CH351623A - Vorrichtung zur Wärmebehandlung der Zähne von Schraubenrädern - Google Patents

Vorrichtung zur Wärmebehandlung der Zähne von Schraubenrädern

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CH351623A
CH351623A CH351623DA CH351623A CH 351623 A CH351623 A CH 351623A CH 351623D A CH351623D A CH 351623DA CH 351623 A CH351623 A CH 351623A
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CH
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inductor
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dependent
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wheel
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Inventor
Frank Frost Leonard
Original Assignee
Delapena & Son Ltd
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces

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Description


  Vorrichtung zur     Wärmebehandlung    der Zähne von     Schraubenrädern       Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf eine Vor  richtung zur     Wärmebehandlung    der     Zähne    von  Schraubenrädern durch einen mit     Hochfrequenzstrom          gespiesenen    Induktor, welcher also auch mit Radio  frequenzen arbeiten kann.  



  Zweck der Erfindung ist die     Schaffung    einer Vor  richtung zur Erzeugung     einer    gleichartigen Erwär  mung aller schraubenlinienförmig verlaufenden Zähne       des    Rades, um die     Gleichmässigkeit    der     Oberflächen-          struktur    der     Zähne    nach der     Wärmebehandlung    si  cherzustellen.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, eine Vor  richtung zu     schaffen,    welche sich für eine grosse An  zahl von     Schraubenrädern    von verschiedenen Stei  gungswinkeln und Durchmessern verwenden lässt.  



  Gemäss der     Erfindung    weist die Vorrichtung     zur     Wärmebehandlung der Zähne von Schraubenrädern  Mittel auf zur     zwangläufigen    Bewegung des mit  Wärme zu behandelnden Rades und eines mit Hoch  frequenzstrom     gespiesenen    Induktors relativ zuein  ander entlang einer Schraubenlinie in der Weise, dass  der Induktor in eine     Zahnlücke    des Zahnrades eintritt  und diese zwischen zwei benachbarten     Zahnflanken     desselben von einem Ende zum andern     durchläuft.     



  Die Vorrichtung weist vorzugsweise eine     Halte-          einrichtung    für das zu behandelnde Schraubenrad und  Mittel zur Einstellung des     Induktors    in bezug auf     die     Halteeinrichtung auf, wobei auch eine relative Winkel  bewegung     zwischen    dem Rad und dem Induktor er  zeugt werden kann.  



  Vorzugsweise sind die     Mittel    zur     Erteilung    der  relativen Drehbewegung verstellbar, um die Grösse der  Drehbewegung     in    bezug auf die axiale Bewegung ver  ändern zu können und dadurch dem Induktor zu ge  statten Zahnflanken verschiedener Steigung zu durch  laufen.

      Wenn erwünscht, können die Mittel zur     Erteilung     der Drehbewegung zwei     ineinandergreifende    Elemente  aufweisen, von denen das eine in bezug auf das andere  gleitbar ist.     Eines    der Elemente kann in einer Ebene  parallel zur Achse des Schraubenrades angeordnet und  in dieser Ebene     verschwenkbar    sein, um die Grösse  der Drehbewegung der     Halteeinrichtung    in     bezug    auf  deren     Axialbewegung    zu verändern. Die ineinander  greifenden Mittel können ein Zapfen und Führungs  mittel sein, wobei die Führungsmittel in der Ebene  schwenkbar sind.

   Vorzugsweise bleiben der Induktor  und die Führungsmittel während der Arbeit des     In-          duktors        stationär,    während die Halteeinrichtung und  der Zapfen bewegt werden, um die Bewegung des  Induktors relativ zur Zahnlücke zu bewerkstelligen.  



  Vorzugsweise bewegt sich der Zapfen in     Axial-          richtung    mit der     Halteeinrichtung,    und die Führungs  mittel weisen ein um eine zur Achse der Halteeinrich  tung senkrechte Achse drehbares Element auf, das eine       längliche    Führung     besitzt,    in welche der Zapfen ein  greift, wobei die Führung in einer Ebene     parallel    zur  Achse der Halteeinrichtung liegt.  



