CH351387A - Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe - Google Patents
Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer TüreInfo
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Description
Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe Die Erfindung bezieht sich auf eine Rahmen konstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe, wobei der Blindrahmen und der Flügel rahmen im Querschnitt je zwei nicht zusammensto ssende Metallprofile aufweist, die durch einen Trag körper aus wärmeisolierendem Material miteinander verbunden sind. Beim Bau von Metallfenstern geht das Bestreben dahin, die auf der Innenseite der Fenster resp. der Türen verwendeten Profile von denjenigen, die auf der Aussenseite liegen, zu trennen, um die Bildung von metallischen Wärmebrücken zu verhindern. Die hierzu bereits bekanntgewordenen Konstruktionen hatten den Nachteil, dass die Rahmen nur eine geringe Sta bilität und Verwindungssteifigkeit besassen und ausser dem die Isolierwirkung in vielen Fällen ungenügend war, so dass sich Kondenswasser bilden konnte. Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Er findung behoben werden, die darin besteht, dass ein zwischen dem Blindrahmen und dem Flügelrahmen eingeschlossener Hohlraum durch mindestens eine sich über den ganzen Umfang erstreckende Dichtung unterteilt ist und ausserdem die Breite der Trennfugen zwischen den Metallprofilen der Rahmen grösser ist als die Wandstärke des dünnsten Metallprofilteiles. Es hat sich herausgestellt, dass die Isolierwirkung eines solchen Fensters wesentlich verbessert ist, da sowohl die Luftzirkulation zwischen Blind- und Flü gelrahmen unterbunden ist als auch die Wärmever luste durch Strahlung weitgehend ausgeschaltet sind. Die Isolierwirkung ist dabei so gut, dass Kondens- wasserbildung selbst unter ungünstigen klimatischen Bedingungen sicher verhütet werden kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, welche einen Querschnitt durch den Blind- und den Flügelrahmen im geschlossenen Zustand darstellt. Der Blindrahmen besteht im wesentlichen aus den Profilen 1 und 2 und der Flügelrahmen aus den Pro filen 3 und 4, welche aus Metall, vorzugsweise ge zogenen Aluminiumschienen, hergestellt werden. Die Profile 1 und 2 weisen je zwei Schenkel la, 1b bzw. <I>2a, 2b</I> auf, die parallel zueinander verlaufen. Zwi schen die Schenkel 1a, 1b und<I>2a, 2b</I> greift ein Trag element 5 ein, das im wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt hat, beiden Profilen gemeinsam ist und diese miteinander verbindet. Die beiden Profile 1 und 2 bzw. 3 und 4 berühren sich dabei nicht, sondern sind durch je einen Spalt 18, der grösser ist als die Wandstärke des dünnsten Profilteiles, voneinander ge trennt, um die Bildung einer metallischen Wärme- brücke zu vermeiden und Wärmeverluste durch Strah lung zwischen den Stirnseiten zu verhüten. Im Inter esse einer Versteifung der Rahmenkonstruktion und um ihre Stabilität zu erhöhen, werden die Schenkel zweckmässigerweise ungleich lang ausgeführt, so dass die Trennstellen der beiden Profile -gegeneinander versetzt sind. Dadurch wird ein Verkanten der An schlagflächen weitgehend vermieden, und trotzdem wird ein weicher, gedämpfter Anschlag beim Schlie ssen des Fensters bzw. der Türe erreicht. Das wärmeisolierende Tragelement 5 besteht min destens teilweise aus einem wärmeisolierenden Mate rial, nämlich einem Kunststoff und dergleichen, z. B. aus glasfaserverstärktem Polyester. Es wäre auch möglich, dass das Tragelement 5 einen Kern enthält, welcher mit einer Umhüllung aus isolierendem Ma terial versehen ist. Dieser Kern kann beispielsweise aus Metall bestehen, wodurch das Tragelement eine hohe Tragfähigkeit erhält. Die Befestigung dieses Tragelementes 5 in den Metallprofilen kann auf die verschiedenste Weise er folgen, beispielsweise durch Kleben, wobei die Innen- flächen der Schenkel zweckmässigerweise aufgerauht sind, um dem Klebstoff eine bessere Haftung zu er möglichen. Die Verbindung der Profile