CH350860A - Granuliermaschine - Google Patents
GranuliermaschineInfo
- Publication number
- CH350860A CH350860A CH350860DA CH350860A CH 350860 A CH350860 A CH 350860A CH 350860D A CH350860D A CH 350860DA CH 350860 A CH350860 A CH 350860A
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- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- sieve
- rotor
- granulating machine
- machine according
- dependent
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J2/00—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
- B01J2/20—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by expressing the material, e.g. through sieves and fragmenting the extruded length
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/18—Drum screens
- B07B1/20—Stationary drums with moving interior agitators
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
Granuliermaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Granuliermaschine, in welcher das zu zerkleinernde Gut zwischen mindestens einem über ein Sieb bewegten, an einem bezüglich des Siebes beweglichen Maschinenteil angebrachten Organ und dem Sieb unter Druck gesetzt und durch das Sieb gepresst wird. Bei bekannten Granuliermaschinen dieser Art ist das Sieb zum Beispiel muldenartig angeordnet, wobei seine seitlichen Ränder auf feststehenden Wandteilen aufliegen, die zusammen mit dem Sieb eine Mulde für das zu granulierende Material ergeben. In dieser Mulde ist ein mit Druckstäben oder dergleichen Druckorganen besetzter Maschinenteil drehbar angeordnet und kann im Betriebe entweder in kontinuierliche Drehung oder in eine hin und her gehende Pendelbewegung versetzt werden, wobei die Druckorgane über das Sieb laufen und das Material durch dasselbe durchpressen. Dabei laufen die Seitenkanten der Druckorgane bzw. des Maschinenteils, in welchem sie montiert sind, mit starkem spezifischem Druck direkt auf dem Sieb, wodurch dasselbe an diesen Stellen erfahrungsgemäss sehr rasch durchgescheuert ist und ersetzt werden muss. Bei der Granuliermaschine gemäss vorliegender Erfindung können nun diese Nachteile dadurch vermieden werden, dass die Längsränder des Siebes von über die Seitenkanten des erwähnten Maschinenteils greifenden Flanschen gestützt sind. Die Kanten des die Druckorgane aufweisenden Maschinenteils laufen also nicht direkt auf dem Sieb, und die nachteilige rasche Abnützung des Siebes kann verhindert werden. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel und Fig. 3 und 4 eine Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Granuliermaschine. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Granuliermaschine weist ein Sieb 1 auf, welches mit seinen Enden auf Spannwalzen 2 aufgezogen ist und mittels der Walzen 2 mit seinen Längsrändern 1' auf zweckentsprechend geformte Seitenwände 3 des stationären Maschinenteils aufgespannt ist. Das Sieb 1 und die Seitenwände 3 bilden zusammen einen muldenartigen, oben offenen Raum, dessen Grund halbzylindrische Form aufweist. Zwischen den Seitenwänden 3 ist ein Rotor 5 drehbar gelagert, der kreisrunde Endflansche 6 und einen dieselben verbindenden Stab 7 aufweist. Der Rotor ist mittels konischer Zapfen 8 an Flanschen einer Antriebswelle 10 bzw. mittels einer konischen Ausnehmung 9, in die das konische Ende einer Lagerwelle 11 ragt, gehalten und kann nach entsprechender Axialverschiebung der Lagerwelle 11 ausgehoben werden. Mit dem Stab 7 des Rotors 5 ist ein Druckorgan 12 der aus Fig. 1 ersichtlichen Querschnittsform verschraubt, welches nach unten gegen das Sieb 1 zulaufende Arbeitsflächen 13 aufweist, zwischen welchen Arbeitsflächen ein Reibstab 14 eingeschweisst ist, der bei der Drehung des Rotors auf dem Sieb 1 gleitet. Die Seitenwände 3 des stationären Maschinenteils weisen nach innen über die Endflansche 6 des Rotors ragende Deckflansche 15 auf, die die Ränder des Siebes 1 stützen und einen direkten Kontakt des Siebes 1 mit den Seitenkanten 16 des Rotors, das heisst dessen Endflanschen 6, verhindern. Wie Fig. 2 veranschaulicht, schmiegt sich das Sieb 1 nur allmählich und am Rande mit geringem Drucke gegen den Reibstab 14 des Rotors an, und es ist daher ausgeschlossen, dass gewisse Randpartien des Siebes unter besonders hohem spezifischem Drucke auf irgendeinen Teil des Rotors aufliegen. Die Deckflansche 15 sind möglichst dünn ausgeführt, und ihre Aussenfläche kann zum Beispiel etwa 1 mm über den Reibstab 14 radial vorstehen. Der Rotor 5 wird, nachdem das zu zerkleinernde Gut in die vom Sieb 1 und den Seitenwänden 3 