CH350953A - Heftapparat - Google Patents

Heftapparat

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CH350953A
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Schafroth Werner
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Schafroth Werner
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B4/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by discontinuous stitching with filamentary material, e.g. wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Heftapparat    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Heftapparat mit in einem Gehäuse geführten Treiber  zum Ausstossen von     U-förmigen    Heftklammern, wobei  bewegbare Ambosse vorgesehen sind, welche dazu  dienen, im zu heftenden Material Schnitte auszu  führen.  



  Der Hauptzweck der Erfindung besteht in der  Schaffung eines Heftapparates mit einer besonderen  Bewegung der Ambosse, durch welche diese zuerst  zwecks     Durchschneidens    des zu heftenden Materials  im wesentlichen nach unten und anschliessend vor dem  Ausstossen, Durchstecken und Schliessen der Heft  klammer in den gebildeten Schnitten nach innen und  vorteilhaft leicht nach oben in die für das Schliessen  der Klammer erforderliche Endstellung bewegt wer  den.

   Sinngemäss zeichnet sich der erfindungsgemässe  Heftapparat dadurch aus, dass jeder Amboss einen  Halsteil, eine untere     Schneidkante    und eine innere       Stauchfläche    aufweist, und dass bewegbare Befesti  gungsorgane für die Ambosse vorgesehen sind, welche  bei ihrer Bewegung eine Abwärtsbewegung des     Am-          bosses    aus dem Gehäuse bewirken, das Ganze derart,  dass     zwangläufig    die unteren     Schneidkanten    das zu hef  tende Material zerschneiden und dabei     dasselbe    durch  dringen,

   worauf die     Halsteile    der Ambosse entlang  der gebildeten Schnitte nach einwärts in die     End-          schliessstellung    gelangen, um die Schenkel der Heft  klammern durch die inneren     Stauchflächen    der Am  bosse zu führen und in die Schliessform zu biegen.  



  In den beiliegenden Zeichnungen, die Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellen,  zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt,  eines Heftapparates, dessen Bedienungsgriff in der  untersten Stellung steht, so dass sich die Ambosse in  ihrer     Endschliessstellung    befinden, wobei die gestri-         chelten    Linien den Handgriff in seiner angehobenen  Lage zeigen,       Fig.2    eine Draufsicht des in der     Fig.    1 darge  stellten Apparates,

         Fig.    3 eine Vorderansicht des Apparates der     Fig.1.        Fig.    4 eine Ansicht der Rück- oder Innenseite  des vorderen Gehäuseteiles nach dessen Abnahme von  dem Heftapparat,       Fig.5    in grösserem Massstab eine Ansicht der       Vorder-    oder Innenseite des hinteren Gehäuseteils  nach Abnahme des vorderen Gehäuseteils, wobei die  Ambosse in ihrer obersten Lage dargestellt sind,       Fig.    6 und 7 Ansichten der Frontseite des in der       Fig.5    dargestellten hinteren Gehäuseteils mit den  Ambossen und den     Amboss-Befestigungsplatten    in  verschiedenen Arbeitsstufen,

   wobei der Bedienungs  griff der     übersichtlichkeit    wegen fortgelassen wurde,       Fig.    8 eine Ansicht der Vorderseite des in der       Fig.5    dargestellten hinteren Gehäuseteils, die die  Ambosse in ihrer Schluss- und     Umbiegestellung    zeigt,  wobei sich das     Klammer-Treibblatt    noch in der oberen  Stellung befindet,       Fig.    9 eine Ansicht der Vorderseite des in     Fig.    5  dargestellten hinteren Gehäuseteiles, die den Amboss  in seiner Schluss- oder     Umbiegestellung    zeigt, wobei  sich das     Klammer-Treibblatt    in seiner untersten oder  Heftstellung befindet,

         Fig.    10 eine vergrösserte Seitenansicht eines der  Ambosse für sich,       Fig.    11 ein senkrechter Querschnitt längs der       Linie    11-11 der     Fig.    1,       Fig.    12 ein vergrösserter fragmentarischer Quer  schnitt des hinteren Teiles des Magazins längs der  Linie 12-12 der     Fig.    2,       Fig.    13 eine Seitenansicht einer der Platten mit  einem daran angebrachten Amboss,

             Fig.    14 eine     Vorder-    oder Seitenansicht des Joches  zusammen mit den nach oben ragenden Armen und  dem sich nach unten erstreckenden     Klammer-Treib-          blatt,    und die     Fig.    15 eine Seitenansicht des in der       Fig.    1 dargestellten Heftapparates, bei der der Be  dienungshebel durch einen Luftzylinder zum Be  tätigen der Maschine ersetzt wurde.  



