CH351725A - Saftzentrifuge - Google Patents

Saftzentrifuge

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Publication number
CH351725A
CH351725A CH351725DA CH351725A CH 351725 A CH351725 A CH 351725A CH 351725D A CH351725D A CH 351725DA CH 351725 A CH351725 A CH 351725A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
annular
cutting
juice
disk
annular space
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henzirohs Leo
Original Assignee
Jura Elektroapparate Fab
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Publication date
Application filed by Jura Elektroapparate Fab filed Critical Jura Elektroapparate Fab
Publication of CH351725A publication Critical patent/CH351725A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/02Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
    • A47J19/027Centrifugal extractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Saftzentrifuge       Die Erfindung betrifft eine Saftzentrifuge mit  einem     Zuführstutzen    und einem Rotor, der zur Fein  zerkleinerung von Früchten und Gemüsen eingerichtet  ist und an der Peripherie einen sich nach oben aus  weitenden Siebmantel hat, welcher zugleich zur     Aus-          schleuderung    des Saftes     und'zur    kontinuierlichen Weg  beförderung des entsafteten     Schneidgutes    dient.  



  Derartige Saftzentrifugen sind in verschiedenen  Ausführungen bekanntgeworden. Wegen der zur Er  zielung der kontinuierlichen Wegbeförderung des ent  safteten     Schneidgutes    notwendigen Ausweitung des  Siebmantels ist es, wie eingehende Versuche gezeigt  haben, bei diesen Saftzentrifugen sehr viel schwieriger,  eine gleich gute Saftausbeute zu erzielen wie bei den  Saftzentrifugen, deren Rotor einen periodisch zu ent  leerenden, im wesentlichen zylindrischen Siebmantel  hat. Diese Schwierigkeit liegt unter anderem darin be  gründet, dass die vielen Arten von Früchten und Ge  müsen, die zu verarbeiten sind, sich bezüglich Be  schaffenheit, wie z. B. Härte, der Zähigkeit, dem  strukturellen Aufbau, ausserordentlich stark vonein  ander unterscheiden.

   Ferner wurde festgestellt, dass  die weitaus grösste Saftmenge von jedem     Schneidgut-          teilchen    jeweils dann abgegeben wird, wenn dieses  unter der     Zentrifugalkrafteinwirkung    auf dem Sieb  mantel aufprallt.  



  Die Erfindung besteht daher in der gemeinsamen  Anwendung mehrerer Massnahmen, von denen ein  zelne, für sich allein genommen, bei Saftzentrifugen  bereits bekannt sind. Die erfindungsgemässe Saft  zentrifuge zeichnet sich dadurch aus, dass der einen  ebenen Boden aufweisende Rotor eine mit diesem  Boden einen ersten Ringraum und mit dem Siebmantel  einen ersten Ringspalt bildende Schneid- und Schleu  derscheibe und ferner einen den     Zuführstutzen    um  gebenden, mit dem äusseren Randteil dieser Scheibe    einen zweiten Ringraum und mit dem Siebmantel  einen zweiten Ringspalt bildenden Blechring auf  weist,

   wobei die Schneid- und Schleuderscheibe in  einer unter dem Innenraum des     Zuführstutzens    ge  legenen Ringzone zum Reiben und zum Schaben ein  gerichtet ist und     öffnungen    aufweist, damit die Teil  chen, die durch die Öffnungen     hindurchtreten,    durch  den ersten Ringraum und die     andern    Teilchen durch  den     zweiten    Ringraum hindurch unter Zentrifugal  krafteinwirkung gegen den Siebmantel geschleudert  werden.  



  Bei einer solchen Ausbildung kommt man für alle  Früchte- und     Gemüsearten    ohne Auswechseln von  Teilen aus; es müssen alle     Schneidgutteilchen,    die  abgeriebenen und die abgeschabten, durch einen zwi  schen rotierenden Flächen gelegenen ersten oder zwei  ten Ringkanal     hindurchtreten,    wobei die Zentrifugal  krafteinwirkung verstärkt wird. Die Verdrängungswir  kung, die an den beiden Ringspalten entsteht, sorgt  dort für eine Wegbeförderung der     Schneidgutteilchen     auch bei geringer     Konizität    des Siebmantels.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt dieser Ausführungs  form,       Fig.2    eine     Einzelheit    aus     Fig.    1 in grösserem  Massstab und       Fig.    3 in noch grösserem Massstab und im Schnitt  nach Linie     III-III    von     Fig.    2 einen der Schab- und  Reibzähne und die zugehörige     Durchlassöffnung.     



