CH352205A - Rohrleitungskupplung - Google Patents

Rohrleitungskupplung

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CH352205A
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shut
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ball
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Balass Valentin
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Balass Valentin
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/088Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of a split elastic ring
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L37/28Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means
    • F16L37/30Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings
    • F16L37/367Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings with two gate valves or sliding valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description


      Rohrleitungskupplung       Die Erfindung betrifft eine     Rohrleitungskupplung     mit durch Absperrteile verschliessbaren Kupplungs  hälften, zur Verbindung zweier Rohrleitungen durch  in den Wirkteilen der Kupplungshälften mündende  Verbindungskanäle, zu welchem Zweck der Wirkteil  der einen Kupplungshälfte aus dem Bereich seines Ab  sperrteiles bei Verdrängung des Absperrteiles der  anderen Kupplungshälfte in den Bereich des Wirk  teiles dieser Kupplungshälfte versetzbar ist.  



  Erfindungsgemäss weist der Wirkteil der einen  Kupplungshälfte und der Absperrteil der anderen  Kupplungshälfte je ein     Dichtungsorgan    auf, welche bei  gelöster Kupplung jeweils längs einer geschlossenen  Raumkurve gegen die Wandung des Absperrteiles  bzw. des Wirkteiles der Kupplungshälften anliegen  und die Mündungen der Verbindungskanäle umgeben,  während in eingekuppeltem Zustand das Dichtungs  organ des Wirkteiles der einen Kupplungshälfte die  erwähnte Lage des Dichtungsorgans des     Absperrteiles     der anderen Kupplungshälfte einnimmt und die Mün  dungen der Verbindungskanäle umgibt,

   wobei min  destens eine Kupplungshälfte für das Versetzen seines  Absperrteiles in seine Schliesslage und beide Kupp  lungshälften für das Festhalten der Absperrteile in  dieser Lage und die eine Kupplungshälfte für das  Festhalten ihres Wirkteiles seiner Wirklage Mittel  aufweisen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Kupplung in gelöstem Zustand,       Fig.    2 die zusammengefügte Kupplung und       Fig.    3 eine Darstellung gemäss der Linie     111-III     der     Fig.    1.  



  Die     Rohrleitungskupplung    weist     zwei    Kupplungs  hälften auf. Die erste Kupplungshälfte 1 besitzt  einen Kupplungskörper 2. Als Wirkteil besitzt diese  erste Kupplungshälfte 1 eine zylindrische Bohrung 3,    in welcher ein durch Zusammenfügen eines zylin  drischen Zapfens 4 mit einer Hülse 5 gebildeter Ab  sperrteil 6 gegen die Wirkung einer Feder 7 ver  schiebbar geführt ist, welche     andernends    auf dem  Boden einer mit dem Körper 2 verbundenen Feder  führungshülse 12 aufliegt. Die etwas kürzere Hülse 5  ist mit dem etwas längeren Zapfen 4 fest, z. B. durch       Aufpressen,    verbunden.

   In einer Querbohrung 8 der  Hülsenwand befindet sich etwa bis zur     Hälfte    eine  Kugel 9, deren andere Hälfte in eine achsparallel  verlaufende Nut 10 der Wandung der Bohrung 3  eingreift. Unter der Wirkung der Feder 7 liegt die  Kugel 9 an einem zylindrischen Zapfen 11 an, wel  cher in dem Körper 2 der ersten Kupplungshälfte 1  eingesetzt ist und den     -Abschluss    der Nut 10     bildet.    In  nicht gezeigter Weise ist der Zapfen 11 gegen Axial  verschiebung gesichert. Die Achse des Zapfens 11  verläuft in der dargestellten Ausführung zur Achse  der Bohrung 3 senkrecht und schneidet diese. Es sind  noch zwei zylindrische Zapfen 13 und 14 fest in dem .

