CH352271A - Vibrator, insbesondere Tauchvibrator - Google Patents

Vibrator, insbesondere Tauchvibrator

Info

Publication number
CH352271A
CH352271A CH352271DA CH352271A CH 352271 A CH352271 A CH 352271A CH 352271D A CH352271D A CH 352271DA CH 352271 A CH352271 A CH 352271A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
drive motor
vibrator
stator
vibration
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nordegren Sven-Ake
Original Assignee
Vibro Verken Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vibro Verken Ab filed Critical Vibro Verken Ab
Publication of CH352271A publication Critical patent/CH352271A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/06Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening
    • E04G21/08Internal vibrators, e.g. needle vibrators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description


      Vibrator,    insbesondere     Tauchvibrator       Die Erfindung betrifft     Vibratoren,    insbesondere       Tauchvibratoren,    die eine grosse Ausgangsleistung,  d. h. eine grosse     Zentrifugalkraft    und     Vibrationsampli-          tudebesitzen    und einen Antriebsmotor mit einem     Stator     und einem Rotor sowie einen von diesem Motor an  getriebenen     Vibrationserzeuger    umfassen, der um  laufende Vibrationen einer Frequenz erzeugt, die der  Drehzahl des Antriebsmotors direkt entspricht ;

   der       Vibrationserzeuger    ist dabei mit dem     Stator    des An  triebsmotors so verbunden, dass seine Vibration auf  den     Stator    und über die Lager des Motors auch auf  dessen Rotor übertragen werden.  



  Bei     Vibratoren    dieser Art, bei denen der An  triebsmotor und der     Vibrationserzeuger    gewöhnlich  in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind  oder von einem gemeinsamen, mehr oder weniger  frei vibrierenden Rahmen getragen werden, werden  die Lager des Rotors des Antriebsmotors beträchtli  chen Belastungen ausgesetzt, da der Rotor als     vibra-          tionsdämpfende    Masse wirkt und ausserdem auf  Grund seiner Drehung eine merkliche Kreiselwirkung  ausübt.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe     zugrunde,    bei  den vorgenannten     Vibratoren,    bei denen der Rotor,  wie gesagt, nicht direkt den     erzeugten    Vibrationen  ausgesetzt ist, die Belastung der     Rotorlager    zu ver  ringern und gleichzeitig die Ausgangsleistung zu     ver-          grössern,    indem die durch den Rotor verursachte       Vibrationsdämpfung    ausgeschaltet wird.  



  Bei einem erfindungsgemässen     Vibrator    wird der  Rotor des Antriebsmotors durch eine Unwucht, die  vorzugsweise durch auf seiner Welle angeordnete,  gesondert verstellbare     Exzentermassen    erzeugt ist,  in Vibrationen versetzt, die im wesentlichen synchron  zu den vorn     Vibrationserzeuger    auf den     Stator    über  tragenen Vibrationen sind. Der Rotor wird also in  umlaufende Vibrationen versetzt, die im wesent-         lichen    mit den Vibrationen des     Stators    übereinstim  men, so dass die Belastung der     Rotorlager    im wesent  lichen konstant und unabhängig von den     Vibrations-.     Bewegungen ist.  



  Die Erfindung wirkt sich besonders vorteilhaft  bei solchen     Vibratoren    aus, bei denen der     Vibra-          tionserzeuger    einen direkt mit dem Rotor des An  triebsmotors gekuppelten umlaufenden     Mitnehmer     umfasst, der in sich ausgewuchtet sein kann und bei  seinem     Umlauf    einen     vorzugsweise        kugelförmigen     Körper mitnimmt, der in einer kreisförmigen, die       Mitnehmerwelle    umgebenden und mit dem     Stator     des Antriebsmotors starr verbundenen Führungsbahn  rollt.  



