CH350836A - Verfahren zur Kühlung eines Gasturbinenrotors - Google Patents

Verfahren zur Kühlung eines Gasturbinenrotors

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CH350836A
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CH
Switzerland
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rotor
cooling
blade
flows
gas turbine
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English (en)
Inventor
Zbojnowicz Josef
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/02Blade-carrying members, e.g. rotors
    • F01D5/08Heating, heat-insulating or cooling means
    • F01D5/081Cooling fluid being directed on the side of the rotor disc or at the roots of the blades
    • F01D5/084Cooling fluid being directed on the side of the rotor disc or at the roots of the blades the fluid circulating at the periphery of a multistage rotor, e.g. of drum type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


      Verfahren        zur        Kühlung        eines        Gasturbinenrotors       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Kühlung eines     Gasturbinenrotors,    dessen Lauf  schaufeln in Umfangsnuten eingesetzt sind, denen  das Kühlmedium zumindest von einer Stirnseite des  Rotors her durch axiale Kanäle zugeleitet wird, wor  auf es durch radiale Öffnungen nach aussen strömt.  Die Erfindung bezieht sich auch auf einen     Rotorauf-          bau,    der für das erfindungsgemässe Kühlverfahren  besonders geeignet ist.  



  Der Wirkungsgrad einer Gasturbine hängt be  kanntlich von der Grösse der Temperaturdifferenz des  Arbeitsmediums in der Turbine und dem Kom  pressor ab. Man ist deshalb aus wirtschaftlichen Grün  den bestrebt, diese Differenz gross zu machen. Offen  sichtlich ist hierzu eine möglichst hohe Arbeitstem  peratur des Gases in der Turbine nötig. Die Festig  keit der Materialien und die geforderte Lebensdauer  der Maschine bzw. der einzelnen Teile bedingen aber  eine obere Grenze der Gastemperatur. Da der Rotor  der Turbine mechanisch sehr stark beansprucht und  vom heissen Arbeitsmedium umgeben ist, wird die  höchstzulässige Temperatur des Gases von der Festig  keit und der Lebensdauer des Rotors bestimmt. Dieser  muss daher intensiv gekühlt werden.

   Es ist bereits vor  geschlagen worden, den     Rotorumfangsnuten    durch  Kanäle ein Kühlmittel zuzuführen, dieses hierauf  radial nach aussen zu leiten und schliesslich durch  axiale     Rotorkanäle    den benachbarten     Laufschaufeln     zuströmen zu lassen. Diese Anordnung bietet der  Wärme jedoch noch erhebliche Leitwege von kleinem  thermischem Widerstand, so dass die     Rotorkörper-          temperatur    relativ hoch ist.  



  Die Mängel des Bekannten sind vermeidbar, wenn  sich erfindungsgemäss die     Kühlmittelströmung    am  Ende der radialen Öffnungen in mindestens zwei Teil  strömungen aufteilt, die durch Kühlnuten des Schau  felhalses geleitet werden, und wenn hierauf die eine    Teilströmung durch einen zwischen der Schaufelplatte  und dem Rotor bestehenden Spalt unmittelbar, die  andere     Teilströmung    jedoch nach dem Austritt aus  einem entsprechenden Spalt über die Laufschaufel  platte dem     darauffolgenden    Leitapparat     zufliesst.    Der  Vorteil der Erfindung besteht darin,

   dass sowohl die       Wärmeleitwege    über die Laufschaufel als auch über  die     Rotoroberfläche    im Bereich der Leitkränze er  hebliche Wärmewiderstände aufweisen, so     dass        diehöch-          ste        Rotorkörpertemperatur    beträchtlich sinkt.

   Durch  geeignete Ausbildung der     Rotorenden,    beispielsweise       durch    die Wahl von kleinen, praktisch nicht gekühlten  Stirnflächen, an denen die     Wärmeabführung    gering  ist, sowie dünnen, langen Wellenzapfen, lassen sich. die  Temperaturverhältnisse so gestalten,     d'ass    der gesamte       Rotorkörper    eine nahezu konstante Temperatur be  sitzt. Auf diese Weise werden erhebliche Wärmespan  nungen verhindert. Der Rotor braucht dann nur noch  im Hinblick auf die Fliehkräfte und die Material  festigkeit bei der betreffenden     Rotortemperatur    dimen  sioniert zu werden.  



  Anhand der Zeichnung, die einen Teil einer Gas  turbine darstellt, soll das erfindungsgemässe Verfah  ren und der erfindungsgemässe     Rotoraufbau    näher  erläutert werden.  



  Mit 1 ist der     Rotorkörper    bezeichnet, der axiale  Kanäle 2, 2' aufweist, die zu Umfangsnuten 3 führen,  in denen die Laufschaufeln angeordnet sind. Die  Hammerköpfe 4 dieser Schaufeln besitzen radiale       Öffnungen    5, die mit     Kühlnuten    6 des     Schaufelhalses     7 in Verbindung stehen. Die Schaufelplatte ist mit der  Zahl 8, das Schaufelblatt mit der Zahl 9 bezeichnet.  Ferner sind der Zeichnung die Leitapparate 10 zu  entnehmen, die Platten 11 und     Labyrinthd'ichtungen     12 besitzen. Der     Kühlmittelstrom    a tritt von der  Stirnseite des Rotors her in die axialen     Kühlkanäle     2 ein und teilt sich hier in die Ströme b und c.

