CH351206A - Einrichtung zu einem mittels mindestens einer rollenden Kugel durchführbaren Geschicklichkeitsspiel - Google Patents

Einrichtung zu einem mittels mindestens einer rollenden Kugel durchführbaren Geschicklichkeitsspiel

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CH351206A
CH351206A CH351206DA CH351206A CH 351206 A CH351206 A CH 351206A CH 351206D A CH351206D A CH 351206DA CH 351206 A CH351206 A CH 351206A
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Hugo Dr Batt
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Hugo Dr Batt
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B67/00Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
    • A63B67/002Games using balls, not otherwise provided for

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent     Nr.   <B>347752</B>    Einrichtung zu einem mittels mindestens einer rollenden Kugel durchführbaren       Geschicklichkeitsspiel       Die Erfindung gemäss dem Hauptpatent betrifft  eine Einrichtung zu einem mittels mindestens einer  rollenden Kugel durchführbaren Geschicklichkeits  spiel, mit einem praktisch ebenen Spielfeld für die  Kugel, welches von einer die auftreffende Kugel re  flektierenden     Abschrankung    umrandet und durch  mindestens eine im Innern desselben verlaufende, die  rollende Kugel reflektierende     Abschrankung    in Par  zellen unterteilt ist, welche<B>je</B> mit zwei benachbarten  Parzellen durch<B>je</B> ein mittels     Abschrankungsteilen     begrenztes Tor verbunden sind,

   das an<B>je</B> eine Ecke  der beiden miteinander verbundenen Parzellen an  grenzt, wobei jede Parzelle von einem zwei Tore mit  einander verbindenden Teilstück eines durch die Tor  anordnung auf dem Spielfeld festgelegten Parcours  für die Kugel durchquert ist, welcher Parcours aus  geradlinigen Teilstrecken und<B>je</B> einer an deren Ende  befindlichen Reflexionsstelle besteht.  



  Es hat sich gezeigt,     dass    der Vorzug des Ge  schicklichkeitsspiels nicht in erster Linie in der ab  wechslungsreichen Gestaltungsmöglichkeit der     Spiel-          feldform    und     -einteilung,    sondern in einem Optimum  zwischen Flächenaufwand und Form für das Spiel  feld einerseits und der Wahrung der Spielübersicht  anderseits liegt. Es ist hierbei zu bedenken,     dass    mit  der vorliegenden Erfindung dem latent vorhandenen  Bedürfnis nach einer vielseitigen, sowohl für einen  oder zwei Spieler als auch für eine ganze Gesell  schaft von Spielern geeigneten Spielgelegenheit mit  leicht sportlichem Charakter Rechnung getragen wer  den soll. Bisher bekannte Spiele sportlicher Art, wie  z. B.

   Golf,     Miniaturgolf,    Tennis,     Croquet,    Curling,  Kegeln     usw.,    finden infolge dieses starken Bedürf  nisses nach spielerischer, spannender Betätigung zwar  erheblichen Zuspruch, vermögen aber im allgemeinen  nicht voll zu befriedigen, weil sie<B>je</B> für sich mit unter-    schiedlichen Nachteilen behaftet sind. Beim Golf- und  selbst auch beim     Miniaturc"olfspiel    ist der Land-     bzw.          Spielflächenbedarf    und der übrige materielle Aufwand  im Vergleich zur Zahl der sich bietenden Spielarten  und zur Zahl der gleichzeitigen Mitspieler viel zu  gross und kostspielig.

   Die Tennis-, Tischtennis- und  Federballspiele sind keine     Gesellschafts-    sondern nur  Partnerspiele. Beim Boccia-,     Croquet-    und     Curling-          spiel    ist der Spielgehalt und     -genuss    im Vergleich zur  Grösse der Spielanlage und den an sie gestellten Be  dingungen recht bescheiden, während sich das Kegel  spiel für Damen schlecht eignet. Mehrere der ge  nannten Spiele sind überdies vorwiegend saisongebun  den, weil der Aufwand für witterungsunabhängige  Unterbringung der Spielanlage teils unmöglich und  teils zumindest im Verhältnis zur Frequenz der Be  nützer unwirtschaftlich ist.  