    Körper 2 der ersten     Kupplungshälfte    1     eingesetzt,     welche in bezug auf die Achse der Bohrung 3 dia  metral und parallel gerichtet sind und an einer Stirn  seite des Körpers 2 hervorstehen. Diese Stirnseite, in  welcher übrigens, wie aus der Zeichnung ersichtlich,  auch die Bohrung 3 mündet, wird nachfolgend als  vordere     Stirnseite    bezeichnet. Beide Zapfen 13 und  14 weisen Kerben 15 auf, welche jeweils an dem der  Achse der Bohrung 3 abgekehrten Teil der     Mantel-          flächen    der Zapfen 13 und 14 leicht gegen die vor  dere Stirnfläche des Körpers 2 geneigt     eingeschnitten     sind. Der Zapfen 13 ist ausserdem an seinem hervor  stehenden Ende zugespitzt.

   An Hand der Zeichnung  ist noch festzustellen, dass in der gezeichneten Stel  lung des Absperrteiles 6 der Zapfen 4 etwas über  der vorderen Stirnwand des Körpers 2 der ersten  Kupplungshälfte vorsteht. An der hinteren     Stirnwand         des Körpers 2 ist ein Gewindeloch 16 für das An  schliessen einer Leitung vorgesehen. Ein Verbindungs  kanal 17 verbindet das Gewindeloch 16 mit der Boh  rung 3. Die Mündung des Verbindungskanals in der  Bohrung 3 ist von einem Dichtungsring 18 umgeben,  welcher in einer     Ausnehmung    19 der Hülse 5 ein  gesetzt ist. Die Anordnung des Dichtungsringes 18  und die Ausbildung der     Ausnehmung    19 werden  später noch näher beschrieben.  



  Die zweite Kupplungshälfte ist mit 20 bezeichnet  und besteht grundsätzlich aus einem zylindrischen  Wirkteil 21 und einem     Anschlusskopf    22 mit einem  Gewindeloch 23. Der Wirkteil 21 weist den gleichen  Durchmesser auf wie der des Absperrteiles 6 der  ersten     Kupplungshälfte    und ist, ähnlich wie dieser,  durch     Aufpressen    einer Hülse 24 auf einen zylindri  schen     Fortsatz    25 des     Anschlusskopfes    22 gebildet.

    Der Aussen- und der Innendurchmesser der Hülse 24  stimmen mit den entsprechenden Durchmessern der  Hülse 5 überein, wobei die Hülse 24, die sich über  die ganze Länge des     Fortsatzes    25 erstreckt, länger  ist als der     Fortsatz    25 und über dessen Ende vorsteht.  Eine abgesetzte Bohrung 26 ist radial in das freie  Ende des Wirkteiles 21 durch die     Hülse    24 in den       Fortsatz    25 eingetrieben und stösst teilweise in die  durch das hervorstehende Hülsenende gebildete Ver  tiefung, so dass die Bohrung 26 an der Stirnseite des       Fortsatzes    25 durch eine     Ausnehmung    27 geöffnet ist.

    (Siehe auch die Figuren 2 und 3.) Eine Kugel 28  ist in die Bohrung 26 eingesetzt und wird unter der  Wirkung einer Feder 29 aus der Bohrung 26 heraus  in eine Bohrung 30 eines den Wirkteil 21 umgeben  den und darauf verschiebbar geführten Absperrteiles  31 gedrückt. Die Bohrungen 26 und 30 sind gleich  achsig, wobei die Bohrung in der äusseren Fläche  des hülsenförmigen Absperrteiles 31 mündet. Ein  in die Bohrung 30 eingesetzter Stift 32 begrenzt die       Verschiebbarkeit    der Kugel 28 unter der Wirkung  der Feder 29     derart,    dass der Kugelmittelpunkt etwa  in der Fuge zwischen dem Wirkteil 21 und der  Bohrung des ringförmigen Absperrteiles 31 liegt.

