CH352092A - Verfahren für das Spinnen von Fäden uns Spinndüse zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren für das Spinnen von Fäden uns Spinndüse zur Durchführung des Verfahrens

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CH352092A
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John Kilian Joseph
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Du Pont
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
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    • D01D5/28Formation of filaments, threads, or the like while mixing different spinning solutions or melts during the spinning operation; Spinnerette packs therefor
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
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Description


  Verfahren für das     Spinnen    von Fäden und     Spinndüse    zur     Durchführung    des     Verfahrens       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  für das Spinnen von Fäden durch Ausstossen einer       Spinnflüssigkeit    durch     ,eine    Anzahl Ausstossöffnungen  und eine Spinndüse zur Durchführung     des    Ver  fahrens.

      Es sind viele Vorrichtungen vorgeschlagen wor  den, um sicherzustellen, dass ein homogenes faser  bildendes Medium den Öffnungen einer Spinndüse  mit mehreren Öffnungen gleichmässig zugeführt wird,  mit dem Zwecke, mehrfache Fäden mit gleichem       Denier    und gleichen anderen Eigenschaften herzu  stellen. Solche Vorrichtungen enthalten im allgemei  nen Öffnungen mit voneinander abweichendem  Durchmesser oder voneinander abweichender An  ordnung bei einfachen oder mehrfachen     Spinndüsen-          platten."    den offensichtlichen Anstrengungen  von sehr fähigen Fachleuten auf diesem Gebiet, bleibt  die Ungleichheit des     Denier    zwischen verschiedenen  Fäden bei der Herstellung von synthetischen Mehr  fachfäden ein Problem.

   Ein verwandtes Problem der  gleichmässigen     Mediumszufuhr    tritt bei Versuchen  auf, gleichzeitig mehr als eine faserbildende Flüssig  keit durch dieselbe Öffnung einer Spinndüse aus  zustossen, um Fäden aus mehreren Bestandteilen her  zustellen, und das Problem ist besonders schwerwie  gend bei Garnen aus mehreren Fäden aus meh  reren Bestandteilen, was zu erwarten war.  



  Ein Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist  das genaue Zumessen von mindestens einer Flüssig  keit zu und durch eine Mehrzahl von Öffnungen,  die einen gemeinsamen Anschluss an eine Flüssig  keitszufuhrquelle besitzen. Ein anderer Zweck ist die  Herstellung von     mehrfädigen    Garnen mit einer ver  besserten Regelmässigkeit des     Denier    der einzelnen  Fäden unter sich. Ein besonderer Zweck der vor  liegenden Erfindung ist die Herstellung von ver-    besserten Fäden aus mehreren Bestandteilen, beson  ders bei     einer        Kern-Mantel-Struktur    und     unabhängig     von Unterschieden in der Viskosität oder anderen  Eigenschaften der Bestandteile.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise Ausführungsformen der vorliegenden Er  findung erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Axialschnitt    durch eine     Spinndüse,          Fig.    2 einen Querschnitt durch die in     Fig.    1 dar  gestellte Spinndüse, längs der Linie 2-2, welcher  die Rückseite der inneren Platte derselben darstellt,       Fig.    3 einen Querschnitt durch die in     Fig.    1 dar  gestellte Vorrichtung nach der     Linie    3-3, welcher  die Innenseite der unteren     Spinndüsenplatte    wieder  gibt,

         Fig.    4 die Draufsicht von anderen inneren Plat  ten, die in der Vorrichtung nach     Fig.    1 verwendet  werden können,       Fig.5    die Rückansicht einer anderen unteren  Platte, welche in der Vorrichtung nach     Fig.    1 ver  wendet werden kann,       Fig.6    einen     Axialschnitt    einer anderen Spinn  düse, welche andere inneren und äusseren Platten  enthält,       Fig.    7     einen    Querschnitt der in     Fig.    6 dargestell  ten Spinndüse, längs der Linie 7-7, welche die  Innenseite der äusseren oder unteren Platte darstellt,

         Fig.    8 einen Querschnitt der in     Fig.    6 dargestell  ten Vorrichtung nach der Linie 8-8, welcher die  innere Platte wiedergibt,       Fig.9    einen     Axialschnitt    einer anderen Aus  führungsform einer Spinndüse,       Fig.    10 in grösserem Massstab     einen    Axial  schnitt durch eine einzelne Öffnung, wie sie in den  Platten .einer Spinndüse verwendet werden kann,       Fig.    11 einen     Axialschnitt    einer Spinndüse zum  Ausstossen von Fäden aus mehreren Bestandteilen,

             Fig.    12 einen Querschnitt durch die Spinndüse  nach     Fig.    11 längs der Linie 12-12, welcher die  Innenseite der vorderen oder unteren Spinndüsen  platte wiedergibt,       Fig.    13 einen Querschnitt nach der Linie 13-13  in     Fig.    11 durch die obere oder hintere Platte,       Fig.14    in starker     Vergrösserung    einen Quer  schnitt durch einen     mit    der Spinndüse nach     Fig.    11  hergestellten Faden, und       Fig.15    und     Fig.l6    in starker Vergrösserung  Querschnitte durch Fäden,

   die durch Düsen entspre  chend der in     Fig.   <B>11</B> dargestellten erzeugt werden.  



  Einem Medium, welches von einer Quelle zu  mehreren Ausstossöffnungen fliesst, wird ein Strö  mungsmuster aufgezwungen, das bei der Eintritts  stelle in eine Öffnung im wesentlichen radial kon  vergiert. Eine Verwirklichung der obigen Idee ist  das Anordnen einer     Einschnürung    in der Nähe jedes       Öffnungseinganges,    welche die Strömung stärker  behindert als der relativ weite     Zufuhrkanal.    Die  hier beschriebene Spinndüse besitzt eine vordere  oder untere Platte mit einer     Mehrzahl    von Ausstoss  öffnungen und eine gegenüberliegende innere oder  obere Platte in einem Abstand von der vorderen  Platte,

   wobei die gegen die andere Platte zuge  wandte Seite mindestens einer dieser Platten gleich  mässige Erhöhungen in der Form von Plateaus auf  weist, von denen jede einen wesentlich verringerten  Abstand zwischen gegenüberliegenden Seiten um die  Eintrittsstelle einer einzelnen Öffnung verursacht.  Bei der Spinndüse mit den eben erwähnten Bestand  teilen enthält die innere Platte Öffnungen, die gegen  über den Öffnungen in der unteren Platte liegen  und welche mit einem ersten     Zufuhrraum    in Ver  bindung stehen, wobei der Raum mit     unverringertem     Abstand zwischen den beiden Platten mit einem  zweiten     Zufuhrraum    in Verbindung steht.

