CH352120A - Zentralheizungskessel - Google Patents

Zentralheizungskessel

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CH352120A
CH352120A CH352120DA CH352120A CH 352120 A CH352120 A CH 352120A CH 352120D A CH352120D A CH 352120DA CH 352120 A CH352120 A CH 352120A
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Luippold Willy
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Description


      Zentralheizungskessel       Es sind ölbeheizte Heizkessel für Zentralheizun  gen bekannt, die ausser dem eigentlichen Brennraum  für flüssige Brennstoffe einen zweiten Brennraum  haben, derart, dass diese Kessel je nach Bedarf mit  flüssigen oder mit festen Brennstoffen beheizt wer  den können.

   Bei den bekannten Kesseln dieser Art  liegen die beiden Brennräume auf verschiedenen  Seiten des Kessels, so dass der Brennraum für feste  Brennstoffe mit seiner Füll- und     Aschfalltür    auf der  einen Kesselseite, beispielsweise an seiner schmalen  Vorderfront liegt, während an einer angrenzenden  Kesselseite die     ölbrennereinrichtung    und der Zu  gang zum Brennraum für     flüssige    Brennstoffe vor  gesehen     sind.    Dafür beide     Feuerungsstellen    genügend  Platz für die Bedienung vorgesehen werden muss,  ist für diese bekannten     Kessel    zumindest an den  beiden Bedienungsseiten ein ausreichend grosser  Kellerraum vorzusehen.

   Darüber hinaus haben die  bekannten Kessel den Nachteil, dass ihre     Heiz-          leistung    bei der Verbrennung fester Brennstoffe,  wie Koks, wesentlich niedriger ist als bei Betrieb des  Kessels mit Öl. Der Leistungsabfall von 30 bis       50111o    der Heizleistung bei Feuerung mit festen  Brennstoffen ergibt sich vor. allem,     weil    bei den  bekannten Ausführungen die von den Rauchgasen  der festen Brennstoffe     beaufschlagte        Heizfläche    um  ein Drittel bis zur Hälfte kleiner ist als die Heiz  fläche, die den Verbrennungsgasen des flüssigen  Brennstoffes zur Verfügung steht.

   Bei einem bekann  ten Heizkessel ist zwar schon der Brennraum für       flüssige    Brennstoffe über dem für feste Brenn  stoffe angeordnet. Bei dieser bekannten Konstruktion  muss jedoch der Ölbrenner auf den lotrechten, zylin  drischen Brennraum oben aufgesetzt werden. Wird  der Brennraum für     flüssige    Brennstoffe nicht be  trieben, so muss der Ölbrenner oben entfernt und  die     Anschlussöffnung    verschlossen werden.    Die bekannte Anordnung des Ölbrenners oberhalb  des Brennraumes für     flüssigen        Brennstoff    ist kon  struktiv kompliziert und aufwendig, wobei durch  die obere Lage des Ölbrenners dessen Zugänglich  keit, insbesondere bei niedrigen Kellerräumen, stark  behindert ist.

   Ein weiterer Nachteil ist, dass die       Beaufschlagungsfläche    der Rauchgase von flüssigen  und festen Brennstoffen ungleich gross ist, weil bei  Betrieb des bekannten Kessels mit     festen    Brenn  stoffen die     Rauchgaswege    der     Ölfeuerung    nicht     be-          aufschlagt    werden. Hierdurch aber ist     zwangläufig     eine Leistungsverminderung bei Betrieb des Kessels  mit festen     Brennstoffen    verbunden.

   Demgegenüber  soll durch die Erfindung ein Heizkessel für die  Verbrennung fester und flüssiger oder gasförmiger  Brennstoffe geschaffen weiden, bei welchem die     Be-          aufschlagungsflächen    der     Heizkesselwände    bei Be  trieb des Kessels mit flüssigen     (gasförmigen)    oder  festen Brennstoffen etwa gleich gross     sind.    Zweck  mässig soll bei dem erfindungsgemässen Kessel die  Beschickung für beide Brennstoffarten von einer  Kesselfront, vorzugsweise der Vorderfront aus er  folgen, so dass weniger Kellerraum für die Auf  stellung des Kessels benötigt wird und eine leichte  Zugänglichkeit zu den Brenneinrichtungen von einer  Richtung her möglich ist.  



