CH351321A - Regeleinrichtung, insbesondere für Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Regeleinrichtung, insbesondere für Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen

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CH351321A
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CH
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control device
dependent
transistor
voltage
alternator
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Mittag Hermann
Alfred Dipl Ing Harnisch
Paule Kurt
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Bosch Gmbh Robert
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/24Regulation of the charging current or voltage by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02J7/243Regulation of the charging current or voltage by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices with on/off action

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Description


  Regeleinrichtung, insbesondere für Lichtmaschinen von     Kraftfahrzeugen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrich  tung für rotierende elektrische Stromerzeuger nied  riger Spannung mit mindestens einer im Nebenschluss  arbeitenden Feldwicklung, insbesondere für Licht  maschinen von Kraftfahrzeugen. Neben gesteigerten  Anforderungen an die Genauigkeit der Regelung wer  den immer höhere Anforderungen an die Funkent  störung der Regeleinrichtungen für Lichtmaschinen  von Kraftfahrzeugen gestellt.

   Bei bekannten Reglern  werden elektromagnetisch betätigte Schalter verwen  det, die bei zu grosser Lichtmaschinenspannung den  durch die Feldwicklung fliessenden Erregerstrom so  lange schwächen, bis die Lichtmaschinenspannung  auf einen unteren Grenzwert abfällt und der Schalter  wegen der inzwischen ebenfalls abgesunkenen magne  tischen Erregung wieder die Feldwicklung an die im  Anker der Lichtmaschine induzierte und über deren  Bürsten abgenommene Klemmenspannung anschaltet.  Bei Generatoren mit grösseren Erregerleistungen wird  die Kontaktbelastung der Schalter so hoch, dass die  Kontakte trotz sorgfältiger Funkenlöschung häufig  rasch zerstört werden. Ausserdem ist es schwierig, die  beim öffnen und Schliessen der Reglerkontakte ent  stehenden Funkstörungen zu unterdrücken.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird deshalb  gemäss der Erfindung vorgeschlagen, zur Beeinflus  sung des über die Feldwicklung fliessenden Erreger  stroms ein Halbleiterelement zu verwenden. Ein be  sonders gutes Ergebnis wird erzielt, wenn man in  den Erregerstromkreis des Stromerzeugers einen  Transistor einschaltet und zur Steuerung des Transi  stors einen magnetischen oder thermischen Schalter  vorsieht, der in Abhängigkeit von der Höhe der zu  regelnden Generatorspannung geschlossen und geöff  net wird. Der zur Steuerung des Transistors verwen  dete Schalter kann dabei entweder mit Arbeitskon-    takten oder mit Ruhekontakten versehen sein. Der  besondere Vorteil besteht in beiden Fällen darin, dass  der Transistor abwechselnd nur im Sperrzustand oder  im Durchlasszustand betrieben wird und daher eine  sehr grosse Regelleistung ergibt.  



  Anstelle von magnetischen oder thermischen  Schaltern können auch Schaltelemente zur Steuerung  des Transistors verwendet werden, deren Durchlass  widerstand in Abhängigkeit von der angelegten Span  nung sich bei bestimmten Spannungswerten sprung  haft ändert. Wenn diese nichtlinearen Schaltelemente  für genügend hohe Stromstärken bemessen     sind,        kann     man sie auch mit der oder den Feldwicklungen des  Stromerzeugers unmittelbar in Reihe schalten.  



  In der Zeichnung sind     Ausführungsbeispiele    des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 ein Schaltbild einer Regeleinrichtung mit  einem Transistor und einem zur Steuerung des Tran  sistors verwendeten magnetischen Schalter mit Ruhe  kontakten,       Fig.2    das Schaltbild einer ähnlichen Regelein  richtung, deren magnetischer Schalter jedoch Arbeits  kontakte hat.

   Die       Fig.    3 und 4 zeigen Schaltbilder von Regelein  richtungen mit fallender bzw.     geknickter    Kennlinie,  während in den         Fig.    5, 6 und 7 verschiedene Schaltbilder für  Regeleinrichtungen dargestellt sind, bei denen zur  Steuerung des Transistors Halbleiter mit nichtlinearen       Widerstandskennlinien    verwendet sind.  



       Fig.    8 und 9 zeigen Schaltbilder für Regelein  richtungen, bei denen ein nichtlinearer Halbleiter  widerstand unmittelbar in die Zuleitung zur Feld  wicklung des Stromerzeugers eingeschaltet ist.      Fig. 10 und 11 zeigen Schaltbilder von Regel  einrichtungen mit Steuerung durch Photodioden.  



  Fig. 12 und 13 zeigen Schaltbilder von Regel  einrichtungen mit zwei Transistoren, von denen einer  zur Erzeugung einer selbsterregten Schwingung rück  gekoppelt ist.  



  Die Regeleinrichtung nach Fig. 1 ist für eine zur  Verwendung auf Kraftfahrzeugen vorgesehene Licht  maschine bestimmt, die einen mit G bezeichneten  Gleichstromanker und eine im Nebenschluss arbei  tende Feldwicklung F hat. Die im Anker induzierte  Spannung wird durch Bürsten<I>a</I> und<I>b</I> abgenommen  und den in der Zeichnung nicht dargestellten Ver  brauchern zugeführt. Die Feldwicklung F liegt mit  ihrem einen Wicklungsende an der negativen Bürste  der Lichtmaschine und mit ihrem anderen am Kol  lektor C eines Transistors 10, der die Grösse des  durch die Feldwicklung F fliessenden Erregerstroms  bestimmt. Zur Steuerung des Transistors ist ein  magnetischer Schalter 11 verwendet, dessen Erreger  spule in der Zeichnung mit 12 angedeutet und einer  seits an die positive, anderseits an die negative Bürste  der Lichtmaschine angeschlossen ist.

   Der     Schaltarm     14 des Schalters ist mit der Basis B des Transistors  10 über einen Widerstand 15 verbunden, während der  feststehende Kontakt 13 an die negative Bürste der  Lichtmaschine angeschlossen ist. Solange die im  Anker     induzierte    Spannung ihren Sollwert noch nicht  erreicht hat, bleibt der Schalter 11 geschlossen. Das  Potential der Basis B ist dann nur wenig niedriger  als dasjenige der Emitterelektrode E. Es fliesst des  halb über die Emitterelektrode E zur Kollektorelek  trode C des Transistors 10 und von dort über die  Feldwicklung F, ein starker Erregerstrom Je, der zur  Folge hat, dass bei genügender Drehzahl der Licht  maschine die Spannung an den Bürsten stark an  wächst.