   Die Her  stellung von Fäden aus mehreren Bestandteilen er  folgt durch Ausstossen von mindestens einem kern  bildenden Bestandteil in einen von allen Seiten her  radial zusammentretenden Strom eines mantelbil  denden Bestandteiles und durch Ausstossen der Kom  bination, bei welcher der mantelbildende Bestandteil  den kernbildenden Bestandteil umgibt. Einzelheiten  sind nachstehend mit Hinweisen auf die Zeichnung  beschrieben.  



       Fig.    1, welche eine längs ihrer Achse geschnit  tene, allgemein zylindrische Spinndüse darstellt, zeigt  eine untere oder äussere Platte 1 mit Öffnungen 2,  eine obere oder innere Platte 3 mit einer zentralen  Öffnung 4 und eine Dichtung 5, welche zwischen  gegenüberliegenden Seiten der beiden Platten an den  Rändern derselben angeordnet ist. Die beiden Plat  ten werden durch einen auf ein zylindrisches Ge  häuse 12 geschraubten Ring 11 am Ende dieses Ge  häuses festgehalten. Zwischen der inneren Platte  und der Unterseite 14 des Gehäuses ist ein Sieb 10  angeordnet, welches an seinen Rändern von einer  Dichtung 13 umgeben ist, und welches Filtermedium  19 zurückhält.

   Ausser in der Nähe der Öffnungen    sind die Platten voneinander durch einen relativ  freien Raum 6 getrennt; um jede Öffnung herum  erhebt sich ein Vorsprung 7 auf der Oberseite der  unteren Platte, welche in einem Plateau 8 in der  Nähe, aber nicht in Berührung mit der inneren  Platte 3 endigt, so dass ein .eingeengter Raum 9       zwischen    den Platten entsteht.     Fig.2,    welche einen  Querschnitt derselben Düse durch die Oberseite  der inneren Platte darstellt, zeigt die in derselben  vorhandene zentrale Öffnung.

   Die äussere Platte 1  erscheint in     Fig.3    in einer Draufsicht auf dem  Niveau der Plateaus, welche einen     kreisrunden     Grundriss haben und mit ihren entsprechenden     öff-          nungen    konzentrisch sind, wobei vier derselben in der  Figur dargestellt sind.  



  Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist leicht  verständlich. Eine     Mediumszusammensetzung    mit fa  serbildenden Eigenschaften wird in klar ersichtlicher  Weise durch das     Filtermedium,    das     Rückhaltesieb     und die Öffnung in der inneren Platte in den relativ  freien Raum zwischen der inneren und der äusseren  Platte gedrückt. Von dort gelangt das Medium durch  die Öffnungen der vorderen Platte nach aussen, nach  dem es über die Oberseite jedes Plateaus geflossen  ist, um radial gegen die Eintrittsstelle der Öffnungen  zu konvergieren. Bei der Ausstossung bilden die ent  sprechenden Ströme in der üblichen Weise selbst  tragende Fäden.

   Der relativ grosse Widerstand, wel  cher dem Medium von den eingeengten Räumen  entgegengesetzt wird, ist so viel grösser als der  Widerstand des relativ freien Raumes, dass jede  Abweichung des Widerstandes der     Mediumszufuhr     in diesem relativ freien Raum einen unbedeutenden  Bruchteil des Gesamtwiderstandes bildet und so den  Strom in die Ausstossöffnung nicht merklich beein  flusst. Genaues Einhalten der Grössen der     ver-          engerten    Räume durch genaue Ausbildung der Pla  teaus in ihrer Höhe und im Durchmesser und  durch genaues Einhalten des Abstandes der beiden  Platten erleichtert die Ausgleichung der Strömungs  widerstände der verschiedenen eingeengten Räume.

    Weiter ist der Widerstand, welcher von jeder Aus  stossöffnung dem durch sie     fliessenden    Flüssigkeits  strom entgegengesetzt wird, ebenfalls nur ein relativ  kleiner Bruchteil des Gesamtwiderstandes (von der  Quelle bis zur Ausstossung), was den störenden Ein  fluss von Öffnungsunregelmässigkeiten auf die Eigen  schaften der ausgestossenen Fäden auf ein Mindest  mass beschränkt; tatsächlich kann der     öffnungs-          widerstand    durch den Widerstand übertroffen wer  den, welcher dem gegen die Öffnung konvergieren  den, über das Plateau fliessenden Strom entgegen  gesetzt wird, wenn der Abstand zwischen dem  Plateau und der gegenüberliegenden Plattenober  fläche klein ist.  



  Die innere Platte der in     Fig.l    dargestellten  Spinndüse kann ohne unerwünschte     Beeinträchtigung     der Arbeitsweise durch eine einer Reihe verschie  dener Platten ersetzt werden, von denen in     Fig.4     einige dargestellt sind, nämlich eine Platte A mit      vier an den Ecken eines Quadrates liegenden     öffnun-          gen,    eine Platte B mit fünf an den Ecken und in  der Mitte eines Quadrates liegenden Öffnungen, und  eine Platte C mit vielen Öffnungen, welche mit Aus  nahme eines Ringes über den Plateaus über die  ganze Platte     verteilt    sind.

   Die dargestellten Anord  nungen führen das Medium nur dem relativ freien  Raum zwischen den Platten zu, um den radial kon  vergierenden Strom über die Oberseiten der Plateaus  zu den Eintrittsstellen der Öffnungen nicht     zu    stören.  



  Der relativ freie Raum zwischen den Platten  muss nicht so ausgedehnt sein, wie der von der  äusseren Platte der     Fig.    1 gebildete; er kann statt  dessen von Aussparungen gebildet werden, welche  die Erhöhungen umgeben und welche über einen  geeigneten     Zufuhrkanal    mit der     Mediumsquelle    ver  bunden sind. Eine abgeänderte untere Platte dieser  Art ist in     Fig.5    in einer Draufsicht dargestellt;  hier wird der freie Raum 6' von Aussparungen 16  (um die Erhöhungen 17) und von zentralen, kreuz  förmig angeordneten Verbindungskanälen 18 gebil  det.

   Die in     Fig.    5 dargestellte untere Platte kann mit  der oberen Platte B oder C nach     Fig.    4 verwendet  werden, statt mit derjenigen nach     Fig.    3, obwohl  dies normalerweise nicht gemacht wird, da die mei  sten ihrer Öffnungen nicht mit den Aussparungen  und Verbindungskanälen in dieser unteren Platte in  Verbindung stehen; die obere, innere Platte A ist für  die Verwendung mit dieser abgeänderten vorderen  Platte völlig ungeeignet, weil jede Verbindung fehlt.  



  Wie in     Fig.6    dargestellt, können die wesent  lichen Erhöhungen auf der Unterseite der oberen  Platte ausgebildet werden, statt auf der Oberseite der  unteren Platte. Diese Figur zeigt     eine    äussere oder  untere Platte 21 mit Öffnungen 22, eine innere oder  obere Platte 23 mit einer Öffnung 24 und eine  Dichtung 25, welche einen relativ freien Raum 26  zwischen den beiden Platten bilden. Erhöhungen 27  auf der Unterseite der oberen Platte endigen gegen  über den Öffnungen in der unteren Platte, von denen  die     plateauähnlichen    Flächen 28 der Erhöhungen  durch die eingeengten Räume 29 getrennt sind.

