CH352195A - Luftkammerfederungselement - Google Patents

Luftkammerfederungselement

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CH352195A
CH352195A CH352195DA CH352195A CH 352195 A CH352195 A CH 352195A CH 352195D A CH352195D A CH 352195DA CH 352195 A CH352195 A CH 352195A
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CH
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air chamber
bead
suspension element
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chamber suspension
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B Hirtreiter Arthur
C Tuttle John
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Goodyear Tire & Rubber
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/26Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/02Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
    • F16F9/04Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall
    • F16F9/0445Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall characterised by intermediate rings or other not embedded reinforcing elements

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Description


      Luftkammerfederungselement       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein       Luftkammerfederungselement,    gekennzeichnet durch  mindestens eine     hohlreifenförmige    Wand aus luft  undurchlässigem Material, deren     ringförmige    Enden  je mit     ,einem    verstärkten, eine     Auflagefläche    aufwei  senden Wulst versehen sind, und durch an den  offenen Enden dieser Wand vorgesehene, einen Wulst  sitz aufweisende, an den gegeneinander abzufedernden  Teilen anzubringen bestimmte     Abschlussorgane,

      wo  bei die Auflagefläche des Wulstes und die mit ihr in  Wirkungsverbindung stehende Sitzfläche des Ab  schlussorgans im Längsschnitt mit der Längsachse  des Elementes einen wenigstens annähernd gleichen  Winkel einschliessen,     derart,    dass bei aufgeblasener  Luftkammer der     Wulstsitz    den zugehörigen Wulst  derart radial spreizt, dass dieser Wulst ohne Ver  wendung von zusätzlichen Klemmitteln luftdicht an  diesen     Wulstsitz        angepresst    wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 ein Federungselement in belastetem Zu  stand, teilweise in Seitenansicht und teilweise im  Schnitt;       Fig.    2 zeigt einen Vertikalschnitt durch ein zwei  tes, jedoch unbelastetes Federungselement;       Fig.    3 zeigt ein aus mehreren Einzelelementen auf  gebautes Federungselement,     zum    Teil in Seitenansicht,  zum Teil im Schnitt;       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf das in der     Fig.    3  dargestellte Federungselement;       Fig.5    zeigt ein unbelastetes Federungselement  mit Puffern;

         Fig.    6 ist ein Ausschnitt aus einem vergrösserten  Querschnitt und zeigt einen geänderten     Wulstsitz;          Fig.7    zeigt ein Element mit stark verlängerter  Kammerwand;         Fig.8    zeigt ein Element mit unterschnittenem       Wulstsitz;          Fig.    9 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Aus  führungsbeispiel, und       Fig.    10 ist ein Teil eines Querschnittes durch ein  letztes Ausführungsbeispiel.  



  Bei allen Ausführungsbeispielen sind die beiden  Platten, zwischen denen das     Luftkammerfederungs-          element    eingespannt ist, mit 1 und 2 bezeichnet. Die  untere Platte 1 ist z. B. der an der Achse eines Autos  befestigte Träger,     während    die obere Platte 2 ein  Teil des Fahrzeugrahmens oder der Fahrzeugkaros  serie ist.  



  Im ersten     Ausführungsbeispiel        (Fig.    1) sind die  Deckel 3 und 4 mit Hilfe von Schrauben 5 und 6  an den Platten 1 bzw. 2 befestigt. Es ist dabei zu  beachten, dass die Schrauben 5 und 6 nicht durch die  Deckel 3 bzw. 4     hindurchreichen,    damit nicht Luft  längs der Schraubengewinde aus der Luftkammer ent  weichen kann. Die     Luftkammerwand    ist hier als  Ganzes mit 7 bezeichnet.

   Sie besteht     vorteilhafterweise     aus mindestens zwei kreuzweise     übereinanderliegen-          den    Schichten aus Kordgewebe, die mit Gummi oder  einem     andern    luftundurchlässigen Material überdeckt  oder imprägniert sind,     damit    keine Luft entweichen  kann. Zu diesem Zweck eignet sich z. B. ein     Butyl-          gummi    oder auch natürlicher Gummi, mit dem das  Kordgewebe durch und durch imprägniert ist. Nötigen  falls kann auch eine Dichtungsschicht an der Innen  seite angebracht sein, was jedoch meistens überflüssig  ist.

