CH350693A - Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung für an Zentralbatterie-Fernsprechstellen mit Wählbetrieb angeschlossene Teilnehmerleitungen - Google Patents

Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung für an Zentralbatterie-Fernsprechstellen mit Wählbetrieb angeschlossene Teilnehmerleitungen

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CH350693A
CH350693A CH350693DA CH350693A CH 350693 A CH350693 A CH 350693A CH 350693D A CH350693D A CH 350693DA CH 350693 A CH350693 A CH 350693A
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CH
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audio frequency
relay
transmission device
subscriber
circuit
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Dal Monte Giorgio Ing Dr
Semeria Francesco Ing Dr
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Siemens Spa Italiana
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  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description


      Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung        für    an     Zentralbatterie-Fernsprechstellen     mit Wählbetrieb angeschlossene Teilnehmerleitungen    Beim Aufbau von     Teilnehmer-Leitungsnetzen     kann sich die Notwendigkeit ergeben, in ein Netz mit  Wählbetrieb auch aussenliegende     Teilnehmerstellen     einzubeziehen, die voneinander und vom entsprechen  den Netzmittelpunkt entfernt sind, an dem üblicher  weise die     Fernsprech-Wählanlage    errichtet wird.  



  Nach dem bekannten Stand der Technik erfolgt  die     Anschaltung    derartiger Teilnehmer an das ent  sprechende Amt beispielsweise mittels     Induktivwahl-          systemen,        Reichweiteübertragungen    usw. und bedingt  im allgemeinen die Verlegung von hauptsächlich  wegen ihrer Länge teuren Leitungen.  



  Falls zwischen den Stellen, an denen sich die  aussenliegenden Teilnehmer befinden, und dem Ort  der     Fernsprech-Wählanlage    bereits als Sprechkanäle  verwertbare     Nachrichtenübertragungswege    bestehen,  kann die Verlegung besonderer Leitungen vermieden  werden. In diesem Falle müssten jedoch nach dem  bekannten Stand der Technik kostspielige Schaltein  richtungen in Form von Endeinrichtungen vor und  nach den Sprechkanälen angeordnet sein, wobei letz  tere als Verbindungsleitungen dienen würden.  



  Die vorliegende Erfindung geht von der Feststel  lung aus, dass diese Aufgabe in einfacher und wirt  schaftlicher Weise gelöst werden kann, wenn die  Sprechkanäle in Form von beiderseitig an     Tonfre-          quenzübertragungen    angeschlossene Verlängerungen  der Teilnehmerleitungen bis zur entsprechenden     Fern-          sprech-Wählanlage    ausgenutzt werden, so dass ein  beträchtlicher Teil der     Tonfrequenzeinrichtungen    ge  meinsam für eine Teilnehmergruppe vorgesehen wer  den kann und wenn gleichzeitig die teilnehmerseitigen  Sender und Empfänger der     übertragungen,

      die zwang  läufig nicht in der     Fernsprech-Wählanlage        aufstellbar     sind, mit wirtschaftlichen und insbesondere einen  möglichst kleinen Raum beanspruchenden Mitteln  aufgebaut werden. Die Erfindung betrifft also eine         Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung    für an     ZB-          Fernsprechstellen    mit Wählbetrieb angeschlossene  Teilnehmerleitungen und ist gekennzeichnet durch  Schaltmittel zur Umsetzung der unmittelbar von einer  Teilnehmerstelle auf die     Teilnehmerschleife    ausge  sandten Gleichstromkennzeichen in entsprechende  tonfrequente Kennzeichen in Richtung nach einer       Fernsprech-Wählanlage    und umgekehrt,

   durch Tran  sistoren sowohl in den     Tonfrequenzsendern    als auch  im     Tonfrequenzempfänger    sowie durch eine derartige  Bemessung der     zweidrahtmässigen    Eingangsseite der       übertragungseinrichtung,    dass die Reichweite des zwi  schen der Teilnehmerstelle und der     Teilnehmerlei-          tungs-übertragungseinrichtung    befindlichen Leitungs  abschnitten der Reichweite einer unmittelbar an eine  Wählereinrichtung mit Gleichstromkennzeichen an  geschlossenen Teilnehmerstelle entspricht.  



  Dadurch kann die Teilnehmerleitung     lediglich     durch die einfache erfindungsgemässe     übertragungs-          einrichtung    unmittelbar an den Sprechkanal     ange-          schaltet    werden ohne Zwischenschaltung von weiteren  Endeinrichtungen für die Sendung und den Emp  fang der     Fernsprech-Schaltkennzeichen.     



  Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung  werden nachstehend anhand der Zeichnung beschrie  ben.  



       Fig.    1 zeigt ein Übertragungssystem in Form eines  Blockschaltbildes.  



       Fig.    1 a zeigt     hievon    die     Tonfrequenz-Teilnehmer-          leitungsübertragungseinrichtung;    in       Fig.    1 b ist     hievon    die entsprechende     Tonfrequenz-          Amtsübertragungseinrichtung    dargestellt, und die       Fig.    2 und 3 zeigen die Sender bzw. den Signal  empfänger für die Übertragungseinrichtung gemäss       Fig.    1a.  