   Der magnetische Schalter ist so eingestellt,  dass der durch die Spule 12 fliessende Magnetisie  rungsstrom beim Erreichen der Sollspannung den  Schaltarm 14 vom Kontakt 13 abhebt und dadurch  die Basis B des Transistors abschaltet. Dies hat zur  Folge, dass der Erregerstrom Je und demzufolge die  Stärke des Magnetfeldes und auch die Spannung an  den Bürsten der Lichtmaschine absinkt, bis der Schal  ter 11 wieder in die Ausgangslage zurückkehrt, Bei  dieser Schaltung werden die     Spannungswerte,    bei  denen der Transistor aus der Durchlassstellung in die  Sperrstellung und umgekehrt gesteuert wird, durch  die am magnetischen Schalter 11 getroffene Einstel  lung festgelegt.  



  Das gleiche gilt für die Schaltung nach Fig. 2,  bei der anstelle eines magnetischen Schalters mit  Ruhekontakten ein mit 21 bezeichneter, ebenfalls  magnetischer Schalter verwendet ist, dessen Schalt  arm 24 jedoch mit einem Arbeitskontakt 23 zusam  menarbeitet. An den Schaltarm 24 ist sowohl ein  Widerstand 25, der zur negativen Bürste der Licht  maschine führt, als auch die Basiselektrode eines  Transistors 20 angeschlossen. Wie beim vorhergehen  den Beispiel liegt die Emitterelektrode des Tran-    sistors 20 unmittelbar an der positiven Bürste a, die  Kollektorelektrode C dagegen über die Feldwicklung  F an der negativen Bürste b der Lichtmaschine.  



  Solange die Lichtmaschinenspannung ihren Soll  wert noch nicht erreicht hat, fliesst über die Emitter  elektrode zur Kollektorelektrode und von dort über  die Feldwicklung F ein starker Erregerstrom, der ein  Ansteigen der Lichtmaschinenspannung zur Folge hat  und mit steigender Spannung ebenfalls anwächst, bis  die Bürstenspannung den     Sollwert    erreicht, bei dem  die Magnetisierungsspule 22 des Schalters 21 den  Schalter in die Schliessstellung zu ziehen vermag und  dadurch den Transistor 20 in den Sperrzustand bringt.  Bei gesperrtem Transistor hat der durch die Feld  wicklung fliessende Erregerstrom     J¯    einen wesentlich  niedrigeren Wert.

   Die Stärke des Magnetfeldes nimmt  daher rasch ab, bis die im Anker der Lichtmaschine       induzierte    Spannung nicht mehr ausreicht, den Schalt  arm 24 in der Schliessstellung zu halten. Der Schalt  arm 24 hebt dann wieder vom Kontakt 23 ab und  trennt dadurch die Basis B von der positiven Bürste  der Lichtmaschine. Das vorher beschriebene Spiel  beginnt dann von neuem.  



  Die Regeleinrichtung nach     Fig.    3 stellt eine Ab  wandlung der Regeleinrichtung nach     Fig.    1 dar, bei  der durch Verlegung der Feldwicklung in den     Emitter-          kreis    der Summenstrom aus Kollektor- und Basis  strom als Erregerstrom ausgenützt und ausserdem der  Basiswiderstand eingespart wird. Sie enthält einen  elektromagnetischen Schalter 31 mit einem beweg  lichen Schaltarm 34, der mit einem feststehenden  Arbeitskontakt 33 zusammenarbeitet und von zwei       Magnetisierungsspulen    betätigt wird.

   Die in der  Zeichnung mit 32 bezeichnete Spule besteht aus zahl  reichen Windungen dünnen Drahtes und ist als Span  nungsspule mit ihrem einen Wickelende unmittelbar  an die positive Bürste, mit ihrem anderen Wickelende  unmittelbar an die negative Bürste der Lichtmaschine  angeschlossen. Die mit 36 bezeichnete Spule des Schal  ters ist als Stromspule ausgebildet und weist nur wenige  Windungen starken Drahtes auf. Sie ist in den Zug  der     Anschlussleitungen    zwischen der positiven Bürste  und einer mit 38 bezeichneten Batterie eingeschaltet.  



  Solange der Schaltarm 34 gegen den feststehen  den Kontakt 33 anliegt und dadurch die Basis B  des Transistors 30 mit der negativen Bürste der  Lichtmaschine verbindet, fliesst ein starker Erreger  strom     JE.    durch die Feldwicklung F der Lichtmaschine.  Dieser Erregerstrom JE hat zur Folge, dass auch bei  gleichbleibender Drehzahl der Lichtmaschine die im  Anker induzierte Spannung ansteigt und schliesslich  einen Wert erreicht, bei dem die Spannungsspule den  Schaltarm 34 vom Kontakt 33 abhebt und dadurch  den von der Basis B zur negativen Bürste     fliessenden     Steuerstrom des Transistors unterbricht. Dann fällt  auch der durch die Feldwicklung F fliessende Erreger  strom stark ab, und die Spannung an den Bürsten  der Lichtmaschine beginnt zu sinken.

   Wenn die Licht  maschinenspannung so weit abgesunken ist, dass der  durch die Spannungsspule 32 fliessende Strom den      Schaltarm 34 nicht mehr zu halten vermag, legt sich  dieser unter der Kraft einer in der Zeichnung nicht  dargestellten Rückführfeder wieder gegen den fest  stehenden Kontakt 33 und steuert dadurch den  Transistor 30 in seinen Durchlassbereich, und das  vorher beschriebene Spiel beginnt von neuem.  



  Die Stromspule 36 ist so eingeschaltet, dass sie  die Spannungsspule 32 in ihrer Wirkung unterstützt,  wenn der Lichtmaschine ein Verbraucherstrom Jv  entnommen wird. Dies hat zur Folge, dass der  Schaltarm 34 mit zunehmender Grösse des Belastungs  stromes     J,.    bereits bei niedrigeren Spannungswerten  abhebt, so dass sich eine geneigte Reglerkennlinie  ergibt. Um eine Entladung der Batterie 38 dann zu  vermeiden, wenn die Lichtmaschine wegen einer zu  geringen Antriebsdrehzahl eine zu niedrige Spannung  erzeugt, ist ein elektrisches Ventil V vorgesehen, das  nur in der Richtung des eingezeichneten Strom  pfeiles     J"    durchlässig ist, in der Gegenrichtung jedoch  sperrt. Als Ventil eignet sich eine Halbleiterdiode  besonders gut.  