    Diese Elemente ersetzen die entsprechenden Elemente  der     Fig.    1 in einer sonst der dargestellten ähnlichen  Spinndüse, welche ein Filtermedium 19 enthält, das  von einem Sieb 10 (umgeben von einer Dichtung 13)  und zusammen mit den Platten von einem Deckel 11  im Gehäuse 12 gehalten wird. Die untere Platte der       Fig.    6 erscheint in     Fig.    7 in einer Draufsicht, wobei  acht gleichmässig auf einem Kreis verteilte Öffnungen  dargestellt sind. Eine Unteransicht der oberen Platte  der     Fig.6    erscheint in     Fig.    8, dabei ist nicht nur  die einzige zentrale Öffnung dargestellt, sondern  auch die acht Plateaus, welche die Unterseiten der  Erhöhungen bilden.

   Natürlich werden die Platten  in der dargestellten Richtung so     zusammengesetzt,     dass jedes Plateau mit einer der Öffnungen in der  gegenüberliegenden Platte konzentrisch ist.  



  Wenn es erwünscht ist, können sowohl die untere  als auch die obere Platte mit     platteauähnlichen    Er-         höhungen    versehen sein, welche     einander    in einer  Spinndüse gegenüberliegen. Weiter kann das Medium  unabhängig davon, ob Erhöhungen auf der oberen  oder der unteren oder auf beiden Platten vorhanden  sind, dem relativ freien Raum zwischen den beiden  Platten von der Seite zugeführt werden, statt durch  eine Öffnung in der oberen Platte.     Fig.    9 zeigt diese  Modifikationen der obigen Vorrichtung.

   Eine untere  Platte 31, in welcher sich Öffnungen 32 durch       plateauähnliche    Erhöhungen 38 auf der Oberseite  erstrecken, und eine obere Platte 33, welche Erhö  hungen 37 auf ihrer Unterseite aufweist,     sind    von  einer Dichtung 35 getrennt und schliessen so einen  relativ freien Raum 36 zwischen gegenüberliegenden  Oberflächen der beiden Platten ein, und     eingeengte     Räume 39 zwischen den Plateaus der gegenüber  liegenden Erhöhungen.

   Die Platten und die Dich  tung sind in einem deckelförmigen Gehäuse 41 durch  einen Haltering 43 gehalten, welcher in eine Aus  sparung 44 im oberen oder hinteren Teil des     Dek-          kels    passt und gegen die Oberseite der hinteren  Platte an deren äusserem Rand     anstösst.    Ein Zu  fuhrrohr 46 ist in eine Öffnung 47 auf der einen  Seite des Deckels eingeschraubt, und die abstand  haltende Dichtung ist um das Ende des Rohres herum  ausgeschnitten, um den     Durchfiuss    des Mediums zum  relativ freien Raum zwischen den Platten zu er  möglichen.  



  Obwohl die Öffnungen bei allen bisher beschrie  benen Figuren als     Kapillarröhrchen    mit konstantem  Durchmesser dargestellt sind, können sie in irgend  einer der dargestellten     Ausführungsformen    im Axial  schnitt zusammengesetzt sein aus einem relativ  kurzen     Kapillarteil    51, welcher auf der Unterseite  der Platte endigt (von der nur der umgebende     Teil     im Schnitt dargestellt ist), und welcher über Senk  bohrung 52 mit der Oberseite der Platte verbunden  ist; dies ist eine gewöhnliche Konstruktion, die in       Fig.    10 in Vergrösserung in einem     Axialschnitt    dar  gestellt ist.  



  Das folgende Beispiel     illustriert    die Herstellung  eines Fadenproduktes durch eine Spinndüse, welche  im wesentlichen der zuerst beschriebenen entspricht.    <I>Beispiel I</I>  Geschmolzenes     Polyhexamethylen-Adipamid,    wel  ches gemessen an einer Lösung in     m-Kresol    0,5 g  auf hundert Milliliter bei 25  C eine Viskosität von  1,01 hat, und welches     0,311/ü        Titandioxyd    enthält,  wird bei 275  C     .einer    Vorrichtung     zugeführt,    Wie  sie     in    den     Fig.    1, 4C und 3 dargestellt ist.

   Die untere  Platte enthält dreizehn auf einem Kreis mit 2,5 cm  Radius verteilte Öffnungen, wobei jede Öffnung     einen     0,3 mm langen     Kapillarteil    mit einem Durchmesser  von 0,22 mm und eine     Verbindungsbohrung    mit     einem     Durchmesser von 1 mm aufweist. Die Eintrittsstelle  zu jeder Öffnung liegt in der Mitte eines Plateaus  mit einem Durchmesser von 3 mm, welches die Ober  seite einer zylindrischen Erhöhung bildet, die sich  um 1,6 mm von der tiefer liegenden Oberseite der      unteren Platte abhebt. Die Verteilerplatte, welche  mit vielen Öffnungen versehen ist, wird von einer  Dichtung in einem Abstand von 0,08 mm über den  Plateaus gehalten.

   Das Polymer wird dem freien  Raum hinter der     Spinndüsenplatte    direkt durch die  Platte und ein     50maschiges,    gewobenes Drahtnetz  zugeführt, welches von der Platte getragen wird,  und welches das Bodenelement eines gebräuchlichen  Sandfilters bildet. Die Druckabfälle in dem relativ  freien Raum, über einem Plateau und durch eine  Öffnung sind unter Annahme einer     Newtonschen     Strömung als in einem Verhältnis zueinander stehend  von ungefähr 1,8 - 101 : 6,5 - 107 : 7,5 - 107 berech  net worden.

   Die ausgestossenen Fäden werden mit  einer Geschwindigkeit von<B>1100</B> m pro Minute auf  gewickelt, und das so gebildete Garn wird bei 45  C  über einen Stift auf das 3fache seiner     ursprüna          lichen    Länge gestreckt (das heisst eine 3     i        .:y    fache  Streckung). An zehn verschiedenen Stellen des Gar  nes werden Stücke von je 9 cm herausgeschnitten,  und jeder abgeschnittene Fadenabschnitt wird ge  wogen, um seine Feinheit zu bestimmen.

   Der qua  dratische Mittelwert der Abweichungen der Fein  heiten zwischen den Fäden (Quadratwurzel aus dem  arithmetischen Mittel der Quadrate der Abweichun  gen aller Abschnitte vom arithmetischen Mittel aller  Abschnitte) wird bestimmt, um den     Abweichungs-          koeffizienten    berechnen zu können (100 mal den  quadratischen Mittelwert der Abweichungen     dividiert     durch das arithmetische Mittel).