  Die Teilnehmerstation     Tn,    die nach Art einer       ZB-Fernsprechstelle    ausgebildet ist, liegt an einer      normalen Teilnehmerleitung L1, die an ihren anderen  Enden an die erfindungsgemässe     übertragungsein-          richtung        Uel    angeschlossen ist. In letzterer wird der       Zweidrahtsprechweg    L1 über eine Gabelschaltung  mit der     Leitungsnachbildung   <I>LA 1</I> an den Vierdraht  sprechweg L2 angeschlossen.

   Zwei Sender     G1,    G2,  welche die Frequenzen von 2040 bzw. 2400 Hz er  zeugen, sind mit dem abgehenden Zweig des     Tonfre-          quenzkanals    L2 über entsprechende Sendekontakte       t1,   <I>t2</I> verbunden. Der auf die Frequenz von 2040 Hz  abgestimmte Signalempfänger R 1 liegt im Ruhe  zustand am ankommenden Zweig des Tonfrequenz  kanals L2, über den     Umschaltekontakt        gh.    Letzterer  gehört einem Relais der Übertragungseinrichtung an,  welches erregt ist, wenn der Teilnehmer     Tn    seinen  Handapparat abgehoben     hält.     



  Am entgegengesetzten Ende des Tonfrequenz  kanals L2 ist eine     Amtsübertragungseinrichtung        Ue2     angeschlossen, in welcher der     Vierdraht-Sprechweg     über eine Gabelschaltung mit der Leitungsnachbil  dung     LA2    an den     Zweidraht-Amtsanschluss    ange  schlossen ist. Im ankommenden Zweig des     Tonfre-          quenzkanals    ist ein auf die Frequenzen von 2400 Hz  abgestimmter Signalempfänger R2     in    bekannter  Weise eingekoppelt.

   Ein Sender G3, der die Frequenz  von 2040 Hz erzeugt, liegt über einen entsprechenden  Sendekontakt t3 am abgehenden Zweig des     Tonfre-          quenzkanals.     



  Der     Zweidraht-Amtsanschluss    besteht in einem  normalen     Teilnehmeranschluss,    der in abgehender  Richtung an einer     Vorwähleinrichtung,    z. B. an einem       Vorwähler   <I>PS,</I> liegt und im ankommenden Verkehr  über einen entsprechenden Ausgang von Leitungs  wählern     SL    erreicht wird.  



  An Stelle eines einzigen Senders sind in der     über-          tragung        Uel    zwei Sender G1, G2 vorgesehen, um das       Tonfrequenz-Wählsystem    gegen Fehlsteuerungen zu  schützen.  



  Anhand der     Fig.    la und     1b,    welche je ein Bei  spiel der Übertragungseinrichtungen     Uel    und     Ue2     zeigen, wird im nachstehenden die Umsetzung der  Gleichstromkennzeichen in entsprechende     tonfre-          quente    Kennzeichen, und umgekehrt, eingehend er  läutert.  



  Um den genauen Zusammenhang zwischen der       Fig.    1 einerseits und den     Fig.    1 a und 1 b anderseits  zu verdeutlichen, ist zu beachten, dass die Sendekon  takte     t1    und t2 in     Fig.    1 der Gruppe von Kontakten  v3, v4, v5, a4, s2,     e1    in     Fig.    la entsprechen, dass der  Umschaltkontakt     gh    in     Fig.    1 der Gruppe von Kon  takten     gh2,        gh3    in     Fig.    la und der Sendekontakt t3  in     Fig.    1 der     Gruppe    von Kontakten c2,     chl,

          ch2    in       Fig.    1 b entspricht.  



  Im abgehenden Verkehr von der Teilnehmersta  tion     Tn    wird durch Schliessen der Teilnehmerschleife       L1    beim Aushängen des Handapparates das Anspre  chen des Relais A bewirkt, über welches die Teilneh  merstation ihre Mikrophonspeisung im folgenden  Stromkreis erhält:    <I>1. -,</I>     Wi2,   <I>e4, g3,</I> AI, Ader<I>a,</I> Teilnehmerstation       Tn,    Ader<I>b,</I>     AIII,        ghl,    +.  



  Der Kontakt a3 des Relais A schaltet das Re  lais V ein:  2. -,     VII,    g4, a3, +.  



  Durch Kontakte des Relais     U    wird über den ab  gehenden Zweig des     Tonfrequenzkanals    L2 ein       Belegungsimpuls    mit dem     Frequenzgemisch    2040  + 2400 Hz in Richtung nach     Ue2    gegeben:  3. G1 2040,     Wi3,    v5, Ader<I>b</I> des abgehenden Zwei  ges, Ader<I>a</I> des abgehenden Zweiges, v3,     e1,   <I>s2,</I>  <I>W15,</I> G2 2400 Hz.  



  Der Kontakt v2 des Relais V schaltet das Re  lais G ein.  



  4. -,     GII,    GI, v2, a3, +.  



  Der Kontakt g4 schliesst einen vom Kontakt v2  unabhängigen Haltestromkreis für das Relais G:  5. -,     GII,   <I>g4, a3, +.</I>  



  Durch die Umschaltung des Kontaktes g4 des  Relais G wird der Stromkreis 2 unterbrochen.  Das Relais V fällt verzögert ab und beendet so  mit die Aussendung des über den Stromkreis 3  durchgegebenen     Belegungsimpulses.     



