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Uhr mit selbstleuchtenden Zeichen Das Bedürfnis, bei Uhren eine Zeitablesung auch in der Dunkelheit vornehmen zu können, hat dazu geführt, die beiden Zeiger der Uhr sowie mindestens die wichtigsten Punkte des ganzen Zifferblattes mit selbstleuchtender Masse zu markieren.
Während für die Zwecke des normalen Gebrauches die erwähnte Art der Bezeichnung mit selbstleuchtender Masse den gewünschten Erfolg herbeiführt, weil sie nötigenfalls eine genaue Zeitablesung auch in der Dunkelheit, z. B. auf einer Nachtpatrouille, erlaubt, hat es sich gezeigt, dass für viele Zwecke, insbesondere zur Orientierung über die ungefähre Zeit beim nächtlichen Erwachen zu Hause, die bereits bekannte Art der Bezeichnung nicht befriedigt. So ist es erfahrungsgemäss nicht immer einfach, ohne Anstrengung auch nur den Stundenzeiger vom Minutenzeiger zu unterscheiden.
Ferner ist es je nach der gegenseitigen Lage von Beobachter und Uhr nicht einfach, den wichtigen Nullpunkt (12 bzw. 24 Uhr) der Uhr zu erkennen. Alle diese Schwierig- keiten werden bei Brillenträgern erheblich erhöht. Wenn ein solcher nachts beim Erwachen im Bett zuerst nach der Brille tasten und auch nach Aufsetzen der Brille sich anstrengen muss, um die Zeit abzulesen, verzichtet er lieber auf die Orientierung, als sich durch solche Manipulationen vollends aufzuwecken, trotzdem er sich gerne darüber informieren möchte, ob er noch eine oder noch mehrere Stunden Bettruhe vor sich hat.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Uhr mit selbstleuchtenden Zeichen, die konzentrisch zur Zifferblattmitte der Uhr angeordnet sind und bei der die selbstleuchtenden Zeichen auf einem von Hand verstellbaren Träger angebracht sind, der so be- schaffen ist, dass das Zifferblatt bei Tagesbeleuchtung in seinen wesentlichen Teilen sichtbar bleibt, und dass sich die selbstleuchtenden Zeichen nur über einen Winkelabschnitt des Trägers erstrecken.
Der von Hand einstellbare Träger kann z. B. eine durchsichtige Scheibe, das Deckglas der Uhr oder auch ein Stück eines Kreisringes, der sich ausserhalb der Ziffern des Zifferblattes befindet und in diesem Falle nicht durchsichtig sein, muss, seini Der von Hand einstellbare Träger weist vorteilhaft nur wenige, z. B. 5 bis 7 Zeichen auf, die zweckmässig je um 30 (d. h. eine Stunde Zeit) gegeneinander versetzt sind. Im Zusammenhang damit ist es zweckmässig, nur den Stundenzeiger selbstleuchtend zu machen.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Aufsicht auf eine Uhr mit üblichem Zifferblatt Z, worin von den Uhrzeigern nur der Stundenzeiger S, auf die Zahl 3 weisend, mit selbstleuchtender Masse versehen ist, nicht aber der Minutenzeiger M. In dieser wie auch in den folgenden Figuren sind die selbstleuchtenden Teile schräg schraffiert.
Fig. 2 zeigt eine von Hand verstellbare, die selbstleuchtenden Zeichen tragende Scheibe W allein, in solcher Lage, dass das hervorgehobene Endzeichen E der Scheibe auf die Zahl 6 weisen würde.
Fig. 3 zeigt die Aufsicht auf die Uhr samt verstellbarer Scheibe W bei Tagesbeleuchtung. Da die verstellbare Scheibe W durchsichtig ausgeführt ist, bleibt das Zifferblatt der Uhr gemäss Fig. 1 sichtbar.
Fig. 4 zeigt die Aufsicht auf dieselbe Uhr wie Fig. 3 ohne Beleuchtung. Man erkennt ohne weiteres das durch ein Dreieck hervorgehobene Endzeichen
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der verstellbaren Scheibe sowie den Stundenzeiger, der auf den vom Endzeichen um drei Einheiten (Stunden) entfernten Punkt hinweist.
Fig.5 stellt einen Querschnitt durch die vollständige Anordnung dar, bei welcher die verstellbare Scheibe W zwischen Zifferblatt und Stundenzeiger drehbar befestigt ist.
Die gute Erkennbarkeit der Anordnung kann gegenüber der gezeichneten Ausführungsform ge- wünschtenfalls noch verbessert werden, indem man das Endzeichen E noch stärker, z. B. durch rautenförmige Gestaltung, hervorhebt und indem man den Stundenzeiger möglichst lang macht.
Die dargestellte, von Hand verstellbare Scheibe kann auf einer beliebigen kleinen oder grossen Uhr angebracht werden. Vorteilhaft kann diese Scheibe mit dem ohnehin von Hand verstellbaren Weckerzeiger einer Weckuhr kombiniert werden derart, dass das hervorgehobene Endzeichen mit dem Weckerzeiger zusammenfällt und mit diesem _gekuppelt auf die gewünschte Zeiteingestellt wird.
Der Träger für die selbstleuchtenden Zeichen kann auch mit einer Klemmvorrichtung ausgestattet sein, die es erlaubt, diesen Träger in der gewünschten Lage auf die Uhr aufzusetzen, was bei Uhren mit rundem Aussengehäuse besonders einfach zu bewerkstelligen ist. Der Träger kann auch gegenüber der Klemmvorrichtung drehbar sein und in diesem Falle auch auf einer nicht runden, z. B. eckigen Uhr verwendet werden.
Gegenüber den bekannten Uhren oder Weckern mit selbstleuchtenden Zeigern und Markierungen bietet die vorliegende Uhr den Vorteil, dass das in der Dunkelheit sichtbare Bild sehr einfach ist und daher auch unter ungünstigen Umständen eine rasche Orientierung darüber zulässt, welcher Zeitraum bis zur voreingestellten Zeit (insbesondere Weckzeit) noch verbleibt.