  Es kann eine     Skala    vorgesehen sein zur Anzeige  des Neigungsgrades der     Führung    in     bezug    auf die  Achse der Halteeinrichtung, um die Führungsmittel  in     übereinstimmung    mit dem     Stei;Qungswinkel    des  behandelten Schraubenrades einstellen zu können.  



  Ebenso     können    vorzugsweise Mittel vorgesehen  sein, um den Induktor um     eine    Achse .senkrecht zur  Achse der     Halteeinrichtung        verschwenken    und ihn da  durch in     übereinstimmung    mit dem Steigungswinkel  des behandelten Schraubenrades bringen, zu können.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der     Erfindung     dargestellt,     und    zwar zeigen:           Fig.    1 eine Vorderansicht der Vorrichtung mit  einem mit Wärme zu behandelnden Schraubenrad     auf     derselben,       Fig.2    eine Seitenansicht der Vorrichtung nach       Fig.    1,       Fig.    3 und 4     Vord'er-    bzw.

   Draufsicht des untern  Endes der Tragwelle für das Schraubenrad und der  Mittel zur Erteilung einer Drehbewegung an die Welle  um ihre Achse,       Fig.    5 die Seitenansicht einer Einzelheit mit einem  lotrecht einstellbaren Gleitelement der Vorrichtung,  welches ein     Transformatorgehäuse    trägt, auf dem  der Induktor befestigt ist, wobei das Gehäuse  schwenkbar am Gleitelement angebracht ist und       Fig.    6 eine Vorderansicht der Teile nach     Fig.    5,  wobei das Gehäuse     verschwenkt    ist, um die Wärme  behandlung eines Schraubenrades zu gestatten.  



  Gemäss den     Fig.    1 bis 4 weist die gezeichnete  Vorrichtung 10 einen Induktor 11 auf, welcher sta  tionär bleibt, während das     Schraubenrad    12 in senk  rechter Richtung     bewegt    wird, um die     Durchlauf-          bewegung    des Induktors in bezug     auf    dasselbe     zu     erzeugen.

   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel be  sitzt das Rad 12     schraubenlinienförmig    verlaufende  Zähne und der Induktor im wesentlichen     V-Form,    so  dass er in eine Zahnlücke des Zahnrades eintreten und  dieselbe durchlaufen und dabei benachbarte Flanken  der Zähne des letzteren und den Grund der Zahn  lücke     zwischen    diesen Zähnen erhitzen kann.  



  Das Zahnrad 12 wird nach unten am Induktor 11  vorbeigeführt und auch um seine Achse gedreht,  während dem Induktor     Hochfrequenzstrom        zugeführt     wird, um den     Erhitzungsvorgang    durchzuführen, wo  nach die Stromzufuhr zum Induktor unterbrochen,  das Zahnrad nach oben     bewegt    und in entgegenge  setzter Drehrichtung gedreht wird, bis es in die Aus  gangslage     zurückgelangt    ist. Dann wird die Ein  stellung des Zahnrades 12 durch eine     Einstellein-          richtung    9 durchgeführt, um die nächste Zahnlücke  in Deckung mit dem Induktor 11 zu bringen, worauf  ein weiterer Durchgang des Induktors durch das  Zahnrad stattfindet.  



  Die gezeichnete Vorrichtung weist einen horizon  talen Tisch 13 auf, welcher die Halteeinrichtung für  das Zahnrad 12     trägt,    welche Halteeinrichtung die  Form einer Welle 14 besitzt, die in einer Nabe 15 des  Tisches 13 dreh- und verschiebbar gehalten ist und  mit gesteuerter Geschwindigkeit, mittels eines hydrau  lischen Zylinders 16, ab und auf bewegt werden kann.  Das obere Ende 16a des Zylinders ist an der Un  terseite des Tisches     befestigt    und der Kolben 17 ist  mit dem untern Ende der Welle verbunden.  