  Die Erfindung     kann    jedoch auch in solchen Fäl  len verwendet werden, in denen der     Vibrationserzeu-          ger    ein     unwuchtiges    umlaufendes     Vibrationselement     umfasst, das mit dem Rotor des Antriebsmotors so  verbunden ist, dass auf diesen Rotor praktisch keine  Vibrationen direkt übertragen werden ; in diesem  Falle wird man das     Vibrationselement    gesondert vom  Rotor lagern, so dass die erzeugten     Vibrationen     hauptsächlich über einen Teil des     Vibrationserzeugers     übertragen werden, der starr mit dem     Stator    des An  triebsmotors verbunden ist.  



  Um das Verständnis der Erfindung zu erleich  tern, wird nachstehend eine beispielsweise Ausfüh  rungsform derselben anhand der     Zeichnung    näher  beschrieben. Der in der Zeichnung dargestellte       Tauchvibrator    besitzt eine     grosse    Ausgangsleitung  und     Vibrationsamplitude    und ist besonders für be  stimmte schwere Arbeiten, beispielsweise für den  Dammbau geeignet. In der Zeichnung zeigt       Fig.    1 einen Längsschnitt durch den wirksamen  Teil des     Vibrators,          Fig.    2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in     Fig.    1.

         Fig.    3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in     Fig.    1.           Fig.    4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in     Fig.    1.  Der dargestellte     Vibrator    umfasst ein äusseres  Gehäuse 1, das in mehrere Abschnitte unterteilt ist  und an dem Ende eines langen Rohres 2 befestigt ist,  dessen anderes Ende mit einem Handgriff (nicht dar  gestellt) versehen ist.

   Das Rohr 2 umschliesst die er  forderliche elektrische Speiseleitung für den     Vibra-          tor.    In dem Gehäuse 1 ist in der Nähe des Rohres  2 ein Elektromotor angeordnet, dessen     Stator    3 starr  mit dem Gehäuse verbunden ist und dessen Rotor 4  in in dem Gehäuse angeordneten Lagern 5 gelagert  ist. Die     Rotorwelle    6 ist an ihrem dem Rohr 2 ab  gelegenen Ende     meisselförmig        ausgebildet    und greift  in einen diametral verlaufenden     Schlitz    7 am Ende  einer angrenzenden Welle 8 ein. Diese Welle er  streckt sich in Verlängerung der     Rotorwelle    6 und  wird durch gesonderte Lager 9 gelagert.

   Das     meis-          selförmige    Ende der     Rotorwelle    6 bildet zusammen  mit dem Schlitz 7 in der Welle 8 eine Art Klauen  kupplung, über die die Welle 8 direkt vom Rotor 4  aus angetrieben wird, die aber eine     übertragung    aller  anderen Bewegungen ausser der reinen Drehbewe  gung zwischen den beiden Wellen 6 und 8 ver  hindert.  



  Die Welle 8 trägt etwa in ihrer Mitte einen etwa       napfförmigen        Mitnehmer.    Dieser     Mitnehmer    umgibt  eine schwere Kugel 11, die beim Umlauf der Mit  nehmerwelle in einer kreisförmigen Führungsbahn  12 rollt. Die Führungsbahn 12 ist starr mit dem Ge  häuse 1 verbunden, so dass infolge der Rollbewegung  der Kugel 11 sowohl die Führungsbahn als auch das  Gehäuse und dadurch auch der     Stator    3 des An  triebsmotors in umlaufende Vibrationen versetzt  werden.  



  Der     Mitnehmer    10 kann in bezug auf die Mit  nehmerwelle 8 ausgewuchtet sein; um jedoch die  Amplitude der erzeugenden Vibrationen vergrössern  zu können, sind vorzugsweise an den beiden Enden  des     Mitnehmers    10 verstellbare     Exzentermassen    13  vorgesehen und der     Mitnehmer    10 so ausgebildet,  dass er selbst     unwuchtig    ist und dass sein Schwer  punkt in Richtung auf den Berührungspunkt der Ku  gel 11 mit der Führungsbahn aus seiner Drehachse  verschoben ist (siehe     Fig.    2).