   Die Luftkammer ist an zwei Stellen ausgebuchtet;  es werden also zwei Hohlreifen 8 und 9 gebildet,  während ein in einer Gummihülle 11 angeordneter  Draht 10 oder ein Seil den Teil 12 der Luftkammer  in der Mitte ringsherum umschliesst     (Fig.    1). Die Kan  ten der Kammerwand 7 sind als Wülste 15     ausgebildet     und mit einer Verstärkungseinlage 13 versehen; hier      mit einem     Wulstseil,    das jede radiale Ausdehnung  verhindert.  



  Die beiden Deckel 3 und 4 sind je mit einem       Wulstsitz    versehen, der je eine axial verjüngte, das  heisst     kegelige    Sitzfläche 14 hat und die mit der  Verstärkungseinlage 13 versehenen Wülste 15 weisen       kegelige    Auflageflächen 16 auf, die auf die Sitz  flächen 14 der Deckel 3 und 4 passen. Die Wulst  sitze dieser Deckel 3 und 4 weisen noch je eine  Anlegefläche 17 auf, an welchen die Seitenflächen der  Wülste, besonders im belasteten Zustand, anliegen  und so eine zusätzliche Dichtung ergeben. Nach  Wunsch können auf diesen     Anlegeflächen    rings  herumlaufende Dichtungsrippen vorgesehen werden.

    Die Verjüngung der     Wulstflächen    16 kann etwas  variieren, und es ist vorzuziehen, beim Einbringen  der Luft in die Luftkammer die ganze Dichtung durch  eine gewisse Keilwirkung zwischen der Sitzfläche 14  und der     Auflagefläche    16 zu sichern, ohne sich auf  die zusätzliche Dichtung durch die Anlegefläche 17  zu verlassen. Der Luftdruck drückt die Wülste axial  auseinander und bewirkt so eine luftdichte Verbin  dung zwischen den Flächen 14 und 16. Selbstver  ständlich ist der innere Durchmesser des Wulstes 15  klein genug, um eine gute Dichtung zwischen den  Flächen 14 und 16 zu ermöglichen.

   Wenn die Wülste  auf die     Wulstsitze    gepresst werden, entsteht nicht  nur eine luftdichte Verbindung,     sondern    auch eine  hinreichende Haltekraft zwischen den beiden Flächen,  so dass, wenn die Platten 1 und 2 unter normalen  Bedingungen in die Stellung gebracht werden, in der  sie voneinander den grösstmöglichen Abstand aufwei  sen, die Haltekräfte gross genug sind, um eine Tren  nung der Kammerwand von den Deckeln zu verhin  dern. Zur Begrenzung des zulässigen maximalen und  minimalen Abstandes zwischen den Platten 1 und 2  können an sich bekannte Anschläge angebracht sein.  



  Die als     Druckmittel    dienende Luft wird durch  ein in die Platte 1 eingesetztes Ventil 18, das auf eine       Bohrung    des Deckels 4 passt, eingeführt. Wenn das  Ventil so angeordnet ist, wie es in der     Fig.    1 darge  stellt ist, sind natürlich gewisse Massnahmen nötig,  um das Ventil gegen den Deckel 4 hin genügend  abzudichten.  



  Beim Zusammensetzen dieses Federungselemen  tes werden zuerst die Deckel 3 und 4 an den Platten  1 bzw. 2 befestigt, und dann werden diese Platten  so weit voneinander entfernt, dass die Kammerwand 7  so zwischen die Platten 1 und 2 eingesetzt werden  kann, dass die Wülste 15 richtig auf die Deckel 3  und 4 zu sitzen kommen, wie es in der     Fig.    1 dar  gestellt ist. Durch die in die Luftkammer     eingepresste     Luft werden die Wülste auf die     Wulstsitze    ge  presst, so dass keinerlei Hilfsklammern nötig sind. Der  Winkel der Sitzfläche 14 und der Auflagefläche 16  liegt zwischen 5 und 15 ; er kann jedoch je nach  dem verwendeten Material und der Last, für die das  Federungselement bestimmt ist, diese Grenzwerte  auch übersteigen.

