CH351141A - Druckaustauscher - Google Patents

Druckaustauscher

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CH351141A
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Brian Spalding Dudley
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Brian Spalding Dudley
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F13/00Pressure exchangers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


      Druckaustauscher       Gegenstand der Erfindung ist ein     Druckaustau-          scher,    bei dem in einem Bauteil eine Öffnung für den       Durchlass    von Gas von bzw. in Zellen vorhanden ist  der dadurch gekennzeichnet ist, dass an einem Teil  der Öffnung die in Richtung einer Zellentrennwand  gemessene Dimension der Öffnung bei der Relativ  bewegung zwischen der Zellentrennwand und dem  Bauteil ungleichmässig ist.  



  Beiliegende Zeichnung stellt nebst einer bekann  ten Ausführung einige Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes teilweise und schematisiert dar.  



       Fig.    1 a zeigt im Schnitt längs einer Zylinderfläche  einen Teil eines     Druckaustauschers    in bekannter  Ausführung.  



       Fig.    1 b ist ein     Seitenriss    der Öffnung in der einen  Stirnplatte dieser bekannten Ausführung.  



  Die     Fig.   <I>2a</I> und<I>2b,</I> welche den     Fig.    la bzw.     1b     entsprechen, zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



  In ähnlicher Weise zeigen die     Fig.    3a und 3b ein  zweites, die     Fig.4a    und 4b ein drittes, die     Fig.    5a  und 5b ein viertes Ausführungsbeispiel.  



       Fig.    6 ist ein Gesamtlängsschnitt eines     Druckaus-          tauschers,    und       Fig.    7 ist ein Querschnitt längs der Linie     VII-VII     der     Fig.    6.  



  Die     Fig.    1 a und 1 b zeigen einen Ring 1 von     achs-          parallelen,    beidseits offenen Zellen, der sich gemäss  dem Pfeil X zwischen stationären Stirnplatten 2 und 4  dreht. Die Stirnplatte 2 hat eine     Auslassöffnung    3 mit       Kreisringsektorform,    also mit gleichmässiger radialer  Weite wie üblich. Zur Umgrenzung dieser Öffnung  gehört eine  vordere  Kante 6 (an der jede Zelle  beim Durchlauf mit der Öffnung in Verbindung tritt)  und eine  hintere  Kante 5. Die mittlere Länge der  Öffnung 3 in Umfangsrichtung ist mit Z bezeichnet.  Die Verdünnungswellen, die bei der Kante 6 entste  hen, sind durch gestrichelte Linien angedeutet.

   Die    richtige Abstimmung des     öffnens    und Schliessens  einer Zelle bei den Kanten 6     bzw.    5 ist für eine gute  Arbeitsweise sehr wichtig. Die von der Kante 6 aus  gehenden Verdünnungswellen werden durch die Stirn  platte 4 reflektiert. Die Abstimmung sollte eine solche  sein, dass der Kopf der reflektierten Welle gerade  dann an dem der     Stirnplatte    2 benachbarten Ende  einer Zelle ankommt,     wenn    diese Zelle von der hin  teren Kante 5 geschlossen     wird.    Käme der Wellen  kopf zu früh an, so würde an dieser Kante 5 Gas mit  einer geringeren Geschwindigkeit austreten als durch  den Rest der Öffnung, und dieses- Gas hätte einen  niedrigeren Staudruck.

   Dies könnte zu einem     Abrei.     ssen der     Grenzschicht    in einem an die Öffnung an  schliessenden Leitungsteil führen. Wie in     Fig.    la an  gedeutet ist,     fächern    von der Kante 6 mehrere Ver  dünnungswellen aus, die     alle    reflektiert werden und  beim Auftreffen auf die Stirnplatte 2 eine     mit    vollem  Strich angedeutete Verdichtungswelle erzeugen.  