  Die Erfindung geht von einem     Zentralheizungs-          kessel    mit     ,einem    von Schamottesteinen umschlossenen  Brennraum für die Verbrennung flüssiger bzw. gas  förmiger     Brennstoffe    und einem von diesem Raum  getrennten, mit einem Rost versehenen     Brennraum     für die Verbrennung     fester    Brennstoffe, und     mit     mindestens einem, an beide     übereinanderliegenden     Brennräume angeschlossenen, von wenigstens einer       wasserführenden    Kesselwand begrenzten Rauchgas  abzugskanal aus,

   der über verstellbare Rauchgas  klappen mit dem gemeinsamen     Kaminabzugsstutzen         verbunden werden kann. Der Gegenstand der Erfin  dung kennzeichnet sich darin, dass der eine     Brenn-          raum    unten, der andere oben an mindestens .einen,  für beide Feuerungen gemeinsamen, von den jewei  ligen Rauchgasen auf seiner ganzen Länge     beauf-          schlagten    Kanal angeschlossen ist, der bei Verbren  nung in dem unteren Brennraum als     Steigezug    über  oberliegende Öffnungen der     Brennraumwände    und  bei Betrieb des " oberen Brennraumes als Sturzzug  über unterliegende Öffnungen an den Kamin  anschlussstutzen über     ,

  einen    zu diesem führenden  Verbindungskanal und unter Zwischenschaltung von  Absperrklappen     anschliessbar    ist.  



  Bei dem     Erfindungsgegenstand    ist vorzugsweise  der     unterliegende    Brennraum für flüssige Brenn  stoffe vorgesehen und dieser Raum durch Schamotte  steine ausgekleidet, die auf beiden Seiten dieses  Raumes, vorzugsweise in Höhe des     Brennraum-          bodens,    Austrittsöffnungen aufweisen.

   Diese Aus  trittsöffnungen für die     Flamm-    und Brenngase des  flüssigen Brennstoffes korrespondieren vorteilhaft mit  entsprechend ausgebildeten schlitzartigen Durch  trittsöffnungen in unmittelbar an die Seitenwände  des Brennraumes für flüssige Brennstoffe angrenzen  den wasserführenden Kesselwänden aus Stahl oder  Gusseisen, die je mit einer im Abstand davon par  allelliegenden, vorzugsweise ebenfalls wasserführen  den     Kesselseitenwand    gemeinsame Kanäle für die  Rauch- bzw. Verbrennungsgase bilden.

   Die so zu  beiden Seiten der     übereinanderliegenden    Brennräume  gebildeten Kanäle stehen über oben     befindliche     Verbindungsöffnungen mit dem Brennraum für feste  Brennstoffe und durch eine vorzugsweise in einer  wasserführenden Rückwand dieses Raumes befind  liche Öffnung mit dem an der wasserführenden Rück  wand     abwärtsgerichteten    Kanal, der zum Kamin  anschlussstutzen führt, in Verbindung.  



  Wenn hierbei der für den einen     Brennraum,    bei  spielsweise für     flüssige    'Brennstoffe, vorgesehene  Abzugsweg der Verbrennungsgase zum Kamin  anschlussstutzen durch Schliessen z. B. einer von  zwei Sperrklappen versperrt ist, kann dieselbe Heiz  fläche bei Öffnung der anderen Absperrklappe von  den Rauchgasen des zweiten     darüberliegenden        Brenn-          raumes        beaufschlagt    werden, wobei der bisherige       Steigezug    dadurch zum Sturzzug wird, dass er unten,  vorzugsweise an der Rückwand, Verbindungsöffnun  gen zu .einem an der wasserführenden Rückwand,  vorzugsweise unterhalb des     Kaminanschlussstutzens,

       liegenden Kanal hat.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemässen Heizkessels dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch den Kessel  nach Linie I-1 der     Fig.    2,       Fig.    2 einen     Längs-Mittelschnitt    durch den Kes  sel der     Fig.    1,       Fig.3    eine Teilansicht der inneren seitlichen  Kesselwand.  



  Der als Ausführungsbeispiel dargestellte Kessel  hat rechteckigen Grundriss; eine der schmäleren Sei-         ten,    und zwar die Vorderseite, ist als Beschickungs  front eingerichtet. Der Kessel ist in an sich be  kannter Weise als     Stahlrohrkessel    mit runden oder  geraden Rohren aufgebaut. An den unteren, mit       Wasserzulaufstutzen    versehenen Verteilerrahmen 1  sind zu beiden Seiten je zwei, mit Abstand vonein  ander angeordnete lotrechte Kesselwände 2, 3 bzw.  2', 3' angeschlossen, in denen das erwärmte Was  ser aufsteigt. Sie münden beim Ausführungsbeispiel  in einen oberliegenden     Vorlaufsammelbehälter    5  mit Vorlaufstutzen 6.