   Ein  zylindrischer Stift 33 ist radial in dem Absperrteil 31  fest     eingesetzt    und ragt in die Bohrung dieses Teiles  bzw. in eine achsparallele     Wandungsnut    34 der Hülse  24. In der gezeichneten Lage des     Absperrteiles    31 am  Wirkteil 21 liegt das Ende des Stiftes 33 im Nutende.

    Es sind zwei einander diametral gegenüberliegende,  achsparallele Bohrungen 35 und 36 an der dem       Anschlusskopf        abgekehrten,    vorderen Stirnseite des       Absperrteiles    vorgesehen, welche für die Aufnahme  der beiden Zapfen 13 und 14 der ersten Kupplungs  hälfte dienen und in bezug auf ihre     Radiallage    und  auf ihren Durchmesser entsprechend angeordnet und  ausgebildet sind. In einer Ringnut 40, welche von  aussen in den Absperrteil 31 bis in die Bohrungen 35  bzw. 36 eingelassen ist, ist ein Sprengring 41 ange  ordnet, welcher somit teilweise in den Bohrungen 35,  36 liegt. Die Bohrung 35 mündet - wie dies die  Zeichnung klar zeigt - in der Bohrung 30 des Ab  sperrteiles 31.

   Ein Verbindungskanal 37 mündet in    einer     Ausnehmung    39 der Hülse 24 am vorderen  Ende des Wirkteiles 21. Die Mündung dieses Ver  bindungskanals ist von einem Dichtungsring 38 um  geben, welcher in die     Ausnehmung    39 eingesetzt ist.  



  Die nähere Ausbildung der     Ausnehmungen    19  und 39 wird an Hand der     Fig.    1 und insbesondere  der     Fig.    3 nachfolgend näher beschrieben. Aus die  sen Figuren ist zunächst gut ersichtlich, dass der Bo  den der     Ausnehmungen    19 bzw. 39 jeweils durch die  zylindrische Mantelfläche des Zapfens 4 bzw. des       Fortsatzes    25 gebildet wird. Die Seitenwände der Aus  nehmungen bilden eine zylindrische Fläche, welche  z. B. durch Durchbohren der Hülsen 5 bzw. 24 vor  dem     Aufpressen    geschaffen werden kann.

   Um einen  unerwünschten engen Spalt zwischen dem Boden und  der Seitenwände zu vermeiden, wird dabei - wie aus  der     Fig.    3 ersichtlich - der Bohrer vorteilhaft nicht  ganz durchgetrieben, so dass der     Bohrerspitze    entspre  chend     kegelige,    sanft verlaufende Übergangsflächen  zwischen Boden und Seitenwand der     Ausnehmungen     geschaffen werden. Der in die     Ausnehmungen    19 bzw.

    39 eingesetzte Gummiring 18 bzw. 38 wird, da diese       Ausnehmungen    an ihren offenen Enden von zylindri  schen Flächen des Körpers 2 bzw. des Absperrteiles  31 abgeschlossen sind, auf die zylindrische Fläche des  Zapfens 4 bzw. des     Fortsatzes    25 aufgedrückt, liegt  anderseits an den zylindrischen Flächen der Boh  rungen des Körpers 2 und des Absperrteiles 31  längs einer geschlossenen Raumkurve auf. Die ent  sprechenden Enden der Verbindungskanäle 17 und 37  werden in dieser Weise verschlossen.  



  In der     Fig.    1 ist die gelöste Kupplung darge  stellt, wobei die zu verbindenden - nicht gezeigten   Rohrleitungen verschlossen sind. Die Dichtungsringe,  z. B. aus Gummi, funktionieren dabei in bekannter  Weise, indem sie einerseits unter     Vorspannung    ein  gebaut sind, anderseits unter dem Druck des abzu  dichtenden Mediums allseits gegen die sie umgebende  Wandungen gepresst werden. Wegen einer besseren       übersicht    sind die Dichtungsringe nicht     deformiert     gezeichnet. Der Absperrteil 6, dessen Dichtungsring  die Mündung des Kanals im Wirkteil der ersten  Kupplungshälfte umgibt, wird unter der Wirkung  der Feder 7 in der Schliesslage gehalten, indem, wie  erwähnt, die Kugel 9 gegen den Zapfen 11 anliegt.

