CH350706A - Sicherungstrennschalter - Google Patents
SicherungstrennschalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/02—Details
- H01H31/12—Adaptation for built-in fuse
- H01H31/122—Fuses mounted on, or constituting the movable contact parts of, the switch
Landscapes
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Description
Sicherungstrennschalter Es sind Sicherungstrennschalter bekannt, die hin ter einer Verkleidungswand oder innerhalb eines Ge häuses untergebracht sind und bei denen eine oder mehrere Schaltsicherungen auf einer schwenkbar vor einer Öffnung der Gehäuse- oder Verkleidungswand angelenkten Schaltklappe auswechselbar befestigt sind und durch Verschwenken der Schaltklappe mit ihren Kontaktfahnen um eine in oder nahe einer Klapper kante gelegene,
die Schaltebene der Sicherungen senk recht kreuzende Achse in die ortsfest hinter der Ge- häusewandöffnung angeordneten Aufnahmekontakte eingeführt oder aus diesen ausgezogen werden kön nen. Um ein Berührung der verhältnismässig nahe hinter der Gehäusewandöffnung angeordneten strom führenden Aufnahmekontakte durch das Bedienungs personal zu verhüten, hat man verschiedene Vor kehrungsmassnahmen getroffen. So sind z.
B. Siche- rungstrennschalter der genannten Art bekannt, bei denen beim Ausschwenken der die Sicherung tragenden Klappe hinter die dabei freiwerdende Öffnung Isolier stoffplatten geschoben werden, die entweder die ge samte Öffnung verschliessen oder die stromführenden Kontakte gegen die Öffnung abdecken. Auch ist es bekannt, in eine vor den Aufnehmekontakten liegende Öffnung der metallischen Gehäusewand Isolierstoff platten fest einzusetzen, die mit engen Schlitzen zum Durchführen der Kontaktfahnen jeder der auf der Klappe angeordneten Sicherungspatrone versehen sind. Im letzteren Falle bleibt die Patrone selbst auch im eingeschalteten Zustand vor der Gehäusewand.
Durch die bekannten beweglichen Abdeckplatten wird der an sich schon enge Raum zwischen der Ge häusewand und dem die stromführenden Leitungen und Sicherungen tragenden Gestell noch weiter ver engt, so dass die für die Kühlung der bei höheren Strombelastungen sich erwärmenden Sicherungen notwendige Luftzirkulation beeinträchtigt wird.
Ver- schlechterte Luftzirkulation bedeutet aber stärkere Erwärmung nicht nur der Leitungen und Kontaktteile, sondern auch der Sicherungen, die in ihrer Abschalt- charakteristik dadurch unerwünschte Änderungen er fahren.
Auch ist die Anhäufung wärmeempfindlicher Isolierstoffe in der Nähe von sich unter Umständen sehr stark erwärmenden Sicherungen wegen der damit verbundenen Gefahr des Verziehens, des Verschmo- rens und der Bildung von Kriechwegen unerwünscht. Die mit Durchlassschlitzen für die Kontaktfahnen der Sicherungspatronen versehene Isolierstoffplatten erge ben im übrigen bei abgeschalteten Sicherungen nur einen unvollkommenen Schutz,
da durch diese Schlitze die unmittelbar hinter ihnen liegenden Aufnahme kontakte für Metallteile verschiedenster Art, z. B. Werkzeuge und dergleichen, zugänglich sind.
Zweck der Erfindung ist, die Nachteile der be kannten Trennschalter der vorerwähnten Art zu be heben, in dem besondere, dem Berührungsschutz die nende Isolierstoffteile in Wegfall kommen und gleich wohl ein vollkommener Schutz des Bedienungsper sonals gegen Berührung mit innerhalb des Gehäuses oder hinter einer Verkleidungswand liegenden strom führenden Teilen erzielt wird. Dies wird dadurch beim Sicherungstrennschalter nach der Erfindung erreicht, dass die mindestens eine Sicherung tragende, an der Vorderseite einer Wand, z. B. eines.