  Aus den Abbildungen ist zu ersehen, dass der Heft  apparat aus einem aufrecht stehenden Gehäuse 1 von im  wesentlichen rechteckiger Gestalt mit einer     darin    befind  lichen     Klammertreibvorrichtung    2 und aus einem Maga  zin 3 besteht, das sich hinter dem genannten Gehäuse 1  befindet und diesem automatisch Klammern 4     zuführt.     



  Das Gehäuse 1 besteht aus einem vorderen Ge  häuseteil 5 und einem hinteren Gehäuseteil 6, zwi  schen denen sich die genannte     Klammertreibvorrich-          tung    2 befindet. Der vordere Gehäuseteil 5 besteht aus  einer im wesentlichen rechteckigen Platte 7, die eine  Rückseite 8 und im oberen mittleren Teil eine grosse  rechteckige Öffnung 9 besitzt. Der vordere Gehäuse  teil 5 ist mit sechs Löchern 10 zur Aufnahme der  Schrauben 11 versehen, die das Gehäuse 1 zusam  menhalten. Die vordere Seite des genannten Gehäuse  teiles 5 ist mit einem Verstärkungsflansch 12 und  einem Halter 13 versehen, der von der Hand des Ar  beiters ergriffen werden kann, und der in dem hin  teren Teil einen Sockel 14 zur Aufnahme des vor  deren Endes eines     Betätigungshandgriffes    15 besitzt.  



  Der hintere Gehäuseteil 6 ist im wesentlichen  rechteckig und enthält eine hintere Gehäuseplatte 16  mit einem relativ engen senkrechten Schlitz 17, in  dem sich der Bedienungshebel 15 frei bewegen kann.  



  Der hintere Gehäuseteil 6 ist mit sechs Schrauben  11 versehen, die in die Löcher 10 in dem Gehäuse  teil 5 hineinpassen, und die das Gehäuse 1 zusammen  halten. Jede der Schrauben 11 ist mit einem ab  gesetzten Schaft versehen. Auf dem Schaft 18 der  beiden oberen Schrauben ist je eine obere Rolle 19,  und auf dem Schaft 20 der beiden mittleren Schrauben  ist je eine untere Rolle 21 drehbar gelagert. Die  Vorderseite 22 der hinteren Gehäuseplatte 16 ist mit  zwei äusseren, leicht geneigten     Längs-Abstandrippen     23 längs der Seitenkanten und mit zwei inneren senk  rechten     Abstandrippen    24 versehen, die innere Füh  rungskanten 25 für ein     Klammertreibblatt    26 besitzen.  



  Das     Klammer-Treibblatt    26 ist an einem     Quer-          joch    27 befestigt, das zwei nach oben ragende Arme  28 besitzt, in denen sich Löcher 29 zur Aufnahme  eines Stiftes 30 befinden, an dem der Bedienungs  hebel 15 angebracht ist. Die Enden des Joches 27  sind mit Drehzapfen 31 versehen, auf denen Rollen  32 drehbar     gelagert    sind.  



  Zwei     Amboss-Halteplatten    33 - vgl.     Fig.    13   sind in dem Gehäuse 1 in bezug auf den hinteren  Gehäuseteil 6     gleitbar    angeordnet und sollen sich so  bewegen, dass sich die Ambosse 34, die fest, jedoch  abnehmbar an den Platten 33 angebracht sind, zuerst  senkrecht nach unten bewegen und dann nach innen  und leicht nach oben herumschwenken, wie am besten  aus den     Fig.    5-9 zu ersehen ist.