  Das in den     Fig.   <I>2a</I> und<I>2b</I> dargestellte erste Aus  führungsbeispiel unterscheidet sich von der eben be  schriebenen bekannten Ausführung dadurch, dass die  Öffnung sich im Bereich der hier mit 7 bezeichneten  hinteren Kante verengt und dass die Öffnungslänge Z  etwas grösser ist. Im Bereich der Kante 7 nimmt der       Durchlassquerschnitt    der Öffnung nach und nach ab.  Da die radiale Weite für die     Durchflussgeschwindig-          keit    bestimmend ist, kann durch die Wahl dieser  Weite an jedem Punkt in     Umfangsrichtung    auch die  an diesem Punkt sich ergebende     Durchflussgeschwin-          digkeit    beeinflusst werden.

   Das Profil der Verengung  bei der Kante 7 ist nun so gewählt, dass trotz den  Welleneffekten die     Durchflussgeschwindigkeit    auch in  der Verengung nicht abfällt oder dass sie gar zu  nimmt, um ein Abreissen der     Grenzschicht    zu vermei  den. Die Verengung könnte asymmetrisch sein.  



  Die in den     Fig.    3a und 3b gezeigte Ausführung  ist für eine Spülstufe gedacht, da auch die Stirnplatte      4     eine        Öffnung    hat. Der Spülstrom ist durch die  Pfeile Y angedeutet. Die Verengung der Austritts  öffnung an der hinteren Kante 7 hat zur Folge, dass  die Spülung mit einem geringeren Druckabfall in den  Zellen durchgeführt werden kann.  



  In dem     in    den     Fig.   <I>4a</I> und<I>4b</I> gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel hat die Öffnung 3 auf halber Länge eine  Verengung 8 zwecks     Gleichmässighaltung    der     Aus-          strömgeschwindigkeit,    die sonst in der     Mitte    der     öff-          nung,    also gegenüber den Stellen, an denen die ersten  Verdünnungswellen reflektiert werden, oft geringer  ist, besonders wenn die     Öffnung    lang ist.  



  Um     eine    Anpassung an veränderliche Betriebsver  hältnisse, insbesondere an veränderliche Verhältnisse  von Einlass- zu     Auslassdruck    zu ermöglichen, ist im  Ausführungsbeispiel nach den     Fig.5a    und 5b das  wirksame Profil der     Öffnung    veränderlich.

   Die wirk  same hintere Kante besteht nämlich aus dem Rand 9  einer     verdrehbaren    Scheibe 10, die zum Teil in einer       Ausnehmung    16 der Stirnplatte 2 untergebracht ist  und dort exzentrisch auf     einer    Welle 12 festsitzt;  diese ist in der Stirnplatte 2 und in einer die     Aus-          nehmung    16 verschliessenden und an der Stirnplatte 2  befestigten Deckplatte 15 drehbar gelagert und trägt  einen Betätigungsarm 13. Die Scheibe 10 kann von  der unwirksamen Endlage 11 aus mehr oder weniger  in die Öffnung 3 eingefahren werden zwecks Verän  derung des effektiven Strömungsquerschnittes und  insbesondere des Verlaufes der wirksamen hinteren  Kante.

   Die Länge Z des     effektiven    Strömungsquer  schnittes kann die gleiche     sein    wie im ersten und     im     zweiten     Ausführungsbeispiel.    Mit 17 ist eine an die  Öffnung 3 anschliessende Leitung bezeichnet.  



  Bei vorstehender Scheibe 10 besteht die Gefahr  einer Ablösung der Strömung hinter dem Rand 9.  Um dem entgegenzuwirken, kann an den Rand 9 eine  flexible     Diffusorwandung    angeschlossen werden, die  dem Rand bei der Veränderung seiner Lage folgt.  Eine solche Wand könnte zum Beispiel aus sich über  lappenden Metallstreifen bestehen.  



  Es wäre auch denkbar, an einem     Druckaustau-          scher    auswechselbare Stirnplatten mit verschieden       profilierten    Öffnungen zu verwenden. Eine Verengung  der Öffnung kann ebenfalls an der Eintrittskante vor  handen sein und sich entgegen dem Drehsinn des  Zellenringes zuspitzen. Man kann auf diese Weise  eine Zunahme der Geschwindigkeit gegen die vordere  Kante hin erreichen, um dadurch     Grenzschichteffek-          ten    entgegenzuwirken, die sich dort einstellen könn  ten.  



