CH352776A - Voluminöses Garn sowie Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Voluminöses Garn sowie Verfahren zu seiner Herstellung

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CH352776A
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Cromwell Jr Field Frederick
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Du Pont
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/16Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam

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Description


      Voluminöses    Garn     sowie        Verfahren    zu     seiner    Herstellung    Eine bekannte Art von neuartigen Garnen wird  als  Chenille      bezeichnet,    was auf eine im allgemei  nen borstenartige oder haarige Bauart deutet, die übli  cherweise durch ausgedehntes Schneiden und Zwir  nen eines gewebten Gebildes oder durch Einbau von  relativ kurzen Längen unter die Elemente eines ge  zwirnten fortlaufenden Gebildes erzeugt werden.     Che-          nillegarne    finden bei Bettdecken, Vorhängen, Vor  hangstoffen, Wolldecken und anderen Textilartikeln  sowie bei Dekorationsschnüren und Posamentier  waren allerlei Art Verwendung.

   Die Herstellung des  üblichen     Chenillegarns    beruht auf einem relativ lang  samen und kostspieligen Verfahren.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung kann man     ein     Garn herstellen, das bis zu einem gewünschten Grad  das Aussehen von     Chenillegarn    besitzt.  



  Der Patentanspruch I des Hauptpatentes betrifft  ein voluminöses     Garn,    welches dadurch gekennzeich  net ist, dass mindestens ein Teil seiner     Einzelfäden     Schleifen bilden, wobei jede dieser Schleifen für sich  allein betrachtet, am aus dem Garn losgelösten Ein  zelfaden bei Zugbeanspruchung ohne Knotenbildung  verschwindet, und bei welchen Schleifen mindestens  ein Kreuzungspunkt vorhanden ist in der Projektion  senkrecht auf eine Ebene, die bestimmt ist durch eine  zur Garnachse parallele und durch die Mitte der Ver  bindungslinie der     Schleifenendpunkte    gehende Ge  rade und durch den von der genannten Geraden am  weitesten entfernt liegenden Punkt der Schleife,

   wobei  wenigstens ein Teil dieser Schleifen die     einzelnen     Fäden des Garnes auseinanderhalten, und dass diese  Schleifen durch Reibungskräfte im Garn erhalten  sind.  



  Das Garn nach dem Patentanspruch I des Haupt  patentes ist nach der vorliegenden Erfindung dadurch  gekennzeichnet, dass als     Seelgarn    zur Aufnahme von    Zugbeanspruchungen eine Garnkomponente vorgese  hen ist, die keine Schleifen besitzt.  



  Die Erfindung betrifft     ferner    ein Verfahren ge  mäss Patentanspruch     1I    des Hauptpatentes zur Her  stellung eines erfindungsgemässen Garns nach Patent  anspruch I. Dieses     Verfahren    ist dadurch Bekenn  zeichnet, dass man mindestens ein das Bündel end  loser Fäden     bildendes    Garngebilde zusammen     mit     einem     Seelgarn,    dessen Einführungsgeschwindigkeit  kleiner gehalten ist, in den Wirbelbereich     einführt,

       und dass man dieses Garngebilde zusammen     mit    dem       Seelgarn    als ein zusammengesetztes voluminöses     Garn     mit einer Geschwindigkeit aufwickelt, die gleich der       Einführungsgeschwindigkeit    des     Seelgarns    ist, wo  durch die Einzelfäden des Garngebildes, das die  höhere Einführungsgeschwindigkeit hat, die Schleifen  bilden, die vom     Seelgarn    nach aussen ragen.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung werden Aus  führungsbeispiele der Erfindung erläutert.  



       Fig.    1 ist eine schematische Darstellung einer Vor  richtung zur Herstellung     voluminöser        Garne.     



       Fig.    2 ist eine Vorderansicht einer Düse der Vor  richtung von     Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein Seitenschnitt der Düse von     Fig.    2.       Fig.    4 ist eine Längsansicht eines mittels der Düse  von     Fig.    2 hergestellten Garns.  



       Fig.    5 ist ein Querschnitt eines Garns gemäss       Fig.    2.  



  Wie in     Fig.    1 gezeigt, läuft ein     Garngebilde    1, das  ein Bündel endloser Fäden bildet, von dem Wickel 6  durch     Sauschwanzführungen    2 und 3 über die Kork  walze 5, die von einer Antriebsrolle 7 angetrieben  wird.

