CH350889A - Schraubverschluss an Behälter, mit Sicherungsring - Google Patents

Schraubverschluss an Behälter, mit Sicherungsring

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CH350889A
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locking ring
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screw
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Herbert Bruene
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Herbert Bruene
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/022Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure with ratchet effect between relatively rotating parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description


  
 



  Schraubverschluss an Behälter, mit Sicherungsring
Die Erfindung betrifft einen Schraubverschluss an einem Behälter, mit einem Sicherungsring gegen erstmaligen Gebrauch.



   Es sind Schraubverschlüsse vorgeschlagen worden, die zum Zwecke der Originalitätssicherung mit einem   Sperr- bzw.    Sicherungsring fest verbunden sind, der beim Lösen des Schraubverschlusses von diesem abgerissen wird. Zum Teil wird der Ring dabei auch aufgerissen. Zu diesem Zweck hat der Ring eine sägeartige Innenverzahnung, in die einmal die Verschlusskappe mit einer Aussenverzahnung und zum anderen Vorsprünge am Behälterhals eingreifen. Beim Zuschrauben der Verschlusskappe nimmt diese den Ring mit und die Zähne des Ringes springen über die Vorsprünge des Behälters. Beim Lösen der Verschlusskappe halten die Vorsprünge den Ring am Behälter fest und die Verschraubung dreht sich allein gegenüber dem Ring und reisst an der Verbindungsstelle ab.

   Derartige Schraubverschlüsse haben den Nachteil, dass die Verschlusskappe und der Ring von vornherein aus einem einzigen Materialstück hergestellt werden müssen, was sehr teuer ist und umständliche Werkzeuge erfordert. Werden die Verschlusskappe und der Ring von vornherein aus zwei Teilen hergestellt, dann müssen diese nach ihrer Fertigung miteinander verschweisst werden. In beiden Fällen können die Verschlusskappe und der Sicherungsring nur aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt werden. Damit ist ausserdem der Nachteil verbunden, dass die Verschlusskappe nach dem Öffnen des Verschlusses leicht wieder mit dem Sicherungsring verschweisst werden kann. Damit kann der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt und der Verschluss unter Vortäuschung der Originalität erneut verwendet werden.

   Durch dieses unbefugte nachträgliche Wiederverbinden von Verschlusskappe und Absperring ist demnach keine Gewähr für Originalität gegeben.



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung beseitigt. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, dass für den Schraubverschluss nur eine Schraubverschlusskappe und ein beim Abschrauben der Kappe zerspringender Sicherungsring vorgesehen sind, wobei die Schraubverschlusskappe und der Sicherungsring zwei nicht miteinander verbundene Teile sind. Damit ist die Möglichkeit gegeben, diese beiden Teile aus dem für Schraubverschlüsse üblichen und billigen gepressten Kunststoff herzustellen, der sich nicht wieder unsichtbar zusammenschweissen lässt. Auch kann der Verschluss aus anderen Materialien bestehen.



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Sicherungsring mit zwei verschiedenen Haltesystemen gegen Verdrehung gegenüber der Verschlusskappe und gegenüber dem Behälter ausgerüstet. Die Einrichtung ist hiebei derart getroffen, dass der Sicherungsring beim Zuschrauben der Verschlusskappe sich gegenüber dem Behälter nicht drehen kann, während sich die Kappe gegenüber dem Sicherungsring drehen lässt. Beim Lösen der Kappe wird der Sicherungsring von der Verschlusskappe mitgenommen. Der Sicherungsring dreht sich dabei gegenüber dem Behälter nur um einen verhältnismässig kleinen Winkel und wird dann gesprengt.



   Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein, dass sich der Sicherungsring beim Zuschrauben der Kappe mit dieser auf der Behältermündung dreht, während er beim Lösen der Kappe sich nicht mitdrehen lässt. Die Kappe dreht sich dann gegenüber dem Sicherungsring um einen bestimmten Winkel, bis der Sicherungsring gesprengt wird.  



   In beiden Fällen wird also beim Lösen der Kappe der Sicherungsring zerstört, so dass die Originalitätssicherung verlorengeht. Die Schraubkappe kann dann als normales Verschlussglied bis zum vollständigen Aufbrauchen des Behälterinhaltes immer wieder auf die Behältermündung aufgeschraubt werden.



   Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schraubverschluss in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung a-b durch den unteren Teil der Schraubverschlusskappe,
Fig. 3 einen Axialschnitt durch einen Sicherungsring,
Fig. 4 eine Ansicht von oben und
Fig. 5 eine Ansicht von unten auf den Sicherungsring,
Fig. 6 in grösserem Massstab schematisch die Wirkungsweise eines Haltesystems,
Fig. 7 die Wirkungsweise eines anders ausgebildeten Haltesystems,
Fig. 8 ein Haltesystem mit einem Aussenzahn an der Verschlusskappe und vielen Innenzähnen an dem Sicherungsring,
Fig. 9 eine Ansicht auf eine Behältermündung und
Fig. 10 einen Schnitt in Richtung e-f durch die Behältermündung.



   1 ist die Schraubverschlusskappe, die im Inneren mit einem Gewinde la zum Aufschrauben auf das Aussengewinde 7 einer Behältermündung 8 ausgestattet ist. An ihrer Aussenfläche ist die Verschlusskappe mit Längsriffelungen 11 versehen, um damit die Verschlusskappe besser erfassen zu können.



  Am unteren Rand besitzt die Schraubkappe 1 eine Aussenverzahnung 2 mit vier Zähnen 3, deren Verteilung sich aus Fig. 2 ergibt. Der Umfang ist zunächst in fünfzehn gleiche Teile geteilt. Es sind aber nicht alle fünfzehn Zähne ausgebildet, sondern nur vier Zähne 3, so dass sich drei Zähne jeweils über vier Teilungen erstrecken, während der vierte Zahn sich nur über drei Teilungen erstreckt. Die Zähne selbst brauchen sich dabei radial jeweils nur über die ursprüngliche Teilungsstrecke (hier ein Fünfzehntel des Umfanges) auszudehnen, während auf dem übrigen Umfang ein Kreisbogen verbleibt.



   Der Sicherungsring 4 besitzt eine obere Innenverzahnung 5 und eine untere Innenverzahnung 6.



  Die obere Innenverzahnung 5 weist sechzehn Zähne auf. Sie arbeitet mit den Zähnen 3 der Aussenverzahnung 2 zusammen.



   Die untere Innenverzahnung 6 weist vier Zähne auf und arbeitet mit entsprechenden Gegenzähnen   bzw. -Vorsprüngen    9 an der Behältermündung zusammen.



   Der Erfindungsgedanke wird nun erläutert anhand der Haltesysteme zwischen Verschlusskappe 1 und Sicherungsring 4. Soweit der Erfindungsgedanke bei dem Haltesystem zwischen Sicherungsring 4 und Behältermündung 8 benutzt wird, ergibt sich Entsprechendes.



   Fig. 6 zeigt in grösserem   Mal3stab    das Zusammenwirken zwischen einer Aussenverzahnung   2' an    der Kappe mit fünfzehn Zähnen und einer Innenverzahnung an dem Sicherungsring 4 mit sechzehn Zähnen, das heisst die unterschiedliche Teilung zwischen Kappe und Sicherungsring.



   Fig. 7 zeigt das Zusammenarbeiten zwischen den vier Aussenzähnen 3 einer Verschlusskappe   1' und    den sechzehn Innenzähnen 5 des Sicherungsringes 4 nach den Fig. 2 und 4.



   Fig. 8 zeigt das Zusammenwirken zwischen einem einzigen Aussenzahn   3" an    dem unteren Rand der Kappe   1"und einer    Innenverzahnung des Sicherungsringes 4 mit sechzehn Zähnen 5.



   Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Verschliessen der Flasche oder des Behälters 10 tritt zunächst der Sicherungsring 4 über die Behältermündung 8. Die Zähne 6 des Sicherungsringes treten an die Vorsprünge bzw. Zähne 9 der Mündung 8 heran, so dass eine Verdrehung des Sicherungsringes 4 in diesem Augenblick unterbunden wird. Die Zähne 3 und 5 zwischen der Verschlusskappe und dem Sicherungsring arbeiten dagegen derart zusammen, dass wie bei einer Ratsche die Zähne übereinander wegrutschen, wenn die Kappe 1 mit ihrem Gewinde   la    auf das Aussengewinde 7 der Behältermündung 8 aufgeschraubt wird. Die Kappe kann damit gegenüber dem feststehenden Sicherungsring 4 verdreht werden, bis sie fest auf der Behältermündung aufgeschraubt ist. In dieser Lage ist der Sicherungsring 4 zwischen der Behältermündung 8 und der Kappe 1 gegen Axialverschiebung gesichert.