    Der Absperrteil 31 seinerseits ist in der gezeichneten  Schliesslage durch die Sperrkugel 28 blockiert. Die  Absperrteile 6 und 31 sind ausserdem in bezug auf  die Wirkteile der entsprechenden Kupplungshälften  gegen Drehung gesichert, und zwar durch das Ein  greifen der Kugel 9 in die Nut 10 bzw. des Stiftes  33 in die Nut 34.  



  Beim Zusammenfügen der beiden Kupplungs  hälften dringen zunächst die Zapfen 13 und 14 in die  Bohrungen 35 bzw. 36 hinein, wobei der Sprengring  41 in die Kerben 15 einschnappt. Der hervorstehende  Teil des Zapfens 4 wurde dabei in den vorstehenden  Teil der Hülse 24 eingeführt und ragt somit auch  in die Bohrung 30 ein. Damit sind die beiden Kupp  lungshälften in bezug aufeinander zentriert und in      bezug auf eine Relativverdrehung gesichert.

   Um das  Einkuppeln zu ermöglichen, welches in bekannter  Weise durch Einschieben des Wirkteiles der zweiten  Kupplungshälfte in den Wirkteil der ersten Kupp  lungshälfte erfolgt, hebt der Zapfen 13 beim Zu  sammenfügen der beiden Kupplungshälften die Sperr  kugel 28 um ein vorbestimmtes Mass gegen die Wir  kung der Sperrfeder 29 aus ihrer Sperrlage, so dass  beim Verschieben des Wirkteiles der zweiten Kupp  lungshälfte die Kugel 28 leicht ganz in die Bohrung 26  gedrückt wird. Die beiden Kupplungshälften können  nun zusammengefügt werden, wobei der Absperrteil 6  gegen die Wirkung der Feder 7 aus der Schliesslage  verdrängt wird, bis der     Anschlusskopf    22 der zweiten  Kupplungshälfte am Absperrteil 31 anschlägt.

   In die  ser Stellung befindet sich der Dichtungsring 38 der  zweiten Kupplungshälfte in jener Lage, welche in  entkuppeltem Zustand vom Dichtungsring 18 des  Absperrteiles 6 der ersten Kupplungshälfte eingenom  men wird; der Dichtungsring 38 umgibt nunmehr die  Mündungen beider Verbindungskanäle 17 und 37,  wodurch diese Kanäle - nach aussen abgedichtet   miteinander verbunden sind und für das in den Rohr  leitungen geführte Medium freien     Durchfluss    gewäh  ren. Sobald diese zusammengefügte Wirklage der  Kupplung erfolgt ist, drückt die Sperrfeder 29 die  Sperrkugel 28 in die Nut 10, wobei die Sperrkugel 28  eine Lage zwischen den Kanten des Zapfens 4 bzw.  des Zapfens 11 einnimmt.

   Wird nun der     Anschluss-          kopf    22 nach erfolgtem Zusammenfügen losgelassen,  so wird die Wirkung der Feder 7, welche bestrebt ist,  den Absperrteil 6 und somit den Wirkteil der zweiten  Kupplungshälfte zu verschieben, durch Verklemmen  der Kugel zwischen den erwähnten Kanten aufge  fangen, und somit werden die Kupplungshälften in der  Wirklage festgehalten. Obwohl die     Verschliesseinrich-          tung    für das Festhalten der Teile in der Wirklage  sicher gegen ein ungewolltes Lösen der Kupplung  wirkt, kann diese durch einfachen Zug, z. B. am An  schlusskopf 22, ausgekuppelt werden.