   Mit Hilfe der einstell  baren     Exzentermassen    13, die durch Schrauben 14  oder dergleichen in verschiedenen Winkelstellungen  festgelegt werden können, ist es     möglich,    die Un  wucht des gesamten     Mitnehmers    in der gewünschten  Weise zu verändern und dadurch die Amplitude des       Vibrators    innerhalb gewisser Grenzen zu beein  flussen.  



  Bei der dargestellten Bauart übt der Rotor 4 des  Antriebsmotors, zumindest infolge seiner Kreisel  wirkung,     offensichtlich    eine     Dämpfungswirkung    auf  den     Vibrator    aus, da die vibrierenden Teile auf  Grund der starren Verbindung zwischen dem     Stator     3 mit der     kräftig    vibrierenden Führungsbahn 12 und  den Lagern 9 des     unwuchtigen        Mitnehmers    dem Ro  tor 4 entsprechende Vibrationen     mitzuteilen    ver  suchen.

   Dadurch würde sich eine     beträchtliche    Be-         lastung    der     Rotorlager    5 ergeben, falls keine beson  deren Massnahmen hiergegen getroffen werden. Die       Rotorwelle    6 des Antriebsmotors wird deshalb, wie  aus der Zeichnung zu ersehen ist, an seinen beiden  Enden mit verstellbaren     Exzentermassen    15 und 16  versehen.

   Mit     Hilfe    dieser einstellbaren Exzenter  massen, die mit     Hilfe    von Schrauben 17 oder ent  sprechenden Befestigungsmitteln in den gewünschten  Lagen blockiert werden können, ist es möglich, auch  dem Rotor 4 eine     Vibrationsbewegung    zu erteilen,  die mit der     Vibrationsbewegung    des     Stators    3 und  der anderen Teile des     Vibrators    synchron ist.

   Auf  diese Weise wird nicht nur die Belastung der Rotor  lager 5 verringert, sondern gleichzeitig die     vibrations-          dämpfende    Wirkung des Rotors ausgeschaltet und  dadurch die gesamte     Vibrationsleistung        ver-          grössert.     



  Es ist offensichtlich, dass die     Exzentermassen    15  und 16 auch dazu dienen können, die     Vibrations-          amplitude    über die gesamte Länge des     Vibrators    zu       verteilen.    Auf Grund der Unwucht des     Mitnehmers     in dem     vibrationserzeugenden    Teile des     Vibrators     wird natürlich auch eine entsprechende Verringerung  der Belastung der Lager 9 erzielt ;

   das wirkt sich  aber nicht so stark aus, dass man in dem Bemühen,  hohe     Vibrationsamplituden    zu erzeugen, die     Exzen-          termassen    13 des     Mitnehmers    vorzugsweise stark       überdimensioniert    und dadurch die     Vibrationsampli-          tude    des gesamten     Vibrators    vergrössert. Die Ver  teilung der     Vibrationsamplitude    über den     Vibrator     kann auch durch die     Exzentermassen    13 beeinflusst  werden. Es ist natürlich nicht erforderlich, die in  der Zeichnung dargestellten einstellbaren Exzenter  massen zu verwenden.