   Beim Lösen der Schraubkappe 1 arbeiten die Zähne 3 und 5 derart zusammen, dass der   SicherunJs-    ring durch die Zähne 3 mitgenommen wird. Er dreht sich um einen kleinen Winkel, bis der Sicherungsring durch die Vorsprünge bzw. Zähne 9 an der Behältermündung so stark auseinandergedrückt wird, dass er zerspringt. Nunmehr kann die Schraubkappe 1 abgeschraubt und wie eine normale Schraubkappe weiter verwendet werden. Die Originalitätssicherung ist inzwischen verlorengegangen.



   Wie erwähnt, ist es vorteilhaft, innerhalb der beiden verschiedenen Haltesysteme zwischen Kappe 1 und Sicherungsring 4, bzw. zwischen Sicherungsring 4 und Behälter 10 die Teilung der beliebig geformten Zähne 3 und 5, bzw. 6 und 9 unterschiedlich auszugestalten. An beliebigen Stellen des Haltesystems zwischen Kappe 1 und Sicherungsring 4 können an der Kappe 1 oder am Sicherungsring 4 oder an beiden beliebig viele Zähne oder andere Vorsprünge ausgespart sein. So zeigt Fig. 6, dass jeweils nur ein Innenzahn 5 des Sicherungsringes 4 auf voller Spannung oder Entspannung steht. Die anderen Zähne 3 und 5 sind jeweils um den Unterschied in der Teilung in der Umfangsrichtung gegeneinander verschoben und werden durch eine Teilspannung beansprucht.

   Hätten die Verschlusskappe und der Sicherungsring 4 die gleiche Teilung, so würde an allen  wirksamen Zähnen gleichzeitig die gleiche Spannung oder Entspannung auftreten.



   Bei der Anordnung nach Fig. 7 entsprechend den Fig. 2 und 4 ist verdeutlicht, dass die jeweils in einer Lücke stehenden Zähne viel tiefer in den Gegenzahnkranz eintreten können als bei der Ausführung nach Fig. 6. Das bringt den Vorteil, dass der Sicherungsring beim Abschrauben der Kappe mit absoluter Sicherheit mitgenommen und damit gesprengt wird. Ausserdem ist zu erkennen, dass der Sicherungsring 4 durch das Auslassen von Zähnen an der Aussenverzahnung 2 die Möglichkeit erhält, zusätzlich radial zu federn.



   Die beiden verschiedenen Haltesysteme für den Sicherungsring können zum Beispiel verschieden variiert aus zwei verschiedenen Aussen- oder Innenverzahnungen bestehen. Die Innen- und Aussenverzahnungen können auch auf einer Kegelfläche liegen.



  Die Verzahnungen können so eingerichtet sein, dass die in grosse Zähne eingreifenden Vorsprünge auf der Behälter- bzw. auf der Flaschenhalswandung beim Zuschrauben der Kappe den Sicherungsring gegen Drehung gegenüber dem Behälter sichern, während kleine Zähne unter geringer Federung des Sicherungsringes eine Drehung der Verschlusskappe   gegenüber    dem Sicherungsring zulassen. Beim Lösen der Kappe nehmen die kleinen Zähne der Verschlusskappe dagegen den Sicherungsring mit, während die grossen Zähne nur eine gewisse Drehung des Sicherungsringes gegenüber dem Behälter zulassen, bis der Sicherungsring gesprengt ist.



   Die Verzahnungen können auch so eingerichtet sein, dass die Vorsprünge in der Behälter- oder Flaschenhalswandung in eine sägeartige Innenverzahnung des Sicherungsringes mit kleinen Zähnen eingreifen, während eine Verzahnung mit grossen Zähnen in eine entsprechende Aussenverzahnung der Verschlusskappe eingreift.



   Beim Zuschrauben der Kappe nehmen die grossen Zähne den Sicherungsring mit, während die kleinen Zähne unter schwacher Federung des Sicherungsringes ein Drehen des Sicherungsringes gegenüber dem Behälter zulassen. Beim Lösen der Kappe sichern die kleinen Zähne den Sicherungsring gegen Drehung gegenüber der Behältermündung, während die grossen Zähne unter starker Federung des Sicherungsringes ein Drehen der Kappe gegenüber dem Sicherungsring zulassen, bis dieser zum Bruch kommt.