   Das Garngebilde 1 tritt dann     in    den Wirbel  bereich der Düse 9 ein, der die einzelnen Fäden von  einander trennt und die Schleifen erzeugt, worauf die  Fäden wieder zu einem Fadenbündel zusammenge  führt werden, indem nach dem Düsenaustritt die Fä-      den zusammen durch die     Sauschwanzführung    8 über  die Antriebsrolle 11 und in den Klemmspalt dersel  ben mit der     Walze    10     geführt    werden, worauf das  Garngebilde zu der Zwirnvorrichtung weiterläuft.  Das Garn läuft durch die Zentralführung 13 und  durch den Läufer 14, der sich um den Ring 15, der  auf dem Gestell 16 gelagert ist, bewegt, und dann auf  die Spule 17, die auf der Spindel 18 durch den Rie  men 19     rotiert    wird.

   Das     Seelgarn    21, das von dem  Wickel 22 durch die     Sauschwanzführung    23 zugeführt  wird, läuft ebenfalls durch die Führung 8, die     Förder-          rollen,    Zentralführung 13, den Läufer 14 und als       Garnkomponente    auf die Spule 17, zusammen mit  der durch die Düse     behandelten    Garnkomponente, um  das voluminöse zusammengesetzte Garn als Endpro  dukt zu bilden.  



  Einzelheiten der Düse 9 gehen aus den     Fig.    2 und  3 hervor. Das Gehäuse 30 nimmt den Mantel 31 des  Rohres 32 in der Bohrung 33 auf, und die Schraube  34 hält das Rohr darin einstellbar fest. Die Seite 35  des Gehäuses, durch welches die Schraube 34 in die  mit einem Gewinde versehene Seite 36 hineinführt, ist  von dieser durch den Schlitz 37 getrennt, der sich  über einen beträchtlichen Teil der Gehäuselänge ver  tikal erstreckt. Die bis in den oberen Teil des Gehäu  ses eingeführte Schraube 38 hält die Klammer 39 fest,  um das     Venturiorgan    40 in seiner Lage zu halten.

    Wenn die Elemente zusammengesetzt sind, dann be  findet sich die Bohrung 33 des Gehäuses koaxial mit  der Bohrung 41 durch eine Seite des     Venturiorgans,     welches auf der gegenüberliegenden Seite der     Ven-          turieinschnürung    43 die Vertiefung 42 aufweist, die  eine Verlängerung der Bohrung 41 bildet. Die Dich  tung 47 umgibt den Ansatz 48 des     Venturiorgans    und  liegt zwischen diesem und     einer    Stufe oder Vertiefung  in dem     Oberteil    des Gehäuses an.

   Der mit einem Ge  winde versehene     Lufteinlass    51 ist am Fuss des Ge  häuses zu sehen, dessen Hauptbohrung 52 mit der       Einschnürung    43 des     Venturiorgans    koaxial ist; zwi  schen der Bohrung 33 und der Hauptbohrung des  Gehäuses und zwischen der Bohrung 41 und der  Achse der     Venturieinschnürung    43 wird ein Winkel  gebildet.  



  Der Betrieb der Einrichtung ist leicht verständ  lich. Ein Arbeiter führt die durch die     Düse    zu behan  delnde Garnkomponente, indem er sie von dem     Wik-          kel    abzieht durch die verschiedenen Führungen und  zwischen die Förderrollen hindurch und dann in den  trichterförmigen Eintritt des Aufnahme- oder Garn  rohres 31. Ein durch die Düse gehender Luftstrom       führt    das Garn 1 durch das Garnrohr hindurch und  das Ende desselben in die     Venturieinschnürung    hin  ein und dann durch deren Mundstück hinaus. Beim  Durchgang durch die Düse tritt eine     Durchwirbelung     auf, und das austretende Garn ist in seinem Aus  sehen stark verändert.

   Eine Längsansicht dieses  Garns 1 zeigt     Fig.    4 auf. Ausser einer stärkeren     Zwir-          nung    gleicht das     Seelgarn    21 im wesentlichen dem  Ausgangsgarn 1. Der auffallende Unterschied des vo  luminösen Endproduktes liegt in dem Auftreten von    unzählig vielen länglichen Schleifen, wie sie im Pa  tentanspruch des Hauptpatentes umschrieben sind  und die von dem     Seelgarn    herausragen, und zwar bis  zu einer Entfernung von demselben, die mehrere  Male den Durchmesser des     Seelgarns    ausmacht.  



