CH350978A - Verfahren zum maschinellen Verwinden von Profilstählen, insbesondere Armierungseisen für Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum maschinellen Verwinden von Profilstählen, insbesondere Armierungseisen für Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens

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CH350978A
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Wyss Eugen
Schoch Hans
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Ernst Schoch Aktiengesellschaf
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    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D8/00Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
    • C21D8/06Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires
    • C21D8/08Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires for concrete reinforcement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
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Description


  Verfahren zum maschinellen     Verwinden    von     Profilstählen,    insbesondere     Armierungseisen     für Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum maschinellen Verwinden von kaltverformten,       kohlenstoffarmen    Profilstählen, insbesondere     Beton-          armierungsdrähten    für Beton von weniger als 5 mm  Durchmesser, bei dem die Verwindung kontinuierlich  oder abschnittsweise zwischen in festem Abstand  voneinander vorgesehenen Spannorganen vorzugs  weise mit hoher     Verformungsgeschwindigkeit    erfolgt  sowie eine Maschine zur Durchführung des Ver  fahrens.  



  Ein solches Verfahren und die dazu geeignete  Maschine sind bereits bekannt. Es liegen dem fol  gende Erkenntnisse zugrunde:  Die Zugfestigkeit des Betons beträgt etwa     1/1o    der  Druckfestigkeit. Die     übertragung    der dem Beton auf  gezwungenen äusseren Kräfte ist nur über die berüh  rende     Oberfläche    möglich. Um die Kräfteübertragung  zu steigern, sucht man durch vom Rundquerschnitt  abweichende Profile und Knoten das Haftvermögen  zu steigern. Da der     Stabquerschnitt    aber im Quadrat  wächst und die Oberfläche linear, ist eine     Stahlaus-          nützung    im Eisenbeton auf dünne Querschnitte be  schränkt.  



  Die höchsten Zugspannungen ergeben sich bei       Vorspannbeton,    dessen Armierung unter zulässigen  Lasten die     Betonzugzone    komprimiert und damit die       Rissbreiten    vermindert, sofern Risse auftreten. Da bei  allen Stählen der     Elastizitätsmodul    derselbe bleibt,  ergeben sich für höhere Spannungen höhere Dehnun-    gen und somit unter gleichen Verhältnissen höhere       Betonrissbreiten    für schlaffe     Armierung    ohne Vor  spannung. Beim heutigen Stand der     Vorspanntechnik     beschränkt sich die Wirtschaftlichkeit auf Spezial  konstruktionen mit abnormal grossen Spannweiten  (Brücken usw.).

   Für weitaus die grösste Eisenbeton  anwendung dienen die schlaffen Armierungen, wobei  dünnste     Arn-iierungen    die theoretisch höchsten zuläs  sigen Spannungen ertragen und heute nur mit kohlen  stoffreichen oder legierten Stählen ausgeführt werden  können. Die billigen     kohlenstoffarmen    Eisensorten  scheiden bisher bei den heute noch beschränkten zu  lässigen Stahlspannungen aus.  



  Mit wachsendem Eisenquerschnitt sinkt bei sonst  gleichen Verhältnissen das Haftvermögen. Schon bei  Querschnitten von 3,14     cm2    können die Zugfestigkeit  und Streckgrenze der hochwertigen Stähle nicht mehr  ausgenutzt werden.  



  Ein Mass für die Möglichkeit der     Stahlausnützung     gibt die Theorie der Verbundcharakteristik, die sich  auf das Verhältnis     Fe/U    des Stahlquerschnittes Fe  zum Stahlumfang U stützt und in grossen Zügen  folgende zulässigen Spannungen ermöglicht, sofern  es gelänge, für die dünnen Querschnitte     kohlenstoff-          arme,    billige Stahlsorten mit genügender     Zugfestigkeit     und für die dickeren Sorten     Stähle    mit genügendem  Haftvermögen zu entwickeln.  



  Verbundcharakteristik für normale und hoch  wertige Betonqualitäten:  
EMI0001.0030     
  
    Fe/U <SEP> Rundprofil <SEP> zulässige <SEP> Spannung <SEP> zu <SEP> garantierende
<tb>  Stahlzugfestigkeit
<tb>  über <SEP> 0,5 <SEP> cm <SEP> über <SEP> 20 <SEP> mm <SEP> o <SEP> 1700 <SEP> kg/cm2 <SEP> 3030 <SEP> kg/cm2
<tb>  0,2-0,35 <SEP> cm <SEP> 8-14 <SEP> mm <SEP> o <SEP> 2500 <SEP> kg/cm2 <SEP> 4500 <SEP> kg/cm2
<tb>  0,075-0,2 <SEP> cm <SEP> 3- <SEP> 8 <SEP> mm <SEP> o <SEP> 4000 <SEP> kg/cm2 <SEP> 7200 <SEP> kg/cm2         Die Zugfestigkeit des gewöhnlichen Eisens kann  nicht ausgenutzt werden, da infolge ungenügender       Oberfläche    das Haftvermögen nicht mehr ausreicht,  die vom Beton zu übertragenden Kräfte zu über  nehmen.

   Eisenverschwendung ist unvermeidlich, da  schon bei<B>1700</B>     kg/cm2        Rissbreiten    zu erwarten sind,  die das zulässige Mass von 1/4 mm weit überschreiten.  