  Hieraus ist erkennbar,     dass    es tatsächlich bisher  kein dem erwähnten menschlichen Bedürfnis ausrei  chend gerecht werdendes     Geschicklichkeitsspiel    gibt,  welches eine Vielzahl von interessanten Spielarten     er-          möglicht,    hohen     Spielgenuss    bietet, für Damen und  Herren, alt und jung" wie auch für kleine und       Z,        0,rössere        Spielerggruppen        bis        etwa        20        Personen        glei-          chermassen    geeignet ist,

   dessen Spielfeld im Freien  so gut wie unter Sonnen- oder Regendach oder in  geschlossenen Räumen vorgesehen sein kann und des  sen benötigte     Spielfeldfläche    in leicht     überblickbaren     Grenzen von ungefähr<B>8</B> bis<B>50</B>     #m2    liegt. Je nach  Bedarf     lässt    sich die Spielanlage dauernd oder vor  übergehend anlegen, und es sind in Anbetracht des  mässigen Platzbedarfes     hiezu    Privatgärten, Tennis  plätze, Terrassen, Kellerräume, Dachgärten, Wohn  räume, Tanzsäle, Turnhallen, Ausstellungshallen, Eis  felder     usw.    geeignet, so     dass    die Spielanlage von den  Spielern rasch erreicht oder spielbereit gemacht wer-      den kann.

   Vorzugsweise werden als Spielkugeln Golf  bälle und zum Spielen derselben Golfstöcke verwen  det. Zum Spielen auf dem Eisfeld eignen sich auch       puckähnliche    Scheiben.  



  Gemäss der Erfindung zeichnet sich die Einrich  tung dadurch aus,     dass    das Spielfeld aus zwei längs  seitig     aneinandergrenzenden    Reihen von<B>je</B>     viär        dek-          kungsgleich    rechteckigen Parzellen besteht,

   von denen  die<B>je</B> am gleichen Ende der beiden Reihen längs einer  in der Reihenlängsrichtung verlaufenden     Parzellen-          seite        aneinandergrenzenden    Parzellen unter sich und  die beiden jeweils eine     Reihenhälfte    bildenden Par  zellen unter sich<B>je</B> durch ein quer an die äussere       Abschrankung    angrenzendes Tor miteinander verbun  den sind, während die in der Mitte jeder Reihe für  sich einander benachbarten Parzellen durch ein quer  an die innere, die beiden Reihen voneinander tren  nende     Abschrankung    angrenzendes Tor miteinander  verbunden sind, das Ganze derart,     dass    jede,

   zwei       aufeinanderfolgende    Tore geradlinig miteinander ver  bindende     Parcours-Teilstrecke    die betreffende Parzelle  praktisch diagonal in zwei annähernd gleiche     Drei-          eckfelder    teilt und jedem Tor diesseits und jenseits  <B>je</B> ein     Abschrankungsteil    gegenüberliegt, der die eine  Kathete desjenigen     Dreieckfeldes    bildet, von welchem  aus sich für die Torpassage der Kugel der direkte  Lauf in dieses Tor, dagegen vom anderen     Dreieck-          feld    aus ein indirekter, an diesem     Abschrankungsteil     reflektierender Lauf in das Tor aufdrängt.  



  Der     Erfindungsgegenstand    wird anschliessend     än-          hand    des auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten  Ausführungsbeispiels näher erläutert.  



       Fig.   <B>1</B> ist eine schematische Draufsicht auf das  Spielfeld.  



       Fig.    2 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine     Ab-          schrankung,    und ein     Wasserablaufloch    des Spielfeldes,  in grösserem Massstab.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Va  riante der     Abschrankung    und das     Wasserablaufloch     beim Reinigungsvorgang, und       Fig.    4 zeigt im Vertikalschnitt den Zusammenbau  von     Abschrankungsröhren    und deren Befestigung am  Boden des Spielfeldes.  