   In diesem Falle  wird nämlich die in der Zugrichtung hinter der Kugel  28 liegende Wandung der Hülse 24 gegen die Kugel  anliegen und eine durch den Kugelmittelpunkt gerich  tete Kraft ausüben. Unter der Wirkung dieser Kraft  wird die Kugel um ihre Auflage am Zapfen 11 in  die Bohrung 26 zurückgeschwenkt, wobei die vorher  bestandene Klemmwirkung aufgehoben wird, so dass  die Feder 7 den Absperrteil 6 in die Schliesslage ver  schiebt, welche gleichzeitig den Wirkteil 21 vor sich       herstösst.    Der Absperrteil 31 der zweiten Kupplungs  hälfte wird dabei unter der Wirkung des Sprengringes  41 in den Kerben 15 so lange mit der ersten Kupp  lungshälfte 1 verbunden gehalten, bis der Stift 33  am Ende der Nut 34 der Hülse 24 anliegt.

   Danach  wird die     Entkupplungskraft    auf den     Absperrteil    31  übertragen, und beide Kupplungshälften werden voll  ständig getrennt. Die Verbindungskanäle sind dabei  gemäss der     Fig.    1 verschlossen. Die Sperrkugel 28 be  findet sich erneut in der Sperrlage und blockiert den    Absperrteil 31 gegen Verschiebung aus seiner Schliess  lage.  



  Weitere Varianten in der Realisierung des Erfin  dungsgegenstandes sind denkbar, ohne dabei den  Umfang der Erfindung zu verlassen. Man könnte  z. B. die Dichtungsringe nicht an der Aussenfläche       eines        zylindrischen    Absperrteiles und eines eben  solchen Wirkteiles,     sondern    an der zylindrischen  Innenfläche zweier entsprechender Teile anordnen.  Die     Hülse    5 könnte in diesem Fall in die Bohrung 3  und die Hülse 24 in den Absperrteil 31     eingepresst     werden. Man könnte anderseits auf die zweiteilige  Ausführung des Absperrteiles 6 bzw. des Wirkteiles  21 verzichten und diese Teile aus einem Stück aus  bilden.

   Die Seitenwände der     Ausnehmungen    sind  nicht zwangsweise zylindrisch; sie könnten z. B. an  jeder Stelle zu ihrer     Bodenfläche    senkrecht verlaufen.  Sie könnten auch länglich, axial oder quer am Um  fang verlaufen und längliche Mündungen der Verbin  dungskanäle umgeben. Es wäre     ferner    möglich, auch  den Absperrteil - ähnlich dem Absperrteil 6   unter die Wirkung einer Feder zu stellen, wobei z. B.  auf die Stifte 13, 14 verzichtet werden könnte. Die  Sperrkugel 28 könnte auch weniger als bis zur  Hälfte in die Bohrung 30 gedrückt werden, wobei  der Stift 13 auch in diesem Zusammenhang über  flüssig wäre.

   Die Arretierung der Kupplungshälften in  der Wirklage wäre auch mit anderen Mitteln denkbar,  obwohl zu sagen ist, dass bei den gezeigten, einander  diametral gegenüber angeordneten Dichtungsorganen  und     Verschliessorganen    grosse Vorteile zu gewärtigen  sind.  