Gehäuses oder eines Gestells, um eine in oder nahe einer ihrer Kanten schwenkbar angeordnete Klappe derart gehalten ist, dass bei ihrem Verschwen- ken zum Aus- oder Einschalten der auswechselbar auf ihr befestigten Sicherung um etwa 180 ihre Schwenkachse von einer Seite der Wandöffnung über diese hinweg auf deren andere Seite wandert und in folgedessen bei ausgeschalteter Sicherung mit ihrer im Einschaltzustand der Sicherung aussenliegenden Fläche vor die Wandöffnung legt und diese dabei völlig überdeckt.
Es ist möglich, nach Trennen der Sicherung von ihren Gegenkontakten die gewünschte Schwenkbewe gung der Klappe sich automatisch vollziehen zu lassen, indem man die Achsen der Klappen in der meist üblichen Weise waagrecht anordnet und den Schwerpunkt der Klappe in deren zwischen ihrer mittleren Achse und ihrer freischwenkenden Kante gelegenen Teil verlegt.
Der Schwenkvorgang zum Ausschalten der Siche rung und Verschliessen der Durchtrittsöffnung in der Gehäusewand lässt sich weiter dadurch fördern, d'ass auf die Klappe unmittelbar oder über einzelnen oder alle Hebel bzw. Hebelpaare die Ausschaltbewegung unterstützende Federkräfte wirken.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele eines Sicherungstrennschalters nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 bis 3 in Seitenansicht drei verschiedene Schaltstellungen eines Trennschalters mit an zwei He belpaaren aufgehängter Schaltklappe und die Fig. 4 bis 6, gleichfalls, in drei verschiedenen Schalt stellungen, eine mit ihren Achsen in Schlitzen ge führte Schaltklappe.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Aus führungsform des Sicherungstrennschalters ist die Schaltklappe 1, auf der eine mit zwei messer artigen Kontaktfahnen 3 versehene Sicherung 2 auswechselbar befestigt ist, mittels zweier, je aus zwei gleich langen und beiderseits einer öff- nung 6' in der Gehäusewand 6 angeordneten Len kerpaare 4 und 5 vor der Gehäusewand 6 gehalten. Hinter der Wand 6 befinden sich die ortsfesten span nungsführenden Aufnahmekontakte 7 und 8, die von einem isolierenden Bauteil 9 getragen werden und in die die Sicherung 2 mit ihren Kontaktfahnen 3 ein schwenkbar ist.
Die Lenker des Lenkerpaares 4 grei fen die Schaltklappe 1 in ihrer Schwenkachse 10 an und sind um die etwa in halber Höhe der Öffnung 6' hinter der Wand 6 angeordnete Achse 11 derart schwenkbar gelagert, dass sie mit ihren die Wand 6 teils in Schlitzen, teils in der Öffnung 6' durchragenden freien Enden einen flachen Bogen zwischen der un teren und der oberen Seite der Öffnung 6' beschrei ben.
Die Lenker des Lenkerpaares 5 greifen die Schaltklappe 1 in der etwa in ihrer Mitte verlaufenden Achse 12 an und sind unterhalb der Öffnung 6' nahe hinter der Gehäusewand 6 ortsfest gelagert. Fig. 1 zeigt die Sicherung 2 in Eingriff mit den Aufnahme kontakten 7 und B. Die Schaltklappe 1 überdeckt dabei mit ihrer die Sicherung tragenden Fläche die Öffnung 6' völlig. Beim Ausschalten der Sicherung 2 durch Ziehen an dem mit der Schaltklappe 1 ver bundenen Handgriff 14 wird die Schaltklappe 1 zu nächst in die in Fig. 2 gezeichnete Lage verschwenkt. Die Sicherung 2 ist hier bereits ausgeschaltet, also spannungslos, das Lenkerpaar 4 hat nahezu seine grösste Schwingungsweite erreicht, die Schwenkachse 10 ist leicht angehoben.