  Nachdem das Relais V in seine Ruhestellung zu  rückgekehrt ist, schaltet dessen Kontakt     v1    das  Relais     Gh    ein.  



  <I>6. -,</I>     Gh,        v1,        g1,    +.  



  Der Kontakt     gh4    schliesst einen vom Kontakt     v1     unabhängigen Haltestromkreis für das Relais     Gh:     <I>7. -,</I>     Gh,        gh4,   <I>g1, +.</I>  



  Die     Umschaltekontakte        gh2    und     gh3    des Relais       Gh    schalten den Signalempfänger R 1 für 2040 Hz  aus und den ankommenden Zweig des     Tonfre-          quenzkanals    zur Gabelschaltung F durch, von  welcher der Kontakt     gh5    den     Abschlusswider-          stand        Wi8    abschaltet.  



  Nach Ansprechen des Relais     Gla    hält sich das  Relais A im folgenden Stromkreis:  <I>B. -,</I>     Wi2,   
EMI0002.0094  
   AI, Ader<I>a</I> der Teilnehmerschleife  L1, Teilnehmerstation     Tn,    Ader<I>b</I> der Teilneh  merschleife<I>L</I>     I,   <I>AH',</I> A     Ir        .+.     



  In der Übertragungseinrichtung     Uel    sind daher  die Relais<I>A, G,</I>     Gh    erregt.  



  Es wird nun die Wirkung des durch die     übertra-          gungseinrichtung        Uel    gegebenen     Belegungs-          impulses    bei dessen Empfang in der     übertra-          gungseinrichtung        Ue2    gemäss     Fig.    1 b erläutert.  Über den Signalempfänger R2 für 2040l2400 Hz  bringt der     Belegungsimpuls    die Relais<I>J</I> und<I>H</I>  zum Ansprechen. Durch den Kontakt i2 des Re  lais J und den Kontakt hl des Relais H wird das  Relais P eingeschaltet:  9.     -,PIhPhhl,i2,    +.  



  Mit seinem Kontakt p3 schaltet das Relais P das  Relais     Q    ein:  10.<I>-,</I>     Wi13,        q1,        Q,   <B><I>h2,13,</I></B><I> i4, c3, p3, +.</I>  



  Beim Öffnen des Kontaktes     q1    wird das Relais C  eingeschaltet:      11.<I>-,</I>     Wi13,   <I>C, Q,<B>h2,13,</B> i4,</I> c3, p3, +.  



  Durch den Kontakt<B>e3</B> des Relais C wird das  Relais L zum Ansprechen gebracht:  <I>12. -, L, c3, p3, +.</I>  



  Der     Belegungsimpuls    mit 2040 + 2400 Hz wird  inzwischen beendet, so dass die Relais<I>J</I> und<I>H</I>  und damit auch die Relais P und L abfallen. Die  Relais C und Q halten sich weiter über:  13.<I>-, W113, C, Q, c4, +.</I>  



  Der Anschluss im Amt wird dem rufenden Teil  nehmer zur Verfügung gestellt, indem die Lei  tungsschleife     a/b    über die Drosselspule     Dr    ge  schlossen wird:  14. Ader a vom     Amtsanschluss,   <I>q2, il,</I>     Dr,    q3, Ader  b zum     Amtsanschluss.     



  In diesem Zustand wird das von einem ersten  Gruppenwähler bzw. von einer entsprechenden  Einrichtung des     Wählamtes    herrührende Amts  zeichen über die Gabelschaltung und über den  abgehenden Zweig des     Tonfrequenzkanals    zur  Übertragungseinrichtung     Uel    und damit zum  rufenden Teilnehmer weitergeleitet.  



  In der Übertragungseinrichtung     Ue2    sind nun die  Relais C und Q angesprochen.  



  Sobald der rufende Teilnehmer das Amtszeichen  erhält, kann die Wahl des gewünschten Teilneh  mers eingeleitet werden. Es wird angenommen,  dass beispielsweise die Ziffer 2 gewählt wird.  Die Nummernscheibe der Teilnehmerstation     Tn     sendet bei der jeweils gewählten     Ziffer    zwei zu  sätzliche Impulse aus, da in der Teilnehmersta  tion     Tn    parallel zum Impulskontakt     nsi    nicht der  an sich bekannte     Kurzschlusskontakt    liegt.

   Im  vorliegenden Fall ergeben sich daher insgesamt  vier Unterbrechungen der Teilnehmerschleife     L1.     Bei der ersten Unterbrechung der Leitungsschleife       L1    kommt das Relais A in der     übertragungsein-          richtung        Ue   <I>1</I> wegen Unterbrechung des Strom  kreises 8 zum Abfallen. Beim Schliessen des Kon  taktes<I>a2</I> des Relais<I>A</I> wird das Relais V ein  geschaltet:  15.<I>-,</I>     VI,   <I>a2,</I>     ghl,        -f-.     



  In der bereits beschriebenen Weise wird nun über  den Stromkreis 3 in Richtung nach der     übertra-          gungseinrichtung        Ue2    ein Impuls mit den beiden  Frequenzen von 2040 und 2400 Hz gegeben, der  als Vorbereitungszeichen dient und der eigent  lichen Nummernwahl vorangeht.  



