CH351775A - Wagenschalteinrichtung an Buchungsmaschinen - Google Patents

Wagenschalteinrichtung an Buchungsmaschinen

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CH351775A
CH351775A CH351775DA CH351775A CH 351775 A CH351775 A CH 351775A CH 351775D A CH351775D A CH 351775DA CH 351775 A CH351775 A CH 351775A
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CH
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Inventor
Breuer Hans
Koehler Hellfried
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Buchungsmaschinenwerk Veb
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C23/00Driving mechanisms for functional elements
    • G06C23/06Driving mechanisms for functional elements of tabulation devices, e.g. of carriage skip

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description


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    Wagenschalteinrichtung   an    Buchungsmaschinen   Die Erfindung bezieht sich auf eine    Wagenschalt-      einrichtung   zur Ausführung des Wagensprunges an Buchungsmaschinen. 



  Bei bisher bekannten Buchungsmaschinen erfolgt der Antrieb des Papierwagens beim Sprung von Kolonne zu Kolonne durch Federkraft. Der Papierwagen ist hierbei mit Anschlägen versehen, die in Zusammenarbeit mit durch ein Wagenschaltgetriebe - gesteuerten Halteorganen die Begrenzung des Wagensprunges durchführen.

   Nach beendeter Buchung in der letzten Kolonne wird automatisch ein Wagenrücklaufgetriebe eingekuppelt und ein Motorstromkreis geschlossen, so dass der Papierwagen durch Motorkraft in seine Anfangsstellung zurückgebracht und die    Wagenzugfeder   für den nächsten Buchungsgang wieder gespannt    wird.   Diese Anordnung hat den Nachteil, dass durch    Wagenrücklaufgetriebe   und    Rücklaufkupplung   ein grosser Aufwand erforderlich wird, der besonders bei Kleinbuchungsmaschinen ein ungünstiges Verhältnis einnimmt. 



  Weiter ist eine    Tabuliereinrichtung   für Buchungsmaschinen bekannt, bei der der Wagensprung von Kolonne zu Kolonne durch eine Schalteinrichtung erfolgt, welche durch die Maschinenantriebskraft getrieben wird. Eine Schaltklinke führt eine hin und her gehende Bewegung längs des Papierwagens aus, erfasst dabei einen mit dem Wagen    in   Verbindung stehenden Anschlag und transportiert so den Wagen entgegen dem Zug einer Feder um eine Kolonnenbreite bis zu einer Haltevorrichtung.

   Nachdem der Wagen die    letzte   Kolonne erreicht hat, wird durch eine    Auslösevorrichtung   eine während des    Tabulie-      rens   gespannte Feder am Wagen wirksam und bringt diesen zurück in die Ausgangsstellung.    Nachteilig   ist bei dieser Einrichtung, dass es nicht möglich ist, mehrere kurze Kolonnen hintereinander zu    tabulieren.   Die Hublänge der den Transport ausführenden Schalt- klinke bedingt, dass jeweils nur ein diesem Hub entsprechender Kolonnenanschlag wirksam ist, da andere innerhalb des    Schaltklinkenhubes   liegende Anschläge übersprungen werden. 



  Die durch die Erfindung    geschaffene      Einrichtung   unterscheidet sich von den beschriebenen in vorteilhafter Weise dadurch, dass sie deren Nachteile vermeidet und eine relativ einfache und    zweckmässige      Wagenschalteinrichtung   vorschlägt, bei der der Tabuliersprung durch ein Schaltgetriebe und der    Rücklauf   durch    Federkraft   erfolgt, mit einer Transportklinke, die durch Kurbeltrieb eine stets gleich grosse, oszillierende    Bewegung   ausführt, und mit Anschlägen, die kolonnenbegrenzend wirken und mit dem Wagen starr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,

   dass der    Wagentransport   unabhängig von der Grösse der zu überspringenden    Kolonne   stets nur bis    zur   nächsten Kolonne erfolgt, indem eine    Transportklinke      während   eines Teiles ihrer durch Motorkraft    erzeugten,   oszillierenden Bewegung eine    zusätzliche,   durch einen Steuerschieber in Abhängigkeit von der Stellung eines für den Transport massgebenden Kolonnenanschlages gelenkte und durch Federkraft erzeugte Schwenkbewegung in den und aus dem Bereich von Kolonnenanschlägen    ausführt,   und dass diese Schwenkbewegung durch Arretierung des Steuerschiebers in seiner Ruhelage so gelenkt wird, dass die Transportklinke unwirksam bleibt. 



