CH352063A - Dispositif de cauffage - Google Patents
Dispositif de cauffageInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01C11/24—Methods or arrangements for preventing slipperiness or protecting against influences of the weather
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Description
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Verfahren zur Bearbeitung von einer Uhrenwerk- platte zugeordneten Brücken Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bearbeitung von einer, Uhr'enwerkplatte zugeordneten Brücken, gemäss welchem ein-alle"zur selben Werkplatte gehörigen Brük- ken umfassender Rohling in exakter Zuordnung zur Werkplatte vorbehandelt wird, worauf die Trennkonturen der einzelnen Brücken mittels eines Fräsers herausgeschnitten werden, wobei als Fräser ein mit einer Facettierform versehener Fingerfräser verwendet wird,
so da13 das Trennen der Brük- ken und das Facettieren ihrer Ränder in einem einzigen Ar- öpeitsgang erfolgt.
Formstücke als Bauelemente von Uhren müssen vielfach in verschiedener Weise bearbeitet, z.B. oberflächenbehandelt,
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gekörnt, gebohrt, mit Senken, Gewinden, Nuten u.dgl. versehen werden. Erforderlich ist oftmals auch ein Facettieren der Randkanten des Formstückes. Dies ist insbesondere bei Brücken für Uhren der Fall. Üblicherweise wird dabei die Facettierung zunächst mit Hilfe eines Prägewerkzeuges in sparloser Verformung ausgebildet, wobei jedoch die dabei durch Stauchung des Werkstoffes entstehenden Randnarben nachträglich abgetragen werden müssen.
Diese Art der.Nach- bearbeitung bedingt aber eine Veränderung der inneren Spannungen und in der Folge ein Verziehen des Formstückes, was insbesondere bei Formstücken für Präzisionsapparaturen wie z.B. für Uhren schädlich ist. Eine spargebende Facettierung der Randkanten der Formstücke in der bisher üblichen Art, z.B. durch schräges Abdrehen der Randkanten, ist bei Formstücken mit unregelmässigen Konturen nicht möglich.
Es ist bereits ein Verfahren bekannt geworden zur Bearbeitung einer Uhrenwerkplatte zugeordneten Brücken,nach dem ein alle zur selben Uhrenwerkplatte gehörenden Brücken umfassender Rohling in Zuordnung zur Werkplatte vorbehandelt wird,worauf die Trennkonturen der einzelnen Brücken herausgeschnitten werden.
Diese bekannte spezielle Anwendung dieses Verfahrens zielt jedoch ausschliesslich auf das blosse Trennen der Brücken ab und ist auch nur dazu geeignet. ' Es ist ferner aus der Möbelindustrie bekannt, zur Herstellung von Aussparungen für Türen und Laden aus Holzplatten die entsprechenden Teile mittels eines, mit einer Facet-
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tierform versehenen Fingerfräsers herauszuschneiden und die so gewonnenen Teile für die Lade oder die Türe weiterzuverarbeiten, wobei der Trennvorgang mittels eines Fräsers durchgeführt wird, dessen Länge mindestens der Stärke der zu bearbeitenden Holzplatte entspricht, so dass in einem Arbeitsgang die Platten getrennt und entlang einer Kontur abgerundet werden.
Dieses Verfahren kann jedoch nicht ohne weiteres für die Herstellung von Uhrenbrücken verwendet werden,da es sich bei solchen Brücken um relativ kleine Werkstücke handelt, die nur mit Werkzeugen höchster Feinheit und grösster Präzision bearbeitet werden können, wobei die Werkzeuge selbst, gemessen an den Dimensionen der zu bearbeitenden Werkstücke, sehr klein sind.
Um daher die Vorteile des an sich aus der Möbelfertigung bekannten Verfahrens auch für die Bearbeitung von einer Uhrenwerkplatte zugeordneten Brücken zu gewinnen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, da13 vor dem in einem Arbeitsgang durchzuführenden Facettieren und Ausschneiden der Brücken mittels des Fingerfräsers die Trennkonturen der Brücken mit Hilfe eines oder mehrerer Fingerfräser auf der Gegenseite des Rohlings freigefräst werden. Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Fingerfräser und Fig. 2 veranschaulicht im Querschnitt die durch die Fräsung erzielten Ausnehmungen und ihre relative Lage zueinander,
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Fig. 3 zeigt in Draufsicht auf ein Werkstück die unterschiedliche Führung des Trenn- lind Freifräsers und Fig. 4 die Führung der Facette im Bereich einer randnahen Bohrung.
