CH351718A - Zur Warmwalzung bestimmter Blockkörper, insbesondere Stahlblock, mit einem Giesskopf - Google Patents

Zur Warmwalzung bestimmter Blockkörper, insbesondere Stahlblock, mit einem Giesskopf

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CH351718A
CH351718A CH351718DA CH351718A CH 351718 A CH351718 A CH 351718A CH 351718D A CH351718D A CH 351718DA CH 351718 A CH351718 A CH 351718A
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CH
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block bodies
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Inventor
Kristian Werner Carl
Original Assignee
Uddeholms Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description


  Zur     Warmwalzung        bestimmter    Blockkörper, insbesondere     Stahlblock,    mit     einem    Giesskopf    Bei     Warmwalzung    von Blöcken und Knüppeln aus  Stahl oder anderem Metall tritt ein Phänomen auf,  das     KÜberlappung     genannt werden kann. Dies ist  an sich in der Literatur, z. B. schon im Jahre 1883  in  Stahl und Eisen  von     Hollenberg,    beschrieben  worden. Dagegen scheint das ausserordentlich scharfe  Hervortreten des Phänomens an den Enden von ge  walzten Stahlblöcken nicht näher angegeben zu sein.

    Unter     Überlappung    versteht man eine während der       Walzung    eintretende ungleichmässige Streckung des  Materials, so dass seine äusseren Partien an den Mittel  partien vorbei gezogen werden, wobei an den Enden  ein     trichter-    oder tütenähnliches Aussehen erhalten  wird.  



  Das Phänomen kann am einfachsten durch einen  Bericht über das unten angegebene Experiment be  leuchtet werden. Ein beruhigter Stahlblock von  410 mm Querabmessung am Grobende wurde durch  Absägen von dem Giesskopf an diesem Ende befreit.  Der Mittelpunkt der freigelegten     Oberfläche    wurde  durch Einschrauben eines kurzen     Bolzens    aus vom  Blockmaterial abweichender Stahlqualität ausgezeich  net. Nach     Warmwalzung    im     Duoblockwalzwerk    zu  80 mm Querabmessung betrug der gebildete Trichter  etwa 1,l-1,2 m am Knüppelende, was einem Ge  wicht von etwa 55 kg oder etwa 5% des aktuellen  Blockgewichtes entspricht.

   Der am tiefsten gelegene  Punkt des Trichters wurde mit Hilfe von dem oberen  Ende des im voraus eingeschraubten Bolzens fest  gestellt, welches obere Ende sich somit in der oben  erwähnten Entfernung von dem Ende der ausgewalz  ten Knüppelstange befand. Durch Experimente ähn  licher Art hat festgestellt werden können, dass das den  Trichter     enthaltende    Stück am Ende der Knüppel  stange mit grösserer     Anfangsdimension,    das     heisst     Blockdimension, zunimmt und ebenfalls mit vermin-         derter        Schlussdimension,    das heisst     Knüppeldimension,     zunimmt.  



  Bei nunmehr verwendeten, vom     thermischen    Ge  sichtspunkt aus mehr oder weniger effektiven Giess  hauben erfolgt ein Nachfüllen während der Erstar  rungsschrumpfung, was in einem, häufig flach     U-för-          migen,    Absinken der     Giesskopfoberfläche    des Blockes  resultiert. Man kann sagen,     d'ass    ihr Aussehen sich  mehr und mehr den bei den     obenstehenden        Experimen-          tenverwendeten,    ganz flachen Blockoberflächen nähert.

    Bei     Walzung    tritt das     überlappungsphänomen    daher  bei diesen Blöcken     ein,    was bedeutet, dass das unter  dem Giesskopfteil befindliche einwandfreie Material,  insbesondere an den Aussenseiten des Blockes, an dem  Junker- und     seigerungsbehafteten    Teil der Mittelpartie  vorbeigezogen wird und beim Schneiden und Sägen  der Knüppelstange mit dem Schrott abfällt. Hierdurch  wird die Ausbeute an     Knüppeln    aus Blöcken un  günstiger, das heisst der am Knüppelende abgeschnit  tene Teil wird grösser, als dem Giesskopfteil des ur  sprünglichen Blockes entspricht.  



  Der hier skizzierte     Nachteil,    der mehr oder weni  ger allen gewalzten Blöcken üblicher Ausführung an  haftet, gleichviel welcher     Giesskopftyp    verwendet wird,  kann zum grossen Teil gemäss dieser Erfindung be  seitigt werden.

