      tät   aufweisen. Ein anderer Nachteil, der die Handhabung des Gleichstromverstärkers unbequem gestaltet, besteht darin, dass vor jeder Messung die    Röhrenarbeitspunkte   eingestellt werden müssen. 



  Beim Impulsverstärker nach der Erfindung sind die genannten Unzulänglichkeiten vermieden. Er besteht aus einem mit den zu verstärkenden    Impulsen      tastmodulierten   selbsterregten    Hochfrequenzgenerator,   bei dem ein    Dämpfungsglied   in Abhängigkeit vom    Momentanwert   der Steuerspannung den wirksamen    Dämpfungswiderstand   eines    Generatorschwingkreises   derart beeinflusst, dass der Schwingungszustand ge- ändert wird, wenn die Steuerspannung einen bestimmten Schwellenwert durchläuft, und dem die verstärkten Impulse über einen Gleichrichter entnommen werden. 



  Selbsterregte    Hochfrequenzgeneratoren,   die in der genannten Weise gesteuert, z. B. getastet oder    ampli-      tudenmoduliert   werden, sind an sich bekannt (vgl. hierzu die    schweiz.   Patentschrift Nr. 276868). Ausserdem ist eine    Verstärkeranordnung   zum Betrieb eines    Registriermessgerätes   bekannt    (ATM,   Z 634-3), bei der die Rückkopplung eines selbsterregten    Hoch-      frequenzgenerators   durch ein mit einem    Drehpuls-      messwerk   verbundenes und in den Kopplungsraum ragendes    Abschirmblech   derart verändert wird,

   dass der zur Steuerung eines Schreiborgans dienende    Anodengleichstrom   ein Mass für den im    Messwerk   fliessenden Gleichstrom bildet. Mit einer Verstärkeranordnung dieser Art lässt sich jedoch keine geringe Erdkapazität erzielen. 



  Der Impulsverstärker nach der Erfindung wird    -vorzugsweise   in Verbindung mit einem Impulsschreiber    verwendet,   bei dem als    Aufzeichnungsträger   ein    metallisiertes      dielektrisches   Band dient und die Aufzeichnung durch elektrisches Ausbrennen des Metallbelages entsteht. 



  Eine beispielsweise Ausführungsform des    Impuls-      #,erstärkers   ist in der beigefügten Zeichnung schematisch dargestellt. 



  Der selbsterregte    Hochfrequenzgenerator   besteht aus einem an sich bekannten    zweistufigen   widerstandsgekoppelten Verstärker mit Rückkopplung. Er enthält die beiden    Verstärkerröhren   1 und 2, einen Eingangstransformator 3 im Gitterkreis der    Ver-      stärkerröhre   1, einen Ausgangstransformator 4    im   Anodenkreis der    Verstärkerröhre   2, ein    RC-Kopp-      lungsglied   5, 6, Widerstände 7, 8 und 9 zur Festlegung der    Röhrenarbeitspunkte   und    Entkopplungs-      kondensatoren   10, 11.

   Zwischen dem Anodenkreis der    Verstärkerröhre   2 und dem Gitterkreis der    Ver-      stärkerröhre   1 ist ein    RC-Rückkopplungsglied   12, 13 und ein    Gegenkopplungswiderstand   14 eingeschaltet. Der    Generatorschwingkreis   ist über den Eingangstransformator 3 an den Gitterkreis der Verstärkerröhre 1 angekoppelt und wird durch die Primärwicklung des Eingangstransformators 3 und zwei symmetrisch angeordnete Kondensatoren 15 gebildet. In 

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 diesem    Generatorschwingkreis   sind als    Dämpfungs-      glied   zwei parallel geschaltete Kristalldioden 16, 17 eingefügt, von denen die eine (17) durch einen Schalter 18 nach Bedarf ausgeschaltet werden kann.

   Die Kristalldioden stellen nichtlineare Widerstandselemente dar, deren    Wechselstromwiderstand      (duldi)   unter einen bestimmten Wert abfällt, wenn die Steuerspannung über einen bestimmten Wert ansteigt. Vorzugsweise werden    Silizium-Flächendioden   verwendet, deren Widerstand praktisch temperaturunabhängig ist. Die zu messende Impulsspannung wird an die Klemmen 19, 20 angelegt und gelangt über ein    Potentio-      meter   21 zur    Empfindlichkeitsregelung   und ein    Dämp-      fungsnetzwerk   mit den Widerständen 22-25 als Steuerspannung an die Dioden 16, 17. 26 ist    ein   spannungsabhängiger Widerstand, der als Spannungsbegrenzer zum Schutze der Dioden dient.

