CH351995A - Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichen - Google Patents
Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
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Description
Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichen Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichen, mit einem Vorratsbehälter, in dem schneckenartig wirkende Förder- mittel zum Zuführen des Streuguts zu einem Verteiler angeordnet sind. Derartige Fahrzeuge haben gegenüber denjenigen, bei welchen die Streugutzuführung von Hand erfolgt, den Vorzug, dass die Streuwirkung gleichmässiger ist, weil das Streugut stetig geführt wird, und dal3 Be dienungspersonen gespart werden ; auch lässt sich die Streugutmenge bei einer mechanischen vollautoma- tischen Zuführung der Fahrtgeschwindigkeit weitgehend anpassen, was bei Handbeschickung kaum möglich ist. Die bisher bekannten Fördermittel genügen infolge ihrer Lage im Vorratsbehalter nicht allen Anforderungen. Besondere Schwierigkeiten bereitet nasser Sand, wie er oft nur zur Verfügung steht. Dieser führt zu Brückenbildung, so dass der auf dem Boden des Vorratsbehälters angeordneten Förderschnecke kein Sand mehr zufliesst. Es ist zwar auch schon ein ein achsiges Streufahrzeug mit um eine Querachse sich drehender Streutrommel bekannt, in welcher sich das Streugut ständig überstürzt und somit am Zusammenbacken gehindert wird, doch ist die Verwendungsmöglichkeit solcher Fahrzeuge wegen ihres geringen Fassungsvermögens und der Begrenzung der Streubreite auf die Streutrommellänge begrenzt. Demgegenüber besteht bei einem Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichen das Wesen der Erfindung darin, dass den Vorratsbehälter eine in Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnete drehbare, zylindrische Trommel mit in ihrem Innern befestigten, mitdrehenden, schneckengangartig angeordneten För- derflächen bildet, dass die Trommel an ihrer einen Stirnseite durch einen am Fahrzeugkörper befestigten Deckel verschlossen ist und dass der Deckel in seinem unteren Bereich eine Austrittsöffnung für das Streugut aufweist, deren Weite durch ein verstellbares Verschlussorgan, z. B. eine Klappe, einen Schieber oder dergleichen, regelbar ist. Die Erfindung ermöglicht somit ein Fahrzeug, bei welchem die Streugutzufuhr zum Verteiler gere- gelt und der Streugutvorrat ständig in dem Vorratsbehälter übergestürzt wird, so dass sich keine Brücken bilden können und die Zufuhr zum Verteilen keine Unterbrechung erleidet ; es kann daher auch nasser Sand verwendet werden, ohne dal3 es der Anschaffung von Trocknungsanlagen bedarf ; dem Sand kann Salz zum Auftauen beigegeben werden, das in dem Vorratsbehälter mit dem Sand gut vermischt wird ; der Austritt des Streugutes kann an der Austrittsöffnung unter dem Förderdruck der sich drehenden, schnek kengangartig angeordneten Förderflächen zwangläu- fig und daher betriebssicher erfolgen. Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise einen Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Ebene A-A der Fig. 1 und Fig. 3 und 4 die Seiten-und die Rückansicht einer Ausführung mit kurzer Drehtrommel. Das Kraftfahrzeug besitzt den Fahrgestellrahmen 1 mit dem Fahrerhaus 2 und den Laufrädern 3. Auf dem Rahmen 1 ist ein Hilfsrahmen 4 auswechselbar befestigt. Dieser trägt mittels einer Gelenkstütze 5 das Lager 6 für den Drehzapfen der Drehtrommel 7 mit den an ihrer Innenwand befestigten Leitblechen 8 einer Hohlschnecke, sowie zwei Spurrollen 9 für die Lagerung der Drehtrommel an ihrem Spurkranz 10. Der Drehantrieb erfolgt von der Zapfwelle 11 des Fahrzeugmotors über das Getriebe 12 sowie das Ritzel 13 und den Zahnkranz 14. Nach Fig. 1 und 2 ist die offene Stirnseite der Drehtrommel durch einen Deckel 15 verschlossen, der mittels zweier Stützbleche 16 an dem Hilfsrahmen 4 befestigt ist. Der Deckel 15 trägt einen Kragen 17, welcher über den aus Fig. 2 ersichtlichen Kreis ausschnitt ein Schöpfrad 18 an seiner offenen Innenseite abdeckt, welches an der Drehtrommel 7 befestigt ist und sich mit dieser dreht. Der aus einer Öffnung 19 innerhalb des Deckels 15, welche durch eine verstellbare Klappe 20 mehr oder weniger geöffnet bzw. verschlossen werden kann, ausfliessende