CH351006A - Schalter mit magnetischer Blasung - Google Patents
Schalter mit magnetischer BlasungInfo
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- 238000007664 blowing Methods 0.000 claims description 7
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
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- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
Schalter mit magnetischer Blasung Leistungsschalter mit magnetischer Blasung be sitzen eine Blasspule, deren Feld den Lichtbogen auseinanderziehen soll. Diese kann auf verschiedene Weise angeordnet werden; sie kann im Stromkreis des Schalters liegen. Dies hat aber den Nachteil, dass sie für den Dauerstrom des Schalters bemessen sein muss, was bei grossen Nennströmen teure Aus führungen ergibt. Es sind daher Ausführungen be kanntgeworden, bei denen die Blasspule nur ein seitig am Stromkreis angeschlossen ist, die andere Seite aber mit einem Funkenhorn verbunden wird.
Beim Entstehen eines Lichtbogens kommutiert dieser zunächst durch seinen eigenen Auftrieb auf dieses Funkenhorn, wodurch dann der Strom durch die Blasspule hindurchgehen muss. Die dann entstehende Blasung treibt den Lichtbogen weiter auseinander und in eine Funkenkammer hinein. Diese Ausfüh rung hat wiederum den Nachteil, dass das Kommu tieren von dem Lichtbogen selbst abhängt, wodurch verschiedene Zeiten entstehen, die nicht beeinflusst werden können. Man hat deshalb durch besonders angebrachte Zusatzkontakte den abzuschaltenden Strom zum Teil über eine Blasspule geführt. Der Strom in der Blasspule und der Lichtbogen liegen dann parallel.
Der Strom in der Blasspule wird dann durch einen weiteren Kontakt geöffnet, welcher später betätigt wird als der Hauptkontakt. Hier durch ergibt sich eine Addition der Ausschaltzeiten und es entstehen komplizierte konstruktive Anord nungen, die es gestatten, dass die zwei Kontakte zu verschiedenen Zeiten öffnen.
Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, die Blasspule zwischen einem Kontaktstück des Haupt kontaktes und einem Kontaktstück eines Hilfskontak tes anzuschliessen, wobei der Hilfskontakt als Fun- kenziehkontakt ausgebildet und durch Verlängerung des beweglichen Kontaktstückes des Hauptkontaktes gebildet wird. Die Blasspule ist im eingeschalteten Zustande überbrückt.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Er findung. Mit 1 ist der feste Teil des. Haupt-, mit 2 der des Funkenziehkontaktes bezeichnet. Der be wegliche Teil des letzteren wird durch die Verlänge rung 5 am Messer 3 gebildet. Mit 6 und 7 sind ,Funkenhörner gezeigt, an denen der entstandene Lichtbogen in die Höhe steigt. Die Blasspule 8 ist zwischen den Kontaktstücken 2 und 1 ange schlossen. Mit 9 ist die Funkenkammer angedeutet, in welche Löschplatten 10 zur Kühlung und Unter brechung des Lichtbogens angebracht sind.
Man kann bei dieser Anordnung in bekannter Weise auch mehrere Blasspulen vorsehen, von denen beispielsweise eine den Anfangslichtbogen, eine an dere den Lichtbogen in der Funkenkammer bebläst.
Die beiden Kontakte können gleichzeitig schalten oder es kann der Funkenziehkontakt (25) kurze Zeit später als der Hauptkontakt (1, 4) öffnen.
Der Vorteil der Anordnung ist die zwangläufige Einschaltung der Blasspule, ohne zusätzliche Kon takte zu benötigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schalter mit magnetischer Blasung, bei dem durch eine Blasspule beim Ausschalten des Schal ters Strom hindurchgeht und der Lichtbogen in Fun kenkammern geblasen wird, in welchen er unterteilt, gekühlt und in die Länge gezogen wird, mit Hilfs- kontakt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasspule zwischen dem festen Kontaktstück des Hauptkontak tes und dem festen Kontaktstück des als Funken kontakt wirkenden Hilfskontaktes angeschlossen ist, das bewegliche Kontaktstück des Hilfskontaktes durch Verlängerung des Hauptkontaktes gebildet ist und die Blasspule im eingeschalteten Zustande des Schalters überbrückt. UNTERANSPRÜCHE 1.Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Funkenziehkontakt und der Hauptkontakt gleichzeitig öffnen. 2. Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Funkenzi.ehkontakt später als der Hauptkontakt öffnet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH351006T | 1957-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH351006A true CH351006A (de) | 1960-12-31 |
Family
ID=4509292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH351006D CH351006A (de) | 1957-03-25 | 1957-03-25 | Schalter mit magnetischer Blasung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH351006A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0624889A1 (de) * | 1993-05-10 | 1994-11-17 | ABBPATENT GmbH | Elektrischer Schalter |
-
1957
- 1957-03-25 CH CH351006D patent/CH351006A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0624889A1 (de) * | 1993-05-10 | 1994-11-17 | ABBPATENT GmbH | Elektrischer Schalter |
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