  Am Ende der ersten Unterbrechung der Leitungs  schleife     L1    spricht das Relais A erneut an und,  da das Relais V abfallverzögert ist, kommt fol  gender Erregungsstromkreis für das Relais E zu  stande:  16. -,<I>En,</I>     gh6,    s3, v2 a3, +.  



  Das Ansprechen des Relais E hat keine Auswir  kung auf die Aussendung des Vorbereitungszei  chens; anstelle des Stromkreises 3 wird aber nun  folgender Stromkreis gebildet:  17. G1 2040 Hz,     W13,    v5, Ader<I>b</I> des abgehenden  Zweiges<I>V,</I> v3,     e1,        Wi5,    G2 2400.    Bei     Beginn    der zweiten Unterbrechung der Teil  nehmerschleife     L1        fällt    das Relais A wieder ab,  und das Relais V wird wiederum im Stromkreis  15 erregt.

   Der Kontakt<I>a2</I> des Relais<I>A</I> schliesst  ausserdem einen     Ansprechstromkreis    für das Re  lais S, in dem sich auch das Relais E hält:  18. -,     SI,    EI,<I>e3, g2, a2,</I>     gh1,   <I>+.</I>  



  Das Relais S schliesst einen eigenen, vom Relais  E unabhängigen Haltestromkreis:    19. -,     SII,        s1,        v1,        g1,    +.  



  Das Vorbereitungszeichen wird inzwischen über  den Stromkreis 17 weitergegeben.  



  Nach der zweiten Unterbrechung der Leitungs  schleife     L1    spricht das     Relais    A erneut an, und  infolge Öffnen des Kontaktes a2 wird der Strom  kreis 18 unterbrochen, so dass das Relais E ab  fällt. Das Relais S hält sich dagegen bis zum  Ende der Impulsserie im Stromkreis 19 weiter.  In diesem Zustand, das heisst bei abgefallenem  Relais E und angesprochenen Relais A und S,  wird der     Stromkreis    17 unterbrochen und die  Aussendung des Vorbereitungszeichens mit 2040  2400 Hz beendet.  



  Beim darauffolgenden Abfallen des Relais A  werden über den abgehenden Zweig des     Tonfre-          quenzkanals    in Richtung nach der     übertragungs-          einrichtung        Ue2    jeweils Impulse nur mit der Fre  quenz von 2040 Hz im nachstehenden Strom  kreis gegeben:  20. G1 2040,     Wi3,    v5, Ader<I>b</I> des abgehenden Zwei  ges, Ader a des abgehenden Zweiges, v3, e1, s2,  <I>a4,</I>     Wi4,        G1    2040.  



  Die Anzahl der Impulse mit nur 2040 Hz ent  spricht daher der durch den rufenden Teilneh  mer gewählten Ziffer, und die beiden zusätz  lichen Impulse, die wegen der besonderen Be  schaffenheit der Nummernscheibe ohne Kurz  schlusskontakt zustande kommen, werden für den  als Vorbereitungszeichen dienenden Impuls mit  2040 + 2400 Hz verwendet.  



  Am Ende der vierten Unterbrechung der Lei  tungsschleife L1 unterbricht das     erneut    angespro  chene Relais A den Stromkreis 20 mit seinem  Kontakt a4 und den     Stromkreis    15 mit seinem  Kontakt a2.  



  Das Relais V fällt hierauf verzögert ab und un  terbricht seinerseits mit seinem Kontakt     v1    den       Haltestromkreis    19 für das Relais S.  



  In der     übertragungseinrichtung        Uel    sind daher  nach wie auch vor der Wahl die Relais A, G und       Gh    angesprochen.  



  In ähnlicher Weise werden über dem     tonfrequen-          ten    Kanal auch die weiteren Impulsserien durch  gegeben, die infolge der Unterbrechungen der  Leitungsschleife L1 durch die     Nummernscheibe     bewirkt werden.  



  Am Ende der Wahl erhält der rufende Teilneh  mer durch das Amt das Frei- oder Besetztzei  chen.      In der Übertragungseinrichtung     Ue2    werden das  Vorbereitungszeichen und die tonfrequenten  Wahlimpulse     in.    Unterbrechungen der Leitungs  schleife     a/b    zum Amt in folgender Weise um  gesetzt:  Das Vorbereitungszeichen von 2040     +    2400 Hz  bewirkt über den Signalempfänger R2 das An  sprechen der Relais J und H. Im Stromkreis 9  wird dann erneut das Relais P eingeschaltet.

    Durch den Kontakt p2 des Relais P wird der  Signalempfänger R2 unmittelbar mit dem an  kommenden Zweig verbunden; durch denselben  Kontakt p2 wird auch die Gabelschaltung F ab  geschaltet, deren Eingangsseite nun über den  Widerstand     Wi10    geschlossen ist.  



  In der Zwischenzeit kann das abfallverzögerte  und über die Kontakte i3,<I>c5, p3</I> kurzgeschlos  sene Relais Q nicht abfallen. Der Kontakt p3  schaltet ausserdem das Relais L erneut im Strom  kreis 12 ein.  