   Der     Abweichungs-          koeffizient    wird zu 5     %    festgestellt, verglichen mit  9     0!o-    eines Vergleichsgarnes, welches mit einer Spinn  düse hergestellt wurde, die mit Ausnahme einer  Plattendicke von 7,9 mm der im obigen Beispiel  verwendeten entsprach (jedoch in Wirklichkeit mit  einer     Spinndüsenplatte    des Beispiels vor dem Ein  senken zur     Bildung    der Erhöhungen).  



  Das obige Beispiel     illustriert    die Art der erreich  baren Verbesserung der Gleichmässigkeit der Faden  feinheit, die Verbesserung ist noch     verblüffender,     wenn die     Öffnungen    nicht rund sind (sondern z. B.  schlitzförmig, kreuzförmig oder in Form eines       Schlitzes    mit     erweiterten    Enden), wegen der erhöh  ten Schwierigkeit, eine solche Form einer Öffnung  von Öffnung     zu        Öffnung    genau zu reproduzieren.

    Wenn es erwünscht ist, kann der Abstand im ein  geengten Raum über den Plateaus so niedrig oder  eng gemacht werden, dass der Durchgang von Teil  chen, die die Ausstossöffnungen verstopfen könnten,  verhindert wird, als     Filter    kann eine solche Kon  struktion die angedeutete übliche Filteranordnung  ergänzen oder ersetzen.     Ein    enger Abstand ergibt  auch eine starke     Scherung    im Medium an der  Eintrittsstelle der Öffnung, was bei der Bildung von  Fadenstrukturen oft erwünscht ist. Die Wirksamkeit  des Plateaus als Filter ist proportional zu seinem  Umfang; dieser ist normalerweise genügend gross,  um die Ansammlung vieler     Teilchen    zu gestatten,  ohne dass dadurch der Strömung  ,widerstand des Pla  teaus sich wesentlich verändert.

   Obwohl das obige    Beispiel an einem bestimmten Nylonpolymer durch  geführt wurde, besteht keine ersichtliche Beschrän  kung in der Reihe der verschiedenen polymeren,  faserbildenden Materialien, die mit ähnlichen Spinn  düsen vorteilhaft gesponnen werden können.  



  Beim Einführen eines anderen     Mediumsbestand-          teiles    in den radial gegen die Eintrittsstelle einer  Öffnung konvergierenden Strom ermöglicht eine       Modifikation    der obigen Vorrichtung und des obigen  Verfahrens die Herstellung von wünschbar gleich  mässigen Fäden aus mehreren Bestandteilen.  



       Fig.    11 zeigt in einem     Axialschnitt    .eine zu  diesem     Zweck    verwendbare Spinndüse. Eine äussere  oder untere Platte 101 mit Öffnungen 102 weist auf  der Rückseite zylindrische Erhöhungen 104 auf. Eine  innere oder obere Platte 107 wird von einer Dich  tung 106 und eine     Unterlagscheibe    116 in einem  Abstand von der unteren Platte gehalten, wobei die  Dichtung ringförmig ist und in der Nähe der Rän  der der gegenüberliegenden Seiten der beiden Plat  ten liegt, und wobei die     Unterlagscheibe    scheiben  förmig und konzentrisch zu den beiden Platten an  geordnet ist.

   Ein relativ freier Raum 112 zwischen  den beiden Platten ist in Abständen von eingeengten  Räumen 115 zwischen der oberen Platte und den  Plateaus 105 der Erhöhungen auf der unteren Platte  unterbrochen. Die obere Platte ist auf der Oberseite  durch eine äussere Wand<B>119</B> und eine innere Wand  129 in einen ringförmigen Raum 108 und einen  zentralen Raum 109 aufgeteilt. Der ringförmige  Raum steht über     angesenkte    Öffnungen 110 mit  den eingeengten Räumen zwischen den beiden Plat  ten in Verbindung, und der zentrale Raum steht  über Löcher 111 mit dem relativ freien Raum in  Verbindung. Die beiden Platten werden durch einen  auf das Ende der oberen Platte geschraubten     Dek-          kel    118 festgehalten.

   Der obere Teil des (nicht  dargestellten) Gehäuses nimmt geeignete Rohre oder  andere     Zufuhrmittel    auf, welche getrennt mit den  beiden Räumen in Verbindung stehen, die nach  Wunsch als     Verteil-    oder Filterräume ausgebildet  sein können. Ein Stift 114 in zylindrischen Öffnungen  (Öffnung 125 in der unteren und Öffnung<B>126</B> in  der oberen Platte) in der Nähe eines Randes der  Platten sorgt dafür, dass die beiden Platten konzen  trisch sind.  



       Fig.    12 zeigt die untere Platte in Draufsicht. In  dieser Draufsicht erscheinen acht Plateaus, die je  mit einer Ausstossöffnung konzentrisch sind, und  die auf einem Kreis in der unteren Dichtung gleich  mässig verteilt sind. Wie in dieser Draufsicht und  in     Fig.    11 dargestellt, enthält jede Öffnung einen       Kapillarteil    121 am Ausgangsende und eine weitere  Senkbohrung 122, welche sich vom Plateau bis zum       Kapillarteil    erstreckt.<I>Ferner</I> ist die in einer untiefen  ringförmigen Rinne angeordnete Dichtung 106 sicht  bar, wobei die gegenüberliegende Seite der oberen  Platte mit einer ähnlichen Rinne versehen ist, um  eine gute Dichtung zwischen den beiden Platten  sicherzustellen.

   Die Öffnungen in der oberen Platte      gegenüber den Öffnungen in der unteren Platte sind  ähnlich ausgebildet, indem jede aus einem Kapillar  ausgangsteil 123 und einer     Eingangssenkbohrung    124  zusammengesetzt ist.  



       Fig.    13 zeigt das Aussehen der oberen Platte in  einem Querschnitt nach der Linie 13-13 in     Fig.    11.  Es sind die konzentrischen inneren und äusseren  Wände sichtbar, sowie die     Kapillarteile    und Senk  bohrungen von acht gleichmässig auf einem Kreis  zwischen den beiden Wänden verteilten Öffnungen  und viel Öffnungen im von der inneren Wand ge  bildeten zentralen Raum.  



  Die Zufuhr des Mediums aus dem zentralen  Raum in den relativ freien Raum zwischen den  Platten geschieht in der eben beschriebenen Vor  richtung auf ähnliche Art und mit ähnlichen Resul  taten wie in der früher beschriebenen und an einem  Beispiel erläuterten Vorrichtung. Der Strom des ent  sprechenden Mediums (welches als  mantelbilden  der Bestandteil  bezeichnet ist), welches vom inne  ren oder zentralen Raum über die Plateaus und  durch die Ausstossöffnungen geführt wird, ist be  merkenswert gleichmässig, trotz allfälligen Asymme  trien der Zufuhr, und zwar wegen der gleichen  hohen Widerstände, die dem Strom in den eingeeng  ten Räumen zwischen den Plateaus und der gegen  überliegenden Plattenoberfläche entgegengesetzt wird.  



