CH351387A - Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe - Google Patents

Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe

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CH351387A
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CH
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frame
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glazed window
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Inventor
Spescha-Lischer Moritz
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Menziken Aluminium Ag
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
    • E06B7/2305Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
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  • Civil Engineering (AREA)
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Description


  Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer     Türe       Die Erfindung bezieht sich auf eine Rahmen  konstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder  einer Türe, wobei der Blindrahmen und der Flügel  rahmen im Querschnitt je zwei nicht zusammensto  ssende Metallprofile aufweist, die durch einen Trag  körper aus wärmeisolierendem Material miteinander  verbunden sind.  



  Beim Bau von     Metallfenstern    geht das Bestreben  dahin, die auf der Innenseite der Fenster     resp.    der  Türen     verwendeten    Profile von denjenigen, die auf  der Aussenseite liegen, zu trennen, um die Bildung von  metallischen Wärmebrücken zu verhindern. Die hierzu  bereits bekanntgewordenen Konstruktionen hatten  den Nachteil, dass die Rahmen nur eine geringe Sta  bilität und     Verwindungssteifigkeit    besassen und ausser  dem die Isolierwirkung in vielen Fällen ungenügend  war, so dass sich Kondenswasser bilden konnte.  



  Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Er  findung behoben werden, die darin besteht, dass ein  zwischen dem Blindrahmen und dem     Flügelrahmen     eingeschlossener Hohlraum durch mindestens eine  sich über den ganzen Umfang erstreckende Dichtung  unterteilt ist und ausserdem die Breite der Trennfugen  zwischen den Metallprofilen der Rahmen grösser ist  als die Wandstärke des dünnsten     Metallprofilteiles.     



  Es hat sich herausgestellt, dass die     Isolierwirkung     eines solchen Fensters wesentlich verbessert ist, da  sowohl die Luftzirkulation zwischen Blind- und Flü  gelrahmen unterbunden ist als auch die Wärmever  luste durch Strahlung weitgehend ausgeschaltet sind.  Die     Isolierwirkung    ist dabei so gut, dass     Kondens-          wasserbildung    selbst unter ungünstigen     klimatischen     Bedingungen sicher verhütet werden     kann.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, welche     einen     Querschnitt durch den Blind- und den Flügelrahmen  im geschlossenen Zustand darstellt.    Der Blindrahmen besteht im wesentlichen aus den  Profilen 1 und 2 und der Flügelrahmen aus den Pro  filen 3 und 4, welche aus Metall, vorzugsweise ge  zogenen     Aluminiumschienen,    hergestellt werden. Die  Profile 1 und 2 weisen je zwei Schenkel la,     1b    bzw.  <I>2a, 2b</I> auf, die parallel zueinander verlaufen. Zwi  schen die Schenkel 1a,     1b    und<I>2a, 2b</I> greift ein Trag  element 5 ein, das im wesentlichen einen rechteckigen  Querschnitt hat, beiden     Profilen    gemeinsam ist und  diese miteinander verbindet.

   Die beiden Profile 1 und  2 bzw. 3 und 4 berühren sich dabei nicht, sondern  sind durch je einen Spalt 18, der grösser ist als die  Wandstärke des dünnsten Profilteiles, voneinander ge  trennt, um die Bildung einer metallischen     Wärme-          brücke    zu vermeiden und Wärmeverluste durch Strah  lung zwischen den Stirnseiten zu verhüten. Im Inter  esse einer Versteifung der     Rahmenkonstruktion    und  um ihre Stabilität     zu    erhöhen, werden die Schenkel       zweckmässigerweise    ungleich lang     ausgeführt,    so     dass     die Trennstellen der beiden Profile     -gegeneinander     versetzt sind.

   Dadurch wird ein Verkanten der An  schlagflächen weitgehend     vermieden,    und trotzdem  wird ein weicher, gedämpfter Anschlag beim Schlie  ssen des Fensters bzw. der Türe erreicht.  



  Das wärmeisolierende Tragelement 5 besteht min  destens teilweise aus einem     wärmeisolierenden    Mate  rial, nämlich     einem    Kunststoff und dergleichen, z. B.  aus glasfaserverstärktem Polyester. Es wäre auch  möglich, dass das Tragelement 5 einen     Kern    enthält,  welcher mit einer Umhüllung aus isolierendem Ma  terial versehen ist. Dieser Kern kann beispielsweise  aus Metall bestehen, wodurch das Tragelement eine  hohe     Tragfähigkeit    erhält.  



