CH351657A - Schaltung für Wechselstromschütze in elektrischen Anlagen - Google Patents

Schaltung für Wechselstromschütze in elektrischen Anlagen

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CH351657A
CH351657A CH351657DA CH351657A CH 351657 A CH351657 A CH 351657A CH 351657D A CH351657D A CH 351657DA CH 351657 A CH351657 A CH 351657A
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CH
Switzerland
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Inventor
Ulrich Dr Neidhardt Hans
Original Assignee
Schlatter Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1012Power supply characterised by parts of the process

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Schaltung für     Wechselstromschütze    in elektrischen     Anlagen       Magnetisch hochbelastete Wechselstromkreise   wie z. B. die Primärkreise von     Schweisstrafos      müssen bekanntlich in bestimmten Phasenlagen des  Stromes ein- und ausgeschaltet werden, um eine  Überlastung der Spannungsquelle durch überstarke  Einschaltstromstösse zu verhindern.  



  Der Idealfall, dass die Ausschaltung bei einem       vernachlässigbaren        Momentanwert    des magnetischen  Flusses und die Einschaltung bei Beginn einer Halb  welle des Stromes erfolgt, lässt sich zwar durch elek  tronische     Hilfsmittel    verwirklichen, erfordert aber  einen erheblichen Aufwand. Gegenstand der Erfin  dung ist demgegenüber eine sehr einfache Schaltung,  welche das gleiche Ziel mit einer für die meisten  praktischen Fälle ausreichenden Annäherung zu er  reichen gestattet.  



  Die Erfindung geht von der Erfahrung aus, dass  die Ansprechzeit, innerhalb deren ein moderner  Schütz ein- bzw. ausschaltet, meist weniger als eine  Halbwelle     umfasst,    innerhalb deren der Strom in  seiner Erregerwicklung fliesst, und dass diese An  sprechzeit sich mit einfachen Mitteln     in        einem    ge  wünschten Masse verlängern lässt. Die Erfindung be  dient sich zum Aus- und Einschalten von magnetisch  belasteten Wechselstromkreisen eines Schützes     mit     wenigstens einer     Erregerwicklung    und einem Halte  kontakt; sie besteht darin, dass der Steuerkontakt  und der Haltekontakt des Schützes, über je ein  Ventil an Wechselspannung gelegt sind.

   Diese Ventile  haben entgegengesetzte     Durchlassrichtungen,    und ihre  Stromkreise sind an die     magnetische    und mecha  nische Trägheit des     Schützes    derart angepasst, dass  das Schütz erst dann einschaltet bzw. ausschaltet,  wenn die Dauer des Stromflusses durch seine Erreger  wicklung bzw. die Dauer der     Stromlosigkeit    seiner  Erregerwicklung angenähert den Betrag der Dauer  einer vollen     Halbwelle    des Stromes erreicht.

   Dadurch    kann man leicht erreichen, dass die Aus- und Ein  schaltung etwa dann erfolgt, wenn der Strom (J)  sich in derjenigen Halbwelle, in welcher der Gleich  richter des Steuerkreises durchlässig ist, dem Null  durchgang     nähert;    dies entspricht einer Phase der       Wechselspannung    von etwa 70 bis 90      in    bezug auf  den vorangegangenen Nulldurchgang der Spannung  und bei überwiegend     induktivem    Verbraucher dem  Ende bzw. Anfang einer Halbwelle des geschalteten  Stromes.  



  In der erfindungsgemässen Schaltung des Schützes   wartet  das Schütz also nach dem Öffnen oder  Schliessen seines Steuerkontaktes zunächst, bis der  angeführte, ziemlich genau definierte     Phasenwinkel     von etwa 70 bis 90  in bezug auf den vorangegan  genen Nulldurchgang der     Spannung    erreicht ist; erst  dann schaltet es aus oder ein. Der einzige Nachteil  gegenüber den eingangs erwähnten elektronischen  Schaltungen besteht     darin,    dass gelegentlich eine  längere  Wartezeit  in Kauf genommen werden muss;  sie kann aber im Höchstfall nur knapp drei Halb  wellen - das heisst immer nur den     Bruchteil    einer  Sekunde - betragen.  