  Zudem gestattet die vorliegende Vorrichtung die  Einführung eines zusätzlichen Mediums in die Mitte  des radial konvergierenden Stromes des mantelbil  denden Bestandteiles, welches zentral durch die Aus  stossöffnung fliesst. Dieses Medium, welches vom  äusseren oder ringförmigen Raum durch Öffnungen  in der oberen Platte geführt wird, ist als  kern  bildender  Bestandteil bezeichnet. Die Vorrichtung  stellt also einen Faden mit einer      Mantel-Kern -          Struktur    aus zwei Bestandteilen her, wobei die re  lative Anordnung des Mantels und des Kernes kon  stant und reproduzierbar ist, und wobei jeder so  hergestellte Faden einen gleichmässigen     zylindrischen     Kern hat, der von einem konzentrischen Mantel  umgeben ist.

   Die relativen Mengen des     Mantels     und des Kernes im Fadenprodukt hängen von den  Strömungsgeschwindigkeiten der beiden Medien ab.  Wie bei der Anordnung für einen Bestandteil     kann     der über die Plateaus fliessende Bestandteil durch  geeignete Kanäle und Aussparungen zugeführt wer  den, die mit einer gemeinsamen Quelle in Verbin  dung stehen, oder es kann im wesentlichen die ganze  Oberseite der unteren Platte um die Plateaus herum  versenkt sein. Die Verwendung solcher Spinndüsen  bei der Herstellung von Fäden aus mehreren Be  standteilen ist unten an Beispielen im einzelnen  erläutert.  



  <I>Beispiel 11</I>  Eine     Spinndüsenanordnung    ist wie die     in    den       Fig.    11 bis 13 dargestellte konstruiert, mit den Aus  nahmen, dass um die Erhöhungen auf der Oberseite  der unteren Platte miteinander verbundene Rinnen  angeordnet sind (statt dass im wesentlichen die         ganze    Oberfläche um die Erhöhungen - tiefer liegt),  und dass die vordere Platte 34 Ausstossöffnungen ent  hält (statt der kleineren dargestellten Anzahl). Die       Ähnlichkeit    zwischen dieser unteren Platte und der  in     Fig.    5 dargestellten ist offensichtlich.

   Eingebräuch  liches Filter, welches Sand als     Filtermedium    enthält,  ist über der Oberseite der hinteren Platte angeordnet.  Die Platten haben einen Durchmesser von 81     mm,     und die entsprechenden Öffnungen sind     gleichmässig     auf einem Kreis mit einem Radius von 25 mm ver  teilt. Die Tiefe der Rinnen auf der Oberseite der  unteren Platte (das heisst die     Plateauhöhe)    beträgt  1,6 mm, und jedes Plateau hat einen Durchmesser  von 3,2 mm. Der     Kapillarteil    jeder Ausstossöffnung  ist 1 mm lang und hat einen Durchmesser von  0,3 mm, während die Senkbohrung     einen    Durch  messer von 1 mm hat und 13 mm lang ist.

   Der  relativ freie Raum     zwischen    den     gegenüberliegenden     Seiten der beiden Platten ist um jedes Plateau 1,6 mm  breit und erstreckt sich in der Form von 1,6 mm  breiten Rinnen radial einwärts zu einem die Unter  lagscheibe umgebenden Verbindungskanal, welcher  einen Durchmesser von 20 mm hat und gegenüber  den     Zufuhröffnungen    des zentralen Raumes liegt.  Der eingeengte Raum über den Plateaus ist 0,025 mm  hoch.

   Zwei Mengen von geschmolzenem     Polyäthylen-          Terephthalat    werden hergestellt wie von     Whinfield     und     Dickson    im US-Patent     Nr.2465319    beschrie  ben;

   eine Menge mit einer Viskosität von 0,25  wird dem zentralen Raum zugeführt, und eine andere       :Menge    mit einer Viskosität von 0,65, die zudem  0,3  /o     Titandioxyd    enthält, wird dem äusseren Raum  der eben beschriebenen     Spinndüsenanordnung        zu-          geführt        (Viskosität        gemessen        in        einer        0,5        %@igen        Lö-          sung    in 60,40     TetrachleroäthanThenol    bei 30  C).

    Das Verhältnis der     Schmelzviskositäten    dieser beiden  Polymere beträgt 1 : 25 bei 290  C der Spinntempe  ratur. Das Geschwindigkeitsverhältnis der Ströme des  Kernmediums und des Mantelmediums ist 70 : 30.  Die relativen Druckabfälle im freien Raum, über  dem Plateau und durch die Ausstossöffnung errech  nen sich unter Annahme einer     Newtonschen    Strö  mung als im Verhältnis 6 - 103 : 2,5 - 10s : 7,8 - 107  stehend.

   Die Ausstossung bei 290  C in Luft von  30  C mit Aufwickeln mit einer Geschwindigkeit von  915 m pro Minute ergibt einen     Kernmantelfaden    von  aussergewöhnlich guter Gleichmässigkeit der Fein  heit und bemerkenswerter     Kernmantelsymmetrie,    wie  durch beispielsweise Querschnitte des Produktes in       Fig.14    dargestellt. Das Garn wird bei 40  C nass um das  Zweifache gestreckt, um eine Faser mit rauher Ober  fläche und     wollähnlicher    Elastizität und anderen  Eigenschaften zu erhalten; die resultierende Zähig  keit ist 3,0 g pro     Denier    bei 35     %iger    Dehnung.  



  Versuche, ein Garn     mit        Kernmantelfäden    ähnlich  denjenigen des obigen Beispieles mittels einer ein  fachen Zweiplatten -     Spinndüsenanordnung    ähnlich  derjenigen des Beispieles, aber ohne Plateaus, her  zustellen, hatten keinen Erfolg, weil der mantel  bildende Bestandteil den kernbildenden     Bestandteil         nur unvollständig und fehlerhaft bedeckte, und weil  das Verhältnis der relativen Menge der beiden Be  standteile zwischen den einzelnen Fäden schwankte,  so dass einige Fäden ausschliesslich den einen oder  den anderen Bestandteil enthielten.  



  Eine Wiederholung des Verfahrens nach Bei  spiel     1I    mit einer ähnlichen     Spinndüsenanordnung,     welche geschlitzte Ausstossöffnungen hatte (recht  eckiger Querschnitt), .ergab Fäden mit länglichem  Querschnitt und mit einem elliptischen Kern, wie  in     Fig.    15 dargestellt. Abweichungen von der Par  allelität eines Plateaus und der gegenüberliegenden  Plattenoberfläche ergeben einen ungleichmässigen  Widerstand um den Öffnungseingang; z.

   B. ergab  eine Differenz von 3  im eingeengten Raum einer       Spinndüsenanordnung,    welche sonst gleich der in  Beispiel<B>11</B> verwendeten war (wobei ein relativ hoher  mittlerer Widerstand über dem Plateau aufrechter  halten blieb), im Querschnitt runde Fäden mit im  Querschnitt elliptischen Kernen, die gleichmässig  exzentrisch lagen, wie in     Fig.    16 dargestellt.