  Sowohl bei beruhigten     Martinstählen    wie bei den  billigen tordierten Stählen sind     Sprödbrüche    bekannt  geworden. Das Tordieren von härteren Stählen mit       Ausgangsfestigkeiten    von 6000     kg/cm2    war bisher  unbefriedigend. Infolge der grossen Toleranzen und  der Härteunterschiede, wie sie bei     unberuhigten    billi  gen Stählen unvermeidlich sind, ergeben sich beim  Tordieren grosse Unterschiede in der Ganghöhe.

   Nun  bedingen die     unausgenutzten    schwereren Querschnitte  einerseits und die von den Stahlwerken benötigten  Qualitätszuschläge für geschältes Knüppelmaterial  oder Legierungszusätze anderseits, dass weitaus die  unregelmässigsten Eisensorten dem     Armierungsbau     zufallen und eine Prüfung der Querschnitte, die  statisch beansprucht werden, sich aufdrängt. Hierfür  eignet sich vor allem die alle Stäbe erfassende Prüfung  durch     Torsion.    Schon bei der heute üblichen niedrigen       Verformungsgeschwindigkeit    werden     Lunker    offen  kundig.

   Eine Ausscheidung von     sprödbruchanfälligem     Material wird allerdings erst bei hoher     Verformungs-          geschwindigkeit,    z. B. 360  pro sec., möglich.  



  Aus der Praxis weiss man, dass das Tordieren bei  hoher     Verformungsgeschwindigkeit    wertvolle Auf  schlüsse über     Sprödbruchanfälligkeit    bei     kalttordier-          ten    Stählen bereits ergibt. So kann der britische Quer  schnitt je nach vorangegangener Kaltverformung fest  gestellt werden. Während bei gleichem     Verformungs-          grad    3,7 mm Material sich bei grosser     Torsionsge-          schwindigkeit    einwandfrei tordieren lässt, versagt  schon die Materialdicke bei 3,0 mm Durchmesser  durch     Einschnürung    und     verformungsarmem    Bruch.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden und kohlen  stoffarme billige Stähle tordieren und hinsichtlich  ihrer     Sprödbruchanfälligkeit    heraufsetzen zu können,  wird durch die Erfindung- vorgesehen, dass das z. B.  bereits durch Kaltwalzen oder Ziehen kaltverformte  Werkstück auf eine Temperatur     zwischen    360 und  450  C gebracht und nach Abkühlung bei einer Tem  peratur von höchstens 300  tordiert wird.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens  zeichnet sich dadurch aus, dass das auf die Tempe  ratur zwischen 360 und 450  gebrachte Werkstück  während einer Zeit von 10 Minuten bis 4 Stunden  auf dieser Temperatur gehalten wird. Zur Erzielung  besonders kleiner     Torsionshöhen    kann man eine  stufenweise     Torsion    mit jeweils vorheriger     Glühung     auf 360 bis 450  C durchführen. Dabei geht man vor  zugsweise so vor, dass das Werkstück jeweils zwi  schen dem Glühen und Tordieren abgeschreckt wird.  



  Die Erfindung     betrifft    weiterhin die Maschine zur  Durchführung des Verfahrens. Die Maschine ist da  durch gekennzeichnet, dass vor der Verwindeeinrich-         tung    ein Glühofen angeordnet ist, durch den das zu  tordierende Werkstück durchläuft.  



  Es kann hinter der     Verwindemaschine    ebenfalls  eine Einrichtung zum Glühen des Werkstückes vorge  sehen sein.  



  Es ist, insbesondere bei Verwendung dickerer  Querschnitte, weiterhin zweckmässig, dass zur Ver  meidung einer zu starken     Querschnittsverformung    im  Moment der Überschreitung der maximal möglichen  Verfestigung des Werkstückes ein     Auslösemechanis-          mus    an der     Torsionsmaschine    vorgesehen ist.  



  Die etwa mittleren Querschnitte werden wirt  schaftlich vielfach in Form von Walzdraht mit grösster       Durchlaufgeschwindigkeit    herestellt. Dabei ist mit  einem entsprechenden Anfall'- von Ringmaterial zu  rechnen, das hinsichtlich     Kaliberhaltigkeit    (einseitige       Walzung,        Flachwalzung,        Überwalzung    usw.) den nor  malen Absatzbedürfnissen nicht mehr genügt und nun  als Streckdraht am besten für den     Armierungsbau     in Frage kommt.

   In diesem Sektor ist die     Querschnitt-          haltigkeit    als statisch beanspruchtes Bauelement wich  tig, die Profil- oder     Kaliberhaltigkeit    tritt hingegen  stark zurück. Um aber Fehlerstellen wie     Lunker    aus  findig zu machen, ist auch hier die     Tordierung    zweck  mässig. Schwache Querschnitte werden dabei durch  das Tordieren gekennzeichnet, durch abnormal enge  Ganghöhen.

   Trotz dem möglichen Spielraum in den  Ganghöhen werden zu weiche Stähle mit erhöhter       Sprödbruchanfälligkeit    übertordiert (enge Gang  höhen), während die härteren und grösseren Quer  schnittsabschnitte zu wenig verformt werden, wodurch  die Streckgrenze und Zugfestigkeit nicht die ge  wünschte Erhöhung erfährt.  



  Vorteilhaft wird diesem Übelstand dadurch ge  steuert, dass bei abschnittsweisem Tordieren bei hoher       Verformungsgeschwindigkeit    der jeweils folgende       Stababschnitt    hinsichtlich seiner Dimensionen abge  tastet wird. Entsprechend dem effektiven Mass stellen  sich die     Torsionsorgane    automatisch ein und ermög  lichen ein praktisch gleichmässiges Tordieren auch bei  nicht     kaliberhaltigem        Stabmaterial.    Damit wird auch  die     Sprödbruchanfälligkeit    gemildert und besonders       anfällige    Abschnitte durch     verformungsarme    Brüche  ausgeschieden.