   Mit 27 ist die    Gleichspannungsquelle   für die Speisung des    Hochfrequenzgenerators   bezeichnet. Die Übertragung des in Form von hochfrequenten Impulsen dem Ausgangstransformer 4 entnommenen Signals auf das Schreiborgan mit der Trommelelektrode 28 und der Schreibelektrode 29 wird mit Hilfe eines Gleichrichters mit den Dioden 30, dem Arbeitswiderstand 31 und dem Ladekondensator 32 und eines als elektronischer Schalter wirkenden Transistors 33, der aus der    Gleichspannungsquelle   34 gespeist wird, bewerkstelligt. 



  Solange an den Eingangsklemmen keine Signalspannung herrscht, ist der    Wechselstromwiderstand   der Dioden 16, 17 verhältnismässig hoch. Dementsprechend ist der    Generatorschwingkreis   stark gedämpft, so dass der    Hochfrequenzgenerator   keine Schwingungen erzeugt. Mit zunehmender Spannung an den Dioden 16, 17 wird deren    Wechselstromwider-      stand   und damit die Dämpfung des    Generatorschwinb      kreises   immer kleiner, bis schliesslich die Schwingungen einsetzen. Es gelingt ohne weiteres, die Schaltelemente so zu dimensionieren, dass der Schwingungseinsatz bei einer Eingangsspannung von etwa 1,5 V stattfindet. 



  Der Transistor 33 sperrt im Ruhezustand des    Hochfrequenzgenerators   den über das Schreiborgan 28, 29 verlaufenden Stromkreis. Im Schwingungszustand wird der Transistor 33 unter dem Einfluss der gleichgerichteten    Hochfrequenzspannung   leitend, wodurch das Schreiborgan eingeschaltet wird. 



  Die Koinzidenz zwischen der Schreibspur und den an den Klemmen 19, 20 auftretenden Spannungsimpulsen wird    grundsätzlich   durch die Anschwingzeit des    Hochfrequenzgenerators   und durch die Lade- und    Entladezeit   des Ladekondensators 32 gestört. Bei geeigneter Wahl der Schwingungsfrequenz (z. B. 250    kHz)   und der Zeitkonstanten lässt sich der resultierende Fehler unterhalb etwa 0,2 ms halten. 



  Bei der Messung von    Wechselstromimpulsen   sind beide Dioden 16 und 17 eingeschaltet. An sich funktioniert diese Schaltung auch bei der Messung von Gleichstromimpulsen.    Sofern   jedoch die Impulse an einer induktiven Last, z. B. Relaisspule, abgenommen werden, entstehen an den Impulsenden Spannungsspitzen umgekehrter Polarität, die ebenfalls zur Aufzeichnung gelangen würden. Um dies zu vermeiden, wird für Gleichstrommessungen die eine Diode 17 durch den Schalter 18 abgetrennt. 



  Der beschriebene Impulsverstärker arbeitet praktisch verzerrungsfrei und enthält keine Organe, die eine    Abgleichung      erfordern.   Die ganze Anordnung ist weitgehend    alterungsbeständig   und beim Ersatz einzelner Elemente (z. B. Röhren) ist keine Neueinstellung notwendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Impulsverstärker, insbesondere für Impulsschreiber, gekennzeichnet durch einen von den zu verstärkenden Impulsen tastmodulierten selbsterregten Hochfrequenzgenerator, bei dem ein Dämpfungsglied in Abhängigkeit vom Momentanwert der Steuerspannung den wirksamen Dämpfungswiderstand eines Generatorschwingkreises derart beeinflusst, dass der Schwingungszustand geändert wird, wenn die Steuerspannung einen bestimmten Schwellenwert durchläuft, und dem die verstärkten Impulse über einen Gleichrichter entnommen werden.
    II. Verwendung des Impulsverstärkers nach Patentanspruch I in Verbindung mit einem Impulsschreiber, bei dem als Aufzeichnungsträger ein metallisiertes dielektrisches Band dient und die Aufzeichnung durch elektrisches Ausbrennen des Metallbelages entsteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Impulsverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsglied wenigstens ein nichtlineares Widerstandselement enthält, dessen Wechselstromwiderstand unter einen bestimmten Wert abfällt, wenn die Steuerspannung über einen bestimmten Wert ansteigt. 2. Impulsverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsglied aus zwei nichtlinearen Widerstandselementen in Gegenparallelschaltung besteht. 3.
    Impulsverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtlineare Widerstandselement eine Silizium-Flächendiode ist. 4. Impulsverstärker nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtlineare Widerstandselement eine Silizium-Fächendiode ist. 5. Impulsverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsglied in den mit dem Generator transformatorisch gekoppelten Ge- neratorschwingkreis eingeschaltet ist. 6. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Schreiborgans durch die dem Impulsverstärker entnommenen Impulse ein elektronischer Schalter vorgesehen ist.
CH350684D 1957-07-13 1957-07-13 Impulsverstärker, insbesondere für Impulsschreiber CH350684A (de)

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