CH350706A - Sicherungstrennschalter - Google Patents

Sicherungstrennschalter

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Publication number
CH350706A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flap
fuse
opening
housing wall
pivot axis
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Application number
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English (en)
Inventor
Emmerich Hans
Hollmann Fritz
Original Assignee
Fritz Driescher Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Fritz Driescher Fa filed Critical Fritz Driescher Fa
Publication of CH350706A publication Critical patent/CH350706A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/02Details
    • H01H31/12Adaptation for built-in fuse
    • H01H31/122Fuses mounted on, or constituting the movable contact parts of, the switch

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  • Fuses (AREA)

Description


      Sicherungstrennschalter       Es sind     Sicherungstrennschalter    bekannt, die hin  ter einer Verkleidungswand oder innerhalb eines Ge  häuses untergebracht sind und bei denen eine oder  mehrere Schaltsicherungen auf einer     schwenkbar    vor  einer Öffnung der Gehäuse- oder Verkleidungswand       angelenkten    Schaltklappe auswechselbar befestigt sind  und durch     Verschwenken    der Schaltklappe mit ihren  Kontaktfahnen um eine in oder nahe     einer    Klapper  kante gelegene,

   die Schaltebene der Sicherungen senk  recht kreuzende Achse in die ortsfest hinter der     Ge-          häusewandöffnung    angeordneten Aufnahmekontakte  eingeführt oder aus diesen ausgezogen werden kön  nen. Um ein Berührung der verhältnismässig nahe  hinter der     Gehäusewandöffnung    angeordneten strom  führenden Aufnahmekontakte durch das Bedienungs  personal zu verhüten, hat man verschiedene Vor  kehrungsmassnahmen getroffen. So sind z.

   B.     Siche-          rungstrennschalter    der genannten Art bekannt, bei  denen beim Ausschwenken der die Sicherung tragenden       Klappe    hinter die dabei freiwerdende Öffnung Isolier  stoffplatten geschoben werden, die entweder die ge  samte Öffnung verschliessen oder die stromführenden  Kontakte gegen die Öffnung abdecken. Auch ist es  bekannt, in eine vor den     Aufnehmekontakten    liegende  Öffnung der metallischen Gehäusewand Isolierstoff  platten fest einzusetzen, die mit engen Schlitzen zum  Durchführen der Kontaktfahnen jeder der auf der  Klappe angeordneten Sicherungspatrone versehen  sind. Im letzteren Falle bleibt die Patrone selbst auch  im eingeschalteten Zustand vor der Gehäusewand.  



  Durch die bekannten beweglichen     Abdeckplatten     wird der an sich schon enge Raum zwischen der Ge  häusewand und dem die stromführenden Leitungen  und Sicherungen tragenden Gestell noch weiter ver  engt, so dass die für die     Kühlung    der bei höheren  Strombelastungen sich erwärmenden Sicherungen  notwendige Luftzirkulation     beeinträchtigt    wird.

   Ver-         schlechterte    Luftzirkulation bedeutet aber stärkere       Erwärmung    nicht nur der Leitungen und     Kontaktteile,     sondern auch der Sicherungen, die in ihrer     Abschalt-          charakteristik    dadurch unerwünschte     Änderungen    er  fahren.

   Auch ist die Anhäufung wärmeempfindlicher       Isolierstoffe    in der Nähe von sich unter Umständen  sehr stark     erwärmenden    Sicherungen wegen der damit  verbundenen Gefahr des     Verziehens,    des     Verschmo-          rens    und der Bildung von Kriechwegen     unerwünscht.     Die mit     Durchlassschlitzen    für die     Kontaktfahnen    der  Sicherungspatronen versehene     Isolierstoffplatten    erge  ben im übrigen bei abgeschalteten Sicherungen nur  einen unvollkommenen Schutz,

   da durch diese Schlitze  die unmittelbar     hinter    ihnen liegenden Aufnahme  kontakte für Metallteile verschiedenster Art, z. B.  Werkzeuge und dergleichen, zugänglich sind.  



  Zweck der Erfindung ist, die     Nachteile    der be  kannten Trennschalter der vorerwähnten Art zu be  heben, in dem besondere, dem Berührungsschutz die  nende     Isolierstoffteile    in Wegfall kommen und gleich  wohl ein vollkommener Schutz des Bedienungsper  sonals gegen Berührung mit innerhalb des Gehäuses  oder hinter einer Verkleidungswand liegenden strom  führenden Teilen erzielt wird.    Dies wird dadurch beim     Sicherungstrennschalter     nach der Erfindung erreicht, dass     die    mindestens eine  Sicherung tragende, an der Vorderseite einer Wand,  z. B. eines.