  Am Ende des Vorbereitungszeichens fallen die  Relais J und H ab. Die darauffolgenden Wahl  impulse mit 2040 Hz bewirken über den Signal  empfänger R2 nur das     Ansprechen    des Relais J.  Während dieser weiteren Impulse hält sich das  Relais P über     seinen    eigenen Kontakt p5 und  über den Kontakt i2;     während    der Pausen zwi  schen den Impulsen hält sich dagegen das. Relais  P wegen der Abfallverzögerung, die durch den  Kontakt p4 vermittelt wird.  



  Die bei abgefallenem Relais H und angespro  chenem Relais P lediglich durch das     Relais    J  aufgenommenen Impulse werden sodann in Form  von Unterbrechungen der Leitungsschleife     a/b     zum Amt weitergegeben; während dieser Weiter  gabe schliesst der Kontakt p6 eine Teilwicklung  der Drosselspule<I>Er</I> kurz.  



  Am Ende der ankommenden Wahlimpulse von  2040     Hz    bleibt das Relais J     entregt.    Die Relais P  und L fallen daher     verzögert    ab, und es bleiben  nur die Relais C und Q angesprochen.  



  In genau entsprechender Weise werden die dar  auffolgenden     Wahlimpulsserien    in Richtung nach  den Amtseinrichtungen durchgegeben.  



  Am Ende des Gespräches, sobald der rufende  Teilnehmer     seinen    Handapparat wieder einhängt,  wird die Teilnehmerschleife     L1    endgültig unter  brochen.  



  In der Übertragungseinrichtung     Uel    fällt das Re  lais A ab, da nun der Stromkreis 8 unterbrochen  ist; infolge Schliessens des Kontaktes a2 wird  das Relais V erneut im Stromkreis 15 einge  schaltet.  



  Durch Umlegen der Kontakte v3, v4, v5 des  Relais V wird über den Stromkreis 3 ein langer  Impuls von 2040 + 2400 Hz in Richtung nach  der Übertragungseinrichtung     Ue2    gegeben. Die  Öffnung des Kontaktes a3 hatte die Unterbre  chung des Haltestromkreises 5 des Relais G zur    Folge, das daher (durch seinen eigenen Kontakt  g4) verzögert abfällt.  



  Der Kontakt     g1    unterbricht danach den Halte  stromkreis 7 des Relais     Gh.    Letzteres hält sich  jedoch noch so lange, bis der über die Kontakte       g1    und     gh4    vorher entladene Kondensator seine       Wiederaufladung    über das Relais     Gh    und den  Widerstand     Wi9    beendet hat. Beim Abklingen  des Ladestromes fällt sodann auch das Relais     Gh     ab.

   Der Kontakt     ghl    unterbricht den Stromkreis  15 des Relais V, das seinerseits verzögert ab  fällt und den Stromkreis 3 unterbricht; es wird  somit der durch die     Übertragungseinrichtung        Ue2     gegebene     Auslöseimpuls    von 2040     +    2400 Hz  beendet. Während der ganzen Dauer dieses Im  pulses sind in der     LUbertragungseinrichtung        Ue2     die Relais<I>J</I> -und<I>H</I> angesprochen, durch welche  das Relais P im Stromkreis 9 eingeschaltet ist.  Der Kontakt p3 hat das Relais L im Stromkreis  12 eingeschaltet und hält zusammen mit den  Kontakten c5 und i3 das Relais Q kurzgeschlos  sen, so dass letzteres abfällt.  



  Beim Abfallen des Relais Q schliesst der Kon  takt     q1    das Relais C kurz, das demzufolge ab  fällt.  



  Nach dem Abfallen des Relais C hält sich das  Relais L bis zum Abfallen des Relais J im fol  genden Stromkreis:  <I>21. -,L,<B>13,</B> i4, c3, p3, +.</I>  



  Am Ende des     Auslöseimpulses    fallen die Relais J  und H ab; daher fällt auch das Relais P infolge  Unterbrechung des Stromkreises 9     verzögert    ab.  Durch Unterbrechen des Stromkreises 21 bringt  dann der Kontakt p3 das Relais L zum Abfallen.  Erst jetzt ist die zum Amt führende Leitungs  schleife     a/b    unterbrochen, da vor dem Abfallen  des Relais<I>Q</I> die Kontakte     1l    und 12 anstelle der  Kontakte q2 und q3 die Leitungsschleife ge  schlossen hatten. Durch diese Unterbrechung der  Leitungsschleife     a/b    werden die bisher belegten  Amtseinrichtungen wieder ausgelöst.  



  Zur Vervollständigung der Beschreibung der  Schaltvorgänge, die in den Übertragungseinrich  tungen     Uel    und     Ue2    vorkommen, soll nun der  Fall betrachtet werden, dass der Teilnehmer     Tn     durch einen anderen     Amtsteilnehmer    gerufen  wird.  



  Der über die Adern     a/b    des Amtsanschlusses       PS/SL    ankommende Rufwechselstrom bringt in  der Übertragungseinrichtung     Ue2    das Relais     Ch     im Rufrhythmus zum Ansprechen:  22.

   Ader<I>a</I> vom     Amtsanschluss,   <I>q2,</I>     Co6,   
EMI0004.0050  
  <I>q3,</I>  Ader b zum     Amtsanschluss.       Die Kontakte     chl    und     ch2    wiederholen somit  den Ruf, indem sie über den abgehenden  Zweig des     Tonfrequenzkanals    die Frequenz von  2040 Hz über L2     in    Richtung nach der über  tragungseinrichtung     Ue   <I>1</I> aussenden.

