CH351807A - Rohrverbindung - Google Patents

Rohrverbindung

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CH351807A
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CH
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pipe
sleeve
coupling member
conical
sealing
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Inventor
Gressel Rene
Original Assignee
Edm Gressel Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/08Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
    • F16L19/10Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered
    • F16L19/106Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered the ring comprising a shoulder against which the pipe end abuts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Rohrverbindung       Es sind schon Rohrverbindungen, z. B. für ge  zogene Rohre mit einer Muffe mit Aussengewinde  und einer     überwurfmuffe    mit entsprechendem Innen  gewinde vorgeschlagen worden, wobei in jeder Muffe  eine das     betreffend!--    Rohrende überdeckende Dich  tungshülse vorgesehen ist, welche Hülsen     in    Ge  brauchslage mit planen Stirnflächen aneinander  stossen, während ihre äusseren Enden konisch auf die  Rohre zulaufende     Aussenflächen    aufweisen, die an je  einer ebenfalls konischen Innenfläche der jeweiligen  Muffe anliegen.

   Die Innenflächen der Dichtungs  hülsen dieser     Rohrverbindungsarmaturen    sind dabei  mit     Schneidkanten    versehen, welche beim Zusammen  schrauben der beiden Muffen infolge des durch die       Konusflächen    erzeugten     Radialdruckes    in die Rohr  aussenwandungen     cingepresst    werden und dort Rillen  bzw.     Schneidspuren    bilden, die zur axialen Fixierung  der Dichtungsmittel auf den Rohren dienen.  



  Die Anwendung dieser bekannten Rohrverbin  dung auf kleinkalibrige Rohre hat sich jedoch nicht  bewährt, weil die Einkerbungen das Rohrmaterial zu  weitgehend schwächen und bei mehrmaligem Lösen  und     Wiederzusammensetzen    der Verbindung     Mate-          rialübermüdungen    verursachen, die erstens die Ver  wendung der     Rohre    für grössere Drücke und zwei  tens ein mehrmaliges radiales Ausfahren der Rohr  enden     verunmöglichen.     



  Mit der vorliegenden     Erfindung    lassen sich diese  Nachteile beseitigen. Sie betrifft eine Rohrverbindung  der genannten Art mit mindestens einem     muffen-          artigen,    am einen Ende mit Innengewinde versehenem       Kupplungsglied,    das mit einem zweiten, ein Aussen  gewinde aufweisenden Kupplungsglied lösbar ver  schraubt ist, und besteht darin, dass die     Bohrung    des       muffenartigen    Kupplungsgliedes, in welcher sich     ein     Rohrende erstreckt,

   einen sich gegen das zweite  Kupplungsglied konisch erweiternden und einen dem         Rohraussendurchmesser    angepassten zylindrischen     'feil          besitzt,    und dass in dem sich konisch erweiternden  Teil der Bohrung eine das Rohrende aufnehmende  Dichtungshülse vorgesehen ist, die     eine    konische  Aussenfläche, welche mit dem konischen     Bohrungs-          teilzusammenwirkt,    und eine plane     Stirnfläche,    die, an  einer planen Anschlagfläche anliegt, aufweist, wobei  die Dichtungshülse vor dem Festschrauben der Kupp  lungsglieder eine zylindrische Innenfläche besitzt,

    und deren konische     Aussenfläche    einen kleineren Nei  gungswinkel als der konische     Bohrungsteil    des       muffenartigen    Kupplungsgliedes hat, um beim Fest  schrauben der Kupplungsglieder eine     radiale    Ver  engung des konischen     Hülsenendes    und damit eine       Einschnürung    am Rohrende zu erzeugen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der erfindungsgemässen Rohrverbindung im Längs  schnitt vergrössert dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die erste Ausführungsform, wobei der Fi  gurenteil     links    der Linie<B><I>A -A</I></B> die Verbindung vor  und der Teil rechts derselben die Verbindung nach  dem völligen Zusammenschrauben der Verbindungs  muffen darstellt,       Fig.2    die zweite Ausführungsform.  



  In     Fig.    1 sind mit 1 und 2 gezogene Rohre mit  völlig unbearbeiteten Enden bezeichnet, zu deren Ver  bindung eine mit Aussengewinde versehene Muffe 3  und eine diese überlappende, mit entsprechendem  Innengewinde versehene     Überwurfmuffe    4 dienen.  Die beiden Muffen weisen an ihren     gegeneinanderge-          richteten    Enden je eine konische Innenfläche 5, 6  auf, durch welche ein freier Raum im Bereich der  Rohrenden gebildet wird.