  Das untere Ende der Welle 14 ruht in Lagern 18       (Fig.    2), welche fest in einem senkrecht verstellbaren  Kreuzkopf 19 gehalten sind, wobei die Welle in       Axialrichtung    in bezug auf den Kreuzkopf durch die  Lager festgehalten ist. Die Führung des Kreuzkopfes  erfolgt durch zwei im Abstand voneinander befind  liche Führungsstangen 20, welche im Kreuzkopf ver  ankert sind,     während    deren untere Teile in Führungen    21 gleiten, die in einem Rahmenglied 22 am Unter  teil 23 der Vorrichtung 10 angeordnet sind. Ein vor  springender Teil 19a des Kreuzkopfes ist am untern  Ende der Kolbenstange 17a des hydraulischen Zylin  ders 16 befestigt, durch welchen die Haltewelle 14  vertikal bewegt wird.

   Das obere Ende der Haltewelle  14 ist zur Aufnahme eines Dornes 24 eingerichtet,  welcher gegen irgendeinen andern eines Satzes  von Dornen mit voneinander verschiedenen Durch  messern auswechselbar ist. Der Dorn trägt das Zahn  rad 12 so, dass es um die Achse der Welle drehbar  ist. Es sind Klemmittel 24a vorgesehen, welche ge  löst werden können, um das Zahnrad 12 einzustellen,  und angezogen werden können, um das Zahnrad fest  in bezug auf die Haltewelle 14 zu halten während  der     Axialbewegung    der letzteren.  



  An der Oberseite des Tisches 13 ist eine auf  recht stehende Säule 25 verschiebbar auf horizontalen  Führungen 26 angeordnet. Die Verschiebung der  Säule in radialer Richtung in     bezug    auf die Welle 14  wird mittels einer Zuführungsschraube 27 bewerk  stelligt. Eine senkrechte Fläche 28 der Säule 25 ge  genüber der Haltewelle 14 trägt ein in senkrechter  Richtung einstellbares     Gleitglied    29, das auf einer  senkrechten Führung 30 der Fläche 28 gleitet. Die  senkrechte Einstellung des Gleitgliedes erfolgt mittels  einer Schraube 31. An der senkrechten Fläche des  Gleitgliedes 29 ist ein rechteckiges Gehäuse 32 für  einen Transformator 33     (Fig.    5) des     Hochfrequenz-          generators    angebracht.

   Das Gehäuse ist in bezug auf  eine Büchse 34 zentriert, welche auf dem Gleitglied  gelagert ist, um sich um eine horizontale, die Achse  der Haltewelle 14 schneidende Achse drehen     zu     können, wobei das Gehäuse in jeder Winkellage be  züglich des Gleitgliedes durch Klemmschrauben 35       (Fig.    5) gehalten wird. An der Vorderseite des Ge  häuses 32 ist der Induktor<B>11</B> des     Hochfrequenz-          heizgerätes    horizontal gegen die Haltewelle 14 ra  gend befestigt.

   Es ist ersichtlich, dass die     Lagerung     des Gehäuses 32 dem     letzteren    und dem von ihm ge  tragenen Induktor 11 gestatten, um die Achse der  Büchse 34     verschwenkt    zu werden, um mit dem Nei  gungswinkel der Zähne des     Schraubenrades    12 über  einzustimmen. Die Achse der Büchse 34 fällt mit der  horizontalen Mittellinie des Induktors zusammen.  



  Zur     Erzeugung    einer Winkeldrehung der Halte  welle 14 und des Zahnrades 12 um deren gemein  same Achse, so dass das Schraubenrad am Induktor       vorbeigeschraubt    wird, ist eine allgemein mit 36 be  zeichnete Einrichtung vorgesehen, um das Ausmass  der Drehung des Zahnrades auf den Neigungswinkel  des Zahnes einzustellen. Zur Drehung der Haltewelle  14 ist ein     Ritzel    37 am unteren Ende derselben be  festigt, welches mit einer Zahnstange 38 im Eingriff  steht, die horizontal verschiebbar im Kreuzkopf 19  gelagert ist.

