CH352215A - Gewichtsausgleichsvorrichtung für einen Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine - Google Patents

Gewichtsausgleichsvorrichtung für einen Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine

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CH352215A
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Heer Walter
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Escher Wyss Ag
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/001Arrangements compensating weight or flexion on parts of the machine
    • B23Q11/0017Arrangements compensating weight or flexion on parts of the machine compensating the weight of vertically moving elements, e.g. by balancing liftable machine parts
    • B23Q11/0025Arrangements compensating weight or flexion on parts of the machine compensating the weight of vertically moving elements, e.g. by balancing liftable machine parts using resilient means, e.g. springs, hydraulic dampers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • B23Q5/56Preventing backlash

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Gewichtsausgleichsvorrichtung für einen Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine    Die Erfindung betrifft eine Gewichtsausgleichs  vorrichtung für einen in seiner Höhenlage mittels  einer Verstellwelle verstellbaren Werkzeugträger einer  Werkzeugmaschine, insbesondere Karusselldrehbank.  



  Bei Werkzeugträgern von     grösseren    Werkzeug  maschinen wird im     allgemeinen    ein Gewichtsausgleich  für das Werkzeugträgergewicht vorgesehen, damit die  Teile der Werkzeugträgerverstellvorrichtung jeweils  gegen die Verstellrichtung hin spielfrei aneinander an  liegen. Ohne einen Gewichtsausgleich kann     nämlich     beim Verstellen des Merkzeugträgers nach unten ein  solches Anliegen gegen die Verstellrichtung hin (also  nach oben) nicht unter allen Bedingungen eintreten,  da der Werkzeugträger durch sein Eigengewicht nach  unten drückt.

   Bei fehlendem Arbeitsdruck     tritt    so in  der gegen die Verstellrichtung weisenden Richtung ein  Spiel ein, das, sobald der Arbeitsdruck einwirkt, auf  gehoben wird, womit sich der Werkzeugträger mit  dem Werkzeug um den Spielbetrag verstellt. Auf     diese     Weise wird aber ein genaues Arbeiten der Werkzeug  maschine verunmöglicht.  



  Bei den bekannten Gewichtsausgleichsvorrichtun  gen wird dem Werkzeugträgergewicht durch ein Ge  gengewicht die Waage     gehalten.    Der Werkzeugträger  und das Gegengewicht hängen dabei beispielsweise  an den beiden Enden eines über ein Rad gelegten  Kettenstückes. Solche Vorrichtungen benötigen aber  relativ viel Platz und sind bei grossen Werkzeugträ  gerabmessungen ungünstig, da sie auch entsprechend  schwere Gegengewichte benötigen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach  teile zu vermeiden und trotzdem den für genaues Ar  beiten erforderlichen Gewichtsausgleich sicherzu  stellen. Bei einer Gewichtsausgleichsvorrichtung der  eingangs geschilderten Art wird zu diesem Behufe  erfindungsgemäss die Verstellwelle mit dem Werk  zeugträger über zwei parallel zueinander geschaltete,    den Werkzeugträger in gleicher Richtung und mit  gleicher Geschwindigkeit bewegende Getriebe ver  bunden.

   Das erste Getriebe verbindet dabei die Ver  stellwelle mit dem Werkzeugträger starr und das       zweite    Getriebe     enthält    bezüglich der Werkzeugträger  bewegung ein elastisches Glied und ein vom Werk  zeugträger gegen die Verstellwelle hin selbsthemmen  des Glied und das elastische Glied ist so stark vor  gespannt, dass die Vorspannkraft der durch das Werk  zeugträgergewicht verursachten Kraft zumindest an  genähert die Waage hält.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes in vereinfachter Darstellung  veranschaulicht. Es zeigen:  Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Werk  zeugträgerschlitten mit Werkzeugträger und Verstell  zeug  und Gewichtsausgleichsvorrichtung, dargestellt im Zu  stand der Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers,     s     Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1, dargestellt im  Zustand der Aufwärtsbewegung des Werkzeugträgers,  Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen Werk  zeugträger und eine andere Ausführungsform einer  Verstell- und Gewichtsausgleichsvorrichtung, darge  stellt in Mittelstellung zwischen Auf- und     Abwärts-          bewebwng    des Werkzeugträgers.  



  Bei der in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Vorrich  tung einer     Karusselldrehbank    sind an einem Werk  zeugträger 1     Muttergewinde    2 und 2' angebracht, in  welche     Gewindespindeln    3     bzw.3'    eingreifen. Die       Spindeln    3 und 3' tragen mit ihnen fest verbundene  Zahnräder 4     bzw.4',    die ineinander eingreifen.

   Die  Spindel 3 ist über die Scheibe des     Zahnrades    4 und  Kugellager 5 und 6, die Spindel 3' über die Scheibe  des Zahnrades 4' und ein Kugellager 5' durch die  auf einem Gewindenippel 7' aufliegende Feder 8'  gegen den horizontal verschiebbaren Werkzeugträger  schlitten 26     abgestützt.    Die Spindel 3 wird über eine      Verstellwelle 9 durch einen Verstellmotor 10 in  Drehung versetzt.  