   In dem     Vorlaufsammelbehäl-          ter    5 befindet sich eine nicht eingezeichnete, an  sich bekannte, Gebrauchswasser führende Rohr  schlange, deren Zu- und Ablaufstutzen mit 7 bzw. 8  bezeichnet sind. Auf der Rückseite weist der Kessel  in an sich bekannter Weise die     wasserführende    Rück  wand 9 auf.  



  Der Kessel ist mit einem unterliegenden     Brenn-          raum    10 für flüssige Brennstoffe, wie Öl, versehen.  Dieser Brennraum kann sich über die ganze Tiefe des  Kessels bis zu seiner Rückwand 9 erstrecken. Er ist  rundherum mit Schamottesteinen 11 ausgekleidet.  Die Schamottesteine der beiden Seitenwände 11',  11" sind, wie aus     Fig.2    ersichtlich, vorzugsweise  in Bodennähe derart verjüngt ausgeführt, dass     neben-          einanderliegende    Austrittsöffnungen 12 für die       Flamm-    und Abgase des flüssigen Brennstoffes ge  bildet werden.

   Die Austrittsöffnungen 12 korrespon  dieren mit entsprechenden     Durchtrittsöffnungen    13  (siehe     Fig.3),    welche durch Verjüngung der die  innere Seitenwand 3 bzw. 3' bildenden Rohre ge  schaffen werden. Die Öffnungen 12, 13 verbinden  den Brennraum 10 mit den beiden seitlichen, zwischen  den Heizwänden 2, 3 und 2', 3' gebildeten Zügen  27, 28. Oberhalb des Brennraumes 10 für flüssige  Brennstoffe befindet sich der Brennraum 14 für  feste Brennstoffe. Er hat den üblichen Rost 15, der  zweckmässig wassergekühlt ist, einen Stehrost 16  und einen genügend grossen     Aschfallraum    16a, der  unmittelbar oberhalb des Brennraumes 10 liegt.

    Das     Geschränk    der Fülltür 17, Schürtür 18,     Asch-          falltür    19 ist zusammen mit dem eigentlichen Öl  brenner 20 vorteilhaft in bekannter Weise auf der  Vorderseite des Kessels angeordnet. In den     Brenn-          raum    14 kann ferner eine an sich bekannte über  hitzerzunge 21 ragen.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der als  Ausführungsbeispiel dargestellte Kessel symmetrisch  zu seiner     Längsmittelebene    aufgebaut, wodurch sich  insbesondere wesentliche fertigungstechnische Vor  teile ergeben. Der Brennraum 14 für feste Brenn  stoffe ist oben mit den seitlichen     Rauchgaszügen     durch seitliche     COffnungen    22 verbunden, die vor  zugsweise durch entsprechende Verjüngung der obe  ren Enden der Rohre der Wände 3 und 3' ge  schaffen sind. Eine weitere Öffnung 33 stellt die  Verbindung des Brennraumes 14 mit dem an der  Kesselrückwand liegenden Abzugskanal 23 her. Die  ser     rückwärtige    Abzugskanal 23 kann ebenfalls wie  die Seitenzüge 27, 28 des Kessels beidseitig von      wasserführenden Heizflächen begrenzt sein.

   In die  sem Falle ist ausser der den Brennraum begrenzen  den Rückwand 9 eine zweite, vom Wasser durch  flossene Wandung 24 vorgesehen.  



  Diese eigentliche Kesselrückwand 24 wird von  der     Einführöffnung    des     Kaminanschlussstutzens    25  mit Drosselplatte 26 unterbrochen.  



  Der rückwärtige Abzugskanal 23 steht unten  noch durch vorzugsweise in den Ebenen der beiden  Seitenzüge 27, 28 liegende     Durchtrittsöffnungen    29,  30 mit diesen Seitenzügen in Verbindung. Absperr  klappen 31, 32, welche gegensinnig wirken und mit  einem Bedienungsgriff verbunden sind, gestatten nach  Wahl, den unterhalb des     Kaminanschlussstutzens    25  liegenden Teil des Abzugskanals 23 oder den über  ihm liegenden Kanalteil gegenüber dem Kaminstutzen  25 abzusperren.  