   Wie schon     ausgeführt,        bewegt    sich der  Kreuzkopf mit der Haltewelle in der     Axialrichtung,     wobei die     letztere    sich drehen     kann.    Ein nach unten  ragender Arm 39 ist an der Rückseite der Zahn  stange 3 8     befestigt    und     trägt    einen Zapfen, auf wel-           chem    eine Rolle 40 angeordnet ist, welche sich in  horizontaler Richtung von der Haltewelle weg er  streckt und die Drehbewegung der     Haltewelle    und .des  von derselben     getragenen    Schraubenrades bewerk  stelligt.  



  Die Einrichtung 36 umfasst ferner ein mit Tei  lungen versehenes     Zifferblatt    41 als Deckel einer  im Winkel verstellbaren     zylindrischen    Trommel 42,  welche im     Rahmenglied    22 um eine     horizontale    Achse  drehbar gelagert ist, welche die Achse der Haltewelle  14 schneidet.  



  Der Aussenumfang der Trommel 42 ist mit einer  Zahnung 43 versehen, welche     mit    einer Schnecke 44  in     Eingriff    steht, die     im    oberen Ende des Rahmen  gliedes 22 gelagert ist. Eine Drehung der Schnecke 44  zur Einstellung der Winkellage der Trommel     kann.     mittels eines nicht dargestellten Handrades erfolgen.  



  An der innern, senkrechten Fläche 42a der Trom  mel 42, welche nahe und parallel zur Haltewelle 14  liegt, ist ein     länglicher        Führungsschlitz    45 über dem  Durchmesser ausgenommen, mit welchem die Rolle  40 in Eingriff steht. Auf- und     Abbewegung    der Halte  welle veranlassen die Rolle, im     Führungsschlitz    auf  und ab zu     gleiten.     



  Das mit Teilungen versehene     Zifferblatt    41, be  festigt an der Aussenseite der Trommel 42, arbeitet  mit einem feststehenden Zeiger zusammen, um zu  gestatten, die Führung 45 an der Hinterseite der  Trommel     mittels    der Schnecke 44 auf den erforder  lichen Steigungswinkel des zu behandelnden Zahn  rades 12 zum Beispiel in eine Lage     einzustellen,    wie  sie mit strichpunktierten Linien in     Fig.    3 dargestellt  ist. Es ist ersichtlich, dass, wenn die Führung 45 auf  einen passenden Winkel eingestellt ist, die Auf- und       Abbewegung    der Haltewelle 14 zur Folge hat, dass  sich die Zahnstange 3 8 und die Rolle 40 relativ zur       Haltewellenachse    quer verschieben.

   Das Mass der       Querbewegung    hängt dabei von der     Neigung    der Füh  rung ab. Eine .solche Querbewegung der     Zahnstange     erteilt dem     Ritzel    37 und der     Haltewelle    14 eine  hin und her gehende Drehbewegung     während    des  Auf- und     Abbewegens    der Haltewelle, um eine       schraubenlinienförmige    Bewegung jeder Zahnlücke  des Zahnrades 12 am Induktor 11 vorbei zu     be-          wirken5    während der     letztere    die     Zahnflanken    und den  Zahngrund erhitzt.  



  Um die     Trommel    42 rasch in die     Nullstellung,     d. h. in die Stellung zu     bringen,    in welcher die Füh  rung 45 senkrecht steht, wenn     ein    Zahnrad zu be  handeln ist, das gerade     Zähne    besitzt, ist ein leicht  konischer Sperrstift 46     (Fig.    4) vorgesehen, welcher in  aufeinander ausgerichtete, konische Bohrungen 47 in  der Trommel und im     Rahmenglied    22     einsteckbar    ist.