   Die Amboss-Halte-    platte 33 ist mit einem oberen gebogenen     Mitnehmer-          schlitz    36, der einen schrägen oberen Schenkel 37 und  einen etwa lotrechten unteren Schenkel 3 8 mit einem  dazwischenliegenden Knick 39 besitzt, und mit einem  annähernd lotrechten unteren     Mitnehmerschlitz    40  versehen. Die     Amboss-Halteplatte    33 besitzt eine  obere     Mitnehmerfläche    41, eine senkrechte äussere       Mitnehmerfläche    42 längs des oberen Teiles der  äusseren Kante 43, die sich nach unten bis zur unteren  Kante 44 erstreckt.

   Die äussere     Mitnehmerfläche    42  oder die obere     Mitnehmerfläche    41 oder die da  zwischenliegende Ecke befindet sich immer im Kon  takt mit der oberen Rolle 19. Eine gerade untere  Innenkante 45, die parallel zum geraden unteren  Schenkel 38 des oberen     Mitnehmerschlitzes    36     liegt,    ist  unten an dem Innenteil jeder     Amboss-Halteplatte    33  vorgesehen, über der sich eine gerade Innenkante 46  befindet, die in einen rechten Winkel 47 ausläuft, der  einen unteren Schenkel 48 und einen Seitenschenkel  49 besitzt, an den sich eine gebogene obere Innen  kante 50 anschliesst, die sich mit der oberen Mit  nehmerfläche 41 vereinigt.

   Die äussere     Mitnehmer-          fläche    42, der untere     Mitnehmerschlitz    40 und die  Innenkante 46 liegen zueinander parallel.  



  Jeder Amboss 34 ist umkehrbar und besitzt einen  oberen Befestigungsteil 51 mit zwei Ausrichtungs  löchern 52 zur Aufnahme zweier Stifte 53 und einem  dazwischenliegenden Gewindeloch 54 zur Aufnahme  einer Schraube 55, die den Amboss 34 an der     Amboss-          Halteplatte    33 festhält. Von dem genannten oberen  Befestigungsteil 51 aus erstreckt sich nach unten ein  schmaler Halsteil 56, welcher in eine untere Schneid  kante 58 mit einer Durchbruchspitze 57 ausläuft und  eine     flache    innere     Stauchfläche    59 besitzt. Wie am  besten aus der     Fig.    10 zu ersehen ist,     erstreckt    sich  die     Schneidkante    58 auf jeder Seite der Durchbruch  spitze 57.

   Die projizierte horizontale Länge der ge  nannten unteren     Schneidkante    58 ist grösser als die  projizierte horizontale Breite des engen Halsteiles.  



  Die     Amboss-Halteplatten    33 wie auch die ein  zelnen Ambosse 34 können umgedreht werden, so  dass jede Platte 33 oder Amboss 34 sowohl auf der  linken als auch auf der rechten Seite der Maschine  verwendet werden können.  



  Das hintere Gehäuse 6 besitzt eine U-förmige  Öffnung 60, deren Form den Klammern 4 entspricht,  die von dem     Magazin    3 ausgestossen werden. Der  obere Teil 61 und die äusseren Seitenteile 62 der  U-förmigen Öffnung werden von den Kanten der  hinteren Gehäuseplatte 16 gebildet, in deren unteren  Teil sich eine rechteckige Öffnung 63 befindet. Eine  Tragplatte 64 bildet die inneren Teile der genannten  U-förmigen Öffnung 60, welche genannte Trag  platte 64 an der Frontseite 22 der hinteren Gehäuse  platte 16 anliegt und an dem Magazin 3     (Fig.    12)  befestigt ist.  



  Das Magazin 3 besteht aus einem sich nach oben  öffnenden U-förmigen äusseren Kanal 65, in den par  allel dazu ein innerer Kanal 66 befestigt ist, der einen  offenen vorderen Teil besitzt, der von der Tragplatte      64 abgeschlossen wird, die in der Ebene der hinteren  Gehäuseplatte 16 angeordnet ist und die an deren  Vorderseite 22 anliegt. Der U-förmige innere Kanal  66 besitzt einen Boden 67 und zwei hochstehende  Seiten 68, welche an ihrer oberen Aussenkante jeweils  eine Längsrippe 69 tragen, wobei eine sich nach unten  erstreckende Längsleiste 70 gebildet wird     (Fig.    1). Der  U-förmige äussere Kanal 65 besitzt einen Boden 71  und zwei hochstehende Seiten 72, die auf die Vorder  seite 22 der hinteren Gehäuseplatte 16 ausgerichtet  enden.