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 eine Draufsicht auf die in Ruhestellung befindliche    Schalteinrichtung   im Hinterteil der Buchungsmaschine,    Fig.   2 einen    Schnitt   nach der Linie    A-A'   der    Fig.   3, 

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    Fig.   3 eine Seitenansicht der in    Fig.   1 gezeigten    Wagenschalteinrichtung,      Fig.   4 eine Draufsicht der in Transportstellung befindlichen    Wagenschalteinrichtung,

        Fig.   5 eine Draufsicht auf die    Wagenschalteinrich-      tung   bei    Rücklaufeinschaltung      (letzte   Kolonne),    Fi_6   eine Draufsicht auf die    Wagenschaltein-      richtung   bei    Rücklaufausschaltung   (erste Kolonne),    Fig.   7 die    Abstelleinrichtung   der Schalteinrichtung bei Vertikalarbeit und    Fig.   8 die    Abstelleinrichtung   bei Multiplikation.

   Auf einer ortsfesten Führungsstange 1    (Fig.   1 bis 6) ist verschiebbar ein Support 2 gelagert, der durch einen Kurbeltrieb 3 über eine Verbindungsstange 4 eine hin und her gehende Bewegung erhält, wobei sich der Kurbeltrieb 3 starr auf einer    Eintourenwelle   5 des Buchungsmaschinenantriebes befindet. Der Support 2 trägt eine auf einem Bolzen 7 drehbar gelagerte    Transportklinke   6    (Fig.   1, 5, 6), die als Sattelteil ausgebildet ist und eine Nase 24 sowie einen Arm 17 besitzt. Durch den Zug    einer   auf dem Support 2    befestigten   Feder (15) wird die Transportklinke 6 mit ihrem Arm 17 gegen einen noch zu beschreibenden Winkel (53) gezogen, so dass sich die Nase 24 in dem Bereich von Kolonnenanschlägen 21 befindet.

   Die Kolonnenanschläge 21 sind auswechselbar in Schlitzen 58 einer mit dem Wagen starr verbundenen Steuerbrücke 46 angeordnet. 



  Auf einem    Bolzen   41 befindet sich, drehbar gelagert, eine Klinke 40    (Fig.   1 und 3 bis 6), die mit ihrer Nase 43    in   Zusammenarbeit mit einer Verlängerung eines Winkels 39 einer auf dem Bolzen 7 drehbar    gelagerten      Rücklaufklinke   37 steht. Durch eine Feder 60 wird die    Rücklaufklinke   37 mit einem ihr zugeordneten Winkel 53 gegen einen Anschlag 16 gezogen, wobei der Winkel 53 wiederum die Anlage des Armes 17 der    Rücklaufklinke   37 bildet.

   Eine Einschaltklinke 38, die ebenfalls auf dem Bolzen 7 drehbar gelagert ist und einen Winkel 44,    ein   Langloch 59 und eine Auflaufschräge 55 besitzt, wirkt auf die Klinke 40, indem bei Drehung der Einschaltklinke 38 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn der Winkel    44   die Klinke 40 in derselben Richtung    ver-      schwenkt,   so dass deren Nase 43 aus dem Bereich der Verlängerung des Winkels 39 der    Rücklaufklinke   37 kommt. Eine Feder 42 zieht die Klinke 40 gegen den Winkel 44 der Einschaltklinke 38, so dass diese mit dem Ende des Langloches 59 gegen den Bolzen 41 gedrückt wird. 



  Ein eine gebogene Form aufweisender Steuerschieber 8    (Fig.4)   ist auf einer mit der Führungsstange 1 starr verbundenen Trägerplatte 11 verschiebbar gelagert    (Fig.2).   Er weist eine Nase 23, eine Schräge 20, ein Langloch 13, einen Winkel 9 und einen Stift 18 auf und wird durch einen Stift 12, der in das Langloch 13 eingreift, und durch ein Führungsblech 14 geführt. Eine Feder 15 verbindet den Steuerschieber 8 mit dem    Support   kraftschlüssig, indem der Stift 18 des Steuerschiebers 8 an der Kante 19 des    Supports   2 anliegt    (Fig.   1), so dass der Steuer- Schieber 8 der Bewegung des Supports 2 folgen kann, solange er nicht von anderer Seite daran    gehindert   wird. 