    Für oft verwendete     Winkellagen    der Trommel 42  kann eine Anzahl     konischer    Bohrungen in derselben  vorgesehen sein, um entsprechende     Schraubenbe-          wegungen    der Zähne der auf den Dorn 24 am obern  Ende der Haltewelle 14 aufgespannten Zahnräder zu  erhalten.

      Wenn die Vorrichtung 10 für eine Arbeit ein  gestellt werden soll, wird das Gehäuse 32, das den  Induktor 11 trägt, mittels der Schraube 31 in senk  rechter Richtung so eingestellt, dass der Induktor 11  unterhalb des Umfanges des Schraubenrades 12 liegt,  wenn die Haltewelle 14 sich in seiner obersten  Stellung befindet, und die Säule 25 wird durch die     För-          derschraube    27 so eingestellt, dass     während    der Ab  wärtsbewegung des Zahnrades der Induktor in die Zahn  lücke des Zahnrades ragt, welche Lücke vom einen  zum andern Ende vom Induktor durchlaufen wird,  während das Zahnrad in     bezug    auf den letzteren nach  unten geschraubt wird.

       Während    jeder Abwärtsbe  wegung wird dem Induktor 11     Hochfrequenzstrom     zugeführt, um die Flanken und den Grund der Zahn  lücke zu     erhitzen.    Der     Strömdurchgang    hört sofort  auf, sobald das Zahnrad 12 am Induktor vorbei  gelaufen ist. Nach diesem Heizdurchgang der Halte  welle 14 wird     die        letztere    erneut mit umgekehrter       Schraubbewegung    angehoben, um das Zahnrad 12  über den Induktor 11 zu     bringen,    wobei demselben  bei dieser Zurückbewegung nach oben kein     Heiz-          strom        zugeführt    wird.

   Die Klemmittel 24a werden  dann gelöst, um das Zahnrad 12 auf dem Dorn 24       freizugeben,    worauf das Zahnrad durch die Ein  stelleinrichtung 9 eingestellt wird, um die nächste  Zahnlücke in Flucht mit dem Induktor 11 zu bringen.  Darauf wird das Zahnrad wieder auf dem Dorn fest  geklemmt und der Abwärts- oder Heizdurchgang  wiederholt. Dieser Arbeitsvorgang geht weiter, bis  alle Zähne des Zahnrades nacheinander     erhitzt     wurden.  



  Wenn gewünscht, kann     statt    durch die beschrie  bene Zahnstangen- und     Ritzelanordnung    die Um  wandlung der Querbewegung des die Rolle 40 tra  genden Zapfens in eine Drehbewegung der     Haltewelle     14 durch ein oder mehrere biegsame Metallbänder  erzeugt werden.  



  Um ein Härten der durch den Induktor 11 er  hitzten Zahnflanken zu gestatten, sind     Abschreck-          mittel    vorzugsweise unterhalb des Induktors an  geordnet, die einen     Abschreckstrahl    auf die erhitzten  Flanken aufspritzen. Wenn solche     Abschreckmittel     arbeiten, wird die Abwärtsbewegung der Haltewelle  14 vergrössert, so dass das Zahnrad 12, wenn es am  Induktor vorbeigelaufen ist, sich weiter nach unten  bewegt, bis die     erhitzten        Zahnflanken    auch die Ab  schreckmittel passiert haben.  



  Vorzugsweise ist der Induktor 11 mit einem  Kern versehen, welcher den Fluss     in    ein schmales  Band     konzentriert,    welches sich quer zu den beiden  benachbarten     Zahnflanken    zweier     benachbarter    Zähne       und    quer durch den Grund der Zahnlücke zwischen  den beiden erstreckt.  