   Zur besseren Mitnahme kann die Verschlusskappe an ihrer Aussenfläche mit einer Längsriffelung versehen sein, während der Sicherungsring an seiner Aussenfläche glatt ist.



   Der Sicherungsring muss aus einem Material bestehen, das auf jeden Fall beim Lösen der Verschlusskappe ein Zerspringen des Sicherungsringes ermöglicht. Ausserdem darf sich das Material nicht wieder unsichtbar verschweissen lassen, damit keine Täuschungen verursacht werden können. Materialien, die diesen Erfordernissen Rechnung tragen, sind von Haus aus spröde und wenig federnd.



   Damit ein Zerspringen des Sicherungsringes bereits beim Aufschrauben der Kappe auf jeden Fall verhindert wird, dürfen auf den Sicherungsring bei diesem Arbeitsgang keine zu grossen Kräfte ausgeübt werden, die eine Verformung des Sicherungsringes durch Dehnen oder Drücken auslösen.



   Um dieser Aufgabe Rechnung zu tragen, ist es zweckmässig, dass innerhalb der beiden verschiedenen Haltesysteme zwischen Kappe und Sicherungsring bzw. zwischen Sicherungsring und Behälter die Teilung der beliebig geformten Zähne oder auch anderen Vorsprünge unterschiedlich ist. Wird eine verschiedene Teilung der beiden jeweils zusammenarbeitenden Kränze von Zähnen oder anderen Vorsprüngen vorgenommen, so wird erreicht, dass nicht alle Zähne auf einmal wirksam werden und damit den Sicherungsring zu sehr verspannen. Vielmehr arbeiten die Zähne versetzt zueinander und der Sicherungsring hat die Möglichkeit, die auftretenden Verformungskräfte auf seinem ganzen Umfang nacheinander aufzunehmen.

   Dies kann noch dadurch verb es sert werden, dass an beliebigen Stellen des Haltesystems zwischen Kappe und Sicherungsring an der Kappe oder am Sicherungsring oder an beiden beliebig viele Zähne oder andere Vorsprünge an beliebigen Stellen ausgespart sind. Durch Auslassen von Zähnen wird der Sicherungsring an diesen Stellen nicht gespannt, sondern erhält dort die Möglichkeit, zusätzlich radial zu federn und sich entsprechend zu verformen, ohne zu   zersprmgen.    Ausserdem wird erreicht, dass die Zähne in radialer Richtung mehr ineinandergreifen. Wird überhaupt nur noch ein Zahn verwendet, so liegt die Beanspruchung des Sicherungsringes nur an der Stelle dieses einen Zahnes.



   In entsprechender Weise können auch an   b.elie-    bigen Stellen des Haltesystems zwischen Sicherungsring und Behälter am Sicherungsring oder am Behälter oder an beiden beliebig viele Zähne oder andere Vorsprünge an beliebigen Stellen ausgespart werden.



   Wie angedeutet, kann dabei die Anordnung schliesslich so getroffen werden, dass an der Kappe undloder dem Sicherungsring bzw. dem Sicherungsring und'oder dem Behälter alle Zähne oder andere Vorsprünge bis auf einen ausgespart sind.



   Bei verschlossenem Behälter sichern der Behälter einerseits und die Kappe anderseits den Sicherungsring gegen ein Abstreifen nach unten oder oben.



   Mit besonderem Vorteil weisen der Ring und die Kappe verschiedene, sich stark voneinander unterscheidende Farben auf, so dass der Benutzer leicht erkennen kann, ob die Originalitätssicherung noch gegeben ist oder nicht.



   Durch die unterschiedliche Teilung in den Haltesystemen, besonders noch durch zusätzliches Auslassen von Zähnen oder anderen Vorsprüngen, wird gleichzeitig der Vorteil erreicht, dass der Sicherungsring mit einer gewissen Vorspannung auf dem mit Zähnen oder anderen Vorsprüngen versehenen Teil der Verschlusskappe aufgesetzt werden kann, so dass  beide Teile beim Versand im zusammengesetzten Zustand gut gegen Auseinanderfallen gesichert sind.