   Gehäuses oder eines Gestells, um     eine    in  oder nahe einer ihrer Kanten schwenkbar angeordnete  Klappe derart gehalten ist, dass bei ihrem     Verschwen-          ken    zum Aus- oder Einschalten der auswechselbar  auf ihr befestigten Sicherung um etwa 180  ihre  Schwenkachse von einer Seite der Wandöffnung über  diese hinweg auf deren andere Seite wandert und in  folgedessen bei ausgeschalteter Sicherung mit ihrer  im     Einschaltzustand    der Sicherung     aussenliegenden         Fläche vor die Wandöffnung legt und diese dabei  völlig überdeckt.  



  Es ist     möglich,    nach Trennen der Sicherung von  ihren Gegenkontakten die gewünschte Schwenkbewe  gung der Klappe sich automatisch     vollziehen    zu  lassen, indem man die Achsen der Klappen in der  meist üblichen Weise waagrecht anordnet und den  Schwerpunkt der Klappe in deren zwischen ihrer       mittleren    Achse und ihrer freischwenkenden Kante  gelegenen Teil verlegt.  



  Der Schwenkvorgang zum Ausschalten der Siche  rung und Verschliessen der     Durchtrittsöffnung    in der  Gehäusewand lässt sich weiter dadurch fördern,     d'ass     auf die Klappe     unmittelbar    oder über einzelnen oder  alle Hebel bzw. Hebelpaare die Ausschaltbewegung  unterstützende     Federkräfte    wirken.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele eines     Sicherungstrennschalters    nach der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 bis 3 in Seitenansicht drei verschiedene  Schaltstellungen eines Trennschalters mit an zwei He  belpaaren aufgehängter Schaltklappe und die       Fig.    4 bis 6,     gleichfalls,    in drei verschiedenen Schalt  stellungen, eine mit ihren Achsen in Schlitzen ge  führte Schaltklappe.  



  Bei der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten Aus  führungsform des     Sicherungstrennschalters    ist die  Schaltklappe 1, auf der eine mit zwei messer  artigen Kontaktfahnen 3 versehene Sicherung 2  auswechselbar befestigt ist, mittels zweier, je aus  zwei gleich langen und beiderseits einer     öff-          nung    6' in der Gehäusewand 6 angeordneten Len  kerpaare 4 und 5 vor der Gehäusewand 6 gehalten.  Hinter der Wand 6 befinden sich die     ortsfesten    span  nungsführenden Aufnahmekontakte 7 und 8, die von  einem isolierenden Bauteil 9 getragen werden und in  die die Sicherung 2 mit ihren Kontaktfahnen 3 ein  schwenkbar ist.

   Die Lenker des Lenkerpaares 4 grei  fen die Schaltklappe 1 in ihrer     Schwenkachse    10 an  und sind um die etwa in halber Höhe der Öffnung 6'  hinter der Wand 6 angeordnete Achse 11     derart     schwenkbar     gelagert,    dass sie mit ihren die Wand 6  teils in Schlitzen, teils in der Öffnung 6'     durchragenden     freien Enden einen flachen Bogen     zwischen    der un  teren und der oberen Seite der Öffnung 6' beschrei  ben.

   Die Lenker des Lenkerpaares 5 greifen die  Schaltklappe 1 in der etwa in ihrer Mitte verlaufenden  Achse 12 an und sind unterhalb der Öffnung 6' nahe  hinter der Gehäusewand 6 ortsfest gelagert.     Fig.    1  zeigt die Sicherung 2 in Eingriff mit den Aufnahme  kontakten 7 und B. Die Schaltklappe 1 überdeckt  dabei mit ihrer die Sicherung tragenden Fläche die  Öffnung 6' völlig. Beim Ausschalten der     Sicherung    2  durch Ziehen an dem mit der Schaltklappe 1 ver  bundenen Handgriff 14 wird die Schaltklappe 1 zu  nächst in die in     Fig.    2 gezeichnete Lage     verschwenkt.     Die Sicherung 2 ist hier bereits ausgeschaltet, also  spannungslos, das Lenkerpaar 4 hat nahezu seine grösste  Schwingungsweite erreicht, die Schwenkachse 10 ist  leicht angehoben.