   Die gewünschte Schwerpunkts  verlagerung bzw. Unwucht des Rotors des Antriebs  motors kann auch dadurch erzielt werden, dass der  Rotor selbst     unwuchtig    hergestellt wird. Falls der       Mitnehmer    selbst ausgewuchtet ist, kann er auch  starr mit dem Rotor 4 des Antriebsmotors verbun  den sein, so dass er mit diesem zusammen eine  starre, umlaufende Einheit bildet, die nur in zwei  Lagern gelagert ist. Der     Mitnehmer    kann in diesem  Falle auch mit kleinen     Exzentermassen    versehen  werden, so dass er synchron mit dem absichtlich     un-          wuchtigen    Rotor vibriert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vibrator, bestehend aus einem Antriebsmotor mit Stator und Rotor und einem durch diesen Motor angetriebenen Vibrationserzeuger für umlaufende Vibrationen einer direkt der Motordrehzahl entspre chenden Frequenz, wobei der Vibrationserzeuger so mit dem Stator des Antriebsmotors verbunden ist, dass die Vibrationen des Vibrationserzeugers auf den Stator und über die Lager des Motors auch auf des sen Rotor übertragen werden, dadurch gekennzeich net, dass der Rotor des Antriebsmotors durch eine Unwucht in Vibrationen versetzt wird,
    die im wesent lichen synchron zu den vom Vibrationserzeuger auf den Stator übertragenen Vibrationen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vibrationserzeuger ein direkt mit dem Rotor des Antriebsmotors gekuppeltes um laufendes Vibrationselement umfasst, das gesondert vom Rotor gelagert ist.
    2. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vibrationserzeuger einen direkt mit dem Rotor des Antriebsmotors gekuppel- ten umlaufenden Mitnehmer und einen von diesem bei seinem Umlauf mitgenommenen kugelförmigen Körper umfasst, der in einer kreisförmigen, die Mit- nehmerwelle umgebenden und mit dem Stator des Antriebsmotors starr verbundenen Führungsbahn rollt.
    3. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rotorwelle des Antriebs motors an seinen beiden Enden mit verstellbaren Exzentermassen versehen ist.
CH352271D 1955-11-11 1956-11-06 Vibrator, insbesondere Tauchvibrator CH352271A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE352271X 1955-11-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH352271A true CH352271A (de) 1961-02-15

Family

ID=20308666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH352271D CH352271A (de) 1955-11-11 1956-11-06 Vibrator, insbesondere Tauchvibrator

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH352271A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011112872A1 (de) * 2011-09-08 2013-03-28 Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG Innenrüttelvorrichtung mit kunststoffbeschichtetem Leichtmetallvibrationskörper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011112872A1 (de) * 2011-09-08 2013-03-28 Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG Innenrüttelvorrichtung mit kunststoffbeschichtetem Leichtmetallvibrationskörper

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112016000636T5 (de) Schwingungsvorrichtung für Vibrationsverdichter
DE2409417A1 (de) Schwingungserreger mit zwei relativ zueinander in der phasenlage kontinuierlich verstellbaren unwuchten
DE19916378C2 (de) Innenrüttelvorrichtung mit veränderbarer Schwingungsamplitude
EP2781269A1 (de) Schwingungserreger, insbesondere für eine Baumaschine
EP2732100B1 (de) Unwuchterreger für ein bodenverdichtungsgerät
DE659492T1 (de) Epizykloidische Schwingungsvorrichtung.
CH352271A (de) Vibrator, insbesondere Tauchvibrator
DE1106102B (de) Vibrator, insbesondere Tauchvibrator
DE1145455B (de) Auf dem Prinzip der umstuelpbaren Kette beruhende Vorrichtung zur Erzeugung einer taumelnden und rotierenden Koerperbewegung
AT3791U1 (de) Vorrichtung zum entkernen von gusskörpern mit sandkernen
DE4434221C2 (de) Motorgetriebener Unwuchtvibrator
DE3821934C2 (de)
DE704917C (de) Maschine zurr Behandlung, insbesondere zum Waschen von Sand, Kies, Gestein und aehnlichem Gut
DE3611219A1 (de) Ruettelantrieb
DE1213355B (de) Bodenverdichter
DE3642229A1 (de) Antrieb fuer insbesondere vibrationsvorrichtungen
DE1113865B (de) Maschine zur Herstellung von Hohlkoerpern aus fluessigen, sich erhaertenden Massen, insbesondere aus Schokolade
DE1216204B (de) Vibrationswalze
CH433090A (de) Innenrüttler
DE2334208A1 (de) Antrieb zur erzeugung von schwingungen einer federnd aufgehaengten einrichtung, insbesondere eines siebes
DE2124759A1 (de) Rotationsvibrator
DE827734C (de) Schwingungserreger
DE1262058B (de) Tauchvibrator
DE2006466C3 (de) Vibrationshandschleifgerät für Kreis- und Geradschliff
CH511645A (de) Schwingungserreger für Maschinen mit vibrierendem Arbeitsbehälter