  Die Regeleinrichtung nach Fig. 4 hat gegenüber  der vorher beschriebenen Regeleinrichtung eine  Strom-Spannungs-Kennlinie, die nur bis zu einer be  stimmten Stärke des der Lichtmaschine entnommenen  Stromes geradlinig verläuft, dann aber mit einem  deutlichen Knick abbricht und daher eine Über  lastung der Lichtmaschine verhindert. Um diesen  Verlauf zu erzielen, sind zur Steuerung eines mit  40 bezeichneten Transistors zwei getrennte magne  tische Schalter vorgesehen: ein Spannungsrelais 41,  dessen Magnetisierungsspule 42 an die Bürste der  Lichtmaschine angeschlossen ist, sowie ein Strom  relais 45, dessen Magnetisierungsspule 46 aus weni  gen Windungen dicken Drahtes besteht und in die  Verbindungsleitungen zwischen der Plus-Bürste der  Lichtmaschine und der Plus-Elektrode einer in der  Zeichnung schematisch angedeuteten Batterie 48 ein  geschaltet ist.

   Die Spannungsspule 42 arbeitet mit  einem beweglichen Schaltarm 44 zusammen, dessen  zugehöriger fester Kontakt 43 mit dem zum Strom  relais gehörigen Schaltarm 47 in Reihe geschaltet ist.  Nur wenn beide Schaltarme in der gezeichneten  Schliessstellung sind, kann über die Basiselektrode B  des Transistors ein Strom fliessen, der seinerseits einen  kräftigen Erregerstrom über die Feldwicklung F zur  Emitterelektrode E und von dort über die Kollektor  elektrode C zur Minusbürste aufrechterhält.

   Wenn  die Spannung an den Bürsten der Lichtmaschine  ihren Sollwert überschreitet, öffnet das Spannungs  relais den Basisstromkreis des Transistors und setzt  dadurch die Erregung der Lichtmaschine kurzzeitig  so lange herab, bis sie einen unteren Grenzwert  erreicht hat, bei dem die Spannungsspule 42 den  Schaltarm 44 nicht mehr in seiner Offenstellung  zu halten vermag und der Basisstromkreis wieder  geschlossen wird.  



  Unabhängig von der Höhe der Lichtmaschinen  spannung wird der durch die Feldwicklung F     fliessende     Erregerstrom vom Stromrelais 45 gesteuert. Wenn    nämlich der Lichtmaschine ein Verbraucherstrom Iv  entnommen -wird, dessen Stärke einen vorher be  stimmten Wert überschreitet, spricht das Strom  relais 45 an und schaltet ebenfalls die Basiselektrode  B von der Minus-Bürste der Lichtmaschine ab, so  dass die Lichtmaschine nicht überlastet werden kann  und mit einer wesentlich herabgesetzten Erregung  weiterläuft, ohne Schaden zu nehmen.

   Wie beim Aus  führungsbeispiel nach Fig. 3 ist in die Verbindungs  leitung zwischen der Plus-Bürste der Lichtmaschine  und der Batterie 48 eine Halbleiterdiode V einge  schaltet, die bei zu niedriger Lichtmaschinenspannung       eine    Entladung der Batterie über die Lichtmaschine  verhindert.  



  Bei den Regeleinrichtungen nach den Fig. 5 bis 7  sind zur Steuerung des Erregerstroms der Licht  maschine ebenfalls Transistoren verwendet, jedoch als  Sollwertgeber kontaktlose Schaltelemente verwendet.  



  Bei der Regeleinrichtung nach Fig. 5 ist die  Kollektor-Elektrode C des Transistors 50 unmittel  bar mit der Minusbürste verbunden, während die  Feldwicklung F einerseits an die Plus-Bürste und  anderseits an die Emitterelektrode E angeschlossen  ist. Die Basis B liegt über einen Widerstand R mittel  bar an der Minus-Bürste. In die Verbindungsleitung  zwischen der Plus-Bürste und der Basiselektrode B  ist ein Sollwertgeber D eingeschaltet, der bewirkt, dass  die Erregung der Lichtmaschine periodisch ein- und  ausgeschaltet wird. Der Sollwertgeber D weist bis zu  bestimmten Spannungswerten einen hohen Durchlass  widerstand, oberhalb dieser Spannungswerte einen  niedrigen Durchlasswiderstand auf.

   Wenn in der dar  gestellten Schaltung die Lichtmaschinenspannung  niedrig und demzufolge der Durchlasswiderstand des  Sollwertgebers D hoch ist, fliesst ein erheblicher Strom  Je durch die Erregerwicklung F der Lichtmaschine  von der Emitterelektrode E zur Kollektorelektrode C  und von dort zur negativen Bürste der     Lichtmaschine.     Mit steigender Erregung steigt auch die Spannung  zwischen den Bürsten<I>a</I> und<I>b</I> der Lichtmaschine  und demzufolge auch der durch den Transistor flie  ssende Erregerstrom an. Die so entstehende     Aufschau-          kelung    der Lichtmaschinenspannung führt schliesslich  zu Spannungswerten, die den Sollwertgeber zum Um  kippen bringen, so dass er einen niedrigen Durchlass  widerstand bekommt.

   Es entsteht dann am Wider  stand R ein hoher Spannungsabfall, der den Tran  sistor so weit sperrt, dass nur noch ein kleiner Erre  gerstrom durch die Feldwicklung F fliessen kann. Da  durch sinkt die Spannung der Lichtmaschine rasch  auf einen Wert ab, bei dem der Sollwertgeber D  wieder von seinem niedrigen     Durchlasswiderstand    zu  einem hohen     Durchlasswiderstand        zurückkippt    und  den Transistor wieder öffnet. Als     Sollwertgeber    mit  diesen Kippeigenschaften eignen sich Halbleiterdioden  besonders gut, die Kennlinien mit einem stark fallen  den Ast haben.  