       Ein        Ausführungsbeispiel    der Erfindung sei im  folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert.  Von diesen zeigt:       Fig.    1 ein Beispiel der     erfindungsgemässen    Schal  tung,       Fig.2    das Diagramm eines Ausschaltvorganges,    und       Fig.3    das Diagramm eines nachfolgenden Ein  schaltvorganges.  



  Gemäss     Fig.    1 liegt     im    Stromkreis der Wechsel  spannungsquelle 1 und des Verbrauchers 2     ein     Schütz, dessen     Erregerwicklung    mit 3 und dessen  Arbeitskontakt mit 10     bezeichnet        ist.    Die Erreger  wicklung 3 liegt über den Steuerkontakt 4, den      Gleichrichter 5     und    den Widerstand 6 an Wechsel  spannung. Gleichzeitig mit dem Arbeitskontakt 10  wird ein Haltekontakt 7 betätigt, welcher über den  Gleichrichter 8 und den Widerstand 9 an der Erreger  wicklung 3 liegt.

   Die Widerstände 6 und 9 sind so  auf die magnetische und mechanische Trägheit des  Schützes abgestimmt, dass das     Schütz    erst dann     aus-          bzw.    einschaltet, wenn der Strom in     seiner    Erreger  wicklung     während    einer bestimmten, etwa die Dauer  einer Halbwelle umfassenden Zeitspanne unterbro  chen bzw. eingeschaltet gewesen ist. Die Wirkungs  weise ist dann folgende:  Das Ventil 5 lässt nur die positiven Halbwellen       Js,    das Ventil 8 nur die negativen Halbwellen JH  durch.

   Bei dem in     Fig.2    dargestellten     Abschalt-          vorgang    sind Steuerkontakt 4 und Haltekontakt 7  zunächst geschlossen. Es möge nun der Steuer  kontakt 4 im Zeitpunkt     t,1    geöffnet werden. Da dieser  Zeitpunkt um weniger als eine Halbwelle vor dem  nächsten Nulldurchgang des im Steuerkreis 4 bis 6       fliessenden    Stromes Ja liegt, kommt es im Zeitintervall  der betreffenden     Halbwelle    noch nicht zur Abschal  tung; der Haltekontakt 7 bleibt daher geschlossen  und die nächste (negative) Halbwelle, welche der  Erregerwicklung 3 über diesen Haltekontakt 7 und  das Ventil 8 zufliesst, hält daher das Schütz ein  geschaltet.

   Die dritte Halbwelle nach dem Zeitpunkt       t"    müsste wieder über den Steuerkontakt 4 und das  Ventil 5 kommen; sie fällt völlig aus, weil der Steuer  kontakt 4 geöffnet ist. Gegen Ende dieser Halbwelle  - das heisst unmittelbar vor dem Nulldurchgang des  Stromes     J,    - kommt es dann zur Abschaltung A.  Da hierbei auch der Haltekontakt 7 geöffnet wird,  bleibt das Schütz dann offen.  



       Umgekehrt    verlaufen die Vorgänge beim Ein  schalten nach     Fig.    3. Wird .er Steuerkontakt 4 bei  spielsweise im Zeitpunkt     t,    geschlossen, so bleibt  dies zunächst ohne Wirkung, weil die Phasendiffe  renz von     t,    bis zum nächsten     Stromnulldurchgang    nur  etwa 120  beträgt. Das Schütz bleibt also offen; da  dann auch der Haltekontakt 7 offen bleibt, erhält  die     Erregerwicklung    in der nächsten     Halbwelle    kei  nen Strom.