  Der Arbeiter führt das     Seelgarn    21 im allgemeinen  mindestens einen nicht gekräuselten Einzelfaden oder  ein     vielfädiges    Garn mit der durch die Düse behan  delten Garnkomponente durch eine Führung 8 und  zwischen die Walzen 10, 11, dann durch den Läufer  14 der     Ringzwirnungsvorrichtung    und auf die Spule  17. Das Aufwickeln der beiden Komponenten     erfolgt     auf die übliche Weise, wodurch ein voluminöses zu  sammengesetztes Garn gebildet wird, dessen     unge-          kräuselte    Komponente als gegen Zugbeanspruchung  widerstandsfähiges     Seelgarn    dient.

   Die     Fig.5,    die  einen Schnitt senkrecht zur Garnachse darstellt, zeigt  die Verteilung der Schleifen um das     Seelgarn    herum.  In     Fig.    4 sind drei nicht verschlungene     Seelgarnfäden     von den Fäden der     schleifenbildenden    Komponente  zu unterscheiden. Das Aussehen des Endproduktes ist  im wesentlichen unverändert gegenüber dem der  Garnkomponente 1 allein, die durch die Düse behan  delt wurde.  



  Nachstehend wird ein Zahlenbeispiel angeführt:  Ein handelsübliches     vielfädiges        Nylongarn    mit  einer Fadenzahl von 80-68-13 Z (das heisst 68 Fäden  von 80     Totaldenier    und Z-Zwirn von 5,1 Touren pro  cm) wird mit einer Geschwindigkeit von 445     m/Min.     in einer Düse der oben beschriebenen Art     eingeführt,     in die Luft unter einem Druck von 5,9     kg/cm=    ein  geblasen wird.

   Nach dem     Düsenauslass    wird das  Garn, das ein ausgesprochenes     chenilleartiges    Aus  sehen annimmt, zusammen mit einem     40-34-1/a    Z       vielfädigen    Nylonfaden als     Seelgarn,    das mit 82,3 m/  Min. zugeführt wurde, auf eine     Zwirnvorrichtung          (Whitin    Type C-2) aufgegeben und auf einer Spule  mit der gleichen Geschwindigkeit aufgewickelt, mit  der das     Seelgarn    zugeführt wurde. Dies entspricht  einem     5,5fachen        überschuss,    der für das     chenilleartige     Aussehen massgebenden Komponente.

   Im Gegensatz  zu einem nicht mit einer Seele versehenen bekannten  Garn, das einen niedrigen     Nachgebepunkt    aufweist  (Spannung, bei welcher die Dehnung des Garnes in  folge des     Aufdrehens    oder Verschwindens der Schlei  fen den Effekt des     Elastizitätsmoduls    übersteigt) wi  dersteht das zusammengesetzte voluminöse Endpro  dukt andauernden Zugbeanspruchungen, vorausge  setzt, dass die angewendete Kraft nicht genügt, um  das zugesetzte     Seelgarn    zu zerreissen. Auf Armlänge  betrachtet erscheint es, als ob das Garn eine Vielzahl  von losen Enden, die mehr oder minder senkrecht  daraus herausragen, aufweisen würde; nur bei näherer  Betrachtung erweisen sich diese augenscheinlichen  Enden wirklich als längliche Schleifen.  



  Eine Wiederholung des oben beschriebenen Vor  ganges unter Verwendung eines handelsüblichen     viel-          fädigen    Nylongarns der Art 210-102-7Z Faden  zahl = 102) als     schleifenbildende    Komponente und  zwei     40-34-1/,)    Z     vielfädigen    Nylonfäden als Seelkom-           ponente,    führt zu ähnlich befriedigenden Resultaten.  Andere endlose Fadenbündel sind unabhängig von  ihrer chemischen Natur in     ähnlicher    Weise verwend  bar.  



  - Ein Merkmal der  länglichen Schleifen  ist, dass  sie in der Regel eine Fläche umreissen, die einer Flä  che eines     Tropfenquerschnittes    sehr ähnlich ist. Die  Länge der Schleife ist mindestens zweimal gleich der  grössten Querausdehnung, die etwa in einer Entfer  nung gleich zwei Drittel der Längen vom Ausgangs  punkt der Schleife auftritt. Weiter ist die durchschnitt  liche Länge der Schleifen von der Garnachse weg  gemessen, von der Grössenordnung eines zehn- oder  noch mehrfachen des Radius des     Seelgarns,    das selbst  ziemlich kompakt ist.