  Auf der Trägerplatte 11 ist eine Halteklinke 25 rechtwinklig zur Bewegung des Wagens verschiebbar angeordnet. Sie    besitzt   eine Nase 31, einen Winkel 36 und die Bolzen 28, 29 und 45. In zwei    Langlöcher   26 und 27 greifen die zwei Bolzen 28 und 29 ein; dabei hat der Bolzen 29 im Langloch 27 seitlich Spiel. Durch eine Feder 30 wird die Halteklinke 25 mit der Nase 31 in den Bereich der Kolonnenanschläge 21 gebracht, wobei das Ende des Langloches 26 als Anschlag dient. Der Bolzen 45 der Halteklinke 25 ragt in den Bewegungsbereich des Winkels 39 an der    Rücklaufklinke   37.

   Bei im entgegengesetzten Uhrzeigersinn    verschwenkter      Rücklaufklinke   37, wenn der    Support   2 in Anfangsstellung geht, erfolgt demzufolge eine Verschiebung der Halteklinke 25 entgegen dem Zuge der Feder 30. 



  Ein Pufferhebel 32    (Fig.   2) ist an der Unterseite der Trägerplatte 11 drehbar gelagert und wird von einer Feder 33 gegen einen Bolzen 34 gezogen. Zwischen dem Winkel 36, der Halteklinke 25 und einem Puffer 35 am Pufferhebel 32 befindet sich hierbei noch etwas Spiel. 



  Ein    ortsfest   drehbar gelagerter Hebel 47    (Fig.   8) wird bei Umstellen der Maschine auf Vertikalarbeit durch einen Umschaltstössel 48 im    entgegengesetzten      Uhrzeigersinn      verschwenkt,   so dass der Winkel 49 am    Arretierhebel   47 in den Bereich des Steuerschiebers 8 kommt, wodurch dieser an der Ausführung seiner Bewegung    gehindert   wird. 



  Ein auf    ortsfesten   Stiften 50    (Fig.   7) verschiebbar gelagerter Sperrschieber 56 ist an eine drehbar gelagerte Klinke 57    angelenkt,   so dass bei    Verschwen-      kung   der Klinke 57 im    Uhrzeigersinn   der Sperrschieber 56 in den Bereich des Steuerschiebers 8 gelangt, wodurch dieser an der Ausführung seiner Bewegung    verhindert   wird. 



  Im folgenden sei nun die Wirkungsweise der Einrichtung beschrieben. 



  Während eines Maschinenganges führt die Eintourenwelle 5 eine Umdrehung aus. Durch den Kurbeltrieb 3 und die Verbindungsstange 4 wird bei Beginn der Umdrehung der    Support   2 in der Wagentransportbewegung entgegengesetzter Richtung bewegt. An dieser Rückbewegung nehmen die auf dem Support angeordneten Klinken 6, 37, 38, 40 und anfangs auch der Steuerschieber 8 teil. Durch das Führungsblech 14, das mit der    ortsfesten      Trägerplatte   11 starr verbunden ist, wird der Steuerschieber 8 an seiner Schräge 20 gleitend während des ersten Teils der Rückbewegung des    Supports   2 mit der Nase 23 in den Bereich der Kolonnenanschläge 21 geschwenkt.

   Trifft die Nase 23    (Fig.   4) bei der weiteren Längsverschiebung des Steuerschiebers 8 auf einen Kolonnenanschlag 21, so wird der Steuerschieber 8 in seiner    Bewegung   unterbrochen, und die sich mit dem Support 2 weiterbewegende    Transportklinke   6 läuft mit    ihrer      Gleitfläche   10 auf den Winkel 9 des Steuer- 

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    schiebers   8 auf, wodurch die    Transportklinke   6 im    entgegengesetzten   Uhrzeigersinn aus dem Bereich der Kolonnenanschläge 21    herausgeschwenkt   wird.

   Nachdem die Kurbel 3 eine Drehung um 175  ausgeführt hat,    ändert   sich die Bewegungsrichtung des    Supports   2, und es beginnt die eigentliche    Wagentransport-      bewegung.   Die    Transportklinke   6 wird hierbei vom Winkel 9 des stillstehenden Steuerschiebers 8    wieder   freigegeben, so dass sie, dem Zuge der Feder 22 folgend, mit ihrer Nase 24 in den Bereich der Kolonnenanschläge 21 gelangt und im Verlauf der weiteren Transportbewegung an dem in ihrer Bewegungsbahn befindlichen Kolonnenanschlag 21 anschlägt und diesen und somit auch den Wagen gegen den Zug einer    nichtgezeigten      Wagenrücklauffeder   bis zum Endpunkt ihrer Bewegung    transportiert.   



