CH351020A - Schaltungsanordnung zur Verringerung der Entregungszeit bei einer über steuerbare Gasentladungsgefässe gespeisten Induktivität - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Verringerung der Entregungszeit bei einer über steuerbare Gasentladungsgefässe gespeisten InduktivitätInfo
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- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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- H02P9/10—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
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- H02P9/123—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal for demagnetising; for reducing effects of remanence
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Description
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Schaltungsanordnung zur Verringerung der Entregungszeit bei einer über steuerbare Gasentladungsgefässe gespeisten Induktivität Die Gleichstromerregung von Induktivitäten, z. B. die Speisung von Erregersystemen bei Generatoren, Motoren usw., erfolgt vorteilhaft über steuerbare Gasentladungsgefässe aus dem Wechselstromnetz. Über die Gittersteuerung erfolgt das Ein- und Ausschalten sowie die Regelung der Erregung.
Wenn eine einfache Steuerung ohne Wechselrichterbetrieb vorgesehen ist, so erfolgt die Abschaltung der Erregung durch negative Vorspannung der Steuergitter der Gasentladungsgefässe. Dabei zeigt es sich, dass das Feld der Induktivität im wesentlichen mit der Eigenzeitkonstante der Induktivität abklingt.
Der Grund liegt darin, dass der Strom in der Induktivität nicht plötzlich zu Null werden kann und daher die Flussänderung in der Induktivität eine solche Spannung aufbaut, dass das Gefäss, das im Schaltaugenblick leitend war, weiterhin eine positive Brennspan- nung erhält und daher nicht löschen kann, bis der Erregerstrom zu Null wird. An der Induktivität erscheint eine Wechselspannung mit einer kleinen Gleichkomponente.
Für das Abklingen des Erregerstromes ist, neben dem Ohmschen Widerstand der Wicklung selber, nur der kleine Ohmsche Widerstand der Transformatorsekundärwicklung und der Brenn- spannungsabfall des Gefässes-massgebend. Da die beiden letztgenannten Grössen klein sind im Verhältnis zum Eigenwiderstand der Induktivität, ist die Ent- regungszeitkonstante bei gesperrten Gittern praktisch gleich der Eigenzeitkonstante der Induktivität, also verhältnismässig gross.
Gemäss der Erfindung wird die Entregungszeit- konstante bei Sperrung der Gasentladungsgefässe dadurch vermindert, dass parallel zur Induktivität ein Widerstand geschaltet ist, dessen Wert
EMI1.38
Die praktisch günstigste Entregungszeit wird erhalten, wenn der Widerstand einen Wert erhält:
EMI1.40
Darin bedeutet U." "ff die effektive Wechselspannung an einer Phasenwicklung des Netztransformators und ieN den Nennwert des Erregerstromes. Der Wert des Widerstandes kann in gewissen Grenzen variieren, und zwar innerhalb eines Faktors von (0,5 ... 2).
Da dieser Widerstand eventuell eine unerwünschte Belastung des Gleichrichters darstellt, kann dies dadurch behoben werden, dass dem Widerstand noch ein ungesteuerter Gleichrichter in Serie geschaltet wird, der so gerichtet ist, dass er bei stationärem Erregerstrom den Stromfluss über diesen Widerstand sperrt. Erst die entgegengesetzt gerichtete Selbstinduktions- spannung bei der Entregung verursacht eine Entladung über diesen Widerstand.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Fig. 1 ist die Grundschaltung gemäss der Erfindung dargestellt. über den Transformator 1 und die Gleichrichter 2 und 3 erfolgt die Speisung der Erregerwicklung 4 des Genera- tors 13. Gemäss der Erfindung ist parallel zu der Erregerwicklung der Widerstand 6 geschaltet.
Die Fig. 3 erklärt die Wirkungsweise anhand des Spannungsverlaufes an den Klemmen der Induktivi- tät. Vor dem Zeitpunkt to, wo die Gitter negativ vorgespannt werden, erscheint an den Klemmen der Induktivität die zerhackte, gleichgerichtete Sinusspan- nung. Nach dem Sperrzeitpunkt to kann das gerade gelöschte Thyratron nicht wieder zünden, und das leitende wird weiterleiten, bis sein Strom zum erstenmal Null' wird.