  Die Befestigung dieses Tragelementes 5     in    den  Metallprofilen kann auf die verschiedenste Weise er  folgen, beispielsweise durch Kleben, wobei die     Innen-          flächen    der Schenkel     zweckmässigerweise        aufgerauht         sind, um dem Klebstoff eine bessere Haftung zu er  möglichen. Die Verbindung der Profile mit dem Trag  element könnte     zum    Beispiel auch durch einen die  Schenkel durchdringenden Bolzen aus wärmeisolie  rendem Stoff hergestellt werden. Solche Bolzen kön  nen in der     Längsrichtung    der Rahmenkonstruktion in  periodischen Abständen angebracht     sein.     



  Die Befestigung eines mit einem Kern versehenen  Tragelementes mit den     Metallprofilen    kann beispiels  weise auch so erfolgen, dass der Kern mit Löchern  versehen wird, in welche durch an den Metallprofilen  angebrachte Einbuchtungen eine Verbindung erzielt  wird. Diese Löcher im Kern können in der Mitte oder  auch aussermittig angebracht sein.  



  Der Spalt     zwischen    den     Stirnflächen    der     Profile     könnte auch durch eine Längsrippe des Tragelemen  tes 5 ausgefüllt sein.  



  Die beiden Glasscheiben 8a,<I>8b</I> bilden zusammen  eine Doppelverglasung und sind mittels der Kittmasse  16 zwischen den Profilen 3, 5 und 7 eingebettet. Un  ter Doppel- bzw. Mehrfachverglasung- sollen auch  Verglasungen verstanden werden, bei welchen die ein  zelnen Glasscheiben nicht voneinander trennbar sind,  sondern durch irgendwelche Verbundmassen starr  und unlösbar miteinander verbunden sind. Die Pro  file 1 und 3 sind mit     winkelförmigen    Ansätzen 17  versehen, welche je eine Längsnute bilden, in welche  über den ganzen Umfang     federnde    Dichtungselemente  in Form einer nichtmetallischen Profilschiene mit  einer federnden Zunge 6 eingelegt sind.

   Die Anord  nung der Zungen ist dabei derart getroffen, dass sie       gegeneinandergerichtet    sind und im geschlossenen  Zustand des Fensters     resp.    der Türe unter leichter  Deformierung gegeneinander anliegen. Dadurch wird  eine Unterteilung des durch die beiden Rahmenkon  struktionen gebildeten Hohlraumes in zwei geschlos  sene Kammern bewirkt, die eine zuverlässige Ab  dichtung der Innenluft von der Aussenluft bilden. Dies  ist namentlich deshalb wichtig und von Vorteil, weil  es in der Praxis kaum möglich ist, Flügelrahmen und  Blindrahmen bei Fenster und Türen an den Stellen    B und C gleichzeitig und auf ihrer ganzen Länge so  zum Anliegen zu bringen, dass keine Luft hindurch  treten kann.

   Kleine Deformationen und Ungenauig  keiten in der Herstellung sind praktisch kaum zu ver  meiden, so dass ohne eine entsprechende Abdichtung  eine, wenn auch minimale, Luftzirkulation zwischen  Innen- und Aussenluft entstehen könnte. Dies wird  dadurch verhindert, dass die Zungen 6 des Dichtungs  elementes, welches beispielsweise aus Gummi oder  weichem Kunststoff bestehen kann, eine Unterteilung  des Hohlraumes zwischen Blind- und Flügelrahmen  bewirkt, wodurch unerwünschte Luftströmungen ver  mieden werden.  



  Selbstverständlich wäre es auch möglich, dass nur  die eine der Rahmenkonstruktionen mit einem sich  über den ganzen Umfang erstreckenden Dichtungs  element versehen wäre, welches dichtend gegen die  gegenüberliegende Rahmenkonstruktion anliegt, wo  durch ebenfalls eine Unterbindung der Luftzirkula  tion bewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rahmenkonstruktion eines mehrfach verglasten Fensters oder einer Türe, wobei der Blindrahmen und der Flügelrahmen im Querschnitt je zwei nicht zu sammenstossende Metallprofile aufweist, die durch einen Tragkörper aus wärmeisolierendem Material miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass ein zwischen dem Blindrahmen und dem Flügelrahmen eingeschlossener Hohlraum durch min destens eine sich über den ganzen Umfang erstrek- kende Dichtung (6) unterteilt ist und ausserdem die Breite der Trennfugen (18) zwischen den Metallpro filen der Rahmen grösser ist als die Wandstärke des dünnsten Metallprofilteiles. UNTERANSPRUCH Rahmenkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,
    dass die Dichtung aus zwei mit je einer deformierbaren Zunge gegeneinander anlie genden, nichtmetallischen Profilschienen besteht.
CH351387D 1957-01-23 1957-01-23 Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe CH351387A (de)

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CH351387T 1957-01-23

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CH351387A true CH351387A (de) 1961-01-15

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CH351387D CH351387A (de) 1957-01-23 1957-01-23 Rahmenkonstruktion eines mehrfachverglasten Fensters oder einer Türe

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