   Eine Einzelschleife bildet oft  eine annähernd ebene Kurve, und eine Senkrechte zu  der     Schleifenebene    verläuft mehr oder minder par  allel zu der Garnachse und schneidet die Achse oft  in einem kleinen Winkel, wobei die meisten der  Schleifen sich im wesentlichen senkrecht zu der Achse  nach aussen hin erstrecken. Ein besonderes Charak  teristikum einer wesentlichen Anzahl der Schleifen ist  ein an der Basis der Einzelschleife     verdrallter,    ge  schlossener Teil, wie in     Fig.    5 bei V gezeigt ist; dieses  wünschenswerte Merkmal, das dazu dient, die Schlei  fen am Garnkörper gehörig abzustützen, ist zumin  dest teilweise auf die merkliche     Zwirnung    des Aus  gangsgarns 1 zurückzuführen.

   Wie aus     Fig.4    zu er  sehen ist, treten die Schleifen nicht in regelmässigen  Abständen längs des Fadens auf, sondern scheinen  statt dessen willkürlich aufzutreten, wobei sie sich  häufig gegenseitig überlappen.  



  Ein erfolgreiches Verarbeiten einer     vielfädigen     Garnkomponente in der Düse 9 wird durch eine Zu  führungsgeschwindigkeit des Garns zu der Düse von  nicht weniger als 64     m/Min.    begünstigt. Der über  schuss (Verhältnis der Zufuhr- oder     Aufgabegeschwin-          digkeit    zu der     Aufwickelgeschwindigkeit)    dieser Kom  ponente soll in der Grössenordnung von mehreren       100%        und        vorzugsweise        in        der        Grössenordnung        von     tausenden von Prozenten liegen.

   Versuche, die mit  niedrigeren Geschwindigkeiten     durchgeführt    wurden,       führten    zu ungenügender Wirkung, indem man ein  Produkt erhielt, das Querschnitte eines scheinbar un  behandelten     vielfädigen    Produktes aufwies. Niedrige       überschüsse    wirken sich auf die Bildung der ge  wünschten länglichen Schleifen nachteilig aus, wobei       überschuss    und     Schleifengrösse    mehr oder minder  voneinander abhängen.  



  Die Düse kann mit fast jedem Luftdruck, der  genügt, um einen Luftstrom zu bilden, der das Garn  in dem gewünschten     überschuss    zuführt, betrieben  werden. Wenn das Ende der Garnröhre 32 in einer  senkrecht zu der Achse der Röhre 52 stehenden  Ebene liegt, ergaben sich bei Düsen zufriedenstel  lende Resultate, deren Hauptbohrung 52 die Achse  der Röhre 32 unter einem Winkel von etwa 45   schneiden. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn die  Röhre in die Düse etwas nach der Mitte der     Venturi-          einschnürung    43 eintritt, welche im allgemeinen im    Durchmesser mindestens dreimal so gross wie die  Bohrung der Röhre 32 ist und etwa zweimal den  Aussendurchmesser der Röhre beträgt.

   Wenn die  Düse richtig eingestellt ist, dann bildet das Garn, das  daraus austritt, eine charakteristische Konfiguration,  wie im Aufriss in der     Fig.    1 bei I gezeigt ist. Obgleich  das Garn von dem Düsenaustritt durch Förderrollen  abgezogen wird, biegt sich das Garn nicht     abrupt    über  die Kante des Düsenaustrittes, noch tritt es aus dem  Düsenmund in     Form    einer schwach     gekrümmten     Kurve aus,

   sondern es bewegt sich von der Düse weg  bis zu einiger Entfernung in einer Linie mit der  Achse der     Venturieinschnürung    und macht     dann    eine  scharfe     U-Biegung    und     kehrt    etwa in der entgegen  gesetzten     Richtung    zurück, bevor es seitlich von den  Rollen 10, 11 abgezogen wird.  