   In der  Übertragungseinrichtung     Uel    betätigt der Si-           gnalenpfänger    R 1     während    der Aufnahme der  Frequenz von 2040 Hz sein gepoltes Relais, das  einen     Ansprechstromkreis    für das Relais E her  stellt:  23. -,     EII,    v6, Kontakt des gepolten Relais (in der  Zeichenstellung Z) des Signalempfängers R1,       g1,        -E-.     



  Wie ersichtlich, arbeitet auch das Relais E im  Rhythmus des vom     Amtsanschluss    der     übertra-          gungseinrichtung        Ue2    kommenden Rufes; der  Kontakt e4 des Relais E stellt den nachstehen  den Stromkreis zur Weitergabe des Rufes zum  Teilnehmer     Tn    her:  24.     Wechselstromquelle,        Wil,   <I>e4, g3,</I> AI, Ader<I>a</I>  der Teilnehmerschleife L1, Teilnehmerstation       Tn,    Ader<I>b</I> der     Teilnehmerschleife    L1,     AIII          ghl,    Erde.  



  In dieser Weise erhält der Teilnehmer     Tn    die  akustische Meldung des ankommenden Rufes.  Sobald der Teilnehmer seinen Handapparat aus  hängt, wird das Relais A über die Leitungs  schleife L1 erregt. Es bestehen dabei zwei Mög  lichkeiten:  1. der Teilnehmer meldet sich beim Eintreffen  eines Rufes,  2. der Teilnehmer meldet sich während einer  Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden  Rufen.  



  Das Relais A spricht im ersten Fall im Strom  kreis 24, im zweiten Fall dagegen im Strom  kreis 1 an.  



  Der Kontakt a3 des Relais A schaltet das Relais  V im Stromkreis 2 ein.    Über den abgehenden Zweig des Tonfrequenz  kanals wird im Stromkreis 3 ein Impuls mit den bei  den Frequenzen von 2040 und 2400 Hz gegeben,  der in der Übertragungseinrichtung     Ue2    als Melde  kennzeichen aufgenommen wird.  



  Im Stromkreis 4 spricht das Relais G an, dessen  Kontakt g4 den Stromkreis 2 des Relais V unter  bricht, das verzögert abfällt und dabei die Aus  sendung des Meldekennzeichens beendet.  



  Im Stromkreis 6 wird das Relais     Gh    eingeschal  tet. Die Kontakte     gh2    und     gh3    des Relais     Gh    schal  ten die Adern     a/b    des ankommenden Zweiges vom  Signalempfänger R 1 ab und zur Gabelschaltung F  durch.  



  Der gerufene Teilnehmer kann daher das Ge  spräch sofort beginnen. Während des Gespräches  wird das Relais A im Stromkreis 8 gehalten; in der       Übertragungseinrichtung        Uel    sind somit die Relais  <I>A,</I> G und     Gh    angesprochen.  



  Sobald die Übertragungseinrichtung     Ue2    über  L2 das Meldekennzeichen erhält, werden durch den  Signalempfänger R2 die Relais J und H erregt. Im  Stromkreis 9 spricht sodann das Relais P an, welches  das Relais Q im Stromkreis 10 einschaltet.  



  Die Kontakte<I>q2</I> und q3 schalten die Adern     a/b     vom Relais     Ch    ab und zur Gabelschaltung F durch.    Da die Leitungsschleife     a/b    gleichzeitig über den  Stromkreis 14 gleichstrommässig geschlossen wird,  wird die Durchgabe des Rufstromes von Seiten des  Amtes unterbrochen. Die Relais C und L sprechen  im Stromkreis 11 bzw. 12 an.  



  Am Ende des Meldekennzeichens von 2040     -f-          2400    Hz fallen die Relais<I>J</I> und<I>H</I> ab. Die Relais C  und Q halten sich im Stromkreis 13, und infolge  Unterbrechung des Stromkreises 9 fällt das Relais P  ab, welches das Relais L durch Unterbrechen des  Stromkreises 12 zum Abfallen bringt.  



  Die Amtsschleife ist nun über den Stromkreis 14  geschlossen, und während des Gespräches sind in  der Übertragungseinrichtung     Ue2    die Relais C und  O_ angesprochen.  



  Die Auslösung der Übertragungseinrichtungen  Gel und     Ue2    am Ende des Gespräches. erfolgt beim  Einhängen des Teilnehmers     Tn,    wie bereits für den  abgehenden Verkehr der Teilnehmerstation     Tn    be  schrieben.  



  Die     zweidrahtmässige    Eingangsseite der     übertra-          gungseinrichtung        Uel    enthält im     wesentlichen    als  mikrophonspeisende Elemente für die Teilnehmer  station induktive Wicklungen AI und     AII        +        AIII    des  Speiserelais A, welche die Sprechadern überbrücken,  wie dies in den üblichen ZB-Systemen vorgesehen  ist, und der     Ohmsche    Widerstand der Elemente der  Speisebrücke ist derart, z.