Da zur Bearbeitung der Uhrenbrücken nur Werkzeuge höchster Präzision und kleinster Abmessungen verwendet werden kÖn- nen und die Abmessungen des Werkstückes selbst bezogen auf das Werkzeug relativ grosse Abmessungen aufweist, werden die Trennkonturen der Formstücke vor dem in einem Arbeitsgang durchzuführenden Facettieren und Ausschneiden der FormstÜk- ke mit Hilfe eines oder mehrerer Fingerfräser freigefräst, Dieses Freifräsen der Trennkonturen dient zur Schonung der feinen Werkzeuge (Fingerfräser) und kann auf der Rückseite des Werkstückes erfolgen,
aus dem dann in einem weiteren Arbeitsgang auf der Vorderseite das endgültige Durchtrennen und gleichzeitig das Facettieren der Konturen der Formstücke durch Entlangführen eines Fingerfräsers an den Konturen der zu bearbeitenden Formstücke erfolgt. Dabei wird zweckmässigerweise zum Freifräsen ein Fingerfräser verwendet, dessen Durchmesser grösser ist, als der Durchmesser des Fräsers für die Trennung und Facettierung, so dass für die Freifräsung relativ grobe und damit stabile Werkzeuge eingesetzt werden können.
Der Facettierfräser 1, der in Fig. 1 vergrössert dargestellt ist, besteht aus einer Kegelspitze 2 - welche auch wegbleiben kann - einem zylindrischen Fräsfinger 3, einer kegelstumpfartigen Facettierfläche 4, an welche der
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Schaft 5 anschliesst. Die kegelstumpfartige Facettier- fläche 4 ist eine Rotationsfläche mit vorzugsweise konkav gekrümmten Erzeugenden.
Die Schneiden des Fingerfrä- sers verlaufen längs der Erzeugenden des zylindrischen Fräsfingers und der kegelstumpfförmigen Facettierfläche. Diese Schneiden sind in Fig. 1 nicht dargestellt. Die erzielten Schnittkonturen sind aus der Fig. 2 im Querschnitt ersichtlich, wobei 6 das Werkstück darstellt, 7 die Kontur der Freifräsung und 8 jene Kontur, die durch den Facettierfräser 1 gewonnen wird.
Selbstverständlich ist es möglich, dass der Fräser für die Freifräsung und der Fräser 1 für die Facettierung und Trennung der Brücken auf unterschiedlichen Konturen geführt werden, so daB die erzielten Ausschnitte 7', 8' gegeneinander versetzt sind, wie aus der Fig. 2 (rechte Hälfte) und der Fig. 3 in Draufsicht auf das Werkstück 6' gesehen werden kann. Dies ist insofern von wesentlicher praktischer Bedeutung, als dadurch unterhalb der Trennkontur von vorneherein Hinterschneidungen vorgesehen werden können.
Soll die Facette 9 längs verschiedenen Teilbereichen der Trennkonturen unterschiedliche Form aufweisen, was beispielsweise dann wichtig ist, wenn in der unmittelbaren Nähe des Brückenrandes eine Bohrung 1o liegt (Fig. 4) und dort aus diesem Grunde eine schmälere Facette ausgebildet werden muB, so kann längs dieses Teilbereiches entweder mit verschieden geformten Fingerfräsern gearbeitet werden oder aber ein- und derselbe Fingerfräser wird längs verschiede-
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nen Teilbereichen der Kontur hinsichtlich seiner Höhenlage zum Werkstück verstellt.
Das dadurch erzielte Ergebnis ist schematisch in Fig. 4 dargestellt. Dass das erfindungsgemässe Verfahren fertigungstechnische Vorteile bringt, liegt auf der Hand. So können dadurch span- nungsfreie und verzugsarme Werkstücke gewonnen werden, die keiner Nacharbeit bedürfen und die nur einer relativ einfachen Kontrolle unterworfen werden müssen.