   Jede Seite ist an dem vorderen Ende mit einem       langgestreckten        Klammerhalteglied    73 versehen, das  eine     geneigte    hintere Zunge 74 besitzt. Eine hintere  Platte 75 schliesst das hintere Ende des genannten  äusseren Kanals 65 ab. Der hintere Teil jeder Längs  rippe 69 an den Seiten 68 des     inneren    Kanals 66 ist  mit Einschnitten 76 versehen, von denen jeder einen  geneigten oberen Teil 77 und einen geneigten vor  deren Teil 78 besitzt, der geeignet ist, einen Klammer  stössel 79 in einer feststehenden hinteren Stellung zu  halten, wenn     Klammern    eingeführt werden.

   Die     Klam-          mer-Halteglieder    73 eliminieren die Notwendigkeit  anderer     Niederhalteleisten    oder Einrichtungen über  den genannten Klammern.  



  Der Stössel 79 ruht gleitbar in dem Magazin 3  und besteht aus einem oberen Teil 80 mit einem daran  befindlichen     Stösselgriff    81 und zwei sich nach unten  erstreckenden Seitenteilen 82, von denen jeder einen  nach innen ragenden Flansch 83 besitzt, der die Leiste  70 des genannten inneren Kanals 66     untergreift.    Der  Stössel 79 besitzt eine nach unten ragende Zunge 84  zur Aufnahme des einen Endes eines     Vorschub-          Gummibandes    85, Besen entgegengesetztes Ende von  einem Stift gehalten wird, der an dem hinteren Teil  des inneren Kanals 66 befestigt ist. In dem vorderen  Teil des genannten inneren Kanals 66 ist drehbar  eine Rolle 87 angebracht, um die das Gummiband 85  herumgelegt ist.

   Das hintere Gehäuse 6 ist mit zwei  hochstehenden     Verstärkungsflanschen    88 und zwei  Diagonal- Verstrebungen 89 versehen, die sich zum  Magazin 3 hin erstrecken und an diesem befestigt sind.  Oberhalb der genannten U-förmigen Öffnung 60 ist  zwischen den genannten Flanschen 88 ein Klammer  führer 90 befestigt, der einen relativ breiten sich nach  hinten erstreckenden unteren Flansch 91 zum Führen  der genannten     Klammern    4 in die genannte Öffnung  60 besitzt.

   Der untere Flansch 91 und die beiden       langgestreckten        Klammer-Halteglieder    73 bilden eine  U-förmige     Niederhalteeinrichtung    über dem vorderen  Teil des Magazins 3, wobei der hintere Teil zur Auf  nahme     undffoder    dem Halten von Klammern offen  bleibt.  



  Um den Heftapparat in Betrieb zu nehmen, wird  zuerst der Stössel 79 gegen die Wirkung des Gummi  bandes 85 bis zum äussersten hinteren Teil des Maga  zins 3     zurückgezogen    und dort in die Ausschnitte 76       eingehängt.    In dieser Stellung ist der Stössel 79 leicht  nach oben geneigt. Hinter den genannten Klammer  Haltegliedern 73 wird ein Block     Klammern    in das  Magazin eingeführt und danach darunter hinweg nach    vorn geschoben. Wenn gewünscht, kann ein zweiter  Block Klammern eingeführt werden, wodurch das  Magazin 3 vollständig gefüllt wird.

   Der Stössel 79 wird  freigesetzt, indem dessen Griff 81 leicht nach hinten  und nach oben bewegt wird, so dass die Flansche 83  so ausgerichtet werden, dass sie unter die Längsrippen  69 die Leisten 70     entlanggleiten.     



  Danach wird der Heftapparat über den zu  heftenden Karton oder Behälter gesetzt, indem  der Halter 13     und/oder    der     Bedienungsgriff    15       ergriffen    wird, bis die Ambosse 34 sich direkt  über dem     zusammenzuklammernden    Material be  finden. Während die eine Hand     vorzugsweise    den  Halter 13 festhält, drückt die andere Hand des  Arbeiters den Bedienungshebel 15 nieder, um das  Hineintreiben und Umbiegen einer     Klammer    zu be  wirken. Der vordere Teil des genannten Bedienungs  hebels stellt dabei in dem Sockel 14 einen Dreh  punkt dar.

