CH351045A - Verfahren zum Schweissen einer zwischen zwei einander gegenüberliegenden, langgestreckten Metallteilen sich erstreckenden Naht - Google Patents

Verfahren zum Schweissen einer zwischen zwei einander gegenüberliegenden, langgestreckten Metallteilen sich erstreckenden Naht

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CH351045A
CH351045A CH351045DA CH351045A CH 351045 A CH351045 A CH 351045A CH 351045D A CH351045D A CH 351045DA CH 351045 A CH351045 A CH 351045A
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CH
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resistance
weld
area
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Inventor
C Rudd Wallace
J Stanton Robert
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Magnetic Heating Corp
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  • General Induction Heating (AREA)

Description


  Verfahren zum Schweissen     einer    zwischen zwei einander gegenüberliegenden,       langgestreckten    Metallteilen sich erstreckenden Naht    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Schweissen einer zwischen zwei einander gegen  überliegenden,     langgestreckten    Metallteilen sich er  streckenden Naht, bei welchem man die beiden  Schweissstösse der Teile längs der vorgesehenen  Schweissnaht bis über eine Schweissstelle hinaus vor  wärtsschiebt und die Schweissstösse der Teile minde  stens im Bereiche der Schweissstelle     zusammenpresst,     wobei an die beiden Teile im Bereiche der Schweiss  stösse und vor Erreichen des Bereichs der Schweiss  stelle ein Strom mit einer Frequenz von mindestens  <B>100000</B> Hz angelegt wird,

   um die Schweisskanten  nach und nach aufzuheizen und spätestens beim Er  reichen der Schweissstelle auf Schweisstemperatur zu  bringen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man die durch den Strom hervor  gerufene Temperatursteigerung längs vorbestimmten  Zonen der Schweissstösse bezüglich der längs andern  Zonen im Bereiche der Schweissstösse herrschenden  Temperatur dadurch steuert, dass man im Bereiche  der Schweissstösse ein oder mehrere den Widerstand  der Strombahnen in diesem Bereiche ändernde Mas  sen anordnet, um die Widerstandsverhältnisse in den  vorbestimmten Zonen gegenüber denjenigen der an  dern Zonen zu verbessern und die Stromdichte des  Heizstromes und damit die Temperatur längs den  vorbestimmten Zonen zu erhöhen.

   Man kann     vorteil-          hafterweise    zum Andern des Stromwiderstandes ein  magnetisches Material hohen spezifischen Widerstan  des benützen, um im Bereiche dieses Materials den  Widerstand der Strombahnen im zu schweissenden  Werkstück zu erhöhen.  



  Die erwähnten Massen können dabei block- oder  streifenförmig ausgebildet sein. Durch diese Anord  nung ist es möglich, den Strom in Bahnen zu lenken,    welche beispielsweise     näher    bei der gewünschten  Schweissnaht verlaufen.  



  Es ist auch möglich, zum Andern des Stromwider  standes ein nichtmagnetisches Material hoher spezifi  scher elektrischer Leitfähigkeit     zu    benützen, um im  Bereiche dieses Materials den Widerstand der Strom  bahnen im zu schweissenden Stück herabzusetzen.  Als gut leitendes Material kann beispielsweise Kupfer  Verwendung finden, welches ungefähr den entgegen  gesetzten Effekt wie das vorerwähnte magnetische  Material hervorruft, indem es den Widerstand des  Werkstückes für den     Hochfrequenzstrom    im Bereiche  dieser Masse merkbar herabsetzt, anstatt diesen zu  erhöhen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zur Durch  führung des Verfahrens dienende Vorrichtungen dar  gestellt. An Hand derselben sind im folgenden Aus  führungsbeispiele des Verfahrens erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer ersten  Ausführungsform,       Fig,    2 eine Ansicht nach der Linie 13-13 in       Fig.    1, wobei einzelne Teile im Vertikalschnitt gezeigt  werden,       Fig.    3 eine Seitenansicht der     Fig.    2,       Fig.    4 einen Querschnitt nach der Linie 15-15  in     Fig.    3,       Fig.    5 eine Ansicht einer weiteren Ausführungs  form,

         Fig.    6 eine Seitenansicht von     Fig.    5.  



