CH352234A - Anordnung zur Synchronisation eines Kinoaufnahme- oder Wiedergabegerätes mit einem Tonbandgerät - Google Patents

Anordnung zur Synchronisation eines Kinoaufnahme- oder Wiedergabegerätes mit einem Tonbandgerät

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CH352234A
CH352234A CH352234DA CH352234A CH 352234 A CH352234 A CH 352234A CH 352234D A CH352234D A CH 352234DA CH 352234 A CH352234 A CH 352234A
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CH
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winding
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arrangement
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Inventor
Kuhnert Rudolf
Viehbach Johannes
Gross Walter
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/04Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is not on, but is synchronised with, a moving-picture film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description


  Anordnung zur     Synchronisation        eines        Kinoaufnahme-    oder Wiedergabegerätes  mit     einem    Tonbandgerät    Um ein Kinoaufnahme- oder Wiedergabegerät (wei  terhin als  Bildgerät  bezeichnet) mit einem Tonband  gerät zu synchronisieren, ist es bekannt, einen Steuer  stromkreis zu bilden, der im wesentlichen aus zwei  Kontaktscheiben besteht, von denen die eine mit dem       Filmfortschaltgetriebe    des     Bildgerätes    und die andere  mit dem Tonbandantrieb gekuppelt ist oder vom Ton  band selbst angetrieben wird.

   In diesem Steuerstrom  kreis liegt weiterhin eine Stromquelle sowie ein Relais  schalter, der den Motor des Bildgerätes bei Abwei  chungen vom synchronen Lauf periodisch ab- bzw.  einschaltet.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche An  ordnung zur Synchronisation eines     Kinoaufnahme-          oder    Wiedergabegerätes mit einem Tonbandgerät, ins  besondere liegt ihr die Aufgabe zugrunde, ein Bild  gerät, das ursprünglich nicht für eine     synchronisierte          Bild-Tonaufnahme-    oder -Wiedergabe eingerichtet  war, für dieses Steuerprinzip einzurichten, wobei diese  Umstellung von jedem Benutzer in einfacher Weise  durchführbar sein soll.  



  Erfindungsgemäss ist nun die mit dem     Fifimtrans-          portgetriebe    zu kuppelnde Kontaktscheibe mit der  Vor- oder     Nachwickelrolle    des Bildgerätes baulich  vereinigt. Die übliche Vor- bzw.     Nachwickelrolle    des  Bildgerätes braucht auf diese Weise nur durch eine  mit einer Kontaktscheibe versehene Vor- bzw. Nach  wickeltrommel ersetzt zu werden.  



  Da der Anlauf des Bildgerätes üblicherweise vom  Tongerät aus gesteuert wird, muss eine bestimmte An  fangsstellung der auf der Kontaktscheibe angeordne  ten Kontaktsegmente in bezug auf die ihnen zugeord  neten ortsfesten Stromabnehmer vorhanden     sein,    wenn  der Motoranlauf des Bildgerätes gewährleistet sein  soll.     Vorteilhafterweise    ist hierzu die Kontaktscheibe  oder die mit ihr verbundene Vor- bzw. Nachwickel-    rolle über eine     Friktionskupplung    mit dem Filmtrans  portgetriebe     kuppelbar    ausgeführt.  



  Weiterhin ist     zweckmässigerweise    die Kontakt  scheibe oder die Vor- bzw.     Nachwickelrolle    mit Mar  ken versehen, die mit einer ortsfesten Gegenmarke  vor Anlauf des Ton- und Bildgerätes zur Deckung  gebracht werden sollen. Dadurch, dass die Kontakt  scheibe bzw. die Vor- oder     Nachwickelrolle    über eine       Friktionskupplung    mit dem     Filmtransportgetriebe    ver  bunden ist und somit keine Verdrehung des stark un  tersetzten     Filmtransportgetriebes    notwendig ist, kann  diese Einstellung ohne Schwierigkeiten vorgenommen  werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des ist in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht.  Es zeigen:       Fig.    1 die Ansicht eines     Schmalfilmprojektors    vor  der Umstellung auf synchrone     Bild-Tonwiedergabe,          Fig.    2 den gleichen Projektor in Draufsicht,       Fig.    3 die mit einer Kontaktscheibe versehene       Nachwickelrolle,          Fig.    4 eine Teilansicht des Projektors nach     Fig.    1  nach der Umstellung auf     synchrone        Bild-Tonwieder-          gabe,

            Fig.    5 einen Schnitt<B>A -A</B> nach der     Fig.    4 und       Fig.    6 und 7 den Träger für die Kontaktabnehmer  in zwei verschiedenen Ansichten.  



  In einem     Schmalfilmprojektor    1 läuft der     Film    2  von der     Abwickelspule    3 zur     Wickelrolle    4, wobei er  von den Leitrollen 5, 6 und 7 geführt wird. Nach  Durchlauf durch den Filmkanal 8, an dem sich auch  der nicht dargestellte Greifer befindet, läuft der     Film     wieder zur Wickelrolle 4, um     schliesslich    auf die Spule  9 aufgewickelt zu werden. Auf diesem Wege wird er  durch die Leitrollen 10, 11 und 12 geführt.

   Die     Wik-          kelrolle    4 ist mit     zwei    Zahnkränzen 13 und 14 ver-      sehen, von denen der Zahnkranz 13 in bekannter  Weise die     Vorwicklung    und der Zahnkranz 14 die  Nachwicklung bewirkt. Die     Aufwickelspule    9 wird  durch eine     Peese    15 angetrieben, während die Ab  wickelspule 3 auf der     Spulenachse    freilaufend ange  ordnet ist.  



