CH350866A - Vorrichtung zum Auspressen von Handpappen - Google Patents

Vorrichtung zum Auspressen von Handpappen

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CH350866A
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CH
Switzerland
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cloth
press
transport
plate
pressure
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Application number
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English (en)
Inventor
Nebel Fritz
Original Assignee
J W Zanders Feinpapierfabrik G
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J1/00Fibreboard

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    Auspressen von Handpappen    Handpappen werden bekanntlich im Gegensatz zu  Maschinenpappen diskontinuierlich hergestellt und  erfordern bisher sehr viel     Handarbeit.    Dieses Her  stellungsverfahren findet vor allen Dingen Anwen  dung bei der     Fertigung    von stärkeren Sorten oder  Spezialpappen, die auf Karton- oder     Langsiebmaschi-          nen    nicht     herstellbar    sind.  



  Um die Handarbeit zu verringern, ist schon eine       Formatwalze    in der     Handpappenmaschine    vorge  schlagen worden, bei der durch eine automatische  Einrichtung das Abschneiden der fertigen nassen  Pappe bewirkt wird. Ein weiterer Schritt in der glei  chen Richtung war die Entwicklung des Flachband  trockners. Eine     Fliessarbeit    liess sich aber auch auf  diese Weise noch nicht erreichen. Wohl aber wurde  durch das     Hintereinanderschalten    einer Pappen  maschine mit einer selbstabschneidenden Format  walze, einer rotierenden     Nasspresse,    eines gleich brei  ten Trockners und einer     Schneideinrichtung    eine ge  wisse kontinuierliche Fertigung ermöglicht.

   Die dabei  als Ersatz für die früher übliche Stapelpresse be  nutzte rotierende     Nasspresse    arbeitet aber nicht in  jeder Beziehung gleichwertig mit der Stapelpresse.  Gerade die starken und harten Pappen aus schmie  rigen Stoffen, die gewöhnlich als Handpappen er  zeugt werden, und der Umstand, dass Handpappen  nicht endlos, sondern in     Formaten    gefertigt werden,  erhöhen die Schwierigkeit bei dieser Art der     Nass-          pressung.     



  Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung  zum Auspressen von Handpappen, wobei die einzel  nen Bögen, auf einem Filz liegend, zwischen den  Platten einer Presse durch ein     Druckmittel    ausge  presst werden. Das Neue besteht dabei darin, dass  die obere     Pressplatte    ein an ihren     Rändern    befestigtes  druckdichtes     Presstuch    trägt, welches bei rückseitiger       Beaufschlagung    durch ein hydraulisches oder ein    pneumatisches Druckmittel seinerseits mit entspre  chend hohem Druck den Pappbogen presst, so dass  dessen     Wasserüberschuss    vorwiegend durch das Trans  porttuch hindurch ausgepresst wird.  



  Das Schalten der Presse kann von Hand, kann  aber auch selbsttätig im Arbeitsrhythmus der übri  gen zu der kontinuierlichen Fertigung der Handpappe  gehörenden Maschinen erfolgen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Querschnitt durch die  Presse quer zur     Umlaufrichtung    des Transporttuches,       Fig.    2 einen Längsschnitt in Umlaufrichtung des  Transporttuches,       Fig.    3 in grösserem     Massstabe    die Eintrittsstelle  des Transporttuches in den     Pressraum.     



  Die wesentlichen Teile der Presse sind die untere       Pressplatte    10 sowie die obere     Pressplatte    11, die  unter Zwischenfügung der     Abstandleisten    12 an den  längsverlaufenden Rändern aufeinander abgestützt  sind. Im übrigen ruht die untere     Pressplatte    10 auf  den Stützfüssen 13. Die Platte 10 ist mit einer Viel  zahl kleiner     Durchbrechungen    14 versehen und unter  seitig durch die Stützschienen 15 verstärkt.

   Gleichzei  tig mit den Stützleisten 12 ist anliegend an der oberen       Pressplatte    11 das     druckdichte        Presstuch    16 an den  Längsrändern der     Maschine    dichtschliessend einge  klemmt. An den querverlaufenden Rändern     (Fig.    2       und    3) sind flache Klemmleisten 17 vorgesehen. Je  denfalls werden     gemeinsam    durch die Leisten 12 und  17 die umlaufenden Ränder des     Presstuches    16 voll  kommen dicht gegen die Oberplatte 11 gedrückt.

    Das     Presstuch    16 besteht vorteilhaft aus elastischem       Gummi    oder     Pressstoff.     



  Der eigentliche     Pressraum    18 liegt somit zwischen  dem     Presstuch    16 und der Unterplatte 10. Durch die  sen     Pressraum    hindurch führt das Transporttuch 19,      das endlos ausgebildet ist und über eine Reihe von       Führungs-    und Spannrollen geführt ist, von denen  lediglich die Rolle 20 dargestellt ist.

   Auf diesem  Transporttuch wird vor der Presse der auszupres  sende Pappbogen aufgelegt, der dann beim Fort  schreiten des     Transporttuches    19     in    den     Pressraum    18       gelangt.    Bevor mit der Pressung begonnen wird, wird  der     Pressraum    18 auch noch an seinem vorderen und  hinteren Ende abgeschlossen. Das geschieht durch  die Stützleisten 21, die an den flachen Leisten 17 an  gelenkt sind und durch Federwirkung in die in     Fig.    3       strichpunktiert    dargestellte Lage gebracht werden.