   Diese  beiden Ergänzungsbeispiele deuten den weiten Be  reich der Vorteile an, die durch die Plateaus bei  der hier beschriebenen Vorrichtung geboten werden,  welche sehr gut der Herstellung von im Quer  schnitt nicht runden Fäden aus mehreren Bestand  teilen angepasst werden kann, indem gesteuerte Modi  fikationen der Plateaus entsprechende Abweichungen  von der kreisrunden, konzentrischen     Kern-Mantel-          Struktur    zur Folge haben. Eine vollständige Ab  wesenheit der Plateaus ergibt natürlich eine Zer  störung der erwünschten     Kern-Mantel-Struktur.     



  Es können natürlich in     Spinndüsenanordnungen     zum Ausstossen von Fäden aus mehreren Bestand  teilen gemäss dem hier zu beschreibenden Verfah  ren noch viele andere faserbildende Bestandteile ver  wendet werden. Der kernbildende Bestandteil kann  ein Mattier- oder     Färbpigment    enthalten, dessen  Gegenwart an der Oberfläche des Garnfadens uner  wünscht ist. Auf diese Weise wurde (mit der Vor  richtung von Beispiel Il) .ein Nylonfaden aus meh  reren     Bestandteilen    hergestellt, der einen unge  färbten Mantel und einen<B>0,3194</B>     Titandioxyd    ent  haltenden Kern enthielt, bei     ,einem    Volumenver  hältnis zwischen Mantel und Kern von 15 : 25.

    Ähnlich kann in einem der beiden Bestandteile ein       herauslösbares    Material vorhanden sein, um die Bil  dung von Poren im Faden nach der Ausstossung zu  ermöglichen. Mit einer     Spinndüsenanordnung,    welche  gleich derjenigen nach Beispiel     1I    war, mit der Aus  nahme, dass der relativ freie Raum durch     Abtiefen     der Umgebung der Plateaus auf eine gleichmässige  Tiefe im wesentlichen über die ganze Oberseite der  unteren Platte ausgedehnt (wie in den     Fig.    11 bis  13), und nicht auf Rinnen beschränkt war, wurde  z.

   B. ein     Nylon-Mehrfachfaden    aus     Polyhexamethy-          len-Adipamid    mit einer Viskosität von 1,04 als Man  tel und derselben Substanz, enthaltend 10 Gewichts  prozent fein gemahlenes     Kalziumkarbonat    als Kern,  hergestellt, wobei das Verhältnis Mantel zu Kern    70 : 30 betrug. Nach einer dreifachen Streckung bei  403 C wurde das Garn während 5 Minuten in  2     1/o        iger    wässeriger Essigsäure gesotten, um in     trok-          kenem    Zustand ein sehr mattes, leichtes Garn mit  den Oberflächeneigenschaften eines üblichen, hellen  Nylonfadens zu erhalten.

      <I>Beispiel</I>     III     Mittels der von     Jacobson    im US-Patent Num  mer<B>2436926</B> und Arnold im US-Patent Nummer  2486241 beschriebenen Verfahren werden zwei ver  schiedene     Akrylo-Nitrilpolymere    mit einer Viskosität  von 1,70     (gemessen    in     Dimethyl-Formamid    bei  25  C) hergestellt:

   1. das     homopolymere        Polyacrylo-          Nitril    und 2. ein     96:4-Kopolymer    von     Akrylo-          Nitril    und     Methylakrylat.    Eine Lösung des     Kopoly-          mers,    enthaltend 22 Gewichtsprozente desselben in       Dimethyl-Formamid,    und 1 bis 1     1"    Gewichtsprozent  Russ mit einer absoluten Viskosität von 50     Poise     wird dem zentralen Raum einer     Spinndüsenanord-          nung,

      entsprechend der in den     Fig.    11 bis 13 dar  gestellten zugeführt, eine     24",i@        ige    Lösung des     Homo-          polymers    in     N,N-Dimethyl-Formamid    mit einer Vis  kosität von 80     Poise    bei 125  C wird dem äusseren  Raum zugeführt. Die Tiefe des eingeengten Raumes  über den Plateaus beträgt 0,001 Zoll (=0,025 mm)  und jedes Plateau hat einen Aussendurchmesser von  5,6 mm und eine Höhe von 1,6 mm gegenüber dem       abgetieften    Teil der Oberseite der unteren Platte,  wobei die Aussparungen um die Plateaus über Rin  nen von 1,6 mm Breite mit einer zentralen Aus  sparung verbunden sind.

   Jede Ausstossöffnung hat  einen     Kapillarteil    mit einem Durchmesser von 0,1 mm  und mit einer Länge von 0,2 mm sowie eine Ver  bindungsbohrung mit einem Durchmesser von 1 mm.  Die Öffnungen für den kernbildenden Bestandteil  sind gleichmässig     zylindrisch    mit einem Durchmes  ser von 0,25 mm und mit einer Länge von 3,2 mm.  Das Strömungsverhältnis Mantel zu Kern ist gleich  <B>33:</B> 67, und die     Druckabfälle    im relativ freien Raum  über einem Plateau und durch eine Öffnung errech  nen sich unter Annahme einer     Newtonschen    Strö  mung als im Verhältnis     3,4.10-1    : 5,4 -<B>107: 1,3-</B> 109  zueinander stehend.

   Die Fäden werden bei 95  C in  Luft von 20  C ausgestossen und mit einer Geschwin  digkeit von 183 m pro Minute aufgewickelt, um ein  Garn zu erhalten, welches darauf bei 95  C in  Wasser auf die vierfache Länge gestreckt wird. Die  gestreckten Fäden haben einen flachen, an beiden  Rändern verdickten Querschnitt und einen dünnen  Mantelteil von im wesentlichen gleichmässiger Dicke.  



  Die Vorrichtung und das Verfahren nach Bei  spiel     lIl    wurden darauf zur Herstellung von     Kern-          Mantel-Fäden    aus denselben Bestandteilen wie im  Beispiel 11 verwendet, wobei aber das     Hompolymer     mantelbildender Bestandteil war, während das     Ko-          polymer    kernbildender Bestandteil war. Der Aus  stossvorgang und die sich ergebenden Garneigenschaf  ten waren ähnlich befriedigend.

   Die Umkehrung der  Anordnung der beiden Bestandteile beeinträchtigte      die gleichmässige Bedeckung des Kernes durch den  Mantel nicht; wiederholte Versuche, das Verfahren  unter Verwendung einer Spinndüse ohne Plateaus  (das heisst einer gewöhnlichen     Spinndüsenplatte    mit  ebener Oberfläche) durchzuführen, waren jedoch un  befriedigend, indem sie Fäden ergaben, in welchen  die beiden Komponenten eher nebeneinander statt  in der erwünschten     Kern-Mantel-Struktur    angeord  net waren.  