   Das Joch 27 mit dem     Klammer-Treibblatt     26 befindet sich relativ nahe dem Drehpunkt, so dass  die Betätigungskraft stark übersetzt wird. Die über  setzung kann zur     Anpassung    an die verschiedenen       Klammergrössen    verändert werden, je nach der Art  des Materials, dessen Stärke usw.  



  Das Bewegen des Betätigungshebels 15 nach unten  bewirkt, dass sich das Joch 27 aus seiner in der       Fig.    5 dargestellten obersten Stellung nach unten be  wegt, und die     Amboss-Halteplatten    33 über die Rollen  32 mitnimmt, wobei die äusseren     Mitnehmerflächen    42  an den inneren Teilen der oberen Rollen 19 in die in  der     Fig.    6 dargestellte Lage gleiten.

   Die     Amboss-Halte-.     platten 33 bewegen sich nur senkrecht nach unten aus  der in der     Fig.    5 dargestellten Lage in die in der       Fig.    6 dargestellte Lage, so dass die Durchbruchspitze  57 und die     Schneidkante    58 auf jeder Seite eines  jeden Ambosses 34 das zu heftende Material voll  ständig durchstösst. Der von jedem Amboss durch  geführte Einschnitt besitzt eine grössere Länge als die  Breite des engen Rachenteiles jedes Ambosses.

   Bei  der weiteren Abwärtsbewegung des Joches 27 werden  die Halteplatten 33 weiterhin abwärts, aber auch seit  lich bewegt, wie in der     Fig.    7 dargestellt, indem die  oberen äusseren Ecken der     Amboss-Halteplatten    33  am Umfang der oberen Rollen 19 und die unteren  Teile der     Amboss-Halteplatten    33 von den unteren  Rollen 21 in den unteren     Mitnehmerschlitzen    40 ge  führt werden. Die kombinierte abwärts- und seitlich  gerichtete Bewegung der     Amboss-Halteplatten    33 setzt  sich fort, bis die unteren Rollen 21 in die oberen  Teile der unteren     Mitnehmerschlitze    40 eingreifen.

    Danach drücken bei weiterer     Abwärtsbewegung    des       Joches    27 die Rollen 32, die sich noch in dem schrä  gen oberen Schenkel 37 der oberen     Mitnehmerschlitze     36 befinden, den oberen Teil der Platten 33 nach  aussen, so dass die oberen     Mitnehmerflächen    41 unter  die oberen Rollen 19 gelangen. Bei dieser Schwenk  bewegung der     Platten    33 um die Rollen 21 bewegen  die unteren Teile derselben mit den daran angebrach  ten Ambossen 34 sich     aufeinander    zu.

   Bei der Ein  wärtsbewegung der Ambosse 34 können sich die      engen Halsteile längs der in dem     Material    durch die  relativ lange untere     Schneidkante    58 erzeugten Ein  schnitte bewegen. Da die Ambosse 34 enger     beiein-          anderliegend    angebracht sind als die genannten un  teren Rollen 21, bewegen sie sich leicht nach oben,  bis sie ihre     Endschliessstellung    gemäss der     Fig.    8 er  reichen.

   Bei weiterer     Abwärtsbewegung    des Joches 27  bewegen sich die Rollen 32 jeweils in den unteren  Schenkel 38 der oberen     Mitnehmerschlitze    36, ohne  dabei eine weitere Bewegung der Platten 33 oder der  Ambosse 34 zu bewirken. Bei der gleichzeitigen Ab  wärtsbewegung des     Klammer-Treibblattes    26 wird  eine Klammer 4, die durch die U-förmige Öffnung 60  gestossen wurde, erfasst und zwischen der Tragplatte  64 des hinteren Gehäuses 6 und der Rückseite des  vorderen Gehäuses 5 nach unten gedrückt. Die nach  unten ragenden Schenkel der Klammer 4 gleiten bei  der Durchdringung der vorher durch die Schneid  kanten 58 geschnittenen Schlitze längs den Stauch  flächen 59 der Ambosse 34, wobei die Klammern  in die     Klammerform    gebogen werden.  