       Gewünschtenfalls    kann der Arbeiter das     Seelgarn     zusammen mit dem     Schleifengarn    in die Düse ein  führen. Diese Führung des     Seelgarns    (wie sie in       Fig.    1     strichliert    angezeigt ist) bedingt eine genügende  Spannung, die     geeigneterweise    durch die Spannvor  richtung 25 erzeugt wird, die zwischen den Sau  schwanzführungen 23 und 24 eingeschaltet ist, um  eine Verwicklung dieser Komponente durch die Ein  wirkung der Düse zu     verhindern.    Eine frühzeitige  Vereinigung der beiden Komponenten drückt nicht  nur die Ansammlung von gleichen statischen Ladun  gen auf ein Minimum herab,

   die sonst leicht die Ver  bindung des endlosen     Seelgarns    mit dem Schleifen  garn behindert, sondern     erleichtert    auch die gleich  mässige Verteilung des     Seelgarns    innerhalb des End  produktes und führt damit zur gewünschten Gleich  mässigkeit. Nach Austritt aus der Düse wird das zu  sammengesetzte Garn in der üblichen Weise mit einer  Geschwindigkeit aufgewickelt, die gleich der kleinen  Einführungsgeschwindigkeit des     Seelgarns    21 ist.  



  Das Endprodukt ist     für    übliche     Chenille-Verwen-          dungen    geeignet und besonders für Artikel, die be  trächtlichen Handhabungen und Waschungen ausge  setzt sind, weil die herausragenden Teile nicht aus  getrennten Fadenenden bestehen, sondern als Schlei  fen mit dem Garnkörper eine Einheit bilden. Artikel,  die aus diesem Garn erzeugt sind, haben einen an  genehm weichen Griff, der jeglicher Rauheit ent  behrt, die bei manchen     Chenille-Produkten    auf die  charakteristischen, herausragenden Enden zurückzu  führen sind.

   Gewebe aus diesem     Garn    haben eine       velours-    oder plüschartige Oberfläche, sind volumi  nös, und die     Seelgarne    sind verhüllt.  



  Derartige Garne können auch als     Bouclegarne     dienen, wenn das     effektbewirkende    und im über  schuss vorhandene     Schleifengarn    genügend     gezwirnt     ist, so dass es mehr als Garnbündel wirkt, denn als       Ansammlune    von Einzelfäden. Andere Varianten sind  möglich, wobei Abwandlungen der     überschussge-          schwindigkeiten    des     effektbewirkenden    - Schlingen  garns zu verschiedenartiger Struktur längs des Garn  bündels führen.

   Selbstverständlich können auch an  dere neuartige Effekte durch     Vereinigung    von Gar  nen verschiedener Zusammensetzung und darausfol-           genden    verschiedenen Farbkombinationen erzielt wer  den. Andere Variationen können dadurch erreicht  werden, dass drei oder mehr     Aufgabemechanismen     und Garne verwendet werden, worunter zwei oder  mehr     effektbewirkende    Garne gleichzeitig mit einem       Seelgarn    aufgegeben werden können. Das Aufgabe  verhältnis des     effektbewirkenden    Garnes und des       Seelgarnes    kann konstant, unterschiedlich oder ab  wechselnd konstant und unterschiedlich sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Voluminöses Garn nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass als Seel- garn zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen eine Garnkomponente (21) vorgesehen ist, die keine Schleifen besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schleifen eine längliche Form (Fig. 4) aufweisen. 2. Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Seelgarn gezwirnt ist. 3.
    Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Bündel (1) endloser Fäden, welches die Schleifen bildet, eine gezwirnte Garnkomponente ist. 4. Garn nach Patentanspruch I und Unteransprü chen 1, 2 und 3. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren gemäss Patentanspruch 1I des Haupt patentes zur Herstellung eines Garns nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man minde stens ein das Bündel endloser Fäden bildendes Garn gebilde (1) zusammen mit einem Seelgarn (21), des sen Einführungsgeschwindigkeit kleiner gehalten ist, in den Wirbelbereich (9) einführt, und dass man dieses Garngebilde zusammen mit dem Seelgarn (21)
    als ein zusammengesetztes voluminöses Garn mit einer Geschwindigkeit aufwickelt, die gleich der Ein führungsgeschwindigkeit des Seelgarns (21) ist, wo durch die Einzelfäden des Garngebildes (1), das die höhere Einführungsgeschwindigkeit hat, die Schleifen bilden, die vom Seelgarn nach aussen ragen. UNTERANSPRÜCHE 5. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man als Seelgarn einen Zwirn (21) verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass man als das Bündel endloser Fäden bildendes Garngebilde einen Zwirn (1) ver wendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch Il und Unter ansprüchen 5 und 6.
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