   Einer Ausnützung der billigen     unbe-          ruhigten    Stähle, die gegenüber     Siemens-Martin-    und  beruhigten Stählen weit höhere     Verformungswerte    der  Streckgrenze und Zugfestigkeit ergeben, stehen keine  Bedenken mehr entgegen. An der Maschine wird dazu  eine     Abtasteinrichtung    zum Erfassen der Toleranz  querschnitte des     zu    tordierenden Werkstückes vorge  sehen.    Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dar.  



       Fig.    1 zeigt die     Verwindeeinrichtung    in Längs  ansicht und teilweise im Längsschnitt,       Fig.    2 dasselbe im Grundriss und teilweiser An  sicht von oben, das Ganze schematisch dargestellt,  während       Fig.    3 bis 5 Einzelheiten veranschaulichen.           Fig.    6 bis 8 zeigen weitere Einzelheiten der Ma  schine.  



  In den Figuren bezeichnet 1 den     Fixkopf    und 2  den     Torsionskopf.    Mit 3 ist die Antriebsscheibe be  zeichnet, welche von einem nicht gezeichneten An  triebsmotor mittels den Riemen 4 in Bewegung ge  setzt wird und den     Torsionskopf    2 in Drehung ver  setzt. 5 stellt die mit 3 gekuppelte Schnecke mit  Bohrung 6 zum     Durchlass    des verwundenen Eisens 7  dar. Mit 8 ist das Schneckenrad bezeichnet, welches  mit den beiden     Pleuelscheiben    9 gekuppelt ist. 10 be  deuten die beiden Pleuelstangen, 11 die eine Lage  rung derselben in der hinteren Traverse 12.

   Diese  Traverse ist mit der vorderen, 13, vermittels der Zug  stangen 14 fest verbunden, so dass 12 und 13 eine  hin und her gehende Bewegung in der Achsrichtung  der Maschine ausführen können, welche     angenähert     der Grösse des Durchmessers 15 des     Pleuelzapfen-          kreises    entspricht. Dieser Durchmessergrösse ent  spricht auch die     Einspannstrecke        Zungenende-Fix-          kopf-Zungenanfang-Torsionskopf    des zu     verwin-          denden    Materials. Die Traversen 12 und 13 sind in  den Kulissen 16 und 17 bzw. 18 und 19 geführt.

   Die  gleiche Hublänge (Durchmesser des     Pleuelzapfen-          kreises)    besitzen auch der hintere 20 und der vordere       Mitnehmer    21, welche vermittels der Zugstange 22  fest miteinander verbunden sind und wobei 20 und  21 ihrerseits in weiteren Kulissen 23 und 24 bzw.  25 und 26 gelagert sind. Mit der vorderen Traverse  13 ist eine Klinke 27 und Gabel 28 gelenkartig ver  bunden.

   Hat die Traverse 13 ihre äusserste Rechts  lage erreicht, so hängt Klinke 27 in den vorderen       Mitnehmer    21 ein und zieht ihn beim Linksgang so  lange mit, bis die Gabel 28 am Auslöser 29 anstösst,  die Klinke 27 aus 21 aushängt und sich damit der  vordere und der mit ihm gekuppelte hintere Mit  nehmer 21 und 20 zufolge Niederfallens von Gewicht  31 sehr rasch in die rechte     Extremlage    begeben und  dort so lange     verweilen,    bis auch die vordere Tra  verse 13 in der rechten     Extremlage    angekommen ist,

    die Klinke 27 damit im vorderen     Mitnehmer    21  wiederum einhängt und nun beim folgenden Linkshub  den vorderen und den hinteren     Mitnehmer    in die  linke     Extremlage    zieht, wobei sich das Gewicht 31,  welches mit dem hinteren     Mitnehmer    20 durch Seil  oder Kette 32 verbunden ist, entsprechend in die  Höhe hebt. Es ist klar, dass sich die beiden Traversen  12 und 13, falls die Tourenzahl der     Pleuelscheiben     9 nicht übermässig gross ist, immer etwas langsamer  nach rechts bewegen     als    die mit dem fallenden  Gewicht 31 verbundenen     Mitnehmer    20 und 21. Die  maximale Geschwindigkeit (für dünne Drähte) der  Traverse 13 beträgt z.

   B. 30     cm/i,2    sec. = 60     cm/sec.;     die 30 cm. Fallhöhe des Gewichtes 31 werden (von  der Reibung abgesehen), in  
EMI0003.0031     
    zurückgelegt; das heisst in 1 sec.     -->    125 cm, also etwa  doppelt so schnell. Welche Bedeutung diesem Um  stand zukommt, wird später erläutert.    Bei jeglichem Hub (von 30 cm) nach rechts gleich  dem Durchmesser des     Pleuelzapfenkreises    bewegen  sich auch die an den Pleuelstangen 10 befestigten  Rollen 33 um ungefähr 30 cm nach rechts und ertei  len damit sinngemäss den beiden Spannhebeln 34 eine       Gegenzeiger-Bewegung.    Damit bewegt sich auch  Zapfen 35 nach rechts.