   In der dritten Halbwelle nach dem Zeit  punkt     t,    hingegen fliesst durch die Erregerwicklung 3  vom Anfang an der Steuerstrom     Js,    so dass das Schütz  am Ende dieser Halbwelle     im    Punkt E einschaltet.  Hierbei wird gleichzeitig der Haltekontakt 7 ge  schlossen, so dass das Schütz nun so lange ge  schlossen bleibt, bis man den Steuerkontakt 4 wie  der unterbricht und hierdurch erneut die in     Fig.    2  dargestellten Vorgänge einleitet.  



  Wie man erkennt,     .erfolgen    Aus- und Einschal  tung stets unmittelbar vor dem Nulldurchgang des  Steuerstromes am Ende einer derjenigen Halbwellen,    in denen das Ventil 5 des Steuerkreises 4 bis 6  durchlässig ist. Damit ist die Phase der Aus- und       Einschaltung        angenähert    auf den gleichen Wert  fixiert, so dass die Belastung des Verbrauchers 2  praktisch unter der gleichen Phase wieder einsetzt,  unter der sie unterbrochen worden war. Hat der  Verbraucher annähernd denselben Leistungsfaktor  wie das Schütz, so wird er - ebenfalls ungefähr  in einem Nulldurchgang des Stromes aus- bzw. ein  geschaltet. Stossweise erfolgende     Ummagnetisierungs-          vorgänge    werden hierdurch offenbar vermieden.  



  Statt einer einzigen Erregerwicklung (3) kann  man natürlich auch getrennte Wicklungen für den  Steuer- und     Haltestromkreis    am Schütz vorsehen;  hierbei kann man den Eigenwiderstand dieser Wick  lungen so wählen, dass die Widerstände 6 und 9 über  flüssig werden. Ferner kann man in vielen Fällen  durch Kondensatoren, welche man parallel zu den  Widerständen 6 und 9 bzw. zur Erregerwicklung 3  (oder in Reihe mit dieser) schaltet, die Phasenver  schiebung zwischen dem     Belastungs-    und dem Steuer  strom und dadurch die Phasenlage, in welcher der  Belastungsstrom aus- und eingeschaltet wird, günstig  beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung für Wechselstromschütze in elektrischen Anlagen, welches Schütz mit wenigstens einer Er regerwicklung und .einem Haltekontakt ausgerüstet ist und welches einen magnetisch belasteten Wech selstromkreis aus- und einschaltet, dadurch gekenn zeichnet, dass der Steuerkontakt (4) und der Halte kontakt (7) des Schützes über je ein Ventil (5, 8) an Wechselspannung liegen, wobei die erwähnten Ventile (5, 8) entgegengesetzte Durchlassrichtungen aufweisen und ihre Stromkreise an die magnetische und mechanische Trägheit des Schützes derart an gepasst sind, dass das Schütz erst dann einschaltet bzw. ausschaltet, wenn die Dauer des Stromflusses durch seine Erregerwicklung bzw.
    die Dauer der Stromlosigkeit seiner Erregerwicklung angenähert den Betrag der Dauer einer vollen Halbwelle des Stromes erreicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl der den Steuerkontakt (4) enthaltende als auch der den Haltekontakt (7) ent haltende Stromkreis je einen Ohmschen Widerstand (6, 9) zur Beeinflussung der Ansprechverzögerung des Schützes enthält. 2. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stromkreise, in welchen je der Steuerkontakt (4) und der Haltekontakt (7) liegen, einer gemeinsamen Erregerwicklung (3) des Schützes aufgeschaltet sind.
CH351657D 1957-06-24 1957-06-24 Schaltung für Wechselstromschütze in elektrischen Anlagen CH351657A (de)

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CH351657D CH351657A (de) 1957-06-24 1957-06-24 Schaltung für Wechselstromschütze in elektrischen Anlagen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3023106A1 (de) * 1980-06-20 1982-01-14 Holec GmbH, 4750 Unna Verfahren und schaltungsanordnung zur unterbrechung eines gleichstroms, der zum speisen einer magnetspule dient

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3023106A1 (de) * 1980-06-20 1982-01-14 Holec GmbH, 4750 Unna Verfahren und schaltungsanordnung zur unterbrechung eines gleichstroms, der zum speisen einer magnetspule dient

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