  Bei den Regeleinrichtungen nach     Fig.    6 und 7  sind zur Steuerung des in den Erregerstromkreis der  Lichtmaschine eingeschalteten Transistors Wider-      stände verwendet, deren     Werte    durch Zufuhr von  Wärme in weiten Grenzen geändert werden kann.  



  Bei der Regeleinrichtung nach Fig. 6 ist in die  Verbindungsleitung zwischen der Basis B und der  Kollektorelektrode C des Transistors 60 ein Kaltleiter  K eingeschaltet, der von einer Heizwicklung H umge  ben ist. In Reihe mit der Heizwicklung H liegt eine  Kristalldiode D, die mit der Plus-Bürste der Licht  maschine in Verbindung steht. Die Kristalldiode D  wird in Sperrichtung betrieben. Ihr Sperrwiderstand  ist gross, solange die angelegte Spannung unterhalb  einem als Durchbruchsspannung bezeichneten Wert  bleibt, oberhalb der Durchbruchsspannung dagegen  klein. Bei niedriger Generatorspannung wird über die  Feldwicklung F ein starker Erregerstrom aufrechter  halten, da der Widerstand des Kaltleiters K niedrig  und der über die Heizwicklung H fliessende Heiz  strom Jh, ebenfalls niedrig ist.

   Bei steigender Licht  maschinenspannung wird auch der durch die Feld  wicklung F fliessende Erregerstrom Je grösser, so dass  die Lichtmaschinenspannung schliesslich einen Wert  erreicht, bei dem die an der Kristalldiode D liegende  Spannung die Durchbruchsspannung erreicht und der  Heizstrom Jh, auf erhebliche Werte ansteigt. Dies hat  zur Folge, dass der Widerstand des Kaltleiters K in  kurzer Zeit so weit anwächst, dass der Transistor 60  gesperrt wird und der Erregerstrom Je sowie die  Lichtmaschinenspannung abzusinken beginnt. Wenn  die Durchbruchsspannung unterschritten ist, wird der  Heizstrom Jh, wieder sehr klein, und der Widerstand  des sich abkühlenden Kaltleiters K wird rasch wieder  so niedrig, dass der Transistor seinen Durchlasszustand  erreicht und das beschriebene Spiel von neuem be  ginnen kann.  



  Die Schaltung nach Fig.7 weist anstelle eines  Kaltleiters einen Heissleiter L auf, der von einer     Heiz-          wicklung    H umgeben ist. Der Heissleiter liegt in der  Verbindungsleitung der Basis B und der Plus-Bürste  der Lichtmaschine, während in die Verbindungslei  tung von der Basis B zur Minus-Bürste ein Begren  zungswiderstand R eingeschaltet ist. In den Zug der  Heizwicklung H ist, wie bei der Regeleinrichtung  nach Fig. 6, eine Kristalldiode D eingeschaltet, deren  Widerstand unterhalb der Durchbruchsspannung gross,  oberhalb der Durchbruchsspannung klein ist.  



  Solange die Lichtmaschinenspannung unter der  Durchbruchsspannung liegt, ist der die Heizwicklung  H durchfliessende Heizstrom     J,,    noch klein und dem  zufolge der Widerstand des Heissleiters L gross. Es  fliesst dann über den Transistor 70 ein kräftiger Erre  gerstrom     J"    der ein rasches Anwachsen der Licht  maschinenspannung bewirkt.

   Sobald die an der Diode  D liegende Spannung die Durchbruchsspannung er  reicht, wächst der Heizstrom Jh, an und heizt den  Heissleiter L auf, dessen Widerstand mit der Tempe  ratur fällt, bis er schliesslich einen Wert erreicht, bei  dem der Transistor in einen schlecht leitenden Zu  stand versetzt wird und die Generatorspannung wegen  des abklingenden Erregerstroms<I>Je</I> zu sinken     beginnt.     Der Heizstrom Jh, fällt dann zusammen mit der Licht-    maschinenspannung stark ab, wobei der Heissleiter  sich wieder abkühlen kann, bis sein Widerstand einen  Wert erreicht, bei dem der Transistor wieder geöffnet  wird und einen stärker werdenden Erregerstrom durch  die Feldwicklung F zu leiten vermag.  



  Die Schaltbilder nach Fig.8 und 9 betreffen  Regeleinrichtungen zur kontaktlosen Spannungsrege  lung, bei denen der im Erregerstromkreis fliessende  Strom unmittelbar durch Halbleiterdioden D beein  flusst wird.    Die zu regelnde Lichtmaschine nach Fig. 8 hat  zwei Feldwicklungen F1 und F2. Von diesen ist die  mit F1 bezeichnete Wicklung mit dünnem Draht und  hoher Windungszahl ausgeführt, während die Wick  lung     F.,    wenige Windungen hat und aus einem dicke  ren Draht besteht. Der Widerstand der Feldwicklung  F1 ist etwa dreimal so gross wie derjenige der Wick  lung F2. Beide Wicklungen sind hintereinanderge  schaltet. Zur Wicklung F1 liegt die Diode D parallel,  die aus Germanium besteht und in ihrer Sperrichtung  einen stark abfallenden Kennlinienast aufweist.

   Diese  Kennlinienform hat zur Folge, dass die Diode D ge  sperrt bleibt, bis die Lichtmaschine sich über die  beiden Wicklungen F1 und F2 auf eine Spannung  erregt hat, bei der die Diode trotz Betriebs in der  Sperrichtung einen hohen Leitwert bekommt und da  durch die Wicklung F1 wenigstens zum Teil kurz  schliesst. Dadurch beginnt die Erregung der Licht  maschine und mit ihr auch die Spannung an den  Bürsten abzusinken, bis die Lichtmaschinenspannung  schliesslich einen Wert erreicht, bei dem die Diode  in ihren Sperrzustand zurückkippt und den Erreger  strom zwingt, die Feldwicklung F1 zu durchfliessen, so  dass sich die Lichtmaschine erneut wieder selbst erregt  und das Spiel von neuem beginnt. Anstelle der zwei  ten Feldwicklung F,, kann man auch einen Wider  stand R vorsehen, der etwa ein Drittel des Gleich  stromwiderstandes der Wicklung F1 ausmacht.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 weist die  Lichtmaschine ebenfalls zwei Feldwicklungen F1 und  F2 auf. Die mit F2 bezeichnete Feldwicklung ist der  Wicklung F1 entgegengeschaltet und liegt in Reihe  mit einer Germanium-Diode D, die in ihrem Kenn  linienverlauf einen scharfen Knick aufweist. Der  Widerstand der Wicklung F, ist so gewählt, dass die  Diode an diesem Knick betrieben wird, wenn die  Lichtmaschine ihre Sollspannung aufweist. Sobald die       Lichtmaschinenspannung    ihren Sollwert überschrei  tet, wächst der durch die Wicklung F., fliessende  Strom     J..,    stark an und hebt die in der Wicklung     F1     erzeugte magnetische Erregung zum grossen Teil auf,  so dass die     Lichtmaschinenspannung    zu sinken be  ginnt.