Sand fällt in die durch Zwischenwände 21 unterteilten Abteile des Schöpfrades 18 und gelangt bei der aus Fig. 2 mit dem Pfeil D ersichtlichen Drehrichtung innerhalb des Ab deckungskragens 17 nach oben, wo er am Scheitel etwa auf eine an dem Deckel 15 befestigte Rutsche 22 fällt. Von dieser Rutsche gelangt er über einen Trichter 23 und ein Rohr 25 zum Schleuderteller 24, von dem er ausgestreut wird, wobei verstellbare Abblendschirme 26 die Streubreite regulieren lassen. Der Deckel 15 enthält ferner eine Öffnung, welche durch einen um die Achse 27 verschwenkbaren Verschlussdeckel 28 abgeschlossen ist, wenn der vor beschriebene Streuvorgang stattfindet, welche jedoch geöffnet ist, wenn über einen Trichter 29 Sand in die Drehtrommel gefullt werden soll. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegt der Schleuderteller 24 zwischen den Fahrzeugachsen, so dass die Hinterräder bereits auf der gestreuten Strasse fahren. Jedoch kann der ganze Aufbau auch so angeordnet werden, dass der Schleuderteller hinten liegt, wofür der auf dem Hilfsrahmen 4 befindliche Aufbau nur umgedreht zu werden braucht. Dies wird vorzugsweise für den Einsatz beim Strassenbau und beim Winterstreudienst auf ebenen Strassen angewendet. Nach Fig. 3 und 4 ist die offene Stirnseite der kürzeren Drehtrommel 7 durch den Deckel 15, der mittels der Stützbleche 16 an dem Hilfsrahmen 4 be festigt ist, wenigstens teilweise verschlossen, im Bereich der Mündung des Fülltrichters 29 dagegen ständig offen. Der aus einer Öffnung 19 innerhalb des Deckels 15, welche wieder durch eine verstellbare Klappe 20 mehr oder weniger geöffnet bzw. verschlossen werden kann, ausfliessende Sand fällt in den Trichter 23 und gelangt von diesem durch das Rohr 25 zum Schleuderteller 24, von dem er ausgestreut wird. An den Trichter 23 schliessen sich nach oben zwei Fangblechflügel 30 an, die den Spalt zwischen Drehtrommel 7 und Deckel 15 abdecken. Durch sie werden die Leckverluste in den Trichter 23 geleitet ; sie können zu dem Zweck U-förmig ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichen, mit einem Vorratsbehälter, in dem schnekkenartig wirkende Fördermittel zum Zuführen des Streugutes zu einem Verteiler angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass den Vorratsbehälter eine in Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnete drehbare, zylindrische Trommel (7) mit in ihrem Innern befestigten, mitdrehenden, schneckengangartig angeord neten Förderflächen (8) bildet, dass die Trommel (7) an ihrer einen Stirnseite durch einen am Fahrzeugkörper befestigten Deckel (15) verschlossen ist und dass der Deckel in seinem unteren Bereich eine Aus trittsöffnurng (19) für das Streugut aufweist, deren Weite durch ein verstellbares Verschlussorgan (20) regelbar ist.UNTERANSPRtJCHE 1. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des durch die Aus trittsöffnung (19) geförderten Streugutes an der Trommel (7) ein mitdrehendes Schöpfrad (18) befestigt ist, unter dessen Scheitel eine zum Verteiler (24) führende Rutsche (22) angeordnet ist.2. Fahrzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Trommel verschliessen- den Deckel (15) eine Einfüllöffnung für das Streugut angeordnet ist, welche durch einen schwenk-und feststellbaren Deckel (28) verschlossen ist, und dass der Deckel (28) in seiner geöffneten Schwenklage einen Aufnahmetrichter bildet.3. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass an dem Deckel (15) oberhalb der Austrittsöffnung (19) ein Fülltrichter (29) angeordnet ist, in dessen Mündungsbereich der Deckel mit einer Offnung versehen ist, und dass das Streugut aus der Austrittsöffnung (19) unmittelbar in einen zum Verteiler (24) führenden Trichter (23) fällt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE351995X | 1956-06-16 |
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| CH351995A true CH351995A (de) | 1961-02-15 |
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|---|---|---|---|
| CH351995D CH351995A (de) | 1956-06-16 | 1957-06-06 | Fahrzeug zum Streuen von Sand, Splitt oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH351995A (de) |
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1957
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