   Die      Strömung b teilt sich wiederum in zwei Teilströmun  gen<I>d</I> und<I>d',</I> welche durch     Kühlnuten    des Schaufel  halses geleitet werden. Die Teilströmung d gelangt  durch den Spalt 13 und den     Ringraum    14 über die  Schaufelplatte 8 zum nächsten Leitapparat, dem die  Teilströmung d' über den Spalt 13' unmittelbar zu  fliesst. Die Vertiefungen 15 dienen als Zwischen  reservoir für die Kühlluft. Die Spalte 13 und 13' sind  für jede Stufe genau     kalibriert    und wirken als Dosier  öffnungen, durch die vorbestimmte     Kühlmittelmengen     fliessen.

   Man kann hierdurch erreichen, dass sich  das Kühlmedium beim Überströmen der Platten 8  bzw. 11 nur     teilweise    mit den heissen Arbeitsgasen  mischt und in unmittelbarer Nähe der genannten Plat  ten eine Schutzschicht bildet. Es ist zu erkennen, dass  durch die Laufschaufel nur ein geringer     Wärmefluss     zum     Rotorkörper    zustande kommen kann, da der  Schaufelhals und die Schaufelplatte intensiv gekühlt  sind. Weiterhin nimmt auch der     Rotorteil,    der im  Bereich der Leitapparate liegt, nur eine geringe  Wärmemenge auf, da der     Kühlmittelstrom    d' sowohl  über die Platten 11 als auch durch die Labyrinthe 12  fliesst und damit eine wirkungsvolle thermische Ab  schirmung ermöglicht.  



  Bei unmittelbar     nebeneinanderliegenden    Lauf  schaufeln wird man     zweckmässigerweise    die Kühl  kanäle 5 als in radialer Richtung verlaufende Ver  tiefungen der     Hammerkopfoberflächen    ausbilden, so  dass das Kühlmedium zwischen je zwei Laufschau  feln radial nach aussen strömt. Falls jedoch zwischen  den Laufschaufeln Distanzstücke vorgesehen sind,  können die radialen Öffnungen jeweils zwischen einer  Laufschaufel und einem Zwischenstück vorgesehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Kühlung eines Gasturbinenrotors, dessen Laufschaufeln in Umfangsnuten eingesetzt sind, denen das Kühlmedium zumindest von einer Stirnseite des Rotors her durch axiale Kanäle zu geleitet wird, worauf es durch radiale Öffnungen nach aussen strömt, dadurch gekennzeichnet, d'ass sich die Kühlmittelströmung (b) am Ende der radialen öff- nungen (5) in mindestens zwei Teilströmungen<I>(d,<B>d</B>)</I> aufteilt, die durch Kühlnuten (6) des Schaufelhalses (7) geleitet werden und dass hierauf die eine Teil strömung (d') durch einen zwischen der Schaufelplatte (8) und dem Rotor (1) bestehenden Spalt (13') un mittelbar, die andere Teilströmung (d)
    jedoch nach dem Austritt aus einem entsprechenden Spalt (13) über die Laufschaufelplatte (8) dem darauffolgenden Leitapparat (10) zufliesst. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch die als Dosieröffnungen wirkenden Spalte (13, 13') vorbestimmte Kühlmittel mengen fliessen, so dass sich das Kühlmedium beim Überströmen der Platten (8, 11) nur teilweise mit den heissen Arbeitsgasen mischt und in unmittelbarer Nähe der Platten eine Schutzschicht bildet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kühlmedium radiale Öffnun gen (5) durchströmt, die zwischen je zwei Laufschau feln vorhanden sind. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kühlmedium radiale Öffnungen durchströmt, die jeweils zwischen einer Laufschaufel und einem Distanzstück vorhanden sind. PATENTANSPRUCH<B>11</B> Gasturbinenrotor zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotorkörper (l) axiale Kühlkanäle (2, 2') auf weist, die mit Umfangsnuten (3) in Verbindung stehen, in denen Laufschaufeln angeordnet sind, die radiale Öffnungen (5) und im Bereich des Schaufelhalses (7) mindestens zwei Kühlnuten (6) besitzen, und dass zwi schen den Schaufelplatten (8) und den Rotorkörper Dosieröffnungen (13, 13') von vorbestimmter Grösse vorgesehen sind.
    UNTERANSPRUCH 4. Gasturbinenrotor gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer nahe zu konstanten Rotorkörpertemperatur die Enden des Rotors kleine, praktisch nicht gekühlte Stirn flächen sowie dünne, lange Wellenzapfen aufweisen, so dass die Wärmeabführung gering ist.
CH350836D 1957-05-22 1957-05-22 Verfahren zur Kühlung eines Gasturbinenrotors CH350836A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1953708A1 (de) * 1968-10-28 1970-04-30 Elin Union Ag Kuehlung des Rotors von Gasturbinen
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CN115539947A (zh) * 2022-10-12 2022-12-30 河南远大锅炉有限公司 一种预混燃烧器

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