   Die Erfindung ist im     wesentlichen     dadurch gekennzeichnet, dass der Blockkörper unter  dem Giesskopf einen gegen diesen konisch abnehmen  den Übergangsteil     besitzt,    der von     Lunker    und Sei  gerungen frei und so ausgebildet ist,

   dass eine gerade  Linie in einer     Axialebene    durch den Anfang und das  Ende der konischen     Übergangsfläche    einen Winkel mit  der zentralen Längsachse des Blockkörpers von wenig  stens 20  und nicht mehr als 55  bildet und dass die       Querschnittsabmessung    des äusseren Endes des koni  schen Übergangsteiles wenigstens 25 % und nicht mehr      als 64% der     Querschnittsabmessung    des inneren Endes  des konischen Übergangsteiles ist, wodurch die     über-          lappungswirkung    vermindert wird.

   Hierdurch kann  der     Schrottentfall    vermindert und die Knüppelaus  beute aus Blöcken erhöht werden, was von grosser       wirtschaftlicher    Bedeutung ist.  



  Sehr gute Resultate werden erhalten, wenn der  Winkel der     Abschrägung    zu etwa 25  gewählt wird.  Vorzugsweise soll jedoch, um die besten Resultate zu  erhalten, der Winkel etwa 30  sein.  



  Wenn ein Giesskopf verwendet wird, soll dieser  oberhalb des abgeschrägten     Teiles    angebracht werden,  der also in seinem Ganzen     einwandfreies    Block  material enthalten soll, das von     Lunkern    oder nicht  erwünschten oder nicht zulässigen     Seigerungen    voll  ständig frei ist.  



  Beispiele für die Ausbildung des Blockendes gehen  aus der beigefügten Zeichnung hervor, wo     Fig.    1  einen Querschnitt eines Blockendes gemäss einer ersten  Ausführungsform der Erfindung und     Fig.2    einen  Querschnitt eines Blockendes gemäss einer anderen  Ausführungsform der Erfindung darstellt.  



  Die Figuren zeigen einen Schnitt durch einen  Block     mit    dem eigentlichen Giesskopfteil 1, einem  konischen     Blockkörperabschluss    2 und einem     restie-          renden    Blockteil 3.  



  Mit einem     Vierkantblock    mit 410 mm grösster  Querabmessung und einer     Abschrägung    mit 30'  Winkel des Übergangsteiles, so dass die Quer  abmessung am Giesskopf um etwa ein Drittel,  oder zu 270 mm, vermindert worden ist, ist nach       Flachabschneiden    des Giesskopfes und nach     Walzung     zu 80 mm     Vierkantabmessung    eine     überlappung    von  nur     2 ö,    das heisst eine verbesserte Ausbeute von  3      1o    erhalten worden, im Vergleich mit der Aus  beute, die erhalten wird, wenn ein Blockkörper ohne  Übergangsteil verwendet wird.    Der angegebene konische Zwischenteil kann auf  viele Weisen erhalten werden, z.

   B. durch geeignete  Ausbildung der     Kokillenwand    oder durch Verwen  dung von einem oder mehreren     Kokillenteilen,    die  über oder in der Hauptkokille     appliziert    sind. Der  betreffende Zwischenteil kann ferner durch einen auf  geeignete Weise ausgebildeten Anschluss an     einen    in  oder auf der Kokille applizierten Giesskopfteil erhal  ten werden. Ein solcher Zwischenteil kann aus feuer  beständigem oder anderem, beispielsweise ganz oder  teilweise verbrennbarem Material bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zur Warmwalzung bestimmter Blockkörper, mit einem Giesskopf, dadurch gekennzeichnet, dass der Blockkörper unter dem Giesskopf einen gegen diesen konisch abnehmenden Übergangsteil besitzt, der von Lunker und Seigerungen frei und so ausgebildet ist, dass eine gerade Linie in einer Axialebene durch den Anfang und das Ende der konischen Übergangsfläche einen Winkel mit der zentralen Längsachse des Blockkörpers von wenigstens 20 und nicht mehr als 55 bildet und dass die Querschnittsabmessung des äusseren Endes des konischen Übergangsteiles wenigstens 25 ,4,
    und nicht mehr als 64% der Quer schnittsabmessung des inneren Endes des konischen Übergangsteiles ist, wodurch die Überlappungswir- kung vermindert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Blockkörper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der erwähnte Winkel wenigstens 25 ist. z. Blockkörper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der erwähnte Winkel wenigstens 30 ist.
CH351718D 1955-12-01 1956-11-13 Zur Warmwalzung bestimmter Blockkörper, insbesondere Stahlblock, mit einem Giesskopf CH351718A (de)

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