   Bei zunehmender Belastung wird  die Luft in der Kammer komprimiert. Will man    bei einem Fahrzeug mit solchen     Federungselementen     immer die gleichen Fahreigenschaften haben, so ge  nügt es, den Druck in den Kammern je nach der  Fahrzeugbelastung zu ändern. Automatische Vorrich  tungen zu diesem Zwecke sind bekannt.  



  Nach     Fig.    2 sind die Platten 1 und 2 mit Ansätzen  19 bzw. 20 versehen, die auch mit den Platten zu  sammen aus einem Stück bestehen können. Diese       Konstruktion    kann mit derselben Maschine hergestellt  werden, die zur Herstellung von Felgen und Reifen  dient. Der untere Deckel 21 hat eine geprägte Ein  buchtung 22 und einen ringförmigen gewalzten  Flansch 23, dessen Form aus der     Fig.    2 ersichtlich  ist. Dieser     Flansch    23 besitzt eine Sitzfläche 24 und  eine Anlegefläche 25 für den Wulst. Die Einbuch  tung 22 dient zur Aufnahme des Ansatzes 19 der  Platte 1.

   Der obere Deckel 26 ist ähnlich ausgebildet:  Seine Einbuchtung ist mit 27 bezeichnet und besitzt  hier konische Wände, obwohl diese an und für sich  auch zylindrisch sein könnten. Die in den Einbuch  tungen liegenden Ansätze dienen zur     Verhinderung     einer Verschiebung der Deckel relativ zu den Platten  1, 2. Durch ein dem Ventil 18 entsprechendes Ventil  28 kann die Luftkammer mit Luft gefüllt werden.  Zwischen den beiden Deckeln 21 und 26 liegt eine  ringförmige Felge 29 mit Sitzflächen 30 und Anlege  flächen 31, die gleich ausgebildet sind wie die ent  sprechenden Flächen 24 bzw. 25. Auch der Deckel  26 ist mit einer     .Sitzfläche    32 und einer Anlege  fläche 33 versehen.

   Auf den Flächen 30 und 32 sitzt  ein im Querschnitt     C-förmiger    Reifen 34 auf, dessen  Wülste durch     eine        undehnbare    Einlage 35 verstärkt  sind und eine ähnliche Form haben wie die Wülste  der anhand der     Fig.    1 beschriebenen Luftkammer  wand, so dass sie mit einer Kraftwirkung auf den  entsprechenden Flächen aufsitzen und dadurch  dicht am Deckel 26 und an der Felge 29 anliegen.  Ein gleicher Luftreifen sitzt auf den Flächen 24 und  30 auf.  



  Man sieht aus dem Vorstehenden, dass man hier  im Prinzip dieselbe     Konstruktion    hat, mit der Aus  nahme, dass hier die Kammerwand nicht aus einem  einzigen Stück besteht, sondern aus zwei im Quer  schnitt     C-förmigen    Reifen 34, die durch die Felge  29 verbunden sind. Die Metallteile können aus Blech  gewalzt oder gestanzt sein, was eine preiswerte Her  stellung ermöglicht, weil dazu keine speziellen     Ver-          formungs-    oder andere Bearbeitungsoperationen nötig  sind. Es kann auch billiger zu stehen kommen, die  beiden einzelnen     C-förmigen    Reifen herzustellen als  die doppelt gefaltete Kammerwand 7 nach     Fig.    1.

    Wichtig ist, dass auch hier, wie beim ersten Beispiel,  die gute Wirkung der Dichtung durch den     Druck    in  der Luftkammer aufrecht erhalten wird.  



  Die     Fig.3    und 4 zeigen ein aus drei Einzel  elementen nach     Fig.2    aufgebautes Element. Damit  alle drei Einzelelemente stets denselben     Innendruck     haben, sind sie durch Rohrleitungen 36 und 37 mit  einander verbunden. Ein solches Element wird in  gewissen Fahrzeugen verwendet, wo die Platzverhält-           nisse    das Anbringen entsprechend grosser Einzelele  mente nicht gestatten. Die     Fig.    5 zeigt ein weiteres  Federungselement, das jedoch nur einen im Quer  schnitt     C-förmigen    Reifen 34 aufweist.