   Mit Zapfen 35 sind die  Laschen 36 verbunden und an 36 greifen die beiden  schräg verlaufenden Züge 37     (Fig.    2) an, welche mit  38 ein Stück bilden. An 38 befestigt ist Federbüchse  39 mit Druckfeder 40. Zugstange 41 besitzt an ihrem  rechten Ende einen Teller 42 und durchsetzt die  Feder 40 so, dass Teller 42 am rechten Ende von  Feder 40 angreift. In diese Zugstange 41 ist noch  eine nicht dargestellte Mutter eingebaut, welche sich  an der Federbüchse 39     abstützt    und womit die Druck  feder 40     vorgespannt    werden     kann.    Schliesslich endigt  die. Zugstange 41 in der Traverse 43, mit welcher  sie fest verbunden ist.  



  Eine Rechtsbewegung von Zapfen 35 hat also,  generell gesehen, auch eine Rechtsbewegung von  Traverse 43 zur Folge. Diese Bewegung wird sinn  gemäss auf die Traverse 44 übertragen, da 43 und  44 durch die beiden Zugstangen 45 und 46 fest mit  einander verbunden sind. Diese beiden Zugstangen  durchsetzen die Druckfedern 47 und 48, welche sich  am Zylinder 49 abstützen. Dieser Zylinder ist drehbar  gelagert in den beiden Druckhebeln 50 und 51,  welche im Support 52 gelagert sind.  



  Aus dieser Darstellung geht hervor, dass erstens  eine Rechtsbewegung von Zapfen 35 ein Spannen der  Druckfedern 47 und 48 zur Folge hat,     sofern    die  Druckhebel 50 und 51 aus irgendeinem Grund orts  fest gehalten werden.  



  Zweitens schliesst auch eine Rechtsbewegung von  Zapfen 35 das Knie 53, denn die Rechtsbewegung  macht auch Zapfen 54 mit und damit erteilt er, ver  mittels des Lenkers 55 dem     Kniehebel    53 eine Zeiger  drehung, so dass seine Nase 56 in der     Klinke    57 ein  hängen kann. Diese Klinke bleibt nun so lange ge  schlossen und     hält    den Kniehebel 53 also so lange  in der strichpunktiert dargestellten Lage, bis Magnet  58 einen elektrischen Impuls erhält und damit der  Kniehebel aus seiner     Totpunktlage    emporgeschlagen  wird. Damit öffnet sich das Knie     schlagartig,    sofern  die     Druckfedern    40 und 47, 48 unter Spannung  waren.  



  Es soll nun untersucht werden, weshalb diese  Druckfedern unter Spannung kommen.  



  Falls sich die beiden Druckhebel 50 und 51 im  Zeigersinn bewegen, stossen ihre Nasen 59 auf die  Zungen 60 des     Fixkopfs    1. Wurde zuvor zu     verwin-          dendes    Eisen sowohl durch die     Fixkopf-    wie durch die       Torsion-Kopfzungen    61 hindurchgestossen, so legen  sich die Zungen 60 als auch 61 an das Eisen bei einer  Rechtsbewegung von Nase 59, die die Zungen an den  Druck-Laschen 62 gelenkig aufgehängt sind. Damit  finden die Zungen 60 bzw. 61 einen natürlichen  Widerstand, das heisst die Hebel 50, 51 können  keinerlei Drehbewegung im Zeigersinn mehr aus-      führen.

   Bewegt sich indessen der Zapfen 35 trotzdem  weiter nach rechts, so werden gezwungenermassen die       verhältnismässig    schwachen Druckfedern 47 und 48  g<B>e,</B> spannt. Das heisst diese Federn werden gespannt,  e  weil sich die Traverse 44 bei einer Rechtsbewegung  von 35 eben auch nach rechts     bewegt.     



  An der Traverse 44 ist ein gestuftes Keilstück 63  befestigt. Ein Gegenteilstück 64 ist am Zylinder 49  befestigt. Aus     Fig.    1 geht hervor, dass sich die beiden  Keilstufen in einem gewissen Abstand voneinander  befinden, wenn sich der     Pleuelzapfen        lla,    wie in       Fig.    1 dargestellt, eben etwas aus der linken Tot  punktlage heraus im Zeigersinn bewegt hat. (Diese  Lage des     Pleuelzapfens    11a wurde in der Zeichnung  gewählt, um     zu    zeigen, wie Klinke 27 aus dem Mit  nehmer 21 eben ausgehängt hat).  



  Eine Rechtsbewegung von Zapfen 35 hat also  auch     eine    Annäherung von Keilstück 63 an Keilstück  64 zur Folge.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 hervorgeht, ist     Keilstück     64 mit seinem Schwalbenschwanz 65 verschiebbar im  Gegenstück 66 gelagert. Eine Verschiebung von 64  nach oben oder unten besorgt der Lenker 67, welcher  am Kniehebel 68     angelenkt    ist. Der eine Schenkel von  68 ist mit der Zugstange 69 verbunden und diese ist  gelagert im Winkelstück 70 und     abgefedert    vermittels  Druckfeder 71.  



  Sinngemäss bewegt sich Keilstück 64 nach oben,  wenn sich die Hebel 50, 51 im Zeiger-, nach unten,  wenn sich 50, 51 im     Gegenzeigersinn    bewegen.  



  Bewegt sich also Zapfen 35 nach rechts, so wird  sich Keilstück 64 so lange nach oben bewegen, bis  die Hebel 50, 51 bei ihrer Zeigerdrehung zum Still  stand kommen, weil sich, wie oben dargestellt, die  Zungen 60     bzw.    61 auf dem     eingeführten    zu     verwin-          denden    Eisen     auflegen.     