   Dadurch sinkt aber auch die Betriebsspannung  der Diode D in ein Gebiet ab, in dem der     Durchlass-          widerstand    der Diode grösser ist; demzufolge geht der  die Gesamterregung herabsetzende Strom     J",    noch  stärker zurück, als es der Erniedrigung der Spannung  zwischen den Bürsten der Lichtmaschine entsprechen  würde, und die Gesamterregung durch die Wicklungen      F1 und F2 beginnt wieder zu steigen. Mit steigender  Spannung kommt auch die Diode wieder in     ein     Arbeitsgebiet höherer Leitfähigkeit, und das beschrie  bene Spiel beginnt von neuem.  



  Die in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele weisen im Steuerkreis des Leistungs  transistors lichtempfindliche     Halbleiter    auf. Beim  Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist eine Photodiode  P zwischen die Basis B und die Minus-Bürste des  Generators eingeschaltet. Sie arbeitet mit einer Glüh  lampe 80 zusammen, die an die beiden Bürsten der  Lichtmaschine G angeschlossen ist. Zwischen der  Photodiode P und der Glühlampe 80 ist eine Blende  angebracht, die in der Zeichnung nur schematisch an  gedeutet ist und einen feststehenden Teil 81 sowie  einen beweglichen Teil 82 aufweist.

   Der bewegliche  Blendenteil 82 sitzt an einem Anker 83, der einer  elektromagnetischen Spule 84 zugeordnet ist und in  Abhängigkeit von dem durch die Spule fliessenden  Strom derart verstellt wird, dass die Blendenöffnung  klein ist, wenn die Lichtmaschinenspannung über  ihrem Sollwert     liegt.    In diesem Falle kann nur wenig  oder gar kein Licht auf die Diode treffen. Diese stellt  daher einen hohen Widerstand dar und sperrt den  in Reihe mit der Feldwicklung F liegenden Leistungs  transistor. Der höhere Widerstand im Erregerkreis  hat zur Folge, dass die Lichtmaschinenspannung zu  sinken beginnt. Der in der Spule 84 fliessende Strom  vermag dann den Anker 83 nicht mehr in seiner  Anzugstellung zu halten.

   Eine in der Zeichnung nicht  dargestellte Rückstellfeder zieht dabei den beweg  lichen Blendenteil 82 vom feststehenden Teil 81 weg  und gibt den von der Glühlampe 80 ausgehenden  Lichtstrahlen den Weg zur Photodiode P frei. Die  Photodiode wird wieder niederohmig und steuert den  Transistor 85 in den Durchlassbereich. Die Licht  maschinenspannung beginnt dann wieder zu steigen,  und das beschriebene Spiel wiederholt sich.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 sind  vor der Photodiode P zwei. Bleche 90 und 91 ange  ordnet, die eine feste, jedoch einstellbare Blende für  die von der Glühlampe 92 ausgehenden Lichtstrahlen  bilden. Die Abhängigkeit der Beleuchtungsstärke auf  der Photodiode von der zu regelnden Generatorspan  nung wird durch eine Zenerdiode Z erzielt, die in  Sperrichtung in den Lampenstromkreis eingeschaltet  ist und eine im Sperrbereich scharf geknickte Kenn  linie hat. Die Anordnung ist so getroffen, dass die  Zenerdiode Z ihre Durchbruchsspannung erreicht und  einen zum Aufleuchten der Lampe 92 ausreichenden  Strom zulässt, sobald die Lichtmaschinenspannung bis  zu ihrem Sollwert angestiegen ist.

   Infolge der Be  leuchtung wird die vorher hochohmige Photodiode  leitend und sperrt dadurch den Transistor 95, dessen  Basis über einen Widerstand 96 mit der Minus-Bürste  und über die Photodiode P mit der Plus-Bürste ver  bunden ist. Im Sperrzustand führt der Transistor nur  einen niedrigen Strom über die Feldwicklung F. Die  Lichtmaschinenspannung sinkt daher so weit ab, bis  die an der Zenerdiode abfallende Teilspannung den    Durchbruchswert unterschreitet. Dann kann der zum  Leuchten der Glühlampe 92 erforderliche Strom nicht  mehr aufrechterhalten werden. Die Photodiode wird  hochohmiger und öffnet den Transistor wieder, der  dann einen kräftigeren, zu erneutem Spannungs  anstieg führenden Erregerstrom bewirkt.  



  Die in den Schaltbildern nach Fig. 12 und 13  dargestellten Regeleinrichtungen enthalten zwei Tran  sistoren 110 und 120 (bzw. 140), gegenüber nur je  einem Halbleiterelement nach den - Fig. 1 bis 11.  Diese Regeleinrichtungen haben jedoch den Vorteil  einer wesentlich höheren Regelgenauigkeit. Ausserdem  können sie den besonderen Betriebsbedingungen von  Lichtmaschinen besser angepasst werden.  



  Wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen ist  der Anker der Lichtmaschine, zu deren Regelung die  dargestellte Einrichtung bestimmt ist, mit G bezeich  net. Ihre Feldwicklung F, die im Nebenschluss zum  Anker G liegt, ist mit ihrem einen Ende an die nega  tive Bürste a der Lichtmaschine angeschlossen, wäh  rend ihr anderes Ende mit der Kollektorelektrode Cl  eines Flächentransistors 110 verbunden ist, dessen       Emitterelektrode        El    an der positiven Bürste b der  Lichtmaschine liegt.