  Das Spielfeld 41 der Einrichtung ist auf einer  ebenen, stabilen Unterlage vorgesehen, wofür sich  z. B. festgewalzter, betonierter, asphaltierter oder     höl_          zemer    Boden oder ein den Boden bedeckender Lino  leum-, Kautschuk- oder dergleichen Belag oder eine  Eisfläche eignet. Eine niedrige, leicht     überschreitbare          Abschrankung    42 grenzt das rechteckige Spielfeld 41  nach aussen ab und ist innenseitig zum Reflektieren  von an ihr     auftreffenden    Spielkugeln oder auch, bei  Benützung einer Eisfläche, von kreisrunden     Gleit-          scheiben    ausgebildet.

   Auch im Innern des Spielfeldes  sind solche reflektierende     Abschrankunggen    43 und 44  vorgesehen, welche das ganze Spielfeld in acht     dek-          kungsgleich    rechteckige Parzellen 45 und 46 unter  teilen, die in zwei längsseitig     aneinandergrenzenden     Reihen von<B>je</B> vier Parzellen angeordnet sind.

      Die     aneinandergrenzenden    Parzellen jeder Reihe  sind jeweils durch ein Tor 47 miteinander verbunden,  welches zwischen den Parzellen 45 und 46 rechtwink  lig an die äussere     Abschrankung    42 und zwischen den  beiden mittleren Parzellen 46 rechtwinklig an die  innere, die beiden Reihen voneinander trennende     Ab-          schrankung    44 angrenzt, somit also an die     Parzellen-          ecke    anschliessend angeordnet ist. An jedem Ende der  Reihen sind die beiden     aneinandergrenzenden    Parzel  len 45 ebenfalls durch ein Tor 48 verbunden, welches  rechtwinklig an die äussere     Abschrankung    42 an  grenzt.

   Durch die Aufeinanderfolge dieser Tore 47  und 48 wird ein auf dem Spielfeld 41 als Pfad mar  kierter Parcours 49 gebildet, der in sich geschlossen  ist und dessen auf jede Parzelle entfallende Teil  strecken diese praktisch diagonal durchqueren. In  jedem Tor ist der Parcours 49 symmetrisch zur  Längsrichtung der an das Tor anschliessenden inne  ren     Abschrankungsarme    43     bzw.    44 abgewinkelt und  gleicht dadurch der Form einer aus zwei gleichen       Rhom        ben    bestehenden Acht.  



  Durch die diagonal verlaufende     Parcours-Teil-          strecke    ist jede Parzelle in zwei annähernd gleiche       Dreieckfelder   <B>50</B> und<B>51</B> geteilt, wobei die dem Tor  gegenüberliegende     Abschrankun-    die eine Kathete  desjenigen     Dreieckfeldes    bildet, von welchem aus sich  für die Torpassage der direkte Lauf der Spielkugel<B>52</B>  in dieses Tor, dagegen vom anderen     Dreieckfeld    aus  ein indirekter, an der genannten     Abschrankun,-    re  flektierender Lauf der Kugel<B>52'</B> in das Tor auf  drängt.  



  Alle     Abschrankungen    sind unverrückbar ange  bracht und starr,<B>d.</B> h. unnachgiebig, ausgebildet. Ge  mäss     Fig.    2 sind sie definitiv versetzt und bestehen  z. B. aus Beton, Kunststein oder dergleichen hartem  Material.     Längs    ihrem Fuss ist eine von der     Spiel-          feldebene    gegen die     Abschrankung    leicht ansteigende       Böschuno,   <B>53</B> vorgesehen, welche verhindert,     dass    die  Spielkugeln unmittelbar an der     Abschrankung    stehen  bleiben.

   Zum Schutz der oberen Schmalseite von  Beton- oder     Kunststeinabschrankungen    gegen Schlag  beschädigungen ist diese durch eine ein<B>U-,</B> Halb  kreis- oder Winkelprofil aufweisende Schiene 54 über  deckt.  



