CH351168A - Objektiv mit veränderlicher Brennweite in Verbindung mit einer photographischen oder kinematographischen Aufnahmekamera - Google Patents

Objektiv mit veränderlicher Brennweite in Verbindung mit einer photographischen oder kinematographischen Aufnahmekamera

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Publication number
CH351168A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
focal length
diaphragm
lens
handle
release
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Application number
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English (en)
Inventor
Planert Wolfgang
Stuehmke Horst
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/02Diaphragms
    • G03B9/07Diaphragms with means for presetting the diaphragm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


  Objektiv     mit    veränderlicher Brennweite in     Verbindung        mit    einer     photographischen     oder     kinematographischen    Aufnahmekamera    Sowohl in der photographischen als auch in der  kinematographischen Aufnahmetechnik ist es üblich,  Objektive mit veränderlicher     Brennweiteneinstellung     zu verwenden.

   Sofern man nun     derartige    Objektive  in Verbindung mit Kameras mit einer     Spiegelreflex-          suchereinrichtung        benutzt,    ist es bei der Scharfein  stellung     zweckmässig,    die     Irisblende    voll zu öffnen,  um ein möglichst helles     Mattscheibenbild    zu erhal  ten.

   Da weiterhin die     Scharfeinstellung    bei einer gro  ssen Brennweite exakter     durchgeführt    werden     kann     als bei einer kleinen Brennweite, wird man bei Ver  wendung eines Objektivs mit veränderlicher Brenn  weite     zweckmässigerweise    vor der Scharfeinstellung  das optische System auf seine grösste Brennweite ein  stellen. Durch diese Erfordernisse ergibt sich für den  Kameramann eire Reihe von     Bedienungshandgriffen,     von denen leicht einer übersehen werden     kann.     



  Vorliegender     Erfindung    liegt die Aufgabe zu  grunde, solche Fehlerquellen möglichst auszuschalten  und     darüber    hinaus dem Kameramann die Bedienung  zu     erleichtern.     



  Erfindungsgemäss wird ein Objektiv mit veränder  licher Brennweite mit einer     Vorwahlspringblende    aus  gestattet, die mittels eines im     Handgriff    für die Brenn  weiteneinstellung verschiebbar gelagerten     Auslöseglie-          des    betätigt werden kann. Eine besonders     vorteilhafte     Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht  darin, dass die Springblende auch mit Hilfe des Hand  griffes für die     Brennweiteneinstellung    geöffnet und       gespannt    werden kann. Dadurch     entfällt    eine geson  derte Betätigung des     Blendenhebels.     



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sind in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht.  Es zeigen:       Fig.    1     ein    Objektiv mit veränderlicher Brennweite  in Draufsicht,         Fig.    2 einen     Schnitt   <B>A -A</B> nach     Fig.    1, wobei sich  die Springblende in voll geöffnetem Zustand befindet,       Fig.    3 den gleichen     Schnitt    wie     Fig.    2, wobei sich  jedoch die Springblende bis auf die vorgewählte Stel  lung geschlossen hat, und       Fig.    4 und 5 eine Anordnung,

   bei der die Spring  blende     mit    Hilfe des     Handgriffes    für die     Brennwei-          teneinstellung    geöffnet wird.  



  Das in der     Frontplatte    1 einer nicht näher dar  gestellten Spiegelreflexkamera befestigte Objektiv mit       veränderlicher    Brennweite 2 weist einen Ring 3 für  die Scharfeinstellung auf, der mit einer Entfernungs  skala 4 versehen ist, sowie einen Ring 5 für die  Einstellung der Brennweite mit einer Brennweiten  skala 6. Zwischen diesen beiden Ringen befindet  sich ein nicht drehbarer Ring 7 mit entsprechen  den Marken 8 und 9 für die Einstellung der Ent  fernung bzw. die Einstellung der Brennweite. Ein       Ring    10 mit einer Marke 11 dient zur Vorwahl der  Blende, und ihm gegenüber     liegt    ein Ring 12, der  die     Blendenskala    13 trägt und mit Ring 5 gekuppelt  ist.

   Der     Ring    5     trägt    eine Platine 14, an der die       Blendenlamellen    15, ein     Blendenhebel    16, der in  einem Schlitz 18 geführte     Blendenanschlag    17 sowie  eine bei 19 drehbar gelagerte Schaltklinke 20 ange  ordnet sind. Der     Blendenhebel    16 ist mittels eines  Schlitzes 21 durch den Ring 5 hindurchgeführt und  wird durch die     Kraft    einer Feder 22 gegen den     Blen-          denanschlag    17 gezogen.     Letzterer    ist in nicht näher  dargestellter Weise mit dem die     Blendenmarke    11  tragenden Ring 10 verbunden.

   Am     Brennweitenein-          stellring    5 ist der Handgriff 23 befestigt, in dem ein       Auslösebolzen    24 verschiebbar gelagert ist.     In    seiner  Ruhelage wird der     Auslösebolzen    24 durch eine  Feder 25 nach aussen gedrückt. Eine weitere Feder 26  zieht die     Schaltklinke    20 . gegen das     in    den Ring 5      ragende Ende des     Auslösebolzens    24. Am Blenden  hebel 16 ist eine Rast 27 angebracht, die     mit    der       Schaltklinke    20 in noch zu erklärender Weise zusam  menarbeitet.  