begrenzte Mulde eingebracht ist, in eine hin und her gehende Schwenkbewegung versetzt, wobei das Gut in dem sich verjüngenden Raum zwischen dem Sieb und den Arbeitsflächen 13 des Druckorgans 12 eingekeilt und durch das Sieb durchgepresst wird. Das Sieb kann dabei je nach dem zu verarbeitenden Gut aus einem geeigneten Drahtgeflecht oder aus einem gelochten Blech bestehen. In Fig. 3 und 4 sind den Fig. 1 und 2 entsprechende Teile gleich bezeichnet wie in Fig. 1 und 2. Das Druckorgan besteht jedoch bei dieser Ausführungsvariante aus freitragenden Blechlamellen 17, deren inneres Ende mit dem Stab 7 verschraubt ist und deren äusseres Ende 18 scharf in die radiale Richtung umgebogen ist, um ein Reiborgan ähnlich dem Reibstab 14 nach Fig. 1 und 2 zu bilden. Auch die seitlichen Arbeitsflächen 19 sind ähnlich geformt wie die Flächen 13 nach Fig. 1 und 2, und ihre Wirkung ist wie im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 beschrieben. Dabei wird aber der Rotor nach Fig. 3 und 4 nicht in eine Pendelbewegung, sondern in eine kontinuierliche Rotationsbewegung im Gegenuhrzeigersinne versetzt. Die Aufteilung der Druckorgane in einzelne Lamellen 17 (s. Fig. 4) dient dazu, über die ganze Rotorlänge einen gleichmässigen Arbeitsdruck zu erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Granuliermaschine, in welcher das zu zerkleinernde Gut zwischen mindestens einem über ein Sieb bewegten, an einem bezüglich des Siebes beweglichen Maschinenteil angebrachten Organ und dem Sieb unter Druck gesetzt und durch das Sieb gepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder des Siebes von über die Seitenkanten des erwähnten Maschinenteils greifenden Flanschen gestützt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Granuliermaschine nach Patentanspruch, wobei der bezüglich des Siebes bewegliche Maschinenteil als Rotor mit kreisrunden Endflanschen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Längsränder des Siebes stützenden Flansche über die Endflansche des Rotors greifen.2. Granuliermaschine nach Unteranspruch 1, wobei der Rotor seitlich von Wänden eines stationären Maschinenteils begrenzt wird, welche Wände mit dem Sieb einen muldenartigen Arbeitsraum begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die die seitlichen Ränder des Siebes stützenden Flansche an den genannten Wänden befestigt sind.3. Granuliermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Organ vorgesehen ist, welches mindestens eine Arbeitsfläche aufweist, die in Arbeitslage mit dem Sieb einen sich gleichmässig verjüngenden Raum einschliesst, wobei an der engsten Stelle des Raumes ein das Sieb berührender Reibstab vorgesehen ist.4. Granuliermaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Organ mit zwei symmetrischen Arbeitsflächen vorgesehen ist, die bei entgegengesetztem Drehsinn des Rotors wirksam sind.5. Granuliermaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei getrennte Organe mit je einer Arbeitsfläche vorgesehen sind, welche Organe bei gleichem Drehsinn des Rotors wirksam sind.6. Granuliermaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe aus mehreren in Axialrichtung des Rotors aneinandergereihten Einzellamellen bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350860T | 1957-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350860A true CH350860A (de) | 1960-12-15 |
Family
ID=4509239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350860D CH350860A (de) | 1957-04-09 | 1957-04-09 | Granuliermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350860A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207192B (de) * | 1964-01-15 | 1965-12-16 | Siegle & Co G M B H G | Verfahren zum Zerkleinern von trockenen Pigmenten |
| EP0367207A1 (de) * | 1988-11-03 | 1990-05-09 | Hannes-Jürgen Kapuschinski | Siebvorrichtung |
| CN109772227A (zh) * | 2017-11-14 | 2019-05-21 | 深圳市深水生态环境技术有限公司 | 一种高黏性污泥制粒机 |
| CN112432562A (zh) * | 2020-11-24 | 2021-03-02 | 河南中南工业有限责任公司 | 一种特种烟火药智能混药机 |
-
1957
- 1957-04-09 CH CH350860D patent/CH350860A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207192B (de) * | 1964-01-15 | 1965-12-16 | Siegle & Co G M B H G | Verfahren zum Zerkleinern von trockenen Pigmenten |
| EP0367207A1 (de) * | 1988-11-03 | 1990-05-09 | Hannes-Jürgen Kapuschinski | Siebvorrichtung |
| CN109772227A (zh) * | 2017-11-14 | 2019-05-21 | 深圳市深水生态环境技术有限公司 | 一种高黏性污泥制粒机 |
| CN112432562A (zh) * | 2020-11-24 | 2021-03-02 | 河南中南工业有限责任公司 | 一种特种烟火药智能混药机 |
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