CH350933A - Vorrichtung zur Abstützung von Grabenwänden - Google Patents
Vorrichtung zur Abstützung von GrabenwändenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/06—Foundation trenches ditches or narrow shafts
- E02D17/08—Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations
-
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Description
Vorrichtung zur Abstützung von Grabenwänden Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich tung zur Abstützung von Grabenwänden und be zweckt, die Sicherheit der Arbeiter beim Grabenbau zu erhöhen sowie eine raschere Arbeit zu ermöglichen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich aus durch zwei übereinanderliegende, je zwei parallele Längsseiten aufweisende Rahmen, die so miteinander verbunden sind, dass sie in bezug aufeinander in ihrer Längsrichtung verschoben werden können, wobei jeder Rahmen auf jeder seiner Längsseiten mit minde stens zwei Gewindespindeln versehen ist, mittels wel chen Längsbalken gegen das Verschalungsmaterial der Grabenwände gedrückt werden können.
Während das Verschalungsmaterial mit den Ge windespindeln des einen Rahmens fest gegen die Seitenwände des Grabens gedrückt wird, kann man den anderen Rahmen in einen noch ungesicherten Grabenabschnitt vorschieben und dann die Rollen der beiden Rahmen vertauschen. Es ergibt sich da durch, wie noch näher erläutert werden wird, ein sehr rasches und sicheres Arbeiten.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig.l ist eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung; Fig.2 ist eine schematische Draufsicht auf den oberen Rahmen mit den dazugehörigen Teilen; Fig.3 ist ein Schnitt gemäss der Linie III-111 von Fig. 1 in grösserem Massstab, und Fig.4 ist ein Schnitt gemäss der Linie IV-IV von Fig. 1 in noch grösserem Massstabe.
Die dargestellte Abstützvorrichtung weist einen oberen Rahmen 1 und einen unteren Rahmen 2 auf, welche übereinanderliegenden Rahmen in bezug auf einander längsverschiebbar sind. Der obere Rahmen 1 weist zwei zueinander parallele, eiserne Längsschienen 3 mit L-förmigem Profil und drei Querrohre 4 auf, die an den Längsschienen 3 drehbar gelagert sind. Hiezu sind für jedes Querrohr 4 zwei Lager 5 vor gesehen, die unten mit der betreffenden Längsschiene 3 fest verbunden und oben mit einer Aufhängelasche 6 versehen sind. Zwei Stellringe 7 verhindern eine Verschiebung des Querrohres 4 im Lager 5.
Der untere Rahmen 2 ist ähnlich gebaut wie der obere Rahmenl. Seine zueinander parallelen eisernen Längs schienen 8 weisen jedoch ein U-förmiges Profil auf. Die Lager 9 für die Querrohre 10 sind oben mit den betreffenden Längsschienen 8 fest verbunden. An den oberen Längsschienen 3 sind Kugellagerrollen 11 mittels Schraubenzapfen 12 und Muttern 13 be festigt, welche Rollen 11 in dem U-förmigen Profil der unteren Längsschienen 8 liegen und abwechselnd auf dem oberen bzw. dem unteren Schenkel dieses Profils laufen können, je nach dem, ob der untere Rahmen 2 bei feststehendem oberem Rahmen 1 ver schoben wird oder umgekehrt. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Rahmen 1, 2 mittels der Rollen 11 miteinander verbunden.
Gemäss Fig. 4 ist in dem Querrohr 4 ein Rohr 14 verschiebbar gelagert, welches an seinen Enden mit zwei durch Einpressen fest mit ihm verbundenen, gegenläufigen Muttern 15 versehen ist. In die Muttern 15 greifen zwei gegenläufige Gewindespindeln 16 ein, die je an ihrem äusseren Ende mit einem U-förmigen, nach aussen hin offenen Halter 17, an ihrem inneren Ende dagegen mit einem Ring 18 verschweisst sind. Die drei auf jeder Seite des Rahmens 1 liegenden Halter 17 dienen zur Halterung eines Längsbalkens 19, der mittels Schrauben 20 und Muttern 21 in diesen Haltern gesichert ist.
Der Ring 18 verhindert ein Herausschrauben der Gewindespindel 16 aus den Muttern 15. Das innere Rohr 14 ist mit zwei neben einanderliegenden Paaren von einander diametral ge genüberliegenden Löchern 22 versehen, wobei die Löcher der beiden Paare um 90 gegeneinander ver setzt sind. Durch die zwei Löcher 22 jedes Loch paares ist ein als Handhabe dienender, eventuell leicht konischer Dorn 23 gesteckt.
Die beiden Dorne 23 dienen zum Drehen des Rohres 14 von Hand, wobei sich natürlich auch das Querrohr 4 mitdreht. Um die gegenseitige Verschiebung der Rohre 14 und 4 zu ge statten, ist das Rohr 4 mit zwei Paaren von einander gegenüberliegenden Längsschlitzen 24 versehen, durch welche die Dorne 23 hindurchtreten. Durch Drehen des Rohres 4 werden die in demselben be findlichen Spindeln 16 mit den Haltern 17 zugleich nach aussen oder nach innen bewegt, wobei die Balken 19 eine Drehung der Spindeln 16 verhindern.