  Der Induktor ist beispielsweise der im     englischen     Patent Nr. 714488 beschriebene.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Wärmebehandlung der Zähne von Schraubenrädern, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Mittel aufweist zur zwangläufigen Bewegung des mit Wärme zu behandelnden Rades und eines mit Hochfrequenzstrom gespiesenen Induktors relativ zueinander entlang einer Schraubenlinie in der Weise, dass der Induktor in eine Zahnlücke des Zahnrades eintritt und diese zwischen zwei benachbarten Zahn flanken desselben von einem Ende zum anderen durchläuft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe eine Halteeinrichtung für das zu behandelnde Schraubenrad und Mittel zur Ein stellung des Induktors in bezug auf die Halteein- richtung aufweist, wobei auch eine relative Winkel bewegung zwischen dem Rad und dem Induktor er zeugt werden kann. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangläufige Bewegung zwi schen dem Rad und dem Induktor durch Drehung des Rades um seine Achse bei nicht mitdrehendem Induktor während einer Relativbewegung des Rades und des Induktors in Axialrichtung erzeugt wird. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Erteilung der Dreh bewegung verstellbar sind, um die Grösse der Dreh bewegung in bezug auf die Grösse der axialen Bewe gung verändern zu können und dadurch dem Induk tor zu gestatten, Zahnflanken mit verschiedenen Stei gungswinkeln zu durchlaufen. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erzeugung der Drehbewegung zwei ineinandergreifende Elemente aufweisen, von denen das eine in bezug auf das andere gleitbar ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Elemente in einer Ebene parallel zur Achse des Schraubenrades an geordnet und in dieser Ebene verschwenkbar ist, um die Grösse der Drehbewegung der Halteeinrichtung in bezug auf deren Axialbewegung zu verändern. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinandergreifenden Ele mente ein Zapfen und Führungsmittel sind, wobei die Führungsmittel in der Ebene schwenkbar sind. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktor und die Führungs mittel während der axialen Relativbewegung zwi schen Rad und Induktor stillstehen, während die Halteeinrichtung und der Zapfen bewegt werden, um die Bewegung des Induktors relativ zur Zahnlücke auszuführen. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, d'ass sich der Zapfen in Axialrichtung mit der Halteeinrichtung bewegt und dass die Füh rungsmittel ein um eine zur Achse der Halteeinrich tung senkrechte Achse drehbares Element aufweisen, das eine längliche Führung besitzt, in welche der Zapfen eingreift, wobei die Führung in einer Ebene parallel zur Achse der Halteeinrichtung liegt. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Skala zur Anzeige des Nei gungsgrades der Führung in bezug auf die Achse der Halteeinrichtung vorgesehen ist, um die Führungs mittel in Übereinstimmung mit dem Steigungswinkel des behandelten Schraubenrades einstellen zu können. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Induktor um eine Achse senkrecht zur Achse der Halteeinrichtung verschwenken und ihn dadurch in Übereinstimmung mit dem Steigungswinkel des be handelten Schraubenrades bringen zu können. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe eine axial gleitbare und drehbare Haltewelle für das Rad aufweist, die be wegt wird, um den Durchgang des Induktors zu voll ziehen, wobei eine Drehung um die gemeinsame Achse von Rad und Welle durch eine Zahnstange und ein Ritzel, die sich mit der Welle axial verschie ben, erzeugt wird und die Zahnstange quer zur Welle bewegbar und das Ritzel an der Welle befestigt ist. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen mit der Zahnstange verbunden ist, um eine Gleitbewegung derselben quer zur Axialbewegung der Welle zu erzeugen und da durch eine Drehbewegung des Ritzels und der Welle zu bewirken. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange gleitbar in einem von der Welle getragenen und axial an derselben an gebrachten Kreuzkopf angeordnet ist, wobei Gleit- führungen vorgesehen sind, um eine Drehbewegung des Kreuzkopfes während der Drehbewegung der Welle zu verhindern.
CH351623D 1955-04-15 1956-04-13 Vorrichtung zur Wärmebehandlung der Zähne von Schraubenrädern CH351623A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045881A1 (de) * 1980-08-13 1982-02-17 Karl David Heinrich Heess Vorrichtung zum Härten von Zahnrädern

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EP0045881A1 (de) * 1980-08-13 1982-02-17 Karl David Heinrich Heess Vorrichtung zum Härten von Zahnrädern

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