   Beim     Weiterschwenken    der     Klappe    1    in die in     Fig.3    gezeichnete Lage     wandert    die der  Schwenkachse 10 benachbarte     Klappenkante    über  die Öffnung 6' hinweg bis auf deren obere Seite,  während die dem Handgriff 14     benachbarte    Klappen  kante sich vor die untere Seite der Öffnung 6' legt.  Die     Öffnung    6' ist jetzt durch die glatte Aussenseite der  Klappe 1 völlig überdeckt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4  bis 6, in denen gleiche Teile mit gleichen     überwei-          sungszahlen    bezeichnet sind wie in den     Fig.    1 bis 3,  ist die Schaltklappe 1 mit     zwei    in ihrer Schwenkachse  liegenden seitlichen Vorsprüngen 17 in je einem von       zwei    beiderseits der Öffnung 6' auf der Aussenseite  der Wand 6 vorgesehenen und nahe von dieser und  parallel zu ihr verlaufenden Schlitzen 15 gelagert und  geführt, während sie mit in ihrer mittleren Achse lie  genden seitlichen Vorsprüngen 18 in je einem etwa in  halber Höhe der Öffnung 6' sich waagrecht nach vorn  erstreckenden Schlitzen 16     gelagert    und geführt ist.

    Die Schlitze 16 haben etwa die halbe Länge der  Schlitze 15. Beim Ausschalten der Sicherung 2 durch  Ziehen am Griff 14 bis etwa in die in     Fig.    5 gezeich  nete waagrechte Lage der     Klappe    1 und anschliessen  des Niederdrücken des Handgriffs 14 bis zur Anlage  der ihm     benachbarten        Klappenkante    an der Wand 6  ergibt sich ungefähr die gleiche Schwenkbewegung  der Klappe 1 zwischen völlig gleichen Endstellungen       (Fig.    1, 3 bzw. 4,6).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherungstrennschalter mit wenigstens einer auf einer schwenkbar vor einer Öffnung einer Wand an geordneten Schaltklappe auswechselbar befestigten Schaltsicherung, die mit ihren Kontaktfahnen durch Verschwenken der Schaltklappe um eine mindestens annähernd in einer Kante gelegene, die Schaltebene der Sicherung senkrecht kreuzende Achse in hinter der Wandöffnung angeordnete Aufnahmekontakte einführbar und aus diesen ausziehbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klappe derart gehalten ist,
    dass bei ihrem Verschwenken zum Aus- oder Einschalten der Sicherung um 180 ihre Schwenkachse von einer Seite der Wandöffnung über diese hinweg auf deren andere Seite wandert. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherungstrennschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Schaltklappe zwischen zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Gehäusewand beweglich und die Schalt klappe mit einer zweiten, zur Schwenkachse parallelen Achse so geführt ist, dass nach dem Verschwenken der Klappe um 180 ihre der Schwenkachse benachbarte Kante von der einen Seite der Gehäusewandöffnung über diese hinweg auf deren andere Seite wandert.
    2. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Schwenkachse parallele zweite Achse mindestens annähernd in der Mitte der Klappe angeordnet ist. 3. Sicherungstrennschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklappe mit ihrer Schwenkachse in einem nahe vor der Gehäuse wand parallel zu dieser beiderseits der Gehäusewand öffnung verlaufenden Schlitzen und mit der nahe ihrer Mitte angeordneten Achse in mindestens an nähernd senkrecht zur Gehäusewand beiderseits der Gehäusewandöffnung verlaufenden Schlitzen geführt ist.
    4. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe mit ihren Achsen an den freien Enden von je einem Paar paralleler und gleich langer Hebeln angelenkt ist, von denen das an der Schwenkachse angelenkte Hebel paar mit seinen freien Enden je einen flachen Bogen beiderseits der Gehäusewandöffnung beschreibt, wäh rend das andere Hebelpaar von der Mitte der Öffnung ausgehende, um eine hinter der Gehäusewand und ausserhalb der Öffnung gelegene Achse vor und wie der zurückschwingt.
    5. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Klappe waagrecht angeordnet sind und der Schwerpunkt der Klappe zwischen der in ihrer Mitte angeordneten und ihrer frei schwenkenden Kante liegt. 6. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Klappe unmittel bar die Ausschaltschwenkbewegung unterstützende Federkräfte wirken.
    7. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens einzelne der Hebel die Ausschaltschwenkbewegung unter stützende Federkräfte wirken.
CH350706D 1957-05-02 1957-07-04 Sicherungstrennschalter CH350706A (de)

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DE3606960A1 (de) * 1986-03-04 1987-09-10 Pfisterer Elektrotech Karl Trennschalter mit schaltdeckel

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