   B. bei 24 V Betriebsspan  nung zu 2 X 250 Ohm bemessen, dass die Reichweite  des zwischen der Teilnehmerstelle     Th    und der     Lei-          tungsübertragungseinrichtung        Uel    befindlichen Lei  tungsabschnittes     L1    der Reichweite einer     unmittelbar     an eine Wählereinrichtung mit Gleichstromkennzei  chen angeschlossenen     Teilnehmerstelle    entspricht.  



  Die beschriebene Lösung ist insbesondere des  wegen wirtschaftlich, weil sowohl in den     Tonfre-          quenzsendern    als auch im     Tonfrequenzempfänger    der  Einsatz von Transistoren vorgesehen ist, die neben  ihrem geringsten Platzbedarf einen     vernachlässigbar     kleinen Strom verbrauchen, eine besonders kleine  Speisespannung benötigen und dabei gegenüber den  technischen Elektronenröhren eine bedeutend län  gere Lebensdauer haben.  



  Die Schaltungsanordnung nach     Fig.2    zeigt ein  Ausführungsbeispiel der beiden Sender     G1    und G2  für die     Übertragung        Ue1.    Sie     enthält    zwei voneinan  der unabhängige     Oszillatoren,    welche die Signalfre  quenzen von 2040 bzw. 2400 Hz liefern.  



  Die Stromversorgung der beiden     Oszillatoren,    die  einer     Gleichstromspannungsquelle    von 24 V entnom  men wird, erfolgt über einen einzigen     Spannungstei-          ler,    der aus den beiden Widerständen R1, R2 und  dem Heissleiter     Th    besteht. Letzterer weist einen nega  tiven Widerstandskoeffizienten auf. Wenn die Span  nung der Speisequelle ihren Sollwert überschreitet, so  nimmt der Widerstandswert des Heissleiters     Th    ab,  und letzterer nimmt dabei einen grösseren Strom auf,  so dass     ein    grösserer Spannungsabfall     am    Widerstand  R1     hervorgerufen    wird.

   Bei Abnehmen der Span  nung der Speisequelle nimmt hingegen der Wider-      stand des Heissleiters     Th   <I>zu</I> und bewirkt dabei einen  Geringeren Spannungsabfall am Widerstand R1. In  beiden Fällen bleibt das Potential des zwischen den  beiden Widerständen R 1 und R2 liegenden     Abgriffes,     bei den zulässigen Spannungsschwankungen der  Speisequelle, gegen Erde praktisch unverändert.  



  Der Widerstand R2 dient als Korrekturwiderstand  für den Heissleiter     Th,    um bessere Regelverhältnisse  zu erzielen (Abflachung des     Spannungsstromverlaufes     des Heissleiters).  



  In der folgenden Beschreibung der Sender G1  und G2 beziehen sich die Angaben in Klammern auf  den     2400-Hz-Oszillator    (G2).  



  Die Kollektoren c der beiden Transistoren     Tr1,          Tr-2        (Tr3,        Tr4)    werden über den     Abgriff    des selbst  geregelten Spannungsteilers, durch die beiden Teil  wicklungen 2-1 und 2-3 der Spule L1 (L2) sowie  über einen veränderbaren Widerstand     P1    (P2) ge  speist, der zur Regelung der Ausgangsspannung dient.  Die entsprechenden     Emittoren    e liegen über dem Wi  derstand R5 (R8) an Erde.

   Ein weiterer durch die  Widerstände R3 und R4 (R6 und R7) gebildeter  Spannungsteiler sorgt für die     Vorspannung    der Ba  sen b der Transistoren über die beiden Teilwicklun  gen     5-4    und 5-6 der Spule     Ll    (L2).  



  Die Spule L1 (L2) umfasst drei auf einem gemein  samen Kern angeordnete Wicklungen 1-3, 4-6 und  7-8. Die Wicklung 1-3 bildet zusammen mit dem  Kondensator C2 (C4) einen auf die Frequenz von  2040 (2400) Hz abgestimmten Schwingkreis. Die  Wicklung 4-6 stellt die     Gegenkopplungswicklung     dar, die den Basen b der Transistoren einen Teil der  Ausgangsspannung mit umgepolter Phase     zuführt.     



  Die Basisstromkreise verlaufen für den Signal  strom über den gemeinsamen Kondensator C1 (C3),  der parallel zum Widerstand R3 (R6) angeordnet ist.  



  Die Ausgangsspannung wird der Wicklung 7-8  der Spule L1 (L2) entnommen.  



  Die Schaltungsanordnung nach     Fig.    3 zeigt ein  Ausführungsbeispiel des Signalempfängers R 1 für die  Übertragung     Uel.    Der Signalempfänger ist auf die  Frequenz von 2040 Hz     abgestimmt,    die als     Rufsignal     dient. Der selbstgeregelte Spannungsteiler, bestehend  aus den Widerständen R l, R2 und dem Heissleiter       Th,    wirkt in vollkommen gleicher Weise wie der be  reits für die Sender G1, G2 beschriebene     Spannungs-          teiler.     



  Die Kollektoren c der beiden Transistoren     Trl     und     Tr2    werden über den Abgriff des selbstgeregelten  Spannungsteilers und die beiden Teilwicklungen der  Spule L1 gespeist, wogegen die entsprechenden     Emit-          toren    e ihre Speisung über den Widerstand R6 er  halten.  