  Daraus ist zu ersehen, dass sich die Platten durch  mehrere Stufen     hindurchbewegen.    Erstens bewegen  sich die Platten 33 senkrecht nach unten mit dem       Klammer-Treibblatt    26, wobei die genannten Platten  33 von den äusseren     Mitnehmerflächen    42 geführt  werden, die den oberen Rollen 19     entlanggleiten,    und  von den unteren     Mitnehmerschlitzen    40, die den  unteren Rollen 21     entlanggleiten,    bis sich die Teile in  den in der     Fig.    6 dargestellten Stellungen befinden.

    Zweitens bewegen sich zunächst die oberen Ecken  und schliesslich die     Mitnehmerflächen    41 der Platten  33 längs der     Peripherie    der oberen Rollen 19 und  bewirken dabei, dass sich die oberen Teile der Platten  zuerst nach unten und nach aussen (vgl.     Fig.    7) und  danach nur noch nach aussen bewegen, wobei, wie in  der     Fig.    8 dargestellt, die Ambosse in ihre     Endschliess-          stellung    gelangen.  



  Drittens bewirkt die weitere     Abwärtsbewegung    des  Joches 27, dass das     Klammer-Treibblatt    26 eine  Klammer 4 erfasst und diese längs der     Stauchflächen     59 der Ambosse 34 nach unten drückt.  



  Um die Ambosse aus dem Material zu befreien,  wird der Bedienungshebel 15 nach oben bewegt, wobei  zuerst das     Klammer-Treibblatt    26 nach oben bewegt  und danach die Platten 33 in umgekehrter Reihen  folge nach den     Fig.    9 bis 5 bewegt werden.  



  Während des Arbeitens gleiten die Platten 33  zwischen der Rückseite 8 des vorderen Gehäuses 5  und den Aussenflächen der inneren und äusseren Ab  standsrippen 23 und 24, deren Dicke etwas grösser ist  als die Dicke der Ambosse 34, die an den Platten  33 mittels der Zapfen 55 starr, jedoch abnehmbar an  gebracht sind.

   Die Teile sind so ausgebildet, dass das       Klammer-Treibblatt    26 eine     Klammer    4 erfasst und  deren Abwärtsbewegung einleitet, bevor die Ambosse  ihre     Endschliessstellung    erreichen, wobei jedoch die  unteren Enden der sich nach unten erstreckenden  Schenkel der     Klammern    das zu heftende Material erst         berühren,    wenn die Ambosse 34 ihre     Endschliessstel-          lung    erreicht haben.  



  Ein zerbrochener Amboss 34 oder eine abgenutzte  Platte 33 kann leicht ersetzt werden durch Abschrau  ben der     Muttern    von den Schrauben 11, wobei der  vordere Gehäuseteil 5 gelöst und abgenommen wer  den kann, und wobei die Platten 33 und die Ambosse  34, wie in der     Fig.    5 dargestellt, freigelegt werden.  Danach kann der Bedienungshebel, das Joch, das       Klammer-Treibblatt    und die Plattenanordnung aus  dem hinteren Gehäuseteil 6 herausgehoben werden.  



  Bei der Herstellung grosser Mengen von Schach  teln ist es manchmal von Vorteil, kraftbetätigte Heft  apparate zu benutzen, in welchem Falle, wie in der       Fig.    15 dargestellt, ein Luftzylinder 92 an dem oberen  Teil des Gehäuses 1 angebracht werden kann, wobei  ein Kolben, der aus dem Luftzylinder herausragt, das  Joch 27 betätigt. Die Arbeit des Luftzylinders 92 wird  von einem Ventil 93 gesteuert.  