  Die Vorrichtung und das Verfahren nach Bei  spiel<B>111</B> wurden von Trockenspinnen auf     Nassspin-          nen    umgestellt, indem die Fäden direkt in eine     wäs-          serige        Lösung        von        Natriumthiosulfat        (32%        Na.,Sz03)     mit einer Temperatur zwischen 98 und 100  C aus  gestossen wurden.

   Dieses allgemeine Verfahren zur  Garnherstellung ist in einer Anwendung auf faser  bildende     Akrylo-Nitrilpolymere    von     Hare    im     US-          Patent        Nr.2530962    beschrieben worden. Das Garn  wurde gewaschen und in Wasser von 95  C vierfach  gestreckt. Die entstehende Fadenstruktur zeigte einen  gleichmässig angeordneten Kern aus     Polyakrylo-          Nitril    und eine konstante Deckschicht aus dem     Ko-          polymer    von     Akrylo-Nitril    und     Methyl-Akrylat.     



  Durch das Verfahren von Beispiel     III    und unter  Verwendung einer ähnlichen     Spinndüsenanordnung     mit nur vier Ausstossöffnungen wurde dasselbe     Ko-          polymer    als Mantel zusammen mit einem Kern aus  einer Lösung von 13 Teilen des     Kopolymers    mit  17 Teilen     Kalziumakrylat    in 70 Teilen     Dimethyl-          Formamid    gesponnen, wobei das     Mantel-zu-Kern-Ver-          hältnis    50 : 50 war.

   Das     Kalziumakrylat    wurde aus  dem Kern der entstehenden Fäden durch Waschen  in Wasser entfernt, und das so gebildete poröse  Garn wurde in atmosphärischem Dampf dreifach  gestreckt, was eine Festigkeit von 1,2 g pro     Denier          und        eine        Bruchdehnung        von        107        %        ergab.        In        einem          darauffolgenden    Versuch ergab das Vertauschen der  beiden Bestandteile,

   welche die Lösung mit dem       auswaschbaren    Zusatz in den Mantel und das     Ko-          polymer    in den Kern brachte, befriedigende Fäden,  das     Kalziumakrylat    wurde aus dem Mantel ausge  waschen, und das Garn mit poröser Oberfläche  fühlte sich bemerkenswert trocken an. Nach einer  dreifachen Streckung zeigte das Garn, welches ein  spezifisches Gewicht von eins hatte, eine Festigkeit  von 1,0 g pro     Denier,    eine Bruchdehnung von     800/0     und eine Fadenfeinheit von zwei     Denier.     



  Das     Akrylo-Nitril-kopolymer    nach Beispiel     III     wird unter Verwendung desselben Verfahrens und  einer ähnlichen     Spinndüsenanordnung    als Mantel für  einen Kern aus     Phytinsäure    gesponnen. Beim Aus  stossvorgang ergaben sich keine Schwierigkeiten, und  eine Auswaschung der entstehenden Fäden ergab    eine hohle Struktur. Die hohlen Fäden wurden in  atmosphärischem Dampfdreifach gestreckt und er  gaben ein Garn mit geringer Dichte, welches eine  Festigkeit von 1,8 g pro     Denier    und eine Bruch  dehnung von     4311/o    aufwies. In ähnlicher Weise wur  den andere Kerne aus nicht faserbildenden Mate  rialien (z.

   B. aus     Siliconöl)        gesponnen,    welche durch  keine spätere Behandlung entfernt wurden.  



  Viele möglichen Änderungen der Kern- oder  Manteleigenschaften und geeignete Kombinationen  von Mantel- und     Kernbestandteilen    dürften möglich  sein, das folgende Beispiel erläutert die Herstellung  eines weiteren     Mantel-Kern-Garnes.     



  <I>Beispiel</I>     IV     In einem     vierliterigen,    korrosionsfesten Stahl  becher, welcher mit einem oberen     Luftrührer    versehen       ist,        werden        27,5        g        (0,175        Mol        -j--        5%        Überschuss)          Bis-(p-Aminozyklohexyl)-Methan,    5,0 g     Natriumlau-          rilsulfat,    10,0 g     Natriumhydroxyd,    5,0 g wasserfreies  Natriumkarbonat,

   200 ml gewaschenes und getrock  netes Chloroform und 1250     ml    Wasser gemischt.  Zu dieser umgerührten Emulsion werden 43,7 g  (0,125     Mol)        Biphenyl-Disulfonyl-Chlorid,    gelöst in  130m1 gewaschenem und getrocknetem Chloroform,  hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch wird während  25 Minuten gerührt, dann werden 2000 ml     n-Hexan     beigegeben, um die Emulsion aufzubrechen. Die kör  nige Ausscheidung wird auf einem     Büchnertrichter     gesammelt, gewaschen (dreimal nacheinander mit  heissem Wasser, denaturiertem Alkohol, heissem  Wasser und     Athanol),    und über Nacht in einem  Vakuumofen bei 70  C getrocknet.

   Die Ausbeute       ist        52g        Polysulfonamid,        eine        0,5%ige        Lösung        in          Dimethyl-Formamid    zeigt eine Viskosität von 1,13  bei 25  C.  



       Eine        13        %ige        Lösung        dieses        Polymers        in        Di-          methyl-Formamid    wird als Kern eines Fadens mit  zwei Bestandteilen in einer Vorrichtung entsprechend  der in den     Fig.    11 bis 13 dargestellten, unter ähn  lichen Bedingungen wie in Beispiel Il beschrieben,       gesponnen,

          wobei        eine        22%ige        Lösung        des        Kopoly-          mers    nach Beispiel     II    in     Dimethyl-Formamid    als  Mantelmedium verwendet wird.

   Das entstehende       Garn        wird        in        heissem        Wasser        um        320%        gestreckt.     Die     physikalischen    Eigenschaften des gestreckten  Garnes     in    Wasser von 90  C (welche für die Scha  denanfälligkeit der entsprechenden Gewebe beim  Waschen, Färben und anderen heissnassen Behand  lungen kennzeichnend sind) sind in der     untenste-          henden    Tabelle angegeben und mit denjenigen eines       Garnes    verglichen,

   das aus dem     Akrylo-Nitrilkopoly-          mer    als     einzigem        Bestandteil    hergestellt ist.  
EMI0007.0129     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Zugfestigkeit <SEP> Bruchdehnung <SEP> Anfangsmodul
<tb>  Mantel-Kern-Garn <SEP> 1,35 <SEP> g'Denier <SEP> 6,2% <SEP> 4,7 <SEP> glD.enier <SEP> bei <SEP> 100%iger <SEP> Dehnung
<tb>  Akrylo-Nitril-Methylakrylat  Kopolymer-Garn <SEP> 0,59 <SEP> g;Denier <SEP> 157,0% <SEP> 0,7 <SEP> gjDenier <SEP> bei <SEP> 1000ioiger <SEP> Dehnung         wobei g = der Belastung des Fadens im Moment  des Reissens des Fadens und     Denier    das Gewicht  einer Länge des Fadens von 9000 m, also indirekt  ein     Querschnittsmass,    ist.  



