CH352978A - Gärbrett - Google Patents

Gärbrett

Info

Publication number
CH352978A
CH352978A CH352978DA CH352978A CH 352978 A CH352978 A CH 352978A CH 352978D A CH352978D A CH 352978DA CH 352978 A CH352978 A CH 352978A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fermentation
covering
fermentation board
board according
carrier
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Weiss Josef
Bruckmeier Anton
Original Assignee
Weiss Josef
Bruckmeier Anton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weiss Josef, Bruckmeier Anton filed Critical Weiss Josef
Publication of CH352978A publication Critical patent/CH352978A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C13/00Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Gärbrett    In Backstuben werden üblicherweise zum Abstel  len der zum Gären bestimmten Weizenbackwaren  massive Gärbretter (meist als Backbrett bezeichnet)  verwendet, die mit einem Tuch bedeckt werden, um  das Ankleben des Teiges an der Oberfläche des  Holzbrettes zu verhindern. Dabei ergeben sich ver  schiedene Übelstände.  



  Zunächst ist ein lose aufgelegtes Tuch immer  lästig, weil es leicht bei ungeschickter Handhabung       herabgleiten    und mit dem Gebäck zu Boden fallen  kann. Diese Tücher ziehen ausserdem aus dem Teig  Feuchtigkeit an. Da die Bretter samt Tuch dann  stossweise aufeinandergelegt werden und dabei das  Tuch jeder Lüftung entzogen wird, kommt dasselbe,  begünstigt durch die hohe     Backstubentemperatur,     zur     Ansäuerung    und übeln Gerüchen. Die Tücher  müssen deshalb sehr oft gereinigt und gewaschen  werden, was wiederum sehr umständlich ist und für  die Bäckersfrau eine grosse Belastung bedeutet.

   Das  Brett selbst ist in der gebräuchlichen, massiven Aus  führung     verhältnismässig    schwer und bietet keine  günstigen     Anfassflächen,    um es mit Teig beladen  leicht auf die Gestelle heben oder von diesen ab  nehmen zu können.  



  Die Erfindung verfolgt das Ziel, diese Mängel  zu vermeiden. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung  die Ausbildung eines Backbrettes vor, bei welcher  ein zweckmässig aus Holz bestehender, durchbroche  ner Träger auf einer Seite mit einem Belag aus  einem porösen Werkstoff abgedeckt ist. Als Werk  stoff für diesen Belag kommt insbesondere eine       Holzfaser-Hartplatte    in Betracht, welche zweckmässig  auf den Träger mit der rauhen Seite nach oben  aufgebracht ist. Zur Unterstützung des Belages kann    der Träger ihn durchquerende Tragleisten     aufweisen,     die ihm z. B. eine rostartige Gestalt     verleihen.     



  Durch derartige Ausbildungen wird vor     allem     der Vorteil erzielt, dass die Unterseite der Backwaren  durch den porösen Belag hindurch belüftet wird,  wodurch das     Ankleben    verhindert wird und das  bisher unumgänglich erforderliche Tuch in Fortfall  kommt. Weiterhin zeichnet sich ein so ausgebildetes  Gärbrett durch sein geringes Gewicht aus. Schliess  lich ist es vorteilhaft, dass dieses Gärbrett durch  rahmen- oder rostartige Gestaltung bei der Hand  habung leicht angefasst werden kann und dass auch  bei gestapelten Backbrettern, infolge der in den  Trägern gebildeten Zwischenräume reichlicher Luft  zutritt und eine schnelle Trocknung des porösen  Belages gewährleistet ist.  



  Das Gärbrett kann vorteilhaft weiterhin dadurch  verbessert werden, dass der Belag auf seiner Ober  seite mit flächenhaften Vertiefungen, Rillen oder       Eindrückungen    versehen wird. Dadurch werden die  aufgelegten Backwaren an ihrer Unterseite noch stär  ker belüftet, während anderseits die Haftfähigkeit  des Belages erhöht und damit die Gefahr eines seit  lichen     Abrutschens    der aufgelegten Backwaren ver  mindert wird. Schliesslich haben die Rillen oder     Ein-          drückungen    die Wirkung, dass das Gärbrett, nachdem  es nach Gebrauch gewaschen wurde, leichter trocknet.  



  Als besonders vorteilhaft haben sich in Längs  richtung des Brettes verlaufende Rillen erwiesen,  da sich diese mittels Bürsten besonders leicht reinigen  lassen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes werden an Hand der Zeichnung beschrieben.  Es zeigen:           Fig.    1 die Unteransicht eines Gärbrettes gemäss  der ersten     Ausführungsform,          Fig.    2 einen     in    grösserem Massstab dargestellten  Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1,       Fig.3    den der     Fig.2    entsprechenden, in noch  grösserem Massstab dargestellten Schnitt einer nach  der zweiten Ausführungsform mit Rillen versehenen  Belag platte.  