  Der Heftmechanismus wird genau in der bereits  beschriebenen Weise betätigt. Jedoch wurde das Ge  häuse etwas verändert mit Rücksicht auf den Luft  zylinder 92.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Heftapparat mit in einem Gehäuse geführtem Treiber zum Ausstossen von U-förmigen Heftklam mern, wobei bewegbare Ambosse vorgesehen sind, welche dazu dienen, im zu heftenden Material Schnitte auszuführen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Am boss (34) einen Halsteil (56), eine untere Schneid kante (58) und eine innere Stauchfläche (59) aufweist und dass bewegbare Befestigungsorgane (33) für die Ambosse vorgesehen sind, welche bei ihrer Bewegung eine Abwärtsbewegung des Ambosses aus dem Ge häuse bewirken, das Ganze derart, dass zwangläufig die unteren Schneidkanten das zu heftende Material zerschneiden und dabei dasselbe durchdringen,
    wor auf die Halsteile der Ambosse entlang der gebildeten Schnitte nach einwärts in die Endschliessstellung ge langen, um die Schenkel der Heftklammern durch die inneren Stauchflächen der Ambosse zu führen und in die Schliessform zu biegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Heftapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Halsteile der Ambosse in der Endphase der genannten Abwärtsbewegung längs der Schnitte nach innen und oben in die Endstellung zur Führung und Schliessung der Heftklammerschenkel bewegbar sind. 2.
    Heftapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigungsorgane für die Am bosse (34) ausser einem Paar von im Gehäuse gleit- und schwenkbaren Tragplatten (33) ein im Gehäuse gleitbares Joch (27) umfassen. 3. Heftapparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatten (33) obere und untere Führungen (36, 40) aufweisen und d'ass die Ambosse (34) an den unteren Teilen der Tragplatten (33) befestigt sind. 4. Heftapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die untere und die obere Füh rung jeder Tragplatte aus Steuerschlitzen (40, 36) be steht, wobei die oberen Führungen (36) einen zu ihrem unteren Teil (38) abgewinkelten oberen Teil (37) aufweisen. 5.
    Heftapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch (27) mit in die oberen Führungen eingreifenden Gleitgliedern (32) aus gerüstet ist. 6. Heftapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Führungen der Trag platten (33) mit am Gehäuse angebrachten Gleit- gliedern (21) zusammenwirken. 7.
    Heftapparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch (27) ein an ihm be festigtes Treiberblatt (26) und Betätigungsorgane (15, 28) besitzt, welche bei ihrer Betätigung das Joch (27) abwärts bewegen, so dass die Ambosse (34) aus dem Gehäuse abwärts bewegt werden, um das zu heftende Material zu durchschneiden und dann entlang der ge bildeten Schnitte in die Endschliessstellung zu gelan gen. B.
    Heftapparat nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleitglieder (32) des Joches (27) in den oberen Führungen bewegbar geführt sind und dass die am Gehäuse angebrachten Gleitglieder (21) sich in die unteren Führungen erstrecken, um eine vertikal nach unten gerichtete Bewegung der Tragplatten (33) zu ermöglichen, wobei das Treib- blatt (26) weiter nach unten vorschiebbar ist, um die Klammer durch das zu heftende Material zu trei ben und ihre Schenkel an den bereits in die Schliess stellung gebrachten Ambosse umzubiegen. 9.
    Heftapparat nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden der unteren Führungen (40) mit den am Gehäuse angebrachten Gleitgliedern (21) Anschläge bilden, welche die Be wegung der Tragplatten (33) beim Erreichen der End- stellung der Ambosse begrenzen. 10. Heftapparat nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatten (33) mit zuein ander geneigten Steuerflächen (41, 42, 50) ausgerüstet sind, welche mit ortsfesten Steuergliedern (11, 19) des Gehäuses (1) zusammenwirken. 11.
    Heftapparat nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, d'ass die einen (41) der genannten Steuerflächen am oberen Ende der Tragplatten (33) angeordnet sind und an den Steuergliedern (19) des Gehäuses unten anliegen können, um die Aufwärts bewegung der Tragplatten zu verhindern. 12.
    Heftapparat nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in die unteren Führungen (40) eingreifenden Gleitglieder (21) je einen Schwenk zapfen (11) besitzen, um welchen die Tragplatten in ihrer untersten Stellung schwenkbar sind, wobei die Gleitglieder (32) des Joches (27) in den geknickten oberen Führungen (37) wirken, bis die auf Schwenk zapfen angebrachten Gleitglieder (21) an den oberen Enden der unteren Führungen anschlagen, worauf durch Weiterbewegung des Joches die Tragplatten verschwenkbar und dabei die Ambosse aufeinander zu bewegbar sind. 13. Heftapparat nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerglieder (19) des Ge häuses ständig mit einer der Steuerflächen (41, 42) in Berührung stehen.
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