  Durch die Anlage des Steuerschiebers 8 an den jeweils zu    transportierenden   Kolonnenanschlag 21 wird demzufolge der    Eingriff   und damit die Wirksamkeit der Transportklinke gelenkt, so dass es nicht vorkommen kann, dass bei kurzen Kolonnen ein Kolon    nenanschlag   21 übersprungen wird, und dass die    Transportklinke   am nächsten Kolonnenanschlag 21 angreifend den Wagen über zwei Kolonnen transportiert. 



  Während des letzten Teiles des Wagentransportes läuft der jeweils    transportierte   Kolonnenanschlag 21 auf den Rücken der Nase 31 auf und drückt dabei die Halteklinke 25 gegen den Zug der Feder 30 zurück, so dass sich die    Transportklinke   6 mit dem Kolonnenanschlag 21    ungehindert   in die Endstellung bewegen kann. Die    Stirnfläche   an der Nase 31 steht am Ende der Transportbewegung etwas hinter der Nase 24 der    Transportklinke   zurück, so dass die    Halterklinke   25 wieder in Ruhelage gehen kann, wo sie bis zum    erneuten      Transport   den Wagen gegen den Zug der    Wagenrücklauffeder   hält.

   Ist nun der Wagen nach mehreren    Transportschritten   in der    letzten   Kolonne    angelangt,   so erfolgt während des Arbeitsganges in dieser Kolonne die Vorbereitung für den Wagenrücklauf. 



  Während der Rückbewegung des    Supports   2 läuft die    Rücklaufklinke   37 auf einen in einem entsprechenden Schlitz 58 der Steuerbrücke 46 befindlichen    Rücklaufanschlag   51    (Fig.   5), wodurch eine    Ver-      schwenkung   der    Rücklaufklinke   37 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn entgegen dem Zug der Feder 60    erfolgt,   wobei durch den Winkel 53 an der Rücklaufklinke 37 die    Transportklinke   6 in derselben Richtung    verschwenkt   wird, so dass die Nase 24 aus dem Bereich der Kolonnenanschläge 21    gelangt.   Gleichzeitig rastet die Verlängerung des Winkels 39 der    Rücklaufklinke   37 in die Nase 43 der Klinke 40 ein.

   Da der    Rücklaufanschlag   51 nur auf die Rücklaufklinke 37 wirkt, findet die Nase 23 des Steuerschiebers 8 während der Rückbewegung des Supports 2 keinen begrenzenden Anschlag, so dass der Steuerschieber 8 der vollen Bewegung des    Supportes   2 folgen kann. Während des letzten Teiles der Bewegung des    Supports   2 in    Transportrichtung   wird durch den    Winkel   39 an der    Rücklaufklinke   37 der    Bolzen   45 der    Halteklinke   25 gegen den Zug der Feder 30 verschoben, so dass die Nase 31 den an ihr anliegenden letzten Kolonnenanschlag 21 freigibt, wodurch der Wagen    ungehindert   dem Zug der    Wagenrücklauffeder   folgend in seine Ausgangsstellung bewegt wird. 



  Am anderen Ende der Steuerbrücke 46 befindet sich in einem der letzten Schlitze 49 ein Einschaltanschlag 54 der gleichen    Art   wie der    Rücklaufan-      schlag   51, der während des    Rücklaufes   auf die Auflauffläche 55 der    Einschaltklinke   38 aufläuft, wodurch diese    im      entgegengesetzten   Uhrzeigersinn    ver-      schwenkt   wird.

   Durch den Winkel 44 wird diese    Bewegung   auf die Klinke 40    übertragen,   wobei die    Rücklaufklinke   37 freigegeben wird, so dass diese, dem Zug der Feder 60 folgend, in ihre Ruhelage    zurückkehrt.   Gleichzeitig wird die freigegebene    Halte-      klinke   25 durch den Zug der Feder 30 mit    ihrer   Nase 31 wieder in den Bereich der    Kolonnenan-      schläge   21 gebracht.