   Die Grösse des über die Feld  wicklung F fliessenden Erregerstroms Je und damit die  Höhe der im Anker G induzierten und an den Bür  sten<I>a</I> und<I>b</I> abgenommenen Spannung hängt ab von  der Grösse des über die Basiselektrode     Bi    des Tran  sistors 110 fliessenden Basisstromes     Jb,    der über  einen Widerstand 111 von etwa 100 Ohm     zur    Masse  bzw. zur negativen Bürste a geführt wird. Zur Steue  rung des Transistors 110 ist der zweite Transistor  120 vorgesehen, der so geschaltet ist, dass er eine  selbsterregte elektrische Schwingung erzeugt. Zu die  sem Zweck ist in seinem Ausgangskreis ein Transfor  mator vorgesehen, dessen Eisenkern in der Zeich  nung mit - 121 bezeichnet ist und drei im gleichen  Wickelsinne ausgeführte Wicklungen 122, 123, 124  trägt.

   Die mittlere Wicklung 123 hat etwa 90 Win  dungen bei 20     mHy    und liegt mit ihrem einen Ende  an der mit der negativen Bürste a verbundenen Masse  leitung; ihr anderes Ende ist mit der     Kollektorelek-          trode    C2 des Transistors 120 verbunden. In die Ver  bindung von der Plus-Bürste b der Lichtmaschine  zur     Emitterelektrode    E2 dieses Transistors ist     eine     Hilfsbatterie H mit einer Spannung     UI.,    von etwa  2 Volt derart eingeschaltet, dass die     Emitterelektrode          E2    niedrigeres Potential als die Plus-Bürste b hat.

    Auf der Eingangsseite des Transistors 120 ist die  Basiselektrode     B2    einerseits über einen einstellbaren  Widerstand 125 von etwa 10 Ohm mit der     Plus-          Bürste   <I>b</I> und der Plus-Platte der Hilfsbatterie<I>H,</I>  anderseits mit der Minus-Bürste a der Lichtmaschine  durch folgende in Reihe liegende Schaltelemente ver  bunden:

   einen Widerstand 126 von etwa 40 bis  50 Ohm, einen Heissleiter 127, dessen Widerstand in  kaltem Zustand etwa 10 Ohm beträgt, und die     nieder-          ohmige    Wicklung 124, vor der ein Gleichrichter 128  abzweigt, der zusammen mit einem an die Wicklung  122 des Transformators 121 angeschlossenen zweiten      Gleichrichter 129 an der Basiselektrode     B1    des Tran  sistors 10 liegt.  



  Der Heissleiter 127, der in kaltem Zustand einen  höheren Widerstand als im warmen Zustand hat, ist  von einer Heizwicklung 130 umgeben, die im Zuge  der Zuleitung 131 liegt, die von der Plus-Bürste b  der Lichtmaschine zu der mit 132 bezeichneten Batte  rie führt. An diese können verschiedene Verbraucher  angeschlossen werden, von denen im Schaltbilde nur  ein mit<B>133</B> bezeichneter mit unterbrochenen Linien  angedeutet ist. Um zu vermeiden, dass die Batterie  sich über die Lichtmaschine entladen kann, ist in die  Zuleitung ein Gleichrichter 134 aus Halbleitermetall  eingeschaltet.  



  Die Wirkungsweise der Regeleinrichtung lässt sich  leicht übersehen, wenn man davon ausgeht, dass die  an den Bürsten<I>a</I> und<I>b</I> abgenommene Spannung<I>U</I>  der Lichtmaschine im Ansteigen begriffen und der  Widerstand 125 so eingestellt sei, dass bei Erreichen  der Sollspannung die am Widerstand 125 abfallende  Teilspannung die Basis     B2    auf gleiches Potential wie  die negativ vorgespannte Emitterelektrode E2 des  Transistors 120 bringt. Dadurch wird der Transistor  120 leitend und es setzt ein Kollektorstrom J2 ein,  der im Wicklungsteil 124 eine durch den Pfeil     Uz     angedeutete Spannung     induziert.     



  Die in der Wicklung 124 erzeugte Spannung     Uz     ist so gerichtet, dass sie die Basis B2 des Transistors  120 gegenüber der Emitterelektrode E2 negativ macht  und daher einen stark anwachsenden Basisstrom (des  sen     Maximalwert    durch die Grösse der     induzierten     Spannung     U2    und die Grösse der Widerstände 126  und 127 gegeben ist) und demzufolge auch einen  stark anwachsenden Kollektorstrom J2 erzeugt. Die  vom Kollektorstrom J2 während seines Anstiegs indu  zierte Spannung U2 ändert sich nur wenig. Der Kol  lektorstrom erreicht jedoch bald seinen Maximalwert,  der durch den     Maximalwert    des Basisstromes und die  Baudaten des Transistors festgelegt ist.

   Wenn sich  dieser Maximalwert eingestellt hat, verschwindet die  in den Wicklungen     induzierte    Spannung     U2    und das  Potential der Basiselektrode     B2    springt auf einen  höheren Wert zurück, so dass der Basisstrom Jb nicht  mehr in der seitherigen Höhe aufrechterhalten wer  den kann. Dadurch wird auch der Kollektorstrom J2  gedrosselt. Die Induktivität der Wicklung 123 wirkt  dieser Änderung des Kollektorstromes entgegen und  erzeugt einen Spannungsimpuls, der in der Zeichnung  mit einem in unterbrochenen Linien     ausgeführten          Spannungspfeil        U'2    angedeutet ist.

   Durch diesen Span  nungsimpuls wird der Transistor 120 vollends in den  nichtleitenden Zustand gesteuert, in dem er so lange  gehalten wird, bis der Spannungsimpuls     U'2    abge  klungen ist. Dann kann das beschriebene Spiel von  neuem beginnen, wenn die Lichtmaschinenspannung  U wieder ihren     Sollwert    erreicht.  



  Da die in der Wicklung 124 infolge der Ände  rungen des Kollektorstromes J2 erzeugten Spannun  gen     U2    und     U2'    auf das Potential der Basis     B2    und    damit auf den Eingangskreis des Transistors 120 im  Sinne einer Verstärkung dieser Änderungen wirken,  entsteht eine selbsterregte elektrische Schwingung,  bei welcher der Transistor 120 zwischen einem Be  triebszustand mit hohem und einem Betriebszustand  mit niedrigem Kollektorstrom J2 nach Art eines mono  stabilen Sperrschwingers hin- und zurückkippt, sooft  die ansteigende Lichtmaschinenspannung bis zu dem  am Widerstand 125 eingestellten Sollwert angestiegen  ist.  