  In der Zeichnung ist der Sockel, in dem der elek  trische Antriebsmotor untergebracht ist, weggelassen.  Mit 40 ist ein     ringschalenförmiger    Gehäuseteil be  zeichnet, der mit einem unteren Ringansatz 40a auf  den Sockel aufgesetzt werden kann, wobei sich eine       in    diesem Gehäuseteil axial     unverschiebbar    gelagerte           Rotorwelle    41 mit der Motorwelle kuppelt. Im oberen  Rand dieses mit einem seitlichen     Saftauslaufschnabel     40b versehenen Gehäuseteiles 40 sitzt ein     Saftabfang-          ring    42 fest.

   Auf denselben Rand ist     wegnehmbar    ein  Gehäuseoberteil 43 aufgesetzt, der einen seitlichen       Rückstandsauswurfschnabel    43a und in der Mitte  einen     Einfüllstutzen    43b hat. Durch einen Schlitz im  unteren     Stutzenteil    ragt ein Messer 44 in den     Einfüll-          raum.    Dieses mittels einer Schraube 45 am Gehäuse  oberfeil 43     befestigte    Messer hat die Aufgabe, eine  Rotation des in den zur     Rotorwelle    41 koaxialen       Einfüllstutzen    eingebrachten Gutes zu verhindern.  



  Auf einem sechseckigen Teil 41a der     Rotorwelle     41 sitzt     unverdrehbar    ein     Rotorkörper    46, mit dessen  Oberseite der Boden 47a eines Siebkorbes 47 fest ver  bunden ist, dessen Siebmantel in ungefähr mittlerer  Höhe abgestuft ist, wobei die beiden sich nach oben  konisch erweiternden     Siebmantelabschnitte    auf der  Innenseite mit einem sehr feinmaschigen Sieb 48 bzw.  49 versehen sind.  



  Eine Schneid- und Schleuderscheibe 50 des Rotors  ist mit Hilfe einer pyramidenförmigen     Kappenmutter     51 lösbar auf einem oberen Gewindeansatz der Rotor  welle 41a angebracht, wobei dank einem Zwischen  ring 52 ein Abstand a zwischen dem     Siebkorbboden     und der Scheibe 50 bleibt. Ein Blechring 53 ist durch  einen Kranz von     Bölzchen    54 unlösbar mit der Scheibe  50 verbunden, wobei der flache Ringteil 53a im Ab  stand b über dem äusseren, flachen, oben und unten  glatten Teil der Schneid- und Schleuderscheibe 50  liegt. Somit ist zwischen den Teilen 50a, 53a ein  Ringraum 55 und zwischen den Teilen 50a, 47a ein  Ringraum 56 gebildet.

   Zwischen dem äusseren Rand  der Schneid- und Schleuderscheibe 50 und dem in ihm  umgebenden Sieb 48 ist ein Spalt 57 vorhanden, des  sen Weite ungefähr gleich gross ist wie die Weite a  des Ringraumes 56. Desgleichen ist zwischen dem  äusseren Rand des Blechringes 53 und dem Sieb 48  ein Ringspalt 62 vorhanden, dessen Weite d ungefähr  gleich gross ist wie die Weite b des Ringraumes 55.  



  Der unter dem Nutzraum des     Einfülltrichters    43b  gelegene innere Teil der Schneid- und Schleuder  scheibe 50 hat auf den Radien gelegene Reihen von  Zähnen 58     (Fig.    3), die in Laufrichtung der Scheibe  nach vorn oben geneigt und je über einer Durch  lassöffnung 59 gelegen sind, derart, dass die Scheibe  50 sowohl zum Reiben wie auch zum Schaben ge  eignet ist.  



  Im Bereich des gezackten und mit einer Ringnut  60 versehenen unteren Randes des zum Rotor ko  axialen     Einfüllstutzens    43b hat die Scheibe 50 zwei       konzentrische        Kränze    von um 90      herausgebogenen,     sich in     Umfangsrichtung    erstreckenden Zähnen 61,  deren Bahn, in     Radialrichtung    gesehen, die Zacken  und     Zackenlücken    der innerhalb und ausserhalb der       Ringnut    60 gelegenen     Zackenkränze    überschneidet.