An den Klemmen erscheint die volle Wechselspannung U". Im Parallelwiderstand R., fliesst vom Zeitpunkt to an ein Wechselstrom, bis die Gas-
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entladungsröhren löschen. Wird nun der Widerstand Ra so dimensioniert, dass der Strom in ihm im negativen Scheitelwert der Spannung Ua gleich dem Erregerstrom ist, also
EMI2.6
so wird durch das zunächst noch leitende Gasentla- dungsgefäss im Zeitpunkt t1 kein Strom mehr fliessen und das Gefäss daher löschen und infolge seines negativ vorgespannten Gitters nicht wieder zünden.
Der Erregerstrom klingt nach einer Zeitkonstanten ab, Fig. 4, Kurve 1, die kleiner ist als die Eigenzeitkon- stante der Induktivität, da der totale Widerstand nun Ra" + Re ist, worin Re der Eigenwiderstand der Erregerwicklung ist. Wird der Widerstand Ra kleiner gemacht als der oben angegebene Wert Rao, so löscht das Gefäss ebenfalls in der ersten negativen Halbwelle nach to. Die Entregungszeitkonstante wird aber grösser sein als bei Ra", Kurve 2.
Ist Ra > R", so klingt der Erregerstrom zunächst mit der Eigenfeldzeitkonstante (ohne Widerstand Ra) gemäss Kurve 4 ab, bis er den Wert
EMI2.28
im Zeitpunkt t. erreicht hat. In diesem Moment löscht das Gefäss, und die Entregungszeitkonstante wird kleiner werden als bei R", und der Eigenstrom klingt nach Kurve 3 ab.
Der Löschzeitverzug von tö t2 wird durch die Verkleinerung der Zeitkonstante nach dem Löschen teilweise kompensiert. Ein Widerstand Ra > Ra" hat den Vorteil, dass bei Entregung über den Widerstand Ra von einem Erregerstrom aus, der kleiner ist als der Nennerregerstrom, das Gefäss wiederum sofort löscht und dafür mit einer kleineren Zeitkonstante abklingt. Der Widerstand 6 kann somit, wie die Figur zeigt, nach oben und nach unten in den Grenzen
EMI2.43
abweichen.
Durch Wirbelströme im Eisen oder in einer separaten Dämpferwicklung ergibt sich ein zusätzlicher Dämpfungswiderstand, so dass der Parallelwiderstand 6 einen entsprechend grösseren Wert erhält. Der Widerstand 6 kann auch durch eine separate Wicklung, die mit der Erregerwicklung verkettet ist und einen entsprechenden Widerstand aufweist, ersetzt werden.
Der Widerstand 6 stellt unter Umständen für den Gleichrichter eine unerwünschte Belastung dar. Um dies zu vermeiden, kann dem Widerstand ein Einweggleichrichter 5 vorgeschaltet werden, der den Strom in positiver Richtung sperrt. Erst der Strom, der zufolge der Selbstinduktionsspannung bei Abschaltungen entsteht und umgekehrt gerichtet ist, fliesst über den Widerstand und bringt damit die Verkürzung der Entregungszeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Verringerung der Ent- regungszeit bei einer über steuerbare Gasentladungs- gefässe gespeisten Induktivität, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Induktivität ein Belastungswiderstand geschaltet ist, wobei der Wert dieses Belastungswiderstandes gleich EMI2.60 ist, wobei U" "ff die effektive Wechselspannung an einer Phasenwicklung des Netztransformators und ie#" den Nennwert des Erregerstromes ist.UNTERANSPRUCH Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Widerstand ein Gleichrichter vorgeschaltet ist, der den Strom durch den Widerstand in positiver Richtung sperrt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH351020T | 1957-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH351020A true CH351020A (de) | 1960-12-31 |
Family
ID=4509297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH351020D CH351020A (de) | 1957-04-15 | 1957-04-15 | Schaltungsanordnung zur Verringerung der Entregungszeit bei einer über steuerbare Gasentladungsgefässe gespeisten Induktivität |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH351020A (de) |
-
1957
- 1957-04-15 CH CH351020D patent/CH351020A/de unknown
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