Bei der An-
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erfindungsgemässen Verfahrens lässt sich eine rationelle Fertigung dadurch erzielen, da nur ein einziges Einspannwerkzeug für das Werkstück vorgesehen werden muss, da ja der ganze Rohling, aus dem die Brücken gefertigt werden und der der Uhrenplatine zugeordnet ist, eingespannt wird und aus diesem Rohling die einzelnen, montagefertigen Brücken herausgeschnitten werden. Würden die Brücken einzeln bearbeitet, so müsste naturgemäss für jede Brückenform ein gesondertes Werkzeug vorgesehen werden, ein Umstand, der besonders bei selbsttätig arbeitenden Werkzeugmaschinen einen enormen Aufwand bedingt.
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Claims (1)
- P a t e n t a n s p r u c h Verfahren zur Bearbeitung von einer Uhrenwerkplatte. zugeordneten Brücken, gemäss welchem ein alle zur selben Werkplatte gehörigen Brücken umfassender Rohling in exakter Zuordnung zur Werkplatte vorbehandelt wird, worauf die Trennkonturen der einzelnen Brücken mittels eines Fräsers herausgeschnitten werden, wobei als Frä- ser ein mit einer Facettierform versehener Fingerfräser verwendet wird, so dass das Trennen der Brücken und das Facettieren ihrer Ränder in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt, dadurch gekennzeichnet,dass vor dem in einem Arbeitsgang durchzuführenden Facettieren und Ausschneiden der Brücken mittels des Fingerfräsers die Trennkonturen der Brücken mit Hilfe eines oder mehrerer Fingerfräser auf der Gegenseite des Rohlings freigefräst werden. U n t e r a n s p r ü c h e 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Freifräsen ein Fingerfräser verwendet wird, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser des Fräsees für die Trennung und Facettierung. <Desc/Clms Page number 8> 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Präser für die Freifrä- sung und der Präser für die Facettierung und Trennung der Brücken auf unterschiedlichen Konturen geführt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass längs verschiedenen Teilbereichen der Konturen der plattenförmigen Brücken mit verschieden geformten Fingerfräsern gearbeitet wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass längs verschiedenen Teilbereichen der Konturen der plattenförmigen Brücken der Fingerfräser hinsichtlich seiner Höhenlage zum Werkstück verstellt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB bei der Herstellung der zu einem Uhrenrohwerk gehörenden Brücken als grösseres Werkstück, aus welchem die Brücken ausgeschnitten werden, ein der Uhrenwerk- platte zugeordneter, in exakter Zuordnung zur Uhrenwerkplatte vorbehandelter Rohling verwendet wird,an welchem ein oder mehrere Fingerfräser einmal oder mehrmals den Trennkonturen der.einzelnen Brücken entlang geführt werden und bei mindestens einem Entlangführen der Fingerfräser an den Trennkonturen ein Facettieren der Randkanten der Brücken erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH352063T | 1959-02-16 |
Publications (1)
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|---|---|---|---|
| CH352063D CH352063A (fr) | 1959-02-16 | 1959-02-16 | Dispositif de cauffage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352063A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819230A1 (de) * | 1998-04-29 | 1999-11-25 | Ziegelmontagebau Johanni Gmbh | Heizvorrichtung für einen Raum |
| CN113473741A (zh) * | 2021-05-31 | 2021-10-01 | 广州广合科技股份有限公司 | 一种金手指引线的加工方法和电路板 |
-
1959
- 1959-02-16 CH CH352063D patent/CH352063A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819230A1 (de) * | 1998-04-29 | 1999-11-25 | Ziegelmontagebau Johanni Gmbh | Heizvorrichtung für einen Raum |
| DE19819230C2 (de) * | 1998-04-29 | 2003-08-14 | Ziegelmontagebau Johanni Gmbh | Heizvorrichtung für einen Raum und Verfahren zur Ausbildung einer Heizvorrichtung für einen Raum |
| CN113473741A (zh) * | 2021-05-31 | 2021-10-01 | 广州广合科技股份有限公司 | 一种金手指引线的加工方法和电路板 |
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