  Zwei     Metallstreifen    50 und 51 werden in Rich  tung des Pfeils durch Druckrollen 52 und 53 bewegt,  welche gleichzeitig die Ränder der Streifen, die an  der Schweissstelle w zusammengeschweisst werden sol  len,     aneinanderpressen.    Bei der in     Fig.    1 gezeigten  Ausführungsform weisen die Streifen 50, 51     einen     Längsspalt 54 auf mit einander gegenüberliegenden      Spalträndern 51a und 51b. Die     Druckrollen    52 und  53 oder irgendein anderes gleichwertiges Mittel die  nen also nicht nur der     Heranführung    der Streifen,  sondern sie bringen auch die Spaltränder an der oder  nahe der Schweissstelle w aneinander.  



  Wenn die Streifen oder Bänder 50 und 51 aus  verschiedenen Metallen oder     Legierungen    bestehen,  die beim Erwärmen verschiedene Eigenschaften auf  weisen, so kann der eine der Stäbe aus magnetischem  Material zur Erzielung eines zweckentsprechenden  Erwärmungsbildes in der zu schweissenden Naht  auf der einen Seite der Naht auf einen Abstand vom  Metall eingestellt werden, der grösser oder kleiner ist  als der Abstand des Stabes aus magnetischem Mate  rial     an    der anderen Seite der Naht, oder einer der Stäbe  kann vollständig weggelassen werden, um den ge  wünschten Erwärmungsgrad in den entsprechenden  Rändern jedes Bandes sicherzustellen.  



  Des weiteren kann einer oder mehrere dieser  Stäbe aus einem nichtmagnetischen Material von guter  Leitfähigkeit, wie beispielsweise Kupfer, bestehen. Im  Gegensatz zu dem, was nach     oberflächlicher    Betrach  tung der Materie erwartet werden könnte, wenn der  artige Stäbe oder Blöcke aus einem gut leitenden  Metall, wie beispielsweise Kupfer, hergestellt sind,  rufen sie eine Wirkung hervor, die im wesentlichen  entgegengesetzt ist zur Wirkung, die erzeugt wird,  wenn magnetisches Material verwendet wird. Das  heisst beispielsweise, dass, indem ein Block aus Kup  fer nahe an die Bahn eines     Hochfrequenzstromes    ge  bracht wird, die Impedanz einer solchen Bahn verrin  gert wird, so dass der Strom dann bestrebt sein wird,  näher an einem derartigen Stab aus Kupfer zu fliessen.  



  Um den verschiedenen Erfordernissen der ver  schiedenen Verhältnisse gerecht zu werden, müssen  die Halterungen für solche Stäbe einstellbar ausgebil  det sein, wobei eine     Ausführungsform    einer solchen  einstellbaren Anordnung in     Fig.    1 bis 3 gezeigt wird.  Bei dem in diesen Figuren gezeigten Ausführungsbei  spiel werden die Bänder 50 und 51 an der Schweiss  stelle w zusammengeschweisst, während sie vorgescho  ben und durch die Rollen 52 und 53 zusammenge  presst werden.

   Die oben beschriebenen einstellbaren  Elemente aus magnetischem Material können aber  ebensogut in Verbindung mit einem geschlossenen  Spalt eines vorrückenden Rohrstückes oder zwischen  einem Paar Bänder, die zusammengeschweisst werden  sollen, Verwendung finden, vorausgesetzt, dass der       Hochfrequenzstrom    zweckentsprechend angewandt  wird.  



  Die     Hochfrequenzstromkreisbahn    der in     Fig.    1  bis 3 gezeigten Ausführungsform verläuft zwischen  einem Paar     Elektrodenstützen    55, 56, welche die  Kontaktschuhe 57     resp.    58 tragen, wobei genannte  Kontaktschuhe mit den sich gegenüberliegenden Sei  ten des Spalts 54 in     Berührung    stehen, so dass der  Strom von den genannten Kontaktschuhen längs der  Spaltränder zu der und von der Schweissstelle w  fliesst. Dabei kann wenn nötig einer der Kontakte 57  bzw. 58 an einer solchen Stelle angeordnet sein, dass    der Strom von ihm zur Schweissstelle w einen kür  zeren Weg zu durchlaufen hat als der Strom vom  andern Kontakt 58 bzw. 57 zur Schweissstelle w.  