  Die Spannungsimpulse     U.,    und     U2'    werden über  die Gleichrichter 128 und 129 auf einen Ladekonden  sator 135 gegeben, dessen Grösse der Zeitkonstante  der Lichtmaschine angepasst ist. Er hat einen Wert  von etwa 50  F und ist parallel zu dem Basiswider  stand 111 an die Basis B1 des ersten Transistors 110  angeschlossen. Jeder der Spannungsstösse bewirkt,  dass das Potential der Basis     Bi    kurzzeitig angehoben  wird und den Erregerstrom Je stark drosselt, wodurch  die Lichtmaschinenspannung abgesenkt wird.

   Das  Absinken der Lichtmaschinenspannung unter den  Sollwert hat zur Folge, dass der Transistor 120 so  lange     gesperrt    bleibt und daher keine die Licht  maschinenspannung absenkenden Impulse auf den  Transistor 110 zu geben vermag, bis die Licht  maschine sich wieder selbst auf ihre Sollspannung  erregt hat.  



  Um eine Überlastung der Lichtmaschine durch  zu hohe Verbraucherströme zu vermeiden, ist ihr  Laststrom über die Heizwicklung 130 geführt. Je  grösser dieser Laststrom ist, um so grösser ist die in  der Heizwicklung 130 erzeugte Wärme und um so  niedriger wird der Widerstand des Heissleiters 127.  Dadurch verschiebt sich das Spannungsteilerverhältnis  an der Basiselektrode     B2    derart, dass bereits bei einer  kleineren     Lichtmaschinenspannung    die am Wider  stand 125 abfallende Teilspannung ausreicht, den  Transistor 120 zu öffnen. Es stellt sich daher an den  Bürsten der Lichtmaschine eine geregelte Spannung  ein, die mit steigender Belastung zu kleineren Werten  abfällt.  



  Damit an der Feldwicklung keine schädlichen  Spannungsspitzen auftreten können, wenn der im  Erregerkreis liegende Leistungstransistor 110 in den  Sperrzustand gesteuert wird, empfiehlt es sich, einen  in     Fig.    1 gestrichelt angedeuteten, mit 136 bezeich  neten Gleichrichter parallel zur Feldwicklung derart  einzuschalten, dass er bei konstanter Erregung prak  tisch keinen Strom durchlässt. Wenn man als Gleich  richter einen Halbleiter verwendet, kann es sich emp  fehlen, in den Zug der Zuleitung zu dem Gleich  richter 136 einen Begrenzungswiderstand 137 einzu  schalten. Bei Lichtmaschinen grosser Leistung kann  es ferner zweckmässig sein, zur Feldwicklung einen       Dämpfungswiderstand    138 parallel zu schalten.  



  Das in     Fig.    13 dargestellte Beispiel unterscheidet  sich von demjenigen nach     Fig.    12 im wesentlichen  dadurch, dass anstelle der dort vorgesehenen Hilfs-      Batterie H zwei in Reihe geschaltete Gleichrichter 141  und 142 vorgesehen sind, die einerseits am Pluspol  der Lichtmaschine und anderseits am Emitter E des  Steuertransistors 140 angeschlossen sind. Sie bilden  zusammen mit einem Widerstand 143, der zwischen  der Emitterelektrode E und der Minus-Bürste der  Lichtmaschine liegt, einen Spannungsteiler, der zu  sammen mit zwei in Reihe     geschalteten    Widerständen  144 und 145 eine elektrische Brücke ergibt, in deren  Diagonalzweig die Emitter-Basisstrecke des Tran  sistors 140 liegt.

   Die Gleichrichter 141 und 142  haben stark gekrümmte Kennlinien und ergeben daher  in ähnlicher Weise, wie das bei Fig. 12 durch die  Batterie H erfolgt, eine     Vergleichsspannung,    die als  Bezugsgrösse für die mit dem Widerstand 144 einstell  bare Sollspannung dient. Wie beim vorherigen Bei  spiel ist die Kollektorelektrode C an den Verbin  dungspunkt der Wicklungen 122 und 123 des in  Fig.13 nicht näher dargestellten Transformators  angeschlossen.  



  Zur Erzeugung einer Vergleichsspannung zwi  schen der Emitterelektrode E und der Plus-Bürste der  Lichtmaschine kann man anstelle der beiden Gleich  richter 141 und 142 auch eine Halbleiterdiode vor  sehen, die im Sperrbereich einen nahezu rechtwink  ligen Kennlinienverlauf hat. Eine solche sogenannte  Zenerdiode ist in der Zeichnung mit unterbrochenen  Linien angedeutet und mit 146 bezeichnet. Gegen  über der Verwendung von Gleichrichtern hat eine  solche Diode den Vorteil, dass der mit ihr zur Erzie  lung eines Spannungsteilers in Reihe zu schaltende  Widerstand 147 verhältnismässig hochohmig gewählt  werden kann.  