In den Querrohren 10 des unteren Rahmens 2 sind gleiche Teile angeordnet wie in den Querrohren 4 des oberen Rahmens 1, so dass mittels der betreffenden Dorne 23 die entsprechenden Halter 17 nach aussen bzw. innen bewegt werden. Die .beschriebene Vorrichtung wird wie folgt angewendet: Wenn ein erstes, kleines Stück des Grabens bei spielsweise mit einem Bagger ausgehoben worden ist, wird die Abstützvorrichtung mittels an den Aufhänge laschen befestigter Seile in denselben herabgelassen. Hierauf werden Bohlen 25 senkrecht zwischen die Längsbalken 19 und die Grabenwände geschoben, wie dies in Fig. 3 schematisch angedeutet ist.
Mittels der Dorne 23 des oberen Rahmens 1 werden nun die oberen Längsbalken 19 fest gegen die Bohlen 25 ge- presst. Während des weiteren Aushubes des Grabens wird nun der untere Rahmen 2 in den noch unge sicherten Grabenabschnitt vorgeschoben. Nach diesem Vorschub, der je nach der Beschaffenheit des Erd- reiches z. B. 50-130 cm betragen kann, werden wei tere Bohlen 25 zwischen die unteren Längsbalken 19 und die Seitenwände gesteckt und dann diese Bohlen mittels der unteren Längsbalken 19 fest gegen die Seitenwände gepresst.
Nachdem die Balken des frü heren Grabenabschnittes in üblicher Weise durch Longarinen und Holz- oder Eisentraversen definitiv gesichert worden sind, werden die Längsbalken 19 des oberen Rahmens durch Rückwärtsdrehen der Quer rohre 4 von den gesicherten Bohlen 25 entfernt und wird der obere Rahmen 1 in den noch ungesicherten neuen Grabenabschnitt vorgeschoben usw.
Bei An wendung der beschriebenen Abstützvorrichtung sind die Arbeiter stets gegen das Einstürzen der Graben wände gesichert; denn wenn sie die Dorne 23 des jeweils vorgeschobenen Rahmens bedienen, verhin dern die an demselben angebrachten Längsbalken 19 bereits ein Eindrücken der provisorischen Bohlen wand.
Zum Abstützen von Grabenwänden von etwa 1,5-4 m Tiefe genügt eine einzige Vorrichtung der beschriebenen Art. Bei tieferen Gräben kann man zwei oder auch mehr Vorrichtungen gleicher Art übereinander anordnen.
Die gegenseitige Verschiebbarkeit der Querrohre 14 und der inneren Rohre 4 verhindert ein gegen seitiges Verklemmen der Rahmen. Da die Seiten wände des Grabens natürlich nicht genau symmetrisch sind und unter dem Druck der nach aussen gepressten Bohlen 25 auch verschieden stark nachgeben werden, wären nämlich in Ermangelung der erwähnten Ver- schiebbarkeit die Führungsteile 3, 8, 11 der Rahmen sehr starken Querdrücken ausgesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Abstützung von Grabenwänden, gekennzeichnet durch zwei übereinanderliegende, je zwei parallele Längsseiten aufweisende Rahmen (1, 2), die so miteinander verbunden sind, dass sie in bezug aufeinander in ihrer Längsrichtung verschoben wer den können, wobei jeder Rahmen auf jeder seiner Längsseiten mit mindestens zwei Gewindespindeln (16) versehen ist, mittels welchen Längsbalken (19) gegen das Verschalungsmaterial (25) der Graben wände gedrückt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Rahmen (l, 2) auf Rol len (11) in bezug aufeinander längsverschiebbar ge lagert sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längs seiten (3, 8) der Rahmen (1, 2) durch Querrohre (4, 10) miteinander verbunden sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindeln (16) mit nach aussen hin offenen U-förmigen Haltern versehen sind, in denen die Längsbalken (19) gehaltert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350933T | 1956-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350933A true CH350933A (de) | 1960-12-15 |
Family
ID=4509271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350933D CH350933A (de) | 1956-06-21 | 1956-06-21 | Vorrichtung zur Abstützung von Grabenwänden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350933A (de) |
| DE (1) | DE1751995U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362167A (en) * | 1965-07-27 | 1968-01-09 | Allied Steel Tractor Prod Inc | Shoring apparatus |
| DE1708539B1 (de) * | 1968-01-24 | 1971-09-08 | Josef Krings | Vorrichtung zum Verbauen maschinell ausgehobener Leitungsgraeben |
| DE2207319A1 (de) * | 1972-02-17 | 1973-08-30 | Ischebeck Fa Friedr | Baustrebe, insbesondere tiefbaustrebe |
| US4154062A (en) * | 1975-12-01 | 1979-05-15 | Koehl Jean M G R | Multiple stage telescopic trench lining |
-
1956
- 1956-06-21 CH CH350933D patent/CH350933A/de unknown
-
1957
- 1957-06-21 DE DE1957S0024037 patent/DE1751995U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362167A (en) * | 1965-07-27 | 1968-01-09 | Allied Steel Tractor Prod Inc | Shoring apparatus |
| DE1708539B1 (de) * | 1968-01-24 | 1971-09-08 | Josef Krings | Vorrichtung zum Verbauen maschinell ausgehobener Leitungsgraeben |
| DE2207319A1 (de) * | 1972-02-17 | 1973-08-30 | Ischebeck Fa Friedr | Baustrebe, insbesondere tiefbaustrebe |
| US4154062A (en) * | 1975-12-01 | 1979-05-15 | Koehl Jean M G R | Multiple stage telescopic trench lining |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1751995U (de) | 1957-09-05 |
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