    Gewisse dieser zusätzlichen Schneidezähne 61 laufen  in der Ringnut 60 um, die übrigen laufen entlang der  Innenoberfläche des     Einfüllstutzens    43b. Die zusätz  lichen     Zähne    dienen beispielsweise     dazu,    Fasern in    kurze Stücke zu unterteilen. Solche Fasern werden  an gewissen Arten von     Schneidgütern,    wie Rhabarber,  freigelegt und würden insbesondere den Durchgang  zwischen der Scheibe 50 und dem unteren     Einfüll-          stutzenrand    verstopfen. Ähnlich verstopfend würden  z. B. tellerförmige     Apfelschalenreste    wirken. Diese  werden durch die zusätzlichen Zähne 61 in kleine  Stücke zerschnitten.  



  Das durch Abschneiden von Teilchen und Durch  lassen derselben durch die Öffnungen 59 erhaltene  Gut wird durch den unteren Ringraum 56 hindurch       ausgeschleudert,    wogegen die Teilchen, die nicht durch  die Öffnung 59     hindurchtreten,    zwischen der Scheibe  50 und dem unteren     Einfüllstutzenrand    und durch den  oberen Ringraum 55 hindurch     ausgeschleudert    wer  den. Dank der knappen Bemessung der Ringspalte  57 und 62 und der geringen     Konizität    des Siebes 48  tritt an diesen Ringspalten eine     Aufstauung    von am  Sieb 48 aufgeprallten Teilchen ein, und diese werden  durch nachfolgende Teilchen weggedrängt.

   Ob mehr  oder weniger Teilchen durch die Öffnungen 59 hin  durchtreten, hängt von der Beschaffenheit, wie z. B.  der Härte, der Zähigkeit, dem strukturellen     Aufbau,     des jeweils zur Verarbeitung gelangenden Gutes ab.  Wichtig ist, dass in Zusammenarbeit mit den zusätz  lichen Zähnen 61 verschiedenartigste Früchte und  Gemüse einwandfrei bis zum letzten Rest fein zerklei  nert und mit sehr guter Saftausbeute     auszentrifugiert     werden können unter kontinuierlicher Wegbeförde  rung der Rückstände, ohne dass je nach Beschaffen  heit der zu verarbeitenden Güter verschiedenartig  ausgebildete Bauteile verwendet werden müssen.  



  Der innere Rand<I>53b</I> des Blechringes 53 ragt nach  oben und bildet mit dem unteren Ende des     Einfüll-          stutzens    43b einen Spalt 63. Durch diesen wird Luft  angesaugt und mit den abgeschabten Früchte- oder  Gemüseteilchen nach aussen auf das Sieb 48 ge  schleudert.  



  Es sind verschiedenartige Änderungen denkbar. So  könnte z. B. die Scheibe 50 mit zusätzlichen Schab  rippen versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Saftzentrifuge mit einem Zuführstutzen und einem Rotor, der zur Feinzerkleinerung von Früchten und Gemüsen eingerichtet ist und an der Peripherie einen sich nach oben ausweitenden Siebmantel hat, welcher zugleich zur Ausschleuderung des Saftes und zur kon tinuierlichen Wegbeförderung des entsafteten Schneid gutes dient, dadurch gekennzeichnet, dass der einen ebenen Boden aufweisende Rotor eine mit diesem Boden einen ersten Ringraum (56) und mit dem Siebmantel einen ersten Ringspalt (57) bildende Schneid- und Schleuderscheibe (50) und ferner einen den Zuführstutzen umgebenden, mit dem äusseren Randteil dieser Scheibe einen zweiten Ringraum (55) und mit dem Siebmantel einen zweiten Ringspalt (62)
    bildenden Blechring (53) aufweist, wobei die Schneid- und Schleuderscheibe in einer unter dem Innen raum des Zuführstutzens gelegenen Ringzone zum Reiben und zum Schaben eingerichtet ist und Öff nungen (59) aufweist, damit die Teilchen, die durch Öffnungen (59) hindurchtreten, durch den ersten Ringraum und die Teilchen durch den zweiten Ring kanal hindurch unter Zentrifugalkrafteinwirkung gegen den Siebmantel geschleudert werden.
    UNTERANSPRUCH Saftzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Rand des Blechringes (53) nach oben ragt und mit dem dazu koaxialen unteren Ende des Zuführstutzens einen Luftdurch- trittsspalt (63) bildet.
CH351725D 1958-06-26 1958-06-26 Saftzentrifuge CH351725A (de)

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CH351725D CH351725A (de) 1958-06-26 1958-06-26 Saftzentrifuge

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