  Gemäss     Fig.   <B>3</B> sind die     Abschrankungen    z. B. aus  liegenden Röhren<B>55</B>     zusammenerebaut,    welche mit  ihrer Achse ungefähr auf dem Niveau der Zentren  der Spielkugeln angeordnet sind. Sowohl die     Aussen-          abschrankungen    42 als auch die verschiedenen Arme  der inneren     Abschrankun-en    43 und 44 sind z. B.

    zum     auseinandernehmbaren    Zusammenstecken einge  richtet, indem gemäss     Fig.4    das eine Röhrenende mit  einem     eingesehraubten    Zapfen<B>56</B> versehen ist, der in  das andere Röhrenende     passt    und darin mittels eines  Splints<B>57</B> verriegelt wird. Die Röhrenlängen und so  mit auch die Torweiten können durch Zusammen  setzen von kleineren oder     arösseren    Röhrenstücken  oder durch     teleskopartiges        Ineinanderschieben    von  Röhren an die Platzverhältnisse     angepasst    werden.

    Die Röhren weisen zur Befestigung am Boden in      Abständen Sockelstutzen<B>58</B> mit Innengewinde und  koaxial über diesen<B>je</B> eine Bohrung<B>59</B> auf, während  im Boden an den entsprechenden Stellen<B>je</B> ein mit  einer eingeschraubten Büchse<B>60</B> ausgebildetes Loch  <B>60'</B> vorgesehen ist. In die mit der     Spielfeldfläche    bün  dige Büchse<B>60</B> ist koaxial eine     Madenschraube   <B>61</B>  bei Nichtgebrauch     bündi   <B>g</B> mit dem oberen Büchsen  ende eingeschraubt und wird zum Befestigen der  Röhre mittels eines durch die Bohrung<B>59</B> und den  Stutzen<B>58</B> hindurch an der Schraube<B>61</B> angreifen  den Schraubenziehers in den Stutzen<B>58</B> hochge  schraubt.

   Da die     Madenschraube    nie vollständig her  ausgeschraubt werden     muss,    wird eine Verschmutzung  des Gewindeloches der Büchse verhindert, und bei  Nichtgebrauch stehen keinerlei Teile über die     Spiel-          platzfläche    vor.  



  Bei der     Witterunor    ausgesetzten Spielfeldern ist  auch der sorgfältigen Entwässerung der Parzellen  Aufmerksamkeit zu schenken. Für diesen Fall ist in  jeder Parzelle wenigstens in einer der vom Parcours  49 abgelegenen Ecke ein gemäss     Fig.    2 mit einem  Rohr<B>62</B> ausgekleidetes     Wasserablaufloch   <B>63</B> im     Bo-          "esehen,    welches am oberen Ende eine     trich-          den        vorg          terförinige    Erweiterung 64 'aufweist und im Fall der       Spielfeldbenützung    durch einen passenden, zapfen  förmigen Stöpsel<B>65</B> verschliessbar ist,

   dessen Kopf<B>66</B>  die     trichterförrnige    Erweiterung mit der     Spielfeld-          fläche    bündig ausfüllt und mit einer Öse zum manu  ellen Herausheben versehen ist. Zum Reinigen der  sich im offenen Zustand verhältnismässig leicht ver  schmutzenden und verstopfenden Ablauflöcher ist ein  mit einem weiten,     zapfenzieherähnlichen    Schrauben  gewinde<B>67</B> versehener Stock<B>68</B> mit Ringgriff<B>69</B>  vorgesehen, der, wie aus     Fig.   <B>3</B> ersichtlich, hinein  geschraubt und alsdann ohne Drehung axial wieder  herausgezogen wird.  