  Bewegt sich nun aber Zapfen 35 weiterhin nach  rechts, so ist die     Vertikalbewegung    von Keilstück 64  nach oben wohl abgeschlossen, es erfolgt nun aber  die     Horizontalbewegung    von Keilstück 63 nach rechts,  das heisst letzteres     nähert    sich mehr und mehr dem       Keilstück    64, bis schliesslich die beiden Zahnstufen  von 63 und 64     ineinandergreifen,    womit auch diese  Bewegung blockiert ist. Wenn sich Zapfen 35 trotz  dem noch weiter nach rechts bewegt, so bleibt nichts  anderes übrig, als dass Zugstange 41 von der Druck  feder 40 an Weg konsumiert, das heisst diese spannt.  



  Nun ist zu sagen, dass die beiden     Druckfedern    47  und 48 so schwach gewählt sind, dass sie niemals  Eisen verwinden könnten, sondern dass sie lediglich  vorhandene Reibungen und die     Kopföffnungsfeder    72  zu spannen vermögen. Für den eigentlichen     Verwin-          dungsvorgang    muss also unter allen Umständen die  sehr starke Druckfeder 40 herausgezogen werden.  



  Würden sich z. B. die Zungen 60 und 61 schon  auf dem Eisen befinden, wenn sich der     Pleuelzapfen     von links kommend noch nicht in der rechten Tot  punktlage befinden     würde    und wäre die starke Druck  feder 40 schon wirksam, so würde das gesteckte  Eisen, bis sich der     Pleuelzapfen   <B>1</B>     1a    in der rechten         Totpunktlage    befände,

   um einen durch     maschinelle     Einstellung nicht     erfassbaren    Betrag     vorverwunden.     (Die eigentliche     Verwindungsperiode    liegt von der  rechten bis zur linken     Totpunktlage    im untern     180"-          Halbkreis.    Der obere     180 -Halbkreis    ist dem reinen  Nachschub reserviert).  



  Weiterhin ist zu bemerken, dass eine Inanspruch  nahme der starken Druckfeder 40 das Schnecken  getriebe 5, 8, durch welches über     Spannhebel    34 die  selbe überhaupt gespannt wird, bedeutend vor der  rechten     Totpunktlage    von 11a, dieses Getriebe zer  stören könnte.  



  Die Maschine muss also derart eingestellt werden,  dass die Kraft von Feder 40 erst etwas vor der rechten       Totpunktlage    von 11a herangezogen wird.  



  Das geschieht in der Weise, dass ein     genormter     Lehrstab von vorn in den     Fixkopf    und ein eben  solcher von hinten in den     Torsionskopf    eingelegt wird.  Nun wird durch Drehen an der Antriebsscheibe 3  die Situation:     Pleuelzapfen    l la etwas vor der rechten       Totpunktlage,    eingestellt. Die Zungen 60 und 61 müs  sen nun auf diesen Lehrstäben aufliegen. Nun wird an  der Antriebsscheibe 3 weiter gedreht, bis sich der       Pleuelzapfen    11a genau in der rechten     Totpunktlage     befindet. Es ist klar, dass die Druckfeder 40 nun  einen, wenn auch kleinen     Federweg        absolviert    haben  muss.

   Das konnte nur der Fall sein, wenn die     Stufen-          Verzahnungen    von Keilstück 63 und 64 ineinander  greifen. Stehen diese Verzahnungen dabei um einen  gewissen Betrag auseinander, so muss die Situation:       Pleuelzapfen    11a etwas vor der rechten Totpunkt  lage, wieder hergestellt und durch Anziehen der     Mut-          tern    73, 74 die Traverse 44 und damit Keilstück 63  so lange nach rechts verschoben werden, bis erstens  die     Stufen-Verzahnungen    in der     Totpunktlage    von 11a       ineinandergreifen    und zweitens die Feder 40 einen,  wenn auch nur geringen Federweg     gewandert    ist.

   Da  die eingelegten     Lehrenstäbe    eine gewisse Bedeutung  haben, wie sich noch zeigen wird, ist darauf zu achten,  dass sich in dieser     Totpunktlage    das Keilstück 63 un  gefähr in der Mitte der Stufen-Verzahnung von 64  befindet. Das kann durch Lösen bzw. Anziehen der  Muttern 75 bewerkstelligt werden. Die Druckfeder 71  übernimmt den Ausgleich, falls die Keilstücke 63 und  64 ineinander,-reifen, die Hebel 50, 51 sich aber  noch weiter im Zeigersinn bewegen. Dies ist bei einer  falschen Einstellung der Keilstücke der Fall.  



  Die     Lehrenstäbe    wurden     verwendet,    um     zu    einer  Einstellung der Maschine für toleranzhaltiges Eisen  zu gelangen. Weist das zu     verwindende    Eisen aber  hinsichtlich der Durchmesser Unter- bzw.     Übermass     bzw. beides     zugleich    auf, dann muss die Einrichtung  der Stufenkeile diese     Abmasse    korrigieren.  



  Das geschieht wie folgt:  Es wurde oben dargelegt,     dass    die beiden Druck  federn 47 und 48 die Funktion haben, die Zungen  an das Eisen zu legen,     gewissermassen    die Qualität  des Eisen-Durchmessers abzutasten. Weiterhin wurde  festgestellt, dass sich Keilstück 64 ganz nach oben ver  schiebt, wenn die beiden Hebel 50, 51 eine grosse      Winkeldrehung nach rechts machen, dass dieses Keil  stück sich aber in der tiefsten Lage befindet, wenn  sich die Hebel 50, 51 in der linken     Winkel-Extrem-          lage    befinden. Mit anderen Worten: der Winkel a ist  indirekt ein Mass dafür, um welchen Betrag das Keil  stück 64 überhaupt von einer     Extremlage    zur andern  wandern kann.