  Ein weiterer, durch die Widerstände R4 und R5  gebildeter Spannungsteiler sorgt für die     Vorspannung     der Basen der Transistoren über die beiden sekun  dären Teilwicklungen des Eingangsübertragers T.  



  Der Eingangswiderstand des Signalempfängers ist  an den Leitungswiderstand mittels des Widerstandes  R3 angepasst, da der     Übertrager    T einen hochohmi-    gen Eingang aufweist. Über die sekundären Teilwick  lungen des Übertragers T wird das aufgenommene  Signal in zwei in der Phase     entgegengerichtete    Signale  aufgeteilt, die den Basen b der Transistoren     Trl    und       Tr2    zugeführt werden.    Die Basisstromkreise verlaufen für den Signal  strom über den parallel zum Widerstand R4 angeord  neten, gemeinsamen Kondensator C1.  



  Der Ausgangsstromkreis des Signalempfängers  umfasst zwei abgestimmte Schwingkreise     Ll-C2    und       L2-C3,    die miteinander über die Kondensatoren C4  und C5     kapazitiv    gekoppelt sind.  



  Die Wicklung 1-4 des Differentialrelais E ist  von einem polarisierenden, durch den Widerstand R7  begrenzten Strom durchflossen. Auf Grund dieser im  Ruhezustand, also in Abwesenheit von Signalen er  folgenden     Vorerregung,    befinden sich die nicht dar  gestellten Kontakte des Relais E in ihrer Ruhestel  lung.  



  Die andere Wicklung 5-8 des Relais E wird  durch die ankommenden Signale erregt. Sie ist über  eine     Gleichrichter-Brückenanordnung    D eingeschal  tet, die ihrerseits an der Spule des abgestimmten  Schwingkreises     L2-C3    liegt. Der mittlere Abgriff  der Spule L2 dient dazu, den Ausgangsstromkreis an  den Gesamtwiderstand der     Gleichrichter-Brücken-          anordnung    D und der Wicklung 5-8 des Relais E  anzupassen.  



  Die Erregung dieser     Wicklung    bewirkt die Um  schaltung der Relaiskontakte in ihre Arbeitsstellung.  Dieselben Kontakte kehren erneut in ihre Ausgangs  lage zurück, unter der Wirkung des Polarisations  stromes des Relais, sobald das ankommende Signal  aussetzt.  



  Durch die sowohl in den     Oszillatoren    als auch im  Signalempfänger vorgesehene Gegentaktschaltung der  Transistoren wird neben den schaltungseigenen Vor  teilen die Möglichkeit geboten, eine Reserve zu schaf  fen, falls einer der Transistoren ausfällt, so dass der  Betrieb trotzdem sichergestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung für an Fern sprechstellen mit Wählbetrieb angeschlossene Teil nehmerleitungen, gekennzeichnet durch Schaltmittel zur Umsetzung der unmittelbar von einer Teilnehmer stelle auf die Teilnehmerschleife ausgesandten Gleich stromkennzeichen in entsprechende tonfrequente Kennzeichen in Richtung nach einer Fernsprech- Wählanlage und umgekehrt,
    durch Transistoren so wohl in den Tonfrequenzsendern als auch im Tonfre- quenzempfänger sowie durch eine derartige Bemes sung der zweidrahtmässigen Eingangsseite der über- tragungseinrichtung, dass die Reichweite des zwischen der Teilnehmerstelle und der Teilnehmerleitungs- Übertragungseinrichtung befindlichen Leitungsab schnittes der Reichweite einer unmittelbar an eine Wählereinrichtung mit Gleichstromkennzeichen ange schlossenen Teilnehmerstelle entspricht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Tonfrequenzsender bzw. im Tonfrequenzempfänger nur je eine Oszillatorstufe bzw. Verstärkungsstufe mit zwei in Gegentaktschaltung angeordneten Transisto ren vorgesehen ist.
    2. Tonfrequenz-flbertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gleichstromversorgung der beiden Tonfrequenzsender bzw. des Tonfrequenzempfängers durch einen Spannungsteiler erfolgt, dessen dem Ver braucherstromkreis parallel liegender Teil einen Heiss leiter enthält, so dass die Sender bzw. der Empfänger von den im Betrieb normalerweise vorkommenden Spannungsschwankungen der Stromversorgung unab hängig sind. 3.
    Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekenn zeichnet durch die Anordnung der Teilnehmerlei- tungs-Übertragungseinrichtung an einer zwischen der Teilnehmerstelle und einer Fernsprech-Wählanlage liegenden Zwischenstelle.
    4. Tonfrequenz-übertragungseinrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch Mittel zur Umwandlung von durch die zugeordnete Teilnehmerstation ausgesandten, den eigentlichen Wahlimpulsen vorangehenden Impulsen in ein nach der Fernsprechwählanlage zu sendendes Vorbereitungszeichen.
CH350693D 1955-06-16 1956-05-15 Tonfrequenz-Übertragungseinrichtung für an Zentralbatterie-Fernsprechstellen mit Wählbetrieb angeschlossene Teilnehmerleitungen CH350693A (de)

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DE861274C (de) * 1938-12-20 1952-12-29 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Stromstoessen mittels im Sprachfrequenzbereich liegender Frequenzen ueber Verbindungs-leitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE862461C (de) * 1944-03-03 1953-01-12 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen

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