  Wie in den     Fig.    1 bis 3 gezeigt, können die Ele  mente aus magnetischem Material Blöcke aus Isolier  material aufweisendem oder in Isoliermaterial ein  gebettetem, feinverteiltem,     ferromagnetischem    Mate  rial, wie bei 60 und 61 gezeigt, enthalten. Diese sind  in den     Isolierhalteelementen    63, 64 von Stellschrau  ben 62 (siehe     Fig.    4) gehalten. Diese Halteelemente  sind ihrerseits in vertikal einstellbaren Lagen von  Schrauben 65 gehalten, die durch vertikale Schlitze  in den     Isoliergliedern    66, 67 hindurchgehen, wobei  die letztgenannten Glieder ihrerseits mittels Schrau  ben 68 an den Seiten der     Elektrodenstützen    befestigt  sind.

   Da die Elemente aus magnetischem Material die  Neigung haben, sich infolge des     Hochfrequenzmagnet-          feldes        zu    überhitzen, sind Mittel zur Kühlung dersel  ben vorgesehen in Form von durch die Leitungen 70,  71 eingeführten     Kühlflüssigkeitsstrahlen,    die so aus  gebildet sind, dass die Kühlflüssigkeit in den Raum  oberhalb der zu schweissenden Naht und direkt vor  den magnetischen Elementen 60, 61 eingespritzt wird.  



  Die in     Fig.    5 und 6 gezeigte     Ausführungsform     ist ähnlich derjenigen von     Fig.    1 und 3, ausser dass  hier ein einziger Block 75 aus magnetischem Mate  rial angeordnet und direkt über dem Spalt einstellbar  abgestützt ist. Ein U-förmiger     Isolierstützarm    76 dient  als Träger, wobei der Stützarm seinerseits mittels sei  ner Enden durch Schrauben 77, 78 an den     Elektro-          denstützen    55a     resp.    56a abgestützt ist; Schlitze ge  statten eine Vertikal- oder Längseinstellung der Lage  des     magnetischen    Gliedes 75.  



  Die in     Fig.    5 und 6 gezeigte Anordnung dient zur       Schweissung    eines Rohrstückes; sie kann aber auch  für das Schweissen von Bändern verwendet werden,  und zwar sowohl mit dem offenen oder geschlossenen  Spalt.  



  Bei der in     Fig.5    und 6 gezeigten Anordnung  kann ein zusätzlicher Stab 80 aus magnetischem Ma  terial angeordnet sein.  



  Solche Stäbe aus magnetischem Material können  aus gesintertem Metalloxyd bestehen und aus einem  Isoliermaterial, das einen geringen Verlustfaktor und  eine     hochvolumigen    spezifischen Widerstand aufweist,  wie beispielsweise das unter der Fabrikmarke      Fer-          ramic     von der General     Ceramics     &      Steatite    Corpo  ration auf den Markt gebrachte Material. Es können  selbstverständlich auch andere magnetische Kernmit  tel verwendet werden, und zwar vorzugsweise solche,  die eine     Permeabilität    aufweisen, die grösser ist als 1,  wobei die magnetischen Teilchen in geteilter Form  vorhanden sind, so dass allfällige Stromverluste in den  selben auf ein Minimum reduziert werden.

   Beispiels  weise kann feinverteiltes     Eisencarbonyl,    vermischt mit  einem geeigneten synthetischen, harzartigen Isolier  material, verwendet werden.  



  Die in     Fig.    1 bis und mit 6 gezeigten Elemente  aus magnetischem     Material    können sich längs der zu  schweissenden Naht erstrecken.      Die Verwendung der einstellbaren Stäbe aus ma  gnetischem Material beim Zusammenschweissen von  Bändern aus verschiedenartigen Legierungen ist be  sonders da von Vorteil, wo die Bänder aus verschie  denartigen Legierungen bestehen, die verschiedene  Schmelzpunkte oder verschieden grosse elektrische  Widerstände aufweisen.

   Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass,  wenn das Band 50 beispielsweise aus Schnellstahl und  das Band 51 aus einem     hochgekohlten    Stahl besteht,  das Element aus magnetischem Material 60 näher an  das Band 50 eingestellt sein kann als das Element 61  in     bezug    auf das Band 51, wobei die optimalen Ab  stände in jedem einzelnen Falle durch Versuche zu  bestimmen sind.  



