CH350768A - Tragreff - Google Patents

Tragreff

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Publication number
CH350768A
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CH
Switzerland
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frame
carrying
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English (en)
Inventor
Zollinger-Minder Emil
Original Assignee
Zollinger Minder Emil
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Publication date
Application filed by Zollinger Minder Emil filed Critical Zollinger Minder Emil
Publication of CH350768A publication Critical patent/CH350768A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/04Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
    • A45F3/08Carrying-frames; Frames combined with sacks

Description


  Tragreff    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Tragreff, das erfindungsgemäss dadurch gekennzeich  net ist,     dass    es mindestens ein mit einem Fuss     ver-          schenes,    ausziehbares Stützorgan aufweist, das mittels  einer     Arretiervorrichtung    in wenigstens zwei ver  schiedenen Stellungen feststellbar ist.  



  Tragreffe zur Erleichterung des Transportes von  Waren auf dem Rücken menschlicher Träger sind alt  bekannt und stehen vor allem in Gebirgsgegenden  noch heute im Gebrauch. Ein wesentlicher Nachteil  der bisher bekannten Ausführungsformen ist der,     dass     die beladenen Reffe von einem einzelnen Manne nur  schwer auf den Rücken genommen werden können  und das spätere Abnehmen des Reffs einem auf sich  allein angewiesenen Träger wiederum beträchtliche  Schwierigkeiten bereitet, falls am     Abladeort    nicht  eine geeignete     AbsteRmöglichkeit    vorhanden ist.  



  Ähnlich wie Rucksäcke sind die Reffe mit Trag  riemen versehen; zum Aufnehmen und Abstellen der  bekannten Tragvorrichtungen war meist eine Hilfs  person nötig, die das Reff mitsamt der Last aufhob,  bis der Träger die Gurten über die oder von den  Achseln gestreift hatte. Insbesondere war eine Hilfs  person dann nötig, wenn die Last eine durch die  Körperkonstitution des Trägers bestimmte Gewichts  grenze überschritt, die Ware beispielsweise aus Zeit  gründen auf der Tragfläche des Reffs nicht ausrei  chend gesichert werden konnte, oder wenn die Natur  des Transportgutes ein behutsames Aufnehmen und  Abstellen verlangte, wie das etwa der Fall ist     beirn     Transport von Äpfel- oder     Flaschenharassen.     



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu be  heben und das Tragreff insbesondere auch zum Wa  rentransport geeignet zu machen, der von einem auf  sich allein angewiesenen Träger über kürzere Distan  zen zu bewerkstelligen ist. Unter solchen Verhältnis  sen, wie sie bei Hauslieferungen landwirtschaftlicher    Produzenten, Lebensmittelgeschäften, Weinhandlun  gen, Transportunternehmen     usw.    häufig auftreten,  lohnt sich ein langes Festbinden der Ware auf das  Traggestell nicht, das ja einzig erfolgen     muss,    damit  der Träger sich das Reff nachher auf den und vom  Rücken schwingen kann.

   Nachstehend wird das erfin  dungsgemässe Tragreff anhand der schematischen  Zeichnungen eines einfachen Ausführungsbeispiels  erläutert:       Fig.   <B>1</B> stellt das Reff mit aufgezogenen Stützorga  nen von der dem Trägerrücken zugekehrten Seite her  dar.  



       Fig.    2 zeigt das Reff in Seitenansicht mit aufge  zogenen Stützorganen.  



       Fig.   <B>3</B> ist eine Seitenansicht bei herabgelassenen       Stützoraanen.     



  Der eigentliche     Reffrahmen    wird gebildet durch  zwei Rahmenrohre<B>1,</B> die durch die beiden Stege 2  und<B>3</B> miteinander starr verbunden sind. An den Rah  menrohren sind die Tragholme 4 befestigt, auf die  beim Gebrauche das Transportgut gelegt wird. Die  beiden Tragholme können durch einen oder mehrere  Stege<B>5</B> miteinander verbunden sein, die dann zu  sammen mit den Holmen auch für kleinere Transport  güter eine ausreichende Auflagefläche bilden. Die  zwei längenverstellbaren Tragriemen<B>6</B> werden oben  vorteilhaft am Steg 2 befestigt und unten in     ösen    ein  gehakt, die an den beiden Rahmenrohren fest oder  verstellbar angeordnet sind.

   Damit der Verbindungs  steg<B>3</B> dem Rücken des Trägers nicht direkt auf  liegt, wird er mit einem (nicht dargestellten) Polster  überzug versehen oder erhält eine vom     Gestellruck-          sack    her bekannte     Feder-Gurten-Auflage    ange  schraubt (in     Fig.   <B>1</B> gestrichelt angedeutet).  



