CH351176A - Ackerschlepper - Google Patents

Ackerschlepper

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Publication number
CH351176A
CH351176A CH351176DA CH351176A CH 351176 A CH351176 A CH 351176A CH 351176D A CH351176D A CH 351176DA CH 351176 A CH351176 A CH 351176A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
block
engine
agricultural tractor
axles
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Albert
Heinrich Dipl Ing Roessler
Original Assignee
Daimler Benz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz Ag filed Critical Daimler Benz Ag
Publication of CH351176A publication Critical patent/CH351176A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/34Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


      Ackerschlepper       Ackerschlepper werden bisher in der Regel ohne  eigentlichen     Fahrgestellrahmen        ausgeführt.    Die Achsen  werden dabei meist     ungefedert    an dem eine bauliche  Einheit bildenden     Motor-Getriebe-Block    vorgesehen.  Diese Bauart reicht für den bisher üblichen Gebrauch  des Fahrzeugs als Traktor auf dem Acker und auf  der Strasse aus. Die Erfindung stellt sich aber, von den  neuesten Erkenntnissen ausgehend, die Aufgabe, ein  Fahrzeug zu schaffen, das die Funktionen eines Schlep  pers, Geräteträgers, Lastwagens und     Verkehrsmittels     in sich zu vereinigen ermöglicht.

   Hierbei soll es mög  lich werden, mit diesem Fahrzeug eine einem Last  kraftwagen fast entsprechende Geschwindigkeit zu  entwickeln, wozu es einen gefederten Rahmen haben  und zur Erzielung einer guten Geländegängigkeit und  besonders hoher     Zughakenleistung    mit Allradantrieb  ausgerüstet sein muss.  



  Die Breite dieses Fahrzeugrahmens kann dabei  ein gewisses Höchstmass nicht überschreiten, das be  dingt ist durch die durch Normung festgelegte Spur  weite und durch den geforderten, möglichst kleinen  Wenderadius sowie durch die notwendigen Rad  grössen. Diese relativ     schmale    Form des Rahmens  bereitet dem Konstrukteur bei der Unterbringung  aller für ein solches Universalgerät erforderlichen  Bauteile (Führerhaus,     Lastenpritsche,    Brennstoff  tank, Batteriekasten, Reserverad usw.) erhebliche  Schwierigkeiten.

   Die Erfindung schlägt nun zur Lö  sung dieses Problems einen besonders geeigneten  Weg vor, dessen Wesen darin besteht, dass der     Motor-          Getriebe-Block    innerhalb des     Fahrgestellrahmens     aussermittig zur Längsmittellinie des Rahmens an  geordnet ist und dass an diesem Block die Kupplungs  organe für den Antriebsmechanismus der Achsen so  angeordnet sind, dass die Kupplungsorgane für die  Vorderachse seitlich und für die Hinterachse am hin-         tern    Ende des Blocks liegen und     d-ass    sie beide einer  seits gleich grossen Abstand von der     Längsmittellinie     des Rahmens und anderseits beide gleich grossen Ab  stand von ihren zugeordneten Achsen haben.  



  Der Vorteil dieser baulichen Anordnung ist, dass  die Achsen und ihr Antriebsmechanismus auch bei  innerhalb eines relativ     schmalen    Rahmens unter  gebrachten     Motor-Getriebe-Blocks    bequem an diesen  angekuppelt werden können und dass sie vor allem  bei der Vor- und bei der Hinterachse in vollkommen  gleicher Bauart und     Abmessung    verwendet werden  können. Sie können dabei unter sich von der Kupp  lungsstelle am Block bis zu dem die Radlagerung bzw.       -lenkung    tragenden Flansch austauschbar gleich sein.  Diese Ausführung ermöglicht eine rationelle Fertigung  und ist auch für die Lagerhaltung der Ersatzteile und  bei Reparaturen sehr vorteilhaft.  



  Die vorgeschlagene Bauart     ermöglicht    weiterhin,  die Antriebswelle der Hinterachse mit der     Motor-          und        Getriebehauptwelle    fluchten zu lassen und da  durch im direkten Gang (schnelle Transportfahrt)  ohne Verluste durch Zwischentriebe die     Hinterachse     anzutreiben.  