  Bei der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung ist an  einem Werkzeugträger 11 eine Zahnstange 12 be  festigt, in welche Zahnräder 13 und 13' eingreifen.  Das Zahnrad 13 ist über eine Welle fest mit einem  Schneckenrad 14 verbunden, das in eine Schnecke 15  eingreift, die auf einer Welle 16 befestigt ist. Ent  sprechend ist das Zahnrad 13' über eine Welle fest  mit einem Schneckenrad 14' verbunden, das in eine  Schnecke 15' eingreift, die auf einer Welle 16' be  festigt ist. Die beiden Wellen 16 und 16' sind mittels  Kettenrädern 17 bzw. 17' und einer Kette 18 mitein  ander verbunden. Die Welle 16 ist durch ein Axial  lager 19 im Werkzeugträgerschlitten 25 gelagert und  wird über eine Verstellwelle 20 von einem Verstell  motor 21 angetrieben.

   Die Welle 16'     stützt    sich über  ein Kugellager 22', eine Feder 23' und eine Schraube  24' auf den Werkzeugträgerschlitten 25 ab.  



  Die Wirkungsweise der Gewichtsausgleichsvor  richtung wird anhand der in den Fig. 1 und 2 ge  zeigten Ausführungsform beschrieben. Die Verstell  welle 9 ist mit dem Werkzeugträger 1 über     zwei     parallel zueinander     geschaltete,    den     Werkzeugträger    1  in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindig  keit bewegende Getriebe verbunden. Das erste Ge  triebe, das aus der Spindel 3 und dem Mutter  gewinde 2 im     Werkzeugträger    1 besteht, verbindet  dabei die Verstellwelle 9 mit dem Werkzeugträger 1  starr.

   Das     zweite    Getriebe, das aus den Zahnrädern  4 und 4', der durch die Feder 8'     abgestützten    Spin  del 3' und dem Muttergewinde 2' besteht,     enthält    be  züglich der Werkzeugträgerbewegung ein elastisches  Glied, nämlich die die Spindel 3' gegen die durch das  Werkzeugträgergewicht verursachte Kraft abstützende  Feder 8' und zwischen diesem Glied und dem Werk  zeugträger ein vom Werkzeugträger gegen die Ver  stellwelle hin selbsthemmendes Glied, nämlich die  Spindel 3'. Das elastische Glied, die Feder 8' ist so  stark vorgespannt, dass die Vorspannkraft der durch  das Werkzeugträgergewicht verursachten Kraft die  Waage     hält.     



  Da die beiden Getriebe im gleichen Sinne laufen,  bleibt die Vorspannung der Feder 8' für alle Werkzeug  trägerstellungen konstant und das Werkzeugträgerge  wicht ist immer durch die Federkraft ausgeglichen.  Durch die Selbsthemmung der Spindel 3' aber wird  verhindert, dass die durch das Werkzeugträgergewicht  verursachte Kraft auf die Verstellwelle ein Drehmo  ment ausübt. Das Drehmoment der Verstellwelle 9  ist auf diese Weise in jedem Fall, also auch dann,  wenn der sich nach unten bewegende     Werkzeugträger     gerade durch keine (nach oben gerichteten) Arbeits  kräfte belastet ist, gegen die Verstellrichtung gerich  tet und die Teile des ersten Getriebes, das     heisst    der  eigentlichen Werkzeugträgerverstellvorrichtung liegen  damit jeweils gegen die Verstellrichtung hin spielfrei  aneinander am.

   Damit ist aber ein vollkommener Ge  wichtsausgleich und eine einwandfreie Werkzeugträ  gerführung erreicht.    In den Fig. 1 und 2 ist es gezeigt, wie der Werk  zeugträger 1 über die Spindel 3' von der Feder 8' ge  tragen wird. Die Spiele zwischen Spindel 3' und       Muttergewinde    2' sind     jeweils    in diesem Sinne ein  gezeichnet, die Muttergänge 2' liegen auf den Spin  delgängen 3' auf.  



  Die Spindel 3 dagegen drückt den Werkzeug  träger 1 in der Verstellrichtung, und zwar in Fig. 1  nach unten, in Fig. 2 nach oben. In Fig. 1 liegen dem  nach die Spindelgänge 3 auf den Muttergängen 2 auf  und das obere Kugellager 6 ist spielfrei. In Fig. 2  aber liegen die Muttergänge 2 auf den Spindelgän  gen 3 auf und das untere Kugellager 5 ist spielfrei.  



  Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform  besteht das elastische Glied aus der die Schnecke 15'  gegen die durch das Werkzeugträgergewicht ver  ursachte Kraft     abstützenden    Feder 23' und das selbst  hemmende Glied aus der     mit    dem unter dem Einfluss  des Werkzeugträgergewichtes stehenden Schnecken  rad 14' in Eingriff stehenden Schnecke 15'.  



  Durch die verschieden grossen Räder 13' und 14'  wird die auf die Feder 23' wirkende Reaktion des  Werkzeugträgergewichtes kleiner als das Werkzeug  trägergewicht.  