   Es ist bekannt, dass die Köpfe 1 und 2  ganz geöffnet sind, wenn sich die Hebel 50, 51 in der  linken     Extremlage    befinden, wie sie in     Fig.    1 unge  fähr dargestellt ist, und dass die Köpfe 1, 2 ganz ge  schlossen sind, wenn die Hebel 50, 51 den Winkel a  beschrieben haben und die rechte     Extremlage    erreicht  haben.  



  Diese Spanne: Zungen ganz offen bis Zungen ganz  geschlossen, kann angenähert ein Mass dafür abge  ben, wie viel das Unter- bzw. Übermass des zu     ver-          windenden    Eisens betragen darf. Angenähert, denn  der volle Bereich ganz offen, bis ganz geschlossen  kann nicht ausgenützt werden, sonst liesse sich das  Eisen bei Position Köpfe geöffnet nicht nachschieben.  



  Angenommen, das Eisen weise gegenüber dem  Normal-Durchmesser des     Lehrenstabes    einmal ein  Übermass von + 1 mm auf, ein andermal ein Untermass  von -1 mm, dann muss das Keilstück aus der in     Fig.1     gezeichneten Mittellage im ersten Fall in die unterste,  im zweiten Fall in die oberste     Extremlage    wandern,  das heisst die     Abmasse    + 1 mm sind ein Kriterium  dafür, wie weit sich Über- bzw. Untermass erstrecken  darf, um von der Maschine sicher erfasst werden zu  können.  



  Werden diese     Abmasse    eingehalten (das über  mass kann ja an und für sich nicht überschritten wer  den), so kann sowohl beim gegenüber dem Nennmass  zu dicken bzw.     zu    dünnen Eisen an der starken  Druckfeder 40 festgestellt werden, dass sie in beiden  Extremfällen um das nämliche Mass beim     Köpfe-          Schliessen    nachgespannt wird.

   Das heisst es gibt beim  zu dicken Eisen kein     Vorverwinden    bis zur Errei  chung der rechten     Totpunktlage    von Zapfen 11a und  das zu dünne Eisen wird genau gleich wie das nor  male oder das zu dicke vom genau gleichen Zeitpunkt  an tordiert,     nän-lich    von der genauen rechten Tot  punktlage des Zapfens     lla    an. Selbstverständlich  können die zu verwindenden Stäbe bzw. Drähte als  Über- bzw. Untermasse alle möglichen Werte zwi  schen der +     1-mm-Grenze    aufweisen. Die Variation  dieser Durchmesser wird einfach durch eine andere  Einstellung der Stufenkeile erfasst.  



  Es wurde eingangs erwähnt, dass der gegenüber  den Traversen 12 und 13 doppelt so grossen Ge  schwindigkeit der beiden     Eisen-Mitnehmer    20 und 21  beim Rechtsgang, das heisst beim eigentlichen Nach  schub durch das fallende Gewicht 31, eine grosse Be  deutung zukommt. Denn würde das Eisen nur mit  der Geschwindigkeit der vom     Pleuelantrieb    abhängen  den Bewegung der Traversen 12 und 13 nachgescho  ben, so würde der Nachschub vom Eisen mit über  mass durch das zu frühe Anlegen der Zungen an das  Eisen abgebremst, und zwar durch die     Abtastfed'ern     47 und 48.

   Das kann bei Eisen mit + 1 mm     übermass            einem        Nachschub-Verlust        von        50        %        gleichkommen.     Es ist also notwendig, die     Nachschub-Geschwindig-          keit    des Eisens mindestens derart zu steigern, dass das  nachgeschobene Eisen seine Endposition schon  erreicht hat, wenn sich die Köpfe 1, 2 eben anschicken,  den Schliess-Vorgang vorzunehmen.  



  Es sei nun die Bedeutung der Darstellung von       Fig.3    betrachtet, welche dieses     Köpfe-Öffnen    statt  von der Maschine vom zu     verwindenden    Eisen selbst  abhängig macht. In diesem Falle ist der     Fixkopf    1 um  das in der Maschinenachse liegende Eisen 7 drehbar  gelagert, so dass er um einige Winkelgrade nach rechts  oder     links    drehen kann. Am     Fixkopf    1 befestigt ist  Schwenkarm 76 mit Zugfeder 77,     Fig.    1 und 3. Die  Zugstange 78 besitzt an ihrem obern Ende Gewinde,  das Muttergewinde liegt im Handrad 79, welches sich  auf Traverse 80 abstützt. Vermittels des Handrades  79 kann also die Zugfeder 77 gespannt bzw. entspannt  werden.

   Am Schwenkarm 76 befestigt     ist    auch der  eine elektrische Kontakt 81, sein     Partner    82 ist orts  fest     finit    der Maschine verbunden. Eine Drehung vom       Fixkopf    1 im     Gegenzeigersinn    schliesst die Kontakte  81, 82, eine     Zeigersinndrehung    öffnet sie. Durch das  Schliessen von 81, 82 wird Magnet 58 betätigt, das  heisst die Köpfe 1 und 2 geöffnet. Die Maschine ver  windet im     Gegenzeigersinn.    Ist also ein bestimmter       Verwindungsgrad    überschritten, welcher die Kraft der  eingestellten Zugfeder 77 zu überwinden vermag, so  werden die Köpfe 1, 2 automatisch     geöffnet.     



