CH351006A - Schalter mit magnetischer Blasung - Google Patents

Schalter mit magnetischer Blasung

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Publication number
CH351006A
CH351006A CH351006DA CH351006A CH 351006 A CH351006 A CH 351006A CH 351006D A CH351006D A CH 351006DA CH 351006 A CH351006 A CH 351006A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
switch
spark
coil
arc
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Application number
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English (en)
Inventor
Baltensperger Paul Dr Sc Math
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


  Schalter     mit        magnetischer        Blasung       Leistungsschalter mit magnetischer     Blasung    be  sitzen eine     Blasspule,    deren Feld den Lichtbogen       auseinanderziehen    soll. Diese kann auf verschiedene  Weise angeordnet werden; sie kann im Stromkreis  des Schalters liegen. Dies hat aber den Nachteil,  dass sie für den Dauerstrom des Schalters bemessen  sein muss, was bei grossen Nennströmen teure Aus  führungen ergibt. Es sind daher Ausführungen be  kanntgeworden, bei denen die     Blasspule    nur ein  seitig am Stromkreis angeschlossen ist, die andere  Seite aber mit einem     Funkenhorn    verbunden wird.

    Beim Entstehen eines Lichtbogens kommutiert dieser  zunächst durch seinen eigenen Auftrieb auf dieses       Funkenhorn,    wodurch dann der Strom durch die       Blasspule    hindurchgehen muss. Die dann entstehende       Blasung    treibt den Lichtbogen weiter auseinander  und in eine Funkenkammer hinein. Diese Ausfüh  rung hat wiederum den Nachteil, dass das Kommu  tieren von dem Lichtbogen selbst abhängt, wodurch  verschiedene Zeiten entstehen, die nicht     beeinflusst     werden können. Man hat deshalb durch besonders  angebrachte Zusatzkontakte den abzuschaltenden  Strom zum Teil über eine     Blasspule    geführt. Der  Strom in der     Blasspule    und der Lichtbogen liegen  dann parallel.

   Der Strom in der     Blasspule    wird  dann durch einen weiteren Kontakt geöffnet, welcher  später betätigt wird als der Hauptkontakt. Hier  durch ergibt sich eine Addition der Ausschaltzeiten  und es entstehen komplizierte konstruktive Anord  nungen, die es gestatten, dass die zwei Kontakte zu  verschiedenen Zeiten     öffnen.     



  Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, die       Blasspule    zwischen einem Kontaktstück des Haupt  kontaktes und einem Kontaktstück eines Hilfskontak  tes anzuschliessen, wobei der Hilfskontakt als     Fun-          kenziehkontakt    ausgebildet und durch Verlängerung  des beweglichen Kontaktstückes des Hauptkontaktes    gebildet wird. Die     Blasspule    ist im eingeschalteten  Zustande überbrückt.  



  Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Er  findung. Mit 1 ist der feste Teil des. Haupt-, mit  2 der des     Funkenziehkontaktes    bezeichnet. Der be  wegliche Teil des letzteren wird durch die Verlänge  rung 5 am Messer 3 gebildet. Mit 6 und 7 sind       ,Funkenhörner    gezeigt, an denen der entstandene  Lichtbogen in die Höhe steigt. Die     Blasspule    8  ist zwischen den Kontaktstücken 2 und 1 ange  schlossen. Mit 9 ist die Funkenkammer angedeutet,  in welche Löschplatten 10 zur Kühlung und Unter  brechung des Lichtbogens angebracht sind.  



  Man kann bei dieser Anordnung in bekannter  Weise auch mehrere     Blasspulen    vorsehen, von denen  beispielsweise eine den Anfangslichtbogen, eine an  dere den Lichtbogen in der Funkenkammer     bebläst.     



  Die beiden Kontakte können gleichzeitig schalten  oder es kann der     Funkenziehkontakt    (25) kurze  Zeit später als der Hauptkontakt (1, 4) öffnen.  



  Der     Vorteil    der Anordnung ist die     zwangläufige     Einschaltung der     Blasspule,    ohne zusätzliche Kon  takte zu benötigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalter mit magnetischer Blasung, bei dem durch eine Blasspule beim Ausschalten des Schal ters Strom hindurchgeht und der Lichtbogen in Fun kenkammern geblasen wird, in welchen er unterteilt, gekühlt und in die Länge gezogen wird, mit Hilfs- kontakt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasspule zwischen dem festen Kontaktstück des Hauptkontak tes und dem festen Kontaktstück des als Funken kontakt wirkenden Hilfskontaktes angeschlossen ist, das bewegliche Kontaktstück des Hilfskontaktes durch Verlängerung des Hauptkontaktes gebildet ist und die Blasspule im eingeschalteten Zustande des Schalters überbrückt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Funkenziehkontakt und der Hauptkontakt gleichzeitig öffnen. 2. Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Funkenzi.ehkontakt später als der Hauptkontakt öffnet.
CH351006D 1957-03-25 1957-03-25 Schalter mit magnetischer Blasung CH351006A (de)

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ID=4509292

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CH351006D CH351006A (de) 1957-03-25 1957-03-25 Schalter mit magnetischer Blasung

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CH (1) CH351006A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0624889A1 (de) * 1993-05-10 1994-11-17 ABBPATENT GmbH Elektrischer Schalter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0624889A1 (de) * 1993-05-10 1994-11-17 ABBPATENT GmbH Elektrischer Schalter

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