  Der verwendete Strom besitzt hohe Frequenz, und  mit den zur Verfügung stehenden     Vakuumröhren-          Hochfrequenzerzeugern    kann er im Bereich von  100 000 Hz liegen oder bis zu 300' 000 oder  400000 Hz oder mehr betragen. Es ist festgestellt  worden, dass bei solchen Frequenzen Kontakte, die  vorzugsweise (jedoch nicht notwendigerweise) an  stelle der Rollenkontakte     verwendet    werden, keine       Lichtbogenbildungs-    oder     Zerstäubungsschwierigkei-          ten    hervorrufen, und dass sie solche Hochfrequenz  ströme mit sehr geringen Widerstandsverlusten in das  Rohrmetall leiten, obwohl die     Rohroberflächen    nicht  immer glatt und regelmässig sind.  



  Die     Reaktanz    des Stromkreises kann sehr klein  gehalten werden, was ermöglicht, mit hohem Wir  kungsgrad einen starken, längs der zu schweissenden  Naht konzentrierten Heizstrom zu erreichen, wenn  ein     Hochfrequenzerzeuger    von mässiger Grösse ver  wendet wird. Mit einem     Hochfrequenzerzeuger    von  gegebener Grösse ist die Geschwindigkeit, mit der das  Werkstück dem Rohrwerk zugeführt werden kann,  während es geschweisst wird, bedeutend höher, als  dies mit den meisten bisher verwendeten Schweiss  apparaten möglich war.

   Bei allen oben beschriebenen  Ausführungsformen sind die Kontakte, vorzugsweise  an geeigneten Isolierstützen, die der Deutlichkeit hal  ber nicht gezeigt sind, gelagert, und sie sind vorzugs  weise in der Längsrichtung der Werkstücke einstell  bar ausgebildet, damit die Schweissränder hinreichend  mit den zur Verfügung stehenden Stromquellen er  wärmt werden können, bevor sie zur Schweissstelle  gelangen.  



  Im allgemeinen bewirkt das     Näherbringen    der  magnetischen Elemente an die Bahn, längs welcher  der     Hochfrequenzstrom    fliesst, eine Erhöhung der       Reaktanz    solcher Strombahnen, was zur Folge hat,  dass die Strombahnen weiter weg von den magneti  schen Elementen geschoben werden, beispielsweise  gegen die Naht und gegen die Unterseite der Naht,  wogegen beim Fehlen der magnetischen Elemente  die Strombahnen die Neigung haben würden, näher  längs der Oberseite der Naht und etwas mehr     an    jeder  Seite der Naht verteilt zu verlaufen.  



  So viele Faktoren spielen bei der Bestimmung, ob  die Wärmewirkung eher längs der Aussenseite der    Naht als an Stellen näher oder direkt an der Innen  seite der Naht auftreten wird, eine Rolle, dass es  zweckmässiger ist, durch Versuche genau festzustel  len, wo die Stäbe aus magnetischem Material am  besten     anzuordnen    sind und in welchem Abstand vom  Leiter und vom Werkstück sie am zweckmässigsten  liegen sollen, um ein gewünschtes Erwärmungsbild in  der Naht zu erzielen.  



  Es ist einleuchtend, dass die     beschriebenen    Appa  rate verwendet werden können, um nicht nur eine  Naht in Rohren zu schweissen,     sondern    auch eine  Naht zwischen gegenüberliegenden Rändern an an  deren Metallteilen, beispielsweise     Bändern    und ähn  lichem, zu schweissen, wobei einzig die     Form    der       Druckanlegerollen    zweckentsprechend geändert wer  den muss.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich in verschie  denen Beziehungen als nützlich erwiesen. Wenn bei  spielsweise die     zusammenzuschweissenden    Teile aus  verschiedenen Metallen bestehen oder sonst verschie  den ausgebildet sind, so dass sie auf verschiedene  Temperaturen erhitzt werden müssen, um im Schweiss  punkt unter optimalen Verhältnissen miteinander ver  schweisst zu werden, kann dies durch abgewogenes  Positionieren der Stücke oder     Streifen    des den Wi  derstand ändernden Materials in unmittelbarer Nähe  und längs des einen oder     andern    Schweissstosses  oder längs beider Schweissstösse erfolgen.  