   In diesem freien Raum be  finden sich zwei je über     ein    freies Ende des betreffen  den Rohres aufgeschobene Dichtungshülsen 7; 8, die  eine zylindrische Innenfläche zur Aufnahme des  Rohrendes aufweisen, während ihre äusseren Enden      konisch auf die Rohre 1, 2 zulaufende Aussenflächen  9, 10 besitzen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich,  weisen diese konischen Flächen 9, 10 einen kleine  ren Neigungswinkel auf als die ihnen zugeordneten  konischen Innenflächen 5 und 6 der Muffen 3 und 4.  'Die Dichtungshülsen bestehen aus Kupfer,     während     die     Muffen    3 und 4 aus Messing hergestellt sind. Statt  Messing könnte für diese Muffen auch Bronze oder  ein anderes ähnliches Material     Verwendung    finden.  



  Es ist leicht ersichtlich, dass beim Gegeneinander  ziehen der Muffen 3 und 4 infolge der ungleich ko  nischen Flächen 5, 6 und 9, 10 die voneinander ab  gekehrten Hülsenenden 11, 12 radial einwärts ge  staucht werden und eine leichte     Einschnürung    13 der       Rohrwandungen    über deren ganzen Stärke verursa  chen     (Fig.    1 rechte Seite).  



  Diese     Einschnürung    verläuft nach beiden Seiten       allmählich    in den ursprünglichen Rohrdurchmesser,  d. h. es entstehen keine     Unstetigkeitsstellen    und ins  besondere keine Rillen bzw. Einkerbungen, welche  die Wandstärke der Rohrenden schwächen würden.  Im     Gegensatz    zu bisher vorgeschlagenen derartigen  Verbindungssystemen entsteht also keine Verletzung  der     Rohraussenfläche,    sondern die ganze Rohrwan  dung wird leicht eingeschnürt. Durch die     Anpressung     der Hülsenenden 11, 12 auf die Rohre und die ge  meinsame Deformation wird an diesen Stellen gleich  zeitig auch ein gas- und flüssigkeitsdichter Abschluss  erzeugt.

   Ausser den genannten     Radialkräften    bewirkt  der axiale Zug der Muffen insbesondere auch eine  axiale Druckkraft auf die Dichtungshülsen, so dass  deren plane Stirnflächen 14     gegeneinandergepresst     werden und ebenfalls dichtend aneinander anliegen.  Es ist hierbei von Bedeutung, dass die Dichtungs  hülsen sich so zueinander einstellen können,     d'ass    die       Stirnflächen    14 auf dem ganzen Umfang aneinander  anliegen.  



  Im dargestellten Beispiel liegt die Stossfuge der  Dichtungshülsen in der Mitte zwischen den Rohr  enden, wobei die Rohrenden nicht aneinander an  liegen.  



  Zwischen diese Rohrenden, die nicht bearbeitet  sein müssen, erstreckt sich je ein     einwärtsragend'er     Ringwulst 15 jeder Dichtungshülse. Diese Ringwülste  dienen als Anschläge für die Rohrenden, welche ver  hindern, dass diese letzteren über die Trennstelle  hinaus in die Dichtungshülsen eingeschoben werden  können bzw. gewährleisten, dass ein Ausbau der Rohre  in radialer Richtung ohne vorangehende axiale Ver  schiebung nach dem Lösen der Verbindung möglich  ist. Diese genannten Randwulste 15 können in andern  Fällen auch weggelassen werden, so dass die Rohr  enden selbst mehr oder weniger     aneinanderstossen,     und die Dichtungshülsen eine durchgehende zylin  drische     Innenfläche    besitzen.

   In diesem Falle ist es  von     Vorteil,    die     Rohrverbindungsteile    so     anzubringen,     dass     die    Stossfuge der Dichtungshülsen in     axialer     Richtung mit jener der Rohrenden übereinstimmt.  



  Wie aus     Fig.    1     ersichtlich,    kann die beschriebene  Rohrverbindung durch einfaches     Losschrauben    und    Zurückschieben der     Muffen    gelöst werden, worauf  die Rohrenden mit den auf ihnen     sitzenden    Teilen       benuem    in radialer Richtung ausgefahren werden  können. Auf diese Weise lassen sich Reparaturen  und Änderungen an den Verbindungsstellen, bzw. ein  Auswechseln bestimmter Rohrabschnitte ohne die  unangenehmen, durch     Deformation    bewirkten Längen  änderungen fest eingespannter Rohrteile vornehmen.  



  Um ein     Undichtwerden    der Rohrverbindung  auch bei Deformation der Rohre in der Umgebung  der Verbindungsstelle zu verhindern, ist es zweck  mässig, den zylindrischen Bohrungsteil der beiden  Muffen 3 und 4 im Durchmesser nicht nur dem Rohr  aussendurchmesser anzupassen, sondern auch sich  über eine genügende axiale Länge erstrecken zu  lassen, für welche die Härte des     Rohres    und dessen  Durchmesser massgebend sind.  