  Die einzelne Parzelle hat mindestens eine Grösse  von<B>1</B> m auf<B>1</B> m, kann also     ebensogut    quadratisch  anstatt rechteckig sein. Die     Spielfeldfläche    ist dann  wenigstens<B>8</B> m2, kann aber eine Grösse bis zu etwa  <B>50</B> m2 aufweisen. Dieser Platzbedarf ist gemessen an  der Vielfalt der auf dem Spielfeld durchführbaren  Spiele unter Beteiligung von zwei oder mehr Perso  nen im Vergleich mit Anlagen bisher gebräuchlicher  Spiele sportlicher Natur bescheiden. Mit Rücksicht  auf bestimmte Spielarten sind in den einzelnen Par  zellen die Mittellinie<B>70</B> des     Parcoursstreifens    49 und  die zu dieser querverlaufende     Parzellendiagonale   <B>71</B>  markiert.

   Das Spielfeld     lässt    sich den Gegebenheiten  des zur Verfügung stehenden Platzes leicht anpassen,  da bei rechteckigen Parzellen deren Längsseiten oder  Schmalseiten in der Längsrichtung der     Parzellenrei-          hen    angeordnet sein können.  



  Den verschiedenen Spielen oder Spielarten ist die  Eigenart gemeinsam,     dass    infolge der jeweils unmittel  bar an eine     Parzellenecke    anschliessenden Tore recht  winklig zur einen der beiden das Tor begrenzenden       Abschrankungen    und infolge der bezüglich der Par  zelle diagonal gegenüber befindlichen Lage     aufein-          anderfolgender    Tore die weitaus meisten Torpassagen    zusammen mit einer Reflexion der Spielkugel an der  zum Tor querliegenden     Abschrankungr    stattfinden,  was das Spiel viel unterhaltsamer und interessanter  macht als Torpassagen ohne diese Reflexion.

   Das  schräge Einschiessen einer Kugel in ein solches     Eck-          tor    wird vom Spieler als erheblich weniger schwierig  und daher angenehmer empfunden als bei einem mit  den beidseitig anschliessenden Wandteilen in gleicher  Flucht liegenden Tor. Das Ecktor     eimet    sich beson  ders für schräges Einschiessen der Kugel, weil seine  scheinbare Weite auf der zur     Einschussrichtung    senk  rechten     Hypothenuse    grösser als die effektive Weite  auf der Kathete ist, am grössten bei einem     Einschuss-          winkel    von 450.

   Die beschriebene     Ecktoranordnung     ergibt ferner,     dass    die jedem Tor diesseits und jen  seits gegenüberliegende     Abschrankung    bis gegen die  entferntere     Parzellenecke    hin torfrei, also für Re  flexionen geeignet ist und     dass    die Länge des Par  cours infolge seines diagonalen,     zickzackförmigen          Verlaufes    trotz konzentrierter     Parzellenanordnung     und entsprechend beschränktem Platzaufwand für das  Spielfeld begünstigt wird.  



  Die Spielanlage erlaubt 12 bis 20 verschieden  artige Spiele, an denen 2 bis 20 Spieler teilnehmen  können. Die Zahl der Spielkugeln braucht der Zahl  der Spieler nicht -unbedingt zu entsprechen. Grössere  Spielergruppen können als zwei Spielparteien mit  einer kleineren Anzahl Kugeln gegeneinander spielen.  Die Umlaufrichtung des Parcours kann für die Par  teien entweder gleich oder gegensinnig sein. Der mo  mentane Stand des Spiels ist infolge des gut     über-          blickbaren    Spielfeldes leicht kontrollierbar. Das Ge  schicklichkeitsspiel kann durch genaue Spielregeln  und Punktbewertungen festgelegt sein und eignet sich  vorzüglich für Turniere.  



  Ausser den im Hauptpatent beispielsweise ange  führten Spielarten sei andeutungsweise noch auf fol  gende weiteren Spielmöglichkeiten hingewiesen:  <B>1.</B> Erzielen von Torpassagen, die<B>je</B> den betref  fenden Spieler zu unmittelbarem Weiterspielen be  rechtigen, bis schliesslich die Summe der Torpassagen  bei einem Spieler als erstem eine vorher verabredete  Zahl erreicht.  