  Die Teile 12, 13, 14, 15, 16 und 19 des ersten  Getriebes stehen in Mittelstellung zwischen Aufwärts  und Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers, so dass  sie in beiden Verstellrichtungen gegeneinander Spiel  aufweisen. Die Teile 12, 13' bis 17', 22' des zweiten  Getriebes, die sich zwischen Werkzeugträger 11 und  Feder 23' befinden und über die das Werkzeugträger  gewicht getragen wird, liegen wie immer, ,so auch     in     dieser Stellung der Verstellwelle aneinander an.  



  Wird die erfindungsgemässe Vorrichtung für einen  Werkzeugträger verwendet, der zusätzlich, beispiels  weise in einer vertikalen Ebene schwenkbar ist, so  ist es     vorteilhaft,    statt der festen Lagerung der Feder  im Werkzeugträgerschlitten (zum Beispiel Gewinde  nippel 7' oder Schraube 24') eine Einrichtung vor  zusehen, die die Vorspannung der Feder dem Be  trage des Neigens des Werkzeugträgers gegen die  Horizontale entsprechend reduziert und     umgekehrt.     



  Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen kann die  erforderliche Spannung der Federn 8' und 23' durch  Verstellen des Gewindenippels 7' bzw. der Schraube  24' eingestellt werden. Dazu muss die     Werkzeugträ-          gerreibung        ausgeschaltet    und die Feder so stark ge  spannt werden, dass die Teile des ersten Getriebes,  wie dies zum Beispiel in     Fig.    3 gezeigt ist, nach beiden       Verstellrichtungen    hin gleichviel Spiel haben.  



  Für eine andere     Art    des     Einstellens    der erwähnten       Vorspannung    ist es     vorteilhaft,    in die zwei Getriebe  eine lösbare Kupplung einzufügen.  



  Als eine solche Kupplung könnte bei dem in       Fig.    3 dargestellten Beispiel beispielsweise die Kette  18 dienen. Wird diese Kette 18     weggenommen,    so  wird sich die Feder 23' unter dem Einfluss des Werk  zeugträgergewichtes selbsttätig einstellen, wenn man  Vorkehrungen zur Ausschaltung der Werkzeugträger  reibung trifft. Dann werden die Spiele des ersten Ge-      trieben ins Mittel gebracht und die Kette angelegt und  geschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gewichtsausgleichsvorrichtung für einen in seiner Höhenlage mittels einer Verstellwelle verstellbaren Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine, insbeson dere Karusseldrehbank, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellwelle (9) mit dem Werkzeugträger (1) über zwei parallel zueinander geschaltete, den Werk zeugträger in gleicher Richtung und mit gleicher Ge schwindigkeit bewegende Getriebe verbunden ist und dass das erste Getriebe (2, 3) die Verstellwelle mit dem Werkzeugträger starr verbindet und das zweite Ge triebe (2', 3', 4', 8', 4) bezüglich der Werkzeug trägerbewegung ein elastisches Glied (8')
    und ein vom Werkzeugträger gegen die Verstellwelle hin selbst hemmendes Glied (3') enthält und dass das elastische Glied so stark vorgespannt ist, dass die Vorspann kraft der durch das Werkzeugträgergewicht verursach ten Kraft zumindest angenähert die Waage hält. UNTERANSPRÜCHE 1. Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das selbst hemmende Glied aus einer mit einem im Werkzeug träger (1) angebrachten Muttergewinde (2') in Ein griff stehenden Gewindespindel (3') besteht. 2.
    Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied aus einer die Gewindespin del (3') gegen die durch das Werkzeugträgergewicht verursachte Kraft abstützenden Feder (8') besteht. 3. Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das selbsthem mende Glied aus einer mit einem unter dem Einfluss des Werkzeugträgergewichtes stehenden Schnecken rad (14') in Eingriff stehenden Schnecke (151 besteht. 4.
    Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied aus einer die Schnecke (15') gegen die durch das Werkzeugträgergewicht verur sachte Kraft abstützenden Feder (23') besteht. 5. Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Patentan spruch für einen Werkzeugträger, der zusätzlich schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorhanden ist, die, die Vorspannung des elastischen Gliedes dem Betrage des Neigens des Werkzeugträgers gegen die Horizontale entsprechend reduziert und umgekehrt.
    6. Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die zwei Getriebe eine lösbare Kupplung eingebaut ist.
CH352215D 1957-04-30 1957-04-30 Gewichtsausgleichsvorrichtung für einen Werkzeugträger einer Werkzeugmaschine CH352215A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989003277A1 (fr) * 1987-10-14 1989-04-20 San Rocco Macchine S.R.L. Tete de fraisage et de percement a axes multiples de reglage
EP0407205A3 (en) * 1989-07-07 1991-10-09 Makita Electric Works Ltd Miter saw
EP0642881A1 (de) * 1993-09-13 1995-03-15 LIEBHERR-VERZAHNTECHNIK GmbH Spielfreier Rundtischantrieb einer Werkzeugmaschine

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