  Auch beim Schweissen von Metallen ganz ver  schiedener Dicken, welche eine Schweissnaht beträcht  licher Tiefe ergeben, können die Streifen oder Blöcke  des den Widerstand ändernden Materials so angeord  net werden, dass sie die Strombahnen ändern und die  Schweissstösse auf ihrer ganzen Tiefe auf die opti  male Schweisstemperatur erhitzt werden.  



  In andern Fällen, bei welchen es davon abhängt,  wie der     Hochfrequenzstrom    zugeführt wird, ist die  Anwendung von widerstandsändernden Streifen oder  Blöcken einfach deshalb     vorteilhaft,    weil sie es er  möglichen, den Strom in Bahnen längs den Schweiss  stössen zu konzentrieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Schweissen einer zwischen zwei einander gegenüberliegenden, langgestreckten Metall teilen sich erstreckenden Naht, bei welchem man die beiden Schweissstösse der Teile längs der vorgesehenen Schweissnaht bis über eine Schweissstelle hinaus vor wärtsschiebt und die Schweissstösse der Teile minde stens im Bereiche der Schweissstelle zusammenpresst, wobei an die beiden Teile im Bereich der Schweiss stösse und vor Erreichen des Bereichs der Schweiss stelle ein Strom einer Frequenz von annähernd min destens<B>100000</B> Hz angelegt wird, um die Schweiss kanten nach und nach aufzuheizen und spätestens beim Erreichen der Schweissstelle auf Schweisstem peratur zu bringen, dadurch gekennzeichnet,
    dass man die durch den Strom hervorgerufene Temperaturstei gerung längs vorbestimmten Zonen der Schweissstösse bezüglich der längs andern Zonen im Bereiche der Schweissstösse herrschenden Temperatur dadurch steuert, dass man im Bereiche der Schweissstösse ein oder mehrere den Widerstand der Strombahnen in diesem Bereiche ändernde Massen (60 bzw. 61) an ordnet, um die Widerstandsverhältnisse in den vor bestimmten Zonen gegenüber denjenigen der andern Zonen zu verbessern und die Stromdichte des Heiz stromes und damit die Temperatur längs den vor bestimmten Zonen zu erhöhen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zum Ändern des Stromwider standes ein magnetisches Material hohen spezifischen Widerstandes benützt, um im Bereiche dieses Mate rials den Widerstand der Strombahnen im zu schwei ssenden Werkstück zu erhöhen. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zum Ändern des Stromwider standes ein nichtmagnetisches Material hoher spezifi scher elektrischer Leitfähigkeit benützt, um im Be reiche dieses Materials den Widerstand der Strom bahnen im zu schweissenden Stück herabzusetzen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Heizstromdichte.längs des Schweissstosses des einen Teils gegenüber der Strom dichte längs des Schweissstosses des andern Teils da durch steuert, dass man eine Masse eines magneti schen Materials hohen spezifischen Widerstandes in unmittelbarer Nähe und längs mindestens eines der beiden Teile und zurückversetzt von dessen Strom bahn anbringt, entlang welcher die Schweissung statt findet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schweissenden Teile (50, 51) aus zwei verschiedenen, verschiedene optimale Schweisstemperaturen aufwei senden Metallen bestehen, und dass man die beiden Metallteile (50, 51) an der Schweissstelle (w) dadurch auf ihre Schweisstemperaturen bringt, dass man den Widerstand der Strombahnen vor der Schweissstelle (w) mittels des widerstandsändernden Materials steuert. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als einen der Teile ein aus Schnellstahl bestehendes Band und als andern ein aus Hochkohlenstoffstahl beste hendes Band verwendet, so dass nach dem Schweissen ein zusammengesetztes Band aus zwei Stahlarten ent steht. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Stromkontakte (57, 58) an den beiden Metallteilen (50, 51) an den sich gegenüberliegenden Seiten des zwischen ihnen und vor der Schweissstelle (w) gebildeten Spalts legt, und dass man einen der Kontakte (58) an einer solchen Stelle anordnet, dass der Strom von ihm zur Schweiss stelle (w) einen kürzeren Weg zu durchlaufen hat als der Strom vom andern Kontakt (57) zur Schweiss stelle.
CH351045D 1957-02-06 1957-03-18 Verfahren zum Schweissen einer zwischen zwei einander gegenüberliegenden, langgestreckten Metallteilen sich erstreckenden Naht CH351045A (de)

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