  Die     Wirkungsweise    der Anordnung ist folgende:  Durch Belichtungsmessung wird in     bekannter     Weise der     Blendenwert        ermittelt    und mittels Ring 10       vorgewählt.    Daraufhin wird die Blende völlig geöff  net, indem man den     Blendenhebel    16 in seine     End-          lage    bringt     (Fig.    2). Dabei     setzt    sich die Klinke ?0  hinter die Rast 27 des     Blendenhebels    16.

   Danach  stellt man mittels     Handgriff    23 die grösste     Bretm-          weite    ein (im Ausführungsbeispiel 60 mm). Nunmehr  kann bei grösster     Blendenöffnung    und grösster Brenn  weite die exakte Scharfeinstellung durch Verdrehen  des Ringes 3 vorgenommen werden. Die Einstellung  des entsprechenden Bildausschnittes erfolgt danach  durch entsprechende Verstellung des Handgriffes 23.  Ist der Bildausschnitt festgelegt, so drückt man den       Auslösebolzen    24 in Richtung des Pfeiles 28. Da  durch wird der     Blendenhebel    16 freigegeben, und die  Blende kann sich bis auf den vorgewählten Wert  schliessen (siehe     Fig.    3).  



  In den     Fig.    4 und 5 ist eine Anordnung darge  stellt, bei der eine gesonderte Betätigung des     Blenden-          hebels    16     entfällt.    Dies wird dadurch erreicht, dass  in den Weg des     Blendenhebels    16 ein ortsfester An  schlag 29 gelegt ist. Dieser Anschlag kann beispiels  weise am nicht drehbaren Ring 7 angebracht sein.  Die Wirkungsweise ist hierbei folgende:  Die Blende wird wieder - wie bereits beschrie  ben - vorgewählt. Daraufhin wird der Handgriff 23  in Richtung der kleinsten Brennweite     (Pfeil    30) be  wegt.

   Der     Handgriff    23 bzw. der Ring 5 ist jedoch  nicht nur bis zum kleinsten     Brennweitenwert    in die  ser Richtung verstellbar, sondern bis zu einem nicht  dargestellten Anschlag, der einen Bewegungshub des  Handgriffes 23 über den kleinsten     Brennweitenwert     hinaus gestattet. Bei der vorstehend erläuterten Be  wegung des     Handgriffes    23 verdreht sich Ring 5 samt  allen an seiner     Platine    14 gelagerten     Teilen,    also  auch der     Blendenhebel    16. Dieser folgt der Bewegung  jedoch nur so lange, bis er gegen den ortsfesten An  schlag 29 stösst.

   Beim Weiterbewegen des Hand  griffes 23     fällt    dann die Klinke 20 hinter der Rast 27  des     Blendenhebels    ein. Damit ist die Blende geöffnet  und gespannt     (Fig.    5). Nunmehr wird durch Bewe  gung des Handgriffes 23 in Richtung des Pfeiles 31  die grösste Brennweite eingestellt und die     Schalein-          stellung        mittels    Ring 3 vorgenommen. Daraufhin wird  der     Bildausschnitt    festgelegt und anschliessend die  Springblende - wie bereits     ini    vorhergehenden     Aus-          führungsbeispiel    beschrieben - ausgelöst.

   Eine Ver-         stellung    des     Blendenhebels    16 durch den     Anschlag    29  während der Festlegung des Bildausschnittes kann  nicht eintreten, da er mit diesem innerhalb des Brenn  weitenverstellbereiches durch den vorher erwähnten  Überhub des Ringes 5 nicht in Berührung kommt.  



  Um die Bedienung noch weiter zu erleichtern,       kann    man die     Blendenauslösung    bei beiden Ausfüh  rungsbeispielen noch mit der     Auslöseeinrichtung    für  den Filmlauf kuppeln.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Ka  meras beschränkt, bei denen die     Spiegelreflexsucher-          einrichtung    in der Kamera selbst     angeordnet    ist, son  dern kann ebenso dann angewendet werden, wenn  die     Spiegelreflexsuchereinrichtung    mit dem Objektiv  vereinigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Objektiv mit veränderlicher Brennweite in Ver bindung mit einer photographischen oder kinemato graphischen Aufnahmekamera mit Spiegelreflex- suchereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv mit einer Vorwahlspringblende ausgestattet ist, die mittels eines im Handgriff für die Brenn weiteneinstellung (23) verschiebbar gelagerten Aus- lösebolzens (24) betätigt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an einer mit dem Einstellring für die Brennweite (5) fest verbundenen Platine (14) die Vorwahlspringblende sowie deren Auslöseklinke (20) gelagert sind und letztere durch den im Handgriff für die Einstellung der Brennweite verschiebbar ge lagerten Auslösebolzen (24) betätigt werden kann. 2. Objektiv nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auslöseklinke (20) für die Springblende mit einer am Blendenstellhebel (16) an geordneten Rast (27) zusammenwirkt. 3.
    Objektiv nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorwahlspringblende mit Hilfe des Handgriffes (23) für die Brennweiteneinstellung geöffnet und gespannt werden kann. 4. Objektiv nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Blendenhebel (16) beim Ver drehen des Einstellringes für die Brennweite (23) in einer seiner Endlagen gegen einen in seiner Bewe gungsbahn liegenden Anschlag (29) stösst, wobei sich die Auslöseklinke (20) hinter die auf dem Blenden hebel (16) angeordnete Rast (27) legt. 5.
    Objektiv nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der im Handgriff (23) gelagerte Auslösebolzen (24) mit der Auslöseeinrichtung für den Filmlauf gekuppelt ist.
CH351168D 1957-01-04 1957-06-07 Objektiv mit veränderlicher Brennweite in Verbindung mit einer photographischen oder kinematographischen Aufnahmekamera CH351168A (de)

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