  Der erläuterte erfindungsgemässe Heizkessel kann  je nach Bedarf mit flüssigen oder festen Brennstoffen  oder mit beiden zugleich betrieben werden. Wenn  nur flüssige Brennstoffe in dem Brennraum 10 ver  brannt werden, ist die Regelklappe 32 geschlossen  und die Klappe 31 geöffnet. Die Abgase treten aus  dem Brennraum 10 durch die Öffnungen 12, 13 in  die Seitenzüge 27, 28, steigen in diesen auf, wobei  sie ihre Wärme an die beidseitigen Heizflächen der  Wandungen 2, 3 und 2', 3' abgeben.

   Oben treten  sie in den Brennraum für feste Brennstoffe 14 durch  die Öffnungen 22 über, beheizen die     Bodenfläche     des     Vorlaufsammelbehälters    5 und treten dann über  die in der Wandung 9 vorgesehene Öffnung 33 in  den oberen Teil des rückwärtigen Zuges 23 ein  und können in den     Kaminanschlussstutzen    25 strö  men. Da der Brennraum 14 oberhalb des     Brenn-          raumes    10 liegt, wird ersterer auch dann stark er  wärmt, wenn der Kessel nur mit flüssigem Brenn  stoff beheizt wird. Man kann somit jederzeit ohne  Umstellung anfallende Abfälle in den oberen Ver  brennungsraum werfen, die dort unter dem Einfluss  der Hitze aus dem Verbrennungsraum für flüssige  Brennstoffe verbrennen.  



  Soll der Heizkessel mit festen Brennstoffen be  trieben werden, so steht hierfür ein ausreichend  grosser Brennraum mit wassergekühltem Rost und  vorne liegender Füll-, Schür- und     Aschfallöffnung,     wie bei einem normalen Kokskessel zur Verfügung.  Die bei der Verbrennung im     Brennraum    14 frei  werdenden Rauchgase treten, wenn die Klappen 31,  32 so umgestellt sind, dass, wie     Fig.2    zeigt, die  Klappe 31 den oberen Teil des Zuges 23 gegenüber  dem Abzugsstutzen 25 abschliesst, durch die oberen  Öffnungen 22 in die Seitenzüge 27,

   28 und     beauf-          schlagen    beim     Abwärtsströmen    dieselbe Heizkessel  fläche wie die Verbrennungsgase aus dem     Brenn-          raum    10. Unten strömen sie über die Öffnungen 29,  30 in den unteren Teil des rückwärtigen Zuges 23,  in diesem aufwärts und in den     Kaminabzugsstutzen.     



  Bei der erläuterten erfindungsgemässen Konstruk  tion wird somit annähernd die gleiche     Heizfläche          beaufschlagt,    gleichgültig, ob die Verbrennungsgase    im Brennraum 10 für flüssige Brennstoffe oder in  dem     Brennraum    14 für     feste    Brennstoffe entstehen.  Die Kesselleistung fällt daher bei Betrieb mit festen  Brennstoffen gegenüber der Kesselleistung bei Betrieb  mit Öl nicht ab. Der symmetrische Aufbau des er  läuterten     Heizkessels    ist einfach, billig und raum  sparend. Der Kessel ist ohne Umstellung jederzeit  für die Verbrennung von Abfällen geeignet, die sich  von selbst entzünden können.

   Es lassen sich also  feste Brennstoffe gleichzeitig mit     flüssigen    Brenn  stoffen verbrennen.  



  Selbstverständlich lässt sich der Erfindungs  gedanke auch auf gasförmige Brennstoffe anwenden,  indem einfach anstelle der     ölbrennereinrichtung    eine       Brennereinrichtung    für gasförmige Brennstoffe vor  gesehen wird.  



  Der Erfindungsgedanke lässt sich gleicherweise bei  Kesseln aus Stahl wie bei solchen aus Gusseisen an  wenden. Auch     ist    es unwesentlich, ob beispielsweise  die Seitenzüge 27, 28 in lotrechter Richtung einen  durchgehenden ununterbrochenen Querschnitt be  sitzen oder aber in einzelne voneinander getrennte  Kanäle unterteilt sind. Ferner lassen sich die seit  lichen Austritte beim unteren und oberen Brennraum  als eine durchgehende ganze Öffnung gestalten. In  diesem     Fall    könnten die seitlichen Kesselwände ent  sprechend verkürzt sein und nur mit Stutzen mit dem       Vorlaufsammelbehälter    verbunden sein. Auch ist  denkbar, statt Rohre in bekannter Weise plattenartige  Kesselwände zu verwenden.