   Es besitzt  zwei Gummipuffer 38, die innen an den Kammer  deckeln 21 und 26 befestigt sind und im Falle eines  Defektes des     Gummireifens    oder bei     überlastung    des  Federungselementes verhindern, dass die Platten 1  und 2 sich zu stark nähern, wodurch das Element  und das abzustützende Fahrzeug beschädigt werden  könnten. Natürlich können solche Puffer auch bei  jedem andern Ausführungsbeispiel verwendet sein.  



  Die     Fig.    6 zeigt einen etwas geänderten     Wulstsitz.     Diese     Wulstsitzform    kann bei allen Ausführungs  beispielen verwendet sein. Der     Wulstsitz    besitzt hier  eine Sitzfläche 39 für den Reifenwulst 40 und eine  Anlegefläche. 41. Der Unterschied zu den vorher  gehend beschriebenen     Wulstsitzen    besteht darin, dass  hier am äussern Rand der Sitzfläche 39 ein ring  förmiger Wulst 42 angebracht ist.

   Dieser ist nicht  hoch genug, um zu verhindern, dass der Reifenwulst  über ihn     hinweggeschoben    werden kann; er dient  jedoch     dazu,    den Wulst besonders dann auf dem  Sitz festzuhalten, wenn die beiden Platten 1 und 2  relativ weit voneinander     entfernt    werden. Der Wulst  42 dient ferner dazu, den Reifenwulst 40 etwas     zu     sichern, wenn kein Druck in der Luftkammer vor  handen ist. Meistens ist es jedoch nicht nötig, solche  Wulste zu verwenden, wobei hier festzuhalten ist, dass  ein solcher Wulst 42 keine Klemmvorrichtung, son  dern nur ein Teil des     Wulstsitzes    ist, der den Reifen  wulst unabhängig von irgendwelchen Klemmitteln  sichert.  



  Die     Fig.    7 zeigt ein Federungselement, bei dem  die Kammerwand 43 sowie die an den Platten 1 bzw.  2 befestigten Kammerdeckel 44 und 45 axial stark ver  längert sind. Die zapfenförmigen Deckel 44 und 45  haben an ihren Stirnflächen     kegelige        Wulstsitze    46  bzw. 47, während die Wülste 48 und 49 entsprechend       kegelige        Auflageflächen    aufweisen, die, wie man aus  der Figur ersehen kann, auf diese     Wulstsitze    46 und  47 passen.

   Wegen der grossen axialen Länge der  Kammerwand 43 sind die Teile der Kammerwand,  die an den Deckeln 44 und 45 anliegen, so aus  gebildet, dass sie im wesentlichen denselben Durch  messer haben wie die Deckel 44 und 45 und diese  Deckel besonders unter dem Einfluss des Luftdruckes  festzuhalten versuchen. Es ist auch möglich, den  Mittelteil durch     ringsherumlaufende,    in die Wand ein  gebettete Drähte wesentlich unelastisch zu machen,  so dass dieser Mittelteil immer     röhrenförmig    bleibt  und seinen Querschnitt beibehält.  



  Ein ähnliches Element ist in der     Fig.    8     gezeigt,     wo der Deckel 50 dem Deckel 45 aus der     Fig.    7  gleicht. Der Deckel 56 hat jedoch einen     Wulstsitz    mit  einem grösseren Durchmesser. Der Reifenwulst 52  des Reifens 51 ist so ausgebildet, dass er auf der Sitz  fläche 53 des Deckels 50 festsitzt, während der  Reifenwulst 54 grösser ist und sich am unterschnit  tenen     Wulstsitz    55 des Deckels 56 festhält. Beim    untern Wulst 54 soll sich die Verstärkungseinlage  am Wulst nicht nur nicht ausdehnen können, son  dern sie soll sich auch in der Richtung des Um  fanges nicht zusammendrücken lassen, damit sie nicht  nach innen schnellt und so die Wirksamkeit der  Dichtung zerstört.

   Da also die Verstärkungseinlage im  Wulst 54 in der Richtung des Umfanges.     inkompres-          sibel    ist, wäre es schwierig, sie ohne eine spezielle,  den     Wulstsitz    55 unterschneidende Rille 57 auf dem  Deckel 56 anzubringen.  