  Um nun den in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Pro  jektor für synchronen Ablauf des Bildbandes mit  einem getrennten Tonband einzurichten, wird die  Wickelrolle 4 gegen eine solche nach     Fig.    3 ausge  tauscht. Diese besteht aus zwei einzelnen Wickelrol  len 15 und 16 mit auf ihnen angebrachten Zahnkrän  zen 13' und 14'. Die Wickelrolle 15 sitzt mit einem  Ansatz 17 auf der Achse 18 zum Antrieb der     Vor-          und        Nachwickelrolle.    Die Mitnahme der Wickelrolle  15 erfolgt durch einen Stift 21.

   Die andere Wickel  rolle 16 ist auf dem Ansatz 17 der Wickelrolle 15  drehbar     gelagert.    Mittels     mehrerer    Schrauben 22 ist  an der Wickelrolle 16 eine Scheibe 23 aus Isolier  material befestigt, die die Kontaktsegmente 24 trägt.  Durch eine Federscheibe 25 ist die Wickelrolle 16 ge  genüber der Wickelrolle 15 bzw. der Achse 18 in  axialer Richtung gesichert, jedoch vierdrehbar, so dass  die auf der Wickelrolle 16 angebrachte Marke 26 mit  einer ortsfesten, am Projektor angebrachten Gegen  marke 20 zur Deckung gebracht werden kann. Es sind  dabei auf der     Wickelrolle    16 so viele Marken 26 an  gebracht, wie Kontaktlamellen 24 am Umfang der  Scheibe 23 vorgesehen sind.  



  Die     Fig.4    zeigt eine Teilansicht des Projektors  nach     F!-.    1 mit einer Wickelrolle gemäss     Fig.    3 sowie  den am Projektor befestigten Träger 27 für die Kon  taktabnehmer 28 und 29. Der Träger 27, der noch  mals in der     Fig.    6 und 7 dargestellt ist, weist eine Boh  rung 30 auf, die dem Durchmesser des die Führungs  rolle 12 tragenden     Bolzens    31 entspricht. Weiterhin  befindet sich am Träger 27 eine     Ausnehmung    32, die  einem die Leitrolle 11 tragenden     Bolzen    33 ange  passt ist. Die Kontaktabnehmer 28 und 29 sind fe  dernd im Träger 27 gelagert.

   Die Befestigung des  Trägers am Bolzen 31 erfolgt mittels einer Schraube  34, die diesen durch einen bis zur Bohrung 30 führen  den Schlitz 35 zusammendrückt.  



  Um nun einen Projektor, wie er in     Fig.    1 bzw.  2 dargestellt ist, für die synchrone     Bild-Tonwieder-          gabe    einzurichten, bedarf es lediglich eines     Auswech-          selns    der Wickelrolle 5 gegen eine solche nach     Fig.    3,  indem die Schraube 19 gelöst, die Wickelrolle ent  fernt und durch eine andere ersetzt und danach die  Schraube 19 wieder angezogen wird.

   Zusätzlich     muss       noch der Träger 27 angesetzt werden, wozu die     Leit-          rolle    12 nach Entfernen der Sicherungsscheibe 36 ab  gezogen, darauf der Träger auf den     Bolzen    31 auf  geschoben und nach Justierung durch Anziehen der  Schraube 34 befestigt wird. Die Leitrolle 12 wird  hiernach wieder aufgesetzt, und die Umstellung ist  damit beendet. Bei der synchronen Aufnahme- bzw.  Wiedergabe von Bild und Ton wird nunmehr vor dem  Einschalten der Geräte eine auf der Wickelrolle 16  angebrachte Marke 26 mit der am Projektor ange  brachten Gegenmarke 20 zur Deckung gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Synchronisation eines Kinoauf nahme- oder Wiedergabegerätes (Bildgerätes) mit einem Tonbandgerät, die zwei in einem Steuerstrom kreis liegende Kontaktscheiben aufweist, von denen eine mit dem Filmtransportgetriebe des Bildgerätes und die andere mit dem Tonbandantrieb des Ton bandgerätes gekuppelt ist oder vom Tonband selbst angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Filmtransportgetriebe des Bildgerätes gekup- pelte Kontaktscheibe mit der Vor- oder Nachwickel rolle (4) baulich vereinigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennnzeichnet, dass die Kontaktscheibe -bzw. die mit ihr verbundene Wickelrolle über eine Friktion mit dem Filmschaltgetriebe gekuppelt ist. 2. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, dass die über eine Friktionskupplung mit dem Filmtransportgetriebe verbundene Wickel rolle des Bildgerätes Markierungen und das Bildgerät eine ortsfeste Gegenmarke aufweisen, wobei vor An lauf des Ton- und Bildgerätes eine der Marken mit der Gegenmarke zur Deckung zu bringen ist. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennnzeichnet, dass die Kontaktscheibe zwischen der auf gleicher Achse sitzenden Vor- und Nachwickel rolle angeordnet und mit einer der beiden fest ver bunden ist. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die an der Kontaktscheibe schlei fenden Kontaktabnehmer auf einem Träger angeord net sind, der an einem als Achse für eine Leitrolle vorgesehenen Bolzen befestigt ist.
CH352234D 1957-01-11 1957-06-07 Anordnung zur Synchronisation eines Kinoaufnahme- oder Wiedergabegerätes mit einem Tonbandgerät CH352234A (de)

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