  Wenn schliesslich noch vorgesehen wird, dass die  seitlichen Kupplungsorgane für die Vorderachse un  terhalb des Rahmens liegen und dass oberhalb der  selben am     Motor-Getriebe-Block    ein zweites seitliches  Antriebsorgan für eine wenigstens     annähernd    im  Rahmenraum liegende, vordere und hintere Zapf  welle angeordnet ist, ist es möglich, die für einen  Ackerschlepper unerlässlichen     Zapfwellen    aus dem  über dem Rahmen liegenden Raum     fernzuhalten.     Damit lässt sich bei Schleppern mit     Lastenpritsche    der  Raum zwischen dem Rahmen und der     Lastenpritsche     frei     halten    für die Unterbringung anderer Teile, zum  Beispiel des Reserverads.

   An der Aussenseite des Rah-           mens    können dann unbehindert z. B. der Batterie  kasten einerseits und der     Brennstofftank    anderseits       angehängt    werden.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht des Ackerschlep  pers unter     Fortlassung    des einen seitlichen     Fahrzeug-          teils    nach der Linie<I>A -B</I> der     Fig.    2, wobei die Trieb  werksteile samt Achsen dicker ausgezogen sind.  



       Fi,2    stellt die zugehörige Draufsicht bei ab  genommenem und nur     in    seinen Umrissen ange  deutetem     Aufbau    dar. In       Fig.    3 ist nochmals die gleiche Ansicht wie     in          Fig.    1 wiedergegeben, wobei jedoch diesmal der Rah  men und die an ihn angebauten oder     auf    ihn aufge  legten Teile dick ausgezogen sind, und der Rahmen  nicht mehr     geschnitten    dargestellt ist.  



       Fig.    4 ist die zu     Fig.    3 gehörige Draufsicht, wieder  mit weggelassenem Aufbau.  



  Der Rahmen des Fahrzeugs besteht aus den  Längsholmen 1 und den Querholmen 2 samt vorderer  Stossstange 3. Sowohl die Vorderachse 4 als die Hin  terachse 5 tragen diesen Rahmen 1, 2 über nicht ge  zeichnete Federungen. An den     Endflanschen    6 der       Vorder-    und Hinterachse 4     bzw.5    sind die an     Vorder-          und    Hinterachse gleichen Lagerungen für die vier an  getriebenen Räder 7 angebaut, wobei bei den     Vor-          d-crrädern    noch besondere Lenkorgane 8 zwischen  geschaltet sind. Diese Lenkorgane werden über die  Lenksäule 9 vom Lenkrad 10 betätigt.  



  Innerhalb des Rahmens 1, 2 ist der aus dem  Motor 11 und dem     Kupplungs-    und Getriebegehäuse  12     zusammengesetzte        Motor-Getriebe-Block    so gela  gert, dass seine Hauptachse um den Betrag a zur       Längsmittelachse    des Rahmens 1, 2 seitlich versetzt  ist. Am Hinterende des Blocks befindet sich bei 13  das nur durch einen Kreis angedeutete und in der  Hauptachse des Blocks liegende Kupplungsorgan 13  für das     Schubrohr    14 der Hinterachse 5. Mit 15 ist eine  Gummimanschette bezeichnet.  



       Seitlich    vom Motorblock ragt aus diesem eine  weitere Kupplungsstelle 16 heraus, und zwar so weit,  dass sie um den gleichen Betrag a wie die Kupplungs  stelle 13, jedoch nach der anderen Seite von der       Längsmittelachse    des Rahmens entfernt liegt. Von  dieser Kupplungsstelle 16 aus wird' durch das Schub  rohr 17 die Vorderachse angetrieben. Die entspre  chende Gummimanschette ist mit 18 bezeichnet.  