  Nun kann noch eine Einrichtung vorhanden sein,  durch welche die     Verhältnisse    nach     Fig.    4 berücksich  tigt werden. In     Fig.    4 ist der Kraftanstieg beim Ver  winden von Eisen dargestellt, das heisst das Dreh  moment, das die Zugfeder 77 gegenüber dem beim  Verwinden allmählich sich     steigernden    Drehmoment  entgegenbringen muss; dieses Ansteigen des Dreh  momentes zeigt     Fig.    4. Im Punkt 83 hat dieses Dreh  moment sein Maximum erreicht.

   Um dieses     Maximum     durch die Maschine voll zu erfassen, genügt es nicht,  den Punkt 83 festzuhalten, denn das Maximum selbst  kann mechanisch nicht     ermittelt    werden, wohl aber  der Moment, da dieses Maximum eben wieder ver  lassen wird, das Drehmoment bei 76 also um einen       minimen    Betrag absinkt. Und eben in diesem Augen  blick werden die Köpfe geöffnet.  



  Damit ist eine Vorrichtung gegeben, durch welche  ein Stab auf der ganzen Länge den gleichen Kraftauf  stieg erfahren hat; man könnte sagen, dass das Eisen  materialkonform verwunden wurde.  



  In     Fig.    5 ist noch einer der     Mitnehmer    20 bzw.  21 dargestellt. Solange das     Eisen    ein normales Durch  messermass nicht über- oder unterschreitet, die Durch  messer vom Nennmass also nur um die üblichen Tole  ranzen abweichen, ist der Nachschub kein Problem.  Die Schwierigkeit ergibt sich auch hier erst mit dem  Moment, da beim Eisendurchmesser die normalen       Abmasse    über- oder unterschritten werden, das heisst  wesentliche Über- bzw. Untermasse vorhanden sind.

    Mit 20, 21,     Fig.    5, ist der in     Fig.    1 symbolisch darge-      stellte, in den Kulissen 23 und 24 bzw. 25 und 26  hin und her verschiebbare     Mitnehmer    (Nachschub  apparat) bezeichnet. Auf ihm fest verschraubt, be  findet sich ein Keilstück 84, längs dessen schräger  Linie sein Partner 85 hin und her gleiten kann. Der  Winkel dieser schrägen Keillinie ist so gewählt, dass  die Keile     Selbshemmung    besitzen, für Stahl also etwa  15 . Auf der Stirnseite von 85 befindet sich, mit 85  fest verbunden, die Führungsplatte 86. Eine eben  solche Führungsplatte 87 besitzt das Einstellstück 88,  welche miteinander fest verbunden sind.

   Auf Platte  20, 21 ist ein Hebel 89 um Schraube 90 drehbar ge  lagert, wobei eine nicht dargestellte starke Druckfeder  zwischen 89 und 20, 21 dem Hebel eine gewisse Rei  bung sichert. Je nach der Grösse der Durchmesser  vom Eisen 7 wird ein Stift 91 in eines der Löcher 92  gesteckt.     Eine    Zugfeder 93 bezweckt, die Führungs  platte 86 stets satt an das Eisen 7 zu legen. An der  schrägen Keillinie des Keilstücks 85 befindet sich eine  Sperrverzahnung 94, in welche Klinke 95 eingreifen  kann. Diese Klinke 95 ist bei 96 drehbar gelagert,  wobei die Drehachse 96 mit 84 fest verbunden ist.  Der Hebel 89 ist in geschlossener Stellung des Mit  nehmers gezeichnet; geöffnet liegt 89 etwa um 15   nach links gegenüber der gezeichneten Lage.  



  Zur Einstellung dieser     Mitnehmer-Vorrichtung     wird dieselbe gegenüber den Anschlägen 98, 99 und  100 und 101 in die gezeichnete Lage gebracht und  Hebel 89 in etwa 15  nach links     verschwenkt,    so dass  Führungsplatte 87 etwas mit dem eingelegten Lehren  stab 7 zurückweicht. Wenn die Klinke 95 wie gezeich  net steht, also ausser Eingriff mit Verzahnung 94 liegt,  so wird sich Führungsplatte 86 durch den     Einfluss    von  Zugfeder 93 nun sofort an den     Lehrenstab    ebenso  anlehnen. In dieser Situation muss sich Schraube 102  ungefähr in der Mitte des Schlitzes 103 befinden.

   Ist  das nicht der     Fall,    so muss Stift 91 herausgezogen und  in dasjenige Loch 92 gesteckt werden, dass diese     Nor-          mal-Ausgangsposition    erreicht ist.  



       Wandert    der     Mitnehmer    20, 21 beim Linkshub  der Maschine in seine linke Ausgangsposition, so wird  Hebel 89 zufolge des Anschlags 101 in die in     Fig.    5  gezeichnete Schliesslage gebracht. Das Eisen 7 ist  damit zwischen den Führungsplatten 86 und 87 ver  klemmt. In dieser Lage hat auch Anschlag 99 die  Gabel 97 von Klinke 95 nach rechts verschoben, das  heisst die Klinke 95 ausser Eingriff von Verzahnung  94 gebracht, so dass Keilstück 85 zufolge Zugs der  Feder 95 nach links nachschieben kann, wodurch  erst das     Verklemmen    des Eisens 7 zwischen den Füh  rungsplatten 86, 87 möglich wurde.     Wandert    die.