  Das     Mantel-Kern-Garn    zeigte die Oberflächen  eigenschaften (das heisst     Färbbarkeit    und Anfühlen)  der     Akrylo-Nitril-Kopolymer-Faser,    hatte aber be  sonders in einem heissnassen Zustand eine Festigkeit  und     Steifigkeit    entsprechend dem stärkeren und  steiferen Kernmaterial.  



  Eine einfache Verallgemeinerung der obigen  Ideen ermöglicht die Herstellung von Fadenstruk  turen, welche .einen einfachen Mantel enthalten,  der einen mehrfachen Kern umgibt (durch Einfüh  ren von mehr als     einem        kernbildenden    Bestandteil  durch Öffnungen über einer Ausstossöffnung, deren  Eingang der mantelbildende Bestandteil radial zu  fliesst), und ferner von Fadenstrukturen, welche einen  innersten Kern und einen äussersten Mantel enthal  ten,

   zwischen denen eine oder mehrere Schichten  von anderen     Bestandteilen    ringförmig angeordnet sind  (durch Anordnen von einer oder mehreren zusätz  lichen Stufen in einer     Kern-Mantel-Spinndüsenanord-          nung    mit einer entsprechenden Anzahl von Platten  mit aufeinander ausgerichteten Öffnungen).  



  Die Anforderungen und zulässigen Abweichungen  der Haltemittel für die verschiedenen Platten und die  Materialien, welche für die     Teile    der dargestellten  und vorgeschlagenen Vorrichtungen geeignet sind,  sowie die     Ausstossungsbedingungen    werden Fach  leuten der synthetischen Faserherstellung bekannt  sein und benötigen deshalb hier keine weiteren  Erklärungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren für das Spinnen von Fäden durch Ausstossen einer Spinnflüssigkeit durch eine Anzahl Ausstossöffnungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnflüssigkeit von allen Seiten her radial der Eintrittsseite einer Spinnöffnung zugeführt wird, wo bei der totale Strömungswiderstand dieser Strömungs zone (9) grösser ist als der totale Strömungswider stand für die Spinnflüssigkeit innerhalb des Quell- raumes (6), der unmittelbar vor der genannten Zone liegt.
    <B>11.</B> Spinndüse zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Eintrittsstelle einer Spinnöffnung (2) eine Einschnürung (7) vorhanden ist, welche die aus dem Quellraum austretende Spinnflüssigkeit von allen Seiten her radial gegen die Eintrittsstelle führt. UNTERANSPROCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strom eines kernbildenden Bestandteiles der Spinnflüssigkeit in den von allen Seiten her radial zugeführten Strom eines mantel bildenden Bestandteiles eingeführt wird, worauf ein kombinierter Strom der beiden Bestandteile aus gestossen wird, in dem der mantelbildende Bestand teil den kernbildenden Bestandteil umgibt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Fäden an einer Anzahl Austritts stellen (102) gesponnen werden, wobei die Ströme des kernbildenden Bestandteiles von einer gemein samen Quelle (108) und die Ströme des mantel bildenden Bestandteiles ebenfalls von einer gemein samen Quelle (109) stammen (siehe Fig. 11). 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den mantelbildenden Be standteil den kernbildenden Bestandteil beim aus gestossenen Produkt in einheitlicher Dicke umgeben lässt. 4.
    Spinndüse nach Patentanspruch II, bei der eine Mehrzahl von Öffnungen (2) mit einem Zu führkanal (6') in Verbindung stehen, der jeder der Öffnungen Spinnflüssigkeit zuführt, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Nähe der Eintrittsstelle jeder Öffnung (2) eine Einschnürung (17) angeordnet ist, die der Strömung aus dem Zuführkanal (6') einen von allen Seiten radial gegen die Eintrittsstelle ge richteten Vorlauf aufzwingt. 5. Spinndüse nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnürung (17) der Strö mung einen grösseren Widerstand entgegensetzt als eine Zuführleitung (6'). 6.
    Spinndüse nach Patentanspruch 1I, die eine äussere Spinndüsenplatte mit mehreren Ausstoss öffnungen (2) und eine gegenüberliegende, in einem Abstand hinter der Spinndüsenplatte angeordnete zweite Platte (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine dieser Platten mit gleichmässigen Erhöhungen in der Form von Plateaus (7) versehen ist, wobei jedes Plateau um den Eingang einer ein zelnen Öffnung eine Zone (9) verringerten Abstan des von der Oberfläche der gegenüberliegenden Platte erzeugt. 7.
    Spinndüse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ausstossöffnung (2) der Spinndüsenplatte (1) durch eine der erwähnten Er höhungen (7) geht, wobei die Eintrittsstelle der öff- nung in der Mitte des Plateaus liegt. B. Spinndüse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckabfall in der Spinn flüssigkeit vom Rande eine Plateaus (7) zum Ein gang der zugehörigen Öffnung (2) grösser ist als der Druckabfall im Zuführkanal (6') zwischen den Platten bis zum Rande des Plateaus (7). 9.
    Spinndüse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Platten in der Einschnürzone (9) kleiner ist als die kleinste Querdimension (51) der Ausstossöffnungen (siehe Fig. 10). 10. Spinndüse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Platte (3) mindestens eine Öffnung (4) enthält, die mit dem Quellraum (6) zwischen den Platten und zwischen den Erhöhun gen in Verbindung steht. 11. Spinndüse nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Platte (3) Öffnun- gen enthält, die gegenüber den Ausstossöffnungen angeordnet sind. 12.
    Spinndüse nach Patentanspruch 11, die eine äussere Platte (101) mit einer Anzahl Ausstossöffnun gen (102) und eine in einem Abstand hinter der äusseren Platte angeordnete innere Platte (107) auf weist, die gegenüber jeder der Öffnungen in der äusseren Platte ebenfalls eine Öffnung (110) auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Platten eine plateauähnliche Erhöhung (105) besitzt, die sich um die gemeinsame Achse der Öff nung in den beiden Platten erstreckt, wobei hinter der inneren Platte ein erster Zufuhrraum (108) für Spinnflüssigkeit angeordnet ist, der mit den erwähn ten Öffnungen in der inneren Platte in Verbindung steht, und wobei ein zweiter Zufuhrraum (109)
    für Spinnflüssigkeit mit dem Quellraum (112) zwischen den beiden Platten in Verbindung steht (siehe Fig. 11). 13. Spinndüse nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zufuhrraum (109) für Spinnflüssigkeit mit dem Raum zwischen den beiden Platten über Löcher (111) verbunden ist, die in der inneren Platte von den plateauähnlichen Erhöhungen (105) entfernt angeordnet sind, wobei der zweite Zufuhrraum ebenfalls hinter der inneren Platte (107) liegt.
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