  Die Erfindung kann auch auf     Einlassöffnungen     angewendet werden, obwohl dort eine Verengung,  die     insbesondere    an der vorderen Kante vorzusehen  wäre, erst bei grossen Druckverhältnissen Wichtigkeit  erlangt.  



       Fig.6    zeigt einen     Druckaustauscher,    der einen  Zellenring 1     aufweist,    der mit Achszäpfen 21, 22 in  Stirnplatten 4 bzw. 2 gelagert ist.  



  Die     Zuströmung    von Gas erfolgt durch eine Lei  tung 18 und eine     Öffnung    3' der Stirnplatte 2. Die    Leitung 18 und eine     Auslassleitung    20 gehören zu  einer     Hochdruckspülstufe.    Eine     Einlassleitung    19, die  an eine     Durchlassöffnung    der Stirnplatte 4 angeschlos  sen ist, bildet zusammen mit einer an die Öffnung 3  der Stirnplatte 2 angeschlossenen     Auslassöffnung    eine       Niederdruckspülstufe.    Kanäle wie 27 in der Stirn  platte 2 dienen zum     Durchlass    eines Kühlmittels wie  Wasser.

   Die Endplatten 2 und 4 haben     ineinander-          geschachtelte,    den Zellenring 1 umgebende Verlän  gerungen 23 bzw. 24. Wie aus     Fig.    7 ersichtlich ist,  ist die     Auslassöffnung    3 an ihrem  < hinteren  Ende in  der Drehrichtung X des Zellenringes verengt, wäh  rend die     Einlassöffnung    3' an ihrem vorderen Ende 6'  entgegen dem     Drehsinn    X verengt ist. Dagegen ist  sowohl die vordere Kante 6 der Öffnung 3 als auch  die hintere Kante 5' der Öffnung 3' radial. Y zeigt  wiederum die Strömungsrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckaustauscher, bei dem in einem Bauteil eine Öffnung für den Durchlass von Gas von bzw. in Zel len vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, d'ass an einem Teil der Öffnung die in Richtung einer Zellen trennwand gemessene Dimension der Öffnung bei der Relativbewegung zwischen der Zellentrennwand und dem Bauteil ungleichmässig ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckaustauscher nach Patentanspruch, in wel chem der besagte Bauteil eine Stirnplatte ist, die neben einem Ring von achsparallelen Zellen mit radialen Trennwänden gelegen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die radiale Dimension der Öffnung in der Stirnplatte ungleichmässig ist. 2. Druckaustauscher nach Unteranspruch 1, in welchem die besagte Öffnung für den Auslass von Gas aus den Zellen dient, dadurch gekennzeichnet, dass diese Öffnung zum grössten Teil kreisringsektor- förmig ist, aber am hinteren Ende eine allmählich abnehmende radiale Weite hat.
    3. Druckaustauscher nach Unteranspruch 1, in welchem die besagte Öffnung für den Einlass von Gas in die Zellen dient, dadurch gekennzeichnet, dass diese Öffnung zum grössten Teil kreisringsektorförmig ist, aber am vorderen Ende eine allmählich abnehmende radiale Weite hat. 4. Druckaustauscher nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung im mittleren Teil ihrer Bogenlänge eine Verengung hat. 5. Druckaustauscher nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, d'ass die effektive Begrenzung eines Teiles der Öffnung durch den Rand eines mehr oder weniger in die Öffnung einfahrbaren Teiles ge bildet ist.
    6. Druckaustauscher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung zum grössten Teil kreisringsektorförmig ist, aber an beiden Enden eine allmählich abnehmende radiale Weite hat.
CH351141D 1956-03-29 1957-03-29 Druckaustauscher CH351141A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0130433A1 (de) * 1983-06-29 1985-01-09 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. Druckwellenlader mit einem Abgasabblasventil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0130433A1 (de) * 1983-06-29 1985-01-09 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. Druckwellenlader mit einem Abgasabblasventil
US4592330A (en) * 1983-06-29 1986-06-03 Bbc Brown, Boveri & Company, Limited Pressure wave supercharger with an exhaust gas blow-down valve

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