Beim Weiterschwenken der Klappe 1 in die in Fig.3 gezeichnete Lage wandert die der Schwenkachse 10 benachbarte Klappenkante über die Öffnung 6' hinweg bis auf deren obere Seite, während die dem Handgriff 14 benachbarte Klappen kante sich vor die untere Seite der Öffnung 6' legt. Die Öffnung 6' ist jetzt durch die glatte Aussenseite der Klappe 1 völlig überdeckt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 6, in denen gleiche Teile mit gleichen überwei- sungszahlen bezeichnet sind wie in den Fig. 1 bis 3, ist die Schaltklappe 1 mit zwei in ihrer Schwenkachse liegenden seitlichen Vorsprüngen 17 in je einem von zwei beiderseits der Öffnung 6' auf der Aussenseite der Wand 6 vorgesehenen und nahe von dieser und parallel zu ihr verlaufenden Schlitzen 15 gelagert und geführt, während sie mit in ihrer mittleren Achse lie genden seitlichen Vorsprüngen 18 in je einem etwa in halber Höhe der Öffnung 6' sich waagrecht nach vorn erstreckenden Schlitzen 16 gelagert und geführt ist.
Die Schlitze 16 haben etwa die halbe Länge der Schlitze 15. Beim Ausschalten der Sicherung 2 durch Ziehen am Griff 14 bis etwa in die in Fig. 5 gezeich nete waagrechte Lage der Klappe 1 und anschliessen des Niederdrücken des Handgriffs 14 bis zur Anlage der ihm benachbarten Klappenkante an der Wand 6 ergibt sich ungefähr die gleiche Schwenkbewegung der Klappe 1 zwischen völlig gleichen Endstellungen (Fig. 1, 3 bzw. 4,6).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sicherungstrennschalter mit wenigstens einer auf einer schwenkbar vor einer Öffnung einer Wand an geordneten Schaltklappe auswechselbar befestigten Schaltsicherung, die mit ihren Kontaktfahnen durch Verschwenken der Schaltklappe um eine mindestens annähernd in einer Kante gelegene, die Schaltebene der Sicherung senkrecht kreuzende Achse in hinter der Wandöffnung angeordnete Aufnahmekontakte einführbar und aus diesen ausziehbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klappe derart gehalten ist,dass bei ihrem Verschwenken zum Aus- oder Einschalten der Sicherung um 180 ihre Schwenkachse von einer Seite der Wandöffnung über diese hinweg auf deren andere Seite wandert. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherungstrennschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Schaltklappe zwischen zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Gehäusewand beweglich und die Schalt klappe mit einer zweiten, zur Schwenkachse parallelen Achse so geführt ist, dass nach dem Verschwenken der Klappe um 180 ihre der Schwenkachse benachbarte Kante von der einen Seite der Gehäusewandöffnung über diese hinweg auf deren andere Seite wandert.2. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Schwenkachse parallele zweite Achse mindestens annähernd in der Mitte der Klappe angeordnet ist. 3. Sicherungstrennschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklappe mit ihrer Schwenkachse in einem nahe vor der Gehäuse wand parallel zu dieser beiderseits der Gehäusewand öffnung verlaufenden Schlitzen und mit der nahe ihrer Mitte angeordneten Achse in mindestens an nähernd senkrecht zur Gehäusewand beiderseits der Gehäusewandöffnung verlaufenden Schlitzen geführt ist.4. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe mit ihren Achsen an den freien Enden von je einem Paar paralleler und gleich langer Hebeln angelenkt ist, von denen das an der Schwenkachse angelenkte Hebel paar mit seinen freien Enden je einen flachen Bogen beiderseits der Gehäusewandöffnung beschreibt, wäh rend das andere Hebelpaar von der Mitte der Öffnung ausgehende, um eine hinter der Gehäusewand und ausserhalb der Öffnung gelegene Achse vor und wie der zurückschwingt.5. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Klappe waagrecht angeordnet sind und der Schwerpunkt der Klappe zwischen der in ihrer Mitte angeordneten und ihrer frei schwenkenden Kante liegt. 6. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Klappe unmittel bar die Ausschaltschwenkbewegung unterstützende Federkräfte wirken.7. Sicherungstrennschalter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens einzelne der Hebel die Ausschaltschwenkbewegung unter stützende Federkräfte wirken.
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (1)
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