    Platte 20, 21 in ihre rechte     Extremlage,    so öffnet  sinngemäss Anschlag 100 den Hebel 89. Etwas zuvor  hat Anschlag 98 die     Klinke    95 in Schliessposition ge  bracht, so dass die durch Hebel 89 hergestellte     öff-          -nungsposition    der Vorrichtung mindestens so lange  erhalten bleibt, bis die Vorrichtung wieder in der  linken     Extremlage    angekommen ist.     Damit    bleibt das  Eisen 7 in der     Verwindungsperiode    von den Füh  rungsplatten 86, 87 unberührt.    Es ist einleuchtend, dass die Keilstücke 84 und  85 dieselbe Funktion gegenüber Eisen mit Über- bzw.

    Untermassen übernehmen wie die Keilstücke 63, 64  nach     Fig.    1. Ist     nämlich    das Eisen gegenüber dem       Normalmass    zu dick, so liegt Keilstück 85 mehr rechts  von seiner Mittellage, ist es dagegen zu dünn, mehr  links. Damit ist eine automatische Erfassung der  Über- bzw. Untermasse gewährleistet.  



       Fig.    6 zeigt die Drahtspulen<B>110,</B> die im     Glüh-          ofen   <B>111</B> auf eine Temperatur unterhalb     520     C  geglüht werden, bevor die Drähte in die     Torsions-          maschine    114 gelangen     (Fig.7).    Aus der     Torsions-          maschine    114 heraus gelangt das verwundene Werk  stück<B>115</B> gemäss     Fig.    8 in einen     Hochfrequenzofen     116, um nochmals geglüht zu werden.

   Der Hoch  frequenzofen 116 erhält den Strom durch einen von  einem Elektromotor 117 angetriebenen     Hochfrequenz-          generator   <B>118,</B> Am     Hochfrequenzofen    ist eine Kühl  leitung 119 vorgesehen.  



  Die Einrichtung gemäss     Fig.    8 kann jedoch auch  weggelassen werden, wenn das Werkstück nach seiner  Verwindung nicht mehr geglüht werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum maschinellen Verwinden von kalt verformten, kohlenstoffarmen Profilstählen, insbeson dere Armierungseisen für Beton, bei dem die Ver windung zwischen in festem Abstand voneinander vorgesehenen Spannorganen erfolgt, dadurch gekenn zeichnet, dass das kaltverformte Werkstück auf eine Temperatur zwischen 360 und 450 C gebracht und nach Abkühlung bei einer Temperatur von höchstens 300 tordiert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das auf die Temperatur zwischen 360 und 450 gebrachte Werkstück während einer Zeit von 10 Minuten bis 4 Stunden auf dieser Tem peratur gehalten wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzielung besonders kleiner Verwindungshöhen eine stufenweise Torsion mit jeweils vorheriger Glühung auf 360 bis 450 C durch geführt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Werkstück jeweils zwischen dem Glühen und Tordieren abgeschreckt wird. PATENTANSPRUCH 1I Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Verwindeeinrichtung ein Glühofen angeordnet ist, durch den das zu tordierende Werkstück durch läuft. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Verwindemaschine ebenfalls eine Einrichtung zum Glühen des Werk stückes vorgesehen ist. 5. Maschine nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung einer zu starken Querschnittsverformung ein Auslösemechanismus an der Verwindemaschine vorgesehen ist. 6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass dieser Auslösemechanismus eine Feder (77) ist, die über ein Relais (81, 82) die Klemmbacken des Fix- und Torsionskopfes (1, 2) öffnet. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fixköpf (1) um wenige Grade drehbar am Maschinengestell gelagert ist und über einen Schwenkarm (76) auf die am Maschinengestell abgestützte Zugfeder (77) einwirkt. B. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abtasteinrichtung zum Er fassen der Toleranzquerschnitte des zu tordierenden Werkstückes an der Verwindemaschine angeordnet ist. 9.
    Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Abtasteinrichtung durch Fe dern (47, 48) gebildet ist, die über Traversen (44, 43) und Zugstangen (45, 46) sowie einen Zylinder (49) und Druckhebel (50, 51) auf die Zungen (60, 61) des Fixkopfes (1) und Torsionskopfes (2) einwir ken. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einstellbare Keilstücke (63, 64) vorgesehen sind, die mit der Bewegung einer wei teren Feder (40) zusammenwirken, welche Feder (40) in ihrer Stärke die Federn (47, 48) überwiegt. 11.
    Maschine nach.Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachschubbewegung des ab schnittsweise tordierten Werkstückes durch zwei Mit nehmer (20, 21) erfolgt, deren einer (20) durch ein Zugorgan (32) mit einem Gewicht (31) verbunden ist. 12. Maschine nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mitnehmer (20, 21) zwei Keilstücke (84, 85) aufweist, die ihrerseits zur Er fassung der Querschnittstoleranzen des Werkstückes eingerichtet sind. 13.
    Maschine nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Keilstück (84) eine Sperrklinke (95, 97) drehbar angeordnet ist, die mit einer Verzahnung (94) des Keilstückes (85) zusam menarbeitet, während das Keilstück (85) in einem Schlitz (103) entlang einer Schraube (102) geführt ist.
CH350978D 1960-11-18 1960-11-18 Verfahren zum maschinellen Verwinden von Profilstählen, insbesondere Armierungseisen für Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens CH350978A (de)

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