  Es sei nun noch kurz     erwähnt,    dass die Wirk  teile bzw. Absperrteile nicht nur zylindrisch,  vielmehr auch prismatisch ausgebildet sein können  oder mit ovalem Querschnitt. Der als     Ausnehmung     ausgebildete Wirkteil oder der etwa gleich ausgebil  dete Absperrteil     kann    z. B. seitlich offen oder aus  gebrochen ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rohrleitungskupplung mit durch Absperrteile ver schliessbaren Kupplungshälften, zur Verbindung zweier Rohrleitungen durch in den Wirkteilen der Kupplungshälften mündende Verbindungskanäle, zu welchem Zweck der Wirkteil der einen Kupplungs hälfte aus dem Bereich seines Absperrteiles bei Ver drängung des Absperrteiles der anderen Kupplungs hälfte in den Bereich des Wirkteiles dieser Kupplungs hälfte versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkteil der einen Kupplungshälfte und der Absperr teil der anderen Kupplungshälfte je ein Dichtungs organ aufweisen, welche bei gelöster Kupplung jeweils längs einer geschlossenen Raumkurve gegen die Wan dung des Absperrteiles bzw.
    des Wirkteiles der Kupp lungshälften anliegen und die Mündungen der Ver bindungskanäle umgeben, während in eingekuppeltem Zustand das Dichtungsorgan des Wirkteiles der einen Kupplungshälfte die erwähnte Lage des Dichtungs organs des Absperrteiles der anderen Kupplungshälfte einnimmt und die Mündungen der Verbindungskanäle umgibt, wobei mindestens eine Kupplungshälfte für das Versetzen seines Absperrteiles in seine Schliesslage und beide Kupplungshälften für das Festhalten der Absperrteile in dieser Lage und die eine Kupplungs hälfte für das Festhalten ihres Wirkteiles in seiner Wirklage Mittel aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrleitungskupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrteile zur Festlegung ihrer Schliessstellung in Führungsnuten der Kupplungshälften eingreifende Führungsorgane aufweisen, welche in der Schliessstellung gegen das Nutende anliegen, wobei die Mittel mindestens in einer ersten Kupplungshälfte eine Schliessfeder um fassen, welche dessen Absperrteil in die Schliesslage zu verschieben bestrebt ist.
    2. Rohrleitungskupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane mindestens in der zweiten Kupp lungshälfte eine Sperrkugel umfassen, welche in einer Ausnehmung dieser Kupplungshälfte angeordnet ist und unter der Wirkung einer Sperrfeder bei gelöster Kupplung in eine Ausnehmung des Absperrteiles dieser Kupplungshälfte eingreifend eine Sperrlage ein nimmt und in eingekuppeltem Zustand im Bereich des Nutendes in die Führungsnut der ersten Kupplungs hälfte eingreift.
    3. Rohrleitungskupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der federbelastete Absperrteil der ersten Kupplungshälfte bei zusammengefügter Kupplung in eine Ausnehmung des Wirkteils der zweiten Kupp- lungshälfte einragt und unter der Wirkung der Schliess feder am Umfang der Sperrkugel aufliegt und diese gegen das Nutende drückt, wobei die Auflagestellen des Absperrteiles bzw.
    des Nutendes an der Sperr kugel an verschiedenen Seiten im Abstand einer zur Kraftwirkung der Sperrfeder senkrecht durch den Kugelmittelpunkt gelegten Ebene liegen, und in bezug auf die Entkopplungsrichtung die Auflagestelle des Nutendes vor, und jene des Absperrteiles hinter dem Kugelmittelpunkt liegt, und wobei ein Äquatorialband der Sperrkugel, welches beiderseits der genannten Ebene zwischen den Auflagepunkten liegt, rundum vom Material der zweiten Kupplungshälfte umgeben ist.
    4. Rohrleitungskupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrkugel bei gelöster Kupplung mindestens bis zur Hälfte in die Ausnehmung des Absperrteiles der zweiten Kupplungshälfte eingreift, wobei die erste Kupplungshälfte ein vorstehendes Element aufweist, welches beim Zusammenfügen der beiden Kupplungs hälften in die Ausnehmung des Absperrteiles der zwei ten Kupplungshälfte einragt und die Sperrkugel ent gegen der Wirkung der Sperrfeder mindestens teilweise aus der Sperrlage verdrängt.
    5. Rohrleitungskupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Führungsorgane der ersten Kupplungs hälfte und des Absperrteiles der zweiten Kupplungs hälfte Halteelemente umfassen, welche bei zusammen gefügter Kupplung mit vorbestimmter Kraft federnd ineinandergreifen.
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