   Der Querschnitt des  Kessels kann eine andere als rechteckige Form ha  ben, beispielsweise rund, oval oder dergleichen. Fer  ner ist auch der Einbau des Ölbrenners an der Rück  seite des Kessels denkbar, nämlich dann, wenn für  die Anordnung des     Kaminanschlussstutzens    ohnehin  ein     gewisser    Raum notwendig ist, in welchem Falle  dann zugleich der Brenner unterhalb des Kamin  anschlussstutzens angeordnet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zentralheizungskessel mit einem von Schamotte steinen umschlossenen Brennraum für die Verbren nung flüssiger bzw. gasförmiger Brennstoffe und einem von diesem Raum getrennten, mit einem Rost versehenen Brennraum für die Verbrennung fester Brennstoffe, und mit mindestens einem an beide übereinanderliegenden Brennräume angeschlos senen, von wenigstens einer wasserführenden Kessel wand begrenzten Rauchgasabzugskanal, der über verstellbare Rauchgasklappen mit dem gemeinsamen Kaminabzugsstutzen verbunden werden kann, da durch gekennzeichnet, dass der eine Brennraum (10) unten, der andere (14)
    oben an mindestens einen, für beide Feuerungen gemeinsamen, von den jewei ligen Rauchgasen auf seiner ganzen Länge beauf- schlagten Kanal (27, 28) angeschlossen ist, der bei Verbrennung in dem unteren Brennraum als Steige zug über obenliegende Öffnungen (22) der Brenn- raumwände und bei Betrieb des oberen Brennraumes (14) als Sturzzug über untenliegende Öffnungen (29, 30) an den Kaminanschlussstutzen (25) über einen zu diesem führenden Verbindungskanal (23) und unter Zwischenschaltung von Absperrklappen (31, 32) anschliessbar ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Zentralheizungskessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennraum (10) für flüssige Brennstoffe unterhalb desjenigen (14) für feste Brennstoffe angeordnet ist und dass mit den Brennräumen verbundene Durchtrittsöffnungen (13, 22) in die beidseitig der Brennräume (10, 14) vorgesehenen Kanäle (27, 28) münden.
    2. Zentralheizungskessel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (12) des Brennraumes für flüssige Brennstoffe in Bodennähe dieses Raumes in den Schamottesteinen, die diesen Brennraum für flüssige Brennstoffe umschliessen, vorgesehen sind. 3. Zentralheizungskessel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die den Brennraum (14) für feste Brennstoffe seitlich begrenzenden, wasserführenden Rohre (3, 3') am oberen Ende Schlitze als Durch trittsöffnungen bilden.
    4. Zentralheizungskessel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die gemeinsamen Kanäle (27, 28) je von zwei parallelen, senkrechten, wasserführenden Rohrwänden (2, 3 bzw. 2', 3') gebildet werden. 5. Zentralheizungskess.el nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die die beiden Brennräume (10, 14) rückseits begrenzende wasserführende Rohrwand (9) eine oben an den oberen Brennraum (14) ange schlossene Verbindungsöffnung (33) zu dem nach abwärts in den Abzugsstutzen (25) führenden Kanal (23) aufweist.
    6. Zentralheizungskessel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der rückwärtige, in einen Steige- und Sturzzug abgeteilte Kanal (23) gegensinnig verstell bare Abschlussklappen (31, 32) aufweist. 7. Zentralheizungskessel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass oberhalb des Brennraumes (14) für feste Brennstoffe ein diesen Brennraum überdecken der Warmwasserbehälter (6) mit eingebauter ge- brauchswasserführender Rohrschlange vorgesehen ist.
CH352120D 1957-10-26 1958-10-23 Zentralheizungskessel CH352120A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155045A1 (de) * 1984-03-06 1985-09-18 Zegering Hadders, Margien Ofen für die Verbrennung von flüssigen und festen Brennstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0155045A1 (de) * 1984-03-06 1985-09-18 Zegering Hadders, Margien Ofen für die Verbrennung von flüssigen und festen Brennstoffen
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