   Die Erfindung besitzt schliesslich noch den Vorteil, dass sich die Verschlusskappe beim Transport der Behälter nicht von selbst lösen und damit die Dichtung gefährden kann. Der Sicherungsring lässt kein selbsttätiges Lösen der Schraubkappe zu.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schraubverschluss an Behälter, mit Sicherungsring gegen erstmaliges Öffnen, dadurch gekennzeichnet, dass er nur eine Schraubverschlusskappe (1) und einen beim Abschrauben der Kappe zerspringenden Sicherungsring (4) aufweist, wobei die Verschlusskappe (1) und der Sicherungsring (4) zwei nicht miteinander verbundene Teile sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (4) mit zwei verschiedenartigen Haltesystemen (3, 5 bzw.
    6, 9) gegen eine Verdrehung gegenüber dem Behälter (10) und gegenüber der Verschlusskappe (1) versehen ist.
    2. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zuschrauben der Verschlusskappe (1) das Haltesystem (3, 5) zwischen Kappe (1) und Sicherungsring (4) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander zulässt, während das Haltesystem (6, 9) zwischen Sicherungsring (4) und Behälter (10) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander nicht zulässt, und beim Lösen der Verschlusskappe (1) das Haltesystem zwischen Kappe (1) und Sicherungsring (4) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander nicht zulässt, während das Haltesystem zwischen Sicherungsring (4) und Behälter (10) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander zulässt, wodurch der Sicherungsring (4) gesprengt wird.
    3. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zuschrauben der Verschlusskappe (1) das Haltesystem zwischen Kappe (1) und Sicherungsring (4) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander nicht zulässt, während das Haltesystem zwischen Sicherungsring (4) und Behälter (10) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander zulässt, und beim Lösen der Verschlusskappe das Haltesystem zwischen Kappe (1) und Sicherungsring (4) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander zulässt, wodurch der Sicherungsring (4) gesprengt wird, während das Haltesystem zwischen Sicherungsring (4) und Behälter (10) eine Verdrehung dieser beiden Teile gegeneinander nicht zulässt.
    4. Schraubverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Haltesysteme (3, 5 bzw. 6, 9) zwei verschiedene, sägeartige Innenverzahnungen (5, 6) des Sicherungsringes (4) aufweisen, die mit entsprechenden Aussenverzahnungen oder Vorsprüngen (3 bzw. 9) an der Verschlusskappe (1) und dem Behälter (10) zusammenarbeiten.
    5. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (1) und der Sicherungsring (4) aus Kunststoff bestehen.
    6. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (1) an ihrer Aussenfläche mit einer Längsriffelung (11) versehen ist, während der Sicherungsring (4) an seiner Aussenfläche glatt ist.
    7. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (4) aus einem Material besteht, welches sich nicht oder nur sichtbar verbinden, z. B. verschweissen lässt.
    8. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähnezahl des Sicherungsringes (4) mit der Zähnezahl der Kappe (1) bzw. der Zähnezahl an der Behältermündung (8) nicht übereinstimmt.
    9. Schraubverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der beiden verschiedenen Haltesysteme zwischen Kappe (1) und Sicherungsring (4), bzw. zwischen Sicherungsring (4) und Behälter (10) die Teilung der Zähne (3 u. 5 bzw. 6 u. 9) oder Vorsprünge unterschiedlich ist.
    10. Schraubverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Haltesystem zwischen Kappe (1) und Sicherungsring (4) an der Kappe (1) oder am Sicherungsring (4) oder an beiden Zähne oder andere Vorsprünge ausgespart sind.
    11. Schraubverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Haltesystem zwischen Sicherungsring (4) und Behälter (10) am Sicherungsring (4) oder am Behälter (10) oder an beiden Zähne oder andere Vorsprünge ausgespart sind.
    12. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kappe oder dem Sicherungsring, bzw. Sicherungsring oder dem Behälter nur je ein Zahn oder Vorsprung vorhanden ist.
    13. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (4) derart angeordnet ist, dass bei verschlossenem Behälter (10) der Behälter einerseits und die Kappe (1) anderseits den Sicherungsring (4) gegen Abstreifen nach unten oder oben sichern.
    14. Schraubverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsring (4) und die Verschlusskappe (1) verschiedene Farben aufweisen.
CH350889D 1957-01-10 1957-07-01 Schraubverschluss an Behälter, mit Sicherungsring CH350889A (de)

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DE1209902B (de) * 1962-04-16 1966-01-27 Fischbach Alfred Schraubverschluss mit Sicherung gegen unbefugtes OEffnen

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