    Wird nach der Einführung des auszupressenden     Papp-          bogens    22 die Rückseite des     Presstuches    16 durch  den Stutzen 23 hindurch mit einem mehr oder minder  hoch komprimierten pneumatischen oder     mit    einem  hydraulischen Druckmittel     beaufschlagt,    so wölbt  sich das Tuch 16 zunächst nach unten durch. Dabei  werden die Stützleisten 21 entgegen der Federkraft       abwärtsgeschwenkt,    bis sie die     in        Fig.3    punktiert  dargestellte Lage einnehmen, in welcher sie sich mit  ihrer Unterkante gegen den     Transportfilz    19 und da  mit indirekt gegen die Unterplatte 10 abstützen.

   Da  mit     ist    der     Pressraum    18     allseitig    geschlossen. Bei  anwachsendem Druck des     Pressmittels    legt sich dann  das Tuch 16 an den Leisten 21, an den     innerhalb    der  Umrahmung 17, 21     freiliegenden    Teilen des Trans  portfilzes 19 sowie vor allen Dingen auf der     ganzen     Fläche gegen den auszupressenden Pappbogen 22.

    Der Druck verteilt sich vollkommen gleichmässig auf  der ganzen Fläche dieses Pappbogens 22, wobei das  überschüssige Wasser durch den     Filz    19 und die       Durchbrechungen    14 der unteren     Pressplatte    10 hin  durch ausgepresst wird. Da der Weg des austretenden  Wassers sehr kurz ist, erfolgt die     Auspressung    sehr  schnell. Nach Beendigung des     Pressvorganges    erfolgt  eine Umschaltung des Druckmittels. Die Rückseite  des     Presstuches    16 wird entlastet und der Stutzen 23  nach Möglichkeit mit einer Saugpumpe in Verbindung  gebracht, um ein Abheben des Tuches 16 auf seiner       ganzen    Fläche zu erreichen.

   Damit schwingen aber  auch die Stützleisten 21 wieder hoch, und das Trans  porttuch 19     kann    mit dem Pappbogen 22 aus der       Presszone    18 herausgefahren werden.  



  Bei der dargestellten Ausführung ist zwischen der  unteren     Pressplatte    10 und dem Transportfilz 19 noch  eine Platte 24 aus Schaumgummi oder     dergleichen     eingeschaltet, die ein gewisses     Aufsaugungsvermögen     hat. Diese Platte 24 saugt nach Beendigung eines je  den     Pressvorganges    etwa noch     in    den     Durchbrechun-          gen    14 der unteren     Pressplatte    hängendes Wasser auf,    so dass dieses nicht in den Pappbogen 22 zurück  wandert.  



  Es sei noch erwähnt, dass statt der Klemmleisten  17 und der daran     angelenkten    kippbaren Leisten 21  auch Pakete von     Flachfedern    angeordnet sein kön  nen, von denen nur der äussere Rand     angeklemmt    ist,  während der innere Rand durch das     Presstuch    ab  wärtsgepresst werden kann wie die Leisten 21.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auspressen von Handpappen, wobei die einzelnen Bögen, auf einem Filz liegend, zwischen den Platten einer Presse durch ein Druck mittel ausgepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Pressplatte (11) ein an ihren Rändern befestigtes druckdichtes Presstuch (16) trägt, welches bei rückseitiger Beaufschlagung durch ein hydrauli sches oder pneumatisches Druckmittel seinerseits mit entsprechend hohem Druck den Pappbogen (22) presst, so dass dessen Wasserüberschuss vorwiegend durch das Transporttuch (19)
    hindurch ausgepresst wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pressraum (18), der zu beiden Seiten des Transporttuches (19) durch Stützen (12) begrenzt ist, über welche sich die obere (11) auf die untere Pressplatte (10) abstützt, an seinem vorderen und hinteren Ende durch Stützleisten (21) begrenzt ist, die gelenkig an der Oberplatte (11) befestigt sind und bei der Druckbeaufschlagung des Presstuches (16) verschwenkt werden, bis sich bei schräger Lage ihre freie Kante gegen die untere Pressplatte (10) bzw.
    das Transporttuch (16) abstützt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützleisten (21) durch Fe dern in ihre abgehobene Lage gezogen werden. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum hinter dem Presstuch (16) an eine Saugpumpe angeschlossen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Transporttuch (19) und der durchbrochenen unteren Pressplatte (10) eine saugfähige Unterlage, z. B. ein saugfähiges Tuch (24) aus Schaumgummi, angeordnet ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Transport tuches breite Pakete von Federlamellen angeordnet sind, von denen nur der äussere Rand angeklemmt ist, während der innere Rand elastisch abwärts drückt.
CH350866D 1956-03-05 1957-03-01 Vorrichtung zum Auspressen von Handpappen CH350866A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE350866X 1956-03-05

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CH350866A true CH350866A (de) 1960-12-15

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ID=6264866

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CH350866D CH350866A (de) 1956-03-05 1957-03-01 Vorrichtung zum Auspressen von Handpappen

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