  2. Eine Zielkugel wird vorausgespielt. Die Spiel  parteien dürfen für den Start ihre Kugeln auf den  Schnittpunkt der     Parcoursmittellinie   <B>70</B> mit der Diago  nale<B>71</B> aufstellen und abwechslungsweise 'versuchen,  die Spielkugeln möglichst nahe zur Zielkugel zu spie  len.  



  <B>3.</B> Zwei Spieler spielen von<B>je</B> einer von zwei einan  der benachbarten Parzellen aus eine Spielkugel hin und  zurück durch das Verbindungstor, wobei die Kugel  nur so lange zurückgespielt werden darf, als sie noch  in Bewegung ist.  



  4. Zwei Spieler oder Spielparteien starten mit  einer beliebigen Anzahl Spielkugeln von zwei mög  lichst weit voneinander entfernten Parzellen aus  gegeneinander. Die Spieler der Parteien haben ab  wechslungsweise jeweils mit der auf ihrer eigenen  Seite hintersten Kugel zu spielen. Der besser spielen-      den Partei wird es schliesslich gelingen, das Gros  der Kugeln allmählich in die Ausgangsparzelle des  Gegners zu treiben, womit der Sieg erreicht ist.  



  Die dargelegten mannigfaltigen Gesichtspunkte  des beschriebenen Geschicklichkeitsspiels sind noch  insofern zu ergänzen, als es auch wirtschaftliche  Aspekte aufweist. Die Spieleinrichtung ist für die  Hotellerie und das Gastgewerbe, für Spitäler, Sana  torien, Internate und Anstalten, für Klubs und     Ange-          stellten-Wohlfahrtsinstitute        usw.    ausserordentlich will  kommen und wirtschaftlich vorteilhaft, da die Be  nützung der Einrichtung in Aufenthaltsräumen so gut  wie im Freien erfolgen kann. Der materielle Aufwand  ist vergleichsweise mässig. Die Benützung der Ein  richtung kann mit     Konsumationsmöglichkeiten    ver  bunden werden.

   Dem Benützer verhilft das Spiel  nicht nur zu leichter körperlicher Bewegung ohne  Anstrengung, sondern verschafft ihm vor allem wirk  lichen, hohen     Spielgenuss    mit dem Anreiz zur Verbes  serung seiner Geschicklichkeit, aber auch Ablenkung  von Alltagsproblemen und gesellschaftlichen Kontakt.  <B>Z,</B>