  In     Fig.    2 ist eine Rohrverbindung, deren eines  Kupplungsglied statt aus einer Muffe, aus einem  Fitting besteht, dargestellt. Der mit Aussengewinde  versehene Fitting 20, welcher eine Bohrung 21 und  eine plane Stirnseite 22 aufweist, ist in eine Muffe 4'  eingeschraubt, die in ihrer Ausbildung der Muffe 4  in     Fig.    1 entspricht. Diese     enthält    ebenfalls eine  Dichtungshülse 8' mit einer konischen Aussenfläche  10', wobei deren Stirnfläche 14' an die Stirnseite 22  des Fittings 20 mittels der     verspannten    Muffe 4' an  gepresst wird, so dass zwischen diesen beiden Teilen  eire     flüssigkeits-    und gasdichte     Abschlussverbindung     hergestellt ist.

   Die Ausbildung der Muffe 4' und der  Dichtungshülse 8' ist im übrigen gleich wie bei den  entsprechenden Teilen in     Fig.    1.  



  Selbstverständlich lassen sich Rohrenden in der  in     Fig.    2 dargestellten Weise auch mit anderen Teilen  als     Fittingen    verbinden, z. B. mit Armaturen usw.  



  In der beschriebenen Weise lassen sich Rohre  beispielsweise aus Kupfer, Eisen, Leichtmetall, Kunst  stoff usw. verbinden.  



  Es hat sich     gezeigt,    dass fast in allen     Fällen    eine  Differenz im Neigungswinkel zwischen der konischen  Aussenfläche 10' der     Dichtungshülse    8' und dem  konischen Bohrungsteil 6' der Muffe 4' von     etwa.    5   genügt, um eine     Einschnürung    13' des Rohres 2' in  seiner Wandung zu erzeugen. Bei der Wahl des Nei  gungswinkels ist übrigens zu berücksichtigen, dass  zwischen Muffe und Dichtungshülse beim Festziehen  der ersteren keine Verklemmung eintritt und die  Dichtungshülse sich nicht zusammen mit derselben  auf dem Rohr verdreht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rohrverbindung mit mindestens einem muffen- artigen, am einen Ende mit Innengewinde versehenen Kupplungsglied, das mit einem zweiten, ein Aussen gewinde aufweisenden Kupplungsglied lösbar ver schraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Boh rung des muffenartigen Kupplungsgliedes, in welcher sich ein Rohrende erstreckt, einen sich gegen das zweite Kupplungsglied konisch erweiternden und einen dem Rohraussendurchmesser angepassten zylin- drischen Teil besitzt,
    und dass in dem sich konisch erweiternden Teil der Bohrung eine das Rohrende aufnehmende Dichtungshülse vorgesehen ist, die eine konische Aussenfläche, welche mit dem konischen Bohrungsteil zusammenwirkt, und eine plane Stirn fläche, die an einer planen Anschlagfläche anliegt, aufweist, wobei die Dichtungshülse vor dem Fest schrauben der Kupplungsglieder eine zylindrische Innenfläche besitzt, und deren konische Aussenfläche einen kleineren Neigungswinkel als der konische Bohrungsteil des muffenartigen Kupplungsgliedes hat,
    um beim Festschrauben der Kupplungsglieder eine radiale Verengung des konischen Hülsenendes und damit eine Einschnürung am Rohrende zu erzeugen. UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungshülse an ihrem mit der Stirnfläche versehenen Ende einen nach innen ragenden Ringwulst besitzt, der als Anschlag für das Rohrende dient. 2.
    Rohrverbindung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungs glied durch einen Fitting gebildet ist. 3. Rohrverbindung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungs glied ebenfalls eine Muffe ist und eine ein zweites Rohrende umgebende Dichtungshülse besitzt, wobei die Stirnflächen der beiden Dichtungshülsen anein ander anliegen.
CH351807D 1957-04-10 1957-04-10 Rohrverbindung CH351807A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1271038A1 (de) 2001-06-15 2003-01-02 Gressel AG Rohrverschraubung
EP1816383A1 (de) 2006-02-06 2007-08-08 Kulm Holding Ag Trockengeschmierte Rohrverschraubung

Cited By (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1271038A1 (de) 2001-06-15 2003-01-02 Gressel AG Rohrverschraubung
DE10128851A1 (de) * 2001-06-15 2003-01-09 Gressel Ag Aadorf Rohrverschraubung
EP1816383A1 (de) 2006-02-06 2007-08-08 Kulm Holding Ag Trockengeschmierte Rohrverschraubung
WO2007090308A1 (de) 2006-02-06 2007-08-16 Kulm Holding Ag Trockengeschmierte rohrverschraubung

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