   Dabei ist der Abstand    zwischen   dem Punkt der Auflaufschräge 55, an dem die Auslösung der Halteklinke 25 erfolgt, und der Stirnfläche der Nase 31 an der Halteklinke 25 gegenüber dem Abstand zwischen dem Einschaltanschlag 54 und dem Kolonnenanschlag 21 entsprechend kürzer bemessen, so dass die Halteklinke 25 genügend Zeit hat, in ihre Ruhelage zu gehen, um den zurücklaufenden Wagen am ersten Kolonnenanschlag 21 mit der Stirnfläche der Nase 31 abzufangen. Durch den dabei auftretenden Stoss wird die    Haltelinke   25 infolge des seitlichen Spiels des Bolzens 29 im Langloch 27 gegen den Puffer 35 gedrückt, und der federnd im Uhrzeigersinn ausschwenkende    Pufferhebel   32 fängt den Stoss ab. 



  Während der nächsten Maschinengänge erfolgt nun erneut der    Transport   des Wagens von Kolonne    zu   Kolonne. 



  Innerhalb der auf der Buchungsmaschine ausgeführten Arbeiten kann es    vorkommen,   dass in einer Kolonne    vertikal   gearbeitet werden muss, das heisst, dass z. B. nur in einer Spalte Additionen durchgeführt werden, wobei kein Wagensprung erfolgen darf. Zu diesem Zwecke wird durch einen nichtgezeigten Hebel auf der Tastatur der Buchungsmaschine diese auf Vertikalarbeit umgestellt.

   Der    Umschaltstössel   (48)    verschwenkt   dabei den Hebel 47 im entgegengesetzten    Uhrzeigersinn      (Fig.   8), so dass der Winkel 49 in den Bewegungsbereich des Steuerschiebers 8    gelangt.   Während des darauffolgenden Maschinenganges kann der Steuerschieber 8 beim Rücklaufen des    Supports   2 die durch das Führungsblech 14, den Bolzen 12 und die Schräge 20 des Steuerschiebers 8 bestimmte    Ausschwenkbewegung   in den Bereich der Kolonnenanschläge 21 nicht ausführen, da er von dem Winkel 43 gehalten wird.

      Demzufolge   wird die Transportklinke 6 bereits am Anfang ihrer Rückbewegung, mit ihrer Gleitfläche 10 auf den Winkel 9 des Steuerschiebers 8 auflaufend, aus dem Bereich der Kolonnenanschläge 21    herausgeschwenkt   und erst im letzten Teil ihrer Transportbewegung wieder frei- 

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 gegeben, so dass sie unwirksam bleibt und kein Wagentransport    ausgeführt   wird. 



  Die Buchungsmaschine, auf die sich die Erfindung bezieht, besitzt eine bekannte Multiplikationseinrichtung, die bei einer durch Betätigung einer Repetitionstaste durchgeführten Multiplikation den Zahlendruck und den    Papiertransport   während der für die    Multiplikation      erforderlichen   Maschinengänge    verhindert.   Es ist nun    erforderlich,      während   dieser    Multiplikationsmaschinengänge   auch den Wagensprung abzustellen. Dies wird durch die in    Fig.7      gezeigte   Einrichtung erreicht.