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zu einem mittels mindestens einer rollenden Kugel durchführbaren Geschicklichkeits- spiel dadurch nach gekennzeichnet, dem Patentanspruch dass das des Spielfeld Hauptpatentes (41)
    aus <B>'</B> zwei längsseitig aneinandergrenzenden Reihen von <B>je</B> vier deckung eich rechteckigen Parzellen (45 und 46) besteht, von denen die<B>je</B> am gleichen Ende der beiden Reihen längs einer in der Reilienlängsrich- tun- verlaufenden Parzellenseite aneinandergrenzen- den Parzellen (45 und 45) unter sich und die beiden jeweils eine Reihenhälfte bildenden Parzellen (45 und 46) unter sich<B>je</B> durch ein quer an die äussere Ab- schrankunor (42)
    angrenzendes Tor (48 bzw. 47) ver bunden sind, während die in der Mitte jeder Reihe für sich einander benachbarten Parzellen (46 und 46) durch ein quer an die innere, die beiden Reihen von einander trennende Abschrankung (44) angrenzendes Tor (47) verbunden sind, das Ganze derart, dass jede, zwei aufeinanderfolgende Tore (48, 47;
    47, 47) gerad linig miteinander verbindende Parcours-Teilstrecke (49) die betreffende Parzelle (45 bzw. 46) praktisch diagonal in zwei annähemd gleiche Dreieckfelder <B>(50</B> -und<B>51)</B> teilt und jedem Tor (47 bzw. 48) diesseits und jen seits<B>je</B> ein Abschrankungsteil (43 bzw. 44 bzw. 42) gegenüberliegt, der die Kathete desjenigen Dreieck- feldes <B>(50)</B> bildet, von welchem aus sich für die Tor passage der Kugel<B>(52)</B> der direkte Lauf in dieses Tor (47 bzw. 48),
    dagegen vom anderen Dreieckfeld <B>(51)</B> aus sich für die Kugel<B>(52)</B> ein indirekter, an diesem Abschrankungsteil reflektierender Lauf in das Tor (47 bzw. 48) aufdrängt. UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der durch sämtliche Tore (47 und 48) verlaufende Parcours (49) in jedem Tor symme trisch zur Längsrichtung der an das Tor in gleicher Flucht anschliessenden inneren Abschrankung (43 bzw. 44) abgewinkelt ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Parcours (49) in sich ge schlossen ist und in seinem Verlauf der Form einer aus zwei gleichen Rhomben bestehenden Acht gleicht. <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Streifen von gleichmässi- "er cr Breite auf dem Spielfeld (41) markierte Parcours (49) eine Mittellinie<B>(70)</B> aufweist, welche dem auf das Spielfeld (41)
    norinalprojizierten Weg des Zen trums einer genau dem Parcours (49) folgenden Kugel <B>(52)</B> entspricht. 4. Einrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Spielfeld (41) in jeder Parzelle (45 und 46) die zur Parcoursmittellinie <B>(70)</B> querverlaufende Diagonale<B>(71)</B> markiert ist. <B>5.</B> Einrichtunc, nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parzellen quadratisch sind.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längssciten der rechteckigen Parzellen in der Längsrichtung der Parzellenreihen angeordnet sind. <B>7.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge o, kennzeichnet, dass die Schmalseiten der rechtecki- gen Parzellen (45 und 46) in der Längsrichtung der Parzellenreihen angeordnet sind.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Spielfeld (41) längs seitig neben den Abschrankungen (42, 43 und 44) <B>je</B> eine gegen die betreffende Abschrankung leicht ansteigende Böschung<B>(53)</B> vorgesehen ist. <B>9.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bei den aus Röhren<B>(55)</B> zusam mengesetzten Abschrankunggen (42, 43 und 44) das eine von zwei miteinander verbundenen Röhrenenden einen Zapfen<B>(56)</B> aufweist, der in das andere Röh renende passt und darin lösbar verriegelt ist.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung von aus Röh ren<B>(55)</B> bestehenden Abschrankungen (42, 43 und 44) am Boden des Spielfeldes (41) diese Röhren<B>(55)</B> Sockelstutzen<B>(58)</B> mit Innengewinde und koaxial dar über<B>je</B> eine Bohrung (59)-aufweisen, während im Spielfeldboden (41) an den entsprechenden Stellen <B>je</B> ein mit einer vertikal eingesetzten Büchse<B>(60)</B> ausgekleidetes Loch (60') vorgesehen ist, in welches ein Schraubzapfen <B>(61)</B> koaxial eingeschraubt ist,
    der bei Nichtgebrauch mit dem oberen Büchsenende und der Spielfeldfläche bündig ist und mittels eines durch die Bohrung<B>(59)</B> und den Stutzen<B>(58)</B> hindurch am Schraubzapfen <B>(61)</B> angreifenden Bedienungsorgans in den Stutzen<B>(58)</B> einschraubbar ist.
    <B>11.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass im Spielfeldboden (41) Wasser- ablauflöcher <B>(63)</B> vorgesehen sind, die bei Benützung der Einrichtung mit einem passenden herausnehm- baren Stöpsel<B>(65)</B> bündig mit der Spielfeldfläche verschlossen sind. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch orekennzeichnet, dass zum Reinigen der Wasserablauf- löcher <B>(63)</B> ein Stock<B>(68)</B> mit zapfenzieherähnlichem Gewinde<B>(67)</B> vorgesehen ist, der in das Wasser- ablaufloch <B>(63)</B> eingeschraubt und alsdann ohne Dre hung axial wieder herausgezogen wird.
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