  Wie die Zeichnung erkennen lässt, besteht das  Gärbrett gemäss der ersten     Ausführungsform    aus  einem durch die äusseren Längsleisten a und die  Stirnleisten b gebildeten Rahmen mit einer mittleren,  sich in der Längsrichtung erstreckenden Tragleiste  a, die ihm ein rostartiges Aussehen verleiht, und  auf welchem z. B.     eine        Holzfaser-Hartplatte    c mit  der glatten Seite aufgeleimt ist, so dass ihre Ober  fläche durch die rauhe Seite gebildet wird.  



  Bei der in     Fig.3    teilweise gezeigten zweiten       Ausführungsform    sind in die     Oberfläche    der Belag  platte c in Längsrichtung des Gärbrettes verlaufende  Rillen d eingefräst oder eingedrückt, welche die  oben erwähnten Vorteile haben. Die Abmessungen  der Rillen sind zweckentsprechend zu wählen. Bei  spielsweise kann die     Rillenbreite    etwa 2 mm, der       Rill.enabstand    etwa 6 mm und die     Rillentiefe    0,5 bis  1 mm (bei     einer    Plattenstärke von etwa 4 mm) be  tragen.  



  An Stelle von Längsrillen können auch     Ein-          drückungen    oder flächenhafte     Vertiefungen    von an  derer Form vorgesehen werden.  



  Für die     Belagplatte    c kommt irgendein natürlicher  oder künstlicher Werkstoff mit geeigneten Eigen-         schaften,    insbesondere mit der geeigneten     Porosität     in Betracht.  



  Der beschriebene Träger könnte auch in anderer  Weise als     rostartig,    beispielsweise gitterartig ausgebil  det werden. Der Träger braucht auch nicht aus  Holz zu bestehen, sondern kann unter     Umständen     auch aus einem anderen geeigneten Werkstoff oder  aus Metall hergestellt werden, wobei der Belag ge  gebenenfalls     aufgenietet    oder in anderer Weise be  festigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gärbrett, gekennzeichnet durch einen durch brochenen Träger, dessen eine Seite mit einem Belag aus einem porösen Werkstoff abgedeckt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Belag aus einer mit der rauhen Seite nach oben liegenden Holzfaser-Hartplatte. 2. Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch an der Oberfläche des Belages vorgesehene, flächenhafte Vertiefungen. 3. Gärbrett nach Unteranspruch 2, gekennzeich net durch an der Oberfläche des Belages in Längs richtung verlaufende Rillen. 4. Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Tragleisten, welche dem Träger eine rost artige Gestalt verleihen. 5.
    Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Tragleisten, die dem Träger eine gitterartige Gestalt verleihen.
CH352978D 1957-03-11 1957-03-11 Gärbrett CH352978A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH352978T 1957-03-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH352978A true CH352978A (de) 1961-03-31

Family

ID=4509971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH352978D CH352978A (de) 1957-03-11 1957-03-11 Gärbrett

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH352978A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0045945B1 (de) In Gärunterbrechern verwendbarer Lagerboden
DE817713C (de) Schneeschuh
CH352978A (de) Gärbrett
AT201524B (de) Gärbrett
DE4338600A1 (de) Trocknungsgestell, besonders für Dachziegel
DE2510547C3 (de) Einstückige Vierwege-Transportpalette für die Beförderung auf Förderbahnen
DE1009572B (de) Gaerbrett
DE1759801U (de) Gaerbrett.
EP0353563A1 (de) Fachboden eines Verkaufsregals
DE2521150C2 (de) In einem Kleiderschrank, an einer Wand oder einem Gestell anzubringende Einrichtung zum Aufhängen von Hosen
DE9403128U1 (de) Brothorde
AT202301B (de) Aus Einzelelementen zusammensetzbares Lagergestell, Gerüst od. dgl.
DE707357C (de) Formbrett aus Holz fuer die Herstellung von feuerfesten Steinen und anderen Tonwaren
DE8021182U1 (de) In gaerunterbrechern verwendbarer lagerboden
EP3139049A1 (de) Befestigungselement zur ortsfesten anbringung von gegenständen an einer montageunterlage
DE920659C (de) Hohle Foerderlastentragplatte fuer die Gabel von Gabelstaplern
DE1554505C (de) Vorrichtung zum losbaren Befestigen flächiger Gegenstande, z B Landkarten, Bildtafeln oder Zeichnungen, an Schultafel n od dgl
AT203168B (de) Wandregal
DD212891A1 (de) Aufnahmenaepfchen fuer gewirkte teigstuecke
CH244863A (de) Gleitbahn zur Überbrückung schneefreier Stellen von Skipisten.
DE3501788C2 (de)
DE6806872U (de) Absetzrahmen zur brotherstellung
DE1629007C3 (de) Vorrichtung zum Abdecken des Spaltes zwischen einer Darrhorde und der Darrenwand
DE945740C (de) Brennstuetze fuer Porzellanoefen
DE1406068A1 (de) Lagergestell mit zur Stapelung dienenden Tragboeden