  Damit die Regeleinrichtung nach Fig. 13 eine bei  wachsender Belastung absinkende Sollspannung ent  hält, kann man in die Verbindungsleitung von der  Plus-Bürste der Lichtmaschine zum einstellbaren  Widerstand 144 einen gestrichelt angedeuteten Wider  stand 148 einschalten, der einen Wert von etwa fünf  Milli-Ohm hat. An den Verbindungspunkt dieses  Widerstandes mit dem einstellbaren Widerstand 144  wird dann die Batterie 132 über eine Halbleiterdiode  149 angeschlossen. Je nach der Grösse des der Licht  maschine entnommenen Belastungsstromes fällt am  Widerstand 148 eine Spannung ab, die bewirkt, dass  der Transistor 140 bereits bei kleineren Werten der  Lichtmaschinenspannung stromführend wird und über  die Transformatorwicklungen wie beim Beispiel nach  Fig. 12 Sperrimpulse zur Herabsetzung der Licht  maschinenerregung auf den Leistungstransistor 110  gibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regeleinrichtung für rotierende elektrische Strom erzeuger niedriger Spannung mit mindestens einer im Nebenschluss arbeitenden Feldwicklung, insbesondere für Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des über die Feld wicklung fliessenden Erregerstromes ein Halbleiter element verwendet ist. - UNTERANSPRÜCHE 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Halbleiterelement ein Tran sistor (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 85, 95,<B>110)</B> ver wendet ist. 2.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein in den Erregerstrom kreis des Stromerzeugers geschalteter Transistor von einem magnetischen oder thermischen Schalter ge steuert wird, der in Abhängigkeit von der Höhe der zu regelnden Spannung geschlossen und geöffnet wird. 3. Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Transistor mit sei nem Kollektor (C) an das eine Ende der andernends mit dem negativen Pol des Stromerzeugers verbun denen Erregerwicklung (F), mit seinem Emitter (E) an den positiven Pol des Stromerzeugers (G) sowie mit seiner Basis (B) über einen Widerstand an den negativen Pol des Stromerzeugers angeschlossen ist (Fig.2, 12). 4.
    Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Transistor mit seinem Emitter (E) an das eine Ende der andernends mit dem positiven Pol des Stromerzeugers (G) ver bundenen Erregerwicklung (F), mit seinem Kollektor (C) an den negativen Pol sowie mit seiner Basis (B) über eine niederohmige Leitung ebenfalls an den =negativen Pol des Stromerzeugers angeschlossen ist (Fig. 5). 5.
    Regeleinrichtung nach einem der Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in eine den Stromerzeuger mit einer Batterie (38, 48) verbindende Leitung eine Halbleiterdiode (V) einge schaltet ist, die bei unter der Batteriespannung liegen der Klemmenspannung des Stromerzeugers eine Ent ladung der Batterie über den Stromerzeuger verhin dert (Fig. 3, 4). 6. Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Transistors ein magnetischer Schalter (31) vorgesehen ist (Fig. 3). 7. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter von der Span nung der zu regelnden Lichtmaschine abhängig ist (Fig. 3). B.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter von der Stärke des entnommenen Verbraucherstromes abhän gig ist (Fig. 3). 9. Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ausser von der Spannung der zu regelnden Lichtmaschine auch von der Stärke des entnommenen Verbraucher stromes abhängig ist (Fig. 3). 10. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass im Steuerkreis des Tran sistors wenigstens zwei Schalter angeordnet sind, von denen wenigstens einer (41) von der Spannung, der andere (45) von der Stärke des dem Stromerzeuger entnommenen Stromes abhängig ist (Fig. 4). 11.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Tran sistors ein nichtlineares Schaltelement (D) mit stark gekrümmter Strom/Spannungskennlinie verwendet ist (Fig. 5, 6). 12. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass als nichtlineares Schalt element eine Halbleiterdiode verwendet ist. 13. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Halbleiterdiode in demjenigen Bereich ihrer Kennlinie betrieben wird, der eine fallende Charakteristik hat. 14. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Erregerkreis des Stromerzeugers wenigstens ein ungesteuertes Halb leiterelement (D) mit nichtlinearer Stromspannungs kennlinie eingeschaltet ist. 15.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Halbleiterdiode in demjenigen Bereich ihrer Kennlinie betrieben wird, der eine fallende Charakteristik hat. 16. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Steuerelement des Transistors ein in Abhängigkeit von der zu regelnden Spannung beleuchteter lichtempfindlicher Halbleiter (P) vorgesehen ist (Fig. 10, 11). 17. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem lichtemp findlichen Halbleiter und einer Lichtquelle eine Blende (81, 82) vorgesehen ist, deren Öffnung in Abhängigkeit von der zu regelnden Spannung ver stellbar ist (Fig. 10). 18.
    Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle zusammen mit einem in Reihe geschalteten span nungsabhängigen Widerstand (Z) an die zu regelnde Generatorspannung angeschlossen ist (Fig. 11). 19. Regeleinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Erreger stromkreis der Lichtmaschine eingeschalteter Tran sistor (110) von einem zweiten Transistor (120) ge steuert wird, dessen Ausgangsleistung mindestens teil weise auf seinen Eingang zur Aufrechterhaltung einer selbsterregten Schwingung rückgekoppelt ist (Fig. 12). 20.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die vom zweiten Transistor (120) erzeugten Schwingungsimpulse dem in den Erregerstromkreis eingeschalteten ersten Transistor (110) derart zugeführt sind, dass sie diesen beim über schreiten des Sollwertes der Spannung kurzzeitig sper- ren oder wenigstens seinen Arbeitspunkt in ein Ge biet höheren Widerstandes verschieben. 21. Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Transistor (120) auf einen Transformator arbeitet, der mit einem Teil seiner Wicklung in den Eingangs kreis des zweiten Transistors (120) eingeschaltet ist (Fig. 12). 22.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass der Transformator drei in Reihe geschaltete Wicklungen (122, 123, 124) auf weist, von denen nur eine (123) in den Ausgangskreis des zweiten Transistors und die zweite (124) in des sen Eingangskreis eingeschaltet ist, während die dritte (122) mit der Steuerelektrode (B1). des in den Erre gerstromkreis eingeschalteten ersten Transistors (110) verbunden ist (Fig. 12). 23. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass die dritte Wicklung (l22) des Transformators über einen Gleichrichter (129) mit der Steuerelektrode (B1) des ersten Transistors (110) verbunden ist (Fig. 12). 24.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Transistor (120) als monostabiler Sperrschwinger geschaltet ist und in einer Brückenschaltung liegt, die wenigstens einen nichtlinearen Widerstand (141, 142, 146) ent hält (Fig. 13). 25. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass als nichtlineare Wider stände Gleichrichter verwendet sind. 26. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass eine Zenerdiode als nicht linearer Widerstand verwendet ist. 27. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der Laststrom des Gene- rators auf den Steuerkreis des zweiten Transistors (120, 140) einwirkt. 28.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass der Laststrom über einen zwischen der Emitter- und der Basiselektrode des zweiten Transistors eingeschalteten Widerstand (l48) <B>(7</B> führt ist (Fig. 13). 29. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass an die Steuerelektrode des im Erregerkreis angeordneten Transistors (110) ein Kondensator (135) angeschlossen ist, dem die vom zweiten Transistor (120, 140) erzeugten Sperr impulse zugeführt werden (Fig. 12).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259443B (de) * 1963-02-02 1968-01-25 Bosch Gmbh Robert Spannungsregler fuer eine Gleichstrom abgebende Fahrzeuglichtmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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