CH352978A - Gärbrett - Google Patents
GärbrettInfo
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Classifications
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- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C13/00—Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise
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Description
Gärbrett In Backstuben werden üblicherweise zum Abstel len der zum Gären bestimmten Weizenbackwaren massive Gärbretter (meist als Backbrett bezeichnet) verwendet, die mit einem Tuch bedeckt werden, um das Ankleben des Teiges an der Oberfläche des Holzbrettes zu verhindern. Dabei ergeben sich ver schiedene Übelstände. Zunächst ist ein lose aufgelegtes Tuch immer lästig, weil es leicht bei ungeschickter Handhabung herabgleiten und mit dem Gebäck zu Boden fallen kann. Diese Tücher ziehen ausserdem aus dem Teig Feuchtigkeit an. Da die Bretter samt Tuch dann stossweise aufeinandergelegt werden und dabei das Tuch jeder Lüftung entzogen wird, kommt dasselbe, begünstigt durch die hohe Backstubentemperatur, zur Ansäuerung und übeln Gerüchen. Die Tücher müssen deshalb sehr oft gereinigt und gewaschen werden, was wiederum sehr umständlich ist und für die Bäckersfrau eine grosse Belastung bedeutet. Das Brett selbst ist in der gebräuchlichen, massiven Aus führung verhältnismässig schwer und bietet keine günstigen Anfassflächen, um es mit Teig beladen leicht auf die Gestelle heben oder von diesen ab nehmen zu können. Die Erfindung verfolgt das Ziel, diese Mängel zu vermeiden. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung die Ausbildung eines Backbrettes vor, bei welcher ein zweckmässig aus Holz bestehender, durchbroche ner Träger auf einer Seite mit einem Belag aus einem porösen Werkstoff abgedeckt ist. Als Werk stoff für diesen Belag kommt insbesondere eine Holzfaser-Hartplatte in Betracht, welche zweckmässig auf den Träger mit der rauhen Seite nach oben aufgebracht ist. Zur Unterstützung des Belages kann der Träger ihn durchquerende Tragleisten aufweisen, die ihm z. B. eine rostartige Gestalt verleihen. Durch derartige Ausbildungen wird vor allem der Vorteil erzielt, dass die Unterseite der Backwaren durch den porösen Belag hindurch belüftet wird, wodurch das Ankleben verhindert wird und das bisher unumgänglich erforderliche Tuch in Fortfall kommt. Weiterhin zeichnet sich ein so ausgebildetes Gärbrett durch sein geringes Gewicht aus. Schliess lich ist es vorteilhaft, dass dieses Gärbrett durch rahmen- oder rostartige Gestaltung bei der Hand habung leicht angefasst werden kann und dass auch bei gestapelten Backbrettern, infolge der in den Trägern gebildeten Zwischenräume reichlicher Luft zutritt und eine schnelle Trocknung des porösen Belages gewährleistet ist. Das Gärbrett kann vorteilhaft weiterhin dadurch verbessert werden, dass der Belag auf seiner Ober seite mit flächenhaften Vertiefungen, Rillen oder Eindrückungen versehen wird. Dadurch werden die aufgelegten Backwaren an ihrer Unterseite noch stär ker belüftet, während anderseits die Haftfähigkeit des Belages erhöht und damit die Gefahr eines seit lichen Abrutschens der aufgelegten Backwaren ver mindert wird. Schliesslich haben die Rillen oder Ein- drückungen die Wirkung, dass das Gärbrett, nachdem es nach Gebrauch gewaschen wurde, leichter trocknet. Als besonders vorteilhaft haben sich in Längs richtung des Brettes verlaufende Rillen erwiesen, da sich diese mittels Bürsten besonders leicht reinigen lassen. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes werden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 die Unteransicht eines Gärbrettes gemäss der ersten Ausführungsform, Fig. 2 einen in grösserem Massstab dargestellten Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig.3 den der Fig.2 entsprechenden, in noch grösserem Massstab dargestellten Schnitt einer nach der zweiten Ausführungsform mit Rillen versehenen Belag platte. Wie die Zeichnung erkennen lässt, besteht das Gärbrett gemäss der ersten Ausführungsform aus einem durch die äusseren Längsleisten a und die Stirnleisten b gebildeten Rahmen mit einer mittleren, sich in der Längsrichtung erstreckenden Tragleiste a, die ihm ein rostartiges Aussehen verleiht, und auf welchem z. B. eine Holzfaser-Hartplatte c mit der glatten Seite aufgeleimt ist, so dass ihre Ober fläche durch die rauhe Seite gebildet wird. Bei der in Fig.3 teilweise gezeigten zweiten Ausführungsform sind in die Oberfläche der Belag platte c in Längsrichtung des Gärbrettes verlaufende Rillen d eingefräst oder eingedrückt, welche die oben erwähnten Vorteile haben. Die Abmessungen der Rillen sind zweckentsprechend zu wählen. Bei spielsweise kann die Rillenbreite etwa 2 mm, der Rill.enabstand etwa 6 mm und die Rillentiefe 0,5 bis 1 mm (bei einer Plattenstärke von etwa 4 mm) be tragen. An Stelle von Längsrillen können auch Ein- drückungen oder flächenhafte Vertiefungen von an derer Form vorgesehen werden. Für die Belagplatte c kommt irgendein natürlicher oder künstlicher Werkstoff mit geeigneten Eigen- schaften, insbesondere mit der geeigneten Porosität in Betracht. Der beschriebene Träger könnte auch in anderer Weise als rostartig, beispielsweise gitterartig ausgebil det werden. Der Träger braucht auch nicht aus Holz zu bestehen, sondern kann unter Umständen auch aus einem anderen geeigneten Werkstoff oder aus Metall hergestellt werden, wobei der Belag ge gebenenfalls aufgenietet oder in anderer Weise be festigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gärbrett, gekennzeichnet durch einen durch brochenen Träger, dessen eine Seite mit einem Belag aus einem porösen Werkstoff abgedeckt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Belag aus einer mit der rauhen Seite nach oben liegenden Holzfaser-Hartplatte. 2. Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch an der Oberfläche des Belages vorgesehene, flächenhafte Vertiefungen. 3. Gärbrett nach Unteranspruch 2, gekennzeich net durch an der Oberfläche des Belages in Längs richtung verlaufende Rillen. 4. Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Tragleisten, welche dem Träger eine rost artige Gestalt verleihen. 5.Gärbrett nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Tragleisten, die dem Träger eine gitterartige Gestalt verleihen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH352978T | 1957-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH352978A true CH352978A (de) | 1961-03-31 |
Family
ID=4509971
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH352978D CH352978A (de) | 1957-03-11 | 1957-03-11 | Gärbrett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352978A (de) |
-
1957
- 1957-03-11 CH CH352978D patent/CH352978A/de unknown
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