  Die     Fig.    10 zeigt eine abgeänderte Befestigung  für das Federungselement, bei welcher die Platte  59 eine sphärische Ausbuchtung 60 aufweist,     die    mit  einer entsprechenden sphärischen Ausbuchtung 61  im Deckel 62 zusammenwirkt. Das ermöglicht eine  Schaukelbewegung zwischen Federungselement und  Platte und wird meist dort gebraucht, wo mehrere  Einzelelemente zusammen ein Federungselement bil  den, damit die Kammerwände sich gleichmässig ver  formen können, auch wenn die Platte 59 relativ     zu     einer nicht gezeichneten Gegenplatte     verschwenkt     oder verschoben wird.  



  Bei a11 den vorstehend beschriebenen Beispielen  handelt es sich um     Luftkammerelemente    von     runder     Form. Es können jedoch auch andere Formen ver  wendet sein. So zeigt z. B. die     Fig.    9 eine Draufsicht  auf ein Federungselement mit angenähert     eliptischer          Form,    das sich je nach Platzverhältnissen besser eig  nen kann als ein Element von runder     Form.     



  Alle anhand der Zeichnung beschriebenen Aus  führungsbeispiele weisen selbstdichtende     Wulstsitze     für die Kammerwände auf und     erfordern    keine  Klammern zum Festhalten der Wülste. Daher sind  auch keine zusätzlichen Montageoperationen nötig.  Der Luftdruck allein genügt, um die Luftkammern  dicht zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Luftkammerfederungselement, gekennzeichnet durch mindestens eine hohlreifenförmige Wand aus luftundurchlässigem Material, deren ringförmige En den je mit einem verstärkten, eine Auflagefläche auf weisenden Wulst versehen sind, und durch an den offenen Enden dieser Wand vorgesehene, einen Wulst sitz aufweisende, an den gegeneinander abzufedern den Teilen anzubringen bestimmte Abschlussorgane,
    wobei die Auflagefläche des Wulstes und die mit ihr in Wirkungsverbindung stehende Sitzfläche des Abschlussorgans im Längsschnitt mit der Längsachse des Elementes einen wenigstens annähernd gleichen Winkel einschliessen, derart, dass bei aufgeblasener Luftkammer der Wulstsitz den zugehörigen Wulst derart radial spreizt, dass dieser Wulst ohne Verwen dung von zusätzlichen Klemmitteln luftdicht an die sen Wulstsitz angepresst wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Luftkammerfederungselement nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten Wülste be sitzt, die auf Wulstsitze an Deckeln passen. 2. Luftkammerfederungselement nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage flächen der Wülste und die Sitzflächen der Deckel zur Wand koaxiale Kegelflächen sind.
    3. Luftkammerfederungselement nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wulst und jeder Deckel zwei Kegelflächen mit voneinander verschiedenen Öffnungswinkeln aufweist. 4. Luftkammerfederungselement nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungs winkel der einen Kegelfläche mit der Achse der Wand 5-15 beträgt. 5. Luftkammerfederungselement nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kegelflächen ihre zugehörigen Scheitelpunkte auf verschiedenen Seiten haben.
    6. Luftkammerfederungselement nach Unteran spruch 5, gekennzeichnet durch eine Rille an einem Deckel unmittelbar hinter einer unterschnittenen Sitz fläche. 7. Luftkammerfederungselement nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Deckel zur drehbaren Lagerung an einer Platte eingerichtet ist. B. Luftkammerfederungselement nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine runde Form aufweist.
    9. Luftkammerfederungselement nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Hohlreifens in der einen Richtung grösser ist als in der Richtung senkrecht dazu. 10. Luftkammerfederungselement nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei flexible, einander gleiche Wände vorhanden sind, die durch einen Verbindungsring miteinander verbunden sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264877B (de) * 1967-06-06 1968-03-28 Continental Gummi Werke Ag Guertelring fuer Luftfederbaelge
DE1264878B (de) * 1964-02-18 1968-03-28 Gomma Antivibranti Applic Balgluftfeder
DE1285792B (de) * 1966-11-07 1968-12-19 Continental Gummi Werke Ag Luftfeder mit einem verformbare Wandungen und verstaerkte Wuelste aufweisenden Balg
FR2117872A1 (de) * 1970-12-11 1972-07-28 Uerdingen Ag Waggonfabrik

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