mit dem Trag element könnte zum Beispiel auch durch einen die Schenkel durchdringenden Bolzen aus wärmeisolie rendem Stoff hergestellt werden. Solche Bolzen kön nen in der Längsrichtung der Rahmenkonstruktion in periodischen Abständen angebracht sein. Die Befestigung eines mit einem Kern versehenen Tragelementes mit den Metallprofilen kann beispiels weise auch so erfolgen, dass der Kern mit Löchern versehen wird, in welche durch an den Metallprofilen angebrachte Einbuchtungen eine Verbindung erzielt wird. Diese Löcher im Kern können in der Mitte oder auch aussermittig angebracht sein. Der Spalt zwischen den Stirnflächen der Profile könnte auch durch eine Längsrippe des Tragelemen tes 5 ausgefüllt sein. Die beiden Glasscheiben 8a,<I>8b</I> bilden zusammen eine Doppelverglasung und sind mittels der Kittmasse 16 zwischen den Profilen 3, 5 und 7 eingebettet. Un ter Doppel- bzw. Mehrfachverglasung- sollen auch Verglasungen verstanden werden, bei welchen die ein zelnen Glasscheiben nicht voneinander trennbar sind, sondern durch irgendwelche Verbundmassen starr und unlösbar miteinander verbunden sind. Die Pro file 1 und 3 sind mit winkelförmigen Ansätzen 17 versehen, welche je eine Längsnute bilden, in welche über den ganzen Umfang federnde Dichtungselemente in Form einer nichtmetallischen Profilschiene mit einer federnden Zunge 6 eingelegt sind. Die Anord nung der Zungen ist dabei derart getroffen, dass sie gegeneinandergerichtet sind und im geschlossenen Zustand des Fensters resp. der Türe unter leichter Deformierung gegeneinander anliegen. Dadurch wird eine Unterteilung des durch die beiden Rahmenkon struktionen gebildeten Hohlraumes in zwei geschlos sene Kammern bewirkt, die eine zuverlässige Ab dichtung der Innenluft von der Aussenluft bilden. Dies ist namentlich deshalb wichtig und von Vorteil, weil es in der Praxis kaum möglich ist, Flügelrahmen und Blindrahmen bei Fenster und Türen an den Stellen B und C gleichzeitig und auf ihrer ganzen Länge so zum Anliegen zu bringen, dass keine Luft hindurch treten kann. Kleine Deformationen und Ungenauig keiten in der Herstellung sind praktisch kaum zu ver meiden, so dass ohne eine entsprechende Abdichtung eine, wenn auch minimale, Luftzirkulation zwischen Innen- und Aussenluft entstehen könnte. Dies wird dadurch verhindert, dass die Zungen 6 des Dichtungs elementes, welches beispielsweise aus Gummi oder weichem Kunststoff bestehen kann, eine Unterteilung des Hohlraumes zwischen Blind- und Flügelrahmen bewirkt, wodurch unerwünschte Luftströmungen ver mieden werden. Selbstverständlich wäre es auch möglich, dass nur die eine der Rahmenkonstruktionen mit einem sich über den ganzen Umfang erstreckenden Dichtungs element versehen wäre, welches dichtend gegen die gegenüberliegende Rahmenkonstruktion anliegt, wo durch ebenfalls eine Unterbindung der Luftzirkula tion bewirkt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rahmenkonstruktion eines mehrfach verglasten Fensters oder einer Türe, wobei der Blindrahmen und der Flügelrahmen im Querschnitt je zwei nicht zu sammenstossende Metallprofile aufweist, die durch einen Tragkörper aus wärmeisolierendem Material miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass ein zwischen dem Blindrahmen und dem Flügelrahmen eingeschlossener Hohlraum durch min destens eine sich über den ganzen Umfang erstrek- kende Dichtung (6) unterteilt ist und ausserdem die Breite der Trennfugen (18) zwischen den Metallpro filen der Rahmen grösser ist als die Wandstärke des dünnsten Metallprofilteiles. UNTERANSPRUCH Rahmenkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,dass die Dichtung aus zwei mit je einer deformierbaren Zunge gegeneinander anlie genden, nichtmetallischen Profilschienen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH351387D CH351387A (de) | 1957-01-23 | 1957-01-23 | Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe |
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1957
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