  Die Kupplungsstellen 13 und 16 sind in ihrer  Lage so     gewählt,    dass die Entfernung der hinteren  Kupplungsstelle 13 von der Hinterachse 5 gleich gross  wie diejenige der seitlichen Kupplungsstelle 16 von  der Vorderachse 4 ist (vergleiche die Masse b in       Fig.    1). Bei dieser Lage der Kupplungsstellen können  die     Vorder-    und Hinterachsen samt Schubrohr und       Gummimanschette    bis zum     Flansch    6 unter sich gleich  gestaltet und sogar     gegeneinander    ausgetauscht  werden.  



  Die seitliche Kupplungsstelle 16 liegt, wie     Fig.    1  erkennen lässt, unterhalb der Rahmenebene. Oberhalb    dieser Kupplungsstelle tritt aus dem Getriebeblock ein  weiteres seitliches Antriebsmittel 19 heraus, an wel  ches über Biegegelenke jeweils die vordere und hin  tere     Zapfwelle    20 und 21 angeschlossen sind. Sie  enden jeweils in einem     an        den    Quertraversen ge  lagerten     Zapfwellenstummel    22 bzw. 23. Die Zapf  wellen 20 und 21 liegen dabei wenigstens annähernd  innerhalb des Rahmens 1, 2.  



  Auf der anderen Seite des Getriebeblocks 12 ragt  eine zum Aufsetzen einer Riemenscheibe     bestimmte     Welle 28 mit dem sie umschliessenden Gehäuse  heraus.  



  Der Aufbau ist nur     durch    seine     Umrisslinien    an  gedeutet     und    besteht aus dem Fahrersitz 24     mit          Führerhaus    25 sowie einer     Lastenpritsche    26     mit     wegklappbaren Wänden 27.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist zu erkennen, wie bei der  gewählten Anordnung des Triebwerks     im    Verhältnis  zum Rahmen der einerseits zwischen den Rädern 7  und anderseits zwischen dem Rahmen 1, 2 und der       Lastenpritsche    26     freigelassene    Raum     ausgenützt     werden kann. Zu beiden Seiten des Rahmens sind an  den     Längsholmen    1 an     konsolartigen    Trägern 29  und 30 ein     Brennstoffbehälter    31 auf der einen Seite  und ein Batteriekasten 32 auf der anderen     Seite     angehängt. Zwischen dem Rahmen 1 und der Lasten  pritsche 26 ist ein Reserverad 33 von der Seite her  eingeschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ackerschlepper mit Allradantrieb und auf beiden Achsen abgefedertem Fahrgestellrahmen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Motor-Getriebe-Block inner halb des Fahrgestellrahmens aussermittig zur Längs mittellinie des Rahmens angeordnet ist, und dass an diesem Block die Kupplungsorgane für den Antriebs mechanismus der Achsen so angeordnet sind,
    dass die Kupplungsorgane für die Vorderachse seitlich und für die Hinterachse am hinteren Ende des Blockes liegen und dass sie beide einerseits gleich grossen Abstand von der Längsmittellinie des Rahmens und anderseits beide gleich grossen Abstand von ihren zugeordneten Achsen haben. UNTERANSPRÜCHE 1. Ackerschlepper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsorgane am Motor- Getriebe-Block so angeordnet sind, dass das an dessen Hinterende befindliche mit der Motorachse fluchtet. 2.
    Ackerschlepper nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seit lichen Kupplungsorgane für die Vorderachse unter halb des Rahmens aus dem Motor-Getriebe-Block herausragen, und dass oberhalb derselben an diesem Block ein zweites seitliches Kupplungsorgan für eine wenigstens annähernd im Rahmenraum liegende vor dere und hintere Zapfwelle angeordnet ist.
CH351176D 1950-02-20 1950-02-20 Ackerschlepper CH351176A (de)

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CH351176T 1950-02-20

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ID=4509345

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CH351176D CH351176A (de) 1950-02-20 1950-02-20 Ackerschlepper

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019109770A1 (de) * 2019-04-12 2020-10-15 General Dynamics European Land Systems - Mowag Gmbh Fahrzeugbaugruppe für ein insbesondere geländegängiges Nutzfahrzeug

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019109770A1 (de) * 2019-04-12 2020-10-15 General Dynamics European Land Systems - Mowag Gmbh Fahrzeugbaugruppe für ein insbesondere geländegängiges Nutzfahrzeug

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