   Bei Durchführung einer Multiplikation wird die an der bekannten Multiplikationseinrichtung gehörende Klinke 57 in bekannter Weise im Uhrzeigersinn    verschwenkt,   wodurch der Sperrschieber 56 in den Bewegungsbereich des Steuerschiebers 8 geschoben wird. Der Wagensprung wird in der bereits beschriebenen Weise unterbunden, wobei der    Sperrschieber   56 die gleiche Funktion hat wie der Winkel 49 am Hebel 47. Nach beendeter Multiplikation erfolgt eine    Rückverschwenkung   der Klinke 57 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn, so    dass,   nachdem der Sperrschieber 56 den Bewegungsbereich des Steuerschiebers 8 verlassen hat, die    Wa-      gentransporteinrichtung   wieder arbeitsbereit ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wagenschalteinrichtung an Buchungsmaschinen, zur Durchführung ungleich langer, schrittweiser Bewegungen des Papierwagens zum Zwecke des Tabu- lierens, wobei der Tabuliersprung durch ein Schaltgetriebe und der Rücklauf durch Federkraft erfolgt, mit einer Transportklinke, die durch Kurbeltrieb eine stets gleich grosse, oszillierende Bewegung ausführt, und mit Anschlägen, die kolonnenbegrenzend wirken und mit dem Wagen starr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagentransport unabhängig von der Grösse der zu überspringenden Kolonne stets nur bis zur nächsten Kolonne erfolgt, indem eine Transportklinke (6) während eines Teiles ihrer durch Motorkraft erzeugten,
    oszillierenden Bewegung eine zusätzliche, durch einen Steuerschieber (8) in Abhängigkeit von der Stellung eines für den Transport massgebenden Kolonnenanschlags (21) gelenkte und durch Federkraft erzeugte Schwenkbewegung in den und aus dem Bereich von Kolonnenanschlägen (21) ausführt, und dass diese Schwenkbewegung durch Arretierung des Steuerschiebers (8) in seiner Ruhelage so gelenkt wird, dass die Transportklinke (6) unwirksam bleibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass ein Steuerschieber (8) eine gebogene Form aufweist, durch die er bei einer Längsverschiebung, geführt von einem in ein Langloch (13) eingreifenden Bolzen (12) und einem Führungsblech (14), eine zusätzliche Querbewegung erhält, die seine Nase (23) in den Bereich von Kolonnenanschlägen (21) bringt, wodurch seine Längs- bewegung unterbrochen wird, so dass eine sich in der gleichen Richtung weiterbewegende, drehbar gelagerte Transportklinke (6), mit ihrer Gleitfläche (10) an einem Winkel (9) des Steuerschiebers (8) auflaufend, aus dem Bereich von Kolonnenanschlägen (21) geschwenkt wird,
    und dass sie bei ihrer Bewegung in entgegengesetzter Richtung an derselben Stelle vom Winkel (9) wieder freigegeben wird, wodurch sie wieder in den Bereich der Kolonnenanschläge (21) gelangt. 2. Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Sperrung der Querbewegung des Steuerschiebers (8) dieser infolge einer zwangläufigen Führung auch keine Längsbewegung ausführt, so dass die Transportklinke (6) bereits am Anfang ihrer Längsbewegung, mit ihrer Gleitfläche (10) an einem Winkel (9) des Steuerschiebers (8) auflaufend, aus dem Bereich von Kolonnenanschlägen (21) geschwenkt wird und erst am Ende ihrer Längsbewegung in entgegengesetzter Richtung vom Winkel (9) freigegeben, wieder in den Bereich der Kolonnenanschläge (21) gelangt. 3.
    Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rücklaufklinke (37) durch einen Rücklaufanschlag (51) verschwenkt wird, wobei sie diese Bewegung auf eine Transportklinke (6) überträgt, die dadurch mit ihrer Nase (24) den Bereich von Kolonnenanschlägen verlässt, und dass die Rücklaufklinke (37) durch eine Klinke (40) in der verschwenk- ten Stellung gehalten wird. 4.
    Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Längsbewegung der verschwenkt gehaltenen Rücklaufklinke (37) diese mit einem zu ihrer Bewegungsrichtung schräggestellten Winkel (39) eine Halteklinke (40) aus dem Bereich der Kolonnenanschläge schiebt. 5. Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einschaltanschlag (54) nach Rücklauf des Wagens eine Einschaltklinke (38) verschwenkt, wodurch diese die Klinke (40) verdreht, so dass die Rücklaufklinke (37) ausgelöst wird und gleichzeitig mit der von ihr gehaltenen Halteklinke (25) zurück in ihre Ruhelage geht. 6.
    Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mittels Federkraft zurücklaufende Wagen am ersten Kolonnenanschlag (21) durch die in Wa- genrücklaufrichtung federnd gelagerte Halteklinke (40) abgefangen wird. 7. Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2, mit einer Einrichtung, die es gestattet, den Wagensprung während der Buchung abzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (8) durch einen Hebel (47) in seiner Ruhestellung gehalten wird, wodurch die Transportklinke (6) nicht in den Bereich von Kolonnenanschlägen (21) gelangen kann. <Desc/Clms Page number 5> B.
    Wagenschalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2, mit einer Einrichtung zum Multiplizieren nach der Art der wiederholten Addition, wobei nach Abdruck des Multiplikanden über eine dem Multiplikator entsprechende Anzahl Maschinengänge hinweg kein Zifferabdruck und Zeilentransport erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagensprung während der Multiplikations-Maschi- nengänge abgestellt wird, indem der Steuerschieber (8) durch einen mit der Multiplikationseinrichtung verbundenen Sperrschieber (56) in seiner Ruhestellung gehalten wird,
    wodurch die Transportklinke (6) nicht in den Bereich von Kolonnenanschlägen (21) gelangen kann.
CH351775D 1956-09-05 1957-05-06 Wagenschalteinrichtung an Buchungsmaschinen CH351775A (de)

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