  Die senkrechten Rahmenrohre sind hohl und von  beliebigem Querschnitt. In ihnen gleiten die ebenfalls  hohlen Standrohre<B>7,</B> deren äussere     Querschnittsform         mit den     Rahmenrohr-Öffnungen    übereinstimmt und  deren äusserer Durchmesser     weni   <B>g</B> kleiner als der  Innendurchmesser dieser Rahmenrohre ist. Die Stand  rohre sind in den Rahmenrohren leicht verschiebbar,  wobei ihre Bewegung aber durch die Rahmenrohre  sicher     (reführt    wird.

   Das Innere jedes Standrohres  wird von einer (nicht dargestellten) langen Schrauben  feder durchsetzt, die am Fussende des Rohres be  festigt ist und am entgegengesetzten Kopfende ein       konusförmiges        Abschlussstück   <B>8</B> teilweise in das Stand  rohr hineinzieht. Die     Abschlussstücke    sind lose     auf-          t'        Clesetzt        und        bleiben        nur        durch        die        Federkraft        mit        den     Standrohren verbunden.

   Auf der Aussenseite der  Standrohre sind die Griffleisten<B>9</B> befestigt, unten  beim Fussende durch eine beliebige Schweiss- oder  Nietverbindung, oben beim Kopfstück mittels eines  kurzen schmalen Steges<B>10,</B> der beim     Fallenlassen    der  mit Füssen<B>11</B> versehenen Standrohre durch eine  schlitzförmige Aussparung 12 des Rahmenrohres glei  ten kann. Zur Arretierung der auf und nieder schieb  baren Standrohre dienen im vorliegenden Falle zwei  in Führungshülsen<B>13</B> der     Rahmenrohre    federnd ge  lagerte Schnappstifte 14, welche in     Ausbohrungen    der  Standrohre einrasten, um diese wahlweise in aufge  zogener oder heruntergelassener Stellung festzuhalten.

    Die Funktion der beschriebenen Vorrichtung ist     fol-          ,aende:          D     Der Träger nimmt das Reff in unbeladenem Zu  stand auf und hängt es sich über die Schultern. Wenn  er die     Schnappstifte    herauszieht, fallen die Stütz  organe, das heisst die Standrohre mit den Füssen, zu  folge ihres Eigengewichtes herunter, bis ihre koni  schen     Abschlussstücke    auf die Rahmenrohre auf  schlagen. Weil der grösste Durchmesser der     Abschluss-          konusse    grösser ist als der     Innendurchinesser    der Rah  menrohre, bleiben die Standrohre mit den Füssen an  den Schraubenfedern aufgehängt in halber Höhe ste  hen.

   Der Träger greift dann nach hinten und schiebt  die Stützorgane an ihren Griffleisten hinunter, bis die  Schnappstifte in die oberen     Ausbohrungen    an den  Standrohren einrasten. Die     Traggestellfüsse   <B>11</B> sollen  sich nun<B>1</B> oder 2 cm über dem Boden befinden. Der  Träger streift dann die     Tragurten    ab und belädt das  Reff. Mühelos und mit jeder durch die Natur des spe  ziellen Transportgutes gebotenen Vorsicht kann er  sich danach die Traggurten über die Achseln legen  und sich zur Tragstellung aufrichten und vorbeugen.

    Er betätigt anschliessend die     Arretierungsvorrichtung;     die Stützorgane schnellen dann bis zur halben Höhe  hinauf und durch Nachgreifen an den seitlichen Griff  leisten bringt der Träger die Schnappstifte zum Ein  rasten in die untern     Standrohrbohrungen,    womit die  Stützorgane in der Tragstellung gesichert sind. Das  Abstellen des beladenen Reffs vollzieht sich analog:  Füsse fallen lassen und an den Griffleisten bis zum  Einschnappen der Arretierung hinunterstossen.  



  Bei der beschriebenen     Ausführungsfonn    sind die  beiden Standrohre über ihre Füsse durch einen unter  brochenen     Ste-   <B>15</B> miteinander verbunden. Diese  Massnahme ist<B>C</B> nicht     uiibedingt    nötig; es erleichtert    aber die Manipulation, weil sich beim Hinunterstossen  und Heraufziehen der Stützorgane nicht jedes Stand  rohr unabhängig vom andern bewegen kann. Ferner       lässt    sich auf diese Art die Schraubenfeder in einem  der Standrohre einsparen.

   Wie erwähnt, soll die Ver  bindung nicht starr,     sondem    unterbrochen ausgebildet  sein; sie kann beispielsweise durch zwei     teleskopartig          ineinander,-reifende    Röhrenstücke gebildet werden.  Man erreicht dadurch,     dass    die Standrohre trotz klei  ner Verwindungen des     Reffgestells    ihre     Gleitfähig-          keit    bewahren.    Bei der beschriebenen und dargestellten Vorrich  tung handelt es sich nur um eine einzelne Ausfüh  rungsart der     Erfindun        'g.    Andere Ausführungsformen  können umklappbare Tragholme und Füsse besitzen,  um die Aufbewahrung des Traggestells zu erleichtern.

    Wenn das gleiche Tragreff von verschiedenen Trägem  benützt wird, ist es wesentlich,     dass    die Höhe des aus  gezogenen Gestells der Körpergrösse der einzelnen  Träger     angepasst    werden kann; die     Reff-Füsse    erfüllen  ihren Zweck nur dann, wenn sie in     heruntergescho-          bener    Stellung den     Reffrahmen    in solcher Höhe hal  ten,     dass    dem Träger das Aufnehmen und Abstellen  des beladenen Reffs ohne starke Kniebeuge möglich  ist.

   Für diese     Anpassun   <B>' g</B> kann entweder dort, wo  die Tragrohre in die Füsse übergehen, eine     teleskop-          artige        Verstellvorrichtung    vorgesehen sein, oder die       Arretierungsvorrichtung    kann statt fest angeschweisst  auf Klemmringe gesetzt werden, die längs der Rah  menrohre verschiebbar sind, derart,     dass    der Schnapp  stift durch einen Längsschlitz der Rahmenrohre in  die     Ausbohrungen    der Tragrohre einrastet.  



  Wenn vielfach gleiche oder ähnliche Lasten zu be  fördern sind, werden die Tragholme oder Tragflächen  vorteilhaft der Form der Last     angepasst,    wodurch  sich ein besonderes Festschnallen des Transport  gutes in allen Fällen erübrigt. Die einer speziellen  Lastart     angepassten    Tragholme oder Tragflächen brau  chen mit dem     Reffrahmen    nicht unlösbar verbunden  zu sein; durch     Anbringung    geeigneter Ansteckvor  richtungen, beispielsweise     Stutzen-Klemmverschlüs-          sen,    lassen sich Tragholme und Tragfläche auswech  selbar ausbilden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Tragreff, dadurch gekennzeichnet, dass es min destens ein mit einem Fuss versehenes, ausziehbares Stützorgan aufweist, das mittels einer Arretiervorrich- tung in wenigstens zwei verschiedenen Stellungen fest stellbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Tragreff nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stützorgan mit dem Tragreff- rahmen über ein federndes Org an in Verbindung steht, derart, dass es einen Teil seines Senkweges frei fallend und mindestens einen Teil des Hubweges unter Einwirkung des beim Ausziehen des Stützorgans <B>,</B> spannten federnden Oro, ns selbsttätig zurücklegt. a e C, 2.
    Tragreff nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> mit zwei Stützorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stützorgane zwei in den Rahmen rohren verschiebbar gelagerte Standrohre mit Füssen sind und die federnden Organe aus zwei einenends an den Standrohren befestigten Schraubenfedern beste hen, die in gespanntem Zustande andernends von den obern Enden der Rahmenrohre gehalten werden.
    <B>3.</B> Tragreff nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane unterhalb der am Tragreffrahmen be findlichen Arretiervorrichtungen eine Einrichtung zur Längenveränderung aufweisen, um die Gesamt höhe des Tragreffs bei ausgezogenen Stützorganen der Körpergrösse des Lastträgers anpassen zu können. 4. Tragreff nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtungen am Tragreffrahmen höhenver schiebbar sind.
    <B>5.</B> Tragreff nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Traghohne mit der Tragfläche am Tragreffrahmen auswechselbar befestigt sind.
CH350768D 1956-12-19 1956-12-19 Tragreff CH350768A (de)

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ID=4509199

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CH350768D CH350768A (de) 1956-12-19 1956-12-19 Tragreff

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT383480B (de) * 1980-05-08 1987-07-10 Jeva Laedervarer Aps Gestell fuer eine rueckentasche oder einen rucksack

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT383480B (de) * 1980-05-08 1987-07-10 